CH650830A5 - Magnetschiebeschloss. - Google Patents
Magnetschiebeschloss. Download PDFInfo
- Publication number
- CH650830A5 CH650830A5 CH2313/81A CH231381A CH650830A5 CH 650830 A5 CH650830 A5 CH 650830A5 CH 2313/81 A CH2313/81 A CH 2313/81A CH 231381 A CH231381 A CH 231381A CH 650830 A5 CH650830 A5 CH 650830A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- bolt
- locking
- lock
- magnetic slide
- slide lock
- Prior art date
Links
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 claims description 5
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
- E05B47/0696—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents locking the bolt by an electromagnet in the striker
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetschiebeschloss für Bankschliessfächer mit einer Banksperre und einer Kundensperre in einem Riegel, wobei als Banksperre eine elektromagnetische Verriegelung sowie ein schlüsselgesteuertes, die vorgenannte Verriegelung lösendes Gesperre vorgesehen ist und die Kundensperre riegelseitig schlüsselgesteuerte Magnetrotoren umfasst, die einen aus dem Riegel in das Schlossgehäuse verschiebbaren Sperrbolzen in der Sperrstellung untergreifen bzw. in der Freigabestellung vollständig in den Riegel zurückweichen lassen, und das schlüsselgesteuerte Gesperre analog aufgebaut ist, der Sperrbolzen jedoch in einen Zusatzriegel eingreift, der parallel auf dem Riegel liegt und bei Entriegelung des schlüsselgesteuerten Gesperres relativ zum Riegel verschiebbar ist, wobei sich der Zusatzriegel über die Zunge des Riegels erstreckt und in diesem Teil eine Ausnehmung aufweist und bei Verschiebung des Zusatzriegels eine auf der Riegelzunge vorgesehene Schräge in die Ausnehmung eintritt, und die elektromagnetische Verriegelung aus einer dem Magnetschlossgehäuse gegenüberliegenden, im Schliessteil angeordneten, elektromagnetisch betätigten Sperraste besteht, die in die Ausnehmung des Zusatzriegels einrückbar ist.
Bei Bankschliessfächern ist es üblich, dass die Türe des Schliessfaches nur dann geöffnet werden kann, wenn zugleich mit der Kundensperre auch die Banksperre betätigt wird. Kunden-und Banksperre können getrennte Schlösser in der Schliessfach-türe sein. Heute ist es üblich ein gemeinsames Gesperre mit je einem Schlüsselloch einzusetzen. Um zu verhindern, dass der Bankbeamte mit jedem Kunden zum Schliessfach gehen muss, um die Banksperre zu entriegeln, hat man eine elektrische Fernauslösung der Banksperre geschaffen. Auf Knopfdruck vom Kassensaal der Bank aus kann der Bankbeamte die Banksperre lösen, die im Schliessfach rahmenseitig untergebracht ist und auf die Riegelzunge wirkt. Die Schlosskonstruktion ermöglicht es überdies, so wie bisher auch an Ort und Stelle das Schliessfach mit Hilfe eines Kundenschlüssels und eines Bankschlüssels zu öffnen. Dies war deshalb erforderlich, da bei Stromausfall oder bei Störungen im Fernbedienungsteil die Öffnung der Schliessfä-cher sichergestellt werden musste. Insbesondere hat sich der elektromechanische Teil im Schliessfachrahmen als störanfällig gezeigt. Dem Magnetschiebeschloss gegenüberliegend wurde im Rahmen ein im wesentlichen in der Ebene der Riegelbewegung liegender Elektromagnet untergebracht, der über ein komplexes Hebelsystem eine als Haken ausgebildete Sperraste betätigt. Infolge der schweren Stahlausführung des Schliessfachgestelles sowie der Rahmen oder Schliessteile, die den Panzertüren der Schliessfachanlage gegenüberliegen, treten grosse Toleranzen beim Aufbau der Anlage auf. Es ist daher eine komplizierte Justierung der Lage und des Hubes des Elektromagneten sowie der Anschläge im Hebelsystem und des Hakens erforderlich, um die elektromechanische Verriegelung auf das Magnetschiebeschloss abzustimmen. Die Lage der Bauteile war bisher für eine solche Justierung nicht optimal. Ferner mussten die genannten Bauteile verhältnismässig zart ausgeführt werden, um im Rahmen bzw. im Schliessteil untergebracht werden zu können.