CH650848A5 - Rohrkupplung und verfahren zu deren herstellung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrkupplung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung dieser Rohrkupplung.
Bisher wurde die Verbindung von Druck-, Kanal- oder sonstigen Rohren entweder durch eine an ein Rohrende aufgeformte Muffe oder eine separate Kupplung hergestellt. Solche Kupplungen sind z.B. in der CH-PS 589 247 und in der GB-PS 1 546 769 beschrieben. Die notwendigen Nuten zur Aufnahme der entsprechenden Dichtelemente wurden je nach Rohr- bzw. Kupplungsmaterial unterschiedlich hergestellt. Beispielsweise wurde bei Kunststoffrohren vielfach ein Rohrende erweicht und über einen Dorn aufgeweitet; bei Steinzeugrohren werden Formmassen in die Muffe eingegossen, und bei Asbestzementrohren werden die Nuten in eigene Rohrabschnitte eingefräst. Alle diese Herstellungsverfahren erfordern Formkerne oder Rohlinge, die auf die Wanddicke der zu verbindenden Rohre sehr genau abgestimmt sind. Dadurch wird es notwendig, einen aufwendigen Formpark zu unterhalten. In der Folge wird das Anpassen der Rohrwanddicke an die statischen Erfordernisse und damit die Wirtschaftlichkeit der Rohrsysteme eingeschränkt.
Aud der GB-PS 1 365 151 ist eine Kupplung aus Stahl bekannt, jedoch ist das Dichtsystem so ausgelegt, dass es nicht für die Verbindung von Rohren grösserer Aussendurchmes-ser-Toleranzen geeignet ist. Dadurch, dass die Dichtung lediglich mit der in einem dünnen Film aufgebrachten plastischen Beschichtungsmasse erreicht wird, ist keine Möglichkeit vorhanden, grössere Durchmessertoleranzen auszugleichen. Ferner ist dieser Patentschrift keine Aussage über das Herstellungsverfahren zu entnehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine auf äusserst einfache Weise herstellbare Rohrkupplung zu schaffen, die an beliebige Rohrdimensionen und -Wandstärken angepasst werden kann.
Die erfindungsgemässe Rohrkupplung ist gekennzeichnet durch die in der Kennzeichnung des Patentanspruches 1 definierten Merkmale.
Durch entsprechende Bemessung der Bandlänge kann ein Hohlzylinder mit dem erforderlichen Durchmesser hergestellt werden. Auf diese Weise erübrigt es sich, für die verschiedenen Rohrdimensionen unterschiedliche Rohrkupplungen bzw. unterschiedliche Vorrichtungen und Kerne zu deren Herstellung auf Lager zu halten, sondern es können die unterschiedlich grossen Rohrkupplungen aus einem Band hergestellt werden.
Aus Gründen des Korrosionsschutzes ist es vorteilhaft, dass das Band mit einem Überzug aus Kunststoff, Kautschuk oder einem Schutzanstrich versehen ist.
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Es ist hierbei zweckmässig, dass das Band mit dem Dichtelement und/oder Distanzstück untrennbar verbunden ist, wobei vorzugsweise das Band mit dem Dichtelement und/ oder Distanzstück durch den Überzug verbunden ist.
Es ist auch möglich, dass das Dichtelement und das Distanzstück Teil einer vorzugsweise die gleiche axiale Länge wie das zum Ring gebogene Band aufweisenden Dichtmanschette sind, die in das gebogene Band eingesetzt und mit diesem verbunden ist.
Zur Erleichterung der Montage der Rohrkupplung kann das zum Ring gebogene Band an einer oder beiden seiner axialen Stirnseitem mit einem, insbesondere umlaufenden Flansch versehen sein.
Zur raumsparenden Lagerung der gebogenen Kupplungshülsen ist es ferner zweckmässig, dass das zum Ring gebogene Band an einer seiner axialen Stirnseiten eine Stapelnase aufweist.
Zur Verstärkung der Kupplungshülse ist es zweckmässig, dass das Band, wie an sich bekannt, insbesondere an seiner Aussenseite, eine Armierung, wie z.B. eine mit Mineral-, insbesondere Glasfasern, Textil- oder Metalleinlagen versehene Kunststoffschicht, aufweist.
