CH651884A5 - Cylinder lock for locking systems - Google Patents

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CH651884A5
CH651884A5 CH3632/81A CH363281A CH651884A5 CH 651884 A5 CH651884 A5 CH 651884A5 CH 3632/81 A CH3632/81 A CH 3632/81A CH 363281 A CH363281 A CH 363281A CH 651884 A5 CH651884 A5 CH 651884A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
key
core
cylinder
flat key
longitudinal
Prior art date
Application number
CH3632/81A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Steinbrink
Original Assignee
Schulte C E Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0029Key profiles characterized by varying cross-sections of different keys within a lock system

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  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss für Schliessanlagen, bestehend aus einem in einem Zylindergehäuse drehbar gelagerten Zylinderkern, mit einem Schlüsselkanal zum Einschieben eines zugeordneten Flachschlüssels, der mit seiner über einen Höhenbereich Schliesskerben aufweisenden Schlüsselbrust in Bohrungen des Zylinderkerns radial bewegliche Kernstifte der Stiftzuhaltungen einordnet und der zwecks Seitenprofilvariation an seinen beiden Breitflächen Längsnuten und Längsrippen zur Aufnahme von an den entsprechenden Seitenwänden des Schlüsselkanals vorgesehenen komplementären Längsrippen und Längsnuten aufweist, wobei - im Querschnitt gesehen - schlüsselseitig die Böden der beidseitigen Längsnuten auf Grenzlinien liegen, die einen kontinuierlich durchgehenden Kernstreifen im Flachschlüssel zwischen sich einschliessen und zylinderkernseitig die Endflächen der beidseitigen Längsrippen auf Grenzlinien liegen, die einen gleichförmig durchlaufenden Spaltstreifen im Zylinderkern begrenzen.
Bei diesem aus der DE-AS 1 553 482 bekannten Zylinderschloss wird eine für Verschliessanlagen bedeutsame Variationsvielfalt dadurch erreicht, dass neben der Permutation der Schliesskerben in der Schlüsselbrust die beiden Breitflächen mit der Seitenprofilvariation dienenden Längsnuten und Längsrippen versehen sind. Der Nachteil dieser Zylinderschlösser besteht in dem verbleibenden Spaltstreifen zwischen den beidseitigen Längsrippen des Schlüsselkanals, weil darin mittels der schwingenden Abtastnadel einer sogenannten Picking-Pistole die Kernstifte auch von unbefugter Seite in den Zylinderkern eingeordnet werden können, um das Zylinderschloss unberechtigt zu betätigen.
Aus der DE-OS 2'516 340 ist ein Schlüssel für ein Zylinderschloss bekanntgeworden, der die Seitenprofilvariation durch Längsnuten und Längsrippen an beiden Seiten des Schlüssels, die als aufwendig und stabilitätsmindernd angesehen werden, durch die Variation einer Knickung oder Krümmung eines glatten Flachschlüssels ersetzt. Ein solcher gekrümmter Schlüssel soll wegen der dadurch erzielten Stabilitätserhöhung in seiner Blechstärke verringert werden können, wodurch sich die Einbruchssicherheit erhöhen sollte. Tatsächlich muss aber ein solcher geknickter oder gekrümmter Schlüssel dickenmässig beträchtlich grösser als der freie Spaltstreifen zwischen den Kuppen von Längsrippen im Schlüsselkanal des gattungsgemässen Zylinderschlosses ausgebildet sein, so dass das Aufbrechen des Zylinderschlosses mittels einer Picking-Pistole demgegenüber leichter ausführbar ist. Die glatten Seitenwände eines solchen gekrümmten oder geknickten Schlüsselprofils wirken dabei noch als Führungsflächen für die Abtastnadel einer Picking-Pistole.
