CH649886A5 - Vorrichtung zum bearbeiten der anschlussdraehte von elektrischen bauelementen. - Google Patents

Vorrichtung zum bearbeiten der anschlussdraehte von elektrischen bauelementen. Download PDF

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CH649886A5 CH7835/80A CH783580A CH649886A5 CH 649886 A5 CH649886 A5 CH 649886A5 CH 7835/80 A CH7835/80 A CH 7835/80A CH 783580 A CH783580 A CH 783580A CH 649886 A5 CH649886 A5 CH 649886A5
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten der Anschlussdrähte von elektrischen Bauelementen, mit einer gegenüber einer Grundplatte ortsfesten Zuführeinrichtung für die Bauelemente sowie mit einem der Zuführeinrichtung zugeordneten und durch einen Antriebsmotor betätigbaren Werkzeugsatz aus zwei an je einem Werkzeugträger angeordneten, gegeneinander arbeitenden und die Anschlussdrähte zwischen sich verformenden Werkzeugen, wobei die Anschlussdrähte in den Arbeitsbereich der Werkzeuge ragen und wobei die Werkzeuge auf einem in einer zur Zuführbahn der Bauelemente parallelen Arbeitsbewegung hin- und herbewegbaren Schlitten angeordnet sowie in einer zur Zuführbahn der Bauelemente senkrechten und mit der Arbeitsbewegung synchronen Schliessbewegung gegeneinander verstellbar sind. Als Zuführbahn ist dabei die Bahn der durch die Zuführeinrichtung im Bereich der Werkzeuge geführten Bauelemente anzusehen.
Elektrische Bauelemente verlassen die Fertigung in der Regel mit mehr oder minder geraden Anschlussdrähten, die für Verdrahtung und elektrischen Anschluss gebogen und mit sog. Sicken versehen sowie in der Regel abgelängt werden müssen. Dies lässt sich verhältnismässig einfach bei zylindrischen Bauelementen durchführen, bei denen die Anschlussdrähte an den gegenüberliegenden Stirnseiten aus dem Bauelementkörper austreten, da diese Anschlussdrähte in der Regel nach einer Richtung hin abgebogen und mit gleichartigen Sicken versehen werden. Dazu sind Vorrichtungen bekannt (vgl. DE-OS 24 00 307), bei denen die Bauelemente an beiden Anschlussdrähten in den Zahnlücken von paarweise angeordneten, zahnradartigen Transporträdern aufgenommen werden. Mittels dieser Transporträder werden die Bauelemente an den Verformungs- und Schneidwerkzeugen vorbeigeführt.
Demgegenüber bezieht die Erfindung sich auf die Bearbeitung von Bauelementen, deren Anschlussdrähte nicht koaxial an entgegengesetzten Seiten des Bauelementkörpers austreten, sondern nebeneinander an einer Seite des Bauelementkörpers austreten oder bereits zu einer Seite des Bauelementkörpers hin gebogen sind. Aufgrund ihres unsymmetrischen Aufbaus lassen solche Bauelemente sich nicht ohne weiteres kontinuierlich transportieren und Bearbeitungsstationen zuführen. Ausserdem müssen die Anschlussdrähte in verschiedene Richtungen abgebogen und gesickt werden.
Bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung nach der DE-OS 29 20 059 werden die Bauelemente aus
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einem Vorratsbehälter, beispielsweisè einem üblichen Vibrationsförderer, einer als Gleitführung ausgebildeten Zuführeinrichtung aufgegeben und durch diese den Werkzeugen zugeführt, wobei die Gleitführung im Arbeitsbereich der Werkzeuge endet. Die Werkzeuge führen gleichzeitig eine zum Führungsschlitz der Gleitführung senkrechte Schliessbewegung und eine in Richtung des Führungsschlitzes verlaufende Arbeitsbewegung aus. Schliess- und Arbeitsbewegung laufen zueinander synchron als periodische Hin- und Herbewegung ab. Im Zuge der Schliessbewegung werden die Anschlussdrähte der Bauelemente von den Werkzeugen erfasst, bearbeitet und wieder freigegeben, und die Arbeitsbewegung bewirkt, dass die Bauelemente aus der Gleitführung entnommen und zu einer Abgabestelle überführt werden, wobei die Bearbeitung der Anschlussdrähte auf diesem Vorwärtshub der Arbeitsbewegung erfolgt. Der Antrieb des Schlittens gemäss der Arbeitsbewegung erfolgt durch Exzenter und Pleuel, durch eine Arbeitskurvenscheibe mit zugeordneter, am Schlitten angeordneter Rolle od. dgl. vom Antriebsmotor. Die Schliessbewegung der Werkzeuge wird bei dieser Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht, von der Arbeitsbewegung abgeleitet, und zwar dadurch, dass mit dem Werkzeugträger verbundenen Steuerfinger in je einer kulissenartigen Kurvenscheibe geführt sind.
