CH650984A5 - Verfahren zur herstellung einer verpackung, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und nach dem verfahren hergestellte verpackung. - Google Patents
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Description
Bei der vorliegenden Erfindung ist es vorweggenommen,
dass ein unterer Streifen zu einer Querschneideeinrichtung vorgeschoben wird, wo der Streifen in der Mitte so geschnitten ist, dass Randtragabschnitte auf beiden Seiten des Streifens verbleiben. Dieses Vorschieben des Streifens kann kontinuierlich oder intermittierend erfolgen. Dieser Streifen, üblicherweise ein Bodenstreifen, kann aus einer Folie, Papier, einem Laminat oder jeglichem anderem Streifenmaterial bestehen, welches eine zufriedenstellende Einwicklung für das besondere zu verpackende Material vorsieht. Nach dem Anbringen eines querliegenden Schnittes zumindest im Bodenstreifen wird der Streifen mit einer Mulde oder einem Trog versehen, indem geeignet geformte Matrizen, Rollen oder Finger verwendet werden, wobei die Seitenabschnitte aufeinander zu gelegt werden. Der Zentralabschnitt dieses Streifens wird quer abgebogen, um einen Anschlag oder eine Endwand bzw. einen Endabschnitt auszubilden. Die so ausgebildete Tasche wird mit dem zu verpackenden Produkt gefüllt und dann durch Versiegelung einer Abdeckung am gewünschten Ort aufgebracht. Das resultierende verpackte Produkt wird dann vorzugsweise in getrennte Einheiten geschnitten. Das Deckelglied wird ebenso bei einigen Beispielen vor dem Aufbringen auf das Bodenteil mit einer Mulde versehen.
Die Erfindung kann unter Bezugnahme auf die folgenden Ziele zumindest teilweise folgendermassen zusammengefasst werden.
Es ist ein Ziel der Erfindung, eine VerpackungsVorrichtung vorzusehen, und sie wird vorgesehen, bei der zumindest der Trägerstreifen in eine Tasche umgeformt wird, ohne ein Verformen durch Strecken des Materials oder Wärmeaufbringung. Die Enden der so ausgebildeten Tasche liegen neben den querliegenden Schnitten des Trägerstreifens. Diese Enden oder End5
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abschnitte oder Endwände werden quer zum Streifen hochgebogen, um für das zu verpackende Produkt einen Anschlag bzw. eine Sperre zu bilden. Die Abdeckung wird an den seitlichen und endseitigen ebenen Randabschnitten des unteren Tragstreifens versiegelt angebracht, um eine versiegelte Verpackung vorzusehen, die eine hermetische Abdichtung des zu verpackenden Produktes vorsehen. Nach dem Formausbilden und Versiegeln bzw. dadurch Abdichten der Verpackung wird der Trägerstreifen weiterhin durch Abtrennen unterteilt, um einzelne Verpackungen des Produktes vorzusehen.
Es ist ein weiteres Ziel, der vorliegenden Erfindung eine Tasche vorzusehen, und sie wird vorgesehen, die in einem laufenden Streifen ausgebildet wird, welcher aus einer Folie, Papier, einem Laminat oder dgl. besteht. Diese Tasche wird mittels eines Formdornes ohne die Verwendung von Verformungswärme hergestellt. Diese Tasche wird in Folie, Papier, laminierten Streifen oder Film ausgebildet, welcher durch manupulative Mittel einer Verformung unterworfen wird, eher als einem Strecken oder Wärmeverformung zur Erstellung der Tasche. Ein querliegender Schnitt wird im laufenden Streifen ausgebildet, wobei die Seiten als Tragränder ungeschnitten verbleiben, so dass der Streifen nicht vollständig durchtrennt ist. In der Nähe dieser querliegenden Schnitte wird der Streifen in Endanschläge umgeformt. Diese Endanschläge schaffen durch Falten, Versetzen oder andere bekannte Mittel zum Versetzen in dem Streifen eine Tasche. Nach diesem Verformen wird das Produkt in diese Aufnahmetaschen eingegeben. Auf dem Trägerstreifen wird dann eine Abdeckung bzw. ein Deckel aufgebracht, welcher auf dem Trägerstreifen versiegelt wird, um das Produkt einzuschliessen und einzukapseln. Nach der Durchführung dieses Schrittes wird der Trägerstreifen weiter in Querrichtung zur Schaffung von individuellen Verpackungen dort abgetrennt, wo die querliegenden Schnitte liegen.
Bei den noch vollständiger zu beschreibenden Ausführungsbeispielen sind im unteren Tragstreifen ausgebildete Taschen dargestellt. Bei einer Ausführungsform hat der untere Tragstreifen einen querliegenden Schnitt in Form eines «I». Dieser untere Tragstreifen wird in eine Mulde bzw. einen Trog umgeformt, welcher parallele Seitenränder umfassen kann. Endanschläge oder Endwände werden dann ausgebildet und an den gewünschten Ort gebracht, wonach an den vier Ecken eine Faltung vorgenommen wird. Die Endfaltungen schaffen nach aussen stehende Rippen, die normalerweise in derselben Ebene verlaufen wie die Rückhalteseiten der Tasche für das Produkt. Nach dem Füllen der Tasche mit einem Produkt wird die Abdeckung am Ort versiegelt. Die gefüllte und versiegelte Tasche kann weiterhin vom Streifen abgetrennt werden und die individuell entstehenden Verpackungen werden durch nicht dargestellte Verfahren gesammelt.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel wird der untere Tragstreifen in eine Mulde oder einen Trog verformt, während oder nachdem die querliegenden Schnitte vorgenommen wurden. Neben jedem querliegenden Schnitt werden vordere und hintere Endanschläge vorgesehen, die im Bodenstreifen ausgebildet sind. Das zuverpackende Produkt wird dann in diese Tröge zwischen den Endanschlägen eingegeben. Ein Deckelteil, welches auf ähnliche Weise geformt oder als Film ausgebildet sein kann, wird dann an den Seiten und an den Enden des Trägerstreifens befestigt, um das Produkt am Ort zu halten. Die Längsversiegelung kann durch Heisssiegeleinrichtungen oder andere Versiegelungseinrichtungen vorgenommen werden. Die Querversiegelung in der Nähe der querliegenden Schnitte kann in Schlangenlinienform so erfolgen, dass die Länge der Endversiegelung dieselbe Länge hat wie die Breite des Trägerstreifens am Schnitt im Trägerstreifen vor der Ausbildung des Streifens in einen Trog. Diese Versiegelung in Schlangenlinienform ist üblicherweise notwendig, damit das überschüssige Streifenmaterial ohne Falten oder Knautschstellen im Trägerstreifen abgedichtet ist.
