CH648895A5 - Vorrichtung zum verschliessen des schluesselloches eines schlosses mit einer riegelplatte. - Google Patents

Vorrichtung zum verschliessen des schluesselloches eines schlosses mit einer riegelplatte. Download PDF

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CH648895A5
CH648895A5 CH7091/81A CH709181A CH648895A5 CH 648895 A5 CH648895 A5 CH 648895A5 CH 7091/81 A CH7091/81 A CH 7091/81A CH 709181 A CH709181 A CH 709181A CH 648895 A5 CH648895 A5 CH 648895A5
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disks
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Mihaly Dipl-Ing Davara
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Licencia Talalmanyokat
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/145Closures or guards for keyholes with combination lock

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  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschliessen des.Schlüsselloches eines Schlosses mit einer Riegelplatte, die mittels einer Drehklinke in ihre das Schlüsselloch freigebende Lage verschiebbar ist, sobald radiale Einschnitte auf drehbar gelagerten Arretierscheiben einer Zahlen- oder Zeichenkombination zur Deckung gebracht sind und eine Verlängerung der Riegelplatte in die Scheibeneinschnitte eindringt.
Bei einem Schlüssellochverschluss dieser Art (DE-PS 223 481) wurde bereits vorgeschlagen, diesen in einer Aussparung der Tür anzuordnen, was den Nachteil einer erheblichen Schwächung des Türblattes mit sich bringt. Davon abgesehen, erfolgt die Bewegung der Riegelplatte durch die zum vorhandenen Schloss gehörige Drehklinke, so dass dieser Schlüssellochverschluss nur bei solchen Schlösser anwendbar ist, die mit Drehklinken versehen sind. Ein weiterer hieraus resultierender Nachteil ist, dass die Klinke in der Sperrstellung der Riegelplatte nicht betätigbar ist; weiter müssen bei dieser bekannten Lösung zahlreiche parallel nebeneinander angeordnete Arretierscheiben unmittelbar von aussen verdreht werden, was unerwünscht ist. Hinzu kommt, dass eine einzige später praktisch nicht mehr verstellbare Verschlusskombination bereits bei der Herstellung im Werk festgelegt wird.
Die Erfindung zielt auf eine erhebliche Verbesserung des geschilderten Schlüssellochverschlusses ab. Vor allem soll der erfindungsgemässe Verschluss an die verschiedensten schon vorhandenen Schlösser adaptiert werden können. Dabei soll das Schlüsselloch derart verriegelt werden können, dass ein Abtasten der gewählten Kombination praktisch unmöglich ist, wobei die gewählte Kombination von der Aussenseite des
Schlossschildes mit der Hand einstellbar ist. Diese Ziele werden mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Riegelplatte in einer vertikalen Führung des Schlossschildes gleitbar angeordnet und mittels eines Lenkers mit einem Ansatz der Drehklinke bewegungsverbunden ist, und dass eine der Arretierscheiben mit einer nach aussen vor das Schlossschild sich erstreckenden Nabe versehen ist, auf der eine dieser Arretierscheibe zugeordnete, mit Nummern- oder Zeichen versehene Scheibe sitzt, und dass eine zweite Arretierscheibe innerhalb des Schlossschildes auf dem einen Ende einer in der Nabe der ersten Arretierscheibe gelagerten Welle drehfest angeordnet ist, die an ihrem anderen über die Nabe vorragenden Ende eine der zweiten Arretierscheibe zugeordnete mit Nummer- oder Zeichen versehene Scheibe aufweist.
Um die Öffnungsposition der Vorrichtung durch Abtasten festzustellen zu verhindern, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass am Umfang der Arretierscheiben eine aus vorzugsweise kreisförmigen Nuten bestehende Verzahnung ausgebildet ist, wobei die Nuten eine gleiche Sehnenlänge, jedoch alternierend eine verschiedene Tiefe aufweisen.
Zur Umstellung der Kombination werden nach einem weiteren Gedanken der Erfindung die Arretierscheiben mit den ihnen zugeordneten mit Nummern oder Zeichen versehenen Scheiben mittels einer Keilverzahnung drehfest verbunden.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläuert.
