CH650553A5 - Lowerable covering for liquid basins, in particular for swimming pools - Google Patents

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CH650553A5
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Gustav Stifter
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Gustav Stifter
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Description

Die Erfindung betrifft eine absenkbare Abdeckung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Schwimmbecken, aus mit Luftkammern versehenen biegesteifen Hohlprofilen aus Kunststoff, die bei mit Luft gefüllten Luftkammern auf der Flüssigkeitsoberfläche schwimmt und nach Ablassen der Luft aus den Luftkammern als Bodenschutz auf dem Boden des Behälters absinkt.
Eine derartige Abdeckung ist bekannt (DE-OS 2 724 287). Der wesentliche Vorteil einer derartigen biegesteifen Abdeckung ist, dass sie in einfacher Weise an die Abmessungen des Flüssigkeitsbehälters angepasst werden kann, wobei die Abdeckung auch tragfähig und damit belastbar sein kann. Die bekannte Abdeckung ist im wesentlichen mittels eines umschaltbaren Kompressors mit Luft füllbar, wobei zum Absenken in die Abdeckung bzw. in die Hohlräume der Hohlprofile Wasser eingeführt wird. Zur Beschleunigung des Absenkens sind vorzugsweise Flutungsöffnungen in den Hohlprofilen vorgesehen, die nach Art von Flatterventilen ausgebildet sein sollen, damit das Schwimmbadwasser durch die Abdeckung strömen kann, um so das Absinken zu ermöglichen. Bei der praktischen Anwendung zeigt sich jedoch,
dass die angestrebte Wirkung ohne Führung der Abdeckung selbst bei Vorsehen der Flutungsöffnungen nicht auf bequeme Weise erreicht werden kann. Wenn nämlich für das Absenken Wasser nur an einer Stelle den Hohlräumen der Hohlprofile zugeführt wird, beginnt die Abdeckung im Bereich dieser Zuführöffnung zuerst abzusinken, da sich das Wasser nicht gleichmässig über sämtliche Bodenbereiche der Hohlräume der Abdeckung verteilt. Das einseitige Absinken erreicht eine unkontrollierbare Schrägstellung der Abdek-kung, wobei bei einer bestimmten Schrägstellung die Abdek-kung über den Beckenrand hinausschiesst.
Ein ähnlicher Effekt ist in umgekehrter Richtung bei dem Auftauchvorgang zu beobachten. Durch derart unkontrollierbare Bewegungen kann nicht nur die Abdeckung an Rändern des Beckens erheblich beschädigt werden, sondern die Abdeckung kann auch eine Gefahr für die Umgebung darstellen.
Ein sicherer Betrieb beim Absenken und Auftauchen von Abdeckungen konnte bisher nur mittels aus flexiblen, miteinander verschweissten Folien bestehenden Abdeckungen erreicht werden (DE-OS 2 361 725 und DE-OS 2713 793). Die zwischen den Folien gebildeten Luftkammern werden dabei über einen Kompressor oder über eine Hand- oder Fusspumpe mit Luft zum Auftauchen und Schwimmen gefüllt. Zum Absenken der Abdeckung können die Luftkammern mit Wasser geflutet werden. Um ein früheres Absinken der Abdeckung an einem Ende zu erreichen, kann dort ein Ballastgewicht vorgesehen sein.
Bei aufgepumpter Abdeckung schwimmt diese wie eine Luftmatratze auf der Flüssigkeitsoberfläche. Nach dem Absenken soll sie auf dem Boden des Beckens ruhen. Nachteilig dabei ist, dass durch die Flexibilität der Folien die Sicherheit für die Benutzer nicht mehr gewährleistet werden kann, d. h., auf der zwischen der Abdeckung und dem Boden des Beckens gebildeten Flüssigkeitsschicht kann die Abdek-kung leicht gleiten, weshalb erhöhte Unfallgefahr besteht. Aus diesem Grund sind auch in öffentlichen Badeanstalten flexible Folien am Beckenboden nicht zulässig.
Wenn zur Vermeidimg des letzteren Nachteils gemäss dem Vorschlag der DE-OS 2361 725 eine Seite mit einer Platte versehen oder als Platte ausgebildet wird, ist die bekannte Abdeckung jedoch nicht verwendbar. Sowohl beim Absenken auf den Beckenboden als auch beim Hochheben an die Flüssigkeitsoberfläche kann ein stabiles und gleichförmiges Verhalten nicht erwartet werden. Vielmehr wird die gesamte Anordnung leicht kippen und insbesondere beim Auftauchen aus dem Wasser herausschiessen. Somit besteht
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neben der erhöhten Unfallgefahr in diesem Fall auch die Gefahr von Beschädigungen des Beckens. Diese Gefahr ist besonders dann erhöht, wenn das Pumpen mittels eines Kompressors erfolgt und/oder wenn das Absenken durch Fluten unter Absaugung mittels eines Kompressors durchgeführt wird.
Abdeckungen bei Flüssigkeitsbehältern, insbesondere bei Schwimmbecken, werden zum Schutz von insbesondere Freibädern verwendet. Durch sie kann das Becken nach aussen gut isoliert werden, wodurch erhebliche Wärmemengen eingespart werden können, wobei weiter Schmutz von aussen nicht eindringen kann, sondern auf der Abdeckung liegenbleibt und von dort leicht entfernt werden kann.