Diese gattungsgemässe Vorrichtung hat sich an sich vorzüglich bewährt. Es zeigt sich in der Praxis jedoch, dass die Ableitung der Schliess- von der Arbeitsbewegung noch gewisse Unzuträglichkeiten verursacht. Einerseits ist eine sehr genaue Abstimmung und Einjustierung notwendig, damit die Steuerung der Werkzeugträger einwandfrei und ohne Stösse erfolgt. Andererseits ist es im praktischen Einsatz derartiger Vorrichtungen notwendig, die Schliessbewegung hinsichtlich Hub und Mittenlage der Werkzeuge in Schliessstellung genau einzujustieren. Eine solche Einjustierung ist beispielsweise zur genauen Einstellung der angestrebten Sickenform, bei einem Werkzeugwechsel zum Übergang zu anderen Bearbeitungsaufgaben usw. notwendig. Diese Einjustierung der Schliessbewegung gestaltet sich bei der eingangs beschriebenen Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht, noch verhältnismässig umständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung so weiterzubilden, dass die Schliessbewegung der Werkzeuge unter allen Umständen einwandfrei ohne Stösse der Unstetigkeiten des Bewegungsablaufes erfolgt und sich in einfacher Weise genau einjustieren lässt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst,
dass jeder Werkzeugträger eine zur Arbeitsbewegung parallele Steuerfläche aufweist, deren - in Richtung der Arbeitsbewegung gemessene - Länge mindestens dem Hub der Arbeitsbewegung entspricht, dass an den Steuerflächen je ein an der Grundplatte schwenkbar gelagerter Steuerhebel angreift und dass die Steuerhebel durch mindestens eine vom Antriebsmotor antreibbare Schliesskurvenscheibe betätigbar sind. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist einsetzbar im Zusammenhang mit verschiedenartigsten Führungseinrichtungen. So kann die Zuführeinrichtung in bekannter Weise als Gleitführung mit einem Führungsschlitz ausgebildet sein, durch den die Anschlussdrähte der Bauelemente hindurchfassen. Die Zuführeinrichtung kann aber auch eine Anordnung zum Transport eines Bandes oder Papierstreifens sein, auf dem die Bauelemente befestigt sind und mit dem die Bauelemente transportiert werden.
Die Steuerhebel können sowohl als ein- als auch als zweiarmige Hebel ausgebildet sein und greifen vorzugsweise sowohl an den Steuerflächen als auch an der bzw. den Schliesskurvenscheiben mittels Rollen (beispielsweise in Form des Aussenrings eines Wälzlagers) an.
Erfindungsgemäss wird dadurch erreicht, dass Schliess-und Arbeitsbewegung zwar von ein- und demselben Antriebsmotor abgeleitet werden, kinematisch jedoch voneinander getrennt sind. Der Antriebsmotor erteilt in geeigneter, vorstehend erläuterter Weise dem Schlitten die Arbeitsbewegung. Der gleichzeitige Antrieb der Schliesskurvenscheibe durch den Antriebsmotor gewährleistet die notwendige Synchronisation von Arbeits- und Schliessbewegung. Durch die Anordnung von Schliesskurvenscheibe(n) und Steuerhebeln wird erreicht, dass der Ablauf der Schliessbewegung unabhängig von der Arbeitsbewegung optimiert und einjustiert werden kann. Der zeitliche Ablauf der Schliessbewegung in bezug auf die Arbeitsbewegung lässt sich durch entsprechende Formgebung der Kurven von Arbeits- und Schliesskurvenscheiben sowie der Steuerflächen an den Werkzeugträgern in weitem Masse nach Belieben gestalten. Eine genaue und unabhängige Einjustierung der Werkzeuge hinsichtlich Hub und Mittenlage in Schliessstellung kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, dass der Angriff der Steuerhebel an Schliesskurvenscheibe und/oder Steuerfläche verändert wird.
Der Antriebsmotor ist im allgemeinen, jedoch nicht notwendig für einen Drehantrieb ausgelegt. Es besteht ohne weiteres auch die Möglichkeit, die erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem Linearmotor anzutreiben, etwa in Form einer Zylinderkolbenanordnung, bei der die Steuerkurvenscheiben beispielsweise mit der Kolbenstange verbunden werden können.
Die Steuerflächen können einander und der Führungsbahn abgewandt angeordnet sein, wobei die Werkzeugträger durch eine Schliessfeder zusammengehalten werden, die zugleich die Kraft für die Bearbeitung der Anschlussdrähte aufbringen muss. Zu bevorzugen ist daher, dass die Steuerflächen der Führungsbahn abgewandt und die Werkzeugträger durch eine Öffnungsfeder gegen die Steuerhebel auseinander gehalten sind, wobei die Bearbeitungskraft über die Steuerhebel vom Antriebsmotor aufgebracht wird. Es besteht auch die Möglichkeit einer Zwangsführung derart, dass die Werkzeugträger sowohl beim Öffnungs- als auch beim Schliessvorgang zwangsläufig durch die Steuerhebel geführt werden. In jedem Fall ist eine Anordnung zu bevorzugen, bei der die Werkzeugträger in je einer zur Arbeitsbewegung senkrechten Schlittenführung geführt sind.
