CH649441A5 - Pneumatische fuetterungsanlage in rindviehstallungen. - Google Patents

Pneumatische fuetterungsanlage in rindviehstallungen. Download PDF

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CH649441A5
CH649441A5 CH451080A CH451080A CH649441A5 CH 649441 A5 CH649441 A5 CH 649441A5 CH 451080 A CH451080 A CH 451080A CH 451080 A CH451080 A CH 451080A CH 649441 A5 CH649441 A5 CH 649441A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
pipe
pressure
main conveyor
suction
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Application number
CH451080A
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English (en)
Inventor
Ernst Wilhelm Ahrens
Original Assignee
Engelbrecht & Lemmerbrock
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/56Switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine pneumatische Fütterungsanlage, bestehend aus einem mindestens über eine abschliessende Länge teleskopischen Hauptförderrohr mit einem Auslauf am Ende und mit einem eingebauten Saug-Druck-Gebläse für die Förderung und Verteilung von Silage, Heu und Stroh über die Länge von Futtergängen in Rindviehstallungen, wobei an die Druckseite des Hauptförderrohres mindestens eine teleskopische Zweigleitung mit einem Zweigauslauf am Ende durch einen Rohrumschalter angeschlossen ist.
Im allgemeinen werden Fütterungsanlagen der vorerwähnten Art aus einem Silo mit Silage oder aus einem Heustock mit Heu beschickt und entlang von Futtergängen eines Rindviehstalles wird das Futter verteilt, wobei die teleskopischen, über die Futtergänge laufenden Rohrleitungsteile durch einen Antrieb auseinandergezogen und zusammengeschoben werden. Dabei wird entweder nur das teleskopische Längenende der druckseitigen Förderleitung oder nur eine der Zweigleitungen mit Futter beschickt, was dadurch möglich ist, dass die Zweigleitungen durch Rohrumschalter an die druckseitige Förderleitung anschliessbar sind. Diese Rohrumschalter befinden sich im allgemeinen im grösseren Abstand vom Saug-Druck-Gebläse und können nur betätigt werden, wenn das Gebläse abgeschaltet ist. Dieses häufige An- und Abschalten des Gebläsemotors erfordert hohe Einschaltströme und belastet damit die Lebensdauer der Motorwicklung und die Sicherungen. Ausserdem muss der Bedienungsmann bei Umschaltung der Fütterung von einer teleskopischen Abzweigleitung auf die andere immer erst zum Gebläse laufen, um es abzuschalten, dann zurück zum Rohrumschalter zu dessen Umschalleitung und abschliessend wieder zurück zum Gebläse, um dieses wieder in Betrieb zu setzen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die langen Laufwege der Bedienungsleute und auch das Ab- und Anschalten des Saug-Druck-Gebläses mit den hohen Schaltströmen bei jeder Umsteuerung des Förderweges zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Durch diese Lösung bleibt das Saug-Druck-Gebläse während der gesamten Fütterungszeit für das Vieh an allen Futtergängen ständig in Betrieb, so dass der hohe bisherige Anlassstrom nur noch einmal auftritt und der Bedienungsmann ist nunmehr in der Lage, im Bereich der Rohrumschalter zu bleiben und von hier aus durch Betätigung elektrischer Schalter, Zugorgane oder dergleichen das Sperrorgan vor bzw. hinter dem Gebläse zu schliessen, dann den Rohrumschalter der bis dahin beschickten Zweigleitung in die Richtung der Druckförderleitung zurückzuschwenken und den nächsten Rohrumschalter zum Anschluss einer anderen Zweigleitung an die druckseitige Förderleitung zu betätigen. Dabei ist der Förderluftdurchsatz durch das Sperrorgan vor dem Gebläse abgesperrt, so dass die Betätigung der Rohrumschalter leichtgängig durchzuführen ist. Anschliessend wird der Sperrschieber vor bzw. hinter dem Gebläse durch Betätigung des fraglichen Schalters oder dergleichen im Bereich des Rohrumschalters wieder geöffnet, womit nunmehr die an die Hauptförderleitung angeschlossene Zweigleitung mit Silage oder dergleichen beschickt werden kann.
Nach der zweiten Lösungsmöglichkeit werden die Sperrorgane vor den Rohrumschaltern unmittelbar durch den Bedienungsmann geschlossen, um den zugehörigen Rohrumschalter umsteuern zu können, und anschliessend wieder geöffnet, ohne dass der Bedienungsmann lange Wege durchlaufen muss.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Fütterungsanlage für z.B. zwei Futtergänge in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Teil der druckseitigen Förderrohrleitung der Fütterungsanlage in Aufsicht.
Im Beispiel ist eine pneumatische Förderanlage zur Fütterung von Vieh mit Silage an zwei Futtergängen schematisch dargestellt.
Dem Ansaug einer pneumatischen Förderleitung 1 wird zum Beispiel aus einem Silo 2 mittels einer Entnahmevorrichtung 3 Silage zugeführt, die durch ein Saug-Druck-Gebläse 4 angesaugt und unter Druck in die druckseitige Förderleitung 5 geblasen wird, deren letzter, der Länge eines Futterganges entsprechendes Ende 5a als Teleskoprohr mit Zyklonauslauf 6 ausgebildet ist und durch einen Antrieb auseinandergezogen und zusammengeschoben werden kann, um die Länge des Futterganges mit Silage zu beschicken.
An die unterbrochen dargestellte druckseitige Förderleitung 5 ist eine ebenfalls unterbrochen dargestellte über einen Futtergang teleskopisch auseinanderziehbare und zusammenschiebbare Zweigleitung 7 mit Zyklonauslauf 8 durch einen schematisch angedeuteten Rohrumschalter 9 anschliessbar. Es ist naturgemäss auch möglich, mehrere, über die Länge je eines Futterganges laufende, teleskopische Zweigleitungen mit je einem Auslauf vorzusehen, die im Abstand voneinander je mit einem Rohrumschalter an die druckseitige Förderleitung 5 anschliessbar sind.
Gemäss der Erfindung ist nun in der druckseitigen Förderleitung 5 vor jedem Rohrumschalter 9 ein Sperrorgan 10, z.B. eine Klappe oder ein Schieber, vorgesehen. Ist beispielsweise der Rohrumschalter 9 so gesteuert worden, dass das
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Teleskoprohr 5a mit Auslauf 6 über die Druckleitung 5 mit Silage beschickt wurde und soll nun der nächste Futtergang über die Zweigleitung 7 beschickt werden, so wird das Sperrorgan 10 vom Bedienungsmann geschlossen, und damit kann der Rohrumschalter 9 leichtgängig so umgeschaltet werden, dass die Zweigleitung 7 an die Druckleitung 5 angeschlossen wird. Darauf wird das Sperrorgan 10 wieder geöffnet, so dass die Zweigleitung 7 und der zugehörige Futtergang nunmehr mit Silage beschickt werden kann.
Wenn mehrere Rohrumschalter 9 für mehr als zwei Zweigleitungen 5a, 7 erforderlich sind, ist es vorteilhaft, das Sperrorgan vor oder direkt hinter dem Saug-Druck-Gebläse 4 in die Förderleitungsstränge 1, 5 einzubauen, wie mit 10a, 10b in Fig. 1 angedeutet ist. Dieses Sperrorgan 10a, 10b kann rein mechanisch durch Gestänge oder Seilzüge oder elektromagnetisch betätigt werden, und zwar von den Stellen aus, an denen die Rohrumschalter 9 vorgesehen sind. Es ist dann z.B. ein elektrischer Schalter im Bereich jedes Rohrumschalters vorzusehen, der über je eine elektrische Verbindung bei Betätigung ein elektromagnetisches Schaltorgan für das Öffnen oder Schliessen des Sperrorganes 10a, 10b steuert. Durch Schliessen des Sperrorganes 10a, 10b kann sodann die Umschaltung des Rohrumschalters 9 erfolgen und dann das Sperrorgan 10a, 10b wieder geöffnet werden. Für den Bedienungsmann werden dadurch ebenfalls lange Wege erspart, und unter Umständen auch der Einbau vieler Rohrumschalter. Anstelle einer elektromagnetischen Betätigung des Sperrorganes 10a, 10b kann dieses auch durch Gestänge oder Zugseile betätigt werden, deren Ende zur Betätigung im Bereich des Rohrumschalters 9 liegt. In jedem Fall kann der Bedienungsmann die Umschaltung von einer Verteilerleitung 5a zur anderen 7 vom Stall aus vornehmen, ohne dass er lange Wege zum Gebläse laufen muss und kann das Saug-Druck-Gebläse während der gesamten Fütterungszeit weiterlaufen lassen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