Neben den erwähnten Luftkissen-Folienabdeckungen werden auch Rollo-Abdeckungen und Liftdächer angeboten. In beiden Fällen ist eine komplizierte Mechanik erforderlich, wobei ausserdem für die Abdeckung selbst ein erheblicher Stauraum zur Verfügung stehen muss, insbesondere bei grossen Becken. Schliesslich kann eine Rollo-Abdeckung nicht so von dem Becken entfernt werden, dass kein Wasser mit eingerollt wird. Dieses Wasser fängt jedoch sehr leicht zu schimmeln an und beeinträchtigt dadurch im Laufe der Zeit die Qualität des Badewassers.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine platzsparende Abdeckung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass unter Vermeidung von flexiblen Folien ein sicherer Betrieb erreichbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche vorteilhaft weitergebildet.
Die Erfindung gibt also eine absenkbare Abdeckung an, die (1) keine auf dem Beckenboden verrutschbaren Teile besitzt, die (2) begehbar ist, die (3) im aufschwimmenden Zustand, insbesondere bezüglich Warmhaltung, Sonnenenergieaufnahme und Wasserreinheit vorteilhaft wirkt, wobei beispielsweise Staub oder Laub auf der Abdeckung vor dem Absenken einfach mittels eines Wasserschlauchs abspritzbar ist, die (4) aufgrund ihrer Tragfähigkeit kindersicher ist und wobei (5) das Absenken und das Hochheben in stets gleicher und gefahrloser Weise lediglich durch Zufuhr bzw. Abfuhr von Luft, auch mittels eines Kompressors, erreichbar sind.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch in Perspektive eine absenkbare Abdek-kung gemäss der Erfindung,
Fig. 2 perspektivisch und im Teilschnitt eine Ausführungsform eines biegesteifen Hohlprofils,
Fig. 3a-3d schematische Darstellungen zur Erläuterung des Betriebs der erfindungsgemässen Abdeckung,
Fig. 4 eine Ausführungsform einer gelenkigen Verbindung, Fig. 5 eine andere Ausführungsform einer gelenkigen Verbindung,
Fig. 6a, 6b eine erste Ausführungsform einer Randabdek-kung,
Fig. 7 eine zweite Ausführungsform einer Randabdeckung, Fig. 8 in Ansicht von unten ein Ausführungsbeispiel eines W asserverteilprofils,
Fig. 9 ein Beispiel einer Verbindungsmöglichkeit nebeneinander angeordneter Hohlprofile,
Fig. 10 im Schnitt eine andere Ausführungsform eines bei der Erfindung verwendbaren Hohlprofils.
Fig. 1 zeigt perspektivisch eine erfindungsgemässe Abdek-kung 1, die auf dem Wasser 2 in einem Schwimmbecken 3 aufschwimmt. Der Abdeckung 1 ist über einen Anschluss 4 Druckluft von einer Pumpe 5, die ein Kompressor sein kann,
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zuführbar. Die Pumpe 5 kann auch hand- oder fussbetätigbar sein. Die Art der verwendeten Pumpe 5 hängt im wesentlichen von der Grösse der Abdeckung 1, d.h. auch der Grösse des Schwimmbeckens 3, ab. Aus der Abdeckung 1 ist die Luft über den gleichen Anschluss 4 und die gleiche Pumpe 5 abführbar, dadurch, dass die Pumpe 5 auf Saugbetrieb umschaltbar ist. Dies kann beispielsweise mittels der schematisch dargestellten Umsteuereinrichtung erfolgen, die durch Magnetventile 6,7 gebildet ist. Selbstverständlich kann auch jede andere Form einer in der Förderrichtung umschaltbaren Pumpeinrichtung vorgesehen sein.
Die Abdeckung 1 besteht aus Hohlprofilen, wie sie in Fig. 2 und in Fig. 10 im Schnitt dargestellt sind.
Das Hohlprofil gemäss Fig. 2 besteht aus einer Deckplatte 8, einer Bodenplatte 9 und diese verbindende Stege 10, wodurch Hohlräume 11 gebildet sind, die Rechteckquerschnitt besitzen. Wie das in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, erstrecken sich die Stege 10 und damit die Hohlräume 11 in einer Ausdehnungsrichtung, vorzugsweise der Längsrichtung, des Beckens 3 derart, dass der Anschluss 4 einem Ende der Hohlräume 11 zugeordnet ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt, setzt sich die Abdeckung 1 aus mehreren hintereinander angeordneten Hohlprofilen 12,13, 14,15 unterschiedlicher Länge zusammen, wobei die Länge der dem Anschluss 4 benachbarten Hohlprofile kürzer als die der anderen ist. Unter Länge ist hierbei die Abmessung zu verstehen, die sich in der erwähnten Ausdehnungsrichtung erstreckt. An dem dem Anschluss 4 zugeordneten Ende der Abdeckung 1 weist das Hohlprofil 12 ein Luftverteilprofil 16 auf, während am anderen Ende der Abdeckung 1, d.h. dem dem Anschluss 4 entgegengesetzten Ende des Hohlprofils 15, ein weiter unten erläutertes Wasserverteilprofil 17 vorgesehen ist. Die einzelnen Hohlprofile 12-15 sind mittels Gelenken 18,19 bzw. 20 einerseits gelenkig, andererseits nach aussen wasser- und luftdicht miteinander verbunden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die gelenkige Verbindung so, dass eine Verbindung zwischen den sich gegenüberliegenden Hohlräumen 11 benachbarter Hohlprofile 12, 13,14,15 aufrechterhalten bleibt.
