CH650544A5 - Plattenelement zum bau von isolierkammern und -gehaeusen. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Plattenelement zum Bau von Isolierkammern und -gehäusen, insbesondere für Lüftungs-und Klimaanlagen, bestehend aus einem Isolierstoffkern, der an seinen Aussenseiten mit Blechzuschnitten umkleidet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein aus derartigen Plattenelementen hergestelltes Isoliergehäuse, insbesondere für Klimaanlagen.
Moderne Grossgebäude verfügen in der Regel über zentrale Klimaanlagen, die nicht nur für eine ausreichende Luftzirkulation sondern auch für ausreichende Temperaturen der klimatisierten Räume sorgen. Derartige Anlagen sind entweder auf dem Dach oder in Kellerräumen dieser Gebäude installiert. Aus Gründen der Geräuschbelästigung und der Wärmeabgabe sind die aus mehreren Einzelaggregaten, wie Lüftern, Kälteerzeugern, Heizgeräten, bestehenden Klimaanlagen in gesonderten, schall- und wärmeisolierten Kammern untergebracht, die sich innerhalb der eigentlichen Räume des Gebäudes befinden können. Diese Isolierkammern bestehen im allgemeinen aus Plattenelementen von standardisierten Grössen, welche einen mittleren, mehrere Zentimeter dicken Isolierstoffkern aufweisen, der allseitig von Blechzuschnitten umgeben und mit diesen verklebt ist. Der Zusammenbau der Plattenelemente zu den Isolierkammern oder -gehäusen erfolgt mit Hilfe von Verbindern, die z.B. als an den Blechzuschnitten angeformte und diese nach aussen oder innen überragende Laschen ausgebildet sein können. Nachteilig bei diesen bekannten Plattenelementen ist einmal eine mitunter unzureichende Isolierwirkung gegenüber Schall und Wärme, da die an den Stossflächen der einzelnen Plattenelemente vorhandenen Blechzuschnitte nicht ohne nachträglich einzubringende Dichtungseinlagen voll abdichten und darüber hinaus aufgrund der relativ guten Wärmeleitfähigkeit von Blech sog. Wärmebrücken bilden. Darüber hinaus ist auch die Steifigkeit eines aus derartigen bekannten Plattenele-, menten zusammengebauten Isoliergehäuses relativ gering, was insbesondere bei Gehäusen für portable Klima- und Lüftungsanlagen eine wesentliche Rolle spielen kann. Wegen der relativ geringen Verwindungssteifigkeit können sich die Verbindungen der einzelnen Plattenelemente aufgrund von Transportbeanspruchungen lockern, was dann zu einer erheblichen Abnahme der Isolierwirkungen führt.
Wenn solche bekannten Plattenelemente zur Isolierung von beispielsweise grösseren Kältekammern eingesetzt werden, ergeben sich neben dem Nachteil einer mitunter nicht ausreichenden Isolierwirkung noch Montageschwierigkeiten, da die Verbindung der einzelnen Plattenelemente nur von einer Seite aus, nämlich vom Rauminneren her, erfolgen kann. Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten wurden bisher Rahmen und Dichtungsstreifen verwendet, in denen die Plattenelemente befestigt wurden. Standartisierte Befestigungspunkte zum Zusammenbau der einzelnen Plattenelemente ebenso wie zur Montage und Halterung der Einzelaggregate sind bei den bisher gebräuchlichen Plattenelementen zur Herstellung von Klimakammern usw. nicht vorhanden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Plattenelement zum Bau von Isolierkammern und -gehäusen für insbesondere Lüftungs- und Klimaanlagen zu schaffen, das in sich stabil und verwindungssteif ist, in eingebauter Lage ohne zusätzliche Massnahmen eine hohe Isolierwirkung gewährleistet und die Möglichkeit bietet, die verschiedenen Aggregate der Anlagen in zweckmässigen Positionen sicher und stabil zu fixieren.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
dass die Ränderund Stirnflächen des Plattenelementes von je einem Stirnprofil von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt abgedeckt sind, dessen zu den Aussenflächen des Plattenelementes parallel verlaufende Schenkel mit den Blechzuschnitten fest verbunden sind und in dessen stirnseitigem Mittelteil mindestens eine Nut ausgebildet ist, in der ein Dichtungsstreifen aus einem gummielastischen Isoliermaterial sitzt. Die mit den die Aussenflächen der Plattenelemente abdeckenden Blechzuschnitten fest verbundenen Stirnprofile von U-förmigem Querschnitt bewirken eine hohe Verwindungssteifigkeit der Plattenelemente und dienen gleichzeitig als sichere Halterung und Fixierung für die Dichtungsstreifen aus dem gummielastischen Isoliermaterial, welche integrierte
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Bauteile der Plattenelemente darstellen. Wenn die Plattenelemente Stoss an Stoss zu dem Isoliergehäuse zusammengebaut sind, gelangen jeweils zwei gegenüberliegende elastische Dichtungsstreifen in gegenseitige Druckanlage, was eine hochwirksame Abdichtung und damit die angestrebte gute Isolierwirkung gegenüber Wärme und Schall ergibt.
