CH649912A5 - Schneidwerkzeug fuer augenoperationen. - Google Patents

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CH649912A5
CH649912A5 CH252781A CH252781A CH649912A5 CH 649912 A5 CH649912 A5 CH 649912A5 CH 252781 A CH252781 A CH 252781A CH 252781 A CH252781 A CH 252781A CH 649912 A5 CH649912 A5 CH 649912A5
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Roger Dubois
Christophe Huber
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Huber & Co Hauterive Sa
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
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    • A61B17/3209Incision instruments
    • A61B17/3211Surgical scalpels, knives; Accessories therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
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Description

Aufgabe der Erfindung ist, ein Schneidwerkzeug für Augenoperationen zu schaffen, das in einem Winkelbereich von 360° mehrere extrem scharfe Schneidkanten hat.
Erfindungsgemäss weist das Schneidwerkzeug die im Patentanspruch 1 angeführten Merkmale auf.
Dieses Schneidwerkzeug hat somit einen durch seine Spitze eng begrenzten, jedoch mehrere Wirkrichtungen, d.h. Schneidkanten, aufweisenden Eingriffsbereich. Zudem besteht es aus einem absolut korrosionsfesten Material, dessen Eigenschaften die Herstellung sehr scharfer Schneidkanten gestattet. Somit kann der Eingriffsbereich des erfindungsge-mässen Schneidwerkzeugs auf die eigentliche Operationsstelle im Auge beschränkt bleiben, womit sich eine Nachbehandlung der operierten Stelle im allgemeinen erübrigt.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein zur Herstellung des Schneidwerkzeugs geeignetes Verfahren, das die im Patentanspruch 7 angeführten Merkmale hat.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schneidwerkzeugs wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des an einem Halter befestigten Schneidteils des Schneidwerkzeugs, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Das dargestellte Schneidwerkzeug weist grundsätzlich ein Schneidteil 1 und einen Halter 2 für das Schneidteil 1 auf. Das Schneidteil 1 hat einen in eine Spitze 3 auslaufenden Kegel 4, einen zylindrischen Sockel 5 und einen Befestigungszapfen 6. Der Halter 2 besteht aus einem zylindrischen Röhrchen, das in seinem Endbereich 7 flach zusammengequetscht ist und mit einer Bohrung 8 zur Aufnahme des Zapfens 6 versehen ist. Das mit dem Zapfen 6 in die Bohrung 8 gesteckte und mit dem Sockel 5 am zusammengequetschten Endbereich 7 anliegende Schneidteil 1 ist mittels eines Klebstoffs 9, z.B. eines Epoxyharzes, am Halter 7 verankert. Der röhrchenförmige Halter 2 ist an der Stelle, an welcher sein zylindrischer Teil in den Endbereich 7 ausläuft, mit einer auf der Seite des Kegels 4 des Schneidteils 1 liegenden Öffnung 10 versehen, welche es gestattet, ein flüssiges oder gasförmiges, durch die Bohrung des röhrchenförmigen Halters 2 zugeführtes Medium zur Spitze 3 des Kegels 4, d.h. zur Operationsstelle, zu richten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Kegel 4 in seiner Mantelfläche insgesamt vier Längsnuten 11 auf, deren Querschnittsflächen Abschnitte von Kreisflächen sind und deren Achsen geneigt zur Achse des Kegels 4 verlaufen. Die Nuten 11 laufen zur Spitze 3 des Kegels 4 hin zusammen und bilden paarweise je eine Schneidkante 12, wobei demnach alle Schneidkanten 12 in der Spitze 3 zusammenlaufen.
Das Schneidteil 1 besteht aus einem Edelsteinmaterial, vorzugsweise aus einem Rubin, oder aber auch aus einem Diamanten. Der Durchmesser des Kegels 4 beträgt an seiner Basis beispielsweise 4/10 mm, und seine Höhe ist beispielsweise 3/10 mm. Die Höhe des zylindrischen Sockels 5 kann beispielsweise 1/10 mm betragen und die Höhe des Zapfens 6 einschliesslich des darüber liegenden Klebstoffs etwa 2/10 mm. Der Aussendurchmesser des röhrchenförmigen Halters 2 ist beispielsweise 3/10 mm mit einer Wandstärke von 1/20 mm.
Der nur teilweise dargestellte röhrchenförmige Halter 2 weist zur zweckmässigen Handhabung des vorliegenden Schneidwerkzeugs entsprechend den bekannten ophthalmologischen Messern einen anschliessenden, leicht gekrümmten Abschnitt von etwa 10 bis 15 mm Länge auf, der in einen dazu abgewinkelten Abschnitt übergeht. Der letztere ist in einen stabförmigen Handgriff eingesetzt, vorzugsweise lösbar mittels einer entsprechenden Spann- oder Klemmvorrichtung.
