CH651760A5 - Schlittschuh. - Google Patents

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CH651760A5
CH651760A5 CH2972/81A CH297281A CH651760A5 CH 651760 A5 CH651760 A5 CH 651760A5 CH 2972/81 A CH2972/81 A CH 2972/81A CH 297281 A CH297281 A CH 297281A CH 651760 A5 CH651760 A5 CH 651760A5
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plastic
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skate
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metal
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CH2972/81A
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Zdenek Husak
Zdenek Svozil
Ivan Mazak
Josef Lehky
Josef Hora
Zdenek Smid
Ondrej Kebrle
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Koh I Noor Bilovec
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/42Manufacture of skates

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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

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PATENTANSPRUCH Schlittschuh, dessen oben gerade, unten an den Enden in Bogen auslaufende Metallkufe (1) in einen Kunststofftragkörper (2) eingegossen ist, der die Metallkufe (1) teilweise umfasst und in der Metallkufe (1) vorgesehene Durchbohrungen (14,15) durchdringt, wobei eine zentrale Durchbohrung (14) der Metallkufe (1) vollständig vom Kunststoff des Tragkörpers (2) ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der voll mit dem Kunststoff des Tragkörpers (2) ausgegossenen zentralen Durchbohrung (14) weitere, aber nur teilweise mit dem Kunststoff des Tragkörpers (2) ausgegossene Durchbohrungen (15) angeordnet sind, in denen an den Rändern, die der zentralen Durchbohrung (14) zugewandt sind, Dilatationsfugen (3) angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft einen Schlittschuh gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein derartiger Schlittschuh ist aus der AT-PS 254 009 bekannt geworden. Die Befestigung der Kufe im Kunststoff des Tragkörpers erfolgt hier dadurch, dass in Durchbohrungen im Oberteil der Kufe Kunststoff während des Spritzgussverfahrens eingegossen ist, der diese Durchbohrungen im Oberteil der Kufe vollständig ausfüllt. Der Kunststofftragkörper und der Kunststoff in diesen Durchbohrungen des Oberteils der Kufe bilden somit ein einziges Stück. Die nach dem Spritzguss erfolgende Schrumpfung des Kunststoffes des Tragkörpers ist sehr viel grösser als die Schrumpfung der während des Spritzgussvorganges ebenfalls erwärmten Metallkufe. Dadurch kommt es zu Rissbildungen in der Kunststoffmasse bereits unmittelbar nach dem Spritzvorgang, wodurch die hergestellten Kunststofftragkörper mit der Metallkufe unbrauchbar werden. Gelingt es manchmal, in diesem Augenblick des Abkühlens der Kunststoffmasse eine Rissbildung noch zu verhindern, so tritt diese während des Gebrauchs der Schlittschuhe auf.
Dass diese Rissbildungen auf die unterschiedliche Dilatation von Kunststoff und Metallkufe während des Abkühlvorganges nach dem Spritzgussvorgang oder während späterer Abkühlvorgänge zurückzuführen sind, ist in der DE-OS 26 38 643 beschrieben, und es ist hier auch gelehrt, wie Abhilfe geschaffen werden kann, nämlich dadurch, dass an einer einzigen Stelle eine Verankerungskonstruktion anzubringen ist und weitere Befestigungsmittel so anzuordnen sind, dass der Rest des Kunststofftragkörpers sich frei in Längsrichtung auf der Kufe bewegen können muss, damit Schrumpfspannungen vermieden werden. Die Kufe muss deshalb zur Ermöglichung dieser Bewegung eine geeignete Form aufweisen, derart, dass Teile, die nicht unmittelbar neben der Verankerungskonstruktion liegen, in Längsrichtung frei gegen die Verankerungskonstruktion schrumpfen können. Die DE-OS 26 38 643 verankert daher den Kunststofftragkörper an einer einzigen zentralen Stelle dadurch, dass die zentrale Durchbohrung der Metallkufe mit Kunststoff ausgefüllt ist, der einstückig mit dem Kunststofftragkörper hergestellt ist. Weitere Durchbohrungen der Metallkufe werden nicht mit Kunststoff ausgefüllt, durch sie wird nach der Abkühlung des Kunststofftragkörpers jeweils ein Niet hin-durchgesteckt, der exzentrisch zur Durchbohrung sitzt. Das Einbringen dieser Niete erfordert während der Herstellung besondere Arbeitsvorgänge, die die Produktion verteuern.
Eine andere Lösung dieses Problems ist durch die DE-OS 28 23 564 bekannt geworden, bei der die Metallkufe an beiden Enden je einen auf eine zentrale Durchbrechung der Metallkufe gerichteten Haken aufweist. Da das Hakenmaul in
Richtung auf die zentrale Verankerung gerichtet ist, kann der Kunststoff des Tragkörpers hier frei schrumpfen, soweit er nicht die Haken von aussen umfasst. Diese Konstruktion wird um das Gewicht der Haken und der zentralen Verankerung schwerer und erfordert auch einen erhöhten Verbrauch an Kunststoffmasse, der das Gewicht weiter vergrössert. Bei Schlittschuhen ist man aber bestrebt, das Gewicht so gering wie nur irgend möglich zu halten, um den Schlittschuhläufer nicht unnötig zu belasten.