Es ist ebenso möglich, dass in dem Band zusätzlich eine oder mehrere Verstärkungsrippe(n) angeordnet ist bzw. sind.
Das erfmdungsgemässe Verfahren zur Herstellung der Rohrkupplung ist durch die Merkamle in der Kennzeichnung des Patentanspruches 12 definiert.
Es ist hierbei vorteilhaft, dass die Bandbreiten während der Herstellung des Hohlzylinders einander überlappen.
Es ist weiter möglich, dass die Bandenden während der Herstellung des Hohlzylinders schräg und/oder spiral- bzw. wellenförmig zur Randlängsrichtung verlaufen.
Ein allenfalls erforderlicher Korrosionsschutz wird auf einfache Weise dadurch erreicht, dass das gebogene Band nach dem Nuten bzw. Profilieren mit Kunststoff, Gummi oder Kautschuk beschichtet und/oder mit einem Schutzanstrich oder Sinterüberzug versehen wird.
Es ist auch vorteilhaft, dass zur Bildung des bzw. der Dichtungselemente(s) ein Band aus Gummi- oder elastischem Kunststoff von vorzugsweise der selben Breite wie die Kupplungshülse, z.B. durch Extrudieren, hergestellt, auf die erforderliche Länge abgeschnitten und zu einem Ring geformt wird, worauf die Ringenden durch Vulkanisieren oder Kleben miteinander verbunden werden, worauf die so gebildete Dichtungsmanschette in die zuvor gefertigte Kupplungshülse eingesetzt und mit dieser verbunden wird. Dieses Band aus Gummi, elastischem Kunststoff od. dgl. kann beim Extrudieren mit den erforderlichen Dichtlippen hergestellt werden.
Nachstehend werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsge-mässen Rohrkupplung im Schnitt,
Fig. 2 das zu einem Hohlzylinder gebogene Band aus dem die Rohrkupplung gemäss Fig. 1 hergestellt ist, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 das Profilieren des Hohlzylinders gemäss Fig. 2 zwecks Herstellung der Rohrkupplung gemäss Fig. 1,
Fig. 4 die Profilrollen gemäss Fig. 3 in Seitenansicht und in verkleinertem Massstab,
Fig. 5 + 6 weitere Ausführungsbeispiele der erfmdungs-gemässen Rohrkupplung im Schnitt,
Fig. 7 eine erfmdungsgemässe Rohrkupplung mit Aufnahmen für zwei unterschiedliche Dichtelemente im Schnitt, Fig. 8 + 9 zwei Varianten bezüglich der Ausbildung der Nuten zur Aufnahme der Dichtelemente,
Fig. 10 eine erfmdungsgemässe Rohrkupplung mit einer Stapelnase, im Schnitt,
Fig. 11 das Detail X aus Fig. 10 in vergrössertem Massstab,
Fig. 12 die Anordnung einer erfindungsgemässen Rohrkupplung an der Rohrinnenseite, im Schnitt,
s Fig. 13 ein zu einem Hohlzylinder gebogenes Band, dessen Enden überlappt sind,
Fig. 14 ein zu einem Hohlzylinder gebogenes Band, dessen Enden in Axialrichtung wellen- bzw. schraubenförmig ausgebildet sind und io Fig. 15 + 16 je ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Die in der Figur 1 dargestellte Rohrkupplung zum Verbinden der Rohre 1,2 ist eine Kupplungshülse, welche die glatten Rohrenden aussen umschliesst. Die Kupplungshülse 15 besteht aus einem Band 3, das zu einem Hohlzylinder gebogen ist, wobei die aneinanderstossenden Bandenden 4 miteinander stumpf verschweisst sind (Fig. 2). Das Band 3 ist mit durch Profilieren hergestellten, umlaufenden, inneren Nuten 5,6 zur Aufnahme von Dichtringen 7 und einem Distanzring 20 8, der als Abstandshalter für die Rohrenden dient. Die Rohrenden sind hierbei zwecks Erleichterung des Aufschiebens der Kupplungshülse abgeschrägt bzw. abgefast ausgebildet. Die Dichtringe 7 sind ebenso wie der Distanzring 8 aus elastischem Werkstoff, z.B. elastischem Kunststoff, hergestellt und 25 können z.B. sägezahnartige Dichtlippen aufweisen. Die Dichtringe 7 und der Distanzring 8 sind hierbei mit einem Überzug 9 einstückig ausgebildet, die die gesamte Innenseite der Kupplungshülse umgibt.