Anhand Fig. 3 wird nun das Absenken und das Wiederanheben der Abdeckung 1 in dem Schwimmbecken 3 näher erläutert.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Luftzufuhr und -abfuhr zum Anschluss 4 innerhalb des Schwimmbeckens 3 über einen Spiralschlauch 21, wobei im Boden 22 des Beckens 3 eine Vertiefung 23 in Verlängerung des Spiralschlauchs 21 vorgesehen ist.
Fig. 3a zeigt die Abdeckung 1 im auf dem Wasser 2 aufschwimmenden Zustand. Dabei kann, wie durch Pfeile angedeutet, während dieses Zustandes der Abdeckung 1 regelmässig etwas Luft mittels der Pumpe 5 zugeführt werden, um einerseits einen bestimmten Überdruck von 1-2 mbar in den Hohlräumen 11 aufrechtzuerhalten und um andererseits das bei einer Absenkung durch Flutung eingedrungene und etwa verbleibende Wasser sicher zu entfernen. Letzteres ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Abdeckung 1 über längere Zeiträume, beispielsweise im Winter, in dem aufschwimmenden Zustand verbleiben soll. Die Zufuhr geringer Luftmengen ist auch insbesondere dann notwendig, wenn, wie dargestellt, im Wasserverteilprofil 17 bodenseitig, d.h. der Wasserfläche gegenüberliegend, Öffnungen 24 vorgesehen sind. Zum Absenken wird zunächst die Pumpe 5 auf Saugbetrieb umgeschaltet, wodurch über die Öffnung 24 Wasser in das ihr nächstliegende Hohlprofil 15 fortlaufend eingesaugt wird. Dadurch neigt sich, wie in Fig. 3b dargestellt, dieses Hohlprofil 15 nach unten. Das Gelenk 20 ist dabei so ausgebildet, dass ein maximaler Knickwinkel a von etwa 30° erreichbar ist. Spätestens bei Erreichen dieses Knickwinkels
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a oder beim Auftreffen auf den Boden 22 wird das durch die Öffnung 24 angesaugte Wasser über das Gelenk 20 auch in das nächste Hohlprofil 14 eingesaugt, das den gleichen maximalen Knickwinkel a zum nächstfolgenden Hohlprofil 13 erreichen kann. Schliesslich dringt auch Wasser in das von der Öffnung 4 aus gesehene zweite Hohlprofil 13 ein, das einen maximalen Knickwinkel ß von etwa 15° zum ersten Hohlprofil 12 erreichen kann, in das schliesslich ebenfalls Wasser eindringt, wodurch die Abdeckung 1, wie in Fig. 3d dargestellt, schliesslich am Boden 22 des Beckens 3 vollständig aufliegt. Dabei verschwindet der Spiralschlauch 21 vollständig in der Vertiefung 23. Die Pumpe 5 kann nun ausser Betrieb gesetzt werden. Die Pumpe 5 kann auch automatisch dann ausser Betrieb gesetzt werden, wenn Wasser in eine entsprechende (nicht dargestellte) Überwachungsvorrichtung zwischen Öffnung 4 und Pumpe 5 eindringt.
Zum Anheben der Abdeckung 1 wird in umgekehrter Weise vorgegangen, d.h., der Abdeckung 1 wird mittels der Pumpe 5 über die Anschlussöffnung 4 Luft zugeführt, wobei sich die Hohlräume 11 der einzelnen Hohlprofile 12,13,14, 15 nacheinander mit Luft füllen und aufzuschwimmen beginnen, bis aus der Abdeckung 1 das Wasser vollständig über die Öffnung 24 entfernt worden ist, wobei dann der in Fig. 3a dargestellte Zustand erreicht ist. Durch die dargestellte Anordnung wird für jedes der Hohlprofile 12,13,14, 15 während des Anhebens einmal eine Schrägstellung erreicht, bei der das Ablaufen des Wassers, durch den Druck der zugeführten Luft begünstigt, möglich ist.
Eine solche selbstflutende Abdeckung 1 ist auch dadurch erreichbar, dass zum Absenken die Pumpe 5 vollständig abgetrennt wird, d.h., dass von der Anschlussöffnung 4 Luft ungehindert ins Freie treten kann. Zum Einleiten des Absenkvorganges muss dann allerdings an dem Wasserverteilprofil 17 entsprechenden Ende der Abdeckung Ballast vorgesehen sein.
Weiter können die Öffnungen 24 auch durch vollständige oder teilweise verschliessbare Ventile gebildet sein, derart, dass die Pumpe 5 nach Erreichen des in Fig. 3a dargestellten Aufschwimmzustandes lediglich geringfügig weiterpumpt, bis ein Überdruck erreicht ist und dann stillgesetzt wird. Zum Fluten ist allerdings dann das Öffnen der Ventile erforderlich.
Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung mit Spiralschlauch 21 und Vertiefung 23 im Boden 22 ist nur dann möglich, wenn bei neu zu erstellenden Schwimmbecken 3 die erfindungsge-mässe Abdeckung 1 gleich vorgesehen wird. Bei nachträglichem Einbau erfolgt die Verbindung zwischen der Pumpe 5 und dem Luftverteilprofil 16 des ersten Hohlprofils 12, d.h. der (mindestens einen) Anschlussöffnung 4 von oben, vorzugsweise mittels eines elastischen Schlauches. Der Schlauch kann im abgesenkten Zustand entfernt werden, beispielsweise mittels eines Druckknopfverschlusses oder dergleichen. Bei der selbstflutenden Ausführung der Abdeckung 1 ist dann kein Ventil erforderlich, da ja die Hohlräume 11 vollständig mit Wasser gefüllt sind.