Bei einer noch weiteren Ausführungsform wird der untere Trägerstreifen durch Matrizen in einen mit Endabschnitten versehenen Trog verformt, die den unteren Film in eine bestimmte Form bringen, während und wenn die querliegenden Schnitte vorgenommen werden. Im unteren Streifen wird die gewünschte Form durch zusammenwirkende Formmatrizen vorgenommen. Der Bodenstreifen wird nicht gestreckt, da die querliegenden Schlitze ein Bewegen der Endabschnitte in eine Ebene ermöglichen, die dieselbe wie die Seitenteile ist. Der Deckel kann teilweise einer Formgebung unterworfen sein und wird dann mit dem unteren Film durch untere und obere beheizte Matrizenmittel versiegelt aufgebracht werden. Mit dieser alternativen Ausführungsform ist die Verwendung einer Schlangenlinienversiegelung nicht notwendig.
Das Verpackungsmaterial kann eine Folie, Papier, ein Laminat mit einer inneren Kunststoffbeschichtung oder jedes andere Material sein, welches mit dem zu verpackenden Produkt verträglich ist. Das Deckelteil kann ein Film sein und wird auf dem Trägerteil durch Heissversiegeln aufgebracht werden. Das Deckelteil kann auch ein Film oder ein Papierteil sein, welches durch einen Klebstoff aufgebracht wird, welcher Klebstoff vorbereitend aufgebracht oder kurz vor dem abdichtenden Aufbringen des Deckels aufgebracht werden kann. Bei einer derartigen Ausführungsform, die noch vollständiger zu beschreiben ist, ist festzustellen, dass das untere und obere Verpackungsmaterial, obwohl durch Matrizen, Finger oder dgl. umgeformt, einen querliegenden Schlitz hat, der zumindest in einem der Teile ausgebildet ist. Der ausgebildete Schlitz verhindert nicht nur, sondern sorgt dafür, dass das Verpackungsmaterial nicht gestreckt oder geschlitzt wird. Wärme oder andere streckende Einrichtungen, die üblicherweise verwendet wurden, schwächen die Verpackung, insbesondere an den Ecken.
Zuzüglich zu dieser vorstehenden Zusammenfassung erfolgt die nachfolgende Beschreibung zur Sicherstellung einer angemessenen Hilfe zum Verständnis der Erfindung. Diese Offenbarung ist jedoch nicht dazu bestimmt, jedes erfindungsgemässe Konzept abzudecken, ganz gleich wie es später durch Veränderungen in Form von weiteren Verbesserungen verändert werden kann. Aus diesem Grund wurden Ausführungsbeispiele einer ausgebildeten Tasche des und in dem unteren Tragstreifen ausgewählt, wie sie für die Verwendung hinsichtlich des Ver-packens von Nahrungsmittel und dgl. geeignet sind. Es werden bevorzugte Mittel zum Schneiden, Formen, Füllen und Versiegeln bzw. Abdichten des Produktes gezeigt. Diese besonderen Ausführungsbeispiele und die Herstellungsvorrichtungen wurden für die Zwecke der Darstellung und Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen ausgewählt:
Fig. 1 repräsentiert eine isometrische, teilweise schematische Ansicht mit der Darstellung der Vorrichtung zur Herstellung der Verpackung, bei der der Bodenstreifen in Tröge geformt wird mit in Stopteile geformten Enden in der Nähe seines Querschnittes im Trägerstreifen,
Fig. 2 repräsentiert eine isometrische Ansicht in vergrösser-tem Massstab und ein individuell verpacktes Produkt, wie produziert durch den Betrieb und die Vorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 3 repräsentiert eine Querschnittsansicht der Verpackung gemäss Fig. 2 entlang der Linie 3-3 in Fig. 2 in Richtung der angegebenen Pfeile,
Fig. 4 repräsentiert eine teilweise fragmentarische Draufsicht mit der Darstellung des Querschnittes bei der Ausformung der benachbarten Endabschnitte im Trägerstreifen und danach,
Fig. 5 repräsentiert eine teilweise schematische, isometrische Ansicht der Verpackungsherstellungsvorrichtung, bei der der Trägerstreifen teilweise mit einen «I»-Schnitt versehen und bei dem im Bodenstreifen eine Tasche mit End- und Seitentafeln
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ausgebildet ist, wobei an den vier Ecken der Tasche ein Faltvorgang vorgesehen wird,
Fig. 6 repräsentiert eine Bodenansicht des entsprechend der Verpackungsfolge in Fig. 5 hergestellten Verpackungsproduktes im vergrössertem Massstab,
Fig. 7 repräsentiert einen Querschnitt durch die Packung gemäss Fig. 6 entlang der Linie 7-7 in Richtung der dargestellten Pfeile,
Fig. 8 repräsentiert eine fragmentarische Draufsicht auf den Trägerstreifen gemäss Fig. 5 mit der Darstellung der «I»-förmi-gen Querschnitte in diesem laufenden Streifen,
Fig. 9 repräsentiert eine fragmentarische Draufsicht auf den laufenden Streifen gemäss Fig. 8, nun zum Vorsehen der Seitenwände der Tasche gefaltet,
Fig. 10 repräsentiert eine Draufsicht auf diesen Streifen gemäss Fig. 9, wobei die Enden der Tasche nun die Endwände formen und die gefalteten Lappen nun für das Abdichten in Lage gebracht sind,
Fig. 11 zeigt eine fragmentarische Draufsicht auf die Eckkonstruktion in vergrössertem Massstab und mit der Darstellung der Faltungen, wobei die Tasche keine Streckungen oder Brüche im ausgebildeten Film aufweist,
Fig. 12 repräsentiert eine fragmentarische Draufsicht mit der Darstellung des in eine Vielzahl von Taschen geschnittenen Bodenstreifens,
Fig. 13 repräsentiert eine isometrische, teilweise schematische Ansicht einer der Fig. 1 ähnlichen Vorrichtung mit der Darstellung einer alternativen Herstellung einer Verpackung, bei der das Bodenteil von einem Formstempel in einen Trog geformt wird, wobei die Enden in einer Ebene liegen und wobei zugleich im Trägerstreifen die Querschnitte vorgesehen werden,
Fig. 14 repräsentiert eine Seitenschnittansicht in teilweise vergrössertem Massstab entlang der Linie 14-14 der Fig. 13 in Richtung der Pfeile,
Fig. 15 repräsentiert eine Schnittansicht des Formstempels und des unteren Filmes der Fig. 14 entlang der Linie 15-15 in Fig. 13 in Richtung der angegebenen Pfeile,
Fig. 16 repräsentiert eine Schnittansicht einer Warmsiegel-matrizeneinrichtung zum Versiegeln der von der Vorrichtung gemäss Fig. 13 hergestellten Verpackung, entlang der Linie 16-16 in Fig. 13 in Richtung der dargestellten Pfeile und
Fig. 17 eine isometrische Ansicht einer vollständigen Verpackung, so wie sie durch die Vorrichtung gemäss Fig. 13 hergestellt wurde.
