CH649257A5 - Towing gear for ski lifts - Google Patents

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Publication number
CH649257A5
CH649257A5 CH46/80A CH4680A CH649257A5 CH 649257 A5 CH649257 A5 CH 649257A5 CH 46/80 A CH46/80 A CH 46/80A CH 4680 A CH4680 A CH 4680A CH 649257 A5 CH649257 A5 CH 649257A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
tow
braking device
rope
spring
Prior art date
Application number
CH46/80A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Fuchs
Werner Dr Roehrs
Original Assignee
Roehrs Werner Dr Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Roehrs Werner Dr Kg filed Critical Roehrs Werner Dr Kg
Publication of CH649257A5 publication Critical patent/CH649257A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
    • B61B11/004Means connecting load and cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Schleppgehänge für Skilifte mit einer das Schleppseil spiralförmig aufnehmenden Seiltrommel, welche unter der Wirkung einer für den Schleppseileinzug gespannten Spiralbandfeder steht und für den Beschleunigungsvorgang der zu schleppenden Last sowie für den kontinuierlichen Einziehvorgang des Schleppbügels mit einer Bremsvorrichtung gekuppelt ist.
Solche Schleppgehänge haben die Aufgabe, die Skifahrer aus dem Stand ohne spürbaren Anfahrstoss auf die Umlaufgeschwindigkeit des Förderseiles zu beschleunigen und den Schleppseileinzug so zu regeln, dass dieser nicht ruckartig beschleunigt wird und das Schleppseil nicht über das Förderseil schlägt.
Zur Erfüllung dieser Erfordernisse ist es bekannt, Schleppgehänge die aus einer Seiltrommel mit einer spiralförmigen Schleppseilaufspulung und einer Spiralbandfeder bestehen, mit mechanischen Bremsvorrichtungen auszurüsten, bei welchen die Bremsbeläge unmittelbar an einer Bremstrommel bzw. Bremsscheibe aus Stahl angreifen. Solche Bremsvorrichtungen sind witterungsanfällig, da bei Einwirkung von Feuchtigkeit und Eisbildung sich der Reibwert des Bremsbelages und somit die Bremswirkung stark verändert. Ebenso ist bekannt, Schleppgehänge mit einer Bremsvorrichtung auszurüsten, welche aus einer angeflanschten Zahnradpumpe besteht, die mit der Achse der Seiltrommel bzw. den Aufwickeldorn der Spiralbandfeder gekuppelt ist. Beim Anspülen des Schleppseiles wird die Zahnradpumpe angetrieben und pumpt durch ein einstellbares Ventil Öl von einer Kammer in die andere. Aufgrund der spiralförmigen Schleppseilaufwicklung wird bei gleicher Abspulgeschwindigkeit eine Drehzahlsteigerung der Seiltrommel bzw. der Zahnradpumpe erreicht und die Fördermenge bzw. der Öldruck in der Zahnradpumpe gesteigert. Die Drucksteigerung in der Zahnradpumpe bewirkt die Abbremsung der Seiltrommel und die ruckfreie Beschleunigung des Skifahrers.
Nach dem Beschleunigungsvorgang ist die Pumpe druckfrei. Beim Schleppseileinzug wirkt die Pumpe in umgekehrter Richtung, wobei das Öl durch einen grösseren, einstellbaren Düsenquerschnitt und somit unter geringerem Druck in die andere Kammer zurückfliesst. Durch Veränderung des Düsenquerschnittes ist die Schleppseil-Einzugsgeschwindigkeit einstellbar.
Derartige Bremsvorrichtungen bzw. Zahnradpumpen haben den Nachteil, dass sie in der Herstellung sehr aufwendig sind und sehr hohe Drücke erzeugen (bis 50 Atü). Ausserdem kann sich in den leeren Räumen der Pumpe Kondenswasser bilden und gefrieren, was zum Ausfall der Pumpe führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Skilift-Schleppgehänge mit einer Bremsvorrichtung zu schaffen, die witterungsunabhängig ist und druckfrei in einem Ölbad arbeitet sowie einfach herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die der Seiltrommel zugeordnete mechanische Bremsvorrichtung mit dem Bremsbelag in das vorhandene Ölbad der Spiralbandfeder oder in ein separates Ölbad eintaucht. Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Bremsvorrichtung in einem geschlossenen Federgehäuse im Ölbad der Spiralbandfeder arbeitet, wodurch, der Reibwert des Bremsbelages aufgrund der Öl-schmierung unabhängig von jeglichen Witterungseinflüssen konstant gehalten wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die erfindungsgemässe Bremse in dem bereits vorhandenen Ölbad der Spiralbandfeder vollkommen wartungsfrei arbeitet und gegenüber Öldruckbremsen wesentlich weniger störungsanfällig ist. Ferner sind bei der erfindungsgemässen Bremse keine Ventile erforderlich, da diese vollkommen drucklos arbeitet. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Skilift-Schleppgehänge in axialem Mittelschnitt, nach den Schnittlinien C-D der Fig. 2 mit aufgespultem Schleppseil und vorgespannter Spiralbandfeder,