Durch die gelenkige Verbindung zwischen den einzelnen Hohlprofilen 12,13,14,15 wird ein bei starren Platten mögliches Hinausschiessen der Platte über den Wasserspiegel wirksam verhindert. Es wird vielmehr ein gleichmässiges Auftauchen und Hochheben gewährleistet. Bei einerstarken Pumpe 5 wird es auch hier zweckmässig sein, das Wasserverteilprofil 17 als Ballastelement auszuführen, damit beim Absenken des letzten Hohlprofils 15 nicht zufällig (beispielsweise durch Wellenschlag oder dergleichen) Luft angesaugt und dadurch im ungünstigsten Fall der dem Gelenk 20 näherliegende Teil des Hohlprofils 15 wassergefüllt und der dem Wasserverteilprofil 17 näherliegenden Teil des Hohlprofils 15 voll Luft ist, wodurch dieses Ende aus dem Wasser herausschauen würde und das Ansaugen von Wasser und damit das Absenken nicht mehr möglich wäre. Dies kann beispielsweise auch durch eine geeignete Ausbildung der Öffnung 24 sichergestellt werden, wie das noch erläutert werden wird.
Die auf dem Wasser 2 des Schwimmbeckens 3 aufschwimmende Abdeckung 1 (vergleiche Fig. 1) bildet aufgrund des Luftzwischenraums, der durch die mit Luft gefüllten Hohlräume 11 gebildet ist, eine hervorragende Isolation des Wassers gegen Wärmeverluste. Weiter wird Regen und werden insbesondere Staub, Laub und Schnee an dem Eindringen in das Becken gehindert. Durch die im wesentlichen steife Ausbildung der Abdeckung können diese Verunreinigungen vor einem Absenken leicht durch Absprühen mittels eines Wasserschlauches entfernt werden.
Im abgesenkten Zustand (Fig. 3d) ist der Badebetrieb ungehindert möglich, da die Abdeckung 1 ausreichend steif ist und begangen werden kann. Ein Ausrutschen, wie es bei den eingangs erläuterten Abdeckungen möglich ist, ist bei der erfindungsgemässen Abdeckung nicht möglich. Die erfin-dungsgemässe Abdeckung ist nicht störend, und die Beckentiefe wird nur geringfügig verringert. Bei Becken 3 mit einer Bodenabsaugung wird in der Abdeckung 1 in deren Höhe ein Durchbruch 26 geschaffen, dessen Seitenwände gegen das Innere der Hohlräume abgedichtet werden. Bei aufschwimmender Abdeckung wird dieser Durchbruch 26 (nur angedeutet) mittels eines Verschlusses verschlossen.
Als Werkstoff für die Abdeckung 1 eignen sich hygienisch einwandfreie und gegen im Badewasser enthaltene Chemikalien (z.B. Chlor oder Fluor) resistente Kunststoffe wie Hart-PVC und Acrylglas. Die Abdeckung 1 kann dadurch auch transparent ausgebildet sein; es können auch Farbeffekte erreicht werden. Bei einer Beschichtung des Hohlprofils an der Unterseite mit einer Absorberfolie wie der Absorberfolie 25 in Fig. 2 kann insbesondere bei aufschwimmender Abdeckung 1 die Sonnenwärmeaufnahme verbessert werden.
Durch geeignete Wahl des Werkstoffes und/oder durch geeignete Ausbildung der Oberseite der Platte 8 kann die Rutschgefahr beim Begehen der Abdeckung 1 gegenüber der beim Begehen eines üblichen Bodens sogar verbessert werden, abgesehen davon, dass ein bequemeres Geh- und Stehgefühl erreichbar ist.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform eines Gelenkes 18,19, 20 zwischen benachbarten Hohlprofilen 12-15 dargestellt. Das Gelenk besteht aus an den Hohlprofilen angebrachten Aussenverbindungsstücken 30,31 und einem mit diesen beweglich, jedoch abdichtend verbindbaren Gelenkstück 32. Das Gelenkstück 32 besitzt einen knochenartigen Querschnitt und weist Querbohrungen 33 auf, deren Grösse und Abstand denjenigen der Hohlräume 11 der Hohlprofile entspricht. Die Aussenverbindungsstücke 30,31 weisen eine der Aussenkontur 34 jedes Endes des Gelenkstückes 32 entsprechende Innenkontur 35 auf, von deren Öffnungen 36 eine Verbindung zu benachbarten Hohlräumen 11 erreichen. Der Abstand der Öffnungen 36 ist dabei entsprechend dem der Hohlräume 11 gewählt. An dem der Innenkontur 35 abgewandten Ende 36 ist das Aussenverbindungsstück 30,31 fest und nach aussen dicht mit dem Hohlprofil, insbesondere der Deckplatte 8 und der Bodenplatte 9, verbunden. Wenn Dichtheit nach aussen gewährleistet ist, können die Öffnungen 36 dabei auch für eine Gruppe von Hohlräumen 11 vorgesehen sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Enden 37 und die Deckplatte und die Bodenplatte beispielsweise stirnverschweisst, jedoch kann auch eine andere Verbindung gewählt sein. Weiter ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen der Öffnung 36 und dem Ende 37 eine Neigung 38 oder Abschrägung in Richtung auf den Hohlraum 11 vorgesehen, um ein besseres Ablaufen des Wassers beim Herauspumpen sicherzustellen. Wie
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erwähnt, ist das Ablaufen des Wassers jedoch nur dann von wesentlicher Bedeutung, wenn die Abdeckung 1 im aufschwimmenden Zustand über einen längeren Zeitraum verbleibt. Falls der Wechsel zwischen Aufschwimmzustand und auf dem Boden liegenden Zustand häufig erfolgt, ist das Stehenbleiben von Wasser in den Hohlräumen 11 vergleichsweise unkritisch, da immer wieder ein Austausch erfolgt und das Wasser nicht «abstehen» d.h. schimmlig werden kann. Die sich gegenüberliegenden Stirnseiten 39 an der Unterseite der Aussenverbindungsstücke weisen eine Abschrägung auf, durch die das Einhalten des maximalen Knickwinkels a bzw. ß sichergestellt wird. Für die oberen, sich gegenüberliegenden Stirnseiten 40 bestehen solche Beschränkungen nicht. Vielmehr können diese so weit vorspringen, dass sie bei eingesetztem Gelenkstück 32 und ebener Anordnung nahezu bündig aneinander anschliessen.
