CH651955A5 - Method and testing apparatus for ensuring the operational safety of valves having electric actuators - Google Patents

Method and testing apparatus for ensuring the operational safety of valves having electric actuators Download PDF

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CH651955A5
CH651955A5 CH607/80A CH60780A CH651955A5 CH 651955 A5 CH651955 A5 CH 651955A5 CH 607/80 A CH607/80 A CH 607/80A CH 60780 A CH60780 A CH 60780A CH 651955 A5 CH651955 A5 CH 651955A5
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CH
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switch
control
valve
actuator
torque
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CH607/80A
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English (en)
Inventor
Georg Motschenbacher
Fritz Schmidt
Manfred Weber
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Kraftwerk Union Ag
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    • F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K37/00—Special means in or on valves or other cut-off apparatus for indicating or recording operation thereof, or for enabling an alarm to be given
    • F16K37/0075—For recording or indicating the functioning of a valve in combination with test equipment
    • G—PHYSICS
    • G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
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    • G21C17/00—Monitoring; Testing ; Maintaining
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    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

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PATENTANSPRÜCHE gekennzeichnet, dass eine Anzeige (36) für die Richtung des
1. Verfahren zur Gewährleistung der Betriebssicherheit Drehfeldes für Stellantriebe mit Drehstrommotor vorgesehen von Armaturen mit elektrischen Stellantrieben in schlecht zu- ist.
gänglichen Anlagen, insbesondere in Kernkraftwerken, durch 17. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch in Zeitabständen wiederholte Funktions-Prüfungen der Ar- 5 gekennzeichnet, dass ein Tastschalter (56) zum kurzzeitigen maturen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Betätigen des Stellantriebes (3) der zu prüfenden Armatur (1)
Werte des Stellantriebes vor Beginn des Betriebes ermittelt vorgesehen ist.
werden und dass die gleichen Werte bei folgenden Prüfungen erneut ermittelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 10 dass die Leistung des Stellantriebes über dem Stellweg der Armatur ermittelt wird. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewährleistung
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 für einen Stellan- der Betriebssicherheit von Armaturen mit elektrischen Stelltrieb mit einem Mehrphasenmotor, dadurch gekennzeichnet, antrieben in schlecht zugänglichen Anlagen, insbesondere in dass der Strom in jeder Phase gemessen wird. 15 Kernkraftwerken, durch in Zeitabständen wiederholten
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch Funktions-Prüfungen der Armaturen.
gekennzeichnet, dass die Betätigungszeit der Armatur mit Mit solchen Prüfungen wurde bisher praktisch nur ermit-
Hilfe eines elektrischen Zeitgebers ermittelt wird. telt, ob die Armatur bestimmungsgemäss arbeitet, also öffnet
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch oder schliesst. Falls nicht, ist die geprüfte Armatur bereits regekennzeichnet, dass die elektrischen Werte mit einem schrei- 20 paraturbedürftig.
benden Gerät aufgezeichnet werden. Eine vorbeugende Fehlerermittlung war dagegen bisher
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch nicht möglich. Gerade dies ist aber für schlecht zugängliche gekennzeichnet, dass die elektrischen Werte für zwei verschie- Anlagen wichtig, weil dort nur mit besonderem Aufwand ge-dene Spannungen ermittelt werden. arbeitet werden kann. Für die in erster Linie betroffenen
7. Prüfgerät zur Durchführung des Verfahrens nach einem 25 Kernkraftwerke ergibt sich der Aufwand aus der Notwendig-der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem keit der Strahlenabschirmung. Dabei ist zu berücksichtigen, tragbaren Gehäuse (14) die für die Messung der elektrischen dass der bisher nicht festgestellte drohende Ausfall von Arma-Werte erforderlichen Messgeräte (33,34,35) zusammenge- turen gerade in Kernkraftwerken zu einer Abschaltung mit fasst sind, dass das Gehäuse (14) die für die Betätigung eines der Folge führen kann, dass pro Tag Stillstandskosten von 1 Stellantriebes (3) notwendige Schalteinrichtung (45) aufweist, 30 Mio DM oder mehr entstehen.