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Ausführung bei einem Schloss der eingangs beschriebenen Art anzugeben, die die Nachteile der bekannten Konstruktion vermeidet. Dies wird dadurch erreicht, dass die Ausnehmungim Zusatzriegel als quer zum Zusatzriegel angeordneter Schlitz und die Sperraste als ein in der Normalebene auf die Bewegungsrichtung des Riegels beweglicher Schwenkriegel ausgebildet ist und dass ein Schliessstück vorgesehen ist, in das die Riegelzunge in der Sperrstellung eingreift und welches in der vorgenannten Normalebene mindestens einen Führungsschlitz für den Schwenkriegel aufweist. Das elektromechanische Gesperre kann quer zum Riegel liegen und kann dadurch übersichtlich aufgebaut werden. Diese Anordnung ist besonders für die Montage und die Justierung bzw. für eine eventuelle Wartung zweckmässig. Der Schwenkriegel kann
3 650 830
parallel zur Seitenwand des Schliessfaches liegen und messerartig Zusatzriegel 8 ist nämlich ein Schlitz 9 vorgesehen (s. auch in den im Normalfall mit dem Riegel fest verbundenen Zusatzrie- Fig. 2), in welchen ein Schwenkriegel 10 eingreift. Der Schwenkgel eingreifen. Dazu weist der Zusatzriegel einen Schlitz auf. riegel 10 ist in Fig. 3 deutlicher sichtbar. Er liegt quer zum Während bei der bekannten Konstruktion eine Justierung der Riegel 2 und wird durch einen Elektromagneten 11 in den Schlitz Sperraste nach zwei Koordinatenrichtungen erforderlich war, 5 9 eingerückt bzw. ausgerückt. Die elektromagnetische Betäti-um in die Zusatzriegelöffnung eingreifen zu können, muss die gungseinrichtung verfügt über eine Selbsthalteeinrichtung und Lage des erfindungsgemässen Schwenkriegels nur nach einer wird durch einen Impuls in der Art eines Stromstossrelais Richtung mit der Lage des Schlitzes im Zusatzriegel übereinstim- umgeschaltet. Dieser Impuls wird im Schalterraum der Bank men. Das erfindungsgemäss vorgesehene Schliessstück bewirkt ausgelöst (Knopfdruck), wodurch der Schwenkriegel 10 um eine infolge des oder der Führungsschlitze eine Lagesicherung des 10 Achse 12 gedreht und dadurch aus dem Schlitz 9 ausgehoben Schwenkriegels im kritischen Bereich, so dass einer Gewaltan- wird. Befindet sich der richtige Schlüssel im Schlüsselkanal 4, wendung wesentlich besser standgehalten wird, als bisher. dann kann der Riegel 2 zurückgeschoben und das Bankschliess-Besonderszweckmässigistes, wenn der Schwenkriegel aus fach geöffnet werden.
Federstahldraht besteht und das Schliessstück zwei zur Bewe- Der Schwenkriegel 10 besteht aus Federstahldraht. Dem gungsrichtung des Riegels parallele Flanken aufweist, die die 15 Magnetschlossgehäuse 1 gegenüberliegend ist das Schliessstück Riegelzunge in ihrer Sperrstellung umgreifen, in welchen Flan- 13 vorgesehen, in welches die Riegelzunge 14 in ihrer Sperrstelken jeweils die Führungsschlitze für den Schwenkriegel vorgese- lung eingreift. Dieses Schliessstück weist in seinen Flanken hen sind. Infolge der beidseitigen Führung im Schliessstück ist als jeweils Führungsschlitze 15,16 für den Schwenkriegel 10 auf. Die Schwenkriegel ein Federstahldraht für optimale Sicherheit Führungsschlitze 15,16 bilden nicht nur die Anschläge für den besonders geeignet. Ein solcher garantiert leichte Betätigung 20 Schwenkriegel 10 in seiner Sperrstellung und in seiner Freigabe-und erfordert nur geringe Kräfte bei der elektromagnetischen Stellung, sondern unterstützen den Schwenkriegel 10 in seiner Ansteuerung. Es ist ferner von Vorteil, wenn der Führungsschlitz Sperrstellung derart, dass er auch einem gewaltsamen Versuch, bzw. die Führungsschlitze Anschläge zur Begrenzung der den Riegel 2 mit Hilfe des Kundenschlüssels allein zurückzuzie-Schwenkbewegung des Schwenkriegels aufweisen und das hen, standhält.
