CH649558A5 - Nogamycin und analog aufgebaute verbindungen sowie verfahren zu deren herstellung. - Google Patents

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CH649558A5
CH649558A5 CH294780A CH294780A CH649558A5 CH 649558 A5 CH649558 A5 CH 649558A5 CH 294780 A CH294780 A CH 294780A CH 294780 A CH294780 A CH 294780A CH 649558 A5 CH649558 A5 CH 649558A5
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CH
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con
acid
deoxynogarol
nogamycin
compounds
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CH294780A
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English (en)
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Paul Fears Wiley
David Wayne Elrod
Original Assignee
Upjohn Co
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07HSUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
    • C07H15/00Compounds containing hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals directly attached to hetero atoms of saccharide radicals
    • C07H15/20Carbocyclic rings
    • C07H15/24Condensed ring systems having three or more rings
    • C07H15/252Naphthacene radicals, e.g. daunomycins, adriamycins

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft neue Verbindungen, welche die folgende Strukturformel I
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h,c gruppe, eine Aminoalkoxygruppe mit 2 oder mehr C-Atomen und eine Azidogruppe umfasst, unter der Voraussetzung, dass B nicht die Gruppierung der Formel -O-Nie-deralkyl ist, und T Hydroxyl bedeutet,
wobei B und T an das Ringsystem der Verbindung der Formel I in einer con-Figuration gebunden sind; «con» bedeutet, dass sich B und T auf derselben Seite der Ebene des Ringes D befinden.
Wenn B in der Formel I die Bedeutung von Nogalosyl aufweist, dann bedeutet die erfindungsgemässe Verbindung con-l"ß-Nogamycin, vonf dem es sich nun zeigte, dass es bisher nicht bekannt war. Die Formel des neuen con-l"ß-Nogamycines ist die folgende:
con-l"ß-Nogamycin
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aufweisen, in welcher
B ein nukleophiler Substitutent ist, der bevorzugt aus der
Gruppe ausgewählt ist, welche Nogalosyl, eine Thiogruppe, eine Acyloxygruppe, eine Bis-(alkoxycarbonyl)-alkyl-gruppe, eine Aminogruppe, eine substituierte Amino-
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Im Zusammenhang mit der oben angegebenen Formel des con-l"ß-Nogamycines sei daraufhingewiesen, dass die OH-gruppe in der 9-Stellung und der Nogalosyl-rest in der 7-Stellung hier entweder beide oberhalb der Ringebenen oder beide unterhalb der Ringebenen des Ringsystemes des Nogamycines stehen müssen.
Zusätzlich zu den Verbindungen der Formel I, in welchen B für Nogalosyl steht, kann B auch noch die Bedeutung von Alkyl-thio-, Acyloxy-, Amino-, Alkylamino-, Alkoxyalkylamino-, Aminoalkoxy- (ausser Aminomethoxy-) und Bis(carbalkoxy)-methyl-gruppen haben.
Bezugnehmend auf die oben erwähnte Alkylthioxygruppe kann diese beispielsweise eine Methylthio-, Äthylthio-, n-Pro-pylthio-, Isopropylthio-, n-Butylthio-, Isobutylthio- odertert.-Butylthio-gruppe sein.
Als Beispiele für Acyloxygruppen, die in den Verbindungen der Formel I enthalten sein können, seien die folgenden Gruppen genannt: Acetoxy, n-Propionyloxy, Isopropionyloxy, n-Butyryl-oxy, Isobutyryloxy und Tertiar-butyryloxy.
Als Beispiele für Bis(carbalkoxy)methyl-gruppen, die in den Verbindungen der Formel I vorkommen können, seien die folgenden Gruppen genannt: Bis(carbomethoxy)methyl, Bis-(carbäthoxy)methyl, Bis(carbo-n-propoxy)methyl, Bis(carbo-isopropoxy)methyl, Bis(carbo-n-butoxy)methyl, Bis(carboiso-butoxy)methyl und Bis(carbotertiar-butoxy)methyl.
Als Beispiele für Aminoalkoxy-gruppen seien die folgenden erwähnt: Aminoäthoxy, Aminopropoxy, Aminobutoxy, Amino-pentoxy sowie Isomere derselben.
Als Beispiele für Gruppen B in der Bedeutung von Alkyl-aminoresten seien die folgenden genannt: Methylamino, Di-methylamino, Äthylamino, Diäthylamino, Propylamino, Butyl-amino und Isomere derselben.
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Als Beispiele für Alkoxyalkylaminogruppen seien die Meth-oxypropylamino-, Methoxyäthylamino-, Äthoxyäthylamino-, Propoxyäthylamino-gruppen und Isomere derselben genannt.
Es sei jedoch daraufhingewiesen, dass die oben genannten nukleophilen Gruppen den Erfindungsgedanken in keiner Weise beschränken sollen, weil ein weiter Bereich von neuen Verbindungen, einschliesslich des con-l"ß-Nogamycines, nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt werden kann. Ferner kann dieses Verfahren auch verwendet werden, um die bekannten 7-O-Alkylnogarole herzustellen, welche die con-Konfigura-tion aufweisen, von denen man jetzt annimmt, dass sie bereits in der US-Patentschrift Nr. 4086245 beschrieben sind, und zwar im wesentlichen ohne Bildung anderer Isomeren der genannten Verbindungen.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann entweder eine einstufige Reaktion oder eine zweistufige Reaktion sein, die aus dem folgenden Reaktionsschema ersichtlich sind:
Reaktionsschema
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T eine Hydroxylgruppe und zwar so, dass der Rest B ' und der Rest T an das Ringsystem in der Verbindung I' in der con-Konfiguration gebunden sind.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Ausdruck «nukleophiler Rest» bzw. der Ausdruck «nukleophil» hier in keiner Weise eine einschränkende Bedeutung besitzen soll, und dass die genannten speziellen Beispiele für nukleophile Reste nur eine Auswahl aus einem breiten Bereich von möglichen reagierenden Gruppen darstellen, die für den Fachmann auf diesem Gebiet üblich sind, wobei diese nukleophilen Gruppen reagieren, weil in ihnen ein freies Elektronenpaar vorliegt. Zusätzlich zu den speziellen Gruppen, wie zum Beispiel den Nogalosyl-, Alkylthio-, Acyloxy-, Bis(carbalkoxy)methyl-, Aminoalkoxy- und Alkoxy-alkylamino-gruppen, die Beispiele für die oben angegebene Gruppierung B darstellen, kann der hier vorhandene Rest B ' beispielsweise auch die Bedeutung von Alkoxygruppen, Aryloxygruppen, Aralkoxygruppen und den entsprechenden Sulfoxygruppen besitzen und ferner auch Stickstoff enthaltende Gruppierungen der Formel
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ch3 oh
-N
/
X
R '
R"
bedeuten.
OH In diesem Zusammenhang sei daraufhingewiesen, dass Beispiele für Gruppierungen der Formel
R2 Ri Halogenessigsäure 35
R '
\r"
Halogenessigsäure und B '
u 0 ' auch am Stickstoffatom substituierte heterozyklische Gruppen sind, in welchen also R' und R" zusammen mit dem Stickstoff-Zwischenprodukt atom die heterozyklische Gruppierung bilden, undzwarso, dass 40 R' und R" bis zu zwei Heteroatomen aufweisen, welche Stickstoffatome , Schwefelatome oder Sauerstoff atome sein können und wobei die heterozyklische Gruppe eine solche ist, die bis zu sieben Kohlenstoffatomen aufweist.
Die Gruppierung der Formel Stufe II 45
I' 50
In dem angegebenen Reaktionsschema bedeuten Ri und R2 Wasserstoffatome, niedere Alkoxygruppen und Nogalosylreste und zwar so, dass einer der Reste R, und R2 immer die Bedeutung eines Wasserstoffatomes besitzt, B' ist ein nukleophiler Rest und
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\
nr«
kann auch eine Aminogruppe sein, in welcher R' und R" die Bedeutung von Wasserstoffatomen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, 55 Cycloalkenyl, Cycloalkalkyl, Cycloalkenylalkyl, Aryl, Aralkyl, Aralkenyl, Aryloxyalkyl, Heterozyklen oder heterozyklisch substituierten Alkylgruppen aufweisen können, wobei die Hetero-atome Stickstoffatome, Sauerstoffatome oder Schwefelatome sind und die heterozyklischen Gruppierungen bis zu 10 Kohlenstoffatome aufweisen, wobei jedoch etwaige Substituenten, die an die Heterozyklen gebunden sind, dabei nicht mitgezählt werden. Als Beispiele für mögliche Substituenten seien Hydro-xygruppen, Carboxygruppen, Aminogruppen, niedere Alkoxygruppen, Benzyloxygruppen, Halogenatome oder Niederalkyl-65 gruppen genannt, wobei ein oder zwei derartige Substituenten vorliegen können.
In der vorliegenden Beschreibung soll der Ausdruck «Alkenyl» insbesondere diejenigen Alkenylgruppen bedeuten, die bis
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zu 4 Kohlenstoffatome aufweisen, wie zum Beispiel Äthylen, Propylen, Butylen und Isomere dieser Gruppierungen.
Beispiele für Halogenessigsäuren, die verwendet werden können, sind Monofluoressigsäure, Difluoressigsäure undTrifluor-essigsäure, Monochloressigsäure, Dichloressigsäure undTri-chloressigsäure.
Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine Mischung aus der Halogenessigsäure und dem Reak-tanten hergestellt, der aus der Grupe ausgewählt ist, welche das erfindungsgemässe von-l"ß-Nogamycin, Nogamycin der in der Literatur beschriebenen Konfiguration, wie dies weiter oben näher erläutert wurde, und 7-O-Alkylnogamycin umfasst, und zu dieser Mischung wird das nukleophile Material zugesetzt. Die Mischung kann auch ein zusätzliches Lösungsmittel enthalten. Wenn jedoch beispielsweise die verwendete Halogenessigsäure die Trifluoressigsäure ist, dann kann auch ein Überschuss an der Trifluoressigsäure als Lösungsmittel dienen. Das nukleophile Material kann nach einem einstufigen Verfahren umgesetzt werden. Der Überschuss an Halogenessigsäure und das zusätzliche Lösungsmittel, falls ein solches in der Mischung anwesend ist, können unter Druck von der Reaktionsmischung entfernt werden, wobei ein Rückstand zurückbleibt, der als Zwischenprodukt angesehen wird (siehe die oben beschriebene Stufe I).