Hierbei zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung von vorne in Schliessstellung;
Fig. 1 a einen Schnitt der Vorrichtung,
Fig. lb eine Ansicht der Vorrichtung von hinten. Die Fig. 2 und 2a entsprechen Fig. 1 und lb, zeigen jedoch die Vorrichtung in geöffneter Stellung.
Fig. 3 ist ein Schnitt im grösseren Massstab und stellt jenen Teil der Vorrichtung dar, der die Arretierscheiben sowie die mit Nummern- oder Zeichen versehenen Scheiben aufweist. Die
Fig. 4 veranschaulicht die Arretierscheiben in grösserem Massstab,
Fig. 5 ist ein Detail der Riegelplatte. Die Fig. 6, 6a, 6b und 7,7a, 7b veranschaulichen Einzelheiten der Arretierscheiben sowie der mit Nummern- oder Zeichen versehenen Scheiben. Die
Fig. 8 und 9 veranschaulichen Beispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung in Verbindung mit einfachen Zylinderschlössern. Die
Fig. 10 und 10a, 11 und 11 a bzw. 12 und 12a zeigen als vereinfachte Skizzen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Schlüssellochverschlusses.
In der vertikalen Führung eines aus Aluminiumguss gefertigten Schlossschildes 1 ist ein aus Feder-Stahlband gefertigter gehärteter Riegel 5 gleitbar angeordnet, welcher in seiner Sperrstellung die Schlüssellochöffnung 1 ' am Schlossschild 1 abdeckt (Fig. la).
Der Riegel 5 ist mittels einer Verlängerung 6 und eines Lenkers 3 mit einem innenseitig auf einer Nabe 2' einer Drehklinke 2 ausgebildeten Ansatzstück 2" verbunden.
Die Nabe 2' der Drehklinke 2 erfüllt eine Doppelfunktion: Einerseits verbindet sie die äussere Halbklinke über die Klinkenstange mit dem Verschluss, anderseits kann mit dem Lenker 3 als Teil eines Kurbelgetriebes in der Führung des Schlossschildes 1 der Riegel 5 geradlinig auf- und abbewegt werden. Dabei ist die Nabe 2' der Drehklinke 2 mit einem Laschenblech 4 und einem Seeger-Ring 17 befestigt.
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Das Laschenblech 4 dient überdies zur Abdeckung einer Nut im Schlossschild 1, in welcher eine Druckfeder 14 und eine Stahlkugel 15 angeordnet sind. Die Druckfeder 14 und die Stahlkugel 15 legen verschiedene Stellungen der Drehklinkennabe 2' und damit des Riegels 5 fest.
Der Riegel 5 wird durch Arretierscheiben 11,12 in seiner in Fig. lb dargestellten Sperrstellung gehalten. Die Vorbedingung für ein Öffnen ist die folgende: Mit Hilfe von zwei Nummernscheiben 8,10 werden die Arretierscheiben 11,12 so verdreht, dass Radialnuten 11', 12' an den Scheiben es ermöglichen (Fig. 4), dass ein mit dem Riegel 5 gekuppelter und damit mitbewegbarer Riegelansatz 7 in die Radialnuten der Arretierscheiben 11,12 eindringen kann (Fig. 2a), sofern die Radialnuten 11', 12' übereinanderliegen.
Die im Schlossschild 1 untergebrachten Konstruktionsteile sind hinten mittels eines Deckels 13 abgedeckt. Ferner sind die zur Befestigung des Schlossschildes 1 dienenden Bohrungen an der Rückseite des Gehäuses vorgesehen, so dass das Schild von der Aussenseite der Tür nicht abmontiert werden kann.
In Fig. 3 sind die Kombinationsbauteile für die Einstellung einer Zahl oder eines Kombinationszeichens im Schnitt in grösserem Massstab dargestellt. Diese Bauteile sind sehr einfach aufgebaut und leicht montierbar, womit auch eine rasche Veränderung der Kombination ermöglicht wird.
Die Umstellung der Kombination wird durch Keilverzahnungen an den miteinander gekuppelten Teilen ermöglicht. Diese Verzahnungen sind in den Fig. 6,6a, 6b bzw. 7,7a, 7b stark vergrössert dargestellt.