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Zur Herstellung des dargestellten Schneidwerkzeugs wird aus dem Edelsteinmaterial durch entsprechendes Schleifen zuerst ein Kegel mit glatter Mantelfläche hergestellt. Mittels eines zylindrischen Schleifwerkzeugs werden hierauf die Nuten 11 im Kegel gebildet, wobei das Schleifwerkzeug mit zur 5 Kegelachse geneigter Achse geführt wird und die Nuten 11 an der Basis des Kegels in eine Tiefe ausgenommen werden, die kleiner als der Radius des Schleifwerkzeugs ist. Hierauf werden der Sockel 5 und der Zapfen 6 geschliffen. Das in die
Bohrung 8 des zusammengequetschen Endbereichs 7 des röhrchenförmigen Halters 2 eingesetzte Schneidteil 1 wird anschliessend mittels eines Tropfens eines Klebstoffs 9, z. B. eines Epoxyharzes, verankert, wobei vorzugsweise, wie aus Fig. 1 ersichtlich, auch der Sockel 5 mit dem Endbereich 7 durch den Klebstoff verbunden wird. Durch Schleifen wird schliesslich dem ausgehärteten Klebstoff die in Fig. 1 dargestellte, abgerundete Form verliehen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Schneidwerkzeug für Augenoperationen, gekennzeichnet durch ein an einem Halter (2) befestigtes kegelförmiges, aus einem Edelsteinmaterial bestehendes Schneidteil (1), dessen Kegelfläche mit mehreren über den Umfang verteilt angeordneten Längsnuten (11) versehen ist, von welchen je zwei benachbarte Nuten (11) im Bereich der Spitze (3) des Kegels (4) eine sich zur Spitze (3) des Kegels (4) erstreckende Schneidkante (12) bilden.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (11) zur Achse des Kegels (4) geneigte Achsen haben und im Querschnitt kreissegmentför-mig ausgebildet sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnuten (11), z.B. vier Längsnuten, über den Umfang des Kegels (4) gleichmässig verteilt angeordnet sind.
4. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Edelsteinmaterial ein Rubin oder ein Diamant ist.
5. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) einen flachen Endbereich (7) aufweist, an welchem das Schneidteil (1) über einen an seinem Kegel (4) ausgebildeten Zapfen (6) mittels eines Klebstoffs (9) befestigt ist.
6. Schneidwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (2) röhrchenförmig ist und einen flach zusammengequetschten Endbereich (7) aufweist, und dass der röhrchenförmige Halter (2) unmittelbar vor dessen Endbereich (7) mit einer angenähert zur Spitze (3) des Kegels (4) des Schneidteils (1) gerichteten Öffnung (10) zur Abgabe eines flüssigen oder gasförmigen Mediums versehen ist.
7. Verfahren zur Herstellung des Schneidwerkzeugs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einen aus Edelsteinmaterial bestehenden geraden Kegel mit einem zylindrischen Schleifwerkzeug in zur Kegelachse geneigten Richtungen mehrere Längsnuten bis zu einer Tiefe, die an der Basis des Kegels kleiner als der Radius des Schleifwerkzeugs ist, geschliffen werden.
Bekannte Schneidwerkzeuge oder chirurgische Messer für Augenoperationen weisen eine blattförmige Klinge aus rostfreiem Stahl auf, deren freier Endbereich sehr schmal, d.h. einige Zehntelsmillimeter breit, und an der einen Längsseite mit einer Schneidkante versehen ist. Die Klinge weist eine Länge von etwa 15 Millimetern auf, ist leicht gebogen und ist an einem nadeiförmigen Halter und etwa senkrecht zu diesem befestigt, oder bildet einen Teil desselben, wobei der nadeiförmige Halter an einem stabförmigen Handgriff befestigt ist.
Nachteilig an solchen bekannten ophthalmologischen Schneidwerkzeugen ist vor allem der Umstand, dass die metallische Klinge bloss eine Schneidkante aufweist bzw. wegen der notwendigerweise geringen Breite der Klinge aufweisen kann, so dass bei der Handhabung ein flächenmässig grösserer Eingriff in das Auge entsteht als dies zur Durchführung der Operation erforderlich wäre, und dass demnach nach Beendigung der eigentlichen Operation ein nachträgliches Schliessen der Eingriffsstelle durch Nähen in den meisten Fällen unvermeidlich ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten ophthalmologischen Schneidwerkzeuge besteht darin, dass die metallische Klinge aus einem rostfreien Stahl bestehen muss und ihre Schneidkante aus diesem Grund nicht eine optimale Schärfe aufweisen kann.
CH252781A 1981-04-15 1981-04-15 Schneidwerkzeug fuer augenoperationen. CH649912A5 (de)

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