Eine andere Lösung wurde bereits sehr früh durch die DE-PS 359 420 beschrieben. Hier besteht der Tragkörper aus Aluminium. Das Aluminium dieses Tragkörpers tritt an einer Verankerungsstelle durch eine Durchbrechung der Stahlkufe hindurch. Im übrigen ist die Aluminium-Tragkonstruktion durch ein Eingreifen in beidseitig der Stahlkufe in dieser angeordnete Nuten an der Stahlkufe befestigt. In dieser geraden durchgehenden Nut, die parallel zur Tragoberfläche der Stahlkufe verläuft, kann das Aluminium nach dem Guss frei schrumpfen.
Die Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, bei einem Schlittschuh der eingangs genannten Art das Problem der Temperatur-Dilatation mit einfachen Mitteln zu lösen. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Bei diesem Schlittschuh kann durch Belassen der Dilatationsfugen der Kunststoff frei in Längsrichtung in Richtung auf die zentrale Verankerung schrumpfen. Dabei ist kein Mehrgewicht durch Ausbildung von Haken an der Kufe und Vorstehenlassen der Verankerungskonstruktion an der Kufe notwendig. Der Schlittschuh kann somit in sehr leichter Konstruktion ausgeführt werden. Es sind aber auch keine gesonderten Arbeitsvorgänge, wie das Einsetzen von Nieten, notwendig, so dass der Schlittschuh auch einfach und preiswert in der Herstellung ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schlittschuhs mit einem Tragkörper aus Kunststoff dargestellt. Im einzelnen zeigt die
Fig. 1. Eine Kufe des Schlittschuhs,
Fig. 2. Eine teilweise Längsschnittansicht des Schlittschuhs,
Fig. 3. Eine senkrechte Schnittansicht entlang der Linie A-A, d.h. also in der Ebene der Dehnungsfuge.
Der erfindungsgemässe Schlittschuh mit einem Tragkörper aus Kunststoff besteht aus zwei Grundbestandteilen: aus einer Kufe 1 des Schlittschuhs, und aus einem Tragkörper 2 aus Kunststoff, der über das Oberteil der Kufe 1 des Schlittschuhs hinausreicht. Das Übermass des Tragkörpers 2 aus Kunststoff über die Kufe 1 ist durch âsthetischè Anforderungen an den Schlittschuh beeinflusst. In der gegebenen konkreten Durchführung dieses Übermass im Mittelteil des Schlittschuhs das grösste ist, und verkleinert sich zu Enden der Kufe 1 des Schlittschuhs.
Die Kufe 1 hat eine gerade Oberkante 11. Die Unterkante 12 der Kufe 1 ist kurvenförmig gestellt, und an beiden Enden ging sie in die Bogen 13 über, die auf Oberkante 11 der Kufe 1 hinzielen. Der Oberkante 11 der Kufe 1 entlang befinden sich die Durchgangsbohrungen 14,15, die zum Beispiel ovalförmig sind. Diese Durchgangsbohrungen 14,15 müssen nicht in einer Ebene angeordnet werden, und zwar die seitlichen Durchgangsbohrungen können etwa näher zur Oberkante 11 der Kufe 1 liegen. Die vertikale Anordnung der Durchgangsbohrungen 14,15 richten sich nach der Länge des Übermasses des Tragkörpers 2 aus Kunststoff über die Oberkante 11 der Kufe 1.
Die Anzahl der Durchgangsbohrungen muss mindestens drei betragen. Die Zentrierdurchgangsbohrung 14 ist in der Querachse der Kufe 1 situiert. Die Oberkante 11 der Kufe 1
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ist in einem Kunststoff eingebettet, der den Tragkörper 2 des Schlittschuhs bildet, und aus demselben Kunststoff sind auch die Ausfüllungen der Durchgangsbohrungen 14, 15 hergestellt.
Auf diese Weise der Tragkörper 2 des Schlittschuhs zusammen mit der Kufe 1 ein Ganzes schaffen. Die Zentrier-durchgangsbohrung 14 ist mit dem erwähnten Kunststoff völlig ausgegossen. Die seitlichen Durchgangsbohrungen 15 sind nur teilweise ausgegossen. An ihren Rändern, die auf der Zentrierdurchgangsbohrung 14 hinzielen, sind die Dilatationsfugen 3 hergestellt, deren Minimalabmessungen durch die Schwindung des Kunststoffes und durch die Entfernung von Zentrierdurchgangsbohrungen 14 gegeben sind.
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Man kann diese Dilatationsfugen 3 aus ästhetischen Gründen von den Seiten aus tarnen.
Sowohl bei der Kühlung des Kunststoffes, als eine Nachwirkungsstufe nach dem Abgiessen des Kunststoffs und seiner Abbindung, als auch während der Temperaturänderun-gen während des Betriebs des Schlittschuhs, kommt es zur Ausdehnung und Schrumpfung des Kunststoffs in der Längsrichtung in die Dilatationsfuge 3. Die völlig gegossene Zentrierdurchgangsbohrung 14 schafft eine feste Verankerung der Kufe 1 im Tragkörper 2 aus Kunststoff, und stellt ihr auf diese Weise gegen die Längsvorschubbewegung fest.
Den Gegenstand der Erfindung kann man sowohl an Eishockey-, als auch an Kunstlaufschlittschuhen applizieren.
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1 Blatt Zeichnungen
CH2972/81A 1980-05-08 1981-05-07 Schlittschuh. CH651760A5 (de)

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Date Code Title Description
PUE Assignment

Owner name: GMMS SPOL. S.R.O. OLOMOUC

PL Patent ceased