Für die Betätigung der beiden Steuerhebel durch den Antriebsmotor bestehen verschiedene Möglichkeiten, wobei nachfolgend insbesondere von einem Drehantrieb ausgegangen wird. So können die Steuerhebel durch eine gemeinsame Steuerkurvenscheibe von zweizähliger Drehsymmetrie betätigt werden, wobei je Umdrehung der Steuerkurvenscheibe zwei Hübe der Arbeitsbewegung erfolgen. Die Arbeitskurvenscheibe kann dazu entweder gleichfalls zweizählig drehsymmetrisch ausgebildet und koaxial mit der Steuerkurvenscheibe angeordnet oder aber über ein entsprechendes Übersetzungsgetriebe angetrieben werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Steuerhebel durch je eine eigene Steuerkurvenscheibe zu betätigen und die Steuerkurvenscheiben untereinander und zu einer den Schlitten antreibenden Arbeitskurvenscheibe koaxial mit der Antriebswelle des Antriebsmotors zu verbinden.
Zur Einjustierung der Schliessbewegung hinsichtlich Hub und Mittenstellung unter der Führungsbahn beigeschlossenen Werkzeugen empfiehlt es sich, die Angriffsstellen der Steuerhebel an den Steuerflächen und/oder Schliesskurvenscheiben diesen gegenüber einstellbar einzurichten - beispielsweise dadurch, dass die Steuerhebel über entsprechende Justierschrauben angreifen. Solche an den Steuerhebeln angeordnete Justierschrauben sind jedoch verhältnismässig schwer von aussen zugänglich. Zu bevorzugen ist daher eine ortsfeste und leicht zugängliche Justiermöglichkeit, die erfindungsge-
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mäss dadurch geschaffen wird, dass die Steuerhebel an je einem an der Grundplatte schwenkeinstellbar gelagerten Lagerhebel gelagert sind. Eine Verschwenkung der Lagerhebel führt dabei zu einer entsprechenden Verschiebung der Lagerpunkte der Steuerhebel und damit zu einer Verstellung der Angriffspunkte der Steuerhebel an Steuerflächen bzw. Schliesskurvenscheiben. Die Betätigung der Lagerhebel kann in einfacher Weise mittels an Widerlagern angreifender Stellschrauben erfolgen. Besondere Massnahmen zur Einhaltung der Stellung der Lagerhebel (durch den Stellschrauben zugeordnete Federn, Konterschrauben od. dgl.) sind möglich, in der Regel aber nicht notwendig, weil die Lagerhebel durch die an den Werkzeugträgern angreifende Schliess- und Öffnungsfeder in ihrer Lage gehalten werden.
Bei der Bearbeitung der Anschlussdrähte durch Biegen und Sicken besteht ohne besondere Massnahmen die Gefahr, dass die Anschlussdrähte durch Zugbeanspruchung im Bauelementkörper gelockert werden. Dem kann durch eine Zugentlastung der Anschlussdrähte bei der Bearbeitung begegnet werden. Dazu werden oberhalb der beiden Werkzeuge je ein die Anschlussdrähte unmittelbar unterhalb des Bauelementkörpers zwischen sich klemmender Halter bzw. Gegenhalter angeordnet, die am entsprechenden Werkzeug bzw. Werkzeugträger begrenzt beweglich gelagert und durch je eine Feder abgestützt sind, und zwar so, dass die Werkzeuge zunächst nur soweit geschlossen werden, dass Halter und Gegenhalter unter Einklemmen der Anschlussdrähte aneinander anliegen, und erst anschliessend die Werkzeuge in die endgültige Schliesslage bewegt werden. Dazu werden erfindungsgemäss die Steuerflächen und/oder die Steuerkurvenscheiben so ausgebildet, dass im der Gleitführung zugewandten (oberen) Totpunkt der Arbeitsbewegung die Schliessbewegung bis zur Schliessung der Zugentlastungsglieder, das heisst von Halter und Gegenhalter, erfolgt.