Die Teile dieses Gelenkes, nämlich Aussenverbindungsstücke 30,31 und Gelenkstück 32, sind zweckmässigerweise aus dem gleichen Werkstoff wie die Hohlprofile hergestellt.
Eine andere, wesentlich einfachere Ausbildungsform eines Gelenks ist in Fig. 5 dargestellt. Diese einfache Ausführungsform eignet sich allerdings nur für vergleichsweise sehr kleine Beckengrössen. Bei diesem Gelenk weisen die sich gegenüberliegenden Stirnseiten der benachbarten Hohlprofile einen kleinen Abstand a auf. Die beiden Hohlprofile sind mittels eines biegeelastischen, um beide Hohlprofile umlaufenden und mit diesen dicht verbundenen Bandes 41 miteinander verbunden. Ein solches umlaufendes Band 41 kann beispielsweise ein Klebeband oder dergleichen sein. Die Biegeelastizität des Bandes 41 und der Abstand a erlauben eine Schwenkbewegung der benachbarten Hohlprofile gegeneinander.
Die Absenkgeschwindigkeit und die Wiederauftauchge-schwindigkeit der Abdeckung 1 ist nicht nur durch die Leistung der Pumpe bestimmt, sondern auch durch das Aus-mass, in dem das Wasser zwischen dem Seitenrand 45 der Abdeckung 1 und dem Seitenrand 46 des Beckens 3 nach unten oder nach oben strömen kann. Darüber hinaus sind auch abhängig von der Grösse der Abdeckung 1 mehr oder minder starke Schrumpf- und Dehnungsbewegungen des Materials der Abdeckung 1 zu berücksichtigen. Somit muss zwischen dem Seitenrand 45 der Abdeckung und dem Seitenrand 46 des Schwimmbeckens 3 ein Abstand 47 an beiden Seiten der Abdeckung 1 vorgesehen sein. Ein ähnlicher, jedoch allein durch die Schrumpf- und Dehnungsarbeit des Materials bedingter Abstand 48 muss zwischen den Stirnseiten 49 der Abdeckung 1 bzw. 50 des Beckens 3 vorgesehen sein. Während nun die durch die Abstände 47 und 48 bedingten Grössenunterschiede bei auf dem Boden 22 aufliegender Abdeckung 1 vergleichsweise unkritisch sind, können sie bei aufschwimmender Abdeckung 1 die Abdeckwirkung beeinträchtigen.Versuche haben nämlich ergeben, dass bei einer Beckenbreite von etwa 4 m der Abstand 47 etwa 8-10 cm betragen muss. Andererseits ist insbesondere der Abstand 47 auch vorteilhaft, da dann Reinigungseinrichtungen, wie Bodensauger, auch bei aufschwimmender Abdeckung 1 verwendet und bequem längs des Beckenrandes geführt werden können. Schliesslich sind bei Becken häufig feste Einbauten vorgesehen, wie Leitern oder dergleichen, die etwas in den sonst meist rechteckigen Bereich des Beckens hineinragen. Sie ragen i. allg. jedoch nicht über die durch den Abstand 47 bzw. 48 bestimmte Strecke herein.
Insbesondere dann, wenn eine erhöhte Isolierungswirkung erreicht werden soll, ist es zweckmässig, eine umlaufende oder sich zumindest längs der Seitenränder 45 erstreckende, im aufschwimmenden Zustand den Abstand 47 bzw. 48 überdeckende Randabdeckung vorzusehen, die jedoch so ausgebildet sein soll, dass sie beim Absenken und beim Wiederan650553
heben das Vorbeiströmen des Wassers nicht beeinträchtigt.
Vorteilhafte Randabdeckungen sind in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Während sich die in Fig. 6a dargestellte Randabdeckung insbesondere für den Abstand 48 eignet, eignet sich die in Fig. 7 dargestellte Randabdeckung insbesondere für den Abstand 47.