Schliessstück höhenverstellbar ausgebildet ist. Damit ist der 25 Das Schliessstück 13 kann sehr leicht mittels Einstellschrauben
Schwenkbereich des Schwenkriegels genau definiert. Besonders in Längsschlitzen der Schliessfachseitenwand justiert werden,
zweckmässig ist es ferner, wenn das Schliessstück auf einer Das Justieren kann von der Aussenseite der Schliessfachseiten-
parallel zur Bewegungsrichtung des Schwenkriegels liegenden wand sogar bei geschlossener Schliessfachtüre erfolgen, solange
Platte angeordnet ist, die die Drehachse des Schwenkriegels, den die Einzelfächer noch nicht zu einer starren Kasteneinheit
Schwenkriegel selbst sowie den Elektromagneten für die 30 zusammengebaut sind. Der Aufbau erfolgt meist mit steckbaren
Schwenkriegelbetätigung aufweist. Die gesamten elektromecha- Einheiten im Baukastensystem.
nischen Bauelemente bilden auf diese Weise eine vormontier- Während die Aufhebung der elektromechanischen Bankbare Einheit, deren Justierung in einfacher Weise erfolgt. Die sperre durch Fernbedienung erfolgt, kann die Rückstellung -Platte ist auf der Seitenwand des Schliessfaches befestigt. Die also die neuerliche Aktivierung der Sperre-durch einen Schalt-Platte kann steckbar sein, wobei der elektrische Anschluss über 35 impuls von einem Reedkontakt 17 im Schliessstück 13 ausgelöst eine Steckerleiste erfolgt. Dies ist besonders dann vorteilhaft, werden (Fig. 3). Über eine Steckerleiste und Kontaktzungen 18, wenn das Schliessstück und die Platte einstückig ausgebildet sind 19 auf einer Platte 20, die als Trägerkarte für das Schliessstück 13, und aus Kunststoff bestehen. Um den Elektromagneten mög- den Schwenkriegel 10 und den Elektromagneten mit gedruckten liehst klein auslegen zu können, damit der Platzbedarf der Schaltverbindungen ausgebildet sein kann, erfolgt die Ansteue-gesamten Einheit vernachlässigbar wird, ist es zweckmässig, 40 rung der Hubbewegung des Elektromagneten. Sobald der wenn der Elektromagnet als Stromstossmagnet mit Selbsthalte- Magnetkern seine Endlage erreicht hat, bleibt diese Stellung einrichtung ausgebildet ist. Dadurch ist eine Magnetdimensio- fixiert. Gleichzeitig wird die Spule stromlos geschaltet. Die noch nierung auf Dauerbetrieb nicht notwendig. In vorteilhafter anliegende Spannung stellt den Elektromagneten wieder zurück, Weise kann im Schliessstück ein Kontakt, insbesondere ein sobald der über den Reedkontakt 17 geführte Rückstellstrom-Wisch- oder Reedkontakt, zur Auslösung eines Rückstellimpul- 45 kreis geschlossen ist. Die Schnittführung wurde in Fig. 3 so ses für den Stromstossmagneten vorgesehen sein. vorgenommen, dass sowohl der Permanentmagnet 21 als auch
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den der Reedkontakt 17 sichtbar sind.
