CH651217A5 - Automatic cable adjustment device for a skittle erecting machine - Google Patents
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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Description
Die Erfindung betrifft eine automatische Seilnachstelleinrichtung für eine Kegelaufstellmaschine, bei der für jeden Kegel eine Seiltrommel und ein damit verbundenes Klinkenrad vorgesehen ist, in das zwei Klinken eingreifen.
Bei Kegelaufstellmaschinen ändert sich gelegentlich die Länge der Seile, was einerseits auf eine Dehnung dieser Seile im Laufe eines längeren Betriebs und andererseits darauf zurückzuführen ist, dass das Seil an der Befestigungsstelle zum Kegel bricht und neu geknüpft werden muss, wodurch das Seil verkürzt wird. Ein korrektes Arbeiten einer Kegelaufstellmaschine kann jedoch nur dann erwartet werden, wenn das Seil genau die vom Konstrukteur vorgesehene Länge hat.
In der CH-PS 382 053 wurde nun der Vorschlag gemacht, jedem Seil einen eigenen Antrieb zuzuordnen, um so dem Problem veränderter Seillängen zu begegnen. Auf diese Weise kann man zwar Schwierigkeiten unterschiedlicher Seillängen bewältigen, jedoch benötigt man für jeden Kegel einen eigenen Antrieb, was kostspielig und umständlich ist.
Gemäss der DE-O.S 28 43 927 wird nun der Vorschlag gemacht, die Seiltrommeln zwar gemeinsam jedoch über Kupplungen anzutreiben, wobei dann die Kupplungskräfte vermindert werden, wenn infolge eines zu kurzen Seiles ein zu hoher Zug auftritt. Die Verminderung der Kupplungskraft wird bei dieser bekannten Anordnung dadurch erreicht, dass eine Gegenkraft auf die Kupplungsfeder ausgeübt wird, wenn infolge einer zu hohen Seilspannung zu starke Kräfte auftreten. Die Gegenkraft wird dadurch erzeugt, dass mittels eines Zahnradgetriebes mit Schrägverzahnung ein axialer Schub erzeugt wird, der die Kupplungsfeder entlastet. Bei dieser bekannten Anordnung werden jedoch die Kupplungskräfte für sämtliche Seiltrommeln vermindert, was dazu führt, dass auch die Kupplungen, die die volle Kupplungskraft benötigen, nicht mehr einwandfrei arbeiten.
Aus der DE-OS 27 49 281 ist eine Vorrichtung zum automatischen Seilstellen bei Kegelbahnen bekannt, bei der jedem Kegel eine Seiltrommel und ein damit verbundenes
Klinkenrad zugeordnet ist, in das zwei Klinken eingreifen. Eine Klinke sperrt normalerweise das Klinkenrad und wird über eine elektromagnetische Einrichtung in Lösestellung gebracht, wenn das Seil zu kurz ist. Das gelöste Klinkenrad -und die damit verbundene Seiltrommel werden dann gebremst und solange Seil abgezogen, bis die richtige Seillänge erreicht ist. Da sich die Bremswirkung der Bremse bei Benutzung ständig ändert, ist eine häufige und sorgfältige Nachjustierung erforderlich. Die andere Klinke dient während des Lösevorgangs als Bremse, wird bei jeder Betätigung des Seilspannwagens ebenfalls betätigt und kann auch als Nachspanneinrichtung dienen. Eine einzige Klinke soll also sowohl als Bremse wirken wie auch das Einrasten der Sperrklinke sicherstellen und schliesslich einen Nachspannvorgang ausüben. Es ist nun schwierig eine Klinke so auszubilden, dass sie alle diese drei Funktionen einwandfrei ausführen kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist nun darin zu sehen, dass eine Seilnachstelleinrichtung so ausgebildet wird, dass sie mechanisch robust ist und störungsfrei arbeitet.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass eine Seilnachstelleinrichtung so ausgebildet wird, dass die Seiltrommel und das damit verbundene Klinkenrad an einem schwenkbar gelagerten Traghebel befestigt sind, der unter der Vorspannung einer Feder steht, und dass eine Klinke als zweiarmiger Sperrklinkenhebel ausgebildet ist und die andere Klinke als zweiarmiger Treiberhebel, wobei die beiden Klinkenhebel schwenkbar am Traghebel gelagert sind, unter Federvorspannung stehen und ihre freien Enden in der Bahn von Anschlaghebeln liegen.
