CH652546A5 - Method for exchanging switching signals in connection traffic between telephone exchanges in telephone networks, in particular in telephone PABX networks - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRUCH Verfahren zum Austausch von Schaltkennzeichen bei Verbindungsverkehr zwischen Fernsprechzentralen in Fernsprechnetzen - insbesondere in Fernsprechnebenstellennetzen - unter Verwendung von Wechselstromkennzeichen und Tonfrequenzkennzeichen, wobei nach Aussenden eines Belegungskennzeichens durch eine erste Anlage seitens einer zweiten Anlage ein Wahlabrufkennzeichen ausgesendet wird und wobei nach Aussenden dieses Wahlabrufkennzeichens die Aussendung von Tonfrequenzkennzeichen als Kennung und als Wahlkennzeichen seitens der ersten Anlage erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass bei Bestehen einer Sprechverbindung zwischen einer Sprechstelle oder einem Amtsverbindungssatz (AS) der zweiten Anlage (H A) und einer Sprechstelle (Tl) der ersten Anlage (UA) und bei vorzunehmender Rückfrage in der ersten Anlage (UA) zu einer zweiten Sprechstelle (T2) in der ersten Anlage (UA) nach Erkennen des Wahlendes durch die erste Anlage (UA) bei der Wahl der rückzufragenden Teilnehmerstelle (T2), von der ersten Anlage (UA) eine diese Rückfrage anzeigende und ein Wahlabrufkennzeichen (HK2) anfordernde Kennzeichenfolge (HK1, NK1) zur zweiten Anlage (HA) gesendet wird und dass durch dieses Wahlabrufkennzeichen (HK2) in Verbindung mit der Kennzeichenfolge (HK1, NK1) ein Übertragen der die Adresse der rückzufragenden Teilnehmerstelle darstellenden Teilnehmerstelle darstellenden Wahlkennzeichen (NK2 bis NKn) von der ersten Anlage (UA) zur zweiten Anlage (HA) erfolgt und dass diese Wahlkennzeichen (NK2 bis NKn) in der zweiten Anlage (HA) in einem besonderen Speicher abgespeichert werden und dass weiterhin bei Übernahme der Sprechverbindung an der rückgefragten Sprechstelle (T2) eine die Überschreibung der Adresse der ersten Sprechstelle (Tl) der ersten Anlage (UA) mit der in dem besonderen Speicher abgespeicherten Adresse (NK2 bis NKn) auslösende nochmalige Aussendung der Kennzeichenfolge (HKF, NKm) durch die erste Anlage (UA) bewirkt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Austausch von Schaltkennzeichen bei Verbindungsverkehr zwischen Fernsprechzentralen in Fernsprechnetzen - insbesondere in Fernsprechnebenstellennetzen - unter Verwendung von Wechselstromkennzeichen und Tonfrequenzkennzeichen, wobei nach Aussenden eines Belegungskennzeichens durch eine erste Anlage seitens einer zweiten Anlage ein Wahlabrufkennzeichen ausgesendet wird und wobei nach Aussenden dieses Wahlabrufkennzeichens die Aussendung von Tonfrequenzkennzeichen als Kennung und als Wahlkennzeichen seitens der ersten Anlage erfolgt.
Als Stand der Technik zur vorliegenden Erfindung wird die deutsche Patentschrift DE-PS 25 33 001 genannt. Die Verwendung von doppelt gerichteten Verbindungsleitungen im Verbindungsverkehr - insbesondere in Fernsprechnetzen - ist als solches bekannt. Handelt es sich dabei um den Fernsprechverkehr zwischen einer Hauptanlage und einer sogenannten Wählunteranlage, von der aus Verbindungen zum öffentlichen Amt nur über die Hauptanlage hergestellt werden können, so wird im allgemeinen von Nebenschlussleitungen und Wählunteranlagenverkehr gesprochen. Bei jedem Verkehr zwischen Fernsprechanlagen und insbesondere zwischen Hauptanlage und Wählunteranlage eines Fernsprechnebenstellennetzes werden Kennzeichen zwischen den beiden Anlagen ausgetauscht. Diese Kennzeichen können z.B. als Gleichstromkennzeichen, als Induktivkennzeichen, als Wechselstromkennzeichen, als Tonfrequenzkennzeichen und auch als Mehrfrequenztonwahlkennzeichen gesendet werden.
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um zusätzlich zu den Wahlkennzeichen zu übertragende Wechsel-stromkennzeicheri und Tonfrequenzkennzeichen, wobei die Tonfrequenzkennzeichen auch Mehrfrequenzkennzeichen sein können. Dabei sind die Wechselstromkennzeichen als Hauptkennzeichen und die Tonfrequenzkennzeichen (Mehrfrequenzkennzeichen) als Nebenkennzeichen bezeichnet.