Zeichnungen dargestellt. Die Rückstellung kann aber auch durch einen zeitverzögerten
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Rückstellimpuls über die Fernsteuerung erfolgen, etwa 20 min Magnetschiebeschloss; 50 nach der Freigabe. Ebenso ist die Rückstellung durch einen Fig. 2 zeigt einen Schrägriss eines Teils der Riegelzunge, und Impuls auf Knopfdruck möglich. Schliesslich kann der Elektro-Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1. magnet 11 mit einer mechanischen Selbsthalteeinrichtung, z.B. Gemäss Fig. 1 ist in einem Schlossgehäuse 1 ein Riegel 2 mittels einer Sperrklinke ausgebildet sein. Die Sperrklinke wird verschiebbar geführt. Eine Magnetsperre 3, bestehend aus ver- mechanisch durch einen mit der Riegelzunge zusammenwirkendrehbaren Magnetrotoren, die in Sperrstellung einen Sperrbol- 55 den Fühler bzw. Auslösehebel ausgehoben, wodurch die Sperr-zen untergreifen und am Zurückweichen aus einer Gehäuseaus- Stellung wieder erreicht ist.
nehmung hindern (s. Fig. 1) und denselben in Freigabestellung in An die Stelle der beiden Schlitze 15,16 kann ein einziger
Ausnehmungen eintauchen lassen, wird durch einen Kunden- Schlitz treten, wenn der Bereich zwischen den Schlitzen (Fig. 3)
schlüssel, der in den Schlüsselkanal 4 einsteckbar ist, betätigt. durch einen Massivteil ausgefüllt ist. Dadurch bleibt der
Ein zweites, analog aufgebautes Gesperre 5 ist im Riegel 2 60 Schwenkriegel auch dann unsichtbar, wenn das Schliessfach vorgesehen und ist mittels eines Bankschlüssels betätigbar geöffnet ist.
(Schlüsselkanal 6). Der Sperrbolzen 7 greift in diesem Fall nicht Um die elektromagnetische Sperre z.B. bei Stromausfall in das Gehäuse 1, sondern in einen Zusatzriegel 8 ein, der auf umgehen zu können, ist in an sich bekannter Weise auch eine dem Riegel 2 angeordnet und relativ zu diesem bewegbar ist, Betätigung des Magnetschiebeschlosses mit dem Kundenschlüs-
sobald das Gesperre 5 den Zusatzriegel 8 freigibt. 65 sei und dem Bankschlüssel möglich. Durch den in den Schlüssel-
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, wird der Riegel 2 durch eine dritte kanal 6 eingeschobenen Bankschlüssel kann der Sperrbolzen 7
Sperre, die im Schliessstück 13 wirksam ist, am Zurückweichen aus dem Zusatzriegel 8 zurückweichen. Wird nach Entriegelung gehindert, auch dann, wenn die Kundensperre 3 geöffnet ist. Im der Kundensperre 3 der Riegel 2 zurückgezogen, dann bleibt der
650 830
Zusatzriegel 8 vorerst in der in Fig. 1 gezeichneten Lage. Es erfolgt anfänglich nur eine Relativbewegung zwischen Riegel 2 und Zusatzriegel 8, da dieser vom eingerasteten Schwenkriegel 10 in seiner Lage festgehalten wird. Erst wenn eine im Riegel 2 vorgesehene Schräge 22 infolge der Relativbewegung den Schwenkriegel 10 erreicht, wird dieser aus dem Schlitz 9 ausgehoben. Der Riegel 2 kann dann vollständig zurückgezogen werden.
Soll das Schliessfach wieder versperrt werden, dann wird der Riegel 2 in die Lage nach Fig. 1 geschoben. Eine Schräge 23 hebt den Schwenkriegel 10 an, der dann selbsttätig in den Schlitz 9 einfällt. Der Zusatzriegel 8 kann durch Federkraft leicht vorgespannt werden, damit er die in Fig. 1 dargestellte Lage bezüglich des Riegels 2 einnimmt. Es kann aber auch ein Anschlag (z.B. eine Rückwand, die in Fig. 1 strichliert dargestellt ist) im Schliessstück 13 vorgesehen sein, die den Zusatzriegel in die gewünschte Lage verschiebt.
