CH649116A5 - Jet regulator for connection to sanitary fittings - Google Patents

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CH649116A5
CH649116A5 CH594780A CH594780A CH649116A5 CH 649116 A5 CH649116 A5 CH 649116A5 CH 594780 A CH594780 A CH 594780A CH 594780 A CH594780 A CH 594780A CH 649116 A5 CH649116 A5 CH 649116A5
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jet regulator
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Dieter Wildfang
Holger Nehm
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Wildfang Dieter Kg
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    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
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    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
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    • E03C1/084Jet regulators with aerating means

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Strahlregler zum Anschluss an Sanitär-Armaturen mit einer Strahlzerlege-Ein-richtung, der in Durchflussrichtung eine Luftansaug-Einrichtung sowie danach Strahlreguliersiebe nachgeschaltet sind, wobei die Strahlzerlege-Einrichtung zumindest eine Anzahl Zerlegelöcher aufweist, die auf einem Teil ihrer axialen Erstreckung als Mehrkantloch ausgebildet sind.
Derartige Strahlregler sind bekannt und dienen dazu, die aus einer Sanitär-Armatur austretende Flüssigkeit mit Luft zu vermischen und einen gleichmässigen Strahl zu erzeugen. Sehr häufig finden derartige Strahlregler an Wasserhähnen, z.B. in Küchen, bei Waschbecken usw. Verwendung. Diese bekannten Strahlregler haben jedoch noch erhebliche Nachteile. So kennt man einerseits bereits Strahlregler, deren Zerlege-Einrichtung zwar den Wasserstrahl gut zerteilt, die dabei aber verhältnismässig geräuschvoll arbeitet. Gewöhnlich besitzen solche Zerlege-Einrichtungen zwei oder mehr hintereinander angeordnete Lochplatten, bei denen wenigstens ein Teil der Zerlegelöcher nebeneinander versetzt sind. Ferner kennt man bei diesen Strahlreglern auch schon gut arbeitende Zerlege-Einrichtungen, die nur eine Lochplatte aufweisen, wobei jedoch den Zerlegelöchern ein Prallkörper oder ein anderes Strömungshindernis zugeordnet ist. Dadurch werden die durch die einzelnen Zerlegelöcher durchfliessenden Teil-Strahlen noch einmal stärker aufgerissen oder unterteilt. In ähnlicher Weise arbeiten auch andere bereits bekannte Strahlzerlege-Einrichtungen, die eine «innere Umlenkung» der Strahlen vorsehen; darunter versteht man, dass die z.B. zu einer Lochplatte gehörenden Zerlegelöcher in sich abschnittweise axial gegeneinander versetzt sind, was ebenfalls eine scharfe Strahlumlenkung zur Folge hat (vgl. z.B. DE-AS 1297 053, DE-AS 1 448 852 oder die DE-Gm 1 950 597).
Man kennt andererseits auch bereits Strahlregler, die im Vergleich zu den vorerwähnten verhältnismässig geräuscharm arbeiten. Ihre Zerlege-Einrichtung besteht gewöhnlich lediglich aus einer Lochplatte; zusätzliche Strömungshindernisse, wie z.B. Prallplatten od. dgl. Umlenkelemente für die Teil-Strahlen, fehlen. Der sich daraus ergebende Vorteil der geringeren Geräuscherzeugung und meist auch einer einfachen Bauweise der Strahlzerlege-Einrichtung wird jedoch durch eine zunächst schlechtere Strahlzerlegung erkauft; dies versucht man dann durch eine grössere Anzahl von Strahlreguliersieben auszugleichen. So besitzen bekannte Strahlregler, deren Zerlege-Einrichtung im wesentlichen aus einer Lochplatte besteht, nicht selten fünf bis sechs Strahlreguliersiebe.