Man hat bisher daran gedacht, die Aufbrechgefahr dadurch auszuräumen, dass man den freien Spaltstreifen im Schlüsselkanal zum Verschwinden bringt, durch beidseitig bis zur Längsmittelebene heranreichende oder sogar über die Längsmittenebene des Flachschlüssels hinweggeführte Längsnuten, weil dann auch zylinderkernseitig die Längsrippen mit ihren Kuppen in entsprechender Weise über die von den Achsen der Kernstifte bestimmte Längsmittenebene hinweggeführt sind. Damit fehlt zwar ein ausreichender Freiraum für die Schwingungsbewegung der Abtastnadel einer Picking-Pistole, doch ist dadurch, wenn man, wie beim Gegenstand der FR-PS 1443313, die Variationsvielfalt der Seitenprofile nicht verschlechtern will, der Schlüsselquerschnitt im Bereich der Längsnuten so weit geschwächt, dass die Stabilität des Flachschlüssels gefährdet ist. Hinzu kommt noch, dass bei solchen tief genuteten Flachschlüsseln, die im Grund der eingeschnittenen Schliesskerben entstehenden Auflageflächen für die Kernstift-Spitzen unzureichend sind und die Kernstifte erst in seitlichen Bereichen des Profils eine unpräzise Stütze finden.
Weil zueinander scheinbar gegensätzliche Forderungen vorlagen, schien es bislang unmöglich zu sein, bei einem gattungsgemässen eine grosse Variationsvielfalt gewährenden Zylinderschloss, einerseits die Aufbruchsicherheit des
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Schlosses durch eine Picking-Pistole zu erhöhen und andererseits die Stabilität des Schlüssels und die gute Auflage der Kernstifte zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zylinderschloss für Schliessanlagen der Gattung nach der DE-AS 1 553 482 so weiter zu bilden, dass bei günstiger Festigkeit des Schlüssels und bei guter Anlage der Kernstifte am Schlüssel und bei flacher Bauweise des Schlüssels eine Betätigung des Zylinderschlosses mit einer Picking-Pistole erschwert wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Spaltstreifen des Schlüsselkanals sowie der Kernstreifen des Flachschlüssels zumindest im Höhenbereich der Schlüsselkerben bogenförmig ausgebildet sind und dass die durch die Achsen der Kernstifte bestimmte Längsmittelebene sekantenartig den Bogenverlauf schneidet, wobei sich der Bogenverlauf nach beiden Seiten zu der Längsmittelebene etwa gleich weit erstreckt.
Durch die bogenförmige Ausbildung des Spaltstreifens und dem durch die Längsrippen gebildeten Labyrinth im Profil des Schlüsselkanals ist eine ausreichende Schwingungsbewegung der Abtastnadel einer Picking-Pistole in Richtung der Axialbewegung der Kernstifte gar nicht ausführbar. Durch den Bogen wird die biegsame Abtastnadel der Picking-Pistole aus der Bewegungsrichtung der Kernstifte abgelenkt, stösst gegen die vorspringenden Längsrippen im Schlüsselkanal und verfängt sich in dem Labyrinthraum zwischen zwei Längsrippen. Dadurch ist eine Aufbruchsicherheit erreicht, ohne dass der Spaltstreifen zwischen den Kuppen der beidseitigen Längsrippen im Schlüsselkanal besonders eng ausgebildet sein müsste. Dadurch kann die Stabilität des Flachschlüssels auf einem hohen Wert gehalten werden. Zugleich ist aber eine gute Auflage für die Spitzen der Kernstifte gewährleistet, weil der Bogenverlauf von der durch die Achsen der Kernstifte bestimmten Längsmittelebene sekantenartig geschnitten wird und sich etwa gleich weit nach beiden Seiten zu dieser Längsmittelebene erstreckt. Dadurch finden die Spitzen der Kernstifte in dem beidseitig der Längsmittelebene zu liegen kommende Kernstreifen des Flachschlüssels einen ausreichenden Werkstoffstreifen für die Ausbildung einer Anlageschulter im Grund der eingeschnittenen Schliesskerbe. Damit ist die Funktionssicherheit des erfin-dungsgemässen Zylinderschlosses gewährleistet. Trotz des bogenförmigen Verlaufes des zwischen den Längsnuten verbleibenden kontinuierlich durchgehenden Kernstreifens im erfindungsgemässen Flachschlüssel ist das Profil überraschend flach zwischen den seine Breitflächen begrenzenden Seitenflächen ausgebildet, was sich einer Werkstoffersparnis und platzsparender Bauweise des erfindungsgemässen Zylinderschlosses auszeichnet.
