CH652450A5 - Turbinen-auspuffstutzen. - Google Patents

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CH652450A5
CH652450A5 CH3544/81A CH354481A CH652450A5 CH 652450 A5 CH652450 A5 CH 652450A5 CH 3544/81 A CH3544/81 A CH 3544/81A CH 354481 A CH354481 A CH 354481A CH 652450 A5 CH652450 A5 CH 652450A5
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CH3544/81A
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Anatoly Viktorovich Garkusha
Vladimir Evgenievich Dobrynin
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Kh Polt I Im V I Lenina
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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  • Control Of Turbines (AREA)
  • Supercharger (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Turbinen-Auspuffstutzen.
Stand der Technik
Es ist bereits ein Turbinen-Auspuffstutzen bekannt geworden, der in Strömungsrichtung des Arbeitsmediums unmittelbar hinter den Schaufeln der letzten Turbinenstufe angeordnet ist.
Die Mantelwandung des Auspuffstutzens bildet einen Strömungsteil, der am Eintritt im wesentlichen einen axialradialen Diffusor und am Austritt einen Kanal mit rechtek-kigem Querschnitt darstellt.
Am Eintritt des Strömungsteils wird ein Leitansatz angeordnet, der für die Sicherung einer ablösungsfreien Strömung des Arbeitsmediums bei dessen Entspannung und Wendung im axialradialen Diffusor sorgt. Der Leitansatz ist in Form eines Drehkörpers ausgeführt, dessen Achse mit der Turbinenachse zusammenfällt. Der Drehkörper ist derart montiert, dass das eine Ende desselben sich in unmittelbarer Nähe der Aussenenden der Arbeitsschaufeln der letzten Turbinenstufe befindet.
Im Auspuffstutzen der Turbine ist weiter in der Strömungsrichtung des Arbeitsmediums hinter dem Leitansatz ein Ablenker untergebracht, der ebenfalls einen Drehkörper darstellt, dessen Achse zur Turbinenachse parallel verläuft. Der Ablenker ist zur aerodynamischen Einwirkung auf die Strömung durch eine Veränderung der Form und Grösse der Durchgangsquerschnittsflächen der Ringkanäle vorgesehen, die sich zwischen dem Leitansatz und Ablenker und dem Ablenker selbst und der Innenwandung des Strömungsteils des Auspuffstutzens herausbilden. Die genannte Einwirkung wird durch Verstellung des Ablenkers vermittels der vorhandenen Antriebswerke in Längs- und/oder Querrichtung bezüglich der Turbinenachse erreicht.
Die bekannte Ausführung des Auspuffstutzens gibt keine Möglichkeit, im Auspuffstutzen eine genügende Wirtschaftlichkeit des Arbeitsprozesses bei einer Turbinenbelastung kleiner als Nennbelastung zu erreichen. Ferner ist die Betriebssicherheit der Turbine bei einem Volumendurchsatz des Arbeitsmediums unter Vi des Nenndurchsatzes ungenügend.
Die Nennbelastung und der entsprechende volumetrische Nenndurchsatz des Arbeitsmediums bedeutet eine solche Turbinenbelastung, bei welcher die Turbine nach den Berechnungen den besten Wirkungsgrad und die grösstmög-liche Betriebssicherheit erreicht.
Bei Herabsetzung der Turbinenbelastung und bei der resultierenden Verminderung des Volumendurchsatzes des Arbeitsmediums, welches die letzte Turbinenstufe bei einer konstanten Drehzahl der Laufschaufeln der letzten Stufe der Turbine durchströmt, tritt das Arbeitsmedium in den Auspuffstutzen mit einem Drall ein. Dabei entspricht die Grösse der Umfangskomponente der Strömungsgeschwindigkeit im allgemeinen der Grösse der Axialgeschwindigkeitskompo-nente und manchmal wird diese erheblich übertroffen. Die Zentrifugalkräfte in der Drallströmung begünstigen den Zuwachs der Radialkomponente der Strömungsgeschwindigkeit und begünstigen eine Ablösung der Strömung an der Innenwandung des Auspuffstutzens, wodurch die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit der Turbine beeinträchtigt wird.
