CH651879A5 - Distanzhalter fuer armierungseisen. - Google Patents

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CH651879A5
CH651879A5 CH239381A CH239381A CH651879A5 CH 651879 A5 CH651879 A5 CH 651879A5 CH 239381 A CH239381 A CH 239381A CH 239381 A CH239381 A CH 239381A CH 651879 A5 CH651879 A5 CH 651879A5
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CH
Switzerland
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spacer
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concrete
spacers
walls
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Application number
CH239381A
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English (en)
Inventor
Louis Bachmann
Original Assignee
Bachmann Ag F & L
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/20Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
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Description

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PATENTANSPRÜCHE
1. Distanzhalter für einzubetonierende Armierungseisen (2; 24; 30), wobei der Distanzhalter eine Eisenstange (6,27) aufweist, an deren Enden Auflageklötze (8,12,19,26,32) angeordnet sind, die dazu bestimmt sind, punkt- oder linien-förmig auf einer Verschalung (10,22,23) aufzuliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die länglich ausgebildeten Klötze (8, 12,19,26,32) aus Kunststoff vorgefertigt sind und je eine Bohrung aufweisen, in welcher ein Ende der Eisenstange (6,27) mit Presssitz eingesteckt ist.
2. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer gewölbten Auflagefläche (9) versehene Kunststoffklotz (12) mittig einen Hohlzylinder (17) aufweist, der zwischen zwei parallelen Wänden (14) angeordnet ist, und in welchen das Ende der Eisenstange (6) eingesteckt ist.
3. Distanzhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wänden (14) mindestens eine Rippe (16) angeordnet ist, welche den Hohlzylinder (17) stützt.
4. Distanzhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstärkung des Kunststoffklotzes (12) zwischen den Wänden zickzackförmige Verstrebungen angeordnet sind.
5. Distanzhalter nach Anspruch 4 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Wänden (14), dem Hohlzylinder (17), der gewölbten Auflagefläche (9) und der Rippe (16) oder den Verstrebungen versehene Klotz (12) einstückig hergestellt ist.
6. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (9) der Klötze geriffelt ist.
7. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenstange (6) jochförmig gebogen ist, wobei der Verbindungssteg (5) des Joches eine Einbuchtung (7) für das Armierungseisen (2) aufweist, und dass die Schenkel des Joches parallel oder gespreizt ausgebildet sind.
8. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagerklötze (32) einen spitzen Winkel (a) zur Eisenstange (27) einschliessen (Fig. 6).
9. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenstange (27) geknickt ist (Fig. 7).
10. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagerklötze (32) fussförmig ausgebildet sind und hinten einen hakenförmigen Vorsprung (37) aufweisen.
11. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klötze (8) mit materialsparenden Ausnehmungen (11) versehen sind.
Aus der CH-PS 487 320 ist ein Distanzhalter für einzubetonierende Armierungseisen bekannt. Dieser Distanzhalter ist als Joch ausgebildet und weist unten zwei Betonfüsse mit zylindrischer Standfläche auf, die auf einer unteren Verschalung abgestellt werden. Oben ist das Joch leicht eingeknickt, um so eine Auflage für das Armierungseisen zu bilden. Die Betonfüsse haben den Vorteil, dass sie sich innig mit dem Betonmaterial verbinden. Infolge der zylindrischen Standflächen der Betonfüsse können Flecken in der Sichtbetonfläche weitgehend vermieden werden.
Der bekannte Distanzhalter eignet sich nicht für eine rationelle Herstellung. Die beiden Enden der Jochschenkel müssen in eine Form gesteckt werden, welche mit Beton gefüllt wird, um die Füsse zu bilden. Erst nach dem Erhärten der Betonfüsse kann das Joch aus den Formen entfernt werden. Das Erhärten der Betonfüsse erfordert naturgemäss viel Zeit und verlangsamt daher den Herstellprozess.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Betonfüsse besteht darin, dass sie brüchig sind und bei unsorgfältiger Handhabung, z.B. beim Fallenlassen, zerstört werden können.
Zudem fällt bei der Lagerung der bekannten Distanzhalter Betonstaub an, der in Lagerräumen unerwünscht ist.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, einen Distanzhalter zu schaffen, bei welchem die Nachteile der bekannten Distanzhalter vermieden werden, und der sich materialsparend und rationell herstellen lässt. Erfindungsgemäss erfolgt dies durch die Merkmale der Kennzeichnung des Patentanspruches 1.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Stirnansicht eines Distanzhalters,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Distanzhalters gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf einen Kunststoffuss,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Distanzhalters,
Fig. 5 einen Distanzhalter, der für vertikale Schalwände verwendet wird,
Fig. 6 + 7 zwei weitere Distanzhalter für vertikale Schalwände und
Fig. 8 eine Aufsicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf den Kunststoffuss der Distanzhalter gemäss den Figuren 6 und 7.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Distanzhalter 1 dargestellt, der dazu bestimmt ist, ein oberes Armierungseisen 2 in einem Abstand b von einer oberen Verschalung 3 zu halten. Der Distanzhalter 1 besteht aus einem jochförmigen Eisenbügel 4, der zwei oben durch einen Auflagesteg 5 miteinander verbundene, vertikale Standschenkel 6 aufweist.