In der nachfolgenden Beschreibung und in den Ansprüchen werden verschiedene Teile zum besseren Verständnis durch spezifische Namen identifiziert. Diese Namen sind dazu bestimmt, in ihrer Anwendung Gattungsbegriff zu sein. Entsprechende Bezugszeichen beziehen sich für die gesamten Figuren der Zeichnungen auf gleiche Teile.
Die begleitenden Zeichnungen, welche Teil dieser Beschreibung sind, offenbaren zum Zwecke der Erläuterung Konstruktionseinzelheiten. Jedoch können konstruktive Einzelheiten modifiziert werden, ohne das Konzept und die Prinzipien der Erfindung zu verlassen. Die Erfindung kann auch in andere, als die dargestellten Konstruktionen inkorporiert sein.
Nun bezugnehmend auf die durch die Vorrichtung entsprechend Fig. 1-4 hergestellte Verpackung ist festzustellen, dass diese Vorrichtung mit einem Trägerstreifen 20 versehen ist, der in vorbestimmmte Intervalle geschnitten ist, um Querschnitte 22, d.h. quer zur Vorschubrichtung liegende Schnitte zu bilden. Diese Schnitte verlaufen nicht vollständig quer über den Streifen, sondern enden in einem bestimmten Abstand vor den Seitenkanten 23. Dieser laufende Streifen wird von einem Rollenständer abgegeben, welcher nicht dargestellt ist. Bei der Vorwärtsbewegung wird der Streifen zwischen nicht dargestellten oberen und unteren Walzen bewegt, um im Streifen einen Trog auszubilden. Dieser Trog kann ebenso mit Schuhen oder Fingern versehen werden, auf und unter dem der Streifen bewegt werden kann. Beide Mittel sind in der Industrie wohlbekannt und werden daher nicht dargestellt und näher beschrieben. Die Ausbildung eines Troges resultiert in den Kanten, die nach innen aufeinander zu sich bewegen. Nach dem Ausbilden des Troges werden durch eine nicht dargestellte Matrize Endabschnitte oder Anschläge 24 ausgebildet. Formmatrizen oder Formschuhe, wie sie beim Stand der Technik bekannt sind, können durch Vorsprünge oder Ausnehmungen in miteinander in Eingriff stehenden Walzen vorgesehen sein. Das Ausformen kann auch durch hin- und hergehende Matrizen erfolgen, die mechanisch oder hydraulisch in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung des Filmes bewegt werden. Wenn diese als Anschläge für das eingefüllte Nahrungsmittel dienenden Endabschnitte 24 ausgebildet werden, hat der Schnitt 22 die in Fig. 4 angegebene Konfiguration. Da und wenn die Oberfläche der Endabschnitte 24 vom Trogabschnitt nach oben verlaufen, verursacht sie ein Spreizen des Schnittes im Zentrum in die Form von ineinanderlaufender Bögen 25. Die Endabschnitte 24 sind ausgebildet, um kurze ebene Bereiche in der Nähe des Schnittes vorzusehen.
Dies sind kurze oder schmale Bereiche 26 zwischen dem Schnitt und den Endabschnitten. Das Produkt 27 wird nun in den Trogbereich und zwischen die Endabschnitte 24 eingegeben. Ein Deckel 28 wird nun auf den so geformten unteren, mit Trögen versehenen Streifen aufgebracht. Dabei sind die Deckel streifenförmig aneinandergereiht. Dieser Deckel kann gekrümmt ausgebildet sein, um entsprechend der Darstellung in Fig. 3 eine Tasche zu bilden.
Dieser Deckel 28 wird an seinen Kanten bzw. in seinen Randbereichen mit dem unteren Trägerstreifen 20 versiegelt. Ein Querschnitt 30 kann ebenso im Deckelstreifen ausgebildet sein, so dass diese Schnitte mit den unteren Schnitten 22 fluchten, wenn die jeweiligen Deckel in Position gebracht und auf dem unteren Trägerstreifen 20 aufgebracht sind. Es wird nun entlang jeder Kante eine Längsversiegelung 31 vorgenommen. Querversiegelungen 32 und 34 werden nun vorgenommen, und zwar neben jedem Schritt. Jede Querversiegelung ist hinsichtlich der Konfiguration schlangenförmig und ist hinsichtlich der Länge der Breite des Streifenabschnittes 22 angepasst, bevor der Trägerstreifen 20 in einen Trog ausgebildet wurde. Diese schlangenlinienförmige und längliche Versiegelung ist so vorgesehen, dass keine Falten oder Verkrumpelungen an der Versiegelung der Tasche auftreten. Es ist zu bemerken, dass nach dem Ausbilden der Tröge der untere Trägerstreifen 20 mittels eines Vakuum-Bandes in der geformten Lage gehalten werden kann. Vakuumbänder sind in der Technik bekannt und werden verwendet, wenn und wo dies erforderlich ist. Der Deckel 28 kann als am Ort geformter Film ausgebildet sein, welcher durch ein ähnliches Vakuumband, wie ein ähnliches Vakuum-Band, wie im Zusammenhang mit dem Trägerstreifen 20 gehalten wird. Das zu verpackende Produkt 27 kann flüssig, fest, halbfest, granular oder eine Kombination dieser Konsistenzen sein. Dieses Produkt wird von jedem der trogförmigen Bereiche, den Endabschnitten 24 und dem versiegelten Deckel 28 aufgenommen. Es ist zu bemerken, dass die in «Linien»-Folge dargestellte Verpackung als einzelne Verpackungen ausgebildet sind. Jedoch kann eine Vielzahl von Verpackungen im unteren Trägerstreifen und im Deckelstreifen ausgebildet sein. Dabei ist auch ein Ausbilden von Trögen zum Aufnehmen und Halten des Produktes vorgesehen. In keinem Fall ist eine Deformation oder ein Strecken des Materials festzustellen.