In den Figuren 2 bis 4 ist die Herstellung der Kupplungs-30 hülse gemäss Figur 1 in den wesentlichsten Phasen dargestellt.
Die Kupplungshülse wird aus einem Band 3 entsprechender Länge zu einem Hohlzylinder zusammengefügt (Fig. 2). In erster Linie kommen dafür Stahl- oder Aluminiumbleche in Frage, die je nach Anforderung verschiedener Qualität 35 bzw. Legierung sein können. Es können aber auch andere kalt oder warm verformbare Materialien verwendet werden. Die Bandenden 4 werden durch Schweissen, Kleben, Vulkanisieren oder andere geeignete Verfahren miteinander verbunden. Der glatte Hohlzylinder wird daraufhin zwischen zwei Aus-40 senwalzen 10 und einer Innenwalze 11, die entsprechend profiliert sind, so verformt, dass er die Nuten 5,6 für die Aufnahme der Dichtelemente 7 sowie eventuell weitere Klammern, Rippen, etc. erhält, die für die Funktion der Rohrkupplung notwendig sind.
45 In an sich bekannter Weise kann die Stellung der Rollen 10,11 zueinander je nach Kupplungsdurchmesser eingestellt werden. Je nach Aussendurchmesser der zu verbindenden Rohre werden Bänder der entsprechenden Länge verwendet und die Rollen zueinander so eingestellt, dass die erforder-50 liehe Krümmung der Kupplungshülse eingehalten wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Kupplungen ohne einen grossen Formenpark dem notwendigen Rohraussendurchmesser anzupassen.
In der Figur 5 ist eine Rohrkupplung dargestellt, die aus ss einem Band 13 besteht, das, wie in der Figur 2 dargestellt wurde, zu einem Hohlzylinder gebogen ist. Das Band 13 weist umlaufende Nuten 15 zur Aufnahme von Dichtelementen 17 auf. Die Rohrkupplung ist aus Gründen des Korrosionsschutzes zur Gänze von einem Überzug 19 aus Kunststoff ver-60 sehen, wobei die Dichtelemente 17 mit dem Überzug 19 einstückig ausgebildet und mit der Rohrkupplung untrennbar verbunden sind. Als Korrosionsschutz kommen auch andere in der Metallindustrie übliche Schutzmassnahmen in Betracht, wie Schutzanstriche, Beschichtungen, Sinterüberzüge, 65 usw. Es können auch die Hülsen mit Kautschuk überzogen sein, wobei die Dichtelemente mit der Hülse wieder untrennbar verbunden sein können.
Figur 6 zeigt eine aus einem Band 23 hergestellte Rohr-
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kupplung, die mit umlaufenden Nuten 25 zur Aufnahme von aus einem Band 73 besteht, bei welchem die Bandenden 74 in
Dichtelementen 27 versehen ist. Eine weitere Nut 26 dient zur axialer Richtung wellenförmig ausgebildet sind.
