CH651101A5 - Corner bearing for windows or doors - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
- E05D15/52—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ecklager für Fenster oder Türen, bestehend aus einer am Blendrahmen zu befestigenden Grundplatte und einem aus Druckguss bestehenden Lagerbock, zwischen dessen Flanschen auf einem mit einem Gewinde versehenen Achszapfen ein Gelenkzapfen schwenkbar und axial verstellbar gelagert ist und einem in der Grundplatte drehbar, aber axial unverschiebbar befestigten Verstellbolzen, desen Gewindeteil eine Gewindebohrung im Lagerbock durchsetzt und aus mindestens einem, die Grundplatte durchgreifenden Stützzapfen.
Aus dem DE-GM 79 00 388 ist ein derartiges Ecklager bekannt, das in eine am Blendrahmen zu befestigende Grundplatte und in einen an der Grundplatte angeordneten Lagerbock unterteilt ist. An der Grundplatte ist ein Stützzapfen befestigt, der in den Lagerbock eingreift. Der Lagerbock besitzt eine Gewindebohrung, die von dem Gewindeteil eines an der Grundplatte drehbar gelagerten Verstellbolzens durchgriffen ist. Der Verstellbolzen weist einen Bund auf, der auf der Vorderseite der Grundplatte aufliegt und in eine entsprechende Eindrehung des Stützzapfens eingreift und . dadurch unverlierbar und axial unverschiebbar an der Grundplatte befestigt ist. Zwischen den Flanschen des Lagerbocks ist auf einem mit einem Gewinde versehenen Achszapfen ein Gelenkzapfen schwenkbar gelagert, der durch Betätigen des Achszapfens zu ihm axial verstellbar ist. Das freie Ende des Gelenkzapfens greift in die Bohrung einer am Flügel befestigten Gelenkhülse. Durch Verdrehen des Verstellbolzens ist der auf dem Stützzapfen geführte Lagerbock senkrecht zur Ebene der Grundplatte verstellbar, wodurch der Flügelanpressdruck reguliert wird.
Nachteilig ist hierbei, dass der Stützzapfen als getrenntes Bauteil hergestellt und in einem zusätzlichen Arbeitsgang mit der Grundplatte vernietet werden muss. Es besteht hierbei die Gefahr, dass bereits bei leicht schräg eingenietetem Stützzapfen ein Zusammenbau von Grundplatte und Lagerbock nicht mehr möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein verstellbares Ecklager eingangs genannter Gattung zu schaffen, bei dem das Befestigen des Stützzapfens entfällt, das Ecklager insgesamt aus wenigen Einzelteilen besteht sowie die Herstellungskosten gesenkt und dessen Montage vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Stützzapfen am unteren Ende des Lagerbocks einteilig angeformt ist und mit mindestens einer Nase die Grundplatte hintergreift. Mit dieser Ausgestaltung ergibt sich ein baulich vereinfachtes Ecklager. Da der Stützzapfen an dem Lagerbock einteilig angeformt ist, entfällt ein zusätzliches Befestigen des Stützzapfens, wodurch die Zahl der Einzelteile verringert und die Herstellungskosten gesenkt sowie die Montage vereinfacht wird. Durch die am Stützzapfen vorgesehene Nase, welche zu unteren Stirnseite der Grundplatte gerichtet ist und die Grundplatte hintergreift, ergibt sich eine gelenkige Verbindung zwischen Lagerbock und Grundplatte, um die der Lagerbock durch Verdrehen des Verstellbolzens schwenkbar ist und dadurch die Regulierung des Flügel anpressdrucks erfolgt. Ferner wird durch die Nase ein ungewolltes Aushängen des Lagerbocks von der Grundplatte vermieden. Die Stützzapfen können dabei im Querschnitt rund, flachrechteckig oder ähnlich ausgebildet sein.