Die Grundplatte, auf der Antriebsmotor und Schlittenführung angeordnet sind, ist vorzugsweise gegenüber der Zuführeinrichtung in Richtung der Arbeitsbewegung verschiebbar am Maschinengestell gelagert. Damit besteht die Möglichkeit, den oberen Totpunkt der Arbeitsbewegung, in dem die Bauelemente von den Werkzeugen ergriffen werden, genau auf die Übergabestelle einzujustieren. Bei einer Ausgestaltung mit einer als Gleitführung ausgebildeten Zuführeinrichtung für die Bauelemente ist vorgesehen, dass die Schliessung der Werkzeuge erst nach Entnahme der Bauelemente aus der Gleitführung erfolgt. Das impliziert zugleich, dass die Arbeitsbewegung sich in Durchlaufrichtung der Bauelemente über die Gleitführung hinaus erstreckt. Das jeweils vorderste, zu übergebende Bauelement wird beispielsweise durch eine Feder kraftschlüssig in der Gleitführung gehalten, so dass es bis zur Übernahme durch die Werkzeuge zuverlässig gehalten ist. In der Gleitführung wird vorteilhafterweise ein Trennschieber vorgesehen, der hinter dem jeweils vordersten Bauelement eingreift, und durch einen der Werkzeugträger vor Erreichen des oberen Totpunkts der Arbeitsbewegung mittels eines elastisch nachgiebigen Stellgliedes in die Gleitführung einrückbar ist. Dadurch werden eindeutige Verhältnisse bei der Übergabe geschaffen. Der Trennschieber kann durch eine Feder selbsttätig zurückgestellt werden, sobald die Werkzeuge sich nach der Übergabe aus dem Bereich der Gleitführung herausbewegen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung werden an der Gleitführung Führungsschienen befestigt, die sich beiderseits der Verlängerung des Führungsschlitzes und oberhalb der Werkzeuge bzw. Zugentlastungsglieder in den Bereich der Arbeitsbewegung der Werkzeuge erstrecken. Die Führungsschienen bilden zunächst eine seitliche Führung für die Bauelementkörper und wirken zugleich als Auswerfer, durch die die Bauelemente nach dem Biegen und Sicken beim Öffnen der Werkzeuge aus diesen entfernt werden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Biegen, Sicken und Ablängen der Anschlussdrähte von elektrischen Bauelementen in Seitenansicht,
Fig. 2 den Gegenstand der Figur 1 in Aufsicht.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung zum Bearbeiten und insbesondere zum Biegen, Sicken und Ablängen der Anschlussdrähte von elektrischen Bauelementen weist zunächst ein Maschinengestell 1 auf, an dem eine als Zuführeinrichtung ausgebildete Gleitführung 2 in Form eines geschlossenen Kanals befestigt ist. In der Gleitführung 2 werden aus einem (nicht dargestellten) Vibrationsförderer bzw. Rütteltopf Transistoren 3 in der Durchlaufrichtung 4 zugeführt. An der Unterseite der Gleitführung 2 ist ein Führungsschlitz 5 vorgesehen, durch den die Anschlussdrähte 6 der Transistoren 3 nach unten herausragen. Die Montageebene des Maschinengestells 1 und die Gleitführung 2 sind zueinander parallel und in Durchlaufrichtung 4 nach unten geneigt, so dass die Transistoren 3 durch Schwerkraftwirkung an den Auslass der Gleitführung 2 gelangen, wo sie durch eine an der Oberseite 2 angeordnete Feder 7 durch Reibung kraftschlüssig festgehalten werden.
An der Oberseite des Maschinengestells 1 ist eine Grundplatte 8 angeordnet und durch Haltebacken 9 seitlich geführt, so dass sie in Durchlaufrichtung 4 gegenüber dem Maschinengestell 1 und damit gegenüber der Gleitführung 2 verschiebbar ist. Am unteren, d.h. in Durchlaufrichtung vorderen Ende des Maschinengestells 1 ist eine Stellschraube 10 angeordnet, mit der die Position der Grundplatte 8 gegenüber der Gleitführung 2 einjustiert werden kann. Die Grundplatte 8 liegt durch Schwerkraftwirkung an der Stellschraube 10 an. An der Unterseite der Grundplatte 8 ist ein Antriebsmotor 11 angeflanscht, der durch eine entsprechende Öffnung im Maschinengestell 1 nach unten ragt und eine Anstriebswelle 12 drehend antreibt.
An der Oberseite der Grundplatte 8 ist mittels Kugelgeradführungen 13 ein Schlitten 14 in zur Durchlaufrichtung 4 paralleler Richtung verschiebbar geführt. Die Hin- und Herbewegung des Schlittens 14 in Richtung der Führungen 13 wird im Rahmen der Erfindung als Arbeitsbewegung 15 bezeichnet. An der Oberseite des Schlittens 14 sind beiderseits der Verlängerung des Führungsschlitzes 5 Werkzeugträger 16 angeordnet, die mittels Kugelgeradführungen 17 in zur Durchlaufrichtung 4 senkrechter Richtung verschiebbar geführt sind. Die Hin- und Herbewegung der Werkzeugträger 16 in Richtung der Führungen 17 wird im Rahmen der Erfindung als Schliessbewegung 18 bezeichnet. An den einander zugewandten Seiten der Werkzeugträger 16 sind Werkzeuge 19 befestigt, die, wenn sie geschlossen werden, zwischen sich die Anschlussdrähte 6 der Transistoren 3 in die vorgesehene Form biegen und mit einer sog. Sicke versehen. Ausserdem sind in den Figuren nicht dargestellte Schneidwerkzeuge vorgesehen, mit denen die Anschlussdrähte 6 auf die vorgesehene Länge abgelängt werden. Die Schneidwerkzeuge sind unterhalb der Werkzeuge 19 und so angeordnet, dass sie erst nach dem Biegen und Sicken wirksam werden, so dass keine nachträgliche Verkürzung durch den Biege- und Sickvorgang eintritt. Oberhalb der Werkzeuge 19 ist je ein Zugentlastungsglied 20 in Form eines Halters und eines zugeordneten Gegenhalters angeordnet. Die Zugentlastungsglieder 20 sind am entsprechenden Werkzeug begrenzt, d.h. mit einem Leerweg, beweglich gelagert und durch je eine (nicht dargestellte) Feder am Werkzeug 19 bzw. am Werkzeugträger 16 abgestützt und so ausgebildet, dass sie die Anschlussdrähte 6 zwischen sich einklemmen, bevor die Werkzeuge 19 geschlossen wer4
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den. Zwischen den Werkzeugträgern 16 sind zwei Druckfedern 21 angeordnet, die die Werkzeugträger 16 nach aussen drücken.