Durch die obenerwähnte bekannte Ausführung des Auspuffstutzens wird der Zuwachs der Radialkomponente der Strömungsgeschwindigkeit unmittelbar in der letzten Turbinenstufe und gleich hinter dieser eingeschränkt, indem während des Turbinenbetriebes die Durchgangsquerschnitte der genannten Ringkanäle am Eintrittsteil des Auspuffstutzens verändert werden. In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, eine achssymmetrische ablösungsfreie Strömung des Arbeitsmediums im Bereich der volumetrischen Durchsätze zwischen dem Nenndurchsatz und etwa dessen Drittel zu erhalten. Bei den volumetrischen Durchsätzen des Arbeitsmediums unter V3 des Nenndurchsatzes aber können sogar starke Veränderungen der Flächen der genannten Durchgangsquerschnitte die Ablösungen der Strömung an der Innenwandung des axialradialen Diffusors im Strömungsteil und auch unmittelbar an den Laufschaufeln der letzten Turbinenstufe nicht ausschliessen, wodurch wiederum die Betriebszuverlässigkeit der Turbine beeinträchtigt wird.
Darüberhinaus erfolgt der Austritt der Strömung des Arbeitsmediums in der bekannten Ausführung des Auspuffstutzens bei kleineren Belastungen als die Nennbelastung der Turbine ausserhalb des axialradialen Diffusors ebenfalls mit einem Drall über den ganzen Diffusorraum, wodurch grosse Verluste an kinetischer Strömungsenergie bei der Verwirbe-lung im Hauptströmungsteil des Auspuffstutzens entstehen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bewegung eines grösseren Teils der Arbeitsmediumsteilchen im Auspuffstutzen nicht den optimalen Bahnen entlang erfolgt.
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Dadurch wird in den bekannten Auspuffstutzen nicht nur keine Wiederherstellung des statischen Drucks des Arbeitsmediums erreicht, sondern es kann eine Verminderung der Druckgrösse in Richtung vom Eintritt in den Auspuffstutzen bis zu dessen Austritt auftreten, welche die Wirtschaftlichkeit der Turbine im ganzen herabsetzt. Ähnliche Nachteile weisen die aus der US-PS 4013 378 und CH-PS 484 358 bekannten Einrichtungen auf.
Darstellung der Erfindung
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, einen Turbinen-Auspuffstutzen zu entwickeln, indem ein Ablenker derart ausgeführt ist, dass mit dessen Hilfe eine achssymmetrische, ablösungsfreie Strömung des Arbeitsmediums in der letzten Turbinenstufe erreicht sowie jede Verwirbelung im Strömungsteil des Auspuffstutzens im ganzen Bereich der möglichen Turbinenbelastungszustände beseitigt wird.
Die gestellte Aufgabe wird durch einen Turbinen-Auspuffstutzen mit einem durch die Mantelwandung gebildeten Strömungsteil gelöst, welcher nach den im Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen aufgebaut ist.
In dieser Weise wird die Aufrechterhaltung einer ablösungsfreien, achssymmetrischen Strömung des Arbeitsmediums in der letzten Turbinenstufe und einer hohen Wirtschaftlichkeit des Arbeitsprozesses im Auspuffstutzen durch die Vermeidung der Verwirbelung über den ganzen Bereich der Betriebszustände der Turbine erreicht.
Die wendeiförmige Gestalt des gebildeten Diffusorkanais ist zum Durchgang eines Drallstromes günstig. Die allmählich zunehmende Querschnittsfläche des Diffusorkanais stimmt mit dem Zuwachs des Durchsatzes des Arbeitsmediums bei dessen Bewegung im genannten Kanal überein und begünstigt die Gleichmässigkeit des Druckes über diese im Arbeitsmedium.
Eine zweckmässige Ausführung des Turbinen-Auspuffstutzens, welche im Anspruch 2 definiert ist, ist einfach herzustellen und bequem im Betrieb.
Es empfiehlt sich, dass der Aussendurchmesser des Ablenkkörpers kleiner als der Innendurchmesser des Leitor-ganes ausgeführt ist, während die dem Ablenkkörper zugewandte Kante des Leitorgans eine Gestalt aufweist, die der Konturform der krummlinigen Aussenfläche des Ablenkkörpers bei dessen grösster Biegung entspricht.
Dadurch wird ausreichende Dichtheit des wendeiförmigen Diffusorkanais erreicht, der Werkstoffverbrauch für die Herstellung des Leitorganes herabgesetzt und eine optimale Bewegungsbahn beim Austritt des Arbeitsmediumsstromes aus dem genannten Diffusorkanal ermöglicht. Ferner werden Energieverluste durch Reibung der Schaufeln vermindert.
