CH649961A5 - Verpackungsmaschine mit einem formwerkzeug. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Verpackungsmaschine ist aus der DE-OS 23 36 729 bekannt. Diese betrifft eine Verpackungsmaschine mit einer Schneidvorrichtung, bei der ein Oberteil mittels zweier seitlicher Zahnstangen über ein Ritzel mit an einem Unterteil befestigten Zahnstangen gekoppelt ist. Mit Hilfe eines auf die unteren Zahnstangen einwirkenden Antriebsmechanismus sind die oberen Zahnstangen und das daran befestigte Werkzeugoberteil zwischen einer oberen und einer unteren Endstellung hin- und herbewegbar. In beiden Endstellungen bleiben die Ritzel und die Zahnstangen in Eingriff.
Aus der US-PS 33 97 508'ist eine Verpackungsmaschine mit einer Form- und einer Versiegelungsstation bekannt, deren Werkzeuge über einen seitlichen Antrieb in ihrer Höhe zwischen verschiedenen Endstellungen bewegbar sind. Ein die Oberwerkzeuge der Form- bzw. der Versiegelungsstation tragendes Joch ist jeweils um ein Scharnier schwenkbar angeordnet, so dass bei abgeschwenktem Joch die Werkzeugteile gut zugänglich sind.
Ferner ist ein Formwerkzeug der eingangs beschriebenen Art bei einer Verpackungsmaschine bekannt, wobei das Formwerkzeug ein mit dem Maschinenrahmen fest verbundenes Oberteil und ein relativ zu diesem über eine Kolben-Zylindereinrichtung auf- und abbewegbares Unterteil aufweist. Zwischen den beiden Teilen wird eine zu verformende Folie eingespannt. In dem Oberteil ist ein Formstempel angeordnet, welcher mittels einer Kolben-Zylindereinrichtung in das Unterteil hinein- bzw. aus diesem herausbewegbar ist. Die Kolben-Zylindereinrichtung ist auf der oberen Abdeckung des Oberteiles obenauf montiert, wobei die mit dem Stempel bzw. mit einer diesen tragenden Platte verbundene Kolbenstange durch diese obere Abdeckung hindurchgeführt ist. Das Unterteil nimmt je nach Form und Grösse der zu bildenden Packungsteile Unterteilungen und/oder Formeinsätze auf. Der Formstempel ist den jeweils eingesetzten Formeinsätzen bzw. Unterteilungen angepasst und kann aus mehreren Einzelstempeln bestehen, die jeweils mit ihrer Oberseite mit der von der Kolbenstange hin- und herbewegbaren Platte verbunden sind. Bei Änderung des Formates der herzustellenden Formteile ist jeweils das Oberteil mit seinem äusseren Gehäuse und der Kolben-Zylindereinrichtung und den im Oberteil angeordneten Formstempeln vom Formwerkzeug abzunehmen. Anschliessend können von der Unterseite her die Stempel von der mit der Kolbenstange verbundenen Platte abgeschraubt und dann die neuen Formstempel angeschraubt werden. Nach Abheben des Oberteiles ist auch das Unterteil so zugänglich, dass Formeinsätze bzw. Trennelemente auswechselbar sind. Ein solches Formwerkzeug hat den Nachteil, dass es einerseits eine relativ hohe Bauhöhe hat und dass andererseits die für das Ändern eines Formates erforderlichen Arbeitsgänge, nämlich Auswechseln der Formstempel und der Formeinsätze bzw. Trennelemente sehr kompliziert sind.
Aus der DE-AS 20 12 476 ist eine Warmverformmaschine für Kunststoffkörper bekannt, bei der das Oberteil des Formstempels von unten an einem Joch befestigt ist. Dieses ist über motorisch antreibbare Ritzel mit in einem Rahmen senkrecht angeordneten Zahnstangen in Eingriff und zu dem Werkzeugunterteil hin- bzw. von diesem wegbewegbar. Zum Auswechseln des Werkzeugoberteiles wird das Joch soweit nach oben bewegt, dass der Zwischenraum zwischen Werkzeugunterteil und Werkzeugoberteil ausreicht, an dem Werkzeugoberteil zu hantieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verpackungsmaschine gemäss des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 zu schaffen, deren Antrieb für das Einwirkelement so ausgebildet ist, dass er ein erleichtertes Abheben des Einwirkelementes beim Umrüsten erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch eine Verpackungsmaschine gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 gelöst, die gemäss der Erfindung gekennzeichnet ist durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1.