dass die Schalteinrichtung mit einem Steuerteil gekoppelt ist, Gemäss der Erfindung ist zur Lösung des vorgenannten der mindestens ein der Funktion einer Armatur (1) zugeord- Problems vorgesehen, dass die elektrischen Werte des Stellan-
netes elektronisch gespeichertes Programm aufweist, dass der triebes vor Beginn des Betriebes ermittelt werden und dass die
Steuerteil in einem von der Schalteinrichtung abgeschirmten gleichen Werte bei folgenden Prüfungen erneut ermittelt
Teil des Gehäuses (14) angeordnet ist und dass das Gehäuse 35 werden.
Steckverbindungsteüe (26 bis 29) für den lösbaren Anschluss- Bei der Erfindung wird also nicht nur die Tatsache über-
der Schalteinrichtung und des Steuerteils aufweist. wacht, dass die Armatur öffnet oder schliesst oder auch ge-
8. Prüfgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, wünschte definierte Zwischenstellungen einnimmt. Vielmehr dass der Steuerteil mehrere Programme aufweist und dass je- wird aus den elektrischen Werten des Stellantriebes ein Bild dem dieser Programme ein an dem Gehäuse (14) vorgesehener40 für den normalen, insbesondere neuen, also verschleissfreien Schalter (64 bis 70) zugeordnet ist, mit dem das Programm Zustand gewonnen, so dass Abweichungen davon festgestellt wirksam gemacht wird. werden können. Überschreiten die Abweichungen eine Tole-
9. Prüfgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, ranzgrenze, so kann durch eine vorbeugende Reparatur, also dass das Gehäuse (14) mit einem Schaltplan (50) versehen ist, durch einen Eingriff in die Armatur und/oder den Stellander mindestens in Teilen der Schalteinrichtung und dem Steu- 45 trieb, der Verschleiss beseitigt und ein dem Neuzustand enterteil entspricht und einen entsprechend dem jeweiligen Pro- sprechender Zustand mit einer grösseren weiteren Betriebsgramm auswechselbaren Bereich (51) aufweist. dauererwartung hergestellt werden, die bis zu dem nächsten
10. Prüfgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn- planmässigen Betriebsstillstand reicht. Störungen während zeichnet, dass das Gehäuse ( 14) einen Schalter (55) zum Un- des Betriebes werden damit vermieden.
terbrechen des mit dem Programm vorgegebenen Betriebes so Als eine wesentliche Grösse wird die zum Öffnen oder des Stellantriebes (3) aufweist. Schliessen notwendige Leistung ermittelt. Diese Leistung ist
11. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch in erster Näherung ein Mass für die Gängigkeit der Armatur gekennzeichnet, dass das Gehäuse (14) mindestens einen Stör- und kann deswegen, weil Schwergängigkeit auf einen Fehler Schalter (72 bis 77) aufweist, mit dem ein Fehler in dem der hindeutet, zum Anlass für eine Reparatur genommen werden. Funktion zugeordneten Programm vorzugeben ist. 55 Ausserdem können als elektrische Werte des Stellantriebes
12. Prüfgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, auch die Öffnungs- und Schliesszeiten der Armatur ermittelt dass der Störschalter die Überbrückung oder Unterbrechung werden sowie das sichere Funktionieren von Endschaltern, eines Endschalters des Stellantriebes darstellt. Jedenfalls ermöglicht die Erfindung eine wesentlich genauere
13. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch und vor allen Dingen vorausschauende Überprüfung des Zugekennzeichnet, dass im Verlauf des Schaltplanes Kontroll- 60 standes der Armaturen als das bei der bisher üblichen Funkleuchten (54) angeordnet sind, die mindestens zum Teil über tionsprüfung möglich war.
die Steckverbindungsteile gespeist werden. Bei einer bewährten Ausführungsform der Erfindung
14. Prüfgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, wird die Leistung des Stellantriebes über dem Stellweg der Ar-dass jedem Kontaktstück der Steckverbindungsteile eine matur ermittelt. Hieraus kann man bei Störungen schon inso-Kontrolleuchte (54) zugeordnet ist. 65 fern Schlüsse ziehen, als näher zu ersehen ist, ob zum Beispiel
15. Prüfgerät nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet eine Betätigungsspindel eines Ventils in einem bestimmten durch Lumineszens-Dioden (54) als Kontrolleuchten. Bereich schwergängig ist und deswegen dort fehlerhaft und
16. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch reparaturbedürftig zu sein scheint.