Der Bogenverlauf kann dabei kreisförmig sein. Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht, dass die Längsnuten des Flachschlüssels mit ihren Böden auf einer kreisbogenförmigen Linie verlaufen.
Der bogenförmige Spaltstreifen des Schlüsselkanals sowie der Kernstreifen des Flachschlüssels können von dem die Schlüsselbrust bildenden Ende ausgehend bis zu dem Teil des Schlüsselquerschnittes reichen, der den Schlüsselrücken mit seinen Führungen bildet. Mit Ausnahme des den Schlüsselrücken mit seinen Führungen bildenden Teiles des Schlüsselquerschnittes sind somit die Grenzlinien bogenförmig ausgebildet, gegen die die Längsnuten des Flachschlüssels mit ihren Böden anliegen.
Die Böden der Längsnuten des Flachschlüssels, die gegen die Grenzlinien anliegen, können entsprechend den bogenförmigen Grenzlinien ebenfalls bogenförmig verlaufen. Dadurch sind in einfacher Weise die Böden der Längsnuten des Flachschlüssels ebenfalls bogenförmig ausgebildet.
Die Seitenflächen des Flachschlüssels können parallel zu den beiden, den Kernstreifen bildenden, bogenförmigen Grenzlinien verlaufen. Dadurch ist in einfacher Weise der gesamte Querschnitt des Flachschlüssels bogenförmig gekrümmt. Die Längsnuten können dabei mit einer gleichen Tiefe in den Schlüsselquerschnitt eingebracht werden.
Die Seitenflächen des Flachschlüssels können auch geradlinig verlaufen. Dadurch wird in einfacher Weise der Schlüssel flach gehalten, obwohl die Grenzlinien, gegen die die Längsnuten des Flachschlüssels mit ihren Böden anliegen, bogenförmig verlaufend ausgebildet sind. Darüber hinaus entstehen in diesem Fall in den an der Schlüsselbrust bzw. am Schlüsselrücken befindlichen Randzonen auf Seiten des von aussen betrachtet konvexen Verlaufs der Bogenaus-bildung besonders tiefe Längsnuten, die eine einwandfreie Führung des Schlüssels beim Einstecken gewährleisten. Auf der konkaven Seite des Bogenverlaufes entstehen besonders tiefe führungswirksame Längsnuten in der Mittelzone des Flachschlüssels. Diese liegen also wechselständig zu den vorerwähnten Führungen auf der gegenüberliegenden konvexen Bogenseite. Der Bogenverlauf bringt eine zusätzliche Stabilität ins Schlüsselprofil.
Der den Schlüsselrücken mit seinen Führungen bildende Teil des Schlüsselquerschnittes kann abgewinkelt sein und seitlich versetzt, parallel zur Längsmittelebene der Zylinderstifte verlaufen. Dadurch wird in einfacher Weise die Dicke des gekrümmten Flachschlüssels verringert. Ausserdem verläuft dadurch das in die Mantelfläche des Zylinders mündende Ende des Schlüsselkanalsquerschnittes im wesentlichen rechtwinklig zur Mantelfläche.
Der im Zylinder vorgesehene Schlüsselkanal kann mit seinem Querschnitt dem Querschnitt des Flachschlüssels entsprechen. Dadurch weist der Schlüsselkanal einen das Einschieben des Flachschlüssels ermöglichenden Querschnitt auf.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 das erfindungsgemässe Zylinderschloss für Schliessanlagen im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, durch den Zylinderkern im grösseren Massstab,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch den Flachschlüssel, der in den Schlüsselkanal des Zylinderschlosskerns einzustecken ist,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform in einem der Fig. 2 entsprechenden Schnitt, und
Fig. 5 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt durch den zugehörigen Flachschlüssel.