Eine so konstruierte Seilnachstelleinrichtung hat den Vorteil, dass sie mechanisch sehr robust ausgeführt werden kann, so dass evt. auftretende Fehler sofort sichtbar sind und auch von weniger geschulten Fachleuten behoben werden können, was ganz erheblich zur Betriebssicherheit einer solchen automatischen Anlage beiträgt.
Die Anschlaghebel könnten an sich auf beliebige Weise betätigt werden, jedoch hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, diese Anschlaghebel durch den Seilspannwagen betätigen zu lassen. Auf diese Weise erhält man eine übersichtliche Konstruktion und es können ausreichend grosse Kräfte übertragen werden, um eine sichere Betätigung des Klinken-rades zu bewirken.
Weiterhin hat es sich als zweckmässig erwiesen, den Treiberhebel zweiarmig auszubilden, wobei am unteren Ende, also am Eingriffsende dieses Treiberhebels ein Treibernokken schwenkbar angeordnet ist, der einerseits unter der Wirkung einer Feder steht und dessen Bahn andererseits dadurch bestimmt wird, dass die Nockenfläche längs eines festen Anschlages beispielsweise eines gehäusefesten Gleitstiftes gleitet, wodurch der Treibernocken zwangsweise in eine Position gebracht wird, in der ein sicherer Eingriff in das Klinkenrad möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 sehr schematisch die Anordnung der wichtigsten Teile der Seilnachstelleinrichtung zeigt.
Figuren 2 bis 4 zeigen die Stellungen der einzelnen Teile dieser Seilnachstelleinrichtung bei richtiger Seillänge (Fig. 2), bei zu grosser Seillänge (Fig. 3) und bei zu geringer Seillänge (Fig. 4).
Ein Traghebel 1 ist über einen gestellfesten Drehzapfen 2 schwenkbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Feder 3, die versucht, den Traghebel soweit auszulenken, dass er am Anschlag 4 anliegt. Dieser Traghebel trägt eine nur schematisch angedeutete Seilrolle 5, die mit einem Klinkenrad 6 verbunden ist. Ausserdem sind an diesem Traghebel 1
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noch ein Sperrklinkenhebel 7 vorgesehen, der bei 8 schwenkbar gelagert ist sowie ein Treiberhebel 9, der bei 10 schwenkbar gelagert ist. Am unteren Ende dieses Treiberhebels 9 ist schwenkbar ein Treibernocken 11 angebracht, der unter der Spannung einer Feder 12 steht, die den Treiberhebel 9 bis zum Anschlag 24 zu drehen versucht.
Die Winkellage des Traghebels 1 wird durch die Spannung des Seiles 13 bestimmt, d.h. bei langem Seil bewirkt der Zug der Feder 3 eine Schwenkung des Traghebels 1 um den Drehpunkt 2 im Uhrzeigersinn, bei richtiger Seillänge nimmt er die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein und bei zu kurzem Seil zieht das Seil die Seilrolle 5 entgegen der Spannung der Feder 3 in der Zeichnung nach rechts.
Durch diese Schwenkbewegungen werden die oberen Enden des Treiberhebels 9 und des Sperrklinkenhebels 7 entweder dem Anschlag 14 oder dem Anschlag 15 genähert.