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Die Leistungsmessung kann wie auch andere Messungen antriebes mit einer Notausschaltung vermieden werden. Dies bei Stellantrieben mit einem Mehrphasenmotor durch die ist besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit einer ande-Messung des Stromes in jeder Phase erfolgen, weil dies den ge- ren Weiterbildung, bei der das Gehäuse mindestens einen nauesten Aufschluss gibt. Ausserdem ist dabei auch feststell- Störschalter aufweist, mit dem ein Fehler in dem der Funkbar, ob der Motor einen Wicklungsschaden aufweist, der sich 5 tion zugeordneten Programm vorzugeben ist. Ein solcher sonst noch nicht bemerkbar macht. Störschalter ermöglicht die Prüfung von hintereinander ge-
Die Betätigungszeit der Armatur kann mit Hilfe eines schalteten Sicherheitseinrichtungen, weil einzelne Sicherheitselektrischen Zeitgebers ermittelt werden, damit eine Anpas- einrichtungen dabei ausser Betrieb genommen werden, zum sung an die elektrischen Werte des Stellantriebes gegeben ist. Beispiel in der Weise, dass der Störschalter die Überbrückung Ausserdem lassen sich solche elektrischen Zeitgeber auch i0 oder Unterbrechung eines Endschalters des Stellantriebes meist einfach einstellen und zu Steuerzwecken verwenden. darstellt.
Die elektrischen Werte können vorteilhaft mit einem Das Prüfgerät kann im Verlauf des Schaltplanes Kon schreibenden Gerät aufgezeichnet werden. Dies ermöglicht trolleuchten aufweisen, die mindestens zum Teil über die eine nachträgliche und genaue Auswertung und erleichtert Steckverbindungsteile gespeist werden. Dabei kann zum Beiden Vergleich mit früher ermittelten Werten, zum Beispiel der 15 spiel jedem Kontaktstück der Steckverbindungsteile eine neuen Armatur. Es ist aber auch durchaus möglich, elektri- Kontrolleuchte zugeordnet sein, so dass die Funktion der sehe, insbesondere magnetische Aufzeichnungsverfahren Steckverbindung ohne weiteres überprüfbar ist. Dies ist für sinngemäss einzusetzen, und zwar sowohl für Messwerte in den schon angesprochenen Einsatz von ungeschultem Perso-analoger als auch in digitaler Form. nal wichtig. Als Kontrolleuchten eignen sich insbesondere
Für eine aussagekräftige Prüfung kann es ferner vorteil- 20 Lumineszens-Dioden.
haft sein, wenn die elektrischen Werte für zwei verschiedene Am Prüfgerät kann ferner eine Anzeige für die Richtung
Spannungen ermittelt werden. Einmal kann hierdurch die des Drehfeldes für Stellantriebe mit Drehstrommotor vorge-Möglichkeit berücksichtigt werden, dass die Funktionssicher- sehen sein. Ausserdem ist ein Tastschalter zum kurzzeitigen heit auch bei den vom Netz her nicht auszuschliessenden Betätigen des Stellantriebes der zu prüfenden Armatur gün-
Spannungsschwankungen gegeben sein muss. Zum anderen 25 stig, weil damit ein Prüfbetrieb ermöglicht wird, der für die lässt sich aus dem Verhalten bei unterschiedlichen Spannun- Annäherung an bestimmte Stellungen, zum Beispiel die Endgen oft genauer auf bestimmte Störungen schliessen. Stellungen, gut geeignet ist.