Das in der Zeichnung dargestellte Zylinderschloss für Schliessanlagen besteht aus einem Gehäuse 10 und einem darin drehbar gelagerten Zylinderkern 11, der einen Schlüsselkanal 12 aufweist. Der Zylinderkern 11 ist mit dem in den Schlüsselkanal 12 einzusteckenden, passenden Flachschlüssel 13 betätigbar, da die Schlüsselbrust, die in Bohrungen 14 des Zylinderkerns 11 eingesetzten Kernstifte 15 einordnet, wodurch diese mit der äusseren Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 abgleichen. Diese Stellung ist in der Fig. 1 dargestellt. Die in Bohrungen 17 des Gehäuses 10 eingesetzten und unter der Wirkung von Schraubendruckfedern 18 stehenden Gehäusestifte 19 ragen bei herausgezogenem Flachschlüssel 13 mit ihren vorderen Enden in die Bohrungen 14 des Zylinderkerns 11, so dass der Zylinderkern 11 gegen Drehen gesperrt ist.
Zum Betätigen des Zylinderschlosses muss somit der Flachschlüssel 13 ein dem Schlüsselkanal 12 angepasstes Profil aufweisen, um das Einschieben des Flachschlüssels 13
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in den Schlüsselkanal 12 zu ermöglichen. Weiterhin muss die Brust 20 des Flachschlüssels 13 den Längen der Kernstifte 15 angepasste Schliesskerben 21 aufweisen, damit beim Einordnen der Kernstifte 15 diese mit der äusseren Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 abgleichen und somit ein Drehen des Zylinderkerns 11 ermöglichen.
In der Fig. 3 ist der in den Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 einzuschiebende Teil des Flachschlüsels 13 im Querschnitt dargestellt. Dem Schlüsselquerschnitt ist dabei zu entnehmen, dass er eine Seitenprofilvariation durch Längsrippen 22 bis 27 aufweist. Dabei ist eine gleichzeitige Seitenprofilvariation mit in den Abstandslücken wahlweise vorgesehenen Längsnuten 28 bis 34 vorgesehen. Der General-Hauptschlüssel weist alle Längsnuten 28 bis 34, jedoch keine Längsrippen 22 bis 27 auf.
Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Schlüsselkanal 12 im Zylinderkern 11 entsprechend gestaltet ist. Der Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 weist somit für die der Seitenprofilvariation dienenden Längsrippen 22 bis 27 des Flachschlüssels 13 entsprechende Längsnuten 35 bis 40 auf. Für die ebenfalls der Seitenprofilvariation dienenden Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13 weist der Schlüsselkanal 12 entsprechende Längsrippen 41 bis 47 auf.
Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Längsrippen 22 bis 27 und die Längsnuten 28 bis 34 nahezu die gesamten Seitenflächen des Flachschlüssels 13 erfassen und zwar bis auf den Rücken 48, der mit seiner Führungsnut 49 nicht der Seitenprofilvariation dient. Der Schlüsselkanal 12 ist mit einer entsprechenden Führungsrippe 50 versehen. Der Schlüsselrücken 48 reicht dabei bis zur Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 und gleicht mit dieser ab. Dies bedeutet, dass der Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 ebenfalls bis zur Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 reicht.
Die Längsnuten 28 bis 34 an den beiden Seitenflächen des Flachschlüssels 13 liegen mit ihren Böden 51 bis 57 auf im Abstand zueinander verlaufenden, parallelen Grenzlinien 58, 59. Diese beiden Grenzlinien 58 und 59 sind in der Fig. 3 mit strichpunktierten Linien dargestellt. Die beiden im Abstand zueinander verlaufenden, parallelen Grenzlinien 58,59, gegen die die Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13 mit ihren Böden 51 bis 57 anliegen, verlaufen bogenförmig und zwar kreisbogenförmig und bilden zwischen sich einen Kernstreifen 70. Die die durch die Achsen der Kernstifte 15 bestimmte Längsmittelebene 71 schneidet sekantenartig den Bogenverlauf, wobei sich der Bogenverlauf nach beiden Seiten zu der Längsmittelebene 71 etwa gleich weit erstreckt.