Gemäss einer zweckmässigen Weiterbildung der Erfindung überdecken die Randbereiche der an den Aussenseiten der Plattenelemente vorhandenen Bleche die Schenkel der U-förmigen Stirnprofile, wobei beide Teile noch zusätzlich miteinander verklebt sein können. Diese Doppellagen von hoher Festigkeit geben die Möglichkeit, Nietmuttern zur Aufnahme von Schrauben in diesen zusätzlich versteiften Bereichen vorzusehen, mit denen entweder die benachbarten Plattenelemente über Verbinder fest miteinander verbunden werden oder aber Einzelaggregate der isolierten Anlagen befestigt werden können.
Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind die Endkanten der die Isolierstoffkerne überdeckenden Blechzuschnitte zur Stirnseite hin und in die Nuten hinein abgebogen, so dass ihre Enden als Halterungen für die in die Nuten eingelegten elastischen Dichtungsringe dienen können. Auf diese Weise wird eine sichere Fixierung und Festlegung der Dichtungsstreifen in den Nuten ohne zusätzliche Bauteile gewährleistet.
Zur stabilen Befestigung der Plattenelemente mit beispielsweise Holmen oder Ständern können in der Mittelebene der Plattenelemente an den die Stirnprofile tragenden Stoss-flächen weitere Nietmuttern festgelegt sein, wobei jeweils eine Nut mit Dichtungsstreifen im beidseitig angrenzenden Teil des Plattenelementes vorgesehen sein kann.
In besonders zweckmässiger Ausbildung können die Dichtungsstreifen als Profilgummi von etwa ovalem Querschnitt ausgebildet sein, der vor dem Zusammenbau der Plattenelemente aus seiner Nut teilweise herausragt und in seinem innerhalb der Nut liegenden Teil einen schrägen Blindschlitz aufweist, in dem die umgebogene Endkante des zugeordneten Blechzuschnittes eingreift.
