CH652547A5 - Verfahren zum ueberwachen von raeumlichkeiten mittels einer telefonleitung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überwachen des Zustandes der Räumlichkeiten eines Telefonabonnenten unter Verwendung einer Telefonleitung, die sich von den Räumlichkeiten zu einer Telefonzentrale erstreckt, welche Leitungswählermittel zum Identifizieren des Abonnenten, dessen Telefonleitung im «Hörer abgenommen»--Zustand ist, und Speichermittel zum Speichern von Informationen, die die Identität des Abonnenten betreffen, enthält. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
In manchen Fällen ist es wünschbar, gewisse Räumlichkeiten, wie Zweit-Heime, Büros und dergleichen, während der Abwesenheit ihrer normalen Benutzer von einer entfernten Stelle aus dauernd zu überwachen. Wenn irgendwelche anormalen Bedingungen in den Räumlichkeiten vorkommen, ist es wünschbar, diese Bedingungen an eine Instanz zu melden, die eine korrigierende Aktion unternehmen kann. Es ist erkannt worden, dass eine mögliche Lösung dieses Problems darin besteht, die bestehenden Telefonleitungen, über die der Abonnent an die Telefondienste angeschlossen ist, als Mittel für die Übermittlung von Alarmmeldesignalen zu verwenden. Wenigstens zwei grundlegende Verfahren sind bisher in
Betracht gezogen oder angewandt worden, um eine Überwachung dieser Art über die Telefonnetze zu bewerkstelligen.
In einem ersten Verfahren hat ein anormaler Zustand in den Räumlichkeiten des Abonnenten zur Folge, dass eine 5 dort angeordnete besonders konstruierte Hilfseinrichtung einen «Hörer abgenommen»-Zustand an der Leitung des Abonnenten herstellt. Nach der Feststellung, dass ein Amtston auf der Leitung empfangen worden ist, wählt die Hilfseinrichtung automatisch eine Nummer, die für den Empfang der io Alarmmeldungen bestimmt worden ist. Die Einrichtung muss dann sicherstellen, dass die Verbindung zu der angerufenen Nummer hergestellt worden ist. Danach muss sie die Identifikation des Abonnenten und die Art des Notfalles übermitteln. Wenn die Nummer, die für den Empfang der Alarmmeldung 15 bestimmt worden ist, besetzt ist, muss die ganze Abfolge wiederholt werden, bis diese Nummer erreicht worden ist.
Die Nachteile dieses ersten Verfahrens liegen in der Kompliziertheit, die sich ergibt, weil die Hilfseinrichtung den Amtston, Besetztzeichen und die Verbindungsherstellung 20 feststellen und erkennen können muss und die für den Empfang der Alarmmeldungen bestimmte Nummer und die Abonnentenidentifikationsnummer speichern und übermitteln können muss. Auch genügt das Verfahren, wenn die für den Empfang der Alarmmeldung bestimmte Nummer besetzt ist, 25 nicht der allgemeinen Forderung, dass die Alarmbedingungen im frühesten möglichen Zeitpunkt an eine von den überwachten Räumlichkeiten entfernte Stelle gemeldet werden sollten. Gewisse Notfälle, z.B. Feuer, können eine Zerstörung der Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten so und/oder eine Zerstörung der Telefonleitung des Abonnenten bewirken, bevor die Meldung durchgegeben werden kann.
In einem zweiten Verfahren wird die Zentraleneinrichtung der Telefongesellschaft so abgeändert, dass sie periodisch ein Abfragesignal über die Telefonleitungen derjenigen Abon-33 nenten übermittelt, die den Fernüberwachungsdienst bestellt haben. Durch den Empfang des Abfragesignals beim Abon-nentenanschluss wird dort eine besonders konstruierte Hilfseinrichtung aktiviert, welche verschiedene Alarmbedingungsfühler in den Räumlichkeiten abfragt und welche über die 40 Leitung des Abonnenten Signale übermittelt, die die Bedingungen in den Räumlichkeiten anzeigen. Die Abfragesignale werden dazu benutzt, einen vorübergehenden «Hörer abge-nommen»-Zustand auszulösen und die die Bedingungen fühlende und meldende Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten 45 des Abonnenten zu aktivieren. Die in Anlagen dieser Art verwendeten Abfragesignale müssen von den Signalen verschieden sein, die normalerweise im Verlaufe der Durchschaltung eines Anrufes zum Abonnentenanschluss von der Zentraleneinrichtung erzeugt werden. Die Abfragesignale können bei-50 spielsweise die Form einer anormal hohen Gleichspannung oder eines speziell codierten Wechselspannungssignals haben, das von der Zentraleneinrichtung an die Leitung des Abonnenten gelegt wird. Wegen der Notwendigkeit dieser speziellen Abfragesignale sind besondere Einrichtungen, wie 35 z.B. Überbrückungsrelaiskontakte oder dergleichen, in der Zentrale für den Zugang zur Leitung des Abonnenten erforderlich. Die Notwendigkeit solcher besonderer Leitungszugangseinrichtungen stellt eine nachteilige Komplizierung der Zentrale dar.