Es empfiehlt sich weiter, dass der Austrittsquerschnitt des wendeiförmigen Diffusorkanais im wesentlichen parallel zum Austrittsquerschnitt des Auspuffstutzens der Turbine verläuft.
Durch diese Anordnung der Querschnitte werden die Längen der Bewegungsbahnen der Arbeitsmediumteilchen im Strömungsteil des Auspuffstutzens so kurz als möglich gehalten, wodurch eine maximale Wirtschaftlichkeit bei allen Betriebszuständen der Turbine erreicht wird.
Die vorgeschlagene Ausführung des Auspuffstutzens der Turbine gibt die Möglichkeit, ohne Beeinträchtigung der Wirtschaftlichkeit des Auspuffstutzens beim Nennbetrieb eine axiale Asymmetrie der Strömung in der letzten Turbinenstufe und die Verwirbelung im Strömungsteil des Auspuffstutzens zu vermeiden, durch welche die Betriebssicherheit und -Wirtschaftlichkeit der Turbine bei Abweichung deren Betriebszustandes von dem Nennbetrieb beeinträchtigt werden.
Bei einer axialen Symmetrie der Strömung des Arbeitsme652450
diums wird eine zusätzliche, veränderliche Beanspruchung der Beschaufelung des Laufrades und auch ein zusätzlicher Energieverlust vermieden. Da eine Verwirbelung in der Strömung in der Nähe der Beschaufelung des Laufrades vermieden wird, kann keine Erosion an den Schaufelaustrittskanten auftreten.
Ferner wird die Betriebsdauer der Turbinenschaufeln verlängert, die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls verringert und die Reparaturkosten und Wiederherstellungskosten des Turbinenläufers herabgesetzt. Die Turbinenwirtschaftlichkeit wird praktisch im ganzen Bereich der Turbinenbetriebszu-stände gesteigert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Auspuffstutzen in schematischer Darstellung, im Axialschnitt;
Fig. 2 denselben Auspuffstutzen mit einem Ablenkorgan in der Arbeitsstellung;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Ablenkorgan in seiner Ausgangsstellung;
Fig. 4 eine Ansicht des Ablenkorgans in Richtung C mit Gelenkelementen;
Fig. 5 das Ablenkorgan in seiner Arbeitsstellung;
Fig. 6 den wendeiförmigen Diffusorkanal in schaubildlicher Darstellung, wobei durch Pfeile die Strömungsrichtung des Arbeitsmediums angedeutet ist; und
Fig. 7 eine Variante des Ablenkorgans in schematischer Darstellung, wobei das Ablenkorgan in sechs Teile geschnitten ist.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
Der vorgeschlagene Auspuffstutzen A (Fig.l, 2) einer Turbine weist eine ortsfeste Mantelwandung 1 auf. Diese Mantelwandung 1 bildet einen Strömungsteil 2, durch welchen das Arbeitsmedium aus den Laufschaufeln 3 der letzten Turbinenstufe B geleitet wird. Mit 5 ist ein ortsfester Turbinenstator bezeichnet, welcher mit Leitschaufeln 4 ausgerüstet ist.
Am Eintritt des Strömungsteils 2 ist ein Leitorgan 6 angeordnet, das als Rotationskörper, z.B. zylinderförmig, ausgebildet ist. Die Längsachse 7 des Leitorgans 6 fällt mit der Turbinenachse zusammen. Das Leitorgan 6 lenkt das Arbeitsmedium aus der letzten Turbinenstufe B in die vorgeschriebene Strömungsrichtung und ist derart angeordnet,
dass dessen eines Ende sich im Bereiche der Laufschaufel 3 der letzten Turbinenstufe B befindet.
Das Leitorgan 6 ist am Turbinenstator 5 durch bekannte Mittel befestigt, die hier nicht näher dargestellt sind und den Grundgedanken der Erfindung nicht berühren.
Es ist aber möglich, das Leitorgan 6 längs der Turbinenachse 7 verstellbar anzuordnen.
Im Strömungsteil 2 ist ferner noch ein Ablenkkörper 8 untergebracht, der federnd elastisch ist und zur Bildung eines Kanals im Strömungsteil 2 des Auspuffstutzens A vorgesehen ist.