Der Schlüsselkanal 12 im Zylinderkern 11 ist entsprechend ausgebildet. Die in die Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13 eingreifenden Längsrippen 41 bis 47 des Schlüsselkanals 12 liegen mit ihren freien Endflächen 60 bis 66 auf zwei parallel zueinander verlaufenden, bogenförmigen Grenzlinien 67,68, die in der Fig. 2 mit strichpunktierten Linien dargestellt sind. Die beiden Grenzlinien 67,68 sind mit einem Abstand zueinander angeordnet, so dass im Schlüsselkanal 12 zwischen den beiden Grenzlinien 67,68 sich ein Spaltstreifen 69 ergibt, der jedoch bogenförmig verläuft, so dass mit einer Picking-Pistole ein Einordnen der Kernstifte 15 nicht möglich ist. Auf der anderen Seite erhält der Flachschlüssel 13 durch den Kernstreifen 70 zwischen den beiden Grenzlinien 58,59 eine verhältnismässig grosse Querschnittfläche, so dass der Flachschlüssel allen Belastungen gewachsen ist.
Der zwischen den beiden bogenförmig verlaufenden Grenzlinien 58,59 sich ergebende Kernstreifen 70 des Flachschlüssels 13 ist mit seiner Bogenhöhe im Variationsbereich der Schliesskerben 21 im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene 71 der Kernstifte 15 angeordnet. Dadurch tritt der Kernstreifen 70 unabhängig von dem Variationsbereich der Schliesskerben 21 immer mit der abgeflachten Spitze der Kernstifte 15 in Wirkverbindung, so dass trotz der bogenförmigen Ausbildung des Kernstreifens 70 die Betätigung der Kernstifte 15 nicht beeinträchtigt wird. Der Variationsbereich der Schliesskerben 21 und damit die unterschiedlichen Stellungen der Kernstifte 15 sind in der Fig. 2 in gestrichelten Linien dargestellt.
Die Böden 51 bis 57 der Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13, gegen die die Grenzlinien 58,59 anliegen, verlaufen entsprechend den bogenförmigen Grenzlinien 58,59 ebenfalls bogenförmig. Entsprechend verlaufen auch die Endflächen 60 bis 66 der Längsrippen 41 bis 47 des Schlüsselkanals 12 in gleicher Weise bogenförmig. Die von den Längsrippen 22 bis 27 gebildeten Seitenflächen 72 des Flachschlüssels 13 verlaufen ebenfalls parallel zu den beiden im Abstand zueinander angeordneten bogenförmig gekrümmten Grenzlinien 58,59. Entsprechend verlaufen auch die von den Längsnuten 35 bis 40 gebildeten Seitenflächen 73 des Schlüsselkanals 12 parallel und bogenförmig gekrümmt zu den bogenförmigen Grenzlinien 67,68.
Der den Schlüsselrücken 48 mit seinen Führungen 49,50 bildende Teil des Schlüsselquerschnittes ist abgewinkelt und verläuft seitlich versetzt, parallel zur Längsmittelebene 71 der Kernstifte 15. Hierdurch wird die Dicke des Flachschlüssels 13 trotz der bogenförmigen Ausbildung möglichst gering gehalten.
Beim zweiten, in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel, ist in der Fig. 5 der in den Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 einzuschiebende Teil des Flachschlüssels 13 ebenfalls im Schnitt dargestellt. Dem Schlüsselquer-schnitt ist dabei zu entnehmen, dass er eine Seitenprofilvariation durch Längsrippen 22 bis 27 aufweist. Dabei ist eine gleichzeitige Seitenprofilvariation mit in den Abstandslücken wahlweise vorgesehenen Längsnuten 28 bis 34 vorgesehen. Der General-Hauptschlüssel weist alle Längsnuten 28 bis 34, jedoch keine Längsrippen 22 bis 27 auf.