Ein für das Verfahren nach der Erfindung bewährtes Prüf- Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird ein Ausfüh-gerät ist dadurch gekennzeichnet, dass in einem tragbaren Ge- rungsbeispiel anhand der beiliegenden Zeichnung beschrie-häuse die für die Messung der elektrischen Werte erforder- 30 ben, die in der einzigen Figur in annähernd perspektivischer liehen Messgeräte zusammengefasst sind, dass das Gehäuse Darstellung ein Ventil mit einem elektrischen Stellantrieb und die für die Betätigung eines Stellantriebes notwendige Schalt- das zu seiner Prüfung vorgesehene Prüfgerät zeigt.
einrichtung aufweist, dass die Schalteinrichtung mit einem Das Ventil 1 mit einer Nennweite von zum Beispiel
Steuerteil gekoppelt ist, der ein der Funktion einer Armatur 100 mm gehört zu einer Kühlmittelreinigungsanlage für einen zugeordnetes elektronisch gespeichertes Programm aufweist, ^ Leichtwasserreaktor. Seine Ventilspindel 2, die in bekannter dass der Steuerteil in einem von der Schalteinrichtung abge- Weise mit einem nicht dargestellten Ventilteller verbunden ist, schirmten Teil des Gehäuses angeordnet ist und dass das Ge- wird von einem elektrischen Stellantrieb 3 betätigt. Dieser häuse Steckverbindungsteile für den lösbaren Anschluss der umfasst ein Getriebe 4, an dessen Oberseite ein Handrad 5 mit Schalteinrichtung und des Steuerteils aufweist. Griffen 6 zur Notbetätigung des Ventils 1 vorgesehen ist.
Das neue Prüfgerät ist leicht hantierbar und deswegen für 40 Für den Normalbetrieb ist an das Getriebe 4 ein Elektro-eine schnelle Überprüfung in der kurzen, für Reparaturen zur motor 7 angeflanscht, der zum Beispiel eine Leistung von Verfügung stehenden Zeit gut geeignet. Die gute Bedienbar- 0,5 kW aufweist. Der Motor 7 ist ein Drehstromsynchronmo-keit wird durch die Steckverbindungen besonders gefördert. tor. Er wird über eine elektrische Leitung 10 mit Spannung Sie ermöglichen es, dass auch ungeschultes Personal die zur versorgt, die in einem Stecker 11 endet. Der Stecker führt zu Prüfung notwendigen Messungen vornimmt, weil nur Stecker 45 einem nicht weiter dargestellten Anschlusskasten des Elektro-zu schliessen sind, die genau markiert werden können und bei motors 7. Eine weitere elektrische Leitung 12 mit einem Stek-Bedarf auch unverwechselbar ausgebildet und/oder zu verrie- ker 13 ist für die Übertragung von Steuersignalen, zum Bei-geln sind. Dann ist nur noch die Schalteinrichtung mit Hilfe spiel für den Anschluss von Endschaltern vorgesehen, die des gespeicherten Programms in Tätigkeit zu setzen. Die Aus- dem Getriebe 4 oder der Spindel 2 zugeordnet sind.