Die Schlitze im Schliessstück können so weit an den Rand in Richtung zum oder vom Magnetschloss gerückt werden, dass sie zu Ausnehmungen werden, die an drei Seiten offen sind. Durch die Montage eines solchen Schliessstückes an einem Holm oder Wandteil werden die offenen Ausnehmungen abgedeckt, so dass sich sinngemäss wieder Schlitze mit optimaler Führungseigenschaft ergeben.
M
1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 650 830PATENTANSPRÜCHE1. Magnetschiebeschloss für Bankschliessfächer mit einer Banksperre und einer Kundensperre in einem Riegel, wobei als Banksperre eine elektromagnetische Verriegelung sowie ein 5 schlüsselgesteuertes, die vorgenannte Verriegelung lösendes Gesperre vorgesehen ist und die Kundensperre riegelseitig schlüsselgesteuerte Magnetrotoren umfasst, die einen aus dem Riegel in das Schlossgehäuse verschiebbaren Sperrbolzen in der Sperrstellung untergreifen bzw. in der Freigabestellung vollstän- 10 dig in den Riegel zurückweichen lassen und das schlüsselgesteuerte Gesperre analog aufgebaut ist, der Sperrbolzen jedoch in einen Zusatzriegel eingreift, der parallel auf dem Riegel liegt und bei Entriegelung des schlüsselgesteuerten Gesperres relativ zum Riegel verschiebbar ist, wobei sich der Zusatzriegel über die 15 Zunge des Riegels erstreckt und in diesem Teil eine Ausnehmung aufweist und bei Verschiebung des Zusatzriegels eine auf der Riegelzunge vorgesehene Schräge in die Ausnehmung eintritt und die elektromagnetische Verriegelung aus einer dem Magnetschlossgehäuse gegenüberliegenden, im Schliessteil angeordne- 20 ten, elektromagnetisch betätigten Sperraste besteht, die in die Ausnehmung des Zusatzriegels einrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung im Zusatzriegel (8) als quer zum Zusatzriegel angeordneter Schlitz (9) und die Sperraste als ein in der Normalebene auf die Bewegungsrichtung des Riegels (2) beweglicher Schwenkriegel (10) ausgebildet ist und dass ein Schliessstück (13) vorgesehen ist, in das die Riegelzunge (14) in der Sperrstellung eingreift und welches in der vorgenannten Normalebene mindestens einen Führungsschlitz (15,16) für den Schwenkriegel (10) aufweist.
- 2. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (10) aus Federstahldraht besteht und das Schliessstück (13) zwei zur Bewegungsrichtung des Riegels (2) parallele Flanken aufweist, die die Riegelzunge (14) in ihrer Sperrstellung umgreifen, in welchen Flanken jeweils die Führungsschlitze (15,16) für den Schwenkriegel (10) vorgesehen sind.
- 3. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz bzw. die Führungsschlitze (15,16) Anschläge zur Begrenzung der Schwenkbewe- 40 -gung des Schwenkriegels (10) aufweisen und das Schliessstück (13) höhenverstellbar ausgebildet ist.
- 4. Magnetschiebeschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessstück (13) auf einer parallel zur Bewegungsrichtung des Schwenkriegels (10) liegen- 43 den Platte (20) angeordnet ist, die die Drehachse (12) des Schwenkriegels (10), den Schwenkriegel (10) selbst sowie den Elektromagneten (11) für die Schwenkriegelbetätigung aufweist.
- 5. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessstück (13) und die Platte (20) einstük-kig ausgebildet sind und aus Kunststoff bestehen.
- 6. Magnetschiebeschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Elemtromagnet (11) als Stromstossmagnet mit Selbsthalteeinrichtung ausgebildet ist.
- 7. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Schliessstück (13) ein Kontakt, insbesondere ein Wisch- oder Reedkontakt ( 17), zur Auslösung eines Rückstellimpulses für den Stromstossmagneten vorgesehen ist.