Dementsprechend gilt für die bisher bekannten Strahlregler: Je besser die Strahlzerlegung arbeitet, desto weniger Strahlreguliersiebe sind nötig; jedoch muss man für eine bessere Strahlzerlegung eine merkbar grössere Geräuschbildung in Kauf nehmen. Ausserdem ist bei Strahlreglern allgemein zu beachten: Die Wahl der Maschenweite und Drahtstärke
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der Strahlreguliersiebe hat einen erheblichen Einfluss auf die Strahlregulierung. Bei groben Geweben muss man mehr Siebe und bei feinerem Gewebe kann man weniger Siebe einsetzen. Bei guten Strahlreglern wird noch die Forderung gestellt, die Nachteile der Verkalkung am Strahlregler, insbesondere an den Strahlreguliersieben, klein zu halten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Strahlregler zu schaffen, der einerseits geräuscharm arbeitet und andererseits wenig aufwendig in Aufbau und Montage ist. Die erfindungsgemässe Lösung besteht darin, dass bei einem Strahlregler der eingangs erwähnten Art die axiale Länge der Mehrkantlöcher dieser Zerlegelöcher 0,2 bis 0,5 mm beträgt. Es hat sich herausgestellt, dass bei einem derartigen Strahlregler die Strahlzerlege-Einrichtung sowohl eine gute Strahlzerlegung als auch einen geräuscharmen Durchfluss ermöglicht. Dadurch kann man auch mit wenigen bzw. gegen Verkalken weniger empfindlichen Strahlreguliersieben auskommen und der Strahlregler bleibt insgesamt einfach herstellbar.
Nach einer Ausbildungsform der Erfindung erstreckt sich die axiale Länge der Mehrkantlöcher nur über einen kurzen Abschnitt von 0,3 mm. Es hat sich herausgestellt, dass die Teil-Strahlen in einer so kurzen Strahlenführung besonders gut zerteilt bzw. aufgerissen werden und sich dementsprechend gut mit Luft vermischen können, ohne dass eine stärkere Geräuschbildung erfolgt.
Zusätzliche Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben und der Beschreibung aufgeführt. Nachstehend wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung noch näher erläutert und beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Strahlregler mit drei groben Reguliersieben,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen gegenüber Fig. 1 etwas abgewandelten Strahlregler,
Fig. 3 eine Unteransicht einer Zerlege-Einrichtung der Strahlregler nach Fig. 1 oder 2,
Fig. 4 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Zerlege-Einrichtung entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen gegenüber Fig. 1 etwas abgewandelten Strahlregler,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch einen gegenüber Fig. 2 etwas abgewandelten Strahlregler,
Fig. 7 eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Zerlege-Einrichtung entsprechend den Ausführungen nach Fig. 5 und 6,
Fig. 8 eine Einzelheit der Zerlege-Einrichtung gemäss E 2 in Fig. 4,
Fig. 9 eine Einzelheit der Zerlege-Einrichtung gemäss E 1 in Fig. 7,
Fig. 10 einen Längsschnitt durch einen Strahlregler mit zwei feinen und zwei groben Reguliersieben und
Fig. 11 stark schematisiert eine Teilansicht einer Siebmasche mit der Maschenweite W.
Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Strahlregler (Fig. 1 und 2) weist ein Gehäuse 2 auf. In Durchströmrichtung gemäss Pfeil Pf 1 befinden sich in an sich bekannter Weise hintereinander angeordnet ein Gummiring 3 sowie ein Anpressring 4. Mit diesem ist ein Vorsatzsieb 5 (kurz: «Vorsieb 5») gegen die im ganzen mit 6 bezeichnete Strahlzerlege-Einrichtung (kurz: «Zerlege-Einrichtung 6») gedrückt. Diese weist insbesondere eine Lochplatte 7 auf, welche im ganzen mit 8 bezeichnete Zerlegelöcher besitzt.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass wenigstens eine Anzahl, im Regelfall alle Zerlegelöcher
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8 in einem kurzen Abschnitt als Mehrkantlöcher 9 ausgebildet sind. Vorzugsweise kann ihr Führungsquerschnitt für die Teil-Strahlen vierkantig bzw. quadratisch sein (Fig. 3). Dabei hat sich herausgestellt, dass eine axiale Länge 1 der Grössenordnung von 0,2 bis 0,5 mm vorteilhaft ist. Nach einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung beträgt diese axiale Länge der Mehrkantlöcher 9 etwa 0,3 mm (Fig. 4 und 7 bis 9). Es hat sich herausgestellt, dass bei so kurzen Mehrkantlöchern ein Vermischen von Flüssigkeitsstrahl und Luft besonder gut erfolgen kann. Dazu trägt auch bei, dass in einem kurz mehrkantig geführten Teilstrahl das Verhältnis von Strahloberfläche zu Strahl-Querschnitt günstig für die Luftaufnahme ist. Ferner hat sich ein vierkantiger, vorzugsweise quadratischer Querschnitt der Mehrkantlöcher
9 als vorteilhaft erwiesen. Bei ihm ist das vorerwähnte Verhältnis von Strahl-Seitenfläche zu Strahl-Querschnitt noch gut, ohne dass die Mehrkantlöcher 9 leicht zum Verstopfen durch von der Flüssigkeit mitgeführten Festteilchen neigen. Auch ist die Gefahr des Zusetzens der Mehrkantlöcher durch Verkalken noch verhältnismässig gering. Ferner hat sich herausgestellt, dass die kurze axiale Länge der Mehrkantlöcher 9 in der Grössenordnung von vorzugsweise 0,3 mm erheblich zu einer guten Aufnahmefähigkeit der Teil-Strahlen für Luft od. dgl. gasförmigem Medium beiträgt. Gemäss der Erfindung erfolgt dann eine besonders gute Strahlzerlegung, wenn die Einlaufkanten 18 bzw. 19 der Mehrkantlöcher 9 scharf ausgebildet sind. Insbesondere herstellungstechnisch ist dies besonders leicht und gut zu realisieren, wenn die Abschnitte A der Mehrkantlöcher 9 an der Einlaufseite 20 der Zerlege-Einrichtung 6 angeordnet sind. Dort kann man nämlich die Einlaufkanten 18 gut besonders scharf ausbilden. Dies und die Kürze der Mehrkantlöcher 9 begünstigen besonders eine gute Strahlzerteilung. Dabei besteht eine besonders vorteilhafte Ausführung der Zerlege-Einrichtung 6 darin, dass zumindest ihre Lochplatte 7 aus Kunststoff besteht. Zweckmässigerweise kann jedoch die gesamte Zerlege-Einrichtung 6 einstückig und napfförmig aus Kunststoff hergestellt sein, wobei die Lochplatte 7 einlaufseitig eben ausgebildet ist (Fig. 4). Die Ausbildung der Zerlege-Einrichtung 6 aus Kunststoff begünstigt nicht nur ihre gute Herstellbarkeit, insbesondere auch hinsichtlich der scharfen Kanten 18, sondern eine solche Lochplatte 7 bzw. Zerlege-Einrichtung 6 ist ausserdem besonders verschmutzungsunempfindlich. Kunststoff ist nämlich von seinen chemischen Eigenschaften her nicht gut geeignet, dass sich Kalk dort ansetzt. Ausserdem bekommt man bei diesem Werkstoff sehr glatte Oberflächen in den Durchtrittsquerschnitten, was ebenfalls unerwünschten Ablagerungen entgegenwirkt. Man erreicht also einen völlig glattwandigen, umlenkungsfreien Durchtritt bei den Mehrkantlöchern 9; dementsprechend vermeidet man sowohl starke Geräuschbildung als auch die Gefahr von Verstopfung weitgehend; dennoch erreicht man eine sehr gute Strahlzerteilung und Luftaufnahme durch die Teil-Strahlen.
Wie gut aus der Zeichnung erkennbar, ist die Dicke d bzw. d' der Lochplatte 7 wesentlich grösser als die axiale Länge 1 der Mehrkantlöcher 9; dies ist auch aus Festigkeitsgründen erforderlich. Im Bedarfsfalle kann, wie in Fig. 4 und 7 strichpunktiert angedeutet, die Lochplatte 7 auch in ihrem Mittelbereich mit grösserer Dicke d' konvex verdickt ausgebildet sein. Dabei verhält sich die normale Dicke d der Lochplatte 7 zur axialen Länge 1 der Mehrkantabschnitte A, B etwa in einem Bereich von d/1 von etwa 85 zu 15 bis etwa 50 zu 50. Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass sich die Dicke d zur axialen Länge 1 etwa wie 70 zu 30 verhält. Um die scharfen Einlaufkanten bei der Lochplatte 7 gemäss Fig. 4 gut im Zusammenwirken mit einer ebenen Einlaufseite 20 herstellen zu können, ist dabei der konvex verdickte Mittelbereich der Lochplatte 7 abflussseitig vorgesehen, wie in der
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rechten Seite von Fig. 4 strichpunktiert angedeutet ist. Die napfförmig ausgebildete Zerlege-Einrichtung 6 besitzt eine Stützschulter 10, mit der sie auf einer Traghülse 12 aufliegt. Die Zerlege-Einrichtung 6 wird zusammen mit dem Vorsieb 5 zwischen der Traghülse 12, den Ringen 3 und 4 bzw. dem Vorsieb 5 verspannt.
Unter dem Gesichtspunkt einer guten Strahlzerteilung ist die vorerwähnte Dicke d bzw. d' der Lochplatte nicht notwendig, wegen der Kürze der Mehrkantlöcher 9 sogar an sich unerwünscht; jedoch ist diese Dicke d bzw. d' der Lochplatte 7 aus Festigkeitsgründen erforderlich, insbesondere, wenn die Zerlege-Einrichtung 6 aus Kunststoff besteht. Damit die Teil-Strahlen in Durchströmrichtung keine unerwünscht lange Seitenführung erhalten, sind die restlichen Abschnitte C bzw. D der Zerlegelöcher 8 mit einem Querschnitt ausgefüllt, der grösser ist als der Querschnitt der Mehrkantlöcher 9, was insbesondere gut aus Fig. 3,4 sowie 7 bis 9 erkennbar ist. Dabei sind diese Abschnitte C und D als Auslauf- bzw. Ein-laufbohrungen 11 bzw. 1 la ausgebildet, die koaxial zu den Mehrkantlöchern 9 angeordnet sind und einen runden Querschnitt aufweisen (Fig. 3,8,9). Dabei hat sich die Ausführung gemäss Fig. 1 bis 4 und 8 besonders bewährt. Neben dem Vorteil, dass man die Einlaufkante 18 aus den erwähnten Gründen an der Einlaufseite 20 besonders gut und scharfkantig herstellen kann, können sich in den Auslaufbohrungen 11 gemäss Fig. 1 bis 4 und Fig. 8 nicht gut in der Flüssigkeit befindliche Festteilchen sammeln und dadurch den Querschnitt des Mehrkantloches 9 verengen. Wenn die Auslaufbohrung 11 mit genügend grossem Querschnitt ausgebildet ist, übt sie auch keinen unerwünschten Einfluss auf den zugehörigen Teil-Strahl aus.
Die Erfindung kann allerdings auch in der Ausführung der Zerlege-Einrichtung 6a gemäss den Fig. 5 bis 7 und 9 realisiert werden, obgleich die Ausführung gemäss Fig. 1 bis 4 und Fig. 8 die vorteilhaftere ist. Zweckmässigerweise wählt man den Querschnitt der Mehrkantlöcher 9 grösser als den der lichten Maschenweite des Vorsiebes 5. Dadurch verhindert man weitestgehend ein Verstopfen der Mehrkantlöcher 9.