wertung der dabei aufgenommenen Werte kann dann in einer 50 Das Prüfgerät 15 ist äusserlich ein quaderförmiger Koffer von den Armaturen beliebig weit entfernten Stelle und auch 14 mit einer Frontplatte 16, die zum Transport mit einem zu anderer Zeit vorgenommen werden, so dass hierfür qualifi- nicht dargestellten Deckel abgedeckt werden kann. Zu diesem ziertes Personal ohne Rücksicht auf die behinderte Zugäng- Zweck wird der Deckel in Schlaufen 17 an der mit Gummibei-lichkeit der Armaturen eingesetzt werden kann. nen 18 versehenen Unterseite 19 des Prüfgerätes 15 einge-
Ein besonders universell einsetzbares Prüfgerät ist so aus- 55 hängt und dann mit bekannten Schnellverschlüssen 20 an der gebildet, dass der Steuerteil mehrere Programme aufweist und Oberseite 21 festgeklemmt. An der Oberseite 21 ist in der dass jedem dieser Programme ein an dem Gehäuse vorgesehe- Mitte ein Traggriff 22 vorgesehen, mit dem das zum Beispiel ner Schalter zugeordnet ist, mit dem das Programm wirksam etwa 20 kg schwere Prüfgerät 15 transportiert werden kann, gemacht wird. Dabei kann das Gehäuse mit einem Schaltplan In der Frontplatte 16 sind in einem Einschnitt 25 vier versehen sein, der mindestens in Teilen der Schalteinrichtung 60 mehrpolige Steckverbindungen mit im Querschnitt rechtecki-und dem Steuerteil entspricht und einen entsprechend dem je- gen Steckern 26,27,28 und 29 vorgesehen. Von diesen führt weiligen Programm auswechselbaren Bereich aufweist. Die der Stecker 28 über das Kabel 10 zum Motor 7, während der hiermit erreichte Übersichtlichkeit ist ebenfalls für die Bedie- Stecker 27 über das Kabel 12 zu Endschaltern, Drehmoment-nung durch angelerntes Personal vorteilhaft. Schaltern oder dergleichen am Getriebe 4 führt. Der Stecker
Es hat sich ferner gezeigt, dass es günstig ist, wenn das Ge- 65 29 ist für den Netzanschluss vorgesehen und deshalb über eine häuse einen Schalter zum Unterbrechen des mit dem Pro- Leitung 30 mit einer Spannungsquelle verbunden, die Drehgramm vorgegebenen Betriebes des Stellantriebes aufweist. ström von zum Beispiel 380 V liefert. Vom Netzanschluss Hierdurch können Zerstörungen der Armatur und des Stell- können dem Prüfgerät 15 auch andere Spannungen, insbe-
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sondere Kleinspannungen oder Gleichspannungen für Steue- den. Zur Kontrolle der Funktion der in dem Schaltbild 50
rungszwecke zugeführt werden, sofern sie nicht im Prüfgerät vorhandenen Anzeigeleuchten dient eine Taste 61.
selbst aus dem genannten Drehstrom umgewandelt werden. Im folgenden werden einige Arbeitsgänge beim Prüfen des
Der Stecker 26 kann über ein weiteres Kabel 31 im Bedarfs- Ventils 1 beschrieben, das dabei als Armatur bezeichnet wird,
falle mit anderen End- oder Drehmomentschaltern oder Steu- 5 weil solche Prüfungen sinngemäss auch für Klappen, Schieber ereinrichtungen verbunden werden, die für den Betrieb des oder dergleichen anzuwenden sind.
Stellantriebes 3 benötigt werden. Vor einer Betätigung des Stellantriebes 3 muss an den
In der Frontplatte 16 sitzen ferner drei gleiche, in einer Wegendschaltern eine Grobeinstellung vorgenommen wer-
Reihe nebeneinander angeordnete Amperemeter 33,34 und den. Dann fährt die Armatur beim Betätigen einer Freigabe-
35, die gegebenenfalls über Stromwandler den Strom für den 10 taste 62 und der Taste 57 (Auf) bzw. der Taste 58 (Zu) in die
Motor 7 des Stellantriebes messen, und zwar in den drei Pha- entsprechende Richtung bis zur Endlage und steuert automa-
sen des Drehstromnetzes. Den Amperemetern 33,34,35 be- tisch ab. Um den Antrieb 3 vor der Endlage oder im Störfall nachbart sind in der Frontplatte 16 eine Drehfeldkontroll- zu stoppen, wird bei Automatikbetrieb die Stopptaste 60
lampe 36 und eine Drehfeldwarnleuchte 37 angeordnet. Die (ohne Freigabe) betätigt bzw. bei Tipp-Betrieb die Freigabe-Drehfeldkontrollampe 36 zeigt für den Motor 7 das Vorliegen 15 und Befehlstaste losgelassen.
