CH650382A5 - Device for combating rodents - Google Patents
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (1) mit einem Kupplungsteil (2) und innen mit einer Schraubenwendel (3) mit mindestens drei Windungen ausgerüstet ist, wobei jede Windung mit der Innenwand des Rohres (1) fest verbunden ist und wobei das Rohr (1) über den Kupplungsteil (2) an ein mit Rodentizid Tabletten gefülltes Gefäss mit zum Kupplungsteil (2) passender Öffnung anzuschliessen bestimmt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) mindestens 20 cm, vorzugsweise 40 bis 60 cm, lang ist und einen Durchmesser von 1 bis 5 cm aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise Kunststoff, besteht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwendel (3) 20 bis 30 cm lang ist und 5 bis 10 Windungen aufweist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwendel (3) aus steifem Kunststoffvon 2 bis 5 mm Dicke besteht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil (2) ein Schraubengewinde besitzt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung, insbesondere unter Anwendung von Rodentiziden. Rodentizide sind oft auch für den Menschen hochgiftige Substanzen. Bekannte Rodentizide auf Basis von Aluminiumphosphid, Magnesiumphosphid oder Calciumphosphid bilden an der Luft giftige und übelriechende Phosphindämpfe, wodurch ihre Handhabung zusätzlich erschwert wird. Bei der Anwendung solcher Rodentizide ist daher grosse Sorgfalt geboten. Bisher wurden Rodentizide, die als Pulver oder Tabletten in Blechdosen oder Blechflaschen und dergleichen im Handel erhältlich sind, von Hand an den mit Nagetieren, wie Wühlmäuse oder Maulwürfe, befallenen Stellen verteilt. Dabei war kaum vermeidbar, dass der Anwender mit dem Giftstoffin Berührung kam und auch dessen gesundheitsschädliche Dämpfe einatmete. Eine andere Anwendung, bei der die Berührung vermieden wird, ist das Ausschütten direkt aus der Verpackung in die von den Nagetieren gegrabenen Erdhöhlen. Diese Anwendung durch vorsichtiges Ausschütten des Pellets erfordert grosses Geschick des Anwenders, damit nicht viele Pellets gleichzeitig, sondern diese nacheinander und gut dosierbar herausfallen, so dass eine gleichmässige Verteilung gewährleistet ist; zudem hat dieses Anwendungsverfahren den Nachteil, dass das Gift in flachen und langen Schächten nur sehr schlecht verteilt werden kann. Bei dieser Anwendungsform ist zudem der Anwender noch immer gesundheitsschädlichen Gasen, die das Rodentizid bildet, ausgesetzt. Es bestand daher ein Bedarf für eine Anwendungsvorrichtung, die ein Verteilen der Giftstoffe in den von den Nagetieren gegrabenen Höhlen ermöglicht, ohne dass die damit beschäftigte Person mit dem Gift in Berührung kommt bzw. von diesem belästigt wird. Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile bei der bisherigen Anwendung von hochgiftigen Substanzen für die Nagetierbekämpfung zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der insbesondere Rodentizide gefahrlos an von Nagetieren befallene Stellen herangebracht werden kann. Zur Lösung der Aufgabe umfasst die Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung erfindungsgemäss ein Rohr mit einem Kupplungsteil und besitzt innen eine Schraubenwendel mit mindestens drei Windungen, wobei jede Windung mit der Innenwand des Rohres fest verbunden ist, und wobei das Rohr über den Kupplungsteil an ein mit Rodentizid-Tabletten gefülltes Gefäss mit zum Kupplungsteil passender Öffnung anzuschliessen bestimmt