Aufnahme eines Distanzstückes 28. Die Rohrkupplung ist an Die Figur 15 zeigt ein zu einer Hülse gebogenes Band 83,
der Aussenseite mit einer Armierung 29 aus glasfaserverstärk- das an der Hülseninnenwand je Kupplungsseite zwei im Ab-
tem Kunststoff versehen. Als Armierung könnten jedoch 5 stand voneinander angeordnete Nuten 85,86 zur Aufnahme auch andere Werkstoffe verwendet werden. Durch Kombina- von Dichtringen 87 aufweist. Die Innendurchmesser der je-
tion der profilierten Hülse mit Bewehrungsmaterial kann das weils an der einen Kupplungsseite angeordneten Nuten 85,86 Verhalten der Kupplung auf den Anwendungsfall noch besser sind unterschiedlich gross, u. z. ist der Innendurchmesser der abgestimmt werden. äusseren Nut grösser als der Innendurchmesser der inneren
Manche Rohmaterialien haben herstellungsbedingt io Nut, so dass eine kaskadenförmige Anordnung erzielt wird,
grosse Toleranzen des Aussendurchmessers, die bisher eine Im Bereich der Rohrenden ist das Band mit wellenförmigen weitere Bearbeitung der Dichtfläche erforderlich machen. Erhebungen 88 und Vertiefungen 89 versehen. Aus Gründen
Durch die Wahl eines entsprechend gestalteten Dichtelemen- des Korrosionsschutzes ist die Rohrkupplung mit einem tes in Kombination mit einem oder mehreren Distanzelemen- Überzug versehen, wobei die Dichringe einstückig mit diesem ten pro Kupplungsseite können solche Rohre ohne weitere is Überzug ausgebildet sind.
Massnahme verbunden werden. Die Distanzelemente bewir- Die Figur 16 zeigt das zu einer Hülse gebogene Band 90, ken, dass die Rohre ohne gegenseitigen Versatz verbunden das mit Verstärkungsrippen 91 versehen ist. Die Dichtkamwerden und die Kupplung nicht kippen kann. mera 92 sind kaskadenförmig angeordnet, und die Rohre 97,
Bei manchen Verlegemomenten oder Anwendungen ist es 98 sind in den Endbereichen stufenförmig abgesetzt 93 und auch notwendig, die Rohre längskraftschlüssig miteinander 20 kontinuierlich verjüngt 94 ausgebildet. Zwischen den Rohren zu verbinden. Als Scherelemente zwischen Rohr und Kupp- ist wiederum ein Distanzring 95 angeordnet, und in den lung können in eigens dafür vorgesehenen Kammern der Dichtkammern 92 befinden sich Dichtringe 96.
Kupplung profilierte Metall- oder Kunststoffkeile eingelegt Durch die Anordnung von zwei Gummiringen pro Kuppwerden, die sich in der Oberfläche des Rohres verkrallen. Es lungsseite kann bei Rohren mit grossen Aussendurchmesser-können auch Stahlseile bzw. Kunststoffprofile eingelegt wer- 25 Toleranzen im gesamten Toleranzfeld annähernd die gleiche den, die auch in korrespondierende Ausnehmungen in den Dichtheit gewährleistet werden. Rohre mit Aussendurchmes-Rohren eingreifen. sern im unteren Toleranzbereich können bis zum Anschlag-
Eine solche Ausführung zeigt Figur 7. Die in dieser Figur profil eingeschoben werden und verpressen den inneren dargestellte, aus einem Band 33 gebildete Rohrkupplung ist Dichtring in den für die notwendige Dichtheit erforderlichen sowohl mit inneren umlaufenden Nuten 35 zur Aufnahme ei- 30 Masse, wogegen der äussere Dichtring nur leicht oder gar ner mit Lippen versehenen Dichtung 37 als auch mit inneren nicht verpresst wird. Rohre mit Aussendurchmessern im obe-
Nuten 36 zur Aufnahme von Stahlseilen bzw. Kunststoffpro- ren Toleranzbereich fallen z.B. vor allem beim Abhängen von filen od. dgl. 38 zur längskraftschlüssigen Verbindung der Faserzement-Rohren zu Passrohren auf der Baustelle an.
Rohre versehen. Diese übermässigen Rohre können mit dieser Kupplung ohne
Die Figuren 8 und 9 zeigen, dass die Form der in die 35 weitere Bearbeitung (Kalibrierung) verbunden werden. In Kupplungshülse durch die Walzen einzuformenden Kam- diesem Fall wird das Rohrende nur bis zum ersten Absatz in mera 35', 35" leicht dem Querschnitt des verwendeten Profiles der Kupplung eingeschoben. Die Dichtung erfolgt am äusse-angepasst werden kann. Es ist z.B. möglich, halbkreisför- ren Dichtring. Bereits beim Hersteller adjustierte Rohre kön-mige, trapezförmige, rechteckige oder konische Ringkam- nen mit einer flachen Anschrägung versehen werden, Wörnern auszubilden. 40 durch beide Dichtringe in etwa gleichem Masse verpresst
In den Figuren 10 und 11 ist dargestellt, dass die Montage werden.