Weitere Vorteile und Zweckmässigkeiten der Erfindung ergeben sich im weiteren aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 das Formwerkzeug, teilweise im Schnitt, entlang der Linie I-I in Fig. 2;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in Draufsicht;
Fig. 3 eine Teildarstellung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtimg, wobei der Formstempel in eine Stellung zum Herausnehmen gebracht ist;
Fig. 4 eine Teildarstellung wie in Fig. 3 von einer abgewandelten Ausführungsform; und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entlang der Linie V in Fig. 4.
Wie am besten aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist,
weist das Formwerkzeug 1 ein an dem Maschinenrahmen 3 der Verpackungsmaschine montiertes Oberteil 2 und ein relativ zu diesem mittels einer ebenfalls mit dem Rahmen 3 verbundenen Kolben-Zylinder-Einrichtung 12, die nur schematisch angedeutet ist, bewegbares Unterteil 4 auf.
Das Oberteil 2 weist zwei an dem Rahmen 3 montierte senkrecht angeordnete Lagerböcke 13, 13' und, wie aus Figur 2 ersichtlich ist, in einem Abstand hinter denselben auf dem Rahmen 3 montierte zweite Lagerböcke 14, 14' auf. Die Lagerböcke 13 und 14 bzw. 13' und 14' haben Lager bzw. Achsen für jeweils eine untere Welle 15, 15' und eine senkrecht darüber in einem Abstand dazu angeordnete zweite Welle 16, 16'. Auf den in Figur 1 gezeigten Enden der Wellen 15, 15' bzw. 16, 16' sind erste Zahnräder 17, 17' bzw. zweite Zahnräder 18, 18' angeordnet. Das Zahnradpaar 17, 18 treibt eine erste Kette 19 und das Zahnradpaar 17', 18' eine zweite Kette 20 an.
Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, sind die Lagerböcke 13, 13' so auf dem Rahmen montiert, dass die Zahnradpaare 17,
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18 und 17', 18' seitlich über der Öffnung des Unterteiles 4 und etwa in der Mitte des jeweiligen Randes angeordnet sind.
Das Oberteil weist eine Platte 21 auf, die an ihren Seiten an den den Ketten 19, 20 entsprechenden Stellen, also ebenfalls in der Mitte der Ränder über dem Unterteil Klötze 22, 5 22' aufweist, die mit der Platte beispielsweise mittels nichtge-zeigter Schrauben verbunden sind. Die Klötze weisen, wie am besten aus Figur 3 ersichtlich ist, auf ihrer vertikalen äusseren Oberfläche 23, 23' eine kettenstangenartige Oberfläche auf. Der Klotz 22 befindet sich mittels seiner Zähne mit der ersten 10 Kette und der Klotz 22' mittels seiner Zähne mit der zweiten Kette 20 in Eingriff. Auf dèr dem Klotz jeweils gegenüberliegenden Seite ist an jedem Lagerbock ein Widerlager 24,'24' vorgesehen, welches einen einwandfreien kraftschlüssigen Eingriff zwischen den Klötzen und den Ketten sicherstellt. is
Auf der Unterseite der Platte 21 ist der Formstempel 5 beispielsweise mittels nichtgezeigter Schrauben auswechselbar befestigt. Der Formstempel 5 hat jeweils eine zu dem im Unterteil befindlichen Formeinsatz 10 passende Form. Es kann sich dabei um einen einzigen Formstempel für einen nahezu 20 die gesamte Querschnittsfläche des Unterteiles einnehmendes Formteil handeln. Sollen gleichzeitig mehrere Packungselemente nebeneinander hergestellt werden und ist ein entsprechender Formeinsatz, unter Umständen mit entsprechenden Unterteilungen im Unterteil eingesetzt, so besteht der Formstempel 25 entsprechend aus mehreren Stempelteilen, die an der Platte 21 angeschraubt sind.