Ein aus den neuen Plattenelementen hergestelltes Isoliergehäuse für Klimaanlagen, Kältekammern usw. kann ein Traggerüst aus fest miteinander verbundenen Eckständern sowie Längs- und Querholmen aufweisen, die aus verwindungs-steifen Hohlprofilen mit mindestens zwei rechtwinkligen Seitenflächen und einer offenen Seite bestehen. Zwischen diese Ständer und Holme sind jeweils mehrere Plattenelemente angeordnet, welche durch Verbinder miteinander fest verbunden sind. Diese Verbinder können zweckmässig als L-för-mige Profilteile ausgeführt sein, die an jedem Schenkel mindestens eine Bohrung zur Aufnahme einer Stiftschraube haben, welche in die an den Aussenflächen der Plattenelemente vorgesehenen Nietmuttern eingeschraubt werden. Die L-förmige Ausbildung der Verbinder eröffnet die Möglichkeit, jeweils zwei Plattenelemente fest miteinander zu verbinden, wobei hierzu jeweils zwei Profilteile notwendig sind, und gleichzeitig können an den vorstehenden Laschen der Verbinder auch die Einzelaggregate der Klima- und Kälteanlagen befestigt werden. Die Eckständer und Holme sind zweckmässig als Vierkant-Hohlprofile mit weggeschnittener vierter Ecke und schräg nach einwärts abgebogenen Endkanten der beiden Aussenstege ausgebildet, so dass die angrenzenden Plattenelemente vom Ständerinneren her durch Stiftschrauben befestigt werden können, welche in die Nietmuttern an den Stirnseiten der Plattenelemente eingeschraubt werden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Plattenelement im Querschnitt;
Fig. 2 eine vergrösserte Darstellung des Ausschnittes A in Fig. 1 mit einer Eckkante und einem in der Nut festgelegten Dichtungsstreifen;
Fig. 3a die Verbindung zweier auf Stoss aneinander anliegender Plattenelemente durch Verbinder;
Fig. 3b eine Seitenansicht der an einem Plattenelement aussen befestigten Verbinder;
Fig. 4 einen Querschnitt durch zwei über Eck an einem Holm befestigten Plattenelementen;
Fig. 5 ein aus den Plattenelementen verschiedener standardisierter Grösse zusammengebautes Gehäuse.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Plattenelement 1 besteht im wesentlichen aus einem inneren Kern 2 aus einem gegen Wärme und Schall dämmenden Isolierstoffmaterial, z.B. aus unbrennbarer Mineralwolle oder einem Leichtschaumstoff. Auf die beiden grossflächigen Aussenseiten des Isolierstoffkernes 2 ist je ein Blechzuschnitt 3,4 aufgeklebt, welcher die gesamten Aussenflächen überdeckt. In den Randbereichen jedes Plattenelementes sind Stirnprofile 5,6 vorgesehen, die aus relativ steifem Blech bestehen und einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Die Stirnprofile an den verschiedenen Seiten dieses Plattenelementes sind einander gleich, so dass im folgenden lediglich eines dieser Stirnprofile im einzelnen beschrieben wird. Die Schenkel 7,8 des Stirnprofils 5 werden von den Randbereichen der beiden Blechabschnitte 3 und 4 überdeckt und sind mit diesen Randbereichen durch Blindnietmuttern 9,10 fest verbunden. Zusätzlich kann auch eine Klebeverbindung zwischen den Schenkeln 7,8 und den Randbereichen der Bleche 3,4 vorgesehen werden. Der die Stirnseiten des Isolierstoffkernes überdeckende mittlere Teil 11 des Stirnprofiles 5 weist in der Mittelebene des Plattenelementes eine Öffnung zur Halterung einer stirnseitigen Nietmutter 12 auf. Neben dieser Nietmutter 12 ist je eine Nut mit einem darin festgelegten Dichtungsstreifen vorgesehen, die im folgenden anhand von Fig. 2 im einzelnen beschrieben werden.
Die Nut 13 hat einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt und dient zur Aufnahme des Dichtungsstreifens 14, der als Gummiprofil von etwa ovalem Querschnitt ausgebildet ist und teilweise aus dieser Nut 13 herausragt. In seinem innerhalb der Nut befindlichen Teil weist der Gummiring 14 einen Blindschlitz 15 auf, in den die Endkante 16 des Blechzuschnittes 4 eingreift. Wie ersichtlich, ist jeder Blechzuschnitt 3,4 grösser als die Aussenflächen des Plattenelementes und mit seinem vorstehenden Rand um den Steg 17 des Stirnprofils 11 derart herumgebogen, dass seine Endkante 16 in die Nut 13 hineinragt und als Halterung für den Profilgummi 14 dienen kann. Zur verbesserten Elastizität und damit Dichtwirkung weist der Gummiring 14 einen inneren Hohlraum 18 auf.