ist. Vorzugsweise besitzt der Kupplungsteil ein Schraubengewinde zum Anschluss für das mit Rodentizid-Tabletten gefüllte Gefäss. Die Erfindung ist nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 eine Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung im Schrägriss und Figur 2 die Vorrichtung von Fig. 1 zum Gebrauch fertig verbunden mit einem mit Rodentizid-Tabletten gefüllten Gefäss im Aufriss. Das Rohr 1 der Vorrichtung ist mindestens 20 cm, vorzugsweise 40 bis 60 cm, lang und besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Material, wie Kunststoff oder Glas; es kann jedoch beispielsweise auch aus Leichtmetall oder Eisen bestehen. Der Rohrdurchmesser ist zweckmässig 1 bis 5 cm. An einem Ende weist das Rohr 1 einen Kupplungsteil 2, vorzugsweise mit einem Schraubengewinde als Anschluss auf. Der Kupplungsteil 2, über welchen das Rohr 1 auf ein Gefäss fest aufsetzbar ist, kann beispielsweise auch ein das Rohr 1 umgebender Korken- oder Gummiring sein. Im Rohr 1 befindet sich eine Schraubenwendel 3, die aus z.B. steifem Kunststoff besteht und 2 bis 5 mm dick ist. Die Schraubenwendel 3 weist mindestens drei Windungen auf, wobei jede Windung derselben mit der Innenwand des Rohres 1 fest verbunden ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schraubenwendel 3 auf einer Länge von 20 bis 30 cm 5 bis 10 Windungen auf. Zur Anwendung wird die Dosierungs- und Anwendungsvorrichtung für Rodentizide auf ein mit Rodentizid-Pellets oder -Tabletten gefülltes Gefäss, z. B. eine Flasche, welches eine Öffnung mit einem zu dem Kupplungsteil 2 des Rohres 1 passenden Gegenstück aufweist, aufgesetzt (Fig. 2). Beim Neigen des Gefässes, so dass das Rohr 1 zum Boden gerichtet ist, fallen die Gifttabletten gut dosierbar, d. h. einzeln nacheinander aus dem Gefäss durch das Rohr auf die Erde bzw. in die Erdhöhlen. Zur Dosierung mit der neuen Vorrichtung nach der Erfindung führt man eine kreisende Bewegung des Gefässes mit dem darauf sitzenden Rohr durch, bis die nächste Tablette bzw. das nächste Pellet nachfällt. Auf diese Weise können also mehrere Tabletten bzw. Pellets in die von Nagetieren gegrabenen Gänge eingebracht werden. Der Anwender kann mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung die Rodentizide auch in tiefere, schlecht zugängliche Erdlöcher verteilen, ohne dass er mit diesen in Berührung kommt oder von den schädlichen und übelriechenden Phosphindämpfen belästigt wird. Mit der Vorrichtung nach der Erfindung ist daher eine bequeme und wesentlich sichere Anwendung von Rodentiziden möglich.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohr (1) mit einem Kupplungsteil (2) und innen mit einer Schraubenwendel (3) mit mindestens drei Windungen ausgerüstet ist, wobei jede Windung mit der Innenwand des Rohres (1) fest verbunden ist und wobei das Rohr (1) über den Kupplungsteil (2) an ein mit Rodentizid Tabletten gefülltes Gefäss mit zum Kupplungsteil (2) passender Öffnung anzuschliessen bestimmt ist.
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) mindestens 20 cm, vorzugsweise 40 bis 60 cm, lang ist und einen Durchmesser von 1 bis 5 cm aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (1) aus einem durchsichtigen Material, vorzugsweise Kunststoff, besteht.
- 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwendel (3) 20 bis 30 cm lang ist und 5 bis 10 Windungen aufweist.
- 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenwendel (3) aus steifem Kunststoffvon 2 bis 5 mm Dicke besteht.