Aus der Fig. 4 ist ebenfalls ersichtlich, dass der Schlüsselkanal 12 im Zylinderkern 11 entsprechend gestaltet ist. Der Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 weist somit für die der Seitenprofilvariation dienenden Längsrippen 22 bis 27 entsprechende Längsnuten 35 bis 40 auf. Für die ebenfalls der Seitenprofilvariation dienenden Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13 weist der Schlüsselkanal 12 entsprechende Längsrippen 41 bis 47 auf.
Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, dass die Längsrippen 22 bis 27 und die Längsnuten 28 bis 34 nahezu die gesamten Seitenflächen des Flachschlüssels 13 erfassen, und zwar bis auf den Rücken 48, der mit seiner Führungsnut 49 nicht der Seitenprofilvariation dient. Der Schlüsselkanal 12 ist mit einer entsprechenden Führungsrippe 50 versehen. Der Schlüsselrücken 48 reicht dabei bis zur Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 und gleicht mit dieser ab. Dies bedeutet, dass der Schlüsselkanal 12 des Zylinderkerns 11 ebenfalls bis zur Mantelfläche 16 des Zylinderkerns 11 reicht.
Die Längsnuten 28 bis 34 an den beiden Seitenflächen des Flachschlüssels 13 liegen mit ihren Böden 51 bis 57 auf im Abstand zueinander verlaufenden, parallelen Grenzlinien 58, 59. Diese beiden Grenzlinien 58 und 59 sind in der Fig. 5 mit strichpunktierten Linien dargestellt. Die beiden im Abstand zueinander verlaufenden, parallelen Grenzlinien 58,59, gegen die die Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13 mit ihren Böden 51 bis 57 anliegen, verlaufen bogenförmig, und zwar kreisbogenförmig und bilden zwischen sich einen Kernstreifen 70. Die durch die Achsen der Kernstifte 15 bestimmte Längsmittelebene 71 schneidet sekantenartig den Bogenverlauf, wobei sich der Bogenverlauf nach beiden Seiten zu der Längsmittelebene 71 etwa gleich weit erstreckt.
Der Schlüsselkanal 12 im Zylinderkern 11 ist entsprechend
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Der zwischen den beiden bogenförmig verlaufenden Grenzlinien 58,59 sich ergebende Kernstreifen 70 des Flachschlüssels 13 ist mit seiner Bogenhöhe im Variationsbereich der Schliesskerben 21 im wesentlichen symmetrisch zur Längsmittelebene 71 der Kernstifte 15 angeordnet. Dadurch tritt der Kernstreifen 70 unabhängig von dem Variationsbereich der Schliesskerben 21 immer mit der abgeflachten Spitze der Kernstifte 15 in Wirkverbindung, so dass trotz der bogenförmigen Ausbildung des Kernstreifens 70 die Betätigung der Kernstifte 15 nicht beeinträchtigt wird. Der Variationsbereich der Schliesskerben 21 und damit die unterschiedlichen Stellungen der Kernstifte 15 sind in der Fig. 4 in gestrichelten Linien dargestellt.
Die Böden 51 bis 57 der Längsnuten 28 bis 34 des Flachschlüssels 13, die gegen die Grenzlinien 58,59 anliegen, ver-5 laufen entsprechend den bogenförmigen Grenzlinien 58,59 ebenfalls bogenförmig. Entsprechend verlaufen auch die Endflächen 60 bis 66 der Längsrippen 41 bis 47 des Schlüsselkanals 12 in gleicher Weise bogenförmig.