Eine obere Konturwalze 36 dient der Ausbildung des Deckels 28. Eine untere Konturwalze 38 ist geeignet, mit der Walze 36 zusammenzuwirken. Mit ihren äusseren Abschnitten vergrösserten Durchmessers pressen die Walzen die Ränder 31 der Verpackung zusammen. Wenn ein Heissversiegeln dieser Verpackung zu erreichen ist, können diese Walzen 36 und 38 lokal erwärmte Abschnitte aufweisen, um die gewünschten Sie5
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gelresultate vorzusehen. Das Versiegeln der Enden 32 und 34 erfolgt durch Versiegelungseinrichtungen, die nicht dargestellt sind. Üblicherweise ist auf einer Seite der Verpackung (oben oder unten) eine Schlangenlinienform vorgesehen und an der gegenüberliegenden Seite ist eine Stützeinrichtung vorgesehen. Wenn eine Heissversiegelung vorzunehmen ist, können erwärmte Siegelmatrizen von einem Teil 40 getragen werden, welches für die Vorwärtsbewegung zur Verpackung programmiert ist. Es ist festzustellen, dass die Querversiegelung in diesem mehr oder weniger ebenen Bereich 26 zwischen den aufgedrehten Endabschnitten 24 und dem Schnitt 22 vorgenommmen wird, welcher im Bereich 25 resultiert. Wo und wann der Deckel 28 ebenfalls zu tragen ist, werden die Endabschnitte 24 vom Trog so versetzt, dass sie in einem schmalen, flachen Bogen über der Ebene der Seitenränder 31 verlaufen. Das Ausmass dieses nach oben weisenden Bogens ist nur eine Sache der Auswahl, bestimmt durch die herzustellende und zu schaffende Verpackung. Die Schlangenlinienversiegelung sorgt für die erforderliche Länge zur Ausbildung einer Versiegelung ohne Falten und Runzeln bzw. Knautschzonen.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere Fig. 5 bis 11 ist festzustellen, dass ein unterer Trägerstreifen 50 teilweise durch einen Querschnitt 52 durchtrennt ist, welcher nicht bis zu den Seitenkanten des Streifens verläuft. Jeder Querschnitt endet in kurzen Schnitten 53 und 54, die im wesentlichen parallel zu den Kanten 55 des Streifens 50 verlaufen. Die Schnitte 53 und 54 sind in einem kurzen Abstand von den Kanten 55. Die Abschnitte 56 (Ränder) ausserhalb dieser Schnitte sind die Tragmittel für den unteren Trägerstreifen 50. Formschuhe, Formfinger oder Formrollen bekannter Art, die in vielen früheren Patenten dargestellt sind, formen den Trägerstreifen 50 in einen Trog, bei dem Längsstreifen 57 normal zu den oberen Tragstreifenabschnitten 56 sein können oder, wenn dies gewünscht ist, leicht geneigt sein können. Das Falten und Formen dieses unteren Tragstreifens kann auf vielerlei herkömmliche Weise erfolgen, wie dies dem Fachmann in dieser Technik bekannt ist und wie dies in erteilten Patenten beschrieben ist.
Endformfinger 58 und 59 einer späteren Station bewegen sich nach oben und wirken mit oberen Faltgliedern zusammen, um im wesentlichen vertikale Endwände 60 und 62 auszubilden. Diese oberen Formteile oder -finger herkömmlicher Art, so wie sie dem Fachmann in dieser Technik bekannt sind, werden in den Trog bewegt, um das nach oben Falten der Endwände 60 und 62 zu unterstützen. Nachdem diese Endwände ausgebildet und vom Trog nach oben bewegt sind, werden horizontale Endlaschen 64 und 66 dadurch geformt, dass sie zueinander und in der Ebene der Ränder 56 gefaltet werden. Nach dem Versetzen vom Trog werden die äusseren Enden der Endlaschen 64 und 66 gefaltet, um überlappende Abschnitte 67 und 68 zu bilden, wie dies in Fig. 10 und 11 dargestellt ist. Ein Abstand oder Spalt 70 wird so im Trägerstreifen 50 ausgebildet, nachdem in diesem Trägerstreifen 50 eine Tasche ausgebildet wurde. Dieser Spalt 70 ist im wesentlichen gleich der Länge der Endwände 60 und 62. Die Endlaschen haben eine entwickelte Breite, die im wesentlichen gleich den Längen 53 und 54 des «I»-Schnittes ist. Wenn die Endlaschen 62 und 64 in der Ebene der Seitenränder 56 gefaltet sind, bilden sie die dreieckigen überlappenden Abschnitte 67 und 68, die entweder in der Nähe von oder oberhalb der Seitenränder56 des Trägerstreifens 50 liegen. Die Faltplazierung der Ecken ist nur eine Sache der Bevorzugung.
Bezugnehmend nun auf die Unterseite der Produkttasche und die Ansicht der Fig. 6 mit der Darstellung der Unterseite des Verpackungsbehälters ist festzustellen, dass mifdem Ausbilden der Endwände 60 und 62 und der Endlaschen 64 und 66 mit den schräg auslaufenden überlappenden Abschnitten 67 und 68 Bodenrippen ausgebildet werden. Diese Abschnitte sind in Ausrichtung mit den Seiten 57 dargestellt und mit den Bezugszeichen 71, 71A, 72 und 72A bezeichnet. Ein anderes Faltmuster als das dargestellte kann vorgesehen werden, bei dem die gefalteten Enden 71, 71A, 72 und 72A sich eher als in Ausrichtung mit den Seitenabschnitten 57 in einem anderen Winkel dazu befinden.
Bezugnehmend nun wieder auf Fig. 5, 10 und 11 ist festzustellen, dass nach dem Ausbilden des bodenseitigen Behälters dieser mit Produkten gefüllt werden kann (nicht dargestellt), welches granular, fest, halbfest, halbflüssig oder flüssig ist, wonach ein Deckel 73 an den bestimmten Ort gebracht wird. Der Deckel 73 wird von Walzen 74 und 76 geführt und gedrückt, um diesen Deckel zum Trägerstreifen zu bringen, wo dieser Deckel entweder durch Heissversiegeln oder durch ein Klebe-aufbringen am Rand des in den Trägerstreifen geformten Troges angebracht wird. Nachdem die versiegelte Verpackung hergestellt worden ist, werden herkömmliche Schneidmittel verwendet, um die Verpackungen in separate Komponenten zu trennen.