649 441 PATENTANSPRÜCHE
1. Pneumatische Fütterungsanlage, bestehend aus einem mindestens über eine abschliessende Länge teleskopischen Hauptförderrohr (1, 5, 5a) mit einem Auslauf am Ende und mit einem eingebauten Saug-Druck-Gebläse für die Förderung und Verteilung von Silage, Heu und Stroh über die Länge von Futtergängen in Rindviehstallungen, wobei an die Druckseite des Hauptförderrohres mindestens eine teleskopische Zweigleitung mit einem Zweigauslauf am Ende durch einen Rohrumschalter angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem druckseitigen Hauptförderrohrteil (5) vor jedem Rohrumschalter (9) ein Sperrorgan (10) betätigbar angeordnet ist oder vor oder hinter dem Gebläse (4) in dem saugseitigen oder druckseitigen Hauptförderrohrteil (1 oder 5) ein Sperrorgan (10,10a, 10b) vorgesehen ist, welches durch im Bereich jedes Rohrumschalters angeordnete Steuer- oder Betätigungsorgane zu schliessen oder zu öffnen bestimmt ist.
2. Fütterungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan (10a) in dem saugseitigen Hauptförderrohrteil (1) vor dem Gebläse (4) zum Schliessen oder Öffnen mit Seilzügen oder Gestängen verbunden ist, deren anderes Ende im Bereich jedes Rohrumschalters (9) mit einer Betätigungshandhabe versehen ist.
3. Fütterungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich jedes Rohrumschalters (9) ein elektrischer Schalter angeordnet ist, der je über ein Kabel mit einem elektromagnetischen Betätigungsorgan für das Öffnen oder Schliessen des in dem saugseitigen Hauptförderrohrteil (1) vor dem Gebläse (4) eingebauten Sperrorganes (10a) verbunden ist.
CH451080A 1979-06-16 1980-06-11 Pneumatische fuetterungsanlage in rindviehstallungen. CH649441A5 (de)

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DE19792924351 DE2924351A1 (de) 1979-06-16 1979-06-16 Pneumatische fuetterungsanlage

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CH451080A CH649441A5 (de) 1979-06-16 1980-06-11 Pneumatische fuetterungsanlage in rindviehstallungen.

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