Der Rückstand wird aufgelöst und der Behandlung mit dem nukleophilen Material unterworfen, wobei man das Produkt des zweistufigen Arbeitsverfahrens erhält (siehe die oben erwähnte Stufe II).
Sowohl bei dem einstufigen Arbeitsverfahren, als auch bei dem zweistufigen Arbeitsverfahren nimmt man an, dass das gleiche Zwischenprodukt zwischen dem Nogamycin-Ausgangsmaterial und der Halogenessigsäure gebildet wird. Ferner nimmt man an, dass das Zwischenprodukt ein Komplex ist, und dieser dürfte in der Mischung des einstufigen Verfahrens oder als Rückstand der Stufe I bei der Durchführung des zweistufigen Verfahrens vorliegen. Die Anstrengungen, das Zwischenprodukt zu charakterisieren, sind nocht nicht abgeschlossen, weil dieses Zwischenprodukt relativ unbeständig ist. Irgendwelche jetzt getroffenen Annahmen über das auftretende Zwischenprodukt sollen deshalb den Erfindungsgedanken in keiner Weise beschränken.
Lösungsmittel, die bei diesem Verfahren verwendet werden können, sind beispielsweise irgend ein Lösungsmittel aus der Mischung des Nogamycin-Reaktanten und der Halogenessigsäure, wie die hierin beschriebenen nukleophilen Reaktanten. An diesen Lösungsmitteln ist ein Überschuss an Trifluoressigsäure am meisten bevorzugt. Es kann jedoch jedes geeignete Lösungsmittel verwendet werden, wie zum Beispiel Tetrahydro-furan, welches bevorzugt ist, und auch Ähter und Dioxan.
Die Reaktion läuft normalerweise bei Temperaturen ab, die im Bereich von —15°Cbis +30°Cliegen, wobei man Reaktionszeiten anwendet, die zweckmässigerweise im Bereich von einer Viertelstunde bis sechs Stunden zu finden sind.
Die substituierten 7-Nogarole, die in der 7-Stellung substituierten 7-Desoxynogaroleund das l"ß-Nogamycin, welche die bevorzugte weiter vorne beschriebene im Zusammenhang mit dem Erfindungsgegenstand erläuterte Konfiguration haben, können nach irgend einem in der Fachwelt bekannten Verfahren gewonnen werden. Beispielsweise können sie in Wasser ausgefällt werden, in welchem der pH-Wert auf einen Wert eingestellt wird, der zwischen 7 und 7,2 liegt, und sie können mit einem geeigneten Lösungsmittel extrahiert werden, beispielsweise mit
Methylenchlorid, welches bevorzugt ist, mit Chloroform oder mit Essigsäureäthylester. Ausserdem kann das Produkt aus dem Extrakt durch Chromatographie auf Silicagel gewonnen werden, indem man geeignete Lösungsmittelsysteme verwendet wie zum Beispiel eine Mischung aus Chloroform plus Methanol im Mischungsverhältnis von 95:5 oder eine Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von
78:20:2; eine Dünnschichtchromatographie des Produktes in dem Lösungsmittelsystem zeigt, dass es sich um homogene neue Verbindungen handelt, welche die oben beschriebene Konfiguration besitzen.
Das neue con-l"ß-Nogamycin und die erfindungsgemässen, dem Nogamycin analogen Verbindungen können acyliert werden, indem man übliche Acylierungsbedingungen anwendet, beispielsweise unter Verwendung eines geeigneten Säurehaloge-nides oder Säureanhydrides, wobei man die acylierte Verbindung erhält. Eine derartige Acylierung kann an einer oder mehreren der zur Verfügung stehenden Hydroxylgruppen auftreten.
Die Acylierung wird zweckmässiger Weise in Anwesenheit eines säurebindenden Mittels durchgeführt. Geeignete säurebindende Mittel sind beispielsweise Amine, wie beispielsweise Pyridin, Chinolin und Isochinolin und Puffersalze, wie zum Beispiel Natriumacetat. Die bevorzugte Base ist Pyridin. Beispiele für Carbonsäuren, die zur Durchführung der Acylierung geeignet sind, werden in der Folge angeführt.
a) Gesättigte oder ungesättigte, geradkettige oder verzweigt-kettige, aliphatische Carbonsäuren, wie zumBeispielEssigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Isobuttersäure, tert. Butyl-essig-säure, Valeriansäure, Isovaleriansäure, Capronsäure, Capryl-säure, Decansäure, Dodecansäure, Laurinsäure, Tridecansäure, Myristinsäure, Pentadecansäure, Palmitinsäure, Margarinsäure, Stearinsäure, Acrylsäure, Crotonsäure, Undecylensäure, Oleinsäure, Hexinsäure, Heptinsäure, Octinsäure, und ähnliche Säuren.
b) Gesättigte oder ungesättigte alizyklische Carbonsäuren, wie zum Beispiel Cyclobutan-carbonsäure, Cyclopentan-carbon-säure, Cyclopenten-carbonsäure, Methylcyclopenten-carbon-säure, Cyclohexan-carbonsäure, Dimethylcyclohexan-carbon-säure, Dipropylcyclohexan-carbonsäure und ähnliche.
c) Gesättigte oder ungesättigte alizyklisch-aliphatische Carbonsäuren, wie zum Beispiel Cyclopentan-essigsäure, Cyclo-pentan-propionsäure, Cyclohexan-essigsäure, Cyclohexan-buttersäure, Methylcyclohexan-essigsäure und ähnliche.
d) Aromatische Carbonsäuren, wie zum Beispiel Benzoesäure, Toluolsäure, Naphtoesäure, Äthylbenzoesäure, Isobutyl-benzoesäure, Methylbutylbenzoesäure und änliche.
e) Aromatisch-aliphatische Carbonsäuren, wie zum Beispiel Phenylessigsäure, Phenylpropionsäure, Phenylvaleriansäure, Zimtsäure, Phenylpropiolsäure, Naphtyl-essigsäure und ähnliche.
Auch geeignete mit Halogenatomen, Nitrogruppen, Amino-gruppen, Cyanogruppen und niederen Alkoxygruppen substituierte Kohlenwasserstoffcarbonsäuren können verwendet werden, einschliesslich der Kohlenwasserstoffcarbonsäuren, die oben angegeben sind, die jedoch als weitere Substituenten ein oder mehrere Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen, Cyanogruppen oder niedere Alkoxygruppen aufweisen. Die hier erwähnten niederen Alkoxygruppen weisen vorzugsweise nicht mehr als 6 Kohlenstoffatome auf, und Beispiele für derartige Substituenten sindMethoxygruppen, Äthoxygruppen, Propoxy-gruppen, Butoxygruppen, Amyloxygruppen, Hexyloxygruppen und isomere Formen derselben. Beispiele für derartige substituierte Kohlenwasserstoffcarbonsäuren sind die folgenden Säuren:
Mono-, Di- und Trichloressigsäure,
a und ß Chlorpropionsäure,
a und y Brom-buttersäure,
a und 8 Jodvaleriansäure,
Mevalonsäure,
2- und 4-Chlorcyclohexan-carbonsäure,
Schikiminsäure,
2-Nitro-l-methyl-cyclobutan-carbonsäure, 1,2,3,4,5,6-Hexachlor-cyclohexan-carbonsäure,
3-Brom-2-methylcyclohexan-carbonsäure,
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4- und 5-Brom-2-methylcyclohexan-carbonsäure,
5- und 6-Brom-2-methylcyclohexan-carbonsäure,
2.3-Dibrom-2-methylcyclohexan-carbonsäure, 2,5-Dibrom-2-methylcyclohexan-carbonsäure,
4.5-Dibrom-2-methylcyclohexan-carbonsäure,
5.6-Dibrom-2-methylcyclohexan-carbonsäure, 3-Brom-3-methylcyclohexan-carbonsäure,
6-Brom-3-methylcyclohexan-carbonsäure, l,6-Dibrom-3-methylcyclohexan-carbonsäure,
2-Brom-4-methylcyclohexan-carbonsäure, l,2-Dibrom-4-methylcyclohexan-carbonsäure,
3-Brom-2,2,3-trimethylcyclopentan-carbonsäure,
l-Brom-3,5-dimethylcyclohexan-carbonsäure,
Homogentistinsäure, o-, m- und p-Chlor-benzoesäure,
Anisinsäure,
Veratrinsäure,
Trimethoxybenzoesäure,
Trimethoxyzimtsäure,
4,4'-Dichlorbenzilsäure,
o-, m- und p-Nitrobenzoesäure,
Cyanoessigsäure,
3.4- und 3,5-Dinitrobenzoesäure, 2,4,6-Trinitrobenzoesäure,
Cyanopropionsäure und ähnliche Säuren.
Säureadditionssalze der neuen erfindungsgemässen Verbindungen können hergestellt werden, indem man die Verbindung mit einer geeigneten Säure neutralisiert, bis ein pH-Wert unterhalb etwa 7,0 und vorzugsweise ein pH-Wert im Bereich von etwa 2 bis etwa 6 erreicht ist. Geeignete Säuren zu diesem Zweck sind Weinsäure, Glucuronsäure und Milchsäure, wobei diese organischen Säuren wasserlösliche Salze liefern, und ferner Chlorwas-serstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Sulfaminsäure, Bromwasserstoffäsure und ähnliche, die relativ wasserunlösliche Salze liefern.
Die neuen, erfindungsgemässen Verbindungen oder ihre Acy-lierungsprodukte und die Säureadditionssalze derselben können, wie oben beschrieben wurde, als antibakterielle Mittel verwendet werden.
Die neuen, erfindungsgemässen Verbindungen und deren Säureadditionssalze hemmen das Wachstum von Microorganismen in verschiedenen Umgebungen. Beispielsweise können diese Verbindungen verwendet werden, um Zuchtstätten für die Seidenraupen zu behandeln, um Infektionen zu verhindern oder auf ein minimales Ausmass zu unterdrücken, von welchen man in der Fachwelt genau weiss, dass sie vom Bacillus subtilis hervorgerufen werden. Diese Verbindungen werden auch verwendet, um die Geruchsentwicklung bei Fischen und Fischgräten zu verhindern oder möglichst gering zu halten, die durch eine Verseuchung mit dem Bacillus subtilis hervorgerufen wird. Ferner können diese Verbindungen auch verwendet werden, um Vögel zu behandeln, die mit Mycobacterium avium infiziert sind.