- 8. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsthalteeinrichtung von einer Verzöge- 60 rungsschaltung bzw. einem Zeitschaltwerk, das im Auslösestromkreis liegt, betätigbar ist.
- 9. Magnetschiebeschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsthalteeinrichtung mechanisch durch einen im Schliessstück vorgesehenen Auslösehebel, der im Eingriffsbe- 65 reich der Riegelzunge liegt, rückstellbar ist.2530355055
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0492680A AT371197B (de) | 1980-10-02 | 1980-10-02 | Magnetschiebeschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH650830A5 true CH650830A5 (de) | 1985-08-15 |
Family
ID=3569963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH2313/81A CH650830A5 (de) | 1980-10-02 | 1981-04-06 | Magnetschiebeschloss. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT371197B (de) |
| CH (1) | CH650830A5 (de) |
| DE (1) | DE3113054A1 (de) |
| IT (1) | IT1137889B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT382675B (de) * | 1984-05-30 | 1987-03-25 | Siemens Ag Oesterreich | Justiereinrichtung fuer eine sperrdrahtverriegelung |
| DE3537785C2 (de) * | 1985-08-10 | 1993-11-25 | Schulte Schlagbaum Ag | Schloß mit elektromagnetisch gesteuerter Schließfunktion |
| RU2131012C1 (ru) * | 1995-10-27 | 1999-05-27 | Дмитриев Георгий Алексеевич | Накладной замок |
| DE19743655C2 (de) * | 1997-10-02 | 1999-08-12 | Rolf Maniago | Schließvorrichtung für ein Schloß |
-
1980
- 1980-10-02 AT AT0492680A patent/AT371197B/de not_active IP Right Cessation
-
1981
- 1981-04-01 DE DE19813113054 patent/DE3113054A1/de not_active Withdrawn
- 1981-04-06 CH CH2313/81A patent/CH650830A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-08-13 IT IT23497/81A patent/IT1137889B/it active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT8123497A0 (it) | 1981-08-13 |
| DE3113054A1 (de) | 1982-05-13 |
| ATA492680A (de) | 1981-06-15 |
| IT1137889B (it) | 1986-09-10 |
| AT371197B (de) | 1983-06-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2037063B1 (de) | Verriegelungssystem für eine Tür | |
| EP0942135B2 (de) | Verriegelungseinrichtung | |
| WO2007104499A2 (de) | Verriegelungssystem für eine tür | |
| DE4337969A1 (de) | Selbstverriegelndes Sicherheitstürschloß | |
| EP2543802A2 (de) | Schloss | |
| DE7734324U1 (de) | Tasten-kombinationsschloss | |
| DE19604442A1 (de) | Sicherheitsvorrichtung für elektronische Schlösser | |
| DE2433322A1 (de) | Mehrfallen-panikverschluss | |
| DE3700891C2 (de) | ||
| EP0173987B1 (de) | Nebenschloss einer Schlosseinrichtung für einbruchhemmende Türen | |
| DE19613638C2 (de) | Schloß | |
| DE2362038B2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß | |
| CH650830A5 (de) | Magnetschiebeschloss. | |
| DE9412827U1 (de) | Offenhaltevorrichtung | |
| DE3931101A1 (de) | Automatisch verriegelndes schloss | |
| EP0500546B1 (de) | Verriegelungsvorrichtung für einen einschub | |
| DE10051234C2 (de) | Verriegelbare geteilte Schiebetür mit zwei Türblättern | |
| DE3414642C3 (de) | Blockschloß | |
| EP1816289B1 (de) | Schloss | |
| DE3209751A1 (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE3543027A1 (de) | Doppelfluegelige brandschutztuer | |
| DE2643231C2 (de) | Türschloß | |
| DE19708251A1 (de) | Schloß | |
| EP0439478A1 (de) | Selbsttätiges schloss. | |
| EP0119530B1 (de) | Schiebeschloss, insbesondere für Bankschliessfächer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |