CH651615A5 - Decken- oder wandanschluss fuer ein umsetzbares mehrschaliges wandelement. - Google Patents

Decken- oder wandanschluss fuer ein umsetzbares mehrschaliges wandelement. Download PDF

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CH651615A5
CH651615A5 CH1966/81A CH196681A CH651615A5 CH 651615 A5 CH651615 A5 CH 651615A5 CH 1966/81 A CH1966/81 A CH 1966/81A CH 196681 A CH196681 A CH 196681A CH 651615 A5 CH651615 A5 CH 651615A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
ceiling
wall
wall connection
telescopic movement
insulating layer
Prior art date
Application number
CH1966/81A
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Inventor
Erich Rezmann
Alfred Dipl-Ing Mitgutsch
Karl Harrer
Original Assignee
Voest Alpine Krems
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/82Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
    • E04B2/825Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building the connection between the floor and the ceiling being achieved without any restraining forces acting in the plane of the partition

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  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Decken- oder Wandanschluss für ein umsetzbares mehrschaliges Wandelement, welches mit je einem Hohlraum einer seiner Schalen an der Decke oder Wand befestigte parallele Leisten teleskopartig umgreift, wobei zwischen der Decke oder Wand und dem Wandelement Isolierfasern angeordnet sind.
Ein derartiger Decken- oder Wandanschluss ist aus der DE-OS 2 807 558 bekannt. Die beiden Schalen des Wandelementes sind hierbei starr verbunden und die zwischen der Decke oder Wand und dem Wandelement angeordneten Isolierfasern lassen sich im Fall einer Wärmeausdehnung des Wandelementes zusammendrücken. Im Brandfall werden die beiden Schalen ungleich erhitzt, was zu starken Biegekräften und zur Öffnung von Luftspalten führt, welche die Brandausbreitung begünstigen.
Es ist auch bekannt, die beiden Schalen eines Wandelementes mittels elastischer Klammerelemente verbindbar zu gestalten, die an Fortsätzen der seitlichen Schalenränder angreifen (DE-OS 2 808 328).
Durch das ungleiche Erhitzen der beiden Schalen springen im Brandfall die durch die elastischen Klammerelemente gebildeten Schnappverbindungen auf, was ebenfalls zu die Brandausbreitung begünstigenden Luftspalten führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckenoder Wandanschluss für ein umsetzbares mehrschaliges
Wandelement zu schaffen, welcher die Feuerbeständigkeit der Wand verbessert.
Diese Aufgabe wird bei einem Decken- oder Wandanschluss der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass mindestens zwei gegenüber je einer Leiste unabhängig voneinander teleskopartig bewegbare Wandschalen durch eine von der Teleskopbewegung nicht betroffene hochtemperaturbeständige Isolierschicht getrennt sind. Die unabhängige Bewegbarkeit der Wandschalen gegenüber der an der Decke oder Wand befestigten Leiste ist wesentlich, um im Brandfall Biegekräfte und dadurch hervorgerufene Luftspalten zu vermeiden. Die von der Teleskopbewegung nicht betroffene Isolierschicht kann aus ausreichend hochtemperaturbeständigem Material bestehen.
Die bei einer Teleskopbewegung höhenveränderlichen Hohlräume des Decken- oder Wandanschlusses sind vorzugsweise mit einem im Brandfall komprimierbaren Hitzedämmaterial gefüllt, welches zumindest teilweise unmittelbar an die Isolierschicht anschliesst und zweckmässig aus hoch-temperaturfesten kunstharzgebundenen Mineralfasern mit einer Faserrichtung quer zur Teleskopbewegung besteht. Die von der Teleskopbewegung nicht betroffene Isolierschicht erstreckt sich vorzugsweise von der Decke oder Wand ausgehend über eine grössere Höhe als das Hitzedämmaterial. Sie besteht zweckmässig aus im Brandfall nicht kompromier-baren, kunststoffgebundenen Mineralfasern, mit einer Faserrichtung parallel zur Teleskopbewegung, und ihre Hitzebeständigkeit ist grösser als die des Hitzedämmaterials.
Der Hohlraum jeder Schale ist zweckmässig beidseitig durch ein mit der Schale verbundenes eigenes Führungsprofil für die Leiste begrenzt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Dek-kenanschlusses näher erläutert. Die einzige Fig. der Zeichnung zeigt diesen Deckenanschluss des Wandelementes in einem Schnitt quer zur Wand.
Das Wandelement besteht aus zwei spiegelgleich ausgebildeten Schalen 1 mit einem Stahlblechmantel 2, der am oberen vorstehenden Rand zu einer Dopplung gefaltet ist und einen nach innen abstehenden Schenkel 2' aufweist. Am Schenkel 2' und am zu einer Dopplung gefalteten Bereich des Stahlblechmantels 2 ist ein gleichzeitig der Verstärkung dienendes Führungsprofil 3 befestigt.