Der Strahlregler 1 ist in Fig. 1,2,5 und 6 in drei Zonen unterteilt. Die Zone der Strahlzerlege-Einrichtung 6 ist mit X bezeichnet; an sie schliesst sich eine Luftansaugzone XI an. In bekannter Weise befindet sich innerhalb des Gehäuses 2 ein Luftspalt 14 zwischen diesem und der Traghülse 12. Ausserdem sind an deren Aussenwand durchbruchartige Luftschlitze 15 vorgesehen. Dementsprechend kann Luft durch den Luftspalt 14 und die Luftschlitze 15 in den Bereich der Saugzone XI gelangen, die hinter der Zerlege-Einrichtung 6 angeordnet ist. An die Luftansaugzone XI schliesst sich (in Strömungsrichtung gemäss Pfeil Pf 1 gesehen) eine Strahlregulierungszone XII an.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 befinden sich in dieser Strahlregulierungszone XII unterhalb der Luftschlitze 15 nur drei grobe Reguliersiebe 16. Bei der etwas abgewandelten Ausführung des Strahlreglers gemäss Fig. 2 sind statt der drei groben Reguliersiebe 16 nur zwei feine Reguliersiebe 17 vorgesehen. Gemäss der Erfindung kommt man aufgrund der guten Strahlzerlegung mit etwa drei Sieben aus. Dies können je nach Bedarf vier Siebe oder auch zwei Siebe sein. Nach einer zweckmässigen Ausführungsform besitzt der erfindungsgemässe Strahlregler 1 lediglich drei Strahlregulierungssiebe 16 bzw. 17, vorzugsweise drei Siebe 16 von grober Maschenweite (Fig. 1). Die Siebböden 16a bzw. 17a haben zweckmässigerweise untereinander einen Abstand a von etwa 1,5 mm; bei solchen, vergleichsweise grossen Abständen a ist die Verstopfungsgefahr kleiner, insbesondere wenn es sich um grobe Siebe 16 handelt.
In Fig. 5 ist bezüglich der Siebanordnung eine andere, ebenfalls sehr vorteilhafte Ausführungsform dargestellt: Dort haben die drei Siebe 16 und 17 unterschiedliche Maschenweiten. Dabei ist das Sieb 16 mit der grösseren Maschen weite abflussseitig angeordnet. Die Gefahr der Verdunstung und Verkalkung ist nämlich bei gröberen Reguliersieben 16 kleiner, so dass man ein oder gegebenenfalls zwei gröbere Reguliersiebe 16 abflussseitig anordnet. Die gute Strahlzerteilung durch die näher beschriebenen Mehrkantlöcher 9 ermöglicht eine solche Anordnung bei guter Strahlregulierung.
In Fig. 2 erkennt man noch gut, dass die Zerlege-Einrichtung 6 einen Auflageflansch 21 od. dgl. Auflage für das Vorsieb 5 hat. Diese Auflage 21 ist bei einer Zerlege-Einrichtung 6 aus Kunststoff ohne zusätzlichen Aufwand leicht herstellbar und die gesamten Innenteile des Strahlreglers 1 können dann in sehr einfacher Weise mittels der Ringe 3 und 4 im Gehäuse 2 festgelegt werden.
Beim erfindungsgemässen Strahlregler kommt man mit vergleichsweise wenigen Strahlreguliersieben 16 bzw. 17 aus, wie dies sonst nur bei komplizierteren und geräuschvoller arbeitenden Zerlege-Einrichtungen möglich ist.
Vor allem kommt der erfindungsgemässe Strahlregler 1 mit einer einzigen Lochplatte 7 mit durchgehenden prallflächen-freien Zerlegelöchern 8 aus. Somit verbindet der Strahlregler 1 die Vorteile von verschiedenen vorbekannten Strahlreglern, ohne deren jeweilige Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
Unter «groben» Strahlregulierungssieben 16 werden hier Siebe verstanden, deren lichte Maschenweite in der Grössenordnung der lichten Maschenweite des Vorsiebes 5 liegt. Unter «feinen» Reguliersieben 17 werden hier solche Siebe verstanden, deren lichte Maschenweite in der Grössenordnung der halben Maschenweite des Vorsiebes 5 liegt. In der Regel haben feine Reguliersiebe 17 eine Maschenweite von ca. 0,28 mm lichter Maschenweite und grobe Reguliersiebe 16 eine lichte Maschenweite von etwa 0,5 mm (vgl. Fig. 11).