Beide vorgenannten Verpackungskonzepte setzen eine Verwendung von Standard-Flachverpackungsmaterial voraus, welches auf eine intermittierende oder kontinuierliche Weise manipuliert wird, um so in einer geformten Tasche mehr Volumen vorzusehen. Normalerweise ist das verwendete Material für Wasser und Luft undurchlässig, so dass eine Versiegelung einen hermetischen Schutz der Inhalte vorsieht. Das Innere dieser Verpackung ist normalerweise mit einer Versiegelungsfläche, wie ein Film, versehen und vorzugsweise wirken Versiegelungsstangen auf die flache Bandlinie, um die gewünschte Verpackung vorzusehen.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 12 beabsichtigen die verschiedenen Konzepte eine Mehrfachausbildung von Verpackungen in einem Streifen und mehr als eine «Nacheinan-der»-Anordnung kann vorgesehen werden. Die Trägerstreifen und das korrespondierende obere Deckelband, welches auf den Trägerstreifen aufgebracht wird, um einen Deckel für das im Trägerstreifen liegende Produkt zu bilden, sorgen für ein versiegeltes Produkt und eine Verpackung in Mehrfachbreiten. Der resultierende Streifen von Verpackungen wird getrennt und so getrimmt, dass die Verpackungen auf die gewünschte Weise vorgesehen werden. Ob ein einzeldimensionierter oder linearer Schlitz, ein «I»-förmiger Schlitz oder mehrere davon verwendet werden, in jedem Falle wird das die Tasche bildende Verpackungsmaterial nicht gestreckt oder geknautscht. Ein Vakuumtisch kann, wenn nötig, vorgesehen sein, um das Trogmaterial während des Füllens in der gewünschten Form zu halten. Eine Abdeckimg kann nun vorgesehen werden. Die Taschen haben eine solch dimensionierte Breite und Tiefe, dass sie an das in die Tasche einzubringende Produkt angepasst sind, gleich ob es sich dabei um ein flüssiges, festes, halbfestes oder granular-förmiges Produkt handelt. Normalerweise wird eine Heisssie-gelstange mit einer elastischen Abstützung verwendet, um die Verpackung in den versiegelten Zustand zu bringen. Ein Klebstoff kann verwendet werden, um den Deckel an der Tasche zu halten, wobei dann eine Heisssiegelstange nicht erforderlich ist. Das Abtrennen des Streifens erfolgt zur Erleichterung der Bedienungsperson der Verpackungsmaschine.
Letztlich wird nun auf Fig. 13 bis 17 Bezug genommen. In diesen Zeichnungen ist eine alternative Anordnung zu der Verpackung dargestellt, wie sie mit der Vorrichtung gemäss Fig. 1 bis 4 hergestellt wird. Bei dieser alternativen Ausführungsform der Fig. 13 bis 17 wird ein unterer Film durch Formmatrizen in eine bestimmte Form gebracht, was nachfolgend noch vollständig beschrieben wird. Der Deckel bzw. die Abdeckung kann ebenso mit ähnlichen Mitteln ausgebildet werden, wobei das Versiegeln vorzugsweise mit erwärmten Versiegelungsmatrizen erfolgt.
Entsprechend der Darstellung wird ein unterer Trägerstrei-
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fen 120 in vorbestimmten Intervallen geschnitten, um Querschnitte oder Schlitze 122 auszubilden. Diese Schnitte verlaufen ähnlich wie die zuvor beschriebenen Schnitte nicht vollständig quer über den Trägerstreifen, sondern enden bevorzugterweise in einem Abstand zu den Kanten 123. Dieser laufende Streifen wird von einer nicht dargestellten Versorgungsrolle abgegeben. Bei seiner Vorwärtsbewegung wird der untere Trägerstreifen 120 zu und zwischen die obere und untere Formmatrize 80 und 82 gebracht. Wie in Fig. 14 dargestellt ist, hat die obere Formmatrize eine männliche Formgebung mit einem vorstehenden Mittelabschnitt, welcher die Tasche oder den Hohlraum in dem unteren Trägerstreifen formt. Eine ähnliche, mit dieser zusammenwirkende Konfiguration ist in der unteren Formmatrize 82 ausgebildet, natürlich unter Berücksichtigung der Dicke des Trägerstreifens. Wie durch Pfeile angedeutet, sind die obere und untere Formmatrize 80 und 82 aufeinander zu und voneinander weg mittels nicht dargestellter hydraulischer Mittel hin-und herbewegbar.
Wie dargestellt, wird der Querschnitt oder Querschlitz 122 durch ein Messer 84 ausgebildet, welches von der oberen Formmatrize gehalten und mit dieser bewegt wird. Diese Messer 84 treten durch Ausschnitte 86, die in der unteren Formmatrize 82 ausgebildet oder vorgesehen sind. Entsprechend der Darstellung in Fig. 13 stützt die untere Formmatrize eine Vielzahl von Hohlräumen zur Ausbildung der Tasche. Jedoch wird die untere Formmatrize zyklisch während des Vorschreitens des unteren Trägerstreifens auf und ab bewegt. Die zusammenwirkenden Formmatrizen schaffen Endwände 124, die an beiden Enden der Tasche ausgebildet werden. Diese Endwände befinden sich in derselben oder im wesentlichen in derselben Ebene wie die Seitenränder 123. Das Ausformen von Taschen im Trägerstreifen verursacht am Schnitt des Streifens ein leichtes Auseinanderziehen des Schnittes zu einem Spalt 126. Die Endwände oder Endabschnitte 124 in der Nähe der Schnitte 122 befinden sich in derselben Ebene wie die seitlichen Verbindungsränder 123. Ein Deckel 128 wird nun zum und auf den unteren, geformten Trägerstreifen 120 gebracht. Dieser Deckel kann zur Ausbildung einer Tasche entsprechend Fig. 16 und 17 gewölbt sein.