der Spannung in der richtigen Phasenfolge an, während die Beim Lauf des Antriebes 3 werden zwei Zeiten gemessen,
Warnlampe 37 aufleuchtet, wenn die Phasenfolge für den und zwar die gesamte Laufzeit vom Start des Antriebes bis
Motor 7 nicht der einheitlich vorgesehenen Drehrichtung ent- zur Absteuerung (Anzeige 42) sowie die Laufzeit vom Start spricht. Zwischen den Lampen 36 und 37 sitzen drei Kontroll- bis zum Ansprechen des ersten Wegendschalters (Anzeige 43).
lampen 38,39 und 40 zur Anzeige der Spannung mit den Pha- 20 Mit diesen beiden Zeiten werden die Wegendschalter für sen R, S und T des genannten Drehstroms. Damit sind die Absteuerung, Rückmeldung und Überbrückung eingestellt,
Kontrollampen 38,39 und 40 übersichtlich den Ampereme- und zwar je nach Absteuerungsarten zum Beispiel in Auf-
tern 33,34 und 35 zugeordnet. Richtung ein Wegendschalter und in Zu-Richtung ein wei-
Neben dem Amperemeter 33 sind Digitalanzeigen 42 und terer Wegendschalter.
43 vorgesehen, mit denen Zeiten der Armaturenbetätigung 25 Zu beachten ist:
wiedergegeben werden. Die Anzeige 42 liefert dabei die Ar- Bei der Absteuerungsart 1 ,die mit dem Druckschalter 64
maturenstellzeit, während die Zeitanzeige 43 für die Laufzeit der Reihe 45 gewählt wird, steuern Drehmomentschalter ab.
der Wegendschalter vorgesehen ist. Diese Schalter in Auf-Richtung und in Zu-Richtung sprechen
Neben den Zeitanzeigen 42,43 sind in zwei Reihen 45 und auf die Erhöhung des Drehmoments der Ventilspindel 2 beim
46 übereinander zweimal sieben Druckschalter angeordnet. 30 Aufsetzen des Ventiltellers am Ventilgehäuse bzw. auf dem
Von diesen dienen die Druckschalter der oberen Reihe 45 zur Ventilsitz an.
Anwahl der Absteuerungsarten, die dem jeweils zu prüfenden Bei der Absteuerungsart 2 (Druckschalter 65) erfolgt die
Stellantrieb zukommen. Die einzelnen Arten werden später Absteuerung über Wegendschalter. Zur Schutzüberlagerung erläutert. Die Schalter der unteren Reihe 46 dienen zur Simu- dienen Drehmomentschalter.
lation verschiedener Störfalle beim Prüfen des Stellantriebes, 35 Bei der Absteuerungsart 3 (Druckschalter 66) erfolgt die wie ebenfalls später ausgeführt wird, und umfassen ferner ei- Absteuerung in Auf-Richtung von einem Wegendschalter nen Schalter 47 für den Motorschutz. und in Zu-Richtung von einem Drehmomentschalter. Die
Auf der Frontplatte 16 ist ferner ein Schaltbild vorgese- Schutzüberlagerung übernimmt ein weiterer Drehmoment-
hen, das als Ganzes mit 50 bezeichnet ist. Im Rahmen dieses Schalter.
Schaltbildes 50 ist eine auswechselbare Platine 51 angeordnet, 40 Für die Absteuerungsarten 4, 5 und 7 sind die Druck-die mit Halteklammem 52 festgelegt ist. Die Platine 51 kann Schalter 67,68 und 70 des Prüfgeräts 15 vorgesehen. Sie haben entsprechend dem Arbeitsprogramm des zu prüfenden Stell- einen Wegendschalter in Auf-Richtung und in Zu-Richtung antriebes ausgewechselt werden, das aus einem elektronischen sowie für die Überbrückung zur Zwischenstellung in AufSpeicher für einen im Gehäuse 14 untergebrachten nicht sieht- Richtung. Dabei erfolgt bei der Absteuerungsart 4 die Abbaren Steuerteil abberufen wird und mit den Schaltern 45 in 45 Steuerung in Auf-Richtung über einen Drehmomentschalter Gang gesetzt und wirksam gemacht wird. Mithin ist für die und in Zu-Richtung über einen Wegendschalter. Die Drehunterschiedlichen Anwendungsfälle jeweils das richtige, d.h. momentüberbrückung auf Zwischenstellung in Auf-Richtung mit der Motorsteuerung übereinstimmende Schaltbild auf der erfolgt mit dem oben genannten weiteren Wegendschalter. Frontplatte 16 vorhanden. Im Verlauf dieses Schaltbildes 50 Die Schutzüberlagerung in Zu-Richtung erfolgt mit dem liegen Leuchtdioden 54. Sie bezeichnen die Kuppelstellen, die so Drehmomentschalter.