Ausserdem hat es sich gezeigt, dass con-7-Acetylnogarol, con-7-Methylthio-7-desoxynogarol, con-7-Methylamino-7-desoxy-nogarol, con-7-Dimethylamino-7-desoxynogarol, con-7-Äthyl-amino-7-desoxynogarol,con-7-Diäthylamino-7-desoxynogarol und con-7-Azido-7-desoxynogarol eine Antitumor-Aktivität gegen P388-Leukämiezellen bei Mäusen in vivo aufweisen. Des weiteren waren die oben genannten con-7-Amino-verbindungen bedeutend weniger toxisch als andere con-Nogamycin-verbin-dungen.
Die Verbindungen und die hier beschriebenen Säureadditionssalze werden verwendet, um Säugetiere und Menschen zu behandeln. Beispielsweise hemmen die Verbindungen des Wachstum von Streptococcus pyogenes, von dem man weiss, dass er beim Menschen Infektionen hervorruft.
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Die oben beschriebenen acylierten Verbindungen können an ein Tier verabreicht werden, welches das nötige Enzym besitzt, um die Acylgruppe zu entfernen und somit die Grundsubstanz mit antibiotischer Wirkung freizusetzen, die dann die gegen diese empfindlichen Bakterien hemmt.
Die erfindungsgemässen Verbindungen werden an Menschen und an Tiere in Form von Einheitsdosierungen verabreicht, beispielsweise in Form von sterilen Lösungen oder Suspensionen zur parenteralen Verabreichung, welche geeignete Mengen der Verbindung der Formel I, deren acylierte Produkte oder deren Säureadditionssalze enthalten. Die Dosierungseinheiten können auch in Form von Tabletten, Kapseln, Pillen, Pulvern, Granulaten, Lösungen oder Suspensionen zur oralen Verabreichung und Wasser-in-Öl-Emulsionen vorliegen, welche geeignete Mengen der fraglichen Verbindungen enthalten. Die in der Folge beschriebenen Dosierungsformen beziehen sich auf die Verbindungen der Formel I oder auf ihre acylierten Derivate oder auf Säureadditionssalze derselben.
Für die orale Verabreichung können entweder feste oder flüssige Dosierungseinheiten hergestellt werden. Bei der Herstellung von festen Zusammensetzungen, wie zum Beispiel Tabletten, wird eine Dosierungseinheit mit üblichen Bestandteilen vermischt, wie zum Beispiel Talkum, Magnesiumstearat, Dicalciumphosphat, Magnesium-aluminium-silicat, Calciumsul-fat, Stärke, Lactose, Akazien-Gummi, Methylcellulose und bezüglich ihrer Funktion ähnlichen Materialien, die als pharmazeutische Verdünnungsmittel oder Trägermaterialien dienen. Kapseln werden hergestellt, indem man die Verbindung mit einem inerten pharmazeutischen Verdünnungsmittel vermischt und diese Mischung in eine harte Gelatinekapsel der geeigneten Grösse einfüllt. Weiche Gelatinekapseln werden hergestellt, indem man einen Brei der Verbindung mit einem verträglichen Pflanzenöl, einem flüssigen leichten Petrolatum oder einem anderen inerten Öl mit einer Maschine einkapselt.
Flüssige Formen der Einheitsdosierungen, die zur oralen Verabreichung dienen, wie zum Beispiel Sirupe, Elixiere und Suspensionen, können ebenfalls hergestellt werden. Die wasserlöslichen Formen können in einem wässrigen Verdünnungsmittel zusammen mit Wasser, aromatisierenden und geschmacksgebenden Mitteln und Konservierungsmittel gelöst werden, wobei sich ein Sirup bildet. Ein Elixier wird hergestellt, indem man eine wässrig-alkoholische Mischung, in der der Alkohol Äthanol ist, als Trägermaterial zusammen mit geeigneten Süssungsmitteln, wie zum Beispiel Zucker und Saccharin, undzusammen mit einem aromatisierenden geschmacksgebenden Mittel verwendet.
Suspensionen können hergestellt werden, indem man ein wässriges Trägermaterial unter Verwendung eines Suspendiermittels, wie zum Beispiel Gummiarabicum, Traganth, Methylcellulose und änlichem einsetzt.
Für die parenterale Verabreichung, welches die bevorzugte Art der Verabreichung ist, werden flüssige Dosierungsformen hergestellt, indem man die fragliche Verbindung und ein steriles Verdünnungsmittel einsetzt, wobei zu diesem Zweck Wasser bevorzugt ist. Die Verbindung kann je nach dem eingesetzten Verdünnungsmittel und der angewandten Konzentration entweder in dem Verdünnungsmittel suspendiert oder gelöst werden. Bei der Herstellung von Lösungen kann die Verbindung in Wasser zu Injektionszwecken aufgelöst werden und mit Hilfe eines Filters sterilisiert werden, ehe man sie in ein geeignetes Glasfläschen oder eine Ampulle einfüllt und dicht abschliesst. Vorteilhafterweise werden Hilfsmittel, wie zum Beispiel Lokalanästhetika, Konservierungsmittel und Puffersubstanzen in dem Trägermateria} gelöst. Um die Beständigkeit zu erhöhen, kann die Zusammensetzung gefroren werden, nachdem man sie in die Ampulle eingefüllt hat, und das Wasser kann unter Vakuum entfernt werden. Das trockene lyophilisierte Pulver wird dann in der Ampulle dicht verschlossen und eine zweite Ampulle, die das
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Wasser für die Injektion enthält, wird ebenfalls zur Verfügung gestellt, damit dann das flüssige Präparat vor seiner Verwendung wiederhergestellt werden kann.
Suspensionen zur parenteralen Verabreichung können im wesentlichen in der gleichen Weise hergestellt werden, mit Ausnahme dessen, dass die Verbindung in dem flüssigen Verdünnungsmittel suspendiert wird und nicht gelöst wird und dass in diesem Falle die Sterilisierung nicht durch eine Filtration erreicht werden kann. Die Verbindung kann sterilisiert werden, indem man sie der Einwirkung von Äthylenoxid unterwirft, ehe man sie in einem sterilen Verdünnungsmittel suspendiert. Vorteilhafterweise wird ein oberflächenaktives Mittel oder ein Benetzungsmittel in die Zusammensetzung einverleibt, um eine einheitliche Verteilung der Verbindung zu erleichtern.
Unter dem Ausdruck «Dosierungseinheit» oder «Einheitsdosierung» versteht man in der vorliegenden Beschreibung physikalisch getrennte Einheiten, die als Dosierungseinheit für menschliche Patienten und Tiere verwendet werden können, wobei jede Einheit eine vorher bestimmte Menge des aktiven Materiales enthält, die so bemessen ist, dass die erwünschte therapeutische Wirkung gemeinsam mit dem benötigten pharmazeutischen Verdünnungsmittel, Trägermaterial oder flüssigen Träger erreicht wird. Die genauen Richtlinien für die neuen Formen der erfindungsgemässen Dosierungseinheiten werden durch die folgenden Eigenschaften bestimmt und sind von ihnen abhängig und zwar:
a) den speziellen Eigenschaften des aktiven Materiales und der jewiligen Wirkung die erreicht werden soll und b) den Einschränkungen, die mit der Formulierung des aktiven Materiales zur Verwendung bei Menschen oder Tieren gegeben sind, wie dies im einzelnen in der vorliegenden Beschreibung erläutert wird. Auch die speziellen Merkmale der Formulierung sind erfindungsgemässe Merkmale.
Beispiele für geeignete Formen der Dosierungseinheit der erfindungsgemässen pharmazeutischen Präparate sind Ampullen, Glasfläschchen, Tabletten, Kapseln, Pillen, abgepackte Pulver, Oblaten, Granulate, Dragees, Dosierungseinheiten, die vom Patienten in der Grösse eines Teelöffels oder Suppenlöffels oder in Form von einzelnen Tropfen selbst abgemessen werden sowie auch abgetrennte mehrfach Einheitsdosierungen der vorhin erwähnten Einheitsdosierungen und andere Formen, so wie sie hier beschrieben sind.
Eine wirksame Menge der Verbindung wird bei der Behandlung eingesetzt. Die Dosierung der Verbindung, die für die Behandlung angewandt wird, hängt von vielen Faktoren ab, die für den Fachmann auf diesem Gebiete gut bekannt sind. Zu diesen Faktoren gehören beispi'elsweise die Art der Verabreichung und die Wirksamkeit der jeweiligen Verbindung. Eine Dosierungsgrösse für Menschen kann im Bereich von etwa 500 bis etwa 5000 mg der Verbindung in einer Dosierungsheinheit liegen, die durch Injektion verabreicht wird und die wirksam ist, um eine bakterielle Infektion zu behandeln. Wenn die Anfangsdosierung an der unteren Grenze des oben angegebenen Bereiches verabreicht wird, dann wird dadurch das Säugetier auf die Verabreichung eingestimmt und die Dosierungen an den nachfolgenden Tagen werden erhöht, falls das Ansprechen des menschlichen oder tierischen Patienten dies erlaubt und falls dies von dem behandelnden Arzt oder Tierarzt als nötig angesehen wird, weil die erwünschte Wirkung nicht oder ungenügend aufgetreten ist. Die systemische Toxizität der erfindungsgemässen Verbindungen muss genau beobachtet werden, und nachfolgende Dosierungen müssen so bemessen werden, dass die gewünschten Wirkungen des Wirkstoffes im Verhältnis zu derartigen toxischen Nebenerscheinungen entsprechend aufeinander abgestimmt werden.
Spezielle Ausführungsarten der Erfindung werden nun an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert.
In diesen Beispielen sind sämtliche Prozentsätze auf das Gewicht bezogen und alle Mengenangaben bei Lösungsmittelmischungen beziehen sich auf das Volumen, falls nicht ausdrücklich andere Angaben gemacht werden. Ferner werden alle Temperaturen in Grad Celsius angegeben.
Beispiele für die Herstellung von con-l"ß-Nogamycin und 7-0-Alkylnogarolen, welche die con-Konfiguration haben und neuen Verbindungen die analog aufgabaut sind wie diese.
Beispiel 1 Herstellung von con-l"ß-Nogamycin
Eine Lösung aus einem Gramm (1,37 Mmolen) an Nogamycin wird in 20 ml an Trifluor-essigsäure aufgelöst, und die Lösung wird in einem Eisbad gekühlt. Eine 53 %ige Suspension von 821 mg an Natrium-hydrid in (18,1 Mmolen) an einem Mineralöl wird mit zwei Portionen von je 10 ml an wasserfreiem Tetra-hydrofuran gewaschen und zu 2 g (9,1 Mmolen) an Nogalose in 30 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran zugesetzt. Die Mischung wird eine Stunde lang bei Zimmertemperatur gerührt und man setzt ihr die kalte Trifluor-essigsäure-Lösung zu. Die Reaktionsmischung wird unter Verwendung von 1 n Chlorwasserstoffsäure auf einen pH-Wert von 7,1 gebracht und man verdünnt mit 100 ml Wasser. Die wässrige Lösung wird mit vier Portionen zu je 100 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte werden unter vermindertem Druck abgedampft, wobei man einen roten Sirup erhält. Der Rückstand wird in einer kleinen Menge an Methylenchlorid aufgelöst und ein grosses Volumen an Skellysolve B wird zugesetzt. Der Niederschlag wird durch filtrieren entfernt, wobei die Ausbeute 1,52 g beträgt, und das Filtrat wird unter vermindertem Druck abgedampft. Der erhaltene Rückstand wird auf einer kurzen Säule chromatogra-phiert, wobei die Säule 20 g Silicagel enthält, und man verwendet als Laufmittel eine Mischung aus Methylenchlorid und Methanol im Mischungsverhältnis 9:1. Es werden die gefärbten Fraktionen aufgefangen und man dampft sie zur Trockene ein. Der so erhaltene Rückstand wird in einer kleinen Menge an Methylenchlorid aufgelöst, und das gelöste Material wird unter Verwendung von Skellysolve B ausgefällt.
Die ausgefällten Materialien werden miteinander vereinigt und auf einer Säule chromatographiert, indem man 60 g an Silicagel und als Laufmittel eine Mischung aus Methylenchlorid und Methanol im Mischungsverhältnis von 96:4 verwendet und Fraktionen zu je 10 ml auffängt. Das Laufmittel wird dann geändert, indem man ein Mischungsverhältnis von Methylenchlorid und Methanol von 93:7 einsetzt und insgesamt werden 105 Fraktionen aufgefangen. Diejenigen Fraktionen werden vereinigt, bei denen man durch Dünnschichtchromatographie festgestellt hat, dass sie nur das con-l"ß-Nogamycin enthalten. Es waren die Fraktionen 51 bis 105 und die Dünnschichtchromatographie wurde mit einer Lösungsmittelmischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis 78:20:2 durchgeführt, wobei die gewünschte Substanz einen RF-Wert von 0,53 besitzt.
Die vereinigten Fraktionen werden unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und die Ausbeute beträgt 325 mg. Dieses Material wird auf Dickschichtplatten zu präpara-tiven Zwecken einer Dicke von 2 mm chromatographiert, wobei man als Laufmittel eine Mischung von Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 verwendet. Das gewünschte substanzenthaltende Band wird entfernt und mit einer Mischung aus Methylenchlorid und Methanol extrahiert.
Man erhält dabei 185 mg an dem con-l"ß-Nogamycin, welches einen Zersetzungsschmelzpunkt von 217 bis 219°C aufweist.
Die optische Drehung war [cc]D +596° (c 0,147, CHCI3).
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Methanol, zeigte Absorptionen bei 236 nm (e51.600),258 (e24.200), 292 Sch (89.750), 478 (b 15.300).
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Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, ergab die folgenden Werte: 3440,1660,1610,1580,1410,1280,1210,1090, 1050, 990, 930, 910, 880, 850, 820, 770, 720 und 690 cm1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen-Resonanz), aufgenommenin (CDC13), ergab: ô 1,23,146,1,74 (s, m, s, 12 H, CH3C), 2,61 [s, 6 H, (CH3)2N], 3,26,3,42,3,55 (3 s, 9 H, CH30), 2,0-2,2,3,1-4,2 (m, CHO und CHN), 5,03 (m, 1 H, H-7), 5,23 (d, 1 H, H-l"), 5,90 (d, 1 H, H-l'), 6,60 (s, 1 H, H-3), 7,25 (s, 1 H, H-ll).
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c, aufgenommen in (CDC13), ergab die folgenden Werte: ô 190,9 (C-5), 179,4 (C-12), 161,2 (C-6), 155,6 (C-4), 148,3 (C-l), 147,0 (C-lOa), 137,9 (C-2), 132,7 (C-lla), 129,6 (C-6a), 125,6 (C-3), 120,8 (C-ll), 116,1 (C-12a), 114,4 (C-4a), 112,5 (C-5a), 102,2 (C-l")
97.6 (C-l'), 84,3 (C-4"), 81,5 (C-2"), 79,0 (C-3"), 75,1 (C-5'),
72.7 (C-2'), 71,0 (C-4'), 70,8 (C-7), 70,4 (C-5"), 67,6 (C-9), 66,1 (C-3'), 61,4,61,2,48,2 (3 CH30), 43,9 (C-10), 41,6 [(CH3)tN], 40,2 (C-8), 30,5 (C-9 CH3), 24,0 (C-5' CH3), 18,5 (C-5"CH3), 15,3 (C-5'CH3).
Das Massenspektrum ergab einen Wert für m/e von 729,3011, der berechnete Wert für die Verbindung der Summenformel C37H47N014 beträgt 729,2997.
Die Elementaranalyse der Verbindung der Summenformel C37H47NO14 ergab die folgenden Werte:
berechnet: C = 60,90 H = 6,49 H = 1,92 gefunden: C = 59,09 H = 6,39 H = 1,83
Beispiel 2
Herstellung von con-7-O-Methylnogarol Eine Lösung von 1 g an dem Nogamycin in 20 ml Trifluoressigsäure wird in einem Eisbad gekühlt, und man rührt während fünf Stunden. Dann rührt man weiter, während eine Lösung aus Natrium-methanolat (Natrium-methoxid) in Methanol tropfenweise zugesetzt wird, bis die Reaktionsmischung sich in purpurrot verfärbt. 100 ml an Wasser werden zugesetzt und der pH-Wert wird auf 7,0 eingestellt, indem man zusätzliche Mengen an Natrium-methanolat zusetzt, und die Mischung wird dann mit drei Portionen zu je 100 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte werden unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und das Gewicht des Rückstandes betrug 1,004 g.
Eine Mischung aus 0,5 g dieses Rückstandes sowie 15 ml einer 0,1 molaren Glucuronsäure und ferner 10 ml Wasser und 10 ml Methanol wird während 15 Minuten gerührt und man filtriert. Das Filtrat wird neutralisiert, das heisst auf einen pH-Wert von 7,0 gebracht, indem man ein normales (1 n)Natriumhydroxyd verwendet und man rührt, während man den pH-Wert auf einem Wert von 7 hält. Nach etwa 30 Minuten wird der Niederschlag abfiltriert, und die Ausbeute an dem con-7-O-Methylnogarol beträgt 211 mg.
Die Dünnschichtchromatographie unter Verwendung einer Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel zeigt an, dass das Material homogen ist und identisch mit dem gleichen Material, das durch eine Methanolyse hergestellt wurde.
Die optische Drehung war [a]D 897° (c 0,1525, CHC13). Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c war identisch mit demjenigen des vorher hergestellten Materiales. Das Massenspektrum ergab m/e = 541.
Die Elementaranalyse ergab die folgenden Werte:
gefunden: C = 61,65 H = 5,82 H = 2,56
Beispiel 3
Umwandlung des con-7-O-Methylnogaroles in das con-7-O-Äthylnogarol.
Eine Lösung aus 200 mg an dem con-7-O-Methylnogarol in 2 ml an Trifluor-essigsäure lässt man bei Zimmertemperatur
649 558
während einer halben Stunde stehen. Während man die Reaktionsmischung rührt, setzt man eine Lösung von Natrium-äthanolat (Natrium-äthoxid) in Äthanol langsam zu bis die Mischung eine purpurrote Farbe annimmt. Die Reaktionsmischung wird in 50 ml Wasser eingegossen und der pH-Wert der Lösung unter Verwendung von 1 n Chlorwasserstoffsäure auf 7,2 eingestellt. Die wässrige Mischung wird mit 3 Portionen zu je 50 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte werden über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, wobei man einen Rückstand erhält, der mit Skellysolve B gewaschen wird. Die Ausbeute beträgt 202 mg.
Dieses Material wird durch eine präparative Dünnschichtchromatographie gereinigt, indem man Dickschichtplatten aus Silicagel einer Dicke von 2 mm verwendet und als Lösungsmittelsystem eine Mischung von Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis 78:20:2 einsetzt. Der rascher laufende Anteil wird entfernt und mit einer Mischung aus Chloroform plus Methanol im Mischungsverhältnis von 9:1 als eine einzige Fraktion extrahiert. Der langsamer laufende Anteil wird ebenfalls extrahiert, und er stellt die zweite Fraktion dar. Die erste Fraktion liefert 94 mg desjenigen Materiales, welches in dem oben angegebenen Lösungsmittelsystem den gleichen Rf-Wert hat, wie das con-7-O-Äthylnogarol.
Das Produkt wurde auch durch weitere Untersuchungen als das con-7-O-Äthylnogarol identifiziert, und zwar durch ein Massenspektrum, welches m/e = 555 ergab, und auch durch das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen Resonanz).
Beispiel 4
Herstellung von con-7-Methylthio-7-desoxynogarol
Eine Lösung aus 0,5 g an Nogamycin in 10 ml an Trifluoressigsäure lässt man bei Zimmertemperatur während l'A Stunden stehen. Die Lösung wird unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und man setzt 15 ml an trockenem Tetra-hydrofuran zu. Die Lösung wird gekühlt und ein leichter Überschuss an hydratisiertem Natrium-methylmercaptid wird zugesetzt. Die Mischung wird bei 0° C während einer Stunde gerührt. Nachdem man das Lösungsmittel durch Abdampfen unter vermindertem Druck entfernt hat, wird der Rückstand in 10 ml Wasser aufgelöst. Der pH-Wert der Lösung wird unter Verwendung von 1 n Chlorwasserstoffsäure auf 7,8 eingestellt, und man schüttelt die Lösung mit zwei Portionen zu je 50 ml an Chloroform aus.
Die vereinigten Extrakte werden unter vermindertem Druck eingedampft, wobei man einen Rückstand erhält, der auf 30 g Silicagel chromatographiert wird, indem man als Laufmittel eine Mischung von Chloroform und Methanol im Mischungsverhältnis von 95:5 verwendet. Es werden Fraktionen zu je 10 ml aufgefangen.