In Fig. 3 a sind zwei mit Stoss aneinander montierte Plattenelemente 1 ausschnittsweise dargestellt, wobei zur gegenseitigen Befestigung dieser beiden Plattenelemente an jeder Seite jeweils zwei gleich ausgebildete Verbinder 20a, 20b vorgesehen sind. Die in dieser Fig. 3 a an der rechten Seite gestrichelt dargestellten beiden Verbinder 20a, 20b werden nur dann verwendet, wenn die Isolierwände vom Kammerinneren ebenso wie auch von der Kammeraussenseite zugänglich sind. Jeder Verbinder 20a, 20b ist als Profilteil von L-förmigem Querschnitt ausgebildet, wobei die beiden Schenkel 21,22 durch einen herausgedrückten Steg 23 gegeneinander versteift sein können und je eine Mittelöffnung 24, 25 zur Aufnahme je einer - nicht dargestellten - Befestigungsschraube aufweisen können. Mittels dieser Verbinder 20a, 20b kann durch paarweise Anordnung gemäss Fig. 3a eine feste und aufgrund der sich paarweise aneinander anlegenden Gummiprofile 14 auch eine dichte Verbindung zweier
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Plattenelemente erreicht werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an die jeweils vorstehenden Schenkel der Profilteil-Paare 20a, 20b die einzelnen Aggregate der zu isolierenden Anlage zu befestigen. Die Fig. 3b ist lediglich eine um 90° gedrehte Ansicht zweier Verbinder 20a gemäss Fig. 3a.
In Fig. 4 ist die Befestigung jeweils zweier Plattenelemente 1 an einen Eckständer 30 eines Traggerüstes dargestellt. Wie ersichtlich, besteht dieser Eckständer 30 aus einem Vierkant-Profil mit zwei zueinander senkrechten Seitenflächen 31,32 und einer durch Wegschneiden der vierten Ecke erhaltenen durchgehenden diagonalen Öffnung 33, welche durch ein Blech 34 lösbar abgedeckt ist. Die beiden restlichen Seitenstege 35,36 sind an ihren Endteilen 37,38 nach schräg einwärts gebogen und dienen als Halterung für das Abdeckblech 34. Bei abgenommenem Abdeckblech können Schraubbolzen durch Öffnungen 39,40 in den beiden Seitenwänden 31,32 des Eckständers 30 in die Nietmuttern 12 eingeschraubt und dadurch die verschiedenen Plattenelemente 1 mit den Eckständern 30 fest verbunden werden. Eine dichte Anlage der Stirnseiten der Plattenelemente 1 wird durch Zusammendrücken der Profilgummistreifen 14 aufgrund der Druckanlage an den Wänden 31,32 des Eckständers 30 gewährleistet. Wie in Fig. 4 weiter schematisch dargestellt, können bügeiförmige Halter 41 innen oder aussen an die Plattenelemente angeschraubt werden, mit denen entweder das Gehäuse selbst an den Aussenwänden eines Raumes oder aber die Einzelaggregate der zu isolierenden Anlagen befestigt werden.
In Fig. 5 ist eine aus den Plattenelementen gemäss Fig. 1 zusammengebaute Isolierkammer dargestellt, in deren abgekapseltem Innenraum eine aus einer Vielzahl von Einzelaggregaten bestehende Klimaanlage für ein. Grossgebäude, z.B. ein Hochhaus, untergebracht sein können. Wie ersichtlich, besteht diese Isolierkammer aus einer Vielzahl von Plattenele-s menten standardisierter Grösse z.B. im Rastermass von 305 mm. Diese Plattenelemente 1 sind stirnseitig aneinander in der vorstehend beschriebenen Weise sowie an Längs- und Querholmen 45 bzw. 46 befestigt, welch letztere zusammen mit den Eckständern 30 zu einem Traggerüst verbunden sind, io Die dargestellte Isolierzelle ruht auf einem Grundrahmen aus U-Profilschienen 47,48.