An der in Durchlaufrichtung 4 vorderen, d.h. der Antriebswelle 12 zugewandten Seite, ist am Schlitten 14 eine Verlängerung angeordnet, die eine Steuerrolle 22 trägt, die durch den Aussenring eines Kugellagers gebildet ist. Die Steuerrolle 22 liegt unter Schwerkraftwirkung an einer mit der Antriebswelle 12 drehfest verbundenen Arbeitskurvenscheibe
23 an, die bei Drehung durch den Antriebsmotor 11 dem Schlitten 14 die Arbeitsbewegung erteilt.
An der Oberseite der Grundplatte 8 sind ferner zwei zweiarmige Steuerhebel 24 schwenkbar gelagert, die jeweils an beiden Enden Steuerrollen 25 tragen, die gleichfalls durch die Aussenringe von Kugellagern gebildet sind. Die Steuerhebel
24 greifen einerseits im Ausführungsbeispiel mit den oberen Armen, über die Steuerrollen 25 an Steuerflächen 26 an, die an den der Gleitführung 2 abgewandten Aussenseiten der Werkzeugträger 16 vorgesehen sind. Die Steuerflächen 26 sind mit solcher Länge ausgebildet und so angeordnet, dass in jeder Phase der Arbeitsbewegung 15 die Steuerrollen 25 an den Steuerflächen 26 anliegen. Im Ausführungsbeispiel sind die Steuerflächen 26 eben und parallel zur Durchlaufrichtung 4. Die Steuerhebel 24 greifen mit den am anderen Ende angeordneten Steuerrollen 25 an je einer Schliesskurvenscheibe 27 an, die gleichfalls drehfest mit der Antriebswelle
12 des Antriebsmotors 11 verbunden ist. Durch die Schliesskurvenscheibe 27 wird bei Drehung der Antriebswelle 12 den Werkzeugträgern 16 die mit der Arbeitsbewegung 15 synchronisierte Schliessbewegung 18 erteilt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Arbeitskurvenscheibe 23 derart ausgebildet, dass sie einen Abschnitt
41 grossen Durchmessers und einen im wesentlichen diesen durch den Drehpunkt gegenüberliegenden Abschnitt 42 kleineren Durchmesser aufweist, wobei beide Abschnitte 41 und
42 über leicht gebogene Abschnitte 43 veränderlichen Durchmessers miteinander verbunden sind. Der Abschnitt 41 grossen Durchmessers drückt dabei über die Steuerrolle 22 und die Verlängerung am Schlitten 14 nach oben, und zwar soweit, dass die Werkzeuge 16 auf die Höhe des untersten Bauelements 3 gelangen, so dass das unterste Bauelement zur Bearbeitung von den Werkzeugen 16 ergriffen werden kann. ... Der Abschnitt 42 kleineren Durchmessers der Arbeitskurven-' scheibe 23 gibt die Steuerrolle und damit den Schlitten,§o"weit frei, dass letzterer mit den Werkzeugen 16 in eine untere Position abrutschen kann, die etwa über einem nicht dargestellten Auffangbehälter angeordnet ist, so dass bei Freigabe der Bauelemente 3 durch die Werkzeuge 16 die Bauelemente bzw. ein Transistor 3 in diesen (nicht dargestellten) Auffangbehälter fallen können.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind weiterhin zwei Schliesskurvenscheiben 27 für jeden Werkzeugsatz 16 vorgesehen, die an jeweils einer Steuerrolle 25 der Übertragungshebel oder Steuerhebel 24 angreifen. Jede Schliesskurvenscheibe 27 weist dabei zunächst eine Halteabschnitt 45 relativ grossen Durchmessers auf. An diesen Halteabschnitt 45 schliesst sich jeweils direkt und in Bearbeitungsrichtung nachfolgend ein schmaler Bearbeitungsabschnitt 46 mit einem geringfügig noch grösseren Durchmesser an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Drehrichtung der Kurvenscheiben 23,27 entsprechend dem Uhrzeigerdrehsinn, so dass bei dem nach oben gerichteten Halteabschnitt 45 der Bearbeitungsabschnitt 46 links vom Haltehebel 45 angeordnet ist. Der Halteabschnitt 45 dient dazu, die Zugsentlastungsglieder 20 an den Anschlussdrähten 6 der Transistoren 6 zur Anlage zu bringen, so dass die Transistoren 3 durch die Zugentlastungsglieder 20 gehalten werden. Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, kommen die Abschnitte 45 in Anlage an den Steuerrollen 25, wenn der Abschnitt 41 der Arbeitskurvenscheibe 23 noch über die Steuerrolle 22 den Schlitten 14 in der oberen Stellung hält.