Bei dem in Fig. 6a dargestellten Ausführungsbeispiel ist am Seitenrand 45 der Abdeckung 1 ein aufblasbarer dehnbarer Luftschlauch 53 fest angebracht, der dann mit Luft füllbar ist, wenn die Abdeckung 1 auf dem Wasser aufschwimmt (dargestellter Zustand), und aus dem die Luft absaugbar ist, bevor das Fluten der Hohlräume 11 ausgelöst wird. Zur Überbrük-kung eines grösseren Abstandes kann, wie in Fig. 6b dargestellt, ein ziehharmonikaartig ausgebildeter Luftschlauch 54 am Seitenrand 45 angebracht sein, der in ähnlicher Weise mit Luft gefüllt bzw. wieder entleert wird. Da die Luftschläuche 53,54 aus einem dehnbaren Material bestehen, wird dadurch die Beschädigungsgefahr beim Anstossen der Abdeckung 1 an die Beckenränder 46,50 aufs äusserste verringert und kann weiter auch die Schrumpf- und insbesondere Dehnungsarbeit des Materials der Hohlprofile aufgenommen werden.
Das in Fig. 7 dargestellte Ausführungsbeispiel eignet sich insbesondere zur Überbrückung grösserer Abstände 47. Es zeichnet sich durch ein pneumatisch betätigbares Kolbensystem aus, das in die Hohlprofile integriert ist.
Das Kolbensystem besteht aus einem Aussenkolben 57 mit U-Querschnitt, wobei der Innenabstand der Schenkel dem Aussenabstand des Hohlprofils, d.h. dem Abstand zwischen Deckplatte 8 und Bodenplatte 9; so entspricht, dass die Schenkel, auf der Deckplatte 8 und der Bodenplatte 9 gleitend, jedoch im wesentlichen dicht bewegbar sind. Weiter ist ein Innenkolben 58 vorgesehen, der U-Profil besitzt, wobei der Aussenabstand der Schenkel dem Innenabstand des Hohlprofils, d.h. dem Abstand zwischen Deckplatte 8 und Bodenplatte 9, entspricht, derart, dass die Aussenseiten der Schenkel in gleitender Anlage an den Innenseiten der Deckplatte 8 bzw. der Bodenplatte 9 sind. Während sich der Aussenkolben 57 über im wesentlichen die gesamte Längsausdehnung des Hohlprofils erstreckt, kann sich der Innenkolben 58 nur über einen bestimmten Längsabstand am Anfang und am Ende erstrecken, soweit die noch erläuterte Wirkungsweise sichergestellt bleibt. Aussenkolben 57 und Innenkolben 58 sind durch eine starre Führungsstange 59 fest miteinander verbunden, beispielsweise mittels Schraubverbindungen. Die Führungsstange 59 ist in einem Führungsrohr 60 geführt, das sich durch die Stege 10 mehrerer benachbarter Hohlräume 11, beim dargestellten Ausführungsbeispiel 4 Stege 10, erstreckt und zumindest in den beiden den Enden des Führungsrohrs 60 jeweils benachbarten Stegen 10 dicht befestigt ist. Deshalb ist das Führungsrohr 60 zweckmässigerweise aus dem gleichen Werkstoff wie die Hohlprofile hergestellt. An der Aussenseite 61 des Verbindungssteges der Schenkel des Aussenkolbens 57, die im eingefahrenen Zustand des Kolbensystems dem Seitenrand 45 der Abdeckung 1 entspricht, ist eine Weichgummiauflage 62 als Stossschutz befestigt. Somit ist zwischen der Aussenseite 63 des Hohlprofils und dem Steg der Schenkel des Aussenkolbens 57 eine Aussenkammer 64 gebildet, während zwischen dem dem innenliegenden Ende des Führungsrohrs 60 zugeordneten Steg 10 und dem Steg der Schenkel des Innenkolbens 58 eine Innenkammer 65 gebildet ist. Aussenkammer 64 und Innenkammer 65 werden selektiv zum Einfahren beim Absenken und Wiederanheben der Abdeckung 1 bzw. zum Ausfahren bei aufschwimmender Abdeckung 1 mit Druckluft beaufschlagt. Fig. 7 zeigt dabei den ausgefahrenen Zustand. Zum Einfahren, d.h. zur Bewegung nach links in Fig. 7, wird die Aussenkammer 64 vom Druck entlastet, beispielsweise durch
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Absaugen oder Entlüften, während der Innenkammer 65 Druck zugeführt wird. Dadurch wird das Kolbensystem 57-59 nach links verschoben, bis der Steg des Aussenkolbens 57 an der Aussenseite 63 zur Anlage kommt. Zum Ausfahren wird andererseits die Aussenkammer 64 mit Luft beaufschlagt, wobei gleichzeitig die Innenkammer entlastet werden kann, damit sich das Kolbensystem 57-59 nach rechts (Fig. 7) bewegen kann bis zur Anlage des Innenkolbens 58 an den ihm nächstliegenden durchgehenden Steg 10. Eine der beiden Stellungen kann auch mittels Federkraft bei Druckentlastung zwangsweise einstellbar sein. Zweckmässigerweise wird dies der in Fig. 7 dargestellte statische Zustand sein, während der dynamische Zustand der Abdeckung, d.h., der Zustand während des Absenkens und Wiederanhebens durch Druckzufuhr gesteuert wird.
Zur Überbrückung des Abstands 48 zwischen den Stirnseiten 49,50 eignet sich vorzugsweise eine der in den Fig. 6a und 6b dargestellten Randabdeckungen. Es kann auch eine durch einen umlaufenden selbstschwimmenden Lappen gebildete Abdeckung verwendet werden, wobei letztere wegen der erwähnten Vorschriften wohl nur bei kleinen privaten Bädern zweckmässig sein dürften.