Der Deckel 128 wird zur ausgeformten unteren Tasche gebracht, nachdem diese mit einem Produkt 127 gefüllt wurde, was von einem und durch einen Einfülltrichter 88 abgegeben wurde. Entsprechend der Darstellung wird die Seitenversiegelung 131 des Deckels am unteren Trägerstreifen anfänglich durch eine obere und eine untere Walze 136 und 138 vorgesehen. Nachdem die anfängliche Seitenversiegelung vorgenommen worden ist, können die Querversiegelungen 132, 134 durch miteinander wirkende erwärmte Matrizen 90 und 92 erfolgen, die zyklisch durch hydraulische oder ähnliche nicht dargestellte Mittel zyklisch voneinander weg und aufeinander zu bewegt werden. Die Querversiegelungen 132 und 134 sind in Fig. 16 dargestellt und die Pfeile deuten die zyklische Bewegung an, die verwendet wird, um die Matrizen 90 und 92 auf eine Versiegelungslage hin und von dieser weg zu bewegen, und zwar unter Druckaufwendung. Eine vervollständigte Verpackung ist in Fig. 17 dargestellt. Das Schneiden in getrennte Verpackungen erfolgt durch ein Messer 140, welches in Fig. 13 dargestellt ist. Wenn das Heissversiegeln verwendet werden soll, werden ebenso die Walzen 136 und 138 und die Matrizen 90 und 92 erwärmt. Dies soll nicht die Verwendung von Folie, eines Klebstoffes oder anderer Versiegelungsmittel aus-schliessen.
Bei den vorgenannten Beispielen des Ausformens eines Troges oder einer Tasche im unteren Trägerband ist festzustellen, dass dieses Ausbilden von Trögen nicht zu einem Strecken oder Schwächen des Trägermaterials führt. Diese Ausbildung von Trögen, d.h. das Verformen des Trägerstreifens, führt jedoch zu einer Einschränkung der Breite der Verpackung. Die Kanten und deren Querabschnitte in der Nähe des Schnittes werden im wesentlichen so aufrechterhalten, dass eine Abdichtung bzw. Versiegelung leicht und genau durch Wärme und/oder Druck so erfolgen kann, dass die gefüllten Verpackungen mittels eines Standardantriebes oder Vorbewegungsmechanismus durch die Vorrichtung getragen werden können.
Bei der mit der Vorrichtung gemäss Fig. 1 geformten Tasche ist festzustellen, dass die unteren Schnitte 22 und die oberen Schnitte 30 (wenn vorgesehen) üblicherweise durch hin- und hergehende Messer hergestellt werden. Dies schliesst jedoch nicht andere Mittel aus, wie in oder durch Rollen getragene Messer. Die Endwände oder Endabschnitte 24 der Tröge werden herkömmlicherweise durch miteinander wirkende, hin- und hergehende Matrizen ausgebildet, können aber auch durch sich drehende Formeinrichtungen, wie Finger hergestellt werden. In Fig. 5 wird der «I»-Schnitt 52 üblicherweise durch hin- und hergehende Matrizen ausgebildet. Es können jedoch auch Drehmatrizen entsprechend Fig. 1 verwendet werden. Das Ausbilden der Laschen 64 und 66 erfolgt üblicherweise durch Finger. Die Faltungsrichtung und die Form und Lage der Teile 71, 71A, 72 und 72A bestimmen die Wirkung und Formation des Fingerapparates und deren Wirkung.
Es ist festzustellen, dass die Konstruktion gemäss Fig. 1 und 5 nicht gezeigt wurde für das Querschlitzen und das Ausbilden der Mulde. Das Querversiegeln wurde ebenfalls nicht gezeigt. Diese Vorrichtung ist herkömmlich und kann auf verschiedene Weise erstellt werden. Die Konstruktion gemäss Fig. 13 ist lediglich repräsentativ für die Mittel zum Erreichen dieses Schlitzens, Formens, Faltens und Versiegeins eines besonderen Produktes. Die Verpackung und das zu verwendende Material unterliegen einer Beurteilung des Designers der Vorrichtung entsprechend seiner Betrachtungsweise.
Als ein Verfahren sieht die zuvor beschriebene Vorrichtung die folgenden Verfahrensschritte vor: Vorsehen und Vorbewegen eines unteren Teiles bestimmter Breite und grosser Länge, bestehend aus plattförmigem Material, welches für die Ausbildung einer Reihe von Aufnahmetaschen geeignet ist; Ausformen einer Reihe von im wesentlichen identischer querliegender Schnitte in diesem unteren Teil in im wesentlichen gleichen und regulären Intervallen, wobei diese Schnitte kürzer sind als die Breite des unteren Teiles, wodurch seitliche Trägerabschnitte im unteren Teil belassen werden; Versehen dieses unteren Teiles mit einem Trog oder einer Mulde, welcher im wesentlichen dieselbe Breite im unteren Teil hat wie der querliegende Schnitt; Ausbildung einer Endwand oder eines Endabschnittes an jeder Seite des querliegenden Schnittes, wobei durch diese Endabschnitte oder Endwände und der Mulde eine ein Produkt aufnehmende Tasche vorgesehen wird, wobei diese Endwände im unteren Teil unter Abwesenheit von Wärme- und Streckvorgängen des Teiles so geformt werden, dass die Integrität aller Wandabschnitte der Tasche im wesentlichen auf ihrem Weg durch die Verformungsschritte unverändert bleiben; Abgeben einer gewünschten Produktmenge zu und in die in dem unteren Trägerteil ausgebildeten Tasche; Aufbringen eines Deckels auf die um die Tasche herumliegenden Randabschnitte, um das Produkt in der Tasche festzuhalten; und nachfolgendes Abtrennen der versiegelten Taschen in getrennte Verpackungen. Das zuvor genannte Verfahren umfasst weitere, in den Ansprüchen dargelegte Verfahrensschritte.
Ausdrücke wie «links», «rechts», «auf», «ab», «unten», «oben», «vorne», «hinten», «in», «aussen» und dgl. sind anwendbar auf die dargestellten und in Verbindung mit den Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen. Diese Ausdrücke dienen lediglich der Beschreibung und beziehen sich nicht notwendigerweise auf eine besondere Lage, in der
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die Tasche im Trägerstreifen konstruiert oder ausgebildet wird.
Während besondere Ausführungsformen der im Trägerstreifen ausgebildeten Verpackung dargestellt und beschrieben wurden, ist es verständlich, dass der als unteres Teil ausgebildete Trägerstreifen in jedem beliebigen Winkel zur Horizontalen oder zur Vertikalen liegen kann. Die Erfindung ist nicht durch diese Beschreibung eingeschränkt, da Abänderungen innerhalb des Schutzes der begleitenden Ansprüche vornehmbar sind, so dass der Schutz sich so breit erstreckt wie es der Stand der s Technik erlaubt.