Der Bearbeitungsabschnitt 46 jeder Schliesskurvenscheibe 27, der gegenüber dem Halteabschnitt noch einen etwas grösseren Durchmesser aufweist, drückt durch diesen grösseren Durchmesser die mit ihm in Eingriff kommende Steuerrolle 25 noch weiter nach aussen, so dass der Werkzeugträger 16 noch weiter zusammengedrückt wird. Hierdurch werden dann die Bearbeitungswerkzeuge 19 ebenfalls weiter zusammengedrückt, so dass sie den Bearbeitungsvorgang, insbesondere Schneiden und Sicken der Anschlussdrähte 6 der Transistoren 3 durchführen. Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, ist dann, wenn der Bearbeitungsabschnitt 46 an der zugeordneten Steuerrolle 25 angreift, die Arbeitskurvenscheibe 23 soweit fortgeschritten, dass nicht mehr der Abschnitt 41 an der Steuerrolle 22 angreift, sondern vielmehr schon der Abschnitt 23 mit seinem sich vermindernden Radius. Das Bearbeiten der Anschlussdrähte 6 erfolgt also nicht mehr in der obersten Stellung des Schlittens 14, sondern vielmehr während des Zurück- oder Herunterlaufens des Schlittens 14.
Weiterhin liegt dem Halteabschnitt 45 und dem Bearbeitungsabschnitt 46 einer Kurvenscheibe 27 durch den Drehpunkt der Kurvenscheibe 27 gegenüber ein Abschnitt 47 mit vermindertem Radius. Dieser Abschnitt 47 mit vermindertem Radius ist auf einer Seite mit dem Abschnitt 45 über einen Abschnitt 48 mit veränderbarem Radius bzw. Abstand zum Drehmittelpunkt und auf der anderen Seite mit dem Bearbeitungsabschnitt 46 ebenfalls über einen entsprechenden Abschnitt 48 mit veränderlichem Radius oder Abstand zum Drehmittelpunkt verbunden.
Wenn der Abschnitt 46 nach Angreifen an der entsprechenden Steuerrolle 25 an dieser sich vorübergedreht hat und diese Steuerrolle 25 wieder freigibt, kommt bei der Arbeitskurvenscheibe 23 der Abschnitt 42 an der Steuerrolle 22 zum Anliegen. Dann ist der Schlitten weit heruntergerutscht und in oder fast in seiner untersten Stellung. Zu diesem Zeitpunkt werden die Steuerrollen 25 am unteren Ende der Hebel 24 nicht mehr nach aussen gedrückt, so dass also die Hebel 24 weitgehend freigegeben werden und die Werkzeuge sowie die Zugentlastungsglieder durch die Federn 21 auseinandergedrückt werden können und der Transistor in einen Vorratsbehälter fallen kann.
Es sei bemerkt, dass zur Verdeutlichung in der Figur 2 der Radius des Bearbeitungsabschnittes 46 wesentlich grösser als der Radius des Halteabschnitts 45 gezeigt ist. Tatsächlich sind die Unterschiede der beiden Radien nur geringfügig, da aus der Haltestellung mittels der Zugentlastungsglieder 20 zur Bearbeitungsstellung der Werkzeuge 19 auch nur ein geringer Weg von wenigen Millimetern zurückgelegt werden muss.
Die Steuerhebel 24 sind nicht unmittelbar an der Grundplatte 8 sondern gelenkig an je einem Lagerhebel 28 gelagert. Die Lagerhebel 28 sind bei 29 schwenkbar mittels eines Stifts an der Grundplatte 8 befestigt und schwenkeinstellbar mittels je einer Stellschraube 30, die an einem mit der Grundplatte 8 fest verbundenen Widerlager 31 angreift. Im Betrieb werden die Lagerhebel 28 mit den Stellschrauben 30 durch die Wirkung der Druckfedern 21 gegen die Widerlager 31 angedrückt. Durch die Betätigung der Stellschrauben 30 können die Lagerstellen der Steuerhebel 24 und damit die Schliessbewegung 18 der Werkzeugträger 16 voneinander und von der Arbeitsbewegung 15 unabhängig so eingestellt werden, dass die Werkzeuge 19 genau mittig unter dem Führungsschlitz 5 und auf ein einstellbares Mass geschlossen werden.