Dabei ist es zweckmässig, den Stützzapfen oberhalb der Nase mit einer Einführschräge zu versehen. Dadurch kann die Länge des über die Rückseite der Grundplatte überstehenden Stützzapfens, bei einer der Höhe des Stützzapfens entsprechenden Ausnehmung in der Grundplatte, verkürzt werden. Die Einführschräge erleichtert die Montage dadurch, dass der Lagerbock zur Grundplatte geneigt mit seinem Stützzapfen in die Ausnehmung eingehängt werden kann. Nach einem Verschwenken des Lagerbocks zur Grundplatte hin hintergreift die Nase die Grundplatte. Damit ist ein Gelenk gebildet, das zur Regulierung des Anpressdrucks benutzt wird.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung sind am Lagerbock zwei Stützzapfen vorgesehen, zwischen denen ein über die Rückseite des Lagerbocks vorstehender Nocken angeformt ist, und die der Rückseite der Grundplatte benachbarte Breitseite der Nasen ist als Schrägfläche ausgebildet. Durch die Verwendung zweier Stützzapfen am unteren Ende des Lagerbocks ist Platz geschaffen für den vorstehenden Nocken. Es ergibt sich dadurch ein grösserer Verstellhub für den Lagerbock bei gleichzeitiger Entlastung des Verstellbolzens, da der Nocken den Lagerbock im Abstand von der Grundplatte hält. Ist die Rückseite des Lagerbocks parallel zur Grundplatte angeordnet, kann der Lagerbock sowohl in Richtung auf die Grundplatte als auch von dieser weg verschwenkt werden. Damit die Nasen der Stützzapfen diese Schwenkbewegung ermöglichen, ist die Breitseite der Nasen als Schrägfläche ausgebildet.
Damit die Stützzapfen ein Verstellen des Lagerbocks im eingebauten Zustand nicht behindern, ist nach einer zweckmässigen Ausgestaltung die Grundplatte im Bereich des Verstellbolzens und der Nase mit einer zur Vorderseite der Grundplatte vorgezogenen Wanne versehen, deren tiefe grösser ist als die Stärke der Nase. Gleichzeitig ist die Grundplatte durch die vorgezogene Wanne verwindungssteifer.
Um beim Verstellen des Lagerbocks von der Grundplatte weg eine Hubbegrenzung zu erreichen, besitzt der Verstellbolzen an seinem freien Ende einen Bund als Anschlag für den Lagerbock.
Weitere Vorteile und Einzelheiten des Gegenstands der Erfindung sind der Zeichnung zu entnehmen, die in schema-
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tischer Darstellung eine bevorzugte Ausgestaltung als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Vorderansicht des Ecklagers und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Ecklagers im Schnitt gemäss der Linie II-II in Fig. 1, in vergrösserter Darstellung.
Das Ecklager 1 besitzt eine T-förmjge Grundplatte 2 und weist zum Befestigen an einem nicht dargestellten Rahmen eines Fensters oder einer Tür mehrere Senklöcher 3 für Befestigungsschrauben auf. An der Rückseite 4 sind am senkrechten Schenkel der Grundplatte 2 zwei Tragzapfen 5 befestigt. An der Grundplatte 2 ist der aus Zinkdruckguss bestehende Lagerbock 6 angeordnet. Auf der Rückseite 7 des Lagerbocks 6 sind am unteren Ende und im Abstand voneinander zwei flachrechteckige Stützzapfen 8 einteilig angeformt. Die Stützzapfen 8 durchgreifen im waagrechten Schenkel der Grundplatte 2 eingestanzte, dem grössten Querschnitt der Stützzapfen 8 entsprechende Ausnehmungen 9. Die Stützzapfen 8 liegen mit ihrer langen Seitenkante 10 auf der unteren Begrenzungskante der Ausnehmung 9 an. Sie besitzen je eine zur unteren Stirnseite 27 der Grundplatte 2 gerichtete Nase 11, welche die Grundplatte 2 hintergreifen. Oberhalb der Nasen 11 sind die Stützzapfen 8 mit je einer Einführungsschräge 12 versehen. Ferner sind die der Rückseite 4 der Grundplatte 2 benachbarten Breitseiten der Nasen 11 als Schrägfläche 13 ausgebildet. Zwischen den Stützzapfen 8 ist am Lagerbock 6 auf der Rückseite 7 ein zur Grundplatte 2 gerichteter Nocken 14 angeformt, welcher den Lagerbock 6 in geringem Abstand von der Grundplatte 2 hält.
Oberhalb der Ausnehmungen 9 ist in der Grundplatte 2 ein Loch 15 eingebracht, in das ein Verstellbolzen 16 mit einem Ansatz 17 eingreift, der mit der Grundplatte 2 drehbar, aber axial unverschiebbar vernietet ist. Mit seinem Gewindeteil 18 greift der Verstellbolzen 16 in eine Gewindebohrung 19 des Lagerbocks 6. Am freien Ende des Verstellbolzens 16 besitzt dieser einen mit einem Betätigungsschlitz 20 versehenen Bund 21, der in eine Bohrung 22 des Lagerbocks 6 eingreift.