- 6. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsteil (2) ein Schraubengewinde besitzt.Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung, insbesondere unter Anwendung von Rodentiziden.Rodentizide sind oft auch für den Menschen hochgiftige Substanzen. Bekannte Rodentizide auf Basis von Aluminiumphosphid, Magnesiumphosphid oder Calciumphosphid bilden an der Luft giftige und übelriechende Phosphindämpfe, wodurch ihre Handhabung zusätzlich erschwert wird. Bei der Anwendung solcher Rodentizide ist daher grosse Sorgfalt geboten. Bisher wurden Rodentizide, die als Pulver oder Tabletten in Blechdosen oder Blechflaschen und dergleichen im Handel erhältlich sind, von Hand an den mit Nagetieren, wie Wühlmäuse oder Maulwürfe, befallenen Stellen verteilt. Dabei war kaum vermeidbar, dass der Anwender mit dem Giftstoffin Berührung kam und auch dessen gesundheitsschädliche Dämpfe einatmete. Eine andere Anwendung, bei der die Berührung vermieden wird, ist das Ausschütten direkt aus der Verpackung in die von den Nagetieren gegrabenen Erdhöhlen.Diese Anwendung durch vorsichtiges Ausschütten des Pellets erfordert grosses Geschick des Anwenders, damit nicht viele Pellets gleichzeitig, sondern diese nacheinander und gut dosierbar herausfallen, so dass eine gleichmässige Verteilung gewährleistet ist; zudem hat dieses Anwendungsverfahren den Nachteil, dass das Gift in flachen und langen Schächten nur sehr schlecht verteilt werden kann. Bei dieser Anwendungsform ist zudem der Anwender noch immer gesundheitsschädlichen Gasen, die das Rodentizid bildet, ausgesetzt. Es bestand daher ein Bedarf für eine Anwendungsvorrichtung, die ein Verteilen der Giftstoffe in den von den Nagetieren gegrabenen Höhlen ermöglicht, ohne dass die damit beschäftigte Person mit dem Gift in Berührung kommt bzw. von diesem belästigt wird.Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile bei der bisherigen Anwendung von hochgiftigen Substanzen für die Nagetierbekämpfung zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der insbesondere Rodentizide gefahrlos an von Nagetieren befallene Stellen herangebracht werden kann.Zur Lösung der Aufgabe umfasst die Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung erfindungsgemäss ein Rohr mit einem Kupplungsteil und besitzt innen eine Schraubenwendel mit mindestens drei Windungen, wobei jede Windung mit der Innenwand des Rohres fest verbunden ist, und wobei das Rohr über den Kupplungsteil an ein mit Rodentizid-Tabletten gefülltes Gefäss mit zum Kupplungsteil passender Öffnung anzuschliessen bestimmt ist.Vorzugsweise besitzt der Kupplungsteil ein Schraubengewinde zum Anschluss für das mit Rodentizid-Tabletten gefüllte Gefäss.Die Erfindung ist nachstehend in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 eine Vorrichtung zur Nagetierbekämpfung im Schrägriss und Figur 2 die Vorrichtung von Fig. 1 zum Gebrauch fertig verbunden mit einem mit Rodentizid-Tabletten gefüllten Gefäss im Aufriss.Das Rohr 1 der Vorrichtung ist mindestens 20 cm, vorzugsweise 40 bis 60 cm, lang und besteht vorzugsweise aus durchsichtigem Material, wie Kunststoff oder Glas; es kann jedoch beispielsweise auch aus Leichtmetall oder Eisen bestehen. Der Rohrdurchmesser ist zweckmässig 1 bis 5 cm.An einem Ende weist das Rohr 1 einen Kupplungsteil 2, vorzugsweise mit einem Schraubengewinde als Anschluss auf. Der Kupplungsteil 2, über welchen das Rohr 1 auf ein Gefäss fest aufsetzbar ist, kann beispielsweise auch ein das Rohr 1 umgebender Korken- oder Gummiring sein. Im Rohr 1 befindet sich eine Schraubenwendel 3, die aus z.B.steifem Kunststoff besteht und 2 bis 5 mm dick ist. Die Schraubenwendel 3 weist mindestens drei Windungen auf, wobei jede Windung derselben mit der Innenwand des Rohres 1 fest verbunden ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schraubenwendel 3 auf einer Länge von 20 bis 30 cm 5 bis 10 Windungen auf.Zur Anwendung wird die Dosierungs- und Anwendungsvorrichtung für Rodentizide auf ein mit Rodentizid-Pellets oder -Tabletten gefülltes Gefäss, z. B. eine Flasche, welches eine Öffnung mit einem zu dem Kupplungsteil 2 des Rohres 1 passenden Gegenstück aufweist, aufgesetzt (Fig. 2). Beim Neigen des Gefässes, so dass das Rohr 1 zum Boden gerichtet ist, fallen die Gifttabletten gut dosierbar, d. h. einzeln nacheinander aus dem Gefäss durch das Rohr auf die Erde bzw. in die Erdhöhlen. Zur Dosierung mit der neuen Vorrichtung nach der Erfindung führt man eine kreisende Bewegung des Gefässes mit dem darauf sitzenden Rohr durch, bis die nächste Tablette bzw. das nächste Pellet nachfällt. Auf diese Weise können also mehrere Tabletten bzw. 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