mit den Steckern 26 bis 29 hergestellt werden und leuchten Bei der Absteuerungsart 5 erfolgt die Absteuerung in Aufauf, wenn die Kuppelstellen durch Einführen der Steckerstifte Richtung über einen Drehmomentschalter und in Zu-Rich-
geschlossen sind. Der Steuerteil ist von Starkstromleitungen tung über einen Drehmomentschalter. Die Drehmomentüber-
im Gehäuse so abgeschirmt, dass keine Störungen der Elek- brückung auf Zwischenstellung in Auf-Richtung erfolgt mit tronik zu befürchten sind. 55 einem Wegendschalter.
Auf der Frontplatte 16 sind ferner im Verlauf des Schalt- Bei der Absteuerungsart 7 erfolgt die Absteuerung in Aufbildes 50 weitere Betätigungsorgane vorgesehen. Zu diesen Richtung über einen Wegendschalter und in Zu-Richtung zählt ein Notausschalter 55, der in Form eines deutlich sieht- über einen Drehmomentschalter. Die Überbrückung auf Zwi-baren roten Betätigungsknopfes hervorsteht. Ein weiterer schenstellung in Auf-Richtung erfolgt mit einem Wegend-Schalter 56 ermöglicht das Umstellen auf Tipp-Betrieb. Der «so Schalter. Die Schutzüberlagerung in Auf-Richtung überMotor 7 des Stellantriebes 3 wird dann nur noch entspre- nimmt ein weiterer Drehmomentschalter.
chend der Dauer der Schalterbetätigung an Spannung gelegt, Für die Absteuerungsart 6, die mit dem Druckschalter 69 und zwar bezieht sich dieser Tipp-Betrieb auf die beiden gewählt wird, arbeiten in Auf-Richtung und in Zu-Richtung Schalter (Taster) 57 und 58, die für eine Betätigung des Stell- je ein Wegendschalter. Für die Überbrückung auf Zwischenantriebes in Richtung «Auf» bzw. in Richtung «Zu» des Ven- 65 Stellung in Auf-Richtung und in Zu-Richtung sind ebenfalls tils 1 zu drücken sind. Der mit den Schaltern 57 und 58 einge- je ein Wegendschalter vorgesehen. Dabei erfolgt in Auf-Rich-leitete Fahrbetrieb kann für den Fall, dass kein Tipp-Betrieb tung die Absteuerung mit einem Drehmomentschalter und vorliegt, jederzeit mit einer Stopptaste 60 unterbrochen wer- die Schutzüberlagerung mit einem weiteren Drehmoment-
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Schalter. In Zu-Richtung erfolgt die Absteuerung ebenfalls Für eine Absteuerung mit dem Schutzdrehmoment wer-
mit einem Drehmomentschalter und die Schutzüberlagerung den bei allen wegabhängigen Absteuerungsarten die jeweili-
mit einem weiteren Drehmomentschalter. gen Wegendschalter, für die Zu-Richtung durch eine Taste 74
Bei verschiedenen Absteuerungsarten werden an der Zeit- und für die Auf-Richtung durch eine Taste 75 der Schalteranzeige 48 lediglich die Zeiten der Wegendschalter angezeigt. 5 reihe 46 unwirksam gemacht. Beim Ansprechen des Schutz-
Um bei den Absteuerungsarten 4, 5 und 7 die Laufzeit des drehmoments steht dann die Störmeldung an.