Die Grundplatte 2 weist im Bereich des Verstellbolzens 16 und der Nasen 11 eine zur Vorderseite der Grundplatte 2 vorgezogene Wanne 23 auf, deren Tiefe grösser ist wie die Stärke der Nasen 11 der Stützzapfen 8, um die Nasen 11 eingelassen anzuordnen, wodurch gleichzeitig genügend Freiraum zum
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Verstellen des Lagerbocks 6 geschaffen ist. Der Lagerbock 6 weist zwei im Abstand angeordnete Flansche 24 auf, die jeweils eine Stütznase 25 besitzen zum Eingriff in Öffnungen 26 der Grundplatte 2. Die aussenliegenden Seitenwandungen der Öffnungen 26 sind mit einer zu den Flanschen 24 gerichteten Prägung 28 versehen zur Verlängerung des Führungsweges der Stütznasen 25 beim Verstellen des Lagerbocks 6.
Jeder Flansch 24 ist mit einem Innengewinde 29 versehen zur Aufnahme eines Achszapfens 31. Zwischen den Flanschen 24 ist im Achszapfen 31 eine Eindrehung 32 angeordnet zur schwenkbaren, aber in bezug auf den Achszapfen 31 axial unverschiebbaren Aufnahme eines Gelenkzapfens 34. Durch Betätigen des Achszapfens 31 bewegt sich dieser in Richtung seiner Längsachse und nimmt dadurch den Gelenkzapfen 34 mit, so dass dadurch eine Einstellung der seitlichen Falzluft des Fensters ermöglicht ist. Der Gelenkzapfen 34 weist einen Schlitz 33 auf, mittels dessen der Gelenkzapfen 34 in die Ausnehmung 32 einbringbar und damit auf den Achszapfen 31 aufschiebbar ist. Der Gelenkzapfen 34 weist an den Stirnseiten der Stege 35,36 jeweils eine gegenüber der Wandung 30 geneigt angeordnete Fläche 37,38 auf, durch welche die Endschwenklage des Gelenkzapfens 34 begrenzt wird zur Erleichterung des Einbringens des Gelenkzapfens 34 in die flügelseitige Gelenkhülse beim Einsetzen des Flügels. Durch die beidseitige Anordnung der geneigten Flächen 37,38 kann der Gelenkzapfen 34 nicht falsch auf den Achszapfen 31 aufgebracht werden.
Durch Betätigen des Verstellbolzens 16 ist der Lagerbock 6 um die gelenkartige, von Ausnehmung 9, Stützzapfen 8 mit Nase 11 und Nocken 14 gebildete Verbindung zwischen Lagerbock 6 und Grundplatte 2 verstellbar. Dabei erfolgt eine Veränderung des Winkels zwischen Grundplatte 2 und Lagerbock 6, also ein Kippen des Lagerbocks 6 um die langen Seitenkanten 10 der Stützzapfen 8, die auf den unteren Begrenzungskanten der Ausnehmungen 9 aufliegen. Durch diese Verstellung wird der Flügel senkrecht zum Blendrahmen bewegt und damit eine Regulierung des Anpressdrucks des Flügels am Blendrahmen ermöglicht. Die Begrenzung des Verstell weges in Richtung auf die Grundplatte 2 erfolgt durch das Anschlagen der Rückseite 7 des Lagerbocks 6 im Bereich der Flansche 24 gegen die Vorderseite der Grundplatte 2 und in entgegengesetzter Richtung durch den Bund 21 des Verstellbolzens 16.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Ecklager für Fenster oder Türen, bestehend aus einer am Blendrahmen zu befestigenden Grundplatte und einem aus Druckguss bestehenden Lagerbock, zwischen dessen Flanschen auf einem mit einem Gewinde versehenen Achszapfen ein Gelenkzapfen schwenkbar und axial verstellbar gelagert ist und einem in der Grundplatte drehbar, aber axial unverschiebbar befestigten Verstellbolzen, dessen Gewindeteil eine Gewindebohrung im Lagerbock durchsetzt und aus mindestens einem, die Grundplatte durchgreifenden Stützzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützzapfen (8) am unteren Ende des Lagerbocks (6) einteilig angeformt ist und mit mindestens einer Nase (11) die Grundplatte (2) hintergreift.
2. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützzapfen (8) oberhalb der Nase (11) mit einer Einführschräge (12) versehen ist.
3. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Lagerbock (6) zwei Stützzapfen (8) vorgesehen sind, zwischen denen ein über die Rückseite (7) des Lagerbocks (6) vorstehender Nocken (14) angeformt ist und dass die der Rückseite (4) der Grundplatte (2) benachbarte Breitseite der Nasen (11) als Schrägfläche (13) ausgebildet ist.
4. Ecklager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) im Bereich des Verstellbolzens (16) und der Nase (11) eine zur Vorderseite der Grundplatte (2) vorgezogene Wanne (23) besitzt, deren Tiefe grösser als die Stärke der Nase (11) ist.
5. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellbolzen (16) an seinem freien Ende mit einem Bund (21) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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Legal Events
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