Fig. 2 einen Querschnitt nach den Schnittlinien A-B der Fig. 1 mit Draufsicht auf die Bremse gemäss der Erfindung, und
Fig. 3 eine andere Ausführung des Gehänges im Schnitt.
In der Zeichnung sind Fliehkraft und Drehmoment symbolisch durch Pfeile bezeichnet und mit Bezugszeichen versehen, die auch in der Beschreibung verwendet sind?
Das Skilift-Schleppgehänge besteht im wesentlichen aus einer Seiltrommel 7 mit einer Achse 5, einem Seiltrommelgehäuse 1 und einem Federgehäuse 12 mit darin angeordneter mechanischer, in ein Ölbad eintauchender Bremse, bestehend aus den Teilen 2,3,9,14,15,20,24,25 und 27. Ein Deckel 8 mit seinen Dichtungen schliesst das Federgehäuse 12 öldicht ab. Die Achse 5 ist als Hohlwelle ausgebildet und in dem Seiltrommelgehäuse 1 sowie in dem Federgehäuse 12 mittels Kugellagern 6 zentral gelagert. Durch eine zentral durch die Hohlwelle führende Schraube 17 sind das Seiltrommelgehäuse 1 und das Federgehäuse 12 miteinander verbunden. Auf der Achse 5 ist die Seiltrommel 7 mit einer Bremsträgerscheibe 3, einem Spreizhebel 15 und einem Aufwickeldorn 18 angeordnet.
Eine Spiralbandfeder 13 wird durch den Aufwickeldorn 18, welcher mittels einer Passfeder 16 mit der Achse 5 verbunden ist, gespannt. An der ringförmigen Wand dps Federgehäuses 12 ist die Spiralbandfeder 13 mit Schrauben 11 befestigt. Die Trennung der Spiralbandfeder 13 von der mechanischen, in das Ölbad eintauchenden Bremse erfolgt durch eine mitrotierende Trennwand 19. Das Ölbad 23 für die Schmierung des Bremsbelages 24 und der Spiralbandfeder 13 kann über eine Öleinfüllschraube am Federgehäuse 12 eingefüllt bzw. abgelassen werden.
Aufgrund des geringen Reibwertes des Bremsbelages 24 bei Ölschmierung sind für eine ausreichende Anfahrdämp-
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fung des Schleppgehänges hohe Anpresskräfte für den Bremsbelag 24 erforderlich.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Anpressdruck zwischen Bremsring 22 und Bremsbelag 24 durch die Fliehkraft 26 in Verbindung mit dem jeweiligen Drehmoment 28 der Spiralbandfeder 13 erfolgt. Beim Abspulvor-gang wird die Seiltrommel 7 mit der gekuppelten Bremsträgerscheibe 3 mit Bremshebeln 14 und Fliehgewichten 20 in Drehung versetzt, wobei die Bremshebel 14 mit den Blattfedern 25 den Spreizhebel 15 mitnehmen und die Spiralbandfeder 13 spannen. Durch das Reaktionsmoment 28 der Spiralbandfeder 13 drückt der Spreizhebel 15 über die Blattfedern 25 die Bremshebel 14 mit Bremsbelag 24 an den Bremsring 22 mit Unterstützung der Fliehkraft 26 an. Damit die Bremsvorrichtung etwas verzögert einfallt, sind die Zugfedern 27 so bemessen, dass sie der nach einigen Umdrehungen vorgespannten Spiralbandfeder 13 und der Fliehkraft 26 das Gleichgewicht halten. Die Bremshebel 14 und die Fliehgewichte 20 sind mittels Lagerbolzen 2 und 9 an der Brems-
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trägerscheibe 3 gelagert und durch den Gelenkbolzen 10 über ein Langloch miteinander im Eingriff. Die Übersetzung, mit der die Fliehkraft 26 angreift, wird dabei durch den Bolzenabstand bzw. Hebelarm 29 bestimmt.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, in welchem der erforderliche Anpressdruck zwischen Bremsbelag 24 und Bremsring 22 nur durch das Drehmoment 28 in Verbindung mit einer Übersetzung erfolgt (s. DE-PS 1 530 004). Hierbei wirkt das Drehmoment 28 über den Spreizhebel 15 unmittelbar auf die Fliehgewichte 20. Ferner ist es auch möglich, eine Bremsvorrichtung zu wählen, bei der der erforderliche Anpressdruck zwischen Bremsbelag 24 und Bremsring 22 nur durch die Fliehkraft 26 bewirkt wird.
Bei dieser Ausführung sind unter Wegfall des Spreizbremshebels 15 die Seiltrommel 7, die Bremsträgerscheibe 3 und der Aufwickeldorn 18 durch die Passfeder 16 gekuppelt, so dass die Spiralbandfeder 13 nur als Rückstellorgan wirksam ist (s. strichpunktierte Passfeder in Fig.3).
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