Zur Umstellung der Kombination muss zunächst der Deckel 13 des Schlossschildes 1 abgehoben werden, worauf ein Seeger-Ring 18 (Fig. 3) aus seiner Nut im Wellenstummel 9 entfernt wird. Nunmehr kann die hintere Scheibe 12 vom Wellenstummel 9 abgehoben werden.
Die äussere Nummernscheibe 8 kann sodann zusammen mit dem Wellenstummel 9 aus der in der Nabe 11 ' der vorderen Scheibe 11 vorgesehenen Bohrung herausgezogen werden. Danach folgt die Lösung eines Seeger-Ringes 19, womit die Nummernscheibe 10 von der Nabe 11 ' abgezogen werden kann.
Damit besteht nun die Möglichkeit, bei der Zurückmontie-rung eine beliebige andere Zahl- oder Zeichenkombination einzustellen.
Die Reihenfolge des Arbeitsvorganges bei der Zurückmon-tierung ist die Folgende:
Auf die - an ihrem Platz gebliebene Nabe 11 ' der Arretierscheibe 11 wird die Nummernscheibe 10 aufgesetzt und mittels des Seeger-Ringes 19 gesichert.
Der Wellenstummel 9 - welcher mit der äusseren Nummernscheibe 8 fest verbunden ist (Fig. 7a), wird durch die Bohrung der Nabe 11 hindurchgesteckt. Darauf erfolgt das Aufstecken einer Kunststoffbeilage 20 auf den vorstehenden Teil des Wellenstummels 9, worauf die Scheibe 12 in beliebiger Einstellung auf den Wellenstummel 9 aufgezogen werden kann. Schliesslich wird der Seeger-Ring 18 auf den Wellenstummel 9 aufgespannt, womit die Umstellung der Kombination zum Abschluss gebracht ist.
Anschliessend erfolgt die Montage des Deckels 13 und des kompletten Schlossschildes auf der Tür.
Die Keilverzahnungen an der Arretierscheibennabe 11 ' und der hinteren Nummernscheibe 10 einerseits (Fig. 6) und der Arretierscheibe 12 und des Wellenstummels 9 der äusseren Nummernscheibe 8 (Fig. 7,7a, 7b) ermöglichen zahlreiche Variationseinstellungen.
In der Beschreibung und in den bisher erläuterten Zeichnungen wurden die Arretierscheiben 11,12 aus Gründen der Vereinfachung nur als einfache Scheiben mit schlichtgedrehter Aussenkontur dargestellt.
In diesem Falle bestünde aber die Möglichkeit, dass die Öffnungsposition durch Abtastung verhältnismässig leicht festgestellt werden kann, wodurch die Sicherheit der Schliessung wesentlich vermindert wäre. Um dies zu vermeiden, werden die Aussenkonturen der Arretierscheiben 11,12 mit einer speziellen Verzahnung ausgebildet.
In den Fig. 4,5 sind die Aussenkonturen der Arretierscheiben 11,12 in Form einer Bogenverzahnung sowie die Ausbildung des Riegelansatzes 7 bzw. dessen Ende in mehrfacher Vergrösserung dargestellt.
Die Länge der Sehne der Nuten der Bogenverzahnung an den Arretierscheiben 11, 12 stimmt mit der zur Aufnahme des Riegelansatzes 7 vorgesehenen Breite der Radialnuten 11', 12' überein. Die Bogenhöhe der Kreisbogenverzahnung ändert sich jedoch aufeinanderfolgend gleichmässig und ist beispielsweise so bemessen, dass jeder zweite Kreisbogen 0,5 mm bzw. 1,0 mm hoch ist. Diese Werte sind für einen gegebenen Riegelansatz 7 gültig.
Auf jedem Scheibenumfang können dabei etwa 40-45 Nuten angeordnet werden, womit bei einem Öffnungsversuch durch Abtastung, ungefähr zweitausend vergebliche Öffnungsversuche vorgenommen werden müssten.