60 Ferner sind aus der US-A 3 299 211 und der US-A 3 492 426 Überwachungsverfahren bekannt, in welchen eine in den Räumlichkeiten des Telefonabonnenten angeordnete Hilfseinrichtung bei Auftreten eines anormalen Zustandes automatisch einen «Hörer abgenommen»-Zustand an der 65 Telefonleitung des Abonnenten herstellt und eine Alarmmeldung an die Telefonzentrale übermittelt. In der US-A 3 299 211 muss die Telefonzentrale hierzu zusätzlich zu den normalen Leitungswählermitteln eine komplizierte, an den
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Hauptverzweiger angeschlossene Anordnung von Diodenschaltungen, Relais und Tondetektoren zum Identifizieren des Abonnenten enthalten, auf dessen Telefonleitung eine Alarmmeldung übermittelt wird. In der US-A 3 492 426 hingegen muss zusammen mit der Alarmmeldung ein zweiteiliges Codesignal übermittelt werden, das dann die Identifizierung des Abonnenten ermöglicht.
Die US-A 3 700 823 beschreibt eine Übermittlung von Alarmmeldungen zwischen Telefonzentralen, wobei keine Überwachung von Räumlichkeiten von Telefonabonnenten vorgesehen ist.
Es wäre wünschbar, ein mit Telefonleitungen arbeitendes Überwachungsverfahren zur Verfügung zu haben, das nicht mit der Kompliziertheit oder anderen Nachteilen der vorstehend beschriebenen bekannten Verfahren behaftet ist.
Es gibt auch viele Gelegenheiten, bei denen abwesende Abonnenten gerne Steuerfunktionen in ihren Räumlichkeiten von einer entfernten Stelle aus ausüben würden. Solche Funktionen könnten unter anderem sein das Einschalten einer Gruppe von Lampen zum Beleuchten einer Auffahrt oder einer Eingangshalle eines Wohnhauses, das Aktivieren einer Luftkonditionierungsanlage, das Verändern einer Thermostateinstellung in einer Heizungsanlage und dergleichen.
Ein abwesender Abonnent könnte auch wünschen, Meldungen für andere Benützer zu hinterlassen, die sich in den Räumlichkeiten aufhalten oder von denen er annimmt, dass sie vor ihm in die Räumlichkeiten zurückkehren werden. In ihrer einfachsten Form kann die Meldung die Betätigung eines Relais in den Räumlichkeiten des Abonnenten bewirken, das gewisse schriftliche Anweisungen beleuchtet, z.B. «Essen aus dem Tiefkühler nehmen» oder «XYZ anrufen». In einer etwas komplizierteren Form kann die Meldung die Beleuchtung einer einzelnen oder mehrstelligen Zahl bewirken, die auf im voraus vereinbarte Anweisungen verweist. Bei noch anderen Gelegenheiten könnte der abwesende Abonnent wünschen, längere Meldungen zu übermitteln und in seinen Räumlichkeiten aufzeichnen zu lassen. Es wäre auch sehr wünschbar, dass diese Steuer- und Meldungsfunktionen zusammen mit den zuvor geschilderten Fernüberwachungsfunktionen von Teilen einer einzigen verbesserten Anlage erfüllt werden könnten.
Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung besteht demge-mäss darin, eine verbesserte Fernüberwachungsanlage zur Verfügung zu stellen, die für die Überwachung mit bestehenden Telefonleitungen und -einrichtungen arbeitet.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fernüberwachungsanlage der beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, in der Alarmmeldefunktionen im wesentlichen gleich behandelt werden wie normale Telefonanrufe, ohne dass spezielle Abfragesignale erforderlich sind und daher ohne die Notwendigkeit besonderer Leitungszugangseinrichtungen in der Zentrale der Telefongesellschaft.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fernüberwachungsanlage der beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, die die Verwendung einer relativ einfachen Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten ermöglicht, welche Hilfseinrichtung keinen Amtston, Besetztzeichen oder Verbindungsherstellung erkennen muss.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fernüberwachungsanlage der beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, welche Alarmbedingungsmeldungen an die Zentrale der Telefongesellschaft übermittelt, sowie sie auftreten, wobei dann die Zentrale eine korrigierende Aktion auslösen oder ihrerseits die Alarmmeldung an eine andere Instanz weiterleiten kann, die die Meldung empfangen und aufzeichnen und eine korrigierende Aktion unternehmen kann.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fernüberwachungsanlage der beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, die periodische Prüfungen des intakten Zustandes der Telefonleitung des Abonnenten durchführt und Leitungsausfälle als Alarm meldet.