649257 PATENTANSPRÜCHE
1. Schleppgehänge für Skilifte mit einer das Schleppseil spiralförmig aufnehmenden Seiltrommel, welche unter der Wirkung einer für den Schleppseileinzug gespannten Spiralbandfeder steht und für den Beschleunigungsvorgang der zu schleppenden Last sowie für den kontinuierlichen Einziehvorgang des Schleppbügels mit einer Bremsvorrichtung gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die der Seiltrommel (7) zugeordnete mechanische Bremsvorrichtung (2, 3,9, 14,15,20,... 25 und 27), mit dem Bremsbelag (24), in das vorhandene Ölbad (23) der Spiralbandfeder (13) oder in ein separates Ölbad eintaucht.
2. Schleppgehänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Bremsvorrichtung (2, 3, 9,14, 15,20,.., 24,25 und 27) aus einem Fliehgewicht (20) und einem Bremshebel (14) besteht, die zur Erzielung eines Übersetzungsverhältnisses mit einem Hebelarm (29) mittels eines in einem Langloch geführten Bolzens (10) miteinander im Eingriff sind.
3. Schleppgehänge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seiltrommelgehäuse (1) und das Federgehäuse (12) durch eine zentral durch die Hohlwelle (5) führende Schraube (17) verbunden sind.
CH46/80A 1979-01-26 1980-01-07 Towing gear for ski lifts CH649257A5 (en)

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DE2902963A DE2902963C2 (de) 1979-01-26 1979-01-26 Schleppgehänge für Skilifte

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CH649257A5 true CH649257A5 (en) 1985-05-15

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ID=6061431

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CH46/80A CH649257A5 (en) 1979-01-26 1980-01-07 Towing gear for ski lifts

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AT (1) AT375608B (de)
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DE (1) DE2902963C2 (de)
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IT (1) IT1129761B (de)

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FR2447307A1 (fr) 1980-08-22
DE2902963C2 (de) 1983-12-08
AT375608B (de) 1984-08-27
DE2902963A1 (de) 1980-07-31
FR2447307B1 (de) 1983-10-07
IT1129761B (it) 1986-06-11
IT8019401A0 (it) 1980-01-23
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