einen Rückmeldeendschalters und bei der Absteuerungsart 6 Bei der Absteuerungsart 6 wird das Normaldrehmoment,
der zwei Rückmeldeendschalter für die Auf- und Zu-Rich- und zwar für die Zu-Richtung durch eine Taste 76, für die tung zu messen bzw. einzustellen, wird folgendermassen ver- Auf-Richtung durch eine Taste 77, unwirksam, so dass für die fahren: io Absteuerung das überlagerte Schutzdrehmoment herangezo-
Die Armatur wird zwar mit der entsprechenden Absteue- gen wird.
rungsart gestartet, dann wird aber sofort während des Laufes Für eine Über- und Unterspannungsprüfung wird die auf Absteuerungsart 1 umgeschaltet. Die Laufzeit kann dann Stromversorgung des Gerätes mit 110% der Nennspannung an der Zeitanzeige 48 abgelesen werden. versorgt (zum Beispiel mit Stelltransformator). Mit dieser Armaturen, die normalerweise von der Vorrangbau- 15 Spannung wird die Armatur in die Endlage gefahren und grappe, also einer selbsttätigen Steuereinrichtung, angesteu- durch den Drehmomentschalter abgesteuert. Das Herausfah-ert werden und nach den Absteuerungsarten 2 und 4 arbeiten, ren aus dieser Endlage wird mit 80% der Nennspannung vorist der Wegendschalter so einzustellen, dass er in Zu-Richtung genommen. Gelingt das nicht, so kann man die Unterspan-den Antrieb absteuert, nachdem der Überbrückungsendschal- nung stufenweise (je 5%) erhöhen und den gesamten Vorgang ter angesprochen hat. Dazu muss eine Taste 72 der Druck- 20 wiederholen. Daraus ergibt sich, ob die Armatur fehlerhaft schalterreihe 46 betätigt sein. Um die Laufzeit des Wegend- ist, bzw. ob ein anderer Motor an den Stellantrieb anzubauen schalters zu messen, ist auch die Taste 73 der gleichen Schal- ist. Bei den Prüfarbeiten wird auf gleiche Stromaufnahme der terreihe zu betätigen. drei Phasen geachtet und bei Wiederholungsprüfungen mit
Zur Einstellung sollte, nach Betätigung des Schalters 56, dem Ursprungsprotokoll verglichen. Dabei lässt eine unglei-die Betriebsart Tipp-Betrieb bevorzugt verwendet werden, um 25 che Stromaufnahme auf Windungsschluss bzw. Erdschluss ein Heranfahren an den gewünschten Schaltpunkt des einzu- des Motors schliessen, während eine zu hohe Stromaufnahme stellenden Wegendschalters zu ermöglichen. Danach kann auf Schwergängigkeit der Armatur deutet.
beim Stillstand die genaue Justierung vorgenommen werden. Durch die Standardisierung von Steckern und Anschlüs-
Da die Laufzeit bei jedem Schaltvorgang neu gestartet wird, sen bzw. durch die Verwendung von Prüfadaptern bei GaU-
darf nur einmal geschaltet werden. Die Drehmomentschalter 30 festen Armaturen ist der Zeitaufwand für Funktionsprüfun-
sind bereits vom Stellantriebshersteller eingestellt. gen bzw. Wiederholungsprüfungen sehr gering. Bei Prüfun-
Bei der Funktionsprüfung können an eingestellten Arma- gen in der Kraftwerksanlage muss lediglich ein 380-V-An-
turen auch Fehler simuliert werden. schluss vorhanden sein.
C
1 Blatt Zeichnungen
CH607/80A 1979-04-30 1980-01-25 Method and testing apparatus for ensuring the operational safety of valves having electric actuators CH651955A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2917529A DE2917529C2 (de) 1979-04-30 1979-04-30 Verfahren und Prüfgerät zur Gewährleistung der Betriebssicherheit von mit elektrischen Stellantrieben versehenen Armaturen

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CH607/80A CH651955A5 (en) 1979-04-30 1980-01-25 Method and testing apparatus for ensuring the operational safety of valves having electric actuators

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