Während die in den Fig. 6a und 6b dargestellten Randabdeckungen ohne weiteres in sich selbst gelenkig sind und damit durchgehend um die Abdeckung 1 ohne Rücksicht auf die Gelenke 18-20 geführt werden können, kann bei der Randabdeckung gemäss Fig. 7 im Bereich der Gelenke 18-20 eine entsprechende Abwandlung, die sich durch die Kombination der Gelenkausbildung und der Ausbildung der Randabdeckung ergibt, vorgesehen sein.
Die Abdeckung gemäss Fig. 7 hat weiter noch den Vorteil, dass sie im Bereich fester Einbauten des Beckens in entsprechender Weise an deren Verlauf angepasst werden kann.
Beim Einführen der Druckluft sowie beim Ansaugen des Wassers ist darauf zu achten, dass die Verteilung der Druckluft bzw. des Wassers über die Breite der Hohlprofile möglichst gleichmässig ist. Insbesondere ist darauf zu achten,
dass sowohl bei der Druckluftzufuhr das Wasser aus den Ecken entfernt als auch bei der Wasseransaugung die Luft aus den Ecken entfernt werden kann. Zu diesem Zweck sind das Luftverteilprofil 16 und das Wasserverteilprofil 17 vorgesehen. Dabei kann beispielsweise dem Luftverteilprofil 16 die Luft nicht nur über einen einzigen Anschluss, sondern über mehrere Anschlüsse 4 zugeführt werden. Die Ausbildung eines Wasserverteilprofils 17 mit den in ihr vorgesehenen Öffnungen 24 (Fig. 3) ist in Fig. 8 in schematischer Weise näher erläutert. Fig. 8 zeigt von unten ein Wasserverteilprofil 17 mit insgesamt vier Öffnungen, deren zwei an den äusser-sten Ecken vorgesehen sind und Stutzen 67 aufweisen, um das Ansaugen von Wasser sicherstellen zu können. Zwei weitere Öffnungen 24 sind symmetrisch zur Mitte angeordnet. Selbstverständlich können auch mehr oder weniger solcher Öffnungen 24 vorgesehen sein. Deren Anzahl hängt im wesentlichen von der Breite des Hohlprofils bzw. des Wasserverteilprofils 17 ab.
Die erfindungsgemässe Abdeckung ist grundsätzlich für jede Beckengrösse anwendbar. Bei besonders breiten Becken stehen dem jedoch fertigungstechnische Grenzen entgegen, da die Hohlprofile im allgemeinen nicht in beliebiger Breite herstellbar sind. Deshalb sind die Hohlprofile 12-15 gemäss einer besonderen Weiterbildung der Erfindung durch Nebeneinanderanordnen vorgefertigter Hohlprofilteile 69,70 bildbar. Wie dargestellt, können die nebeneinander angeordneten Hohlprofilteile 69,70 im wesentlichen biegesteif, jedoch lösbar mittels am jeweiligen Rand vorgesehener Winkelansätze 71, 72 miteinander verbunden werden. Von besonderem Vorteil sind dabei elastisch ineinander eingreifende
Rastvorsprünge 73 bzw. 74 an den Winkelansätzen 71 bzw. 72. Diese Winkelansätze 70,71 können selbstverständlich ebenfalls (nicht dargestellt) hohl sein. Auf diese Weise ist es möglich, Hohlprofile 12-15 beliebiger Breite sehr schnell herzustellen, wobei auch Reparaturmassnahmen äusserst schnell durchführbar sind. Diese Vorgehens weise ist insbesondere für die Anbringung der die Randabdeckung aufweisenden Teile der Hohlprofile vorteilhaft. Auf diese Weise können sämtliche Teile vorgefertigt geliefert und erst an der Baustelle in einfacher Weise zusammengefügt werden.
Selbstverständlich ist die Ausbildung der Hohlprofile nicht auf das in Fig. 2 dargestellte Beispiel beschränkt. Vielmehr können beliebige Formen und Querschnitte für die Hohlprofile bzw. deren Hohlräume gewählt sein. Beispielsweise kann auch das in Fig. 10 dargestellte Hohlprofil 77 gewählt sein, das durch nebeneinander angeordnete und miteinander fest verbundene Rohre gebildet ist derart, dass die Hohlräume 78 Kreisquerschnitt besitzen. Selbstverständlich sind auch andere Querschnittsformen möglich. Bei der Auswahl spielt eine wesentliche Rolle, ob die Hohlprofile im am Boden aufliegenden Zustand begehbar sein sollen oder nicht.
Neben den bereits erwähnten Vorteilen wird durch die erfindungsgemässe Abdeckung 1 ein Schwimmbecken 3 auch kindersicher abgedeckt, da die Tragfähigkeit der aufschwimmenden Abdeckung, abhängig vom aufrecht erhaltenen Überdruck, ausreicht, zumindest kleinere Kinder zu tragen. Ein Durchrutschen wie bei luftmatratzenähnlichen Abdek-kungen ist nicht möglich. Von weiterem Vorteil ist, dass Hohlprofile zumindest handelsüblicher Abmessungen, insbesondere einer Steghöhe von 2 cm, bei Hohlräumen 11 gemäss Fig. 2 verwendet werden können. Darüber hinaus ist auch die Steuerung sehr einfach, da im wesentlichen nur eine umsteuerbare Pumpe 5 wie ein umsteuerbarer Kompressor üblicher Bauart zu verwenden ist. Auch bei den vorteilhaften Weiterbildungen mit Randabdeckung mit Aufrechterhaltung geringen Überdruckes und mit geringen Drückstössen in regelmässigen Abständen ist die Steuerung, die durch eine robuste störunanfällige Ventilsteuerung gebildet sein kann, vergleichsweise einfach und damit wartungsfreundlich. Darüber hinaus ist die Unfallgefahr bei stets sicher in stets gleicher Weise ablaufendem Betrieb auf das Äusserste herabgesetzt.