Diese Verwendung von Hauptkennzeichen und Nebenkennzeichen zum Übertragen von Kennzeichen über abgeriegelte Verbindüngsleitungen ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-OS 22 33 764 bereits bekannt, wobei auch davon ausgegangen werden kann, dass es bekannt ist, den Hauptkennzeichen je nach Übertragungsrichtung unterschiedliche Längen zuzuordnen, um den Durchgriff einer Übertragungsrichtung zu sichern. Bei dem aus der vorgenannten deutschen Offenlegungsschrift bekannten Verfahren zum Übertragen von Kennzeichen über zwischen einer Fernsprechhaupt- und einer Fernsprechunteranlage verlaufende abgeriegelte Verbindungsleitungen werden die für den Aufbau und Abbau einer Verbindung erforderlichen Kennzeichen, wie beispielsweise Belegungskennzeichen, Wahlimpulse, Freikennzeichen und Auslösekennzeichen als 50-Hz-Wechselstromkennzeichen unterschiedlicher Länge und alle für den eigentlichen Verbindungsaufbau nicht unbedingt erforderlichen Kennzeichen wie z.B. Berechtigungskennzeichen, Klassen-besetzt-Kennzei-chen und dergleichen als Tonfrequenzkennzeichen unterschiedlicher Frequenz zwischen den beiden Anlagen ausgetauscht.
Zur Erweiterung der Leistungsmerkmale eines Fernsprechnebenstellennetzes mit dem vorgenannten System zum Austausch von Kennzeichen soll die Aufgabe des erfindungs- • gemässen Verfahrens darin bestehen, bei einer bestehenden Verbindung zwischen einer Sprechstelle der Hauptanlage (bzw. zwischen einem dort belegten Amtsverbindungssatz) und einer Sprechstelle der Wählunteranlage beim Einleiten eines Rückrufes von der Sprechstelle der Wählunteranlage zu einer zweiten Sprechstelle der gleichen Wählunteranlage eine eventuell zu erwartendes Umlegen des Gespräches auf die rückgefragte zweite Sprechstelle in der Wählunteranlage so vorzubereiten, dass bei einem Umlegen des Gespräches auf die zweite Sprechstelle deren Adresse sofort als Adresse der Gegensprechstelle in der zweiten Anlage zur Verfügung steht.
Dies wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren dadurch erreicht, dass bei Bestehen einer Sprechverbindung zwischen einer Sprechstelle oder einem Amtsverbindungssatz der zweiten Anlage und einer Sprechstelle der ersten Anlage und bei vorzunehmender Rückfrage in der ersten Anlage zü einer zweiten Sprechstelle der ersten Anlage nach Erkennen des Wahlendes durch die erste Anlage bei der Wahl der rückzufragenden Teilnehmerstelle von der ersten Anlage eine diese Rückfrage anzeigende und ein Wahlabrufkennzeichen anfordernde Kennzeichenfolge zur zweiten Anlage gesendet wird und dass durch dieses Wahlabrufkennzeichen in Verbindung mit der Kennzeichenfolge ein Übertragen der die Adresse der rückzufragenden Teilnehmerstelle darstellenden Wahlkennzeichen von der ersten Anlage zur zweiten Anlage erfolgt und dass diese Wahlkennzeichen in der zweiten Anlage in einem besonderen Speicher abgespeichert werden und dass weiterhin bei Übernahme der Sprechverbindung an der rückgefragten Sprechstelle eine die-Überschreibung der Adresse der ersten Sprechstelle der ersten Anlage mit der in dem besonderen Speicher abgespeicherten Adresse auslösende nochmalige Aussendung der Kennzeichenfolge durch die erste Anlage bewirkt wird.
Hieraus ergibt sich der Vorteil, dass schon am Ende einer Teilnehmerwahl innerhalb einer Nebenstellenanlage zu einer rückzufragenden Teilnehmerstelle in der anderen, an der Verbindung beteiligten Anlage die Adresse der rückzufragenden
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Sprechstelle abgespeichert wird, so dass bei einer Übernahme der Sprechverbindung durch die rückzufragende Sprechstelle in der Gegenanlage die Adresse der die Verbindung übernehmenden Sprechstelle z.B. zwecks Gebührenzählung vorliegt.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird anhand der Figuren 1 bis 3 beispielsweise erläutert.
Die Figur 1 zeigt eine Hauptanlage HA und eine Wählunteranlage UA, die über eine Nebenanschlussleitung, d.h. über einen Hausverbindungssatz HAS und einen Unteranlagensatz UAS miteinander verbunden sind. An der Hauptanlage ist ausserdem ein Amtsverbindungssatz AS und an der Wählunteranlage sind die Sprechstellen Tl und T2 angeschaltet.
Die Figur 2 zeigt die Kennzeichenfolge HK1 und NK1, mit der der Hauptanlage HA das Vorliegen eines Rückrufes in der Wählunteranlage UA angezeigt wird. Ausserdem enthält die Figur 2 das Wahlabrufkennzeichen HK2 und die Wählzeichen NK2 bis NKn, welche die Adresse der rückgerufenen Sprechstelle darstellen.
Die Figur 3 zeigt die Kennzeichenfolge HK1', NKm, welche der Kennzeichenfolge HK1, NK1 entspricht und in der Hauptanlage HA eine Adressenumspeicherung bewirkt.