Der Ablenkkörper 8 ist gemäss Fig. 1 ringförmig ausgebildet, wobei der Ring an einer Stelle 9 in radialer Richtung geschnitten ist. Der ringförmige Ablenkkörper 8 ist in Fig. 3 in Draufsicht und in Fig. 4 in Seitenansicht dargestellt, während in Fig. 5 der Ablenkkörper 8 in gebogenem Zustand gezeigt ist.
Der Ablenkkörper 8 ist längs der Turbinenachse 7 verstellbar angeordnet. Dazu ist ein Antriebswerk 10 (Fig.l, 2) vorgesehen, das mit dem Ablenkkörper 8 gegebenenfalls an drei Stellen derart verbunden ist, dass während des Turbinenbetriebes bei Belastungen kleiner als die Nennbelastung der Ablenkkörper 8 die Stellung in der Nähe der Laufschaufeln 3 einnimmt, wie dies aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Der Ablenk3
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körper 8 ist hier gebogen und bildet mit dem Leitorgan 6 und der Mantelwandung 1 des Auspuffstutzengehäuses zusammen einen wendeiförmigen, in Fig. 6 in axonometri-scher Darstellung gezeigten Diffusorkanal 11, dessen Aus-trittsquerschnitt IIa (Fig. 1,2,4) sich an der Schnittstelle 9 des Ablenkkörpers 8 befindet.
Der wendeiförmige Diffusorkanal 11 begünstigt einen optimalen Verlauf des Entspannungsprozesses des Arbeitsmediums im Auspuffstutzen A mit einer hinter den Laufschaufeln 3 der letzten Turbinenstufe verwirbelten Strömung. Diese tritt bei einer Belastung der Turbine auf, welche kleiner ist als die Nennbelastung.
Das Antriebswerk 10 enthält drei Stangen 12 (Fig. 1,2), die durch je eine Bohrung in der Mantelwandung 1 hindurchgeführt und kinematisch mit je einem Antriebsmotor 13 in Verbindung stehen, welche die Hin- und Herbewegung der Stangen 12 längs der Turbinenachse 7 bewirken. Jeder Antriebsmotor 13 ist an der Mantelwandung 1 befestigt und stellt einen elektrischen Stellmotor dar. In anderen Fällen kann auch ein hydraulischer oder ein anderer für die genannten Zwecke passender Motor vorhanden sein.
Es ist ferner oft zweckmässig, eine grössere Anzahl von Stangen 12 anzuwenden, die beinahe gleichmässig verteilt werden.
Jede Stange 12 ist als Gewindestange ausgebildet, wobei das Gewinde mit einem nicht dargestellten Gegenelement zusammenwirkt.
Mit ihrem einen Ende steht jede Stange 12 mit Hilfe eines Gelenks 14 (Fig. 2) mit der ebenen Seitenfläche des Ablenkkörpers 8 in Verbindung.
Zwei Stangen 12 sind mit dem Ablenkkörper 8 in der Nähe der Schnittstelle 9 in gleichen Entfernungen von dieser verbunden, während die dritte Stange 12 an der der Schnittstelle 9 diametral gegenüberliegenden Stelle mit dem Ablenkkörper 8 in Verbindung steht, wie dies in den Fig. 4 und 5 gezeigt ist.
Die gezeigte Ausführung des Antriebswerks 10 zur Verstellung des Ablenkkörpers 8 ist einfach, betriebssicher und ermöglicht eine kontinuierliche Verstellung und Biegung des Ablenkkörpers 8 sowie dessen Festlegung in jeder vorgeschriebenen Stellung.
Der Ablenkkörper 8 weist einen Aussendurchmesser auf, der etwas kleiner als der Innendurchmesser des Leitorgans 6 ist. Dadurch wird ermöglicht, den Ablenkkörper 8 in seiner Arbeitsstellung möglichst nahe an die Laufschaufeln 3 der letzten Turbinenstufe B heranzuschieben.
Darüber hinaus ermöglicht das genannte Durchmesserverhältnis, durch eine freie Verstellung des Ablenkkörpers 8 gegen das Leitorgan 6, die Krümmung des Ablenkkörpers 8 in seiner Arbeitsstellung zu verändern. Damit wird die Grösse des Austrittsquerschnitts 1 la des wendeiförmigen Diffusorkanais 11 in Abhängigkeit vom volumetrischen Durchsatz des Arbeitsmediums verändert.