Wie am besten aus Figur 2 ersichtlich ist, tragen die Wellen 16, 16' auf ihren den die Zahnräder 18, 18' tragenden Enden gegenüberliegenden Enden, also in Figur 1 gesehen hinter den 30 zweiten Lagerböcken 14, 14' gelegen, dritte Zahnräder 25, 25'. Diese werden über eine Kette 26 jeweils in entgegengesetzter Drehrichtung angetrieben. Zu diesem Zweck ist die Kette 26 in der am besten aus Figur 1 ersichtlichen Weise schleifenförmig um die dritten Zahnräder 25, 25' geführt. Das von der Unter- 35 seite des Zahnrades 25 kommende Kettenende 27 ist auf der dem Zahnrad 25 zugewandten Seite mit einer Halteplatte 29 fest verbunden. Die Kette führt von diesem Ende von unten her herum um das Zahnrad 25 und von dort durch einen Schlitz 30 in der Halteplatte 29 zur Unterseite des Zahnrades 40 20' und um dieses herum. Das von oben über das Kettenrad 25' kommende Kettenende 28 ist auf der dem Kettenrad 25' zugewandten Seite über dem Schlitz 30 mit der Halteplatte 29 fest verbunden. Die Befestigungsstelle des Endes 27 der Kette liegt unterhalb des Schlitzes 30. 45
Die Halteplatte 29 ist mit der Kolbenstange 31 einer mit dem Maschinenrahmen 3 verbundenen Zweiweg-Kolben-Zylindereinrichtung 32 verbunden. Die Kolben-Zylindereinrichtung 32 wird über nichtgezeigte Leitungen über eine entsprechende Steuerung mit einem Druckmedium beaufschlagt. 50
Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: In der Ausgangsstellung ist das Unterteil 4 in üblicher Weise vom Oberteil weg nach unten bewegt, so dass ein im vorhergehenden Arbeitstakt geformter Verpackungsbehälter weiterbewegt und ein zu verformender Folienteil zwischen Unter- und Ober- 55 teil bewegt werden kann. In dieser Stellung ist die Halteplatte 29 in Figur 1 soweit nach links bewegt, dass der Formstempel 5 mittels der Ketten 19, 20 soweit nach oben bewegt ist, dass er sich oberhalb der unverformten Folie befindet. Anschliessend wird das Unterteil 4 in die in Figur 1 gezeigte Stellung re- 60 lativ zum Oberwerkzeug nach oben bewegt, so dass die Folie 6 an ihren seitlichen Enden fest zwischen Unter- und Oberwerkzeug eingespannt wird. Sofort nach dem Einspannen wird der Formstempel 5 in das Unterteil bis nahe zu dem Formeinsatz oder direkt bis zu diesem hineinbewegt, so dass eine Vorver- 65 formung der Folie erfolgt. Anschliessend erfolgt in bekannter Weise über Vakuumanschlüsse 33, 34 ein Ansaugen der vorgeformten Folie an den Formeinsatz, wodurch die endgültige
Form gebildet wird. Gleichzeitig oder auch anschliessend wird der Formstempel 5 dann in seine Ausgangsstellung aus dem Unterteil heraus zurückbewegt. Das Nachuntenbewegen und in die Ausgangsstellung Zurückbewegen des Formstempels erfolgt, indem die Kolben-Zylindereinrichtung 32 über die Kolbenstange 31 die Halteplatte 29 in Figur 1 soweit nach rechts bewegt, dass über die Kette 26 und die Kettenräder 25, 25', die Wellen 16, 16' und die Ketten 19, 20 der Formstempel zunächst nach unten in das Formteil hinein und durch Zurückbewegen der Halteplatte 29 nach links wieder herausbewegt wird.