einer aus einem Band 43 hergestellten Rohrkupplung auf den Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen können die Rohren 1,2 durch die Ausbildung beidseitiger Flansche 44, Funktion der Dichtungselemente und des inneren Korro-44' erleichtert. Dadurch wird die Anwendung von Montage- sionsschutzes kombiniert werden, ohne die Anpassungsfähighilfsmitteln wie Brechstangen, Hubzüge, etc. vereinfacht. Zur 45 keit der Kupplung an unterschiedliche Rohraussendurchmes-einfacheren Lagerung kann an diesem Flansch 44,44' einseitig ser zu beeinträchtigen. Die Dichtungselemente werden dabei eine sogenannte Stapelnase 44" angebracht sein. Damit wird es als Band von der selben Breite wie die Hülse z.B. durch Extru-möglich, höhere Kupplungsstapel, ohne die Gefahr des seit- sion hergestellt, auf die erforderliche Länge zugeschnitten und liehen Verrutschens der Kupplungen, zu lagern. durch Vulkanisieren oder Kleben zu einem Ring geformt.
Das Band 43 ist mit Nuten 45,46 zur Aufnahme von 50 Dieser Ring kann dann in die vorgefertigte Hülse eingelegt
Dichtringen 47 bzw. Distanzstücken 48 versehen. Das Band werden. Dadurch, dass die gesamte Innenseite der Hülse von
43 ist ausserdem zur Gänze mit einem Überzug 49 ausge- der Dichtmanschette abgedeckt ist, kann eine Korrosion stattet. durch das transportierte Medium nicht mehr stattfinden.
In der Figur 12 ist eine aus einem Band 53 hergestellte Die dargestellte Rohrkupplung ist zum Verbinden von Rohrkupplung dargestellt, die an der Innenseite von zwei zu 55 Rohren aus beliebigen Werkstoffen, z.B. Faser- bzw. Asbestverbindenden Rohren 1,2 angeordnet ist. Das Band 53 ist mit zement, Beton, Kunstharzbeton, Kunststoff, usw., und für aussen umlaufenden Nuten 55, 56 zur Aufnahme von Dicht- beliebige Verwendungszwecke, z.B. Druckrohre, Kanalrohre, ringen 57 und eines Distanzstückes 58 versehen. Zur Herstel- usw., geeignet.
lung der Rohrkupplung wird die in den Figuren 3,4 darge- Die Erfindung ist nicht auf Rohre mit kreisförmigem stellte Walzenvorrichtung mit umgekehrtem Profil um eine eo Querschnitt beschränkt, sondern auch auf andere Rohrquer-
vierte Walze erweitert. Das Band 53 wird dann derart durch schnitte, z.B. oval, eiförmig, elliptisch, Reuleaux-Dreieck die Walzen geführt, dass das entsprechende Profil entsteht. oder ein Viereck, Sechseck, usw. mit abgerundeten Kanten,
Die Figur 13 zeigt eine der Figur 2 entsprechende Darstel- anwendbar. In diesem Fall wird das Band zu einem Hohlkör-
lung einer Rohrkupplung, die aus einem Band 63 besteht, das per mit entsprechendem kreiszylindrischem Querschnitt gebo-
zu einem Hohlzylinder geformt worden ist, wobei die Band- 65 gen oder gewalzt (Reuleaux-Dreieck).
enden 64 einander überlappen. Die erfmdungsgemässe Rohrkupplung kann als Innen-
Figur 14 zeigt eine Ausführung einer Rohrkupplung, die oder Aussenkupplung verwendet werden.