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4 Blätter Zeichnungen
Claims (28)
- 650 9842PATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zum Herstellen einer Verpackung für ein Produkt (27), welches granular, fest, halbfest oder flüssig ist oder einen Mischaggregatzustand aufweist, wobei die Verpackung ein unteres Teil (20) und ein Deckelteil (28) umfasst, deren zueinander gerichtete Stirnflächen versiegelbar sind, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: (a) Vorschieben eines unteren Teiles bestimmter Breite und einer grösseren Länge eines Blattmaterials (50), welches geeignet ist, eine Reihe von Aufnahmetaschen zu bilden, (b) Erzeugung einer Reihe von im wesentlichen identischer, querliegender Schnitte im genannten unteren Teil in im wesentlichen gleichen und regelmässigen Intervallen, wobei diese Schnitte kürzer sind als die Breite des unteren Teiles, wodurch seitliche Tragabschnitte im unteren Teil erhalten bleiben, (c) Erzeugung einer Mulde im unteren Teil, welche Mulde im wesentlichen über dieselbe Breite in dem unteren Teil verläuft wie die querliegenden Schnitte, (d) Erzeugung eines Endabschnittes an und auf jeder Seite jedes querliegenden Schnittes, wobei diese Endabschnitte und die Mulde eine Produktaufnahmetasche bilden, wobei die Endabschnitte im unteren Teil ohne Wärme und Strecken des Teiles ausgebildet werden, so dass die Gesamtheit aller Wandabschnitte der Tasche während der Verformungsoperation im wesentlichen unverändert verbleiben, (e) Zufuhr einer gewünschten Produktmenge zu und in die ausgeformte Tasche des unteren Trägers, (f) Aufbringung eines Deckels auf die die Tasche umgebenden Randabschnitte zum Festhalten des Produktes in der Tasche und (g) nachfolgendes Abtrennen der versiegelten Taschen, um getrennte Packungen zu erhalten.
- 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Teil ausreichend breit ausgeführt ist, dass Seite-bei-Seite querliegende Schnitte in dem unteren Teil ausgebildet werden und dass entsprechend ausgebildete Mulden und Endabschnitte für das Mehrfachausformen und Mehrfachfüllen der Taschen vorgesehen sind.
- 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt im unteren Teil im wesentlichen in gerader Linie und die geformte Mulde gekrümmt ausgebildet werden.
- 4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte mindestens bis in die Ebene der seitlichen Stützabschnitte des unteren Teiles von der Mulde weg nach oben gestossen werden.
- 5. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte von der Mulde weg nach oben gestossen werden, um über die Ebene der seitlichen Trägerabschnitte des unteren Teiles emporzuragen und dass der Deckel so ausgebildet ist, dass er auf die vorstehenden Teile der Endabschnitte passt.
- 6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil zusätzlich in demselben Abstand und derselben Breitenerstreckung geschnitten ist wie das untere Teil.
- 7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Versiegelungsmittel für den Verpackungsabschnitt neben dem querliegenden Schnitt im unteren Teil von gleicher Länge ist wie die Länge des Schnittes vor dem Kürzen durch die Muldenausformung.
- 8. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querversiegelungsstreifen schlangenlinienförmig sind.
- 9. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Teil mittels zusammenarbeitender Formmatrizen zu einer Tasche geformt wird, wobei diese zusammenarbeitenden Formmatrizen zur Verformung des unteren Trägerstreifens zu einer Tasche mit einer ebenen Randanordnung der Kante und der Querabschnitte aufeinander zu bewegt werden, und dass nach dem Ausformen der Tasche die Formmatrizen voneinander weg bewegt werden, damit der nun verformte'untere Träger aus dem Bereich dieser Formmatrizen weg bewegt werden kann.
- 10. Verfahren nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die querliegenden Zwischenabschnitte im unteren Teil mittels Messern erzeugt werden, die durch die obere Formmatrize getragen werden.
- 11. Verfahren nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querversiegelungen durch hin- und hergehende Formmatrizen erzeugt werden, die nach Füllung der Tasche gegen die oberen bzw. unteren Filme bewegt werden,, und dass nach dem Versiegeln der Tasche die Formmatrize voneinander und von dem nun verpackten Produkt weg bewegt werden.
- 12. Verfahren nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Filme aus wärmeversiegelbarem Material bestehen und dass die Versiegelungsmatrizen erwärmt werden.
- 13. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt in dem unteren Teil «I»-förmig ausgebildet wird, wobei der Stegabschnitt des Schnittes im wesentlichen quer zur Länge des unteren Teiles verläuft, und dass an jedem Ende dieses Schnittes im wesentlichen parallel zu den Längskanten des unteren Teiles verlaufende kurze Schnitte eingesetzt werden.
- 14. Verfahren nach Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde mit im wesentlichen ebenen Randabschnitten ausgebildet ist, die im wesentlichen parallel zu den Seitenkanten des unteren Teiles verlaufen, und dass sich die Endabschnitte von einem Kurzschnittabschnitt bis zum gegenüberliegenden Kurzschnittabschnitt erstrecken, dass jeder Endabschnitt die Seitenabschnitte der Mulde zwischen den Schnitten umfasst, dass jeder Endabschnitt einen Abschnitt umfasst, welcher sich von dem Boden der Mulde bis zu einem Niveau nach oben erstreckt, welches im wesentlichen auf dem Niveau der Tragränder liegt, und dass der Endabschnitt ferner gegen den querliegenden Schnitt gefaltet ist, um ein Endversiegelungsmittel zur Festhaltung des Deckels bei der Versiegelung zu bilden.
- 15. Verfahren nach Patentanspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile der Endabschnitte, welche in die Ebene der Tragränder gebracht werden, an ihren Enden weiter gefaltet sind, um eine ebene Oberfläche zu bilden.
- 16. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schnitt im unteren Teil im wesentlichen geradlinig und die Mulde bogenförmig gekrümmt ausgebildet werden.
- 17. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte so geformt werden, dass sie von der Mulde weg zumindest bis zur Ebene der seitlichen Tragabschnitte des unteren Teiles nach oben gestossen werden.
- 18. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte so geformt werden, dass sie von der Mulde weg nach oben gestossen werden und über die Ebene der seitlichen Trägerabschnitte des unteren Teiles emporragen, und dass der Deckel so geformt wird, dass er auf dieses emporragende Element passt.
- 19. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Versiegeln des Verpackungsabschnittes in Nachbarschaft des querliegenden Schnittes im unteren Teil mittels eines Elementes vorgenommen wird, dessen Länge gleich der Länge des Schnittes vor der Verkürzung durch die Muldenerzeugung ist.