Soll nun der Formeinsatz 10 und/oder der Formstempel 5 zum Ändern des Formates der zu formenden Behälterteile ausgewechselt werden, dann wird der Formstempel 5 durch Betätigen der Kolben-Zylindereinrichtung soweit nach oben in die in Figur 3 gezeigte Stellung bewegt, dass nur noch jeweils der unterste Zahn der vertikalen äusseren Oberfläche 23, 23' der Klötze 22, 22' auf den Ketten 19, 19' aufsitzt. Wie aus Figur 3 ersichtlich ist, kann der Formstempel mit der Platte 21 und den Klötzen 22, 22' einfach in Richtung des Pfeiles 37 von dem Formwerkzeug abgenommen werden. Die eigentlichen Formstempel 5 sind direkt zugänglich und können gegen eine andere Platte 21 mit entsprechenden anderen Formstempeln ausgetauscht werden. Gewünschtenfalls können auch die Formstempel an der Platte 21 ausgetauscht werden. Nach dem Abnehmen des Formstempels von dem Formwerkzeug 1 entsteht eine entsprechend grosse Öffnung, durch die zum Auswechseln der Formeinsätze 10 von oben hindurchgegriffen werden kann. Anschliessend wird die Platte 21 mit den daran befestigten Klötzen und den neu angeschraubten Formstempeln in Umkehrung der Bewegungsvorgänge wieder auf die Ketten aufgesetzt, und durch Verschieben der Halteplatte 29 wird der Formstempel wieder in seine Ausgangsstellung bewegt, und der Formvorgang kann in der oben beschriebenen Weise wieder beginnen.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Antriebseinrichtung als ein Kettenmechanismus dargestellt. Grundsätzlich können auch andere seitlich an den Klötzen angreifende Bewegungseinrichtungen Verwendung finden. Beispielsweise können mittels Kolben-Zylindereinrichtungen angetriebene Mitnehmer an den den Ketten entsprechenden Stellen vorgesehen sein, die mit den Klötzen in Eingriff gelangen und diese wie die Ketten nach oben und unten bewegen. Die Mitnehmer sind dabei so ausgebildet, dass sie das Herausnehmen von Platte 21 und Formstempel in der oben beschriebenen Weise in einer zurückgezogenen Endstellung auf einfache Weise ermöglichen.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die beiden Ketten 19 und 20 auf den beiden gegenüberliegenden Seiten des Formstempels mit einer gemeinsamen Antriebseinrichtung bewegt. Grundsätzlich könnten auch zwei getrennte Antriebseinrichtungen jede Kette einzeln antreiben. Mit dem gemeinsamen Antrieb wird aber sichergestellt, dass ein vollständig gleichmässiger Antrieb beider Ketten erfolgt und somit ein Verkippen des Formstempels beim Hin- und Herbewegen vermieden wird.
Mit der oben beschriebenen Erfindung ist es also möglich, eine einfache und schnelle Anpassung des Formwerkzeuges an das jeweils gewünschte Format der herzustellenden Packungen zu erreichen. Darüber hinaus sind keine senkrecht angeordneten Kolben-Zylindereinrichtungen zur Bewegung des Formstempels mehr erforderlich, wodurch die Bauhöhe verkleinert wird.
Der höhenmässige Abstand der Welle 16 von der Welle 15 und entsprechend der Welle 16' von der Welle 15' wird in Abhängigkeit von der maximalen Hubhöhe des Formstempels gewählt.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform erfolgt der Antrieb über die oberen Wellen 16, 16'. Bevorzugterweise
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erfolgt der Antrieb jedoch über die unteren Wellen 15, 15', da dadurch die Bauhöhe noch einmal verringert werden kann. Zur besseren zeichnerischen Darstellung wurde in den Figuren der Antrieb jedoch über die Wellen 16, 16' gezeigt.
Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, ist eine in dem Ausführungsbeispiel mit der mit dem Rahmen verbundene Anschlagschiene 36 mit einem Anschlag 35 vorgesehen. Der Anschlag 35 ist in einem parallel zur Bewegungsrichtung der Kolbenstange 31 ausgerichteten Längsschlitz montiert und nach Lösen einer Klemmeinrichtung in diesem Längsschlitz verschiebbar. Die Hin- und Herbewegung der Halteplatte 29 wird durch den Anschlag 35 einstellbar begrenzt. Dadurch wird der Hubweg des Formstempels 5 in das Unterteil 4 hinein begrenzt. In gleicher Weise kann gewünschtenfalls eine nichtgezeigte Anschlagsbegrenzung für die Halteplatte 29 in die entgegengesetzte Richtung zur Begrenzung des Weges des Formstempels nach oben vorgesehen sein. Die Wegbegrenzung kann aber auch durch die Steuerung der die Zweiweg-Kolben-Zylinder-einrichtung 32 betätigenden Pneumatikeinrichtung bestimmt werden.