C
4 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Rohrkupplung zum Verbinden von Rohren mittels ringförmiger Dichtelemente und/oder Distanzstücke, gekennzeichnet durch ein zu einem kreiszylindrischen Ring gebogenes Band (3,13,23,33,43,53,63,73,83,90) aus einem ver- 5 formbaren Werkstoff, in dem mindestens eine Nut (5,6; 15;
25,26; 35,36; 45,46; 55,56; 85,86,92) und/oder ein Profil zur Aufnahme der Dichtelemente (7,17,27,37,47, 57,87,96) und/oder Distanzstücke (8,28,48, 58,95) ausgeformt sind.
2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 10 net, dass die Enden (4,64,74) des aus Metall oder Kunststoff bestehenden Bandes miteinander verbunden sind.
3. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (3,13,43) mit einem Überzug (9,19,49)
aus Kunststoff, Kautschuk oder einem Schutzanstrich verse- 15 henist(Fig. 1, 5,10).
4. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (3,13,43) mit dem Dichtelement (7,17, 47) und/oder Distanzstück (8,48) untrennbar verbunden ist.
5. Rohrkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- 20 net, dass das Band (3,13,43) mit dem Dichtelement (7,17,
47) und/oder Distanzstück durch den Überzug (9,19,49) verbunden ist.
6. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (7) und das Di- 25 stanzstück (8) Teil einer vorzugsweise die gleiche axiale Länge wie das zu dem Ring gebogene Band (3) aufweisenden Dichtmanschette sind, die in das gebogene Band (3) eingesetzt und mit diesem verbunden ist (Fig. 1).
7. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da- 30 durch gekennzeichnet, dass das zu dem Ring gebogene Band (43) an einer oder beiden seiner axialen Stirnseiten mit einem, insbesondere umlaufenden Flansch (44,44') versehen ist (Fig. 10).
8. Rohrkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 7, 35 dadurch gekennzeichnet, dass das zu dem Ring gebogene Band (43) an einer seiner axialen Stirnseiten eine Stapelnase (44") aufweist (Fig. 10).
9. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (23), insbesondere an seiner Aussenseite, 40 eine Armierung (29), z.B. eine mit Mineral-, insbesondere Glasfasern, Textil- oder Metalleinlagen versehene Kunststoffschicht, aufweist (Fig. 6).
10. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Band zusätzlich mindestens eine Ver- 45 stärkungsrippe angeordnet ist (Fig. 16).
11. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (83) je Kupplungsseite vorzugsweise zwei im Abstand voneinander angeordnete, nutförmige Ausnehmungen (85,86) zur Aufnahme von Dichtringen (8) auf- so weist, wobei die Innendurchmesser der jeweils der einen Kupplungsseite zugeordneten Ausnehmungen vorzugsweise unterschiedlich gross sind (Fig. 15).
12. Verfahren zum Herstellen der Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein glattes 55 Band aus verformbarem Werkstoff zu einem Hohlzylinder gebogen wird, worauf die Bandenden miteinander verbunden werden, und dass danach der Hohlzylinder durch spanlose Formgebung, durch Walzen, Prägen oder Bördeln, genutet bzw. profiliert wird. 60
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandenden während der Herstellung des Hohlzylinders einander überlappen.
14. Verfahren nach den Ansprüchen 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandenden während der Herstellung «5 des Hohlzylinders schräg und/oder spiral-bzw. wellenförmig zur Randlängsrichtung verlaufen.
15. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das gebogene Band nach dem Nuten bzw. Profilieren mit Kunststoff, Gummi oder Kautschuk beschichtet und/ oder mit einem Schutzanstrich oder Sinterüberzug versehen wird.
16. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des bzw. der Dichtungselemente(s) ein Band aus Gummi oder elastischem Kunststoff von vorzugsweise der selben Breite wie die Kupplungshülse, z.B. durch Extrudieren, hergestellt, auf die erforderliche Länge abgeschnitten, und zu einem Ring geformt wird, worauf die Ringenden durch Vulkanisieren oder Kleben miteinander verbunden werden, worauf die so gebildete Dichtungsmanschette in die zuvor gefertigte Kupplungshülse eingesetzt und mit dieser verbunden wird.
17. Verwendung der Rohrkupplung nach Anspruch 1 zum Verbinden von Rohren mit glatten Rohrenden, insbesondere von Faser- bzw. Asbestzementrohren oder Kunststoffrohren.
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