- 20. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche im unteren Teil dadurch ausgebildet wird, dass zusammenarbeitende Formmatrizen gegeneinander bewegt werden, um im unteren Streifen eine Tasche auszubilden, wobei beim Ausformen dieser Tasche ein ebener Rand und querliegende Abschnitte entstehen, und dass nach dem Ausbilden der Tasche die Formmatrizen voneinander und von der Tasche weg bewegt werden.51015202530354045505560653650 984
- 21. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die querliegenden Schlitze zwischen den Seitenkanten durch von den oberen Formmatrizen gehaltenen Messern geschnitten werden.
- 22. Verfahren nach Patentanspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Querversiegelungen durch obere und untere Matrizen erzeugt werden, indem diese Matrizen gegeneinander bewegt werden, nachdem die Tasche gefüllt wurde, und dass nach dem Versiegeln die Versiegelungsmatrizen voneinander und von dem nun verpackten Produkt weg bewegt werden.
- 23. Verfahren nach Patentanspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass wärmeversiegelbare Filme verwendet werden, und dass die Versiegelungen mittels erhitzter Matrizen vorgenommen werden.
- 24. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt im unteren Teil «I»-förmig ausgebildet wird, wobei der Stegabschnitt des Schnittes im wesentlichen quer zur Länge des unteren Teiles liegt, und dass an jedem Ende des Schnittes kurze Schnitt erzeugt werden, die im wesentlichen parallel zu den Längskanten des unteren Teiles verlaufen.
- 25. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde derart ausgeformt wird, dass zu den Seitenkanten des unteren Teiles im wesentlichen parallele und im wesentlichen ebene Seitenabschnitte entstehen, wobei sich die Endabschnitte von dem einen Kurzschnittabschnitt bis zum gegenüberliegenden Kurzschnittabschnitt erstrecken, dass jeder Endabschnitt den Seitenabschnitt der Mulde umfasst, welcher zwischen den Schnitten liegt und dass jeder Endabschnitt mit einem Abschnitt versehen ist, welcher vom Boden der Mulde auf ein Niveau nach oben verläuft, welches im wesentlichen auf dem Niveau der Tragränder liegt, und dass dann dieser Endabschnitt mit einem weiteren gefalteten Abschnitt in Richtung auf den querliegenden Schnitt geformt wird, um ein Endversiegelungsmittel zur Festhaltung des Deckels beim Versiegeln zu bilden.
- 26. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile der Endabschnitte, welche in die Ebene der Tragränder gebracht werden, derart verformt werden, dass ihre Enden gefaltet sind, um eine flache, ebene Fläche zur Befestigung des Deckels zu erhalten.
- 27. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch (a) Mittel zum Zuführen und Abstützen eines unteren Teiles (20) bestimmter Breite und einer grösseren Länge Blattmaterial (50), (b) Mittel zum Ausformen einer Vielzahl von im wesentlichen querliegenden und im wesentlichen in gleichen und gleichmässigen Intervallen angeordneten Schnitten (53, 54) im unteren Teil (20), wobei diese Schnitte kürzer sind als die Breite des unteren Teiles (20), wodurch seitliche Trägerabschnitte auf dem unteren Teil verbleiben, (c) Mittel (57, 60) zum Ausformen einer Mulde in dem unteren Teil, welche Mulde im wesentlichen dieselbe Breite im unteren Teil aufweist wie die Länge der querliegenden Schnitte, (d) Matrizenformmittel (80, 82) zum Ausformen von Endabschnitten (24, 124) an jeder Seite jedes querliegenden Schnittes, die mit der Mulde eine Produktaufnahmetasche bilden, wobei die Entabschnitte (24, 124) im unteren Teil ohne Erwärmen und Strecken des unteren Teiles so geformt sind, dass die Gesamtheit aller Wandabschnitte der Tasche auf ihrem Weg durch die Vorrichtung im wesentlichen unverändert bleiben, (e) Mittel (88) zum Zuführen einer gewünschten Produktmenge zu und in die ausgeformte Tasche des unteren Trägers, (f) Mittel zum Aufbringen eines Deckelteiles auf die Randabschnitte rings um die Tasche zum Festhalten des Produktes in der Tasche (136, 138) und (g) Mittel (140) zum Abtrennen der versiegelten Taschen zwecks Gewinnung getrennter Packungen.
- 28. Verpackung hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1.Verpackungen für Nahrungsmittelprodukte sind in der Technik bekannt. Insbesondere sind Verpackungen von behandelten und/oder vermischten Produkten, bereit für das Öffnen, Bedienen und/oder unmittelbare Verwenden, weit verbreitet verwendet. Nahrungsmittel für Flugzeuge, wie beispielsweise Sülzen, Gelee und dgl., sind solche verpackte Produkte. Schnellverschlüsse dienen einem individuellen Abgeben von Inhalten, wie Ketchup, Senf, Salatdressingmischungen und dgl. Bei derart verpackten Produkten ist es üblich, ein Wärmeverformen einer Tasche oder einer Ausnehmung im Boden- oder Komponentenaufnahmestreifen der Verpackung zu verwenden. Nach der Formherstellung und dem Füllen der Tasche dieses Streifens mit dem Produkt, wird üblicherweise ein Abdeckglied um die flache ebene Oberfläche versiegelt angebracht, um das Produkt am Ort zu halten. Diese Abdeckung hat üblicherweise dieselben oder gleiche Barriereneigenschaften wie der Trägerstreifen. Nach dem Ausformen, Füllen und Versiegeln durch Aufbringen eines Deckels wird die vollständige Verpackung üblicherweise in getrennte Verpackungen geschnitten.Auf diese Art der Verpackungsherstellung oder auf das Herstellen und Füllen von Beuteln gerichtete Patentschriften sind die US-Patentschriften 2 749 817 Piazze et al., erteilt am 12. Juni 1956; 3 667 354 Steinmetz, erteilt am 6. Juni 1972; 3 762 617 Mathis, erteilt am 2. Oktober 1973, 3 813 998 Lotto, erteilt am 4. Juni 1974; 3 884 129 Monahan, erteilt am 20. Mai 1965 und 4 048 782, erteilt am 20. September 1977. Weiterhin ist auf die britische Patentschrift 1 075 540 vom 9. November 1964 hinzuweisen.Bei diesem und anderem Stand der Technik wird die Tasche üblicherweise zumindest im bodenseitigen Trägerstreifen durch Einwirkung von Wärme oder durch ein Strecken des Materials des Trägerstreifens ausgebildet. Andere Kastenformmittel umfassen das Zuschneiden eines Zuschnittes, das Vorsehen von Faltschwächungslinien und dann das Falten des Zuschnittes zur Herstellung der Aufnahme. Abdeckmittel werden dann aufgebracht, um das Produkt am Ort zu halten.
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