Abweichend von der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform kann anstelle von zwei je einem Steuerhebel 24 zugeordneten Schliesskurvenscheiben 27 auch eine einzige Schliesskurvenscheibe von zweizähliger Drehsymmetrie
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eingesetzt werden, deren Kontur beispielsweise der Umhüllenden der beiden in Figur 2 dargestellten Schliesskurvenscheiben 27 entspricht. In diesem Fall führt jeder Schlitten während einer Umdrehung der Abtriebswelle 12 zwei vollständige Schliessbewegungen aus, so dass entsprechend der Arbeitskurvenscheibe 23 gleichfalls zweizählig drehsymmetrisch ausgebildet oder mit entsprechender Übersetzung angetrieben werden muss.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet folgen-dermassen: In der in Figur 1 dargestellten Funktionsstellung befinden der Schlitten 14 und damit die Werkzeuge 19 sich im oberen Totpunkt der Arbeitsbewegung 15. Aufgrund der Ausbildung der Arbeitskurvenscheibe 23 bleibt der Schlitten 14 in dieser Stellung, während die Werkzeugträger 16 mit den Werkzeugen 19 durch Schliesskurvenscheiben 27 und Steuerhebel 24 aufeinander zubewegt werden. Durch entsprechende Einstellung der Stellschraube 10 ist dafür gesorgt, dass die Werkzeuge 19 beim Schliessen genau den vordersten in der Gleitführung 2 angeordneten Transistor 3 ergreifen. Aufgrund der Formgebung der Schliesskurvenscheiben 27 werden die Werkzeugträger 16 zunächst nur soweit angenähert, dass die Zugentlastungsglieder 20 die Anschlussdrähte 6 des Transistors 3 zwischen sich einklemmen. In dieser Stellung bleiben die Werkzeugträger 16 aufgrund der Formgebung der Schliesskurvenscheiben 27, während der Schlitten 14 nun in Durchlaufrichtung 4 vorwärtsbewegt wird. Dabei wird der Transistor 3, der durch die Feder 7 nur leicht festgehalten ist, aus der Gleitführung 2 entnommen. Nach der Entnahme des Transistors 3 aus der Gleitführung 2 werden während des Vorwärtshubes des Schlittens 14 die Werkzeuge 19 einander weiter angenähert, so dass die Anschlussdrähte 6 zunächst gebogen und mit je einer Sicke versehen und anschliessend durch die (nicht dargestellten) Schneidwerkzeuge abgelängt werden. Diese weitere Annäherung der Werkzeuge 19 wird durch entsprechende Nasen 32 der Schliesskurvenscheibe 27 gesteuert. Diese Annäherung kann selbstverständlich auch dadurch erreicht werden, dass an den Steuerflächen 26 der
Werkzeugträger 16 entsprechende Nasen vorgesehen werden, ■ was in den Figuren nicht dargestellt ist. Am Ende des Vorwärtshubes der Arbeitsbewegung 15 werden die Werkzeugträger 16 von den Steuerhebeln 24 freigegeben und durch die 5 Druckfedern 21 auseinandergedrückt, so dass die Anschlussdrähte 6 freigegeben werden und der einbaufertige Transistor 3 nach unten in einen (nicht dargestellten) Auffangbehälter fällt. Das Auswerfen der Transistoren 3 wird durch Führungsschienen 36 unterstützt, die am Ende der Gleitführung 2 io befestigt sind und sich beiderseits der Verlängerung des Führungsschlitzes 5 oberhalb der Zugentlastungsglieder 20 in den Bereich der Arbeitsbewegung 15 erstrecken. Anschliessend wird der Schlitten im Rückschub der Arbeitsbewegung 15 zurückgeführt, so dass die Werkzeuge 19 in geöffneter Stel-15 lung wieder an die Übergabestelle am Ende der Gleitführung 2 gelangen. Diese Bewegungsphase ist in Figur 2 dargestellt. Wenn der Schlitten 14 den oberen Totpunkt der Arbeitsbewegung 15 erreicht hat, beginnt der beschriebene Ablauf von neuem.
20 In Figur 2 ist ein Trennschieber 33 dargestellt, der an der Gleitführung 2 schwenkbar gelagert ist und hinter dem vordersten, jeweils zu übergebenden Transistor 3 in die Gleitführung 3 eingreift. Der Trennschieber 33 ist mit einem an der Gleitführung 2 gelagerten Hebel 34 verbunden, an den ein 25 entgegen der Kraft einer (nicht dargestellten) Feder nach hinten, das heisst entgegen der Durchlaufrichtung 4 schwenkbares Stellglied 35 angeschlossen ist. Bei Annäherung des Schlittens 14 an den oberen Totpunkt wird das Stellglied 35 durch den Werkzeugträger 16 betätigt, so dass der Trenn-30 Schieber 33 in die Gleitführung 2 eingerückt wird, und zwar entgegen der Wirkung einer (gleichfalls nicht dargestellten) Feder, durch die der Trennschieber 33 nach Freigabe des Stellgliedes 35 beim Vorwärtshub des Schlittens 14 wieder aus der Gleitführung 2 herausgedrückt wird, so dass ein weiterer 35 Transistor 3 durch Schwerkraftwirkung in die Übergabeposition vorrückt.