Der Steg ist mittig mit einer nach unten gerichteten Einbuchtung 7 versehen, in welche das Armierungseisen 2 gelegt wird. Die Enden der Standschenkel 6 sind in zwei Kunststoff-füsse 8 eingesteckt. Diese Füsse liegen auf einer unteren Verschalung 10 auf. Sie weisen unten eine konvexe, kreiszylindrische Standfläche 9 auf. Dies hat den Vorteil, dass man nach Entfernung der unteren Verschalung 10, auf welcher der Distanzhalter abgestützt ist, praktisch keine Flecken sieht.
Um Material zu sparen, sind die Kunststoffüsse 8 mit Aussparungen 11 versehen.
Ein weiterer Kunststoffuss, der ebenfalls materialsparend und doch stabil ausgebildet ist, geht aus der Figur 3 hervor. Dieser Fuss 12 weist wiederum eine gewölbte Standfläche 9 auf und eine zentrale Bohrung 13, in welche das Ende des Distanzhalterschenkels eingesteckt wird. Zwei dünne Seitenwände 14 schliessen an den gewölbten Bodenteil 15 des Fusses an.
Zwischen den Wänden 14 ist eine Verstärkungsrippe 16 angeordnet, welche die Haltehülse 17 mit der Bohrung 13 festigt, damit der Fuss 12 Schübe des Distanzhalters in Längsrichtung aufnehmen kann, ohne dass die Hülse 17 geknickt wird.
Dieser einstückig aus Kunststoff gegossene Fuss 12 wird vorfabriziert und einfach auf das Ende des Schenkels 6 aufgesteckt, wo er durch Presssitz gehalten ist.
Statt der mittigen Verstärkungsrippe könnten auch zickzackartig angeordnete Verstrebungen zwischen den Seitenwänden angeordnet sein. Zweckmässigerweise sind die Füsse unten geriffelt, um dem Distanzhalter beispielsweise bei nasser Holzschalung einen besseren Halt zu geben.
In der Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Distanzhalters 18 dargestellt, bei welchem die Schenkel 6 nicht mehr parallel, sondern gespreizt sind. Dies hat zwei Vorteile: erstens kann bei der Montage durch zusätzliche
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Spreizung oder durch Verringerung der Spreizung der Abstand b verändert werden in Anpassung an spezifische Armierungsbedingungen; zweitens kann der Fuss 19 als einfacher, quaderförmiger Klotz ausgebildet sein. Infolge der Schenkeispreizung berührt nur eine Unterkante 20 des Klotzes die untere Verschalung 10, so dass auch hier keine Flecken im Sichtbeton entstehen.
Der in der Figur 5 dargestellte Distanzhalter 21 erfüllt drei Zwecke: er dient als Distanzgeber für die vertikalen Schalwände 22,23; er fixiert diese Schalwände; und er weist Befestigungsmittel 25 für die Armierungseisen 24 auf. Die Enden des Distanzhalters 21 stecken wiederum je in einem klotzför-migen Schalungsauflager 26 aus Kunststoff, wobei auch hier die Auflagefläche gewölbt ist. Der Distanzhalter 21 ist als Eisenstange 27 ausgebildet, und zur Montage der Armierungseisen 24 werden Bindedrähte 25 verwendet.
Bei der Herstellung einer Betonwand werden die Distanzhalter 21 zwischen die Schalungen 22,23 eingesetzt, wobei die Länge L des Distanzhalters 21 der Wandstärke der herzustellenden Betonwand entspricht. Nun werden die Armierungseisen 24 auf die inneren Flächen der Auflager 26 gesetzt und mittels der Bindedrähte 25 befestigt. Der Abstand der Armierungseisen 24 von der Schalung 22,23 (bzw. von der Wandfläche der fertigen Betonwand) entspricht der in Längsrichtung des Distanzhalters 21 gemessenen Dicke D des Scha-lungsauflagers 26. Statt einzelner Armierungseisen 24 könnten auch Armierungsnetze oder Armierungsgitter auf die selbe Weise in ihrer statisch vorbestimmten Lage im richtigen Abstand D von den Schalungen angeordnet werden.
Nach dem Befestigen der Armierung kann schliesslich'der Beton eingebracht und eingerüttelt werden. Da die Auflagefläche 28 der Auflager 26 gerundet sind, ist die Berührung mit s der Schalung 22,23 punkt- oder linienförmig, so dass keine Flecken entstehen. Nach Entfernung der Schalung sind die Auflagestellen der Schalungsauflager in der fertigen Betonwand praktisch nicht sichtbar.
Der Distanzhalter 29 gemäss der Figur 6 ist ebenfalls für io Wandarmierungen bestimmt, wobei er an horizontalen und vertikalen Armierungseisen 24 bzw. 30 befestigt wird. Da die horizontalen Armierungseisen 24 manchmal in der Höhe etwas versetzt zueinander angeordnet sind, ist eine geringe Schrägstellung des Distanzhalters oft nicht zu vermeiden, ls Damit mindestens die inneren Auflageflächen 36 der Schalungsauflager 32 an den Schalungswänden 22,23 aufliegen, sind die fussförmigen Auflager 32 nicht im rechten Winkel zur Eisenstange 27 angeordnet, sondern schliessen mit ihr einen spitzen Winkel a ein.
20 Bei einer anderen Ausführungsform (Figur 7) ist die Eisenstange 27 geknickt, wodurch der gleiche Effekt erzielt wird.
Der Fuss 32 selber ist wiederum mit zwei Wänden 14 versehen, zwischen denen zickzackförmige Verstärkungsrippen 33 angeordnet sind. Das Ende der Eisenstange 27 wird in die 25 Bohrung 13 gesteckt. Zwei längliche Verstärkungsrippen 34 verbinden die beiden Auflageflächen 35 und 36 miteinander.
Der Fuss 32 weist hinten einen hakenförmigen Vorsprung 37 auf, in welchen der Befestigungsdraht 25 eingreift.
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2 Blatt Zeichnungen
CH239381A 1981-04-09 1981-04-09 Distanzhalter fuer armierungseisen. CH651879A5 (de)

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