Dabei weist die Austrittskante 6a (Fig. 1,2,6) des Leitorgans 6, die dem Ablenkkörper 8 zugewandt ist, in der Kontur der gewölbten Aussenoberfläche 8a des Ablenkkörpers 8 bei dessen grösstmöglicher Durchbiegung entsprechende Gestalt auf.
Diese Gestalt ermöglicht die Bildung eines verhältnismässig luftdichten wendeiförmigen Diffusorkanais 11 und einen fliessenden Austritt der Strömung aus diesem.
An der Schnittstelle 9 des Ablenkkörpers 8 wird die Kontur der krummen Aussenoberfläche 8a des Ablenkkörpers 8 unterbrochen und dementsprechend weist die Kante 6a des Leitorgans 6 an diesem Abschnitt eine geradlinige Strecke 6b auf, die in der Ebene des Austrittsquerschnitts 1 la des wendeiförmigen Diffusorkanais 11 liegt.
In der beschriebenen Ausführung des Auspuffstutzens A verläuft der Austrittsquerschnitt IIa des wendeiförmigen
Diffusorkanais 11 im wesentlichen zum Austrittsquerschnitt 15 (Fig. 1,2) des Auspuffstutzens A parallel.
Durch diese Anordnung der genannten Querschnitte wird die Herausführung des Arbeitsmediums aus dem Auspuffstutzen A am kürzesten Wege erreicht, der senkrecht zu diesen Querschnitten verläuft. Demzufolge wird ein Minimum an Energieverlusten durch Verwirbelung erreicht.
Gemäss einem anderen Ausführungsbeispiel wird im Auspuffstutzen A ein an sechs Stellen geschnittener Ablenkkörper 16 (Fig. 7) angewandt, so dass sechs gleiche Ablenkkörperteile 17 gebildet werden. Jeder Ablenkkörperteil 17 steht wiederum durch drei Stangen 12 mit seinem Antriebswerk 10 in Verbindung, wodurch eine unabhängige Verstellung der Ablenkkörperteile 17 vorgenommen werden kann.
Durch diese Aufteilung des Ablenkkörpers 16 in einzelne Teile 17 wird die Möglichkeit gegeben, diese an der Mantelwandung 1 bei deren krummliniger Ausführung anzuordnen, was die Anwendungsmöglichkeiten der vorgeschlagenen Konstruktion erweitert. Die Form des Auspuffstutzens A kann zunächst nach den Bedingungen der Festigkeit und des gedrängten Ausbaus gewählt werden.
Der beschriebene Auspuffstutzen A arbeitet wie folgt:
Bei einer annähernden Nennbelastung der Turbine steht der Ablenkkörper 8 in der rechten Endstellung gemäss Fig. 1, d.h. in seiner Ausgangsstellung und weist die Form eines ebenen an die Mantelwandung 1 des Auspuffstutzens A anliegenden Ringes auf.
Bei einer Herabsetzung der Turbinenbelastung unter die Nennbelastung tritt eine Verminderung des Durchflussvolumens des Arbeitsmediums auf, wodurch hinter den Laufschaufeln 3 ein Strömungsdrall in der Drehrichtung entsteht und die radiale Strömungsgeschwindigkeitskomponente zunimmt.
Mit gewisser Zeitverzögerung werden die Antriebsmotoren 13 automatisch oder von Hand eingeschaltet und werden hintereinander von der Schnittstelle 9 des Ablenkkörpers 8 aus in der Drehrichtung der Laufschaufeln 3 eingesetzt.
Die axiale Bewegung der Stangen 12 verformt den Ablenkkörper 8 elastisch und verleiht diesem eine gebogene Gestalt, wobei der Ablenkkörper gleichzeitig längs der Achse 7 verstellt wird.
Nachdem die untere Stange 12 ihre linke Endstellung in Fig. 2 erreicht hat, schalten alle Antriebsmotoren 13 ab. Im Strömungsteil 2 des Auspuffstutzens A bildet sich ein wendeiförmiger Diffusorkanal 11, welcher vom Ablenkkörper 8, Leitorgan 6 und von der Innenwand des Gehäuses 1 begrenzt wird.