Es werden die Fraktionen 34 bis einschliesslich 69 miteinander vereinigt, und zwar auf Grund der Ergebnisse einer Dünnschichtchromatographie, die mit dem Laufmittel Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis 78:20:2 durchgeführt wurde, wobei das gesuchte Material dort einen Rf-Wert von 0,56 ergab. Die vereinigten Fraktionen wurden unter vermindertem Druck abgedampft, und man erhielt dabei 204 mg an dem con-7-Methylthio-7-desoxynogarol, entsprechend einer Ausbeute von 53% der Theorie.
Die optische Drehung ergab [a]D +719° (c 0,115, CHC13).
Das Ultraviolettspektrum liefert Absorbtionen bei 237 nm (648.100), 262 (s 23.250), 280 Sch (s 10.800), 479 (e 16.050).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, ergab: 3440, 1660,1620, 1575,1285,1245,1220,1105,1055 und 1005cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen-Resonanz), aufgenommen in (CDC13), ergab: ô 1,48 (s, 3 H, CH3C), 1,74 (s, 3 H, CH3C), 2,38 (s, 3 H, CH3S), 2,57 [s, 6H,
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15
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35
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65
649 558 10
(CH3)2N], 281 (m), 3,53 (m, 1 H, CHO), 3,69 (m, 1 H, CHO), Säure durch Abdampfen unter vermindertem Druck. DerRück-
4,38 (m, 1 H, H-7), 5,95 (d, 1H, H-l'), 6,59 (s, 1 H, H-3), 7,30 stand wird in 10 ml an wasserfreiem Tetrahydrofuran aufgelöst,
(s, IH, H-ll). und man gibt ihn tropfenweise zu einem Brei, der hergestellt
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c, aufgenom- wurde, indem man 0,5 g an Natriumhydrid als 53 %ige Suspen-
menin (CDC13), ergab: ô 191,1 (C-5), 179,7 (C-12), 160,3 (C-6), 5 sion in Mineralöl sowie 1,5 ml an Malonsäure-diäthylesterzu
155,7 (C-4), 148,2 (C-l), 146,1 (C-lOa), 137,7 (C—2), 132,1 40 ml an wasserfreiem Tetrahydrofuran unter Kühlung auf 0°C
(C-lla), 130,3 (C-6a), 125,5 (C-3), 120,6 (C-ll), 114,4 zusetzte. Nach 15 Minuten wurde der pH-Wert derReaktionsmi-
(C-12a), 112,5 (C-4a), 110,2 (C-5a), 97,6 (C-l'), 75,1 (C-5'), schung unter Verwendung von 1 n Chlorwasserstoffsäure auf
72,7 (C-2'), 70,5 (C-4'), 68,7 (C-9), 66,1 (C-3'), 43,9 (C-10), einen Wert von 7 eingestellt, und man konzentrierte unter
41,6 [(CH3)2N], 38,5 (C-7), 36,9 (C-8), 31,2 (C-9 CH3), 23,9 10 vermindertem Druck. Dann wurden 25 ml Wasser zugesetzt und
(C-5' CH3), 16,5 (CH3S). die Mischung mit drei Portionen zu je 15 ml an Chloroform
Das Massenspektrum ergab m/e = 557. ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte wurden unter vermin-
Bei der Elementaranalyse lieferte die Verbindung der Sum- dertem Druck zur Trockene eingedampft und der Rückstand auf menformel CogH^NOgS die folgenden Werte: 10 g Silicagel chromatographiert, wobei man als Laufmittel eine berechnet: C = 60,36 H = 5,60 N = 2,52 S = 5,75 15 Mischung aus Chloroform und Methanol im Mischungsverhältnis gefunden: C = 58,75 H — 5,60 N = 2,98 S = 5,44 von 95:5 verwendete und Fraktionen zu je 5 ml auffängt.
Die aufgefangenen Fraktionen wurden mit Hilfe der Dünn-
Beispiel 5 Schichtchromatographie untersucht, wobei als Laufmittel eine
Herstellung von con-7-O-Acetylnogarol Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im
_ T . „ XT . . „ , „ 20 Mischungsverhältnisvon78:20:2verwendetwurdeunddas
EmeLosungvonlganNogamycinin25mlanTnfluor- gewünschte ProduktdabeieinenRf-WertvonO,42zeigte. Auf essigsaure wird bei Zimmertemperatur wahrend ^Stunden Grund dieser Resultate wurden die Fraktionen 14-einschliess-
gerührt. DerUberschuss an Tnfluor-essigsaure wird unter ver- iich26 miteinander vereinigt, und man dampfte unter verminder-
mmdertem Druck entfernt und der Ruckstand m 100 ml wasser- ^ Druck ab wobei man 5(] eines Materiales erhielt, welches freiem Tetrahydrofuran aufgelost. 3 g an wasserfreiem Natrium- 25 erneut aufDickschichtplatten einer Dicke von 2 mm chromato-
acetat werden zugesetzt, und man rührt die Mischung wahrend 68 graphiert wurde, und zwar unter Verwendung einer Mischung
Stunden. Das Losungsmittel wird durch Abdampfung unter VonAcetonundMethanolimMischungsverhältnis9:lalsLauf-vermindertem Druck entfernt und der Ruckstand m 100m Man erhielt dabei das con-7-Bis(carbäthoxy)methyI-7-
Wasser aufgelost. Die wassnge Losung wird auf einen pH-Wert desoxy-
von 7 eingestellt und mit drei Portionen zu je 35 ml an Chloro- 30 n0garo]
form ausgeschüttelt. Die vereinigten Chloroformextrakte wer-
Dieses Produkt ist nach der Dünnschichtchromatographie den unter vermindertem Druck abgedampft, und der Ruckstand unter Anwend des oben angegebenen Systemes einheitlich. r-Üi auf g Silicagel unter Verwendung einer Mischung aus Das ke netische Resonanzspektrum (Protonen-
Chloroform und Methanol im Mischungsverhältnis von 9:1 chro- Resonanz); aufgenommenin (CDC13), ergab: 01,10 (t, 3 H, matographiert. Es werden Fraktionen zu je 10 ml aufgefangen. 35 CH CH,), 1,33 (t, 3 H, CH3CH>), 1,45 (s, 3 H, CH3C), 1,70 (s. Die Fraktionen werden mit Dunnschichtchromatographie 3g CH3C),2,46 [s, 6H, (CHjJjq, 2,20-4,40 (m, CH„ CH20,
getestet, indem man als Laufmittel eine Mischung aus Chloro- CHO CHN") 4 80 Cd 1H form plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von ' > v. > >
78:20:2 verwendet, wobei die gewünschte Substanz einen qq
Rf-Wertvon0,48zeigt. Die Fraktionen 23-einschliesslich 34 40 /
enthielten das gewünschte Produkt, und sie wurden miteinander CH )
vereinigtunduntervermindertemDruckabgedampft, wobei \
man 71 mg an dem con-7-O-Acetylnogarol erhielt. \
Die optische Drehung war [ct]D +674° (c 0,1995, CHC13).
Das Ultraviolettspektrum, au^nommen in Äthanol, ergab 45 ( x H H_r) ? 1Q ( l H H_3)> 7 15 ( x H, H-ll). Absorbtionen bei 236 nm (e 40.150), 259 (e21.250), 289 Sch ^ ; v ' v '
(8 8.550), 478 (e 13.150).
Das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen- Beispiel 7
Resonanz)-aufgenommernn (CDC13) ergab die folgenden Herstellung von con-7-(2-Methoxyäthylamino)-7-desoxynogarol Werte: ô 1,45 (s, 3 H, CH3C), 1,73 (s, 3 H, CH3C), 2,05 (s, 3 H, 50 0 K ... . .
CH3CO), 2,2-3 (m,CH, und CHN), 2,62 [s, OH, (CH3),N], , Eine Losung von 500 mg Nogamycin in 5 ml Tnfluor-essigsaure
3,1-3,8 (m, CHO), 4,23"(m, 1H, H-7), 5,93 (d, 1H, H-l'), 6,62 Ifsst man bei Zimmertemperatur während 2 Stunden stehen, und
(s 1H H—3) 7 23 (s IH H—11) der U bcrschuss der Säure wird durch Abdampfen unter vermin-
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c, aufgenom- dertem Druck entfernt. Der Rückstand wird in 25 ml an wasser-menin (CDC13), ergab: ô 190,8 (C-5), 179,5 (C-12), 169,3 « freiem Tetrahydrofuran aufgelöst, und man setzt tropfenweise 2-
(CH,CO), 161,2 (C-6), 155,7 (C-4), 148,2(C-1), 146,7 (C-lOa), Methoxyäthylamin zu, bis die Lösung eine purpurrote Färbung
137,7TC-2), 133,2 (C-lla), 127,3 (C-6a), 125,7 (C-3), 120,2 annahm. Dann wurde der pH-Wert unter Verwendung von In
(C-ll) 115 8(C-12a) 113 9(C-4a) 112 8(C-5a) 97 5(C-1') Chlorwasserstoffsäure auf7,2 eingestellt und es wurden 50 ml an
75 1 (C-5') 72 6 (C-2') 70 3 (C-4') '67 6 (C-9) 66 2 (C-3') ' Wasser zugesetzt und die Mischung mit drei Portionen zu je 50 ml
63^9 (C-7), 43,6 (C-10), 41,6 [(CH3)Ìn],' 35,7 (C-8), 29,3 (C-9 an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte
CH ) 21 0 (CH CO) werden unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft,
Das Massenspektrum ergab den Wert m/e 511 wobei e'n öliger Rückstand zurückblieb der mit Skellysolve B
(M+ -CHìCOOH) gewaschen wurde, wobei man eine Ausbeute von 288 mg erhielt.
3 ' Dieser Niederschlag wurde in 25 ml Tetrahydrofuran aufgelöst,
Beispiel 6 und man liess trockenes Chlorwasserstoffgas durch die Lösung
65 hindurchperlen, bis ein Niederschlag erhalten wurde, der dann Herstellung von con-7-Bis(carbäthoxy)methyl-7-desoxynogarol abfiltriert wurde. Dieses Material wurde aus einer Mischung von
Eine Lösung aus 250 mg an dem Nogamycin in 5 ml Trifluor- Methanol und Aceton umkristallisiert, wobei man zwei Ausbeu-essigsäure lässt man l'A Stunden lang stehen und entfernt dann die ten an Kristallen erhielt, die miteinander vereinigt wurden.