Grundsätzlich ist es denkbar, anstelle der Einrichtung 7 mit dem Kettenantrieb auch entsprechend seitlich angeordnete Spindeln mit einem gemeinsamen Antrieb zu verwenden, wobei die Klötze 22, 22' dann seitlich mit den senkrecht laufenden Spindeln in Eingriff wären. Wegen des grossen Gewichtes und der hohen Geschwindigkeit bei den Arbeitshüben eines solchen Formwerkzeuges sind jedoch Spindeln weniger geeignet.
In den Figuren 4 und 5 ist eine abgewandelte Ausführungsform gezeigt, bei der die Teile, die mit der vorhergehenden Ausführungsform übereinstimmen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Der wesentliche Unterschied besteht in der anderen Ausführung der Klötze 40 anstelle der Klötze 22, 22' in der vorhergehenden Ausführungsform. Der Klotz 40 weist ein mit der Platte 21 mittels nichtgezeigter Schrauben festverbundenes Gehäuse 41 auf, welches wie bei den Klötzen 22, 22' auf seiner vertikalen äusseren Oberfläche 23 ein Eingriffselement bildende Ausnehmungen 42 zum Ineingriffbrin-gen mit einer Kette 19 aufweist. Die vertikale Oberfläche 23 bildet also praktisch eine Fläche mehrerer übereinanderliegender Zähne. Im unteren Teil des Gehäuses 41 ist eine Ausnehmung vorgesehen. Der unterste Zahn 43 der vertikalen Oberfläche ist mit einem Schieber 45 einstückig ausgebildet und in der Ausnehmung 44 in einer horizontalen Richtung in der in Figur 4 gezeigten Weise nach links bewegbar. Das Gehäuse 41 ist auf seiner Rückseite durch eine mit dem Gehäuse verschraubte Platte 46 abgeschlossen. Die Platte 46 dient als Widerlager für eine Druckfeder 47, die den Schieber 45 in der in Figur 4 gezeigten Weise von der Platte 46 weg vorspannt. Auf seiner Oberseite weist der Schieber 45 eine Ausnehmung 48 auf. Ferner ist ein Griff 49 vorgesehen, der in das Gehäuse 41 mit einem Ende hineinreicht. Er ist mittels einer Achse 50 mit dem Gehäuse in Richtung des Pfeiles 51 schwenkbar verbunden. Das Gehäuse weist zu diesem Zwecke an seiner Oberseite eine Ausnehmung 52 auf. An dem in das Gehäuse hineinragenden Ende weist der Griff 49 ein in die Ausnehmung 48 hineinreichendes nasenförmiges Mitnahmeelement 53 auf.
Die Achse 50 ist im wesentlichen parallel zu der Welle 16 angeordnet. Die Bemessungen der Ausnehmung 48 sind so gewählt, dass der Schieber 45 in der in Figur 4 gezeigten untersten Stellung des Griffes durch die Feder 47 soweit zu dem Mitnahmelement 8 hin vorgeschoben wird, dass der unterste Zahn 43 mit den übrigen Zähnen in vertikaler Richtung ausgerichtet ist. In dieser Stellung bilden alle Zähne gemeinsam ein Eingriffselement 9, welches mit der Kette 19 zum Auf- und Abbewegen in Eingriff bringbar ist.