Es sei angenommen, dass eine Sprechverbindung zwischen einer Hauptanlage HA über einen Hausverbindungssatz und einen Unteranlagensatz mit einer Wählunteranlage UA von mehreren Wählunteranlagen des Nebenstellenanlagenetzes besteht. Dabei soll über diese Verbindungsleitung eine Amtsverbindung über den Amtssatz AS der Hauptanlage zur Sprechstelle Tl der Wählunteranlage bestehen.
Es wird jetzt davon ausgegangen, dass in der Wählunteranlage UA eine Rückfrage zwischen der Sprechstelle Tl und der ebenfalls zu der gleichen Wählunteranlage gehörenden zweiten Sprechstelle T2 vorgenommen werden soll. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird grundsätzlich bei einer bestehenden Sprechverbindung zwischen der Hauptanlage und der Wählunteranlage, insbesondere bei einer über die Hauptanlage geschleiften Amtsverbindung nach einer erfolgten Rückfragewahl in der Wählunteranlage (bei Erkennen des Wahlendes) eine besondere Kennzeichenfolge zur Hauptanlage gesendet. Diese Kennzeichenfolge besteht aus einem Hauptkennzeichen HK1 (Wechselstromkennzeichen) und einem Nebenkennzeichen NK1 (Tonfrequenzvielfachkennzeichen), wobei die Kombination dieser beiden Kennzeichen für die Hauptanlage die Information beinhalten, dass in der Wählunteranlage eine Rückfrage eingeleitet wurde und dass von der Hauptanlage ein aus einem Hauptkennzeichen HK2 bestehendes Wahlabrufkennzeichen auszusenden ist.
Dieses Wahlabrufkennzeichen besagt im allgemeinen, dass in der Hauptanlage eine Wahlaufnahmeeinrichtung angeschaltet ist und im vorliegenden besonderen Falle, dass zur Aufnahme von Wahlkennzeichen eine besonderer Speicher ange-5 schaltet ist.
Nach Eintreffen des Wahlabrufkennzeichens HK2 wird von der Wählunteranlage UA die Wahlkennzeichenfolge NK2 bis NKn ausgesendet, welche der Adresse der rückgerufenen Sprechstelle T2 entspricht. Diese Wählkennzeichen-,io folge wird in der Hauptanlage in dem angeschalteten besonderen Speicher abgespeichert. Diese Abspeicherung bleibt solange bestehen, bis entweder die Verbindung ausgelöst wird oder bis ein Übernehmen des Gespräches durch die rückgerufene Sprechstelle erfolgt oder bis die Sprechstelle Tl sich wie-15 derum auf die wartende Verbindung zur Hauptanlage bzw. zum Amtsteilnehmer aufschaltet.
Erfolgt tatsächlich eine Umlegung des Gespräches von der Sprechstelle Tl auf die Sprechstelle T2, dann erfolgt die Aussendung der Kennzeichenfolge H Kl', NKm von der 20 Wählunteranlage zur Hauptanlage, wobei sich diese beiden Kennzeichen von den Kennzeichen HK1 und NK1 nicht zu unterscheiden brauchen, da ihre andere Auswirkung in der Hauptanlage allein davon abhängen kann, dass in der Hauptanlage «Umlegen zu erwarten» aufgrund der ersten Aussen-25 dung der Kennzeichenfolge vorgemerkt ist. Die Aussendung der Kennzeichenfolge HK1', NKm bewirkt in der Hauptanlage HA, dass die Adresse der zuvor an der Sprechverbindung beteiligten Teilnehmerstelle Tl der Wählunteranlage durch die im besonderen Speicher gespeicherte Adresse der rückge-30 fragten Sprechstelle T2 überschrieben wird. Dadurch können beispielsweise alle nunmehr auflaufenden Gebühren sofort der Sprechstelle T2 zugeordnet werden.
Der Zustand «Anruf zu erwarten» wird in der Hauptanlage gelöscht, so dass der besondere Speicher bei Eintreffen 35 einer erneuten Kennzeichenfolge HK1, NKJ durch eine Adresse einer weiteren rückgefragten Sprechstelle belegt werden kann.
Aus dem vorstehenden ergibt sich, dass es nach dem erfindungsgemässen Verfahren in einfacher Weise möglich ist, bei 40 einer bestehenden Sprechverbindung zwischen zwei Anlagen eines Nebenstellenanlagenetzes bei Rückfragen innerhalb einer der beteiligten Nebenstellenanlagen in der Gegenanlage die Adresse der rückgefragten Sprechstelle vorab abzuspeichern, so dass nach Übernehmen eines Gespräches durch die 45 rückgefragte Sprechstelle deren Adresse in der Gegenanlage bereits für eine Auswertung vorliegt.
1 Blatt Zeichnungen
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| DE19803007623 DE3007623C2 (de) | 1980-02-28 | 1980-02-28 | Verfahren unter Verwendung eines Systems zum Austausch von Schaltkennzeichen im Verbindungsverkehr in Fernsprechnetzen, insbesondere in Nebenstellennetzen mit Wählunteranlagenverkehr |
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Family Applications (1)
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