In Fig. 10 ist eine etwas abgewandelte, besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Strahlreglers 1 dargestellt. Dort ist die aus Kunststoff bestehende Lochplatte 7 am Rand etwas stärker ausgebildet als in ihrem Mittelbereich; und zwar ist dies vorzugsweise dadurch erreicht worden, dass abströmseitig eine kegelförmige Unterseite 22 vorgesehen ist. Dadurch vermindert man einerseits unerwünschte grosse Verformungen, wie dies auch durch die unterschiedlichen Dicken d, d' gemäss Fig. 4 angestrebt wird; andererseits bleibt bei der Ausbildung nach Fig. 10 eine gewisse Elastizität der Lochplatte 7, insbesondere wenn sie aus Kunststoff besteht, erhalten. Diese Elastizität hat in erwünschter Weise kleinere Durchbiegungen zur Folge, da diese dazu beitragen, dass sich Kalkablagerungen u. dgl. wieder lösen. Zu grosse Durchbiegungen sind dagegen unerwünscht, weil sie zu merkbaren, unerwünschten Richtungsänderungen bei den Zerlegelöchern und damit bei den Strahlen führen können. Die Ausführung der Lochplatte 7 gemäss Fig. 10 stellt deshalb eine besonders günstige Ausführungsform dar, die unter der Belastung durch den Flüssigkeitsdruck geringfügige erwünschte, jedoch keine unerwünscht grossen Biegeverformungen zulässt.
Fig. 10 zeigt ferner eine erfmdungsgemäss besonders vorteilhafte Ausbildung im Bereich der Reguliersiebe 16 u. 17: Hier folgen auf die Lochplatte 7 zunächst zwei feinmaschige Reguliersiebe 17 und danach (immer in Durchflussrichtung gesehen) zwei grobe Reguliersiebe 16. Die erstgenannten haben eine Maschenweite W von etwa 0,28 mm, die letztgenannten eine Maschenweite W von ca. 0,5 mm. Die Versuche haben gezeigt, dass mit einer solchen, zwei feinmaschige sowie zwei grobmaschige Reguliersiebe 17 bzw. 16 aufweisenden Siebanordnung ein sehr grosser Anwendungsbereich der Strahlregler überdeckt werden kann; dementsprechend kann man mit einem einzigen Sieb-Satz von diesen vier Regu-
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Schliesslich bezieht sich die Erfindung noch auf eine etwas abgewandelte, zeichnerisch nicht näher dargestellte Ausführungsform. Danach können bei zumindest einer Anzahl der Zerlegelöcher 8 die Mehrkantlöcher 9 in einem extremen Fall
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im Querschnitt als kurze, zumindest etwa runde Führungslöcher für die einzelnen Teilstrahlen ausgebildet sein. Sie haben dann, ähnlich den Mehrkantlöchern 9, nur eine axiale Länge 1 von etwa 0,3 mm und ihre Einlaufkante (vgl. Pos. 18 s bzw. 19) ist ebenfalls scharf ausgebildet. Durch derartige kurze Führungslöcher erhält man ebenfalls eine gute Strahlzerlegung und die Herstellungswerkzeuge für eine solche Strahlzerlege-Einrichtung sind vergleichsweise billig herstellbar. Jedoch sind die erfindungsgemässen Ausführungen io mit den als Mehrkantlöcher 9 ausgebildeten Führungslöcher die bevorzugte Ausführungsform, weil dort, wie bereits erwähnt, die Strahloberfläche grösser und somit die Luftaufnahme günstiger ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

649116 PATENTANSPRÜCHE
1. Strahlregler zum Anschluss an Sanitär-Armaturen, mit einer Strahlzerlege-Einrichtung, der in Durchflussrichtung eine Luftansaug-Einrichtung sowie danach Strahlreguliersiebe nachgeschaltet sind, wobei die Strahlzerlege-Einrich-tung zumindest eine Anzahl Zerlegelöcher aufweist, die auf einem Teil ihrer axialen Erstreckung (A-B) als Mehrkantloch (9) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Länge (1) der Merkantlöcher (9) dieser Zerlegelöcher (8) 0,2 bis 0,5 mm beträgt.
2. Strahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Länge (1) der Mehrkantlöcher (9) dieser Zerlegelöcher (8) 0,3 mm beträgt.
3. Strahlregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche der Mehrkantlöcher (9) kleiner ist als die des restlichen Abschnittes (C, D) des zugehörigen Zerlegeloches.
4. Strahlregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrkantlöcher (9) scharfe Einlaufkanten (18,19) besitzen, und dass die Mehrkantlöcher-Abschnitte (A) vorzugsweise einlaufseitig an der Zerlege-Einrichtung (6) angeordnet sind.
5. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Lochplatte (7) der Zerlege-Einrichtung (6) aus Kunststoff besteht, wobei diese vorzugsweise napfförmig sowie einstückig ausgebildet ist.
6. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der ein Vorsieb aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrkantlöcher (9) im Querschnitt vierkantig, zweckmässigerweise quadratisch ausgebildet sind, und dass vorzugsweise die lichte Weite der Mehrkantlöcher grösser als die Maschenweite des Vorsiebes (5) ist.
7. Strahlregler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) der Lochplatte (7) sich zur axialen Länge (1) der mehrkantigen Abschnitte (A, B) verhält wie 85 zu 15 bis 50 zu 50, vorzugsweise wie etwa 70 zu 30.
8. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter bzw. vor den als Mehrkantloch ausgebildeten Abschnitten (A, B) verbleibenden, diesen gegenüber im Querschnitt grösseren Zerlegeloch-Abschnitte (C, D) mindestens in etwa koaxial zu den Mehrkantlöchern (9) angeordnet und zweckmässigerweise mit rundem Querschnitt ausgebildet sind.
9. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Strahlregulierungssiebe drei Siebe (16,17) von grosser Maschenweite vorgesehen sind, die untereinander einen Abstand (a) von etwa 1,5 mm haben.
10. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Strahlregulierungssiebe drei Siebe (16,17) vorgesehen sind, die eine unterschiedliche Maschenweite haben, wobei das oder die Siebe (16) mit der grösseren Maschenweite abflussseitig angeordnet sind, und dass diese Siebe (16,17) untereinander einen Abstand (a) von etwa 1,5 mm haben.
11. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass er zwei feinmaschige (17) und diesen nachgeschaltet zwei grobmaschige (16) Strahlregulierungssiebe (16,17) aufweist.
12. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerlege-Einrichtung (6) eine Auflage (21) für ein Vorsieb (5) hat und diese Teile (6,5) mittels dieser Auflage, vorzugsweise mit Hilfe eines Anpressringes (4), im Gehäuse (2) festgelegt sind.
13. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Anzahl der Zerlegelöcher (8) in einem kurzen Abschnitt (A, B) von etwa 0,3 mm als runde Führungslöcher ausgebildet sind, die eine scharfe Einlaufkante (18 bzw. 19) besitzen.
14. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dicke (d) der Lochplatte (7) der Zerlegeeinrichtung (6) von ihrem Mittelbereich zu ihrem Rand hin verändert, gegebenenfalls die Dicke der Lochplatte in ihrem Mittelbereich an der den Mehrkantlöchern (9) abgewandten Seite mit grösserer Dicke (d') ausgebildet ist (Fig. 7).
15. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochplatte (7) der Zerlege-Einrichtung (6) an ihrem Rand verstärkt ausgebildet und abströmseitig, vorzugsweise eine etwa kegelförmige Unterseite (22) hat.
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