11
649 558
io
Dieses Material wurde in Wasser aufgelöst und der pH-Wert der Lösung zuerst unter Verwendung von 0,1 n Natriumhydroxidlösung auf 9 eingestellt und dann unter Verwendung von 0,1 n Salzsäure auf 8. Dann schüttelte man mit Methylenchlorid aus, wobei der pH-Wert durch Zugabe von Base auf 8 gehalten 5 wurde. Die vereinigten Extrakte wurden über Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck abgedampft, wobei man 107 mg an dem con-7-(2-Methoxyäthylamino)-7-desoxyno-garol erhielt, welcher gemäss der Dünnschichtchromatographie einheitlich ist. Die Dünnschichtchromatographie wurde unter Verwendung einer Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel durchgeführt, und man erhielt dabei einen Rf-Wert von 0,50.
Daslnfrarotspektram, aufgenommen in Nujol, ergab: 3310, 1665,1615,1580,1565,1450,1405,1370,1280,1210,1095,1040, « 995, 905, 875, 850, 830, 770 und 715 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen-Resonanz) , aufgenommen in (CDC13), lieferte: ô 1,43 (s, 3 H, CH3C), 1,75 (s, 3 H, CH3), 2,57 [s, 6 H, (CH3),N], 3,33 (s, 3 H, Caio), 2,15-3,55 (CHi, CTLO, CH,N, CHO, CHN), 4,33 20 (m, 1H, H-7), 6,00 (d, 1H, H-l'), 6,58 (s, IH, H-3), 7,30 (s, 1 H, H-ll).
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c, aufgenom-menin (CDC13), lieferte: ô 191,0 (C-5), 179,4 (C-12), 160,1 (C-6), 155,7 (C-4), 148,4 (C-l), 147,3 (C-lOa), 137,8 (C-2), 132,2 (C-lla), 131,4 (C-6a), 125,6 (C-3), 120,9 (C-ll), 116,0 (C-12a), 114,4 (C-4a), 112,4 (C-5a), 97,7 (C-l'), 75,1 (C-5'),
72.7 (C-2'), 71,6 (CH,0), 70,6 (C-4'), 68,1 (C-9), 66,0 (C-3'),
58.8 (2CH30), 50,6 (C-7), 47,1 (CH2N), 44,6 (C-10), 41,6 [(CH3),N], 34,3 (C-8), 30,5 (C-9CH3), 23,8 (C-5' CH3).
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30
Beispiel 8
35
40
45
Herstellung von con-7-Äthylamino-7-desoxynogarol
Eine Lösung von 1 g an dem Disnogamycin in 5 ml an Trifluoressigsäure wird bei Zimmertemperatur während 2J4 Stunden gerührt. Die Mischung wird dann unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird in 20 ml an wasserfreiem Tetrahydrofuran aufgelöst und die Lösung in einem Eisbad gekühlt, während man Äthylamin hindurchperlen lässt, bis die Reaktionsmischung eine purpurrote Färbung angenommen hat. Die Mischung wird dann unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der so erhaltene Rückstand wird in wasserfreiem Tetrahydrofuran aufgelöst.
Trockenes Chlorwasserstoffgas wird durch die Mischung hindurchperlen gelassen, bis es im Überschuss vorliegt. Der dabei gebildete orange gefärbte Niederschlag wird abgetrennt und aus einer Mischung von Methanol und Aceton umkristallisiert. D as Produkt wird in 60 ml Wasser aufgelöst, und der pH-Wert der 50 wässrigen Lösung wird unter Verwendung von 1 n Natriumhydroxidlösung auf 8,0 eingestellt. Das Produkt wird mit vier Portionen zu je 20 ml aus einer Mischung von Chloroform plus Methanol im Mischungsverhältnis 9:1 ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte werden über Natriufmsulfat getrocknet, filtriert 55 und unter vermindertem Druck abgedampft, wobei man als Ausbeute 383 mg an dem con-7-Äthylamino-7-desoxynogarol erhält.
Bei der Dünnschichtchromatographie auf Silicagel unter Verwendung einer Mischung von Chloroform plus Methanol plus 60 Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel erhält man einen Rf-Wert von 0,10.
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Äthanol, ergab:
Xmax 234 nm(e 29.406), 249 Sch (e 23.366), 259 Sch (e 18.119), 268 Sch (e 15.248), 290 Sch (e 9.406), 478 (e 11.980).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, lieferte: 3375, 1665,1610,1590,1575,1290,1225,1170,1120,1060,1010,945, 920, 890, 845, 785 und 710 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c, aufgenom-menin (CDC13 + CD3OD), ergab: ô 190,8 (C-5), 179,6 (C-12), 159,9 (C-6), 155,6 (C-4), 148,2 (C-l), 147,0 (C-lOa), 137,7 (C-2), 132,3 (C-lla), 131,3 (C-6a), 125,5 (C-3), 120,8 (C-ll), 116,0 (C-12a), 114,4 (C-4a), 112,4 (C-5a), 97,6 (C-l'), 75,2 (C-5'), 72,8 (C-2'), 70,6 (C-4'), 68,4 (C-9), 66,0 (C-3'), 50,6 (C-7), 44,4 (C-10), 42,0 (CH2NH), 41,6 [(CH3)2N], 34,2 (C-8), 30,3 (C-9CH3), 23,8 (C-5'CH3), 14,9 (CH3CH2).
Beispiel 9
Herstellung von con-7-Methylamino-7-desoxynogarol Eine Lösung von 500 mg an Disnogamycin in 5 ml Trifluoressigsäure wird bei Zimmertemperatur während 2 Stunden gerührt. Diese Lösung wird unter vermindertem Druck abgedampft, und der Rückstand wird in 10 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran aufgelöst. Die Lösung wird in einem Eisbad gekühlt, und man lässt Methylamin einperlen, bis die Reaktionsmischung eine purpurrote Färbung angenommen hat. Die Mischung wird dann unter vermindertem Druck abgedampft. Der Rückstand wird in 10 ml Tetrahydrofuran aufgelöst, und es werden 50 ml Wasser zugesetzt. DerpH-Wertbeträgt8,0. Diewässrige Mischung wird dann mit fünf Portionen zu je 50 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt, und die organischen Schichten werden miteinander vereinigt und über Natriumsulfat getrocknet. Die getrocknete Lösung wird filtriert und unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird in 10 ml Methylenchlorid aufgelöst, und es werden 150 ml an Skellysolve B zugesetzt. Der gesammelte Niederschlag wiegt 241 mg.
Dieses Material wird in 25 ml Tetrahydrofuran aufgelöst, und es wird trockenes Chlorwasserstoffgas einperlen gelassen, bis es im Überschuss vorliegt. Der erhaltene Niederschlag wird isoliert und aus einer Mischung von MethanolundTetrahydrofuran umkristallisiert, wobei man 2 Kristallausbeuten erhält, die ein Summengewicht vonf204 mg lieferten. Das Salz wird in 30 ml Wasser aufgelöst und der pH-Wert unter Verwendung von verdünntem Natriumhydroxid auf 8,0 eingestellt. Die wässrige Mischung wird mit vier Portionen zu je 50 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten organischen Schichten werden über Natriumsulfat getrocknet, abfiltriert und man dampft sie im Vakuum ein, wobei man 85 mg an dem con-7-Methylamino-7-desoxynogarol erhält.
Die Dünnschichtchromatographie auf Silicagel unter Verwendung einer Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel ergab einen Rf-Wert von 0,12.
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Äthanol, ergab: Xmax 235 nm (e 34.225), 248 Sch (s 20.820), 258 Sch (e 18.139), 290 Sch (e 9.621), 480 (s 12.050).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, ergab: 3390, 1670,1625,1595,1585,1305,1225,1105,1050,1005,945,920, 890, 830, 780 und 725 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c wurde in (CDC13 4- CD3OD) bestimmt und es lieferte: ô 191.0 (C-5), 179,5 (C-12), 160,0 (C-6), 155,7 (C-4), 148,3 (C-l), 147,2 (C-lOa), 137,9 (C-2), 132,4 (C-lla), 131,3 (C-6a), 125,6 (C-3), 120,9 (C-ll), 116,0 (C-12a), 114,3 (C-4a), 112,4 (C-5a), 97,6 (C-l'), 75,1 (C-5'), 72,8 (C-2'), 70,6 (C-4'), 68,4 (C-9), 66,0 (C-3'), 52,5 (C-7), 44,5 (C-10), 41,6 [(CH3)2N], 34,3 (CH3NH), 33,6 (C-8), 30,4 (C-9CH3), 23,9 (C-5' CH3).
Beispiel 10
Herstellung von con-7-Dimethylamino-7-desoxynogarol Dieses Herstellungsverfahren wurde in der gleichen Weise ausgeführt, wie dasjenige, das in Beispiel 9 beschrieben ist, man verwendete jedoch jetzt anstelle des dort eingesetzten Methyl-amines hier das Dimethylamin.
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12
io
Die Ausbeute an dem erhaltenen con-7-Dimethylamino-7-desoxynogarol betrug 146 mg.
Die Dünnschichtchromatographie auf Silicagel unter Verwendung einer Mischung von Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel ergab einen 5 Rf-Wert von 0,21.
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Äthanol, ergab die folgenden Absorbtionen: X.max 237 nm (e 27.530), 248 Sch (e 20.260), 260 Sch (e 14.740), 270 Sch (e 13.149), 289 Sch (e8.474), 478 (e 10.065).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, lieferte: 3375, 1665,1615,1585,1290,1220,1100,1050,1005,920,840,780 und 735 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c wurde in (CDCI3 + CD3OD) bestimmtund es ergab: ò 190,6 (C-5), 180,0 15 (C-12), 161,6 (C-6), 155,6 (C-4), 148,0 (C-l), 147,6 (C-lOa), 137,4 (C-2), 132,8 (C-lla), 129,6 (C-6a), 125,5 (C-3), 120,4 (C-ll), 116,2 (C-12a), 114,7 (C-4a), 112,5 (C-5a), 97,5 (C-l'), 75,2 (C-5'), 72,8 (C-2'), 70,5 (C-4'), 68,6 (C-9), 66,0 (C-3'), 56,4 (C-7), 45,1 (C-10), 41,9 [(CH3),N], 41,5 [(CH3),N], 35,2 20 (C-8), 30,4 (C-9CH3), 23,9 (C-5' CH3).