Aus dem Austrittsquerschnitt 1 la des genannten Diffusorkanais 11 tritt die Strömung grundsätzlich längs einer Normalen zum Querschnitt 1 la heraus und erreicht den Austrittsquerschnitt 15 des Auspuffstutzens A, wodurch die radiale Geschwindigkeitskomponente der Austrittsströmung aus den Laufschaufeln 3 ausgenutzt wird. Die Wirtschaftlichkeit des Arbeitsprozesses wird somit im Auspuffstutzen A gesteigert.
Durch die getroffene Ausführung des Auspuffstutzens der Turbine wird im ganzen Bereich der möglichen Betriebszu-stände die Verwirbelung in der Nähe der Laufschaufeln 3 der letzten Turbinenstufe B ausgeschlossen. Eine eventuelle Umfangsungleichmässigkeit des Druckes des Arbeitsmediums wird dabei vermieden und die Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Turbine gesteigert.
Die ausgeführten Versuche des vorgeschlagenen Auspuffstutzens der Turbine haben die hohe Wirksamkeit in unterschiedlichen Betriebszuständen der Turbine bestätigt.
Der beschriebene Turbinen-Auspuffstutzen ist am zweck-mässigsten in Verbindung mit Axialturbinen mit nichtachs-symmetrischem Austritt des Arbeitsmediums zu verwenden.
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Die Erfindung kann auch in den Dampf- und Gasturbinen sehen sind und welche bei veränderlichen Durchflussmengen mit Erfolg benutzt werden, die zum Antrieb von Elektrogene- des Arbeitsmediums und mit veränderlicher Drehungsfre-ratoren sowie Luftgebläsen, Schiffsschrauben usw. vorge- quenz des Läufers arbeiten.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

652450 PATENTANSPRÜCHE
1. Turbinen-Auspuffstutzen mit einem durch die Mantelwandung (1) gebildeten Strömungsteil (2), an dessen Eintritt ein als Drehkörper ausgebildetes Leitorgan (6) vorhanden ist, dessen Längsachse mit der Turbinenachse (7) zusammenfällt und das derart montiert ist, dass dessen eines Ende sich im Bereiche der Laufschaufeln (3) der letzten Turbinenstufe (B) befindet und wobei zur Veränderung des Durchgangsquerschnitts im Strömungsteil (2) ein Ablenkkörper (8) längs der Turbinenachse verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablenkkörper (8) federnd elastisch ist und die Form eines zumindest an einer Stelle (9) in radialer Richtung geteilten Ringes aufweist, dessen Achse (7) im wesentlichen mit der Turbinenachse (7) zusammenfällt, und der zu seiner Verstellung längs der Turbinenachse (7) mit einem Antriebswerk (10) in Verbindung steht, das mit dem Ablenkkörper (8) zumindest an drei Stellen derart verbunden ist,
dass im Betrieb der Turbine mit einer kleineren als der nominalen Belastung der Ablenkkörper (8) mit dem Leitorgan (6) und der Mantelwandung (1) einen wendeiförmigen Diffusor-kanal (11) bildet, dessen Austrittsquerschnitt (IIa) an der Stelle (9) des Ringes liegt, an welcher er geteilt ist.
2. Turbinen-Auspuffstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebswerk (10) aus Antriebsmotoren (13) mit Stangen (12) besteht, welche längs der Turbinenachse (7) hin- und herbewegbar sind und mit der Seitenfläche des Ablenkkörpers (8) in Verbindung stehen, wobei zumindest zwei der Verbindungsstellen im Bereiche der Stelle (9) des Ablenkkörpers (8), an welcher er geteilt ist, in gleichem Abstand entfernt liegen und die dritte Verbindungsstelle annähernd diametral gegenüberliegt.
3. Turbinen-Auspuffstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser des Ablenkkörpers (8) kleiner als der Innendurchmesser des Leitorgans (6) ausgeführt ist, während die dem Ablenkkörper (8) zugewandte Kante (6a) des Leitorgans (6) eine Gestalt aufweist, die der Konturform der krummlinigen Aussenfläche (8a) des Ablenkkörpers (8) bei dessen grösster Biegung entspricht.
4. Turbinen-Auspuffstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittsquerschnitt (IIa) des wendeiförmigen Diffusorkanais (11) im wesentlichen parallel zum Austrittsquerschnitt (15) des Auspuffstutzens (A) der Turbine verläuft.
CH3544/81A 1979-09-25 1980-09-01 Turbinen-auspuffstutzen. CH652450A5 (de)

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