Wie erwähnt, ist die Erfindung auch bei Becken 3 anwendbar, in deren Boden 22 Öffnungen für beispielsweise Absaugung vorgesehen sind. In ähnlicher Weise ist bei Zuführöffnungen im Boden 22 (sog. Berliner Wasserführung) vorgehbar. Es kann auch ein automatisches Öffnen und Schliessen durch Vorsehen eines Schwimmventils in dem Durchbruch 26 erreicht werden, d.h., eines Ventils mit einem Schwimmkörper, der in einer Stellung die Öffnung ver-schliesst und in der anderen die Öffnung freigibt. Bei einer Absaugung ist der Schwimmkörper vorzugsweise geringfügig leichter als Wasser, wodurch er bei Ausüben der Ansaugwirkung durch diese aus seinem Sitz (nach unten) abgehoben wird. Bei einer Zuführung ist der Schwimmkörper dagegen vorzugsweise geringfügig schwerer als Wasser, wodurch er bei der Zuführung durch die Strömungskraft aus seinem Sitz (nach oben) abgehoben wird. Bei aufschwimmender Abdek-kung 1 befindet sich der Schwimmkörper jeweils in abdichtender Anlage am jeweiligen Sitz.
Anschliessend sei noch angemerkt, dass das Absenken und Wiederauftauchen mit kleiner werdenden Abständen 47,48 zwar stabiler aber langsamer erfolgt. Insbesondere kann dann ohne besondere Massnahmen das Füllen mit Wasser bzw. das Entleeren des Wassers in den Randbereichen erreicht werden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

650553 PATENTANSPRÜCHE
1. Absenkbare Abdeckung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Schwimmbecken, aus mit Luftkammern versehenen biegesteifen Hohlprofilen aus Kunststoff, die bei mit Luft gefüllten Luftkammern auf der Flüssigkeitsoberfläche schwimmt und nach Ablassen der Luft aus den Luftkammern als Bodenschutz auf dem Boden des Behälters absinkt, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hohlräume (11,78) in einer Ausdehnungsrichtung des Behälters (3) erstrecken, dass mehrere Hohlprofile (12,13,14,15) in der Ausdehnungsrichtung des Behälters (3) miteinander gelenkig verbunden sind und dass die Luftzufuhr in der Ausdehnungsrichtung des Behälters (3) an einem Ende der Hohlprofile (12,13,14,15) erfolgt.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Hohlprofile (12,13,14,15) in der Ausdehnungsrichtung, vom Eintrittsende der Luft aus gesehen, zunimmt.
3. Abdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkigkeit zwischen erstem und zweitem Hohlprofil (12,13), vom Eintrittsende der Luft aus gezählt, maximal 15° und zwischen den übrigen Hohlprofilen (13,14, 15) maximal 30° beträgt.
4. Abdeckung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) selbstflutend ausgebildet ist, wobei an dem dem Eintrittsende der Luft entgegengesetzten Ende der Abdeckung (1) an der Unterseite mindestens eine Wasserzutritts- bzw. Luftaustrittsöffnung (24) vorgesehen ist.
5. Abdeckung nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch in einen Hohlraum (11,78) oder eine Gruppe von Hohlräumen (11,78) dicht einsetzbare Aussenverbindungs-stücke (30,31) mit mindestens einer Öffnung (36) in Richtung der Hohlräume (11,78) und in diese quer zu der Ausdehnungsrichtung einführbare, die Drehbewegung ermöglichende Gelenkstücke (32) mit mindestens einer Querbohrung (33), die im eingeführten Zustand mit den jeweiligen Öffnungen (36) der Aussenverbindungsstücke (30,31) und damit mit den jeweiligen Hohlräumen (11,78) fluchtet.
6. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine umlaufende, einen Stossschutz mit dem Behälter (3) bildende nachgiebige Randabdeckung.
7. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Luftverteilungsprofil (16) an einem Ende und gegebenenfalls ein Wasserverteilungsprofil (17) am anderen Ende.
8. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen umschaltbaren Kompressor (Pumpe 5) mit Druck- bzw. Saugwirkung.
9. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch lichtdurchlässige Hohlprofile (12-15,77).
10. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch Hohlprofile (12-15,77) aus Hart-PVC oder Acrylglas.
11. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass quer zu der Ausdehnungsrichtung des Behälters (3) Hohlprofilteile (69,70) bestimmter Breite mittels einer biegesteifen Verbindung nebeneinander angeordnet sind.
12. Abdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen verschliessbaren und gegenüber dem Innern der Hohlprofile (12-15,77) dichten Durchbruch (26) in Höhe einer Boden-Absaugöffnung und/oder einer Boden-Wasser-Zuführung des Behälters (3).
13. Abdeckung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch ein Schwimmventil im Durchbruch (26), dessen Schwimmkörper bei einer Absaugöffnung geringfügig leichter bzw. bei einer Zuführöffnung geringfügig schwerer als Wasser ist.
CH791280A 1979-10-26 1980-10-23 Lowerable covering for liquid basins, in particular for swimming pools CH650553A5 (en)

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DE19792943366 DE2943366C2 (de) 1979-10-26 1979-10-26 Absenkbare und begehbare Abdeckung für Flüssigkeitsbehälter, insbesondere für Schwimmbecken

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