Nach dem von aussen durchgeführten Türschliessen und Verdrehen sowie Herausziehen des Schlüssels wird die Drehklinke 2 in Linksrichtung bis zum Anschlag verdreht. In diesem Zustand befinden sich die gerädelten Griffe der Klinke in vertikaler Stellung und der Riegel 5 verdeckt die Schlüssellochöffnung 1' (Fig. 1, la).
Die beiden Nummernscheiben 8,10 werden nach Wunsch verdreht, aber so, dass die Zeichen der Kombination den geschlossenen Zustand anzeigen. Zu einer Öffnung der Tür ist ausser dem dazu gehörigen Schlüssel auch noch die Kenntnis der Zahlen- oder Zeichenkombination notwendig.
Beim Öffnen wird zunächst die Nummernscheibe 10 so eingestellt, dass das der gegebenen Kombination entsprechende Zeichen mit einer waagrechten Marke am Schlossschild 1 oberhalb der Nummernscheibe übereinstimmt.
Danach wird die äussere Nummernscheibe 8, entsprechend einer weiteren Marke am Schild eingestellt. Da diese Nummernscheibe 8 von dem am Schild 1 ausgebildeten Zeichen entfernt liegt, steht für die richtige Einstellung eine Marke an der konischen Vorderfläche der Nummernscheibe 10 zur Verfügung.
Danach, sobald also die Nummernscheiben 8,10 entsprechend der Öffnungskombination, richtig eingestellt werden, wird die Klinke 2 mit Hilfe der gerändelten Griffe bis zum Anschlag verdreht, wodurch die Schlüssellochöffnung 1 ' frei zugänglich ist, worauf das Schloss mit dem Schlüssel geöffnet werden kann (Fig. 2,2a).
Nach dem Öffnen des Schlosses und Herausziehen des Schlüssels, aber vor dem Eintreten durch die Tür, soll die Drehklinke 2 nach links verdreht werden, womit die Schlüssellochöffnung 1 ' wieder durch den Riegel 5 verdeckt ist. Ferner sollen die Nummernscheiben 8,10 aus der eingestellten Position verdreht werden, womit verhindert wird, dass die Kombinationszeichen abgelesen werden können.
Will jemand von aussen die Tür öffnen, so muss dieser den richtigen Schlüssel im Besitz haben und ausserdem muss ihm die Kombination bekannt sein.
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Schlosses an Möbeln oder zur Ladenschliessung ist die Funktion gleichartig, jedoch mit dem Unterschied, dass das Schliessen und Öffnen immer von der Aussenseite durchgeführt wird.
Die konstruktive Ausbildung des Mechanismus der erfindungsgemässen Vorrichtung kann auf vielerlei Art ausgeführt werden.
In den Fig. 8,9 ist eine erfindungsgemässe Vorrichtung für s
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eine Tür dargestellt. In diesem Fall, also bei Eingangstüren, wird zweckmässig das erfindungsgemäss ausgeführte Schloss-Schild nur auf der Aussenseite der Tür montiert, auf der Innenseite (Fig. 9) ist ein herkömmliches Schloss-Schild 24 montiert.
In den Fig. 10,10a ist eine für Eingangstüren mit Sicherheitsschlössern (ohne Klinken) adaptierbare Ausführung dargestellt.
In den Fig. 11,11 a ist eine Anwendungsmöglichkeit für Möbel- und Ladenschlösser gezeigt.
Die in diesen Fig. 10,11 dargestellten mit a, b und c bezeichneten Elemente entsprechen hinsichtlich ihrer Funktion im wesentlichen der in Fig. 1 dargestellten und vorstehend beschriebenen Konstruktion u. zw. der Bauteile 2,5,11 und 12, was keiner weiteren Erläuterung bedarf.
Diese in Fig. 12,12a skizzierte Ausführungsart weist eine Abweichung von der Ausführungsform der in den Fig. 1,2 dargestellten und vorstehend beschriebenen Konstruktion auf, u. zw. wird in diesem Falle die Verstellung und die Arretierung des Riegels b mittels einer Nockenscheibe a mit einer Steuerkurve durchgeführt.
Die Verdrehung der Nockenscheibe erfolgt mittels eines Zylinderschloss-Einsatzes, also die Verriegelung erfolgt durch einen Schlüsselverschluss.