Noch ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Fernüberwachungsanlage der beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, die es befugten Abonnenten ermöglicht, während der Perioden, in denen ihre Räumlichkeiten überwacht werden, Befehle und Meldungen von entfernten Stellen aus in diese Räumlichkeiten zu übermitteln.
Andere Ziele werden zum Teil ohne weiteres ersichtlich sein und werden sich zum Teil aus dem Nachstehenden ergeben.
Eine gemäss der vorliegenden Erfindung ausgeführte Fernüberwachungsanlage ist zur Verwendung in Verbindung mit einer Zentrale einer Telefongesellschaft eingerichtet. Jedem Abonnenten, der den Überwachungsdienst benutzen will, wird eine alarmmeldende Hilfseinrichtung zur Verfügung gestellt, welche in seinen Räumlichkeiten installiert wird. Die Hilfseinrichtung stellt an der Telefonleitung des Abonnenten einen «Hörer abgenommen»-Zustand her, wenn eine Alarmbedingung eintritt. Die Leitungswählereinrichtung in der Zentrale, an die die Leitung des Abonnenten angeschlossen ist, erkennt den «Hörer abgenommen»-Zustand und die Identität des Abonnenten, gleich wie sie dies normalerweise im Falle eines von den Räumlichkeiten ausgehenden Anrufes tut. Die Identifikation des Abonnenten wird im Speicher der Zentrale gespeichert. Die Zentrale verbindet einen Signalempfänger mit der Leitung des Abonnenten.
Die Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten, die durch die Alarmbedingung betätigt worden ist, übermittelt Signale zum Signalempfänger in der Zentrale, die die Art des Alarmes in den Räumlichkeiten anzeigen. Diese Alarmsignale werden zusammen mit der Identifikation des Abonnenten im Speicher der Zentrale gespeichert. Die Alarmmeldung wird also augenblicklich in der Zentrale gespeichert. Der «Hörer abge-nommen»-Zustand an der Leitung des Abonnenten braucht für die Durchführung der Alarmmeldung nur wenige Sekunden zu dauern, womit eine längere Belegung der Leitung vermieden wird.
Nachdem die Zentrale die Information über den Alarm gespeichert hat, leitet sie die Information automatisch an die Instanz weiter, die eine entsprechende Aktion einleiten kann. Beispielsweise kann die Zentrale dazu eingerichtet sein, Information über einen Einbruch an die Polizeiwache, Information über Rauch oder anormal hohe Temperatur an die Feuerwehr und andere Informationen an irgendeine andere Instanz, wie z.B. an eine ihrer eigenen Abteilungen oder an einen Telefonbeantwortungsdienst, weiterzuleiten, die für die Entgegennahme der Informationen und die Auslösung von korrigierenden Aktionen bestimmt worden ist.
Für die Weiterleitung der Information über die Alarmbedingung richtet die Zentrale einen Telefonanruf an die geeignete Stelle und wiederholt den Anruf, bis diese Stelle erreicht ist. Der Empfänger des Anrufes antwortet, indem er ein Signal «Sendestart» in die Zentrale zurücksendet. Wenn dieses Signal empfangen wird, übermittelt die Zentrale die Identifikation des Abonnenten und Information über die Art des Alarmes.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung überwacht die Anlage den intakten Zustand der Telefonleitung des Abonnenten, indem die Hilfseinrichtung des Abonnenten einen «Hörer abgenommen»-Zustand nicht nur dann herstellt, wenn eine Alarmbedingung eintritt, sondern auch sonst in vorbestimmten Zeitabständen, unabhängig vom Vorhandensein einer Alarmbedingung. Jedesmal dann, wenn die Zentrale ein periodisches «Hörer abgenommen»-Signal auf der Leitung des Abonnenten feststellt, speichert sie ein «Leitung intakt»-Signal zusammen mit der Identifikation des
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Abonnenten. Wenn jedoch in dem vorbestimmten Zeitintervall, auf das die Hilfseinrichtung eines bestimmten Abonnenten eingestellt ist, kein Zeichen für einen «Hörer abgenom-men»-Zustand empfangen wird, speichert die Zentrale ein «Leitungsausfall»-Signal unter der Identifikation des Abonnenten und meldet diesen Ausfall als Alarm an die geeignete Stelle, z.B. an die Polizeiwache oder an die Reparaturabteilung der Telefongesellschaft. Somit wird eine Alarmanzeige an die Zentrale auch dann übermittelt, wenn durch Feuer oder eine andere Abnormalität die Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten zerstört wird oder die Leitung des Abonnenten zur Zentrale unterbrochen wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung kann die Anlage zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen alarmmeldenden Überwachungsfunktionen auch Fernsteuerfunktionen zur Verfügung stellen, die es dem Abonnenten gestatten, während der Perioden, in denen seine Räumlichkeiten überwacht werden, Befehle und Meldungen von entfernten Stellen aus in diese Räumlichkeiten zu übermitteln.