G
2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

649 886
1. Vorrichtung zum Bearbeiten der Anschlussdrähte von elektrischen Bauelementen, mit einer gegenüber einer Grundplatte ortsfesten Zuführeinrichtung für die Bauelemente sowie mit einem der Zuführeinrichtung zugeordneten und durch einen Antriebsmotor betätigbaren Werkzeugsatz aus zwei an je einem Werkzeugträger angeordneten, gegeneinander arbeitenden und die Anschlussdrähte zwischen sich verformenden Werkzeugen zum Biegen und Sicken, wobei die Anschlussdrähte in den Arbeitsbereich der Werkzeuge ragen und wobei die Werkzeuge auf einem in einer zum Führungsschlitz parallelen Arbeitsbewegung hin- und herbewegbaren Schlitten angeordnet sowie in einer zur Zuführbahn der Bauelemente senkrechten und mit der Arbeitsbewegung synchronen Schliessbewegung gegeneinander verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Werkzeugträger (16) eine zur Arbeitsbewegung (15) parallele Steuerfläche (26) aufweist, deren Länge mindestens dem Hub der Arbeitsbewegung (15) entspricht, dass an den Steuerflächen (26) je ein an der Grundplatte (8) schwenkbar gelagerter Steuerhebel (24) angreift und dass die Steuerhebel (24) durch mindestens eine vom Antriebsmotor (11) antreibbare Schliesskurvenscheibe (27) betätigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächen (26) der Zuführbahn (5) abgewandt und die Werkzeugträger (16) durch eine Öffnungsfeder (21) gegen die Steuerhebel (24) auseinandergehalten sind.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträger (16) in je einer zur Arbeitsbewegung (15) senkrechten Schlittenführung (17) geführt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerhebel (24) durch eine gemeinsame Schliesskurvenscheibe (27) von zweizähliger Drehsymmetrie betätigbar sind und dass je Umdrehung der Schliesskurvenscheibe (27) zwei Hübe der Arbeitsbewegung (15) erfolgen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerhebel (24) durch je eine eigene Schliesskurvenscheibe (27) betätigbar sind und die Schliesskurvenscheiben (27) untereinander und zu einer den Schlitten (14) antreibenden Arbeitskurvenscheibe (23) koaxial mit der Antriebswelle (12) des Antriebsmotors (11) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Angriffsstellen der Steuerhebel (24) an den Steuerflächen (26) gegenüber den Steuerflächen (26) einstellbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerhebel (24) an je einem an der Grundplatte (4) schwenkeinstellbar gelagerten Lagerhebel (28) gelagert sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit oberhalb der Werkzeuge angeordneten Zugentlastungsgliedern in Form von Halter und Gegenhalter, die am entsprechenden Werkzeug begrenzt beweglich gelagert und durch je eine Feder abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerflächen (26) und/oder die Schliesskurvenscheiben (27) so ausgebildet sind, dass in dem der Zuführeinrichtung (2) zugewandten oberen Totpunkt der Arbeitsbewegung (15) die Schliessbewegung (18) bis zur Schliessung der Zugentlastungsglieder (20) erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (8) gegenüber der Zuführeinrichtung (2) in Richtung der Arbeitsbewegung (15) verschiebbar am Maschinengestell (1) gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer mit einem Führungsschlitz versehenen als Gleitführung ausgebildeten Zuführeinrichtung für die Bauelemente, wobei die Anschlussdrähte der Bauelemente den Führungsschlitz nach unten durchfassen, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung, dass die Schliessung der Werkzeuge (19) erst nach Entnahme der Bauelemente (3) aus der Gleitführung (2) erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gleitführung (2) ein Trennschieber (33) vorgesehen ist, der hinter dem jeweils vordersten Bauelement (3) eingreift und dass der Trennschieber (33) durch einen der Werkzeugträger (16) vor Erreichen des der Gleitführung (2) zugewandten oberen Totpunktes der Arbeitsbewegung (15) mittels eines elastisch nachgiebigen Stellglieds (35) in die Gleitführung (2) einrückbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch an der Gleitführung (2) befestigte Führungsschienen (36), die sich beiderseits der Verlängerung des Führungsschlitzes (5) und oberhalb der Werkzeuge (19) bzw. Zugentlastungsglieder (20) in den Bereich der Arbeitsbewegung (15) der Werkzeuge (19) erstrecken.
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