In Fig. 12 ist der Riegel b in geschlossenem Zustand dargestellt. Dieser geschlossene Zustand des Riegels b ist durch ein an der Nockenscheibe a angekoppeltes Verschliesselement f gesichert, u. zw. dadurch, dass der Auslauf des unteren Riegelansatzes d von einer Bohrung im Verschliesselement f in Zwangsstellung gehalten wird.
Das Lösen der entsprechend der Skizze ausgeführten Kon-5 struktion geschieht wie folgt: Mit der Nockenscheibe a wird der Drehzylinder eines kleinen Schlosszylinders gekoppelt. Beim Öffnen wird der Schlüssel des Zylinders gedreht, wodurch sich die Nockenscheibe a um das Lager g verdreht. Während der anfänglichen Verdrehung, bis etwa 15-20° Ver-lo drehung, bleibt der Riegel b bewegungslos. Währenddem löst sich das Verschliesselement f von dem Riegelansatz d, womit während der weiteren Verdrehung des Schlüssels die Steuerkurve der Nockenscheibe a eine aufwärts gerichtete Zwangsbewegung ausführt und auf den Riegelansatz d und somit auf ls die angeschlossene Riegelplatte b sowie auf einen weiteren angekoppelten oberen Riegelansatz c einwirkt, u. zw. gegen die Kraftwirkung einer Feder e. Nach einer Verdrehung des Zylinderschlüssels um 130-150° kommt der in Fig. 12a dargestellte geöffnete Zustand zustande: Das Schlüsselloch ist frei. 20 Die Tür kann darauffolgend mit Hilfe eines anderen bzw. des Schlossschlüssels herkömmlicherweise geöffnet werden.
Diese Lösung kann auch als «Doppelschlüsselsystem» bezeichnet werden. Daraus ist ersichtlich, dass die Ausführungsmöglichkeit der Mechanik, mit welcher die Erfindung 25 verwirklicht werden kann, sehr einfach ist und bei allen Schlosstypen wird die Sicherheit des Verschlusses wesentlich erhöht.
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6 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

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1. Vorrichtung zum Verschliessen des Schlüsselloches eines Schlosses mit einer Riegelplatte, die mittels einer Dreh-klinke in ihre das Schlüsselloch freigebende Lage verschiebbar ist, sobald radiale Einschnitte auf drehbar gelagerten Arretierscheiben einer Zahlen- oder Zeichenkombination zur Deckung gebracht sind und eine Verlängerung der Riegelplatte in die Scheibeneinschnitte eindringt, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelplatte (5) in einer vertikalen Führung des Schlossschildes (1) gleitbar angeordnet und mittels eines Lenkers (3) mit einem Ansatz (2") der Drehklinke (2) bewegungsverbunden ist, und dass eine der Arretierscheiben (11) mit einer nach aussen vor das Schlossschild sich erstreckenden Nabe (11') versehen ist, auf der eine dieser Arretierscheibe zugeordnete, mit Nummern oder Zeichen versehene Scheibe (10) sitzt, und dass eine zweite Arretierscheibe (12) innerhalb des Schlossschildes an dem einen Ende einer in der Nabe (11') der ersten Arretierscheibe (11) gelagerten Welle (9) drehfest angeordnet ist, die an ihrem anderen über die Nabe (11 ') vorragenden Ende eine der zweiten Arretierscheibe (12) zugeordnete mit Nummern- oder Zeichen versehene Scheibe (8) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Arretierscheiben (11,12) eine aus vorzugsweise kreisförmigen Nuten bestehende Verzahnung ausgebildet ist, wobei die Nuten eine gleiche Sehnenlänge, jedoch alternierend eine verschiedene Tiefe aufweisen (Fig.
4).
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierscheiben (11,12) mit den ihnen zugeordneten mit Nummern- oder Zeichen versehenen Scheiben (8,10) mittels einer Keilverzahnung drehfest verbunden sind (Fig. 3,6,7).
CH7091/81A 1980-11-17 1981-11-05 Vorrichtung zum verschliessen des schluesselloches eines schlosses mit einer riegelplatte. CH648895A5 (de)

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