Beispiel 11
Herstellung von con-7-Diäthylamino-7-desoxynogarol 25
Dieses Produkt wurde nach einem Verfahren hergestellt, das im wesentlichen gleich ist, wie das in Beispiel 9 beschriebene Verfahren, jedoch wurde anstelle des dort in die Lösung einperlen gelassenen Methylamines hier eine Menge von 2 ml an Diäthylamin tropfenweise zugesetzt. 30
Die erhaltene Ausbeute an dem con-7-Diäthylamino-7-desoxynogarol betrug 295 mg.
Bei der Dünnschichtchromatographie auf Silicagel unter Verwendung einer Mischung von Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel erhielt 35 man einen Rf-Wert von 0,14.
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Äthanol, ergab:
Xmax 236 nm (e 31.156), 248 Sch (e 23.129), 259 Sch (e 17.925), 270 Sch (e 15.136), 290 Sch (s 9.184), 478 (e 11.361).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, lieferte: 3375, 40 1655,1620,1590,1295,1225,1115,1055,1015,925,915,835 und 790 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum (Protonen-Resonanz) wurde in (CDC13 + CD3OD) bestimmt und es ergab: ô 1,00 (t, 3 H, CH3CH>), 1,18 (t, 3 H, CH3CH,), 1,40,1,73 (2s, 45 6H, 2CH3C), 2,54 [2,6H, (CH3)2N], 2,75-4,50 (CHO, CHN), 5,52 (s, 1H, H-7), 5,92 (d, 1H, H-l'), 6,49 (1H, s, H-3), 7,13 (s, 1H, H-ll).
Beispiel 12
Herstellung von con-7-Azido-7-desoxynogarol Eine Lösung aus 1 g an dem Disnogamycin in 10 ml Trifluoressigsäure wird während 2'A Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Die Säure wird durch abdampfen unter vermindertem Druck entfernt und der Rückstand in 30 ml wasserfreiem Aceton gelöst. 2 g an Natriumazid werden zugegeben, und man rührt die Mischung während 18 Stunden. Die Mischung wird mit 100 ml Wasser vermengt und der pH-Wert der erhaltenen Mischung auf 7,3 eingestellt, indem man eine 5 %ige Natrium-bicarbonatlö-sung zusetzt. Dann wird mit drei Portionen zu je 50 ml an Methylenchlorid ausgeschüttelt. Die vereinigten Extrakte werden unter vermindertem Druck eingeengt, und der erhaltene Rückstand wird auf 100 g Silicagel chromatographiert, indem man als Laufmittel eine Mischung aus Aceton plus Methylenchlorid plus Methanol im Mischungsverhältnis von 75:15:10 verwendete. Es wurden Fraktiohen zu je 5 ml aufgefangen.
Die Fraktionen wurden mit Hilfe der Dünnschichtchromatographie untersucht, indem man als Laufmittel eine Mischung aus
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Aceton plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 80:18:2 und eine Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 verwendete. Diejenigen Fraktionen, die nur das Azid enthielten wurden miteinander vereinigt und unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft. Man erhielt dabei 242 mg an dem con-7-Azido-7-desoxynogarol, entsprechend einer Ausbeute von 32 % der Theorie.
Dieses Produkt zeigte auf Silicagel unter Verwendung einer Mischung aus Chloroform plus Methanol plus Wasser im Mischungsverhältnis von 78:20:2 als Laufmittel einen Rf-Wert von 0,45.
Das Ultraviolettspektrum, aufgenommen in Äthanol, lieferte: Xmax 236 nm (e 33.762), 258 (e 17.685), 287 (e 7.717), 476 (e 11.093).
Das Infrarotspektrum, aufgenommen in Nujol, ergab: 3425, 2100,1655,1615,1570,1415,1335,1285,1250,1220,1145,1115, 1100, 1050,1000, 965, 935, 915, 880, 835 775 und 720 cm"1.
Das kernmagnetische Resonanzspektrum für 13c wurde in (CDC13 + CD3OD) bestimmt und es ergab: ô 189,6 (C-5), 176,0 (C-12), 160,8 (C-6), 155,7 (C-4), 147,1 (C-l), 146,0 (C-lOa), 137,0 (C-2), 133,1 (C-lla), 128,8 (C-6a), 125,8 (C-3), 120,4 (C-ll), 115,1 (C-12a), 114,5 (C-4a), 112,0 (C-5a), 97,4 (C-l'), 75,3 (C-5'), 72,6 (C-2'), 70,2 (C-4'), 68,6 (C-9), 66,3 (C-3'), 55,6 (C-7), 43,9 (C-10), 42,1 (C-8), 41,6 [(CH3),N], 29,8 (C-9 CH3), 24,0 (C-5' CH3).
Das Massenspektram lieferte (FD) m/e 552, wobei der berechnete Wert für die Verbindung der Summenformel C27H28N4O9 ebenfalls 552 ist.
Unter Verwendung eines Arbeitsverfahrens, das ähnlich demjenigen ist, das in dem Beispiel 2 beschrieben wurde, wobei jedoch die jeweils geeigneten Natriumalkoholate (Natriumalkoxide) eingesetzt wurden, wurden die in der Folge angeführten con-7-O-Alkyl-nogarole hergestellt: con-7-O-Äthylnogarol,
con-7-O-n-Propylnogarol,
con-7-O-Isopropylnogarol,
con-7-O-n-Butylnogarol,
con-7-O-IsobutyInogaroI,
con-7-O-Tertiärbutylnogarol.
Wenn in gleicher Weise ein geeignetes Natriumalkoholat (Natriumalkoxid) in einem Herstellungsverfahren eingesetzt wird, wie dasjenige, das in Beispiel 3 eingesetzt wurde, dann können so die höheren con-7-O-Alkylnogarole hergestellt werden, wie zum Beispiel die folgenden Verbindungen: con-7-O-Propylnogarol, con-7-O-Isopropylnogarol, con-7-O-n-Butyl-nogarol, con-7-O-Isobutylnogarol und con-7-O-Tertiärbutyl-nogarol.
Des weiteren kann man durch Verwendung eines geeigneten Natrium-aminoalkoxides in einem Arbeitsverfahren, das entweder demjenigen entspricht, das in Beispiel 2 beschrieben ist, oder demjenigen, das in Beispiel 3 erläutert wird, die folgenden Produkteherstellen: con-7-O-Aminoäthylnogarol, con-7-O-Amino-n-propylnogarol, con-7-O-Aminoisopropylnogarol, con 7-O-Amino-n-butylnogarol, con-7-O-Aminoisobutylnogarol, con-7-O-Aminotertiärbutylnogarol. Diese Produkte haben im wesentlichen die hier beschriebene Konfiguration.
Verschiedene zusätzliche von-7-Analoge des Nogamycines können erhalten werden, indem man verwandte Ausgangsmaterialien durch ähnlich aufgebaute ersetzt, wie zum Beispiel die geeigneten Natrium-alkylmercaptide, Natrium-acylate, Malon-säuredialkylester, Alkoxyalkylamine, Ammoniak oder Alkyl-amine als nukleophile Reaktionspartner in Arbeitsverfahren einsetzt, die ähnlich denjenigen sind, die in den vorangegangenen Beispielen 4,5,6,7 und 8 beschrieben sind. Man erhielt dabei die folgenden Verbindungen: con-7-Äthylthio-7-desoxynogarol, con-7-n-PropyIthio-7-desoxynogarol,
con-7-Isopropylthio-7-desoxynogarol,
con-7-n-Butylthio-7-desoxynogarol,
con-7-Isobutylthio-7-desoxynogarol,
con-7-T ertiärbutylthio-7-desoxynogarol,
con-7-O-n-Propionylnogarol,
con-7-O-Isopropionylnogarol,
con-7-O-n-Butyrylnogarol,
con-7-O-Isobutyrylnogarol,
con-7-O-Tertiärbuty rylnogarol,
con-7-Bis(n-propoxycarbonyl)methyl-7-desoxynogarol,
con-7-Bis(isopropoxycarbonyl)methyl-7-desoxynogarol,
con-7-Bis(n-butoxycarbonyl)methyl-7-desoxynogarol,
con-7-Bis(isobutoxycarbonyl)methyl-7-desoxynogarol,
con-7-Bis(tertiärbutoxycarbonyl)methyl-7-desoxynogarol,
con-7-Methoxypropylamino-7-desoxynogarol,
con-7-Methoxyisopropylamino-7-desoxynogarol,
con-7-Äthoxyäthylamino-7-desoxynogarol,
con-7-Propoxyäthylamino-7-desoxynogarol,
con-7-Isopropoxyäthylamino-7-desoxynogarol,
13 649 558
con-7-Amino-7-desoxy nogarol, con-7-n-Propylamino-7-desoxynogarol, con-7-Isopropylamino-7-desoxynogarol, con-7-n-Butylamino-7-desoxynogarol, 5 con-7-Isobutylamino-7-desoxynogarol, con-7-Tertiärbutylamino-7-desoxynogarol.
Andere neue dem Nogamycin analog aufgebaute Verbindungen, die eine con-Konfiguration aufweisen, können hergestellt werden, indem man geeignete nukleophile Materialien bei der 10 Reaktion mit einer Verbindung einsetzt, die aus der Gruppe ausgewählt ist, welche das erfindungsgemässe con-l"ß-Nogamy-cin, das in der Literatur beschriebene Nogamycin, 7-O-Alkyl-nogamycin umfasst, wobei die Umsetzung in Mischung mit Tri-fluor-essigsäure nach den in der vorliegenden Beschreibung 15 erläuterten Verfahren durchgeführt wird.
Die vorliegende Erfindung wurde im Zuge von Arbeiten entwickelt, die unter dem Vertrag Nr. l-CM-43753 zusammen mit dem National Cancer Institute, National Institute of Health, Bethesda, Md. 20014, durchgeführt wurden.
M

Claims (9)

  1. 649 558
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verbindungen der Formel I
    ch3 oh oh h b in welcher 15 B' ein nukleophiler Rest ist und T eine Hydroxygruppe darstellt,
    wobei B ' und T an das Ringsystem der Verbindung der Formel I' in einer con-Konfiguration, nämlich auf derselben Seite der Ebene des Ringes D gebunden sind, dadurch gekennzeichnet, 20 dass man Verbindungen der Formel II'
    worin
    B ein nukleophiler Rest mit Ausnahme von Niederalkoxy ist und 25
    T für Hydroxyl steht,
    wobei B und T an das Ringsystem der Verbindung der Formel I in con-Konfiguration gebunden sind und «con» bedeutet, dass B und T auf der gleichen Seite der Ebene des Ringes D liegen, und deren biologisch annehmbare Säureadditionssalze. 30
  2. 2. Verbindungen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass B ein nukleophiler Rest ist, der aus folgenden Resten ausgewählt ist:
    Nogalosyl, eineThiogruppe, eine Acyloxygruppe, eine Bis- 35 (alkoxycarbonyl)-alkylgruppe, eine Aminogruppe, eine Amino-alkoxygruppe mit mindestens 2 C-Atomen und eine Azido-gruppe.