Die Anwendung der erfindungsgemässen Plattenelemente ist nicht auf Isoliergehäuse oder -kammern für stationäre Anlagen begrenzt. Aufgrund der hohen Verwindungssteifig-ls keit der Plattenelemente einzeln und im Verbund können auch mobile Anlagen, wie z.B. Kompressoren für Baustellen oder andere lärmerzeugende Aggregate, durch Umkleidung mit den neuen Plattenelementen schall- und wärmeisoliert werden. Die besonderen technischen Vorzüge der Erfindung 20 liegen einmal in der Sicherstellung hoher Isolierwirkungen unmittelbar bei der Montage ohne die Notwendigkeit zusätzlicher äusserer oder innerer Abdichtungen und zum anderen in der vielgestaltigen Anschluss- und Befestigungsmöglichkeit der Plattenelemente untereinander, der Plattenelemente 25 an den verschiedenen Holmen und Ständern des Gerüstes sowie insbesondere auch weiterer Halterungen für Einzelaggregate. Diese breite Anwendungsmöglichkeit der Plattenelemente ergibt sich in erster Linie durch das Vorsehen und die hochfeste Halterung der Nietmuttern in den besonders verfe-30 stigten Randbereichen der Plattenelemente. ■
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Plattenelement zum Bau von Isolierkammern und -gehäusen, insbesondere für Lüftungs- und Klimaanlagen, bestehend aus einem Isolierstoffkern, der an seinen Aussen-seiten mit Blechzuschnitten umkleidet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder und die Stirnseiten des Plattenelementes (1) von je einem Stirnprofil (5,6) von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt abgedeckt sind, dessen zu den Blechzuschnitten (3,4) des Plattenelementes (1) parallel verlaufende Schenkel (7,8) mit den Rändern der Blechzuschnitte (3,4) fest verbunden sind und in dessen stirnseitigem Mittelteil (11) mindestens eine Nut (13) ausgebildet ist, in der ein Dichtungsstreifen (14) aus einem gummielastischen Isoliermaterial sitzt.
2. Plattenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randzonen der Blechzuschnitte (3,4) die Schenkel (7,8) der U-förmigen Stirnprofile (5) überdecken und durch Nietmuttern (9,10) mit diesen Blechzuschnitten ■sowie mit dem Isolierstoffkern (2) fest verbunden sind.
3. Plattenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechzuschnitte (3,4) an ihren Endkanten in die stirnseitig ausgebildeten Nuten (13) zur Halterung der Dichtungsstreifen (14) hineingebogen sind.
4. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an allen vier Stirnseiten je ein Stirnprofil (5) vorgesehen ist, dass jedes Stirnprofil in seinem stirnseitigen Mittelteil (11) mittig angeordnete Nietmuttern (12) und nahe den Aussenflächen je eine parallel verlaufende Nut (13) mit je einem Dichtungsstreifen (14) aufweist.
5. Plattenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsstreifen (14) in Form eines Profilgummis von etwa ovalem Querschnitt ausgebildet ist, der vor dem Zusammenbau mehrerer Plattenelemente (1) aus seiner Nut (13) teilweise herausragt und in seinem innerhalb der Nut liegenden Teil einen schrägen Blindschlitz (15) aufweist, in den die umgebogene Endkante (16) des zugeordneten Blechzuschnittes (4) eingreift.
6. Aus Plattenelementen nach einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestelltes Isoliergehäuse, insbesondere für Klimaanlagen, gekennzeichnet durch fest miteinander verbundene Eckständer (30) und Holme (45,46), die aus Hohlprofilen mit mindestens zwei rechtwinkligen Seitenwänden (31,32) und einer offenen Seite (33) bestehen und zwischen denen jeweils mehrere durch Verbinder (20a, 20b) aneinander befestigte Plattenelemente (1) befestigt sind.
7. Isoliergehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder (20a, 20b) aus L-förmigen Profilteilen bestehen, die an jedem Schenkel (21,22) mindestens eine Bohrung (24,25) zur Aufnahme eines Schraubbolzens aufweisen, welche in die an den Aussenflächen der Plattenelemente (1) vorgesehenen Nietmuttern (9,10) eingreifen.
8. Isoliergehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckständer (30) und die Holme (45,46) als Vierkant-Hohlprofil mit weggeschnittener vierter Ecke und schräg nach einwärts abgebogenen Endkanten der beiden freien Stege (37,38) ausgebildet sind und dass der Innenraum dieser Hohlprofile mit einem Isoliermaterial ausgefüllt ist.
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