Die von den Längsrippen 22 bis 27 gebildeten Seiten-io flächen 72 des Flachschlüssels 13 verlaufen bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel geradlinig und parallel zur Bewegungsbahn der Kernstifte 15. Entsprechend verlaufen auch die von den Längsnuten 35 bis 40 gebildeten Seitenflächen 73 des Schlüsselkanals 12 geradlinig. Dadurch wird is in einfacher Weise die Dicke des Flachschlüssels 13 verringert.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen lediglich beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind doch mancherlei andere Ausführungen und Abänderungen möglich. 20 So könnten die Seitenflächen 72 des Flachschlüssels 13 auch bogenförmig gekrümmt sein, wobei jedoch der Radius von dem Radius der bogenförmigen Grenzlinien 58,59 abweicht. Die Seitenprofilvariation des Flachschlüssels 13 könnte statt Längsrippen 22 bis 27 und Längsnuten 28 bis 34 auch nur 25 Längsrippen oder nur Längsnuten aufweisen.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

651884 PATENTANSPRÜCHE
1. Zylinderschloss für Schliessanlagen, bestehend aus einem in einem Zylindergehäuse drehbar gelagerten Zylinderkem mit einem Schlüsselkanal zum Einschieben eines zugeordneten Flachschlüssels, der mit seiner über einen Höhenbereich Schliesskerben aufweisenden Schlüsselbrust in Bohrungen des Zylinderkerns radial bewegliche Kernstifte der Stiftzuhaltungen einordnet und der zwecks Seitenprofil-variation an seinen beiden Breitflächen Längsnuten und Längsrippen zur Aufnahme von an den entsprechenden Seitenwänden des Schlüsselkanals vorgesehenen komplementären Längsrippen und Längsnuten aufweist, wobei - im Querschnitt gesehen - schlüsselseitig die Böden der beidseitigen Längsnuten auf Grenzlinien liegen, die einen kontinuierlich durchgehenden Kernstreifen im Flachschlüssel zwischen sich einschliessen, und zylinderkernseitig die Endflächen der beidseitigen Längsrippen auf Grenzlinien liegen, die einen gleichförmig durchlaufenden Spaltstreifen im Zylinderkern begrenzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spaltstreifen (69) des Schlüsselkanals (12) sowie der Kernstreifen (70) des Flachschlüssels (13) zumindest im Höhenbereich der Schlüsselkerben (21) bogenförmig ausgebildet sind, und dass die durch die Achsen der Kernstifte (15) bestimmte Längsmittelebene (71) sekantenartig den Bogenverlauf schneidet, wobei sich der Bogenverlauf nach beiden Seiten zu der Längsmittelebene (71) etwa gleich weit erstreckt.
2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenverlauf kreisförmig ist.
3. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bogenförmige Spaltstreifen (69) des Schlüsselkanals (12) sowie der Kernstreifen (70) des Flachschlüssels (13) von dem die Schlüsselbrust (20) bildenden Ende ausgehend bis zu dem Teil des Schlüsselquerschnittes reicht, der den Schlüsselrücken (48) mit seinen Führungen (49,50) bildet.
4. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Böden (51 bis 57) der Längsnuten (28 bis 34) des Flachschlüssels (13), die gegen die Grenzlinien (58,59) anliegen, entsprechend den bogenförmigen Grenzlinien (58,59) ebenfalls bogenförmig verlaufen.
5. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (72) des Flachschlüssels (13) parallel zu den beiden, den Kernstreifen (70) bildenden, bogenförmigen Grenzlinien (58,59) verlaufen.
6. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (72) des Flachschlüssels (13) geradlinig verlaufen.
7. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der den Schlüsselrücken (48) mit seinen Führungen (49,50) bildende Teil des Schlüsselquerschnittes abgewinkelt ist und seitlich versetzt, parallel zur Längsmittelebene (71) der Zylinderstifte (15) verläuft.
8. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der im Zylinder (11) vorgesehene Schlüsselkanal (12) mit seinem Querschnitt dem Querschnitt des Flachschlüssels (13) entspricht.
CH3632/81A 1980-06-04 1981-06-03 Cylinder lock for locking systems CH651884A5 (en)

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