  3. 3. Verbindungen gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass B ein nukleophiler Rest ist, der aus folgenden 40 Resten ausgewählt ist:
    ein Nogalosylrest, ein niederer Alkylthiorest, ein niederer Acyloxyrest, ein niederer Alkylaminorest, ein Azidorest, ein Bis(alkoxycarbonyl)alkylrest, ein Alkoxyalkylaminorestund ein Aminoalkoxyrest mit mindestens 2 C-Atomen. 45
  4. 4. Verbindung gemäss Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine der folgenden Verbindungen ist:
    con-l"-ß-Nogamycin,
    con-7-Methylthio-7-desoxynogarol,
    con-7-O-Acetylnogarol, con-7-Bis(carbäthoxy)methyl-7-desoxynogarol, con-7-(2-Methoxyäthylamino)-7-desoxynogarol, con-7-Methylamino-7-desoxynogarol, con-7-Dimethylamino-7-desoxynogarol, con-7-Äthylamino-7-desoxynogarol, con-7-Diäthylamino-7-desoxynogarol, con-7-Azido-7-desoxynogarol oder ein biologisch annehmbares Säureadditionssalz der oben angegebenen Verbindungen.
    5.0-Acyl-Derivate der Verbindungen der Formel I gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Acylgruppe der Acylrest einer Kohlenwasserstoffcarbonsäure mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen oder der Acylrest einer durch Halogenatome, Nitrogruppen, Aminogruppen, Cyanogruppen oder Niederalkoxygruppen substituierten Carbonsäure mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen ist.
  5. 6. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel I'
    ch3 oh
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    55
    60
    65
    in welchen
    Ri und R2 die Bedeutung von Wasserstoffatomen, niederen Alkoxygruppen oder Nogalosylresten aufweisen, wobei jedoch einer der Reste Ri und R2 immer die Bedeutung eines Wasserstoffatomes besitzen muss,
    mit einer Halogenessigsäure vermischt und die erhaltene Mischung mit einer entsprechenden nukleophilen Substanz umsetzt.
  6. 7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindungen der Formel I' in Form von biologisch annehmbaren Säureadditionssalzen herstellt.
  7. 8. Verfahren nach Patentanspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenessigsäure dieTrifluoressigsäure verwendet.
  8. 9. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die nukleophile Substanz eine Gruppe aufweist, welche die folgende Struktur besitzt:
    -O-Alkyl, -O-Aryl, -S-Aryl, -S-Alkyl, -O-Acyl, Bis-(carbalkoxy)-alkyl, Azido, Nogalosyl, Alkoxyalkylamino, Aminoalkoxy mit 2 oder mehr C-Atomen, oder dass man als nukleophile Substanz Ammoniak, ein Monoalkylamin oder ein Dialkylamin verwendet.
  9. 10. Verfahren nach einem der Patentansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzechnet, dass die hergestellte Verbindung der Formel I' eine der folgenden Verbindungen ist:
    con-7-O-Methylnogarol,
    con-7-Methylthio-7-desoxynogarol,
    con-7-O-Acetylnogarol, con-7-Bis(carbäthoxy)methyl-7-desoxynogarol, con-l"-ß-Nogamycin,
    con-7-O-Äthylnogarol,
    con-7-(2-Methoxyäthylamino)-7-desoxynogarol,
    con-7-Methylamino-7-desoxynogarol,
    con-7-Dimethylamino-7-desoxynogarol,
    3
    649 558
    con-7-Äthylamino-7-desoxynogarol, con-7-Diäthylamino-7-desoxynogarol oder con-7-Azido-7-desoxynogarol.
    Das Antibiotikum Nogalamyein und Verfahren zu dessen Herstellung sind in der US-Patentschrift Nr. 3183157 beschrieben. Die chemische Struktur des Nogalamycines kann durch die folgende Formel coch ho'
    to veranschaulicht werden.
    Die Antibiotika Nogalarol und Nogalaren, die durch saure Hydrolyse von Nogalamycin erzeugt werden und O-Methylnoga-larol, das durch saure Methanolyse von Nogalamycin oder Nogalarol hergestellt wird, sind in der US-Patentschrift Nr. 3501569 beschrieben.
    Nogalamycinsäure wird durch eine chemische Modifizierung von Nogalamycin hergestellt. Die Nogalamycinsäure weist die folgende chemische Struktur auf:
    COH
    Die Nogalamycinsäure kann in Nogamycin umgewandelt werden, indem man sie mit Dimethylformamid zusammenbringt, wie dies in der US-Patentschrift Nr. 4064340 beschrieben ist.
    Nogamycin weist die folgende Strukturformel Ia ch:
    12
    auf.
    Es hat sich gezeigt, dass das Nogamycin, das nach den Verfahren der oben angeführten Literaturstellen hergestellt wird nicht die gleiche Strukturformel besitzt, wie das Nogamycin, das nach dem erfindungsgemässen Verfahren erzeugt wird.
    In der US-Patentschrift Nr. 4086245 und der US-Patentanmel-dung Nr. 924975 werden 7-O-Alkylnogarole und ihre Herstellung ausgehend von Nogamycin beschrieben.
    Eine saure Alkoholyse von Nogamycinen ist das Verfahren, das bei den oben beschriebenen Herstellungsverfahren von 7-0-Alkylnogarolen angwandt wird. Dabei besitzt das 7-O-Alkylno-garol die folgende Strukturformel in wecher
    R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
    Im Zusammenhang mit der Diskussion des Standes der Technik sei noch auf die Veröffentlichung von Tong et al. im Abstracts of Papers des 175th ACS Meetings hingewiesen; ferner auch noch auf Médicinal Division, paper 48, bezüglich eines Verfahrens, bei dem Daunomycinon mit 2-Aminoäthanthiol in einer Lösung von Trifluoressigsäure behandelt wird, wobei man 2 diastereoiso-mere Formen eines 7-(2-Aminoäthylthio)-derivates erhält.
    In dem US-Patent Nr. 4086245 und der US-Patentanmeldung Nr. 924975 wird die vorteilhafte biologische Verwendung der 7-O-Alkylnogarole erwähnt. Ferner wurde in der US-Patentschrift Nr. 4064340 gezeigt, dass Nogamycin selbst mit Vorteil verwendet werden kann.
    Ein bezüglich seiner chemischen Struktur neues Nogamycin sowie auch 7-Nogarole und 7-Desoxynogarole, die verschiedene Substituenten in der 7-Stellung aufweisen, können nach dem erfindungsgemässen Verfahren so hergestellt werden, dass sie im wesentlichen reine Stereoisomere sind, welche die bevorzugte Konfiguration aufweisen. Stereoisomere, welche die bevorzugte Konfiguration besitzen sind deshalb vorteilhaft, weil sie eine überlegene antibakterielle Wirksamkeit besitzen.
    5
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    SO
    65
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    io
    Die im wesentlichen reinen erfindungsgemässen Stereoisomeren, welche die bevorzugte Konfiguration aufweisen, sind so,
    dass der Substituent in der 7-Stellung, der die andere Bedeutung aufweist als diejenige eines Wasserstoffatomes und die Hydroxylgruppe in der 9-Stellung entweder beide oberhalb der Ebene des Ringsystems liegen, an die diese Substituenten gebunden sind, also beide die Alpha-stellung aufweisen, oder beide unterhalb der Ebene des Ringsystemes liegen, also beide die Betastellung aufweisen. Die Nummerierung der Ringstruktur ist im Zusammenhang mit der Verbindung der Formel Ia angegeben. Da es bisher noch nicht bekannt ist, ob die neuen Stereoisomeren, die hier beschrieben werden, eine Konfiguration an der 7-Stellung und der 9-Stellung besitzen, welche bezüglich der Ebene des Ringsystemes Alpha oder Beta ist, wird die Konfiguration der erfindungsgemässen Verbindungen ausgedrückt, indem man 15 zwecks Abkürzung vor den Verbindungsnamen die Silbe «con» einsetzt.
    Bei dem Verfahren wird das Nogamycin, welches selbst eine erfindungsgemässe Verbindung ist; das Nogamycin, welches nach demjenigen Verfahren hergestellt wurde, dass in der US-Patentschrift Nr. 4064340 beschrieben ist, oder ein 7-O-Alkylno-garol, welche eines der7-0-Alkylnogarole ist, die gemäss dem US-PatentNr. 4086245 oder der US-Patentanmeldung Nr.
    924975 hergestellt wurde, mit einer Halogenessigsäure, vorzugsweise bei einer Temperatur von — 15°C bis +30°C, vermischt. Nucleophile Materialien werden entweder der Mischung oder einer Lösung des Rückstandes zugesetzt, der erhalten wurde, indem man überschüssige Säuren aus der Mischung entfernte. Dadurch werden nukleophile Substituenten an dem Kohlenstoffatom in der 7-Stellung so eingeführt, dass ein im wesentlichen reines Stereoisomer erhalten wird, welches die con-Konfigura-tion besitzt.
    Zusätzlich können neue 7-Nogarole und neue 7-Desoxynoga-role, die verschiedene Substituenten an der 7-Stellung haben,
    jetzt nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt werden, und dementsprechend sind diese Verbindungen ebenfalls erfindungsgemässe Verbindungen.
    Zusätzlich zu der oben erläuterten Konfiguration der erfindungsgemässen Verbindungen befindet sich der heterozyklische Ring, der über das l"-Kohlenstoffatom des erfindungsgemässen Nogamycines gebunden ist, in der Beta-stellung, so dass das 2"-Kohlenstoffatom sich unterhalb des l"-Kohlenstoffatomes befindet, was, wie sich jetzt herausstellte, auch bisher nicht bekannt war. Mit anderen Worten ist das erfindundungsgemässe Nogamycin genauer beschrieben ein con-l"ß-Nogamycin.
    Es folgt jetzt eine genaue Beschreibung der Erfindung.
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