Das Führungsprofil 3 ist etwa S-förmig, wobei der innere Bereich durch eine Gipskartonplatte 4 verstärkt ist. Der äussere Bereich des S-förmigen Führungsprofils 3 bildet einen Hohlraum, in welchen eine an der Decke (Deckenprofil 5) befestigte Leiste 6 teleskopartig eingreift. Die Leiste 6 besteht aus einem eine Gipskartonplatte 7 umgebenden Blechprofil 8, welches über ein Brandschutzlaminat 9 und eine Dichtung 10 am Deckenprofil 5 anliegt. Zwei Leisten 6 sind durch eine gemeinsame Klammer 11, welche an den Blechprofilen 8 angeschweisstund mittels einer Schraube 12 am Deckenprofil 5 befestigt ist, an der Decke gehalten.
Die beiden Schalen 1 sind voneinander durch eine hochtemperaturbeständige Isolierschicht 13 getrennt, die aus im Brandfall nicht kompromierbaren kunststoffgebundenen Mineralfasern mit einer Faserrichtung parallel zur Teleskopbewegung besteht.
Die beiden Wandschalen 1 sind je gegenüber der Leiste 6 unabhängig voneinander teleskopartig bewegbar, was im Brandfall einen Ausgleich der verschiedenen Wärmedehnungen ermöglicht. Die bei einer Teleskopbewegung höhenveränderlichen Hohlräume einerseits im äusseren Bereich des Führungsprofils 3 und andererseits zwischen dessen inneren Bereich und der Decke (Deckenprofil 5) sind mit einem im Brandfall komprimierbaren Hitzedämmaterial 14' bzw. 14" gefüllt. Das Hitzedämmaterial 14', 14" besteht aus hochtem5
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peraturfesten kunstharzgebundenen Mineralfasern mit einer Faserrichtung quer zur Teleskopbewegung. Im Brandfall wird der Kunstharzanteil weich und das Hitzedämmaterial 14', 14" lässt sich durch die Teleskopbewegung komprimieren ohne dass die Feuerdämm wirkung zunächst verloren- 5 geht. Die aus Mineralfasern bestende Isolierschicht 13 zwischen den Wandschalen 1 ist von der im Brandfall infolge von Wärmedehnungen eintretenden Teleskopbewegung nicht betroffen und hat eine noch höhere Hitzebeständigkeit als das Hitzedämmaterial 14', 14". Die Isolierschicht 13 erstreckt sich von der Decke ausgehend über eine grösere Höhe als das Hitzedämmaterial 14', 14".
Es können sich im Brandfall keine Luftspalten und Feuerbrücken im besonders gefährdeten Decken- oder Wandanschlussbereich bilden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Decken- oder Wandanschluss für ein umsetzbares mehrschaliges Wandelement, welches mit je einem Hohlraum einer seiner Schalen (1,1) an der Decke oder Wand befestigte parallele Leisten (6) teleskopartig umgreift, wobei zwischen der Decke oder Wand und dem Wandelement Isolierfasern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei gegenüber je einer Leiste (6) unabhängig voneinander teleskopartig bewegbare Wandschalen (1) durch eine von der Teleskopbewegung nicht betroffene hochtemperaturbeständige Isolierschicht (13) getrennt sind.
2. Decken- oder Wandanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bei einer Teleskopbewegung höhenveränderlichen Hohlräume des Decken- oder Wandanschlusses mit einem im Brandfall komprimierbaren Hitzedämmaterial (14' bzw. 14") gefüllt sind, welches zumindest teilweise unmittelbar an die Isolierschicht (13) anschliesst.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Decken- oder Wandanschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hitzedämmaterial (14', 14") aus hochtemperaturfesten kunstharzgebundenen Mineralfasern mit einer Faserrichtung quer zur Teleskopbewegung besteht.
4. Decken- oder Wandanschluss nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch'gekennzeichnet, dass die Isolierschicht (13) sich von der Decke oder Wand ausgehend über eine grössere Höhe als das Hitzedämmaterial (14', 14") erstreckt.
5. Decken- oder Wandanschluss nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht (13) aus im Brandfall nicht komprimierbaren, kunststoffgebundenen Mineralfasern mit einer Faserrichtung parallel zur Teleskopbewegung besteht und ihre Hitzebeständigkeit grösser als die des Hitzedämmaterials (14', 14") ist.
6. Decken- oder Wandanschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum jeder Schale (1) beidseitig durch ein mit der Schale (1) verbundenes, eigenes Führungsprofil (3) für die Leiste (6) begrenzt ist.
CH1966/81A 1980-04-11 1981-03-24 Decken- oder wandanschluss fuer ein umsetzbares mehrschaliges wandelement. CH651615A5 (de)

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