Soll nun der Formstempel 5 ausgewechselt werden, dann wird wie bei dem oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel das Oberteil wie in Figur 4 gezeigt so weit 'nach oben gefahren, dass nur noch der unterste Zahn 43 mit der Kette 19 in Eingriff steht. Die Bedienungsperson greift dann an den paarweise gegenüberliegenden Griffen 49 an und bewegt diese um die Achse 50 wie durch den Pfeil 51 angedeutet nach oben. Dadurch wird der Schieber 45 entgegen der Kraft der Feder 47 soweit in seine zurückgezogene Stellung bewegt, dass die jeweils untersten Zähne 43 aus dem Eingriff mit den Ketten herausgezogen werden, so dass der den Formstempel tragende Teil nach oben herausnehmbar ist. Das Wiedereinsetzen erfolgt in umgekehrter Weise. Man ergreift die Griffe 49. Schon aufgrund des Eigengewichtes des auszuwechselnden Teiles werden die Griffe dadurch in Richtung des Pfeiles 51 nach oben und der Schieber 45 in die zurückgezogene Stellung bewegt. Damit ist das auszuwechselnde Teil in die in Figur 4 gezeigte Stellung einsetzbar, bei der der erste nichtbewegbare feste Zahn des Gehäuses 40 auf der Kette aufliegt. Anschliessend werden die Griffe losgelassen. Aufgrund der Vorspannung durch die Feder 47 wird der Schieber 45 und damit auch der Griff 49 in die in den Figuren 4 und 5 gezeigte Stellung zurückbewegt, wodurch der unterste Zahn 43 mit der Kette in Eingriff gelangt und somit wieder eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Mitnahmeelement des Antriebes gebildet ist. Da entsprechend der Ausbildung in Figur 1 anstelle der Klötze 22, 22' an den gegenüberliegenden Seiten der Platte 21 solche Klötze 40 vorgesehen sind, kann die Platte 21 mittels der Griffe ohne jegliches Werkzeug nach oben abgenommen und wieder eingesetzt werden.
In dem in den Figuren 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel wird jeweils nur ein Teil, nämlich der unterste Zahn 43 des Mitnahmeelementes zurückgezogen, während die übrigen darüberliegenden Zähne in ihrer Stellung bleiben. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, alle mit der Kette in Eingriff bringbare Zähne zurückzuziehen. In gleicher Weise wäre es auch möglich, den Klotz 40 unverändert zu lassen und statt dessen die Zahnräder 18, 18' so seitlich nach aussen zu schwenken, dass der Eingriff zwischen Mitnahmeelement 8, 8' und Eingriffselement 9, 9'; 43 gelöst wird. Die oben beschriebene Ausführungsform ist jedoch in ihrem Aufbau besonders einfach und in ihrer Funktion besonders zuverlässig.
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2 Blätter Zeichnungen
Claims (4)
1. Verpackungsmaschine mit einem Werkzeug mit einem Einwirkelement zum Einwirken auf eine Folie und einer Einrichtung zum Bewegen des Einwirkelementes entlang einer sich von einer oberen Ruhestellung in eine untere Arbeitsstellung erstreckenden Bahn, wobei die Bewegungseinrichtung seitlich der Bahn angeordnet ist und ein antreibendes Mitnahmeelement aufweist und das Einwirkelement ein damit in Eingriff stehendes angetriebenes Eingriffselement aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (9, 9'; 40) mittels des Mitnahmeelementes (8, 8') in eine angehobene Stellung bewegbar ist, in der der Eingriff zwischen Mitnahmeelement (8, 8') und Eingriffselement (9, 9'; 40) so weit gelöst ist, dass das als Formelement (5) ausgebildete Einwirkelement nach oben abhebbar ist.
2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, bei der das angetriebene Eingriffselement als Zahnstange ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnahmeelement (8, 8') als Kette (19, 20) ausgebildet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (23) nach unten durch einen gegenüber der Kette (19, 20) zurückziehbaren untersten Zahn (43) verlängert ist.
4. Verpackungsmaschine nach Anspruch 3, mit beidseitig der Bahn des Einwirk- bzw. Formelementes angeordneten Zahnstangen, dadurch gekennzeichnet, dass die zurückziehbaren untersten Zähne (43) der Zahnstangen auf federbelasteten Schiebern (45) ausgebildet sind und dass die Schieber (45) mittels am Formelement schwenkbar angelenkter Griffe (49) zurückziehbar sind.
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