Der eigentliche Nachstellvorgang erfolgt nun so, dass dann, wenn der Seilspannwagen in seiner Endstellung ist, und der Traghebel 1 seine Lage für richtige, zu kurze oder zu lange Seillänge einnimmt, die beiden Anschläge 14 und 15 aufeinander zu bewegt werden. Dabei wird nur einer der Klinkenhebel 7 bzw. 9 betätigt, und zwar derjenige, der dem ihn zugeordneten Anschlag näher ist. Auf diese Weise tritt entweder der Treiberhebel 9 oder der Sperrhebel 7 in Tätigkeit. Der Treiberhebel 9 greift so in das Klinkenrad ein, dass die damit verbundene Seiltrommel in Richtung einer Spannung des Seils betätigt wird. Andererseits wird bei einer Betätigung des Sperrhebels 7 das Klinkenrad freigegeben, so dass der Traghebel 1 durch die Feder 3 unter Freigabe von Seil in seine Normallage gebracht werden kann.
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In den Figuren 2 bis 4 sind nun Stellungen der Hebel für verschiedene Seillängen dargestellt. Für Fig. 2 ist die richtige Seillänge angenommen und der Traghebel 1 ist in einer vertikalen Lage. Fig. 3 gilt für ein zu kurzes Seil und Fig. 4 für ein zu langes Seil. Man sieht in den Figuren 3 und 4 den Traghebel in abweichender Winkellage.
Der Seilspannwagen 23 ist in den Figuren 2 bis 4 in seiner äussersten Stellung, was bedeutet, dass die Stangen 20 und 21 die Anschlaghebel 16 und 17 in ihre Arbeitslage gebracht haben. Wenn das Seil nun seine normale Länge hat, dann bleibt der Sperrklinkenhebel 7 eingerastet und der Treiberhebel 9 tritt nicht in Tätigkeit. Wenn jedoch das Seil zu lang ist, wie dies aus Fig. 3 hervorgeht, dann greift der Treiberhebel mit den Treibernocken, der sich am Gleitstift 25 entlang bewegt, in das Klinkenrad 6 ein und dreht es in Aufwickelrichtung. Der Sperrklinkenhebel 7 lässt diese Bewegung zu. Wenn andererseits das Seil zu kurz ist, dann bleibt der Treiberhebel ausser Eingriff und der Sperrklinkenhebel 7 wird vom Klinkenrad gelöst und der Traghebel 1 wird durch die Feder 3 in die in Fig. 2 dargestellte Lage gezogen.
Der Schwenkbereich aller Hebel wird in üblicher Weise durch Anschläge begrenzt, so dass unerwünschte grosse Schwenkbewegungen vermieden werden.
In dem Ausführungsbeispiel wurde nur eine Seilspannrolle mit zugehörigen Hebeln beschrieben. Die Anordnung für die übrigen Seilspannrollen ist natürlich die gleiche, jedoch werden zweckmässig alle Anschlaghebel gemeinsam durch zwei Stangen 20 und 21 betätigt, was nicht näher erläutert werden muss.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Automatische Seilnachstelleinrichtung für eine Kegelaufstellmaschine, bei der für jeden Kegel eine Seiltrommel und ein damit verbundenes Klinkenrad vorgesehen ist, in das zwei Klinken eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiltrommel (5) und das damit verbundene Klinkenrad (6) an einem schwenkbar gelagerten Traghebel (1) befestigt sind, der unter der Vorspannung einer Feder (3) steht, und dass eine Klinke als zweiarmiger Sperrklinkenhebel (7) ausgebildet ist und die andere Klinke als zweiarmiger Treiberhebel (9), wobei die beiden Klinkenhebel schwenkbar am Traghebel (1) gelagert sind, unter Federvorspannung stehen und ihre freien Enden in der Bahn von Anschlaghebeln liegen.
2. Automatische Seilnachstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlaghebel (16 und 17) um gestellfeste Drehpunkte (18 und 19) schwenkbar gelagert sind und über Stangen (20 und 21) mit einem Anschlag (22) verbunden sind, in den ein Seilspannwagen (23) kurz vor Erreichung seiner Einstellung eingreift.
3. Automatische Seilnachstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Treiberhebel (9) am Eingriffsende einen schwenkbar daran gelagerten Treibernocken (11) aufweist, der unter der Spannung einer Feder (12) steht und der eine Nockenfläche aufweist, die mit einem gehäusefesten Gleitstift (25) zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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