Der abwesende Abonnent wählt unter Verwendung eines entfernten Telefonapparates eine spezielle Nummer zur Zentrale, um Zugang zu einem dort befindlichen Befehlsregister zu erhalten. Nachdem diese Verbindung mit dem Befehlsregister hergestellt ist, wählt der Abonnent dann die Telefonnummer seiner Räumlichkeiten, eine codierte Identifikationsnummer, die ihm zugeteilt worden ist; und den gewünschten Befehl bzw. Meldung. Diese Befehle oder Meldungen können einer einzelnen Ziffer entsprechen oder aus einer Mehrzahl von Ziffern bestehen, die in die Räumlichkeiten des Abonnenten zu übermitteln sind. Gewünschtenfalls kann den Befehlen eine spezielle Zifferngruppe vorangehen, die die Authentizität der Befehle bezeugt. Darauf folgende Befehle können dann die geeigneten Schaltungen in der Hilfseinrichtung des Abonnenten aktivieren oder den «Hörer abgenom-men»-Zustand an der Leitung des Abonnenten bis zu einem Zeitpunkt verlängern, in dem die Übermittlung von länger dauernden Befehlen oder Meldungen beendet ist.
Wenn die Hilfseiririchtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten im Zuge des Fernüberwachungsbetriebes einen «Hörer abgenommen»-Zustand herstellt, wird die Zentrale wie vorstehend beschrieben den Abonnenten identifizieren, seine Identifikation aufzeichnen und dem Abonnenten einen Signalempfänger zuteilen. Sobald die Identität des Abonnenten festgestellt worden ist, untersucht die Zentrale das Befehlsregister auf Befehle und Meldungen, die den Abonnenten betreffen. Nachdem die Alarmzustandsmeldung beendet ist und die Überwachungs-Übermittlung des Abonnenten fertig ist, schaltet die Zentrale die Verbindung zum Abonnenten vom Alarmsignalempfänger auf das Befehlsregister um. Das Befehlsregister übermittelt dann die den Abonnenten betreffenden Befehle und Meldungen, die es allenfalls gespeichert hat, in die Räumlichkeiten des Abonnenten. Die Befehle können in der Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten Befehlsempfänger betätigen, die dann die vom Abonnenten gewünschten Steuerfunktionen auslösen.
Das Befehlsregister in der Zentrale nimmt Befehle vorzugsweise nur dann zur Speicherung und Übermittlung in die Räumlichkeiten des Abonnenten an, wenn es zuvor die codierte Identifikationsnummer des Abonnenten empfangen hat. Damit wird verhindert, dass unbefugte Anrufer die Nummer des Abonnenten wählen, während die Räumlichkeiten unbewohnt sind, dann warten, bis die Einrichtung des Abonnenten im Zuge des Überwachungsbetriebes einen «Hörer abgenommen»-Zustand herstellt, und dann unbefugte Befehle übermitteln. Als weitere Sicherheitsmassnahme in dieser Hinsicht kann die Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten auch mit einem Rufstromdetektor ausgerüstet sein. Wenn Rufströme im Telefonapparat des Abonnenten empfangen werden, wie dies beim Eingehen eines normalen Anrufes der Fall sein würde, dann hindert der Rufstromdetektor die Hilfseinrichtung daran, im Zuge des, 5 Überwachungsbetriebes einen «Hörer abgenommen»--Zustand herzustellen, und zwar während einer Zeitspanne, die länger ist als die Dauer des normalen Rufstromzyklus. Damit wird verhindert, dass der unbefugte Anrufer eine Verbindung zur Hilfseinrichtung des Abonnenten herstellt und io unbefugte Befehle an dieselbe übermittelt.
Nach noch einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Fernüberwachungsanlage auch verwendet werden, um vom Abonnenten gelieferte Meldungen längerer Dauer an die Hilfseinrichtung in den Räumlichkeiten des Abonnenten zu 15 übermitteln. Um eine Überlastung der Befehlsregisterschaltungen in der Zentrale mit längeren Meldungen zu vermeiden, macht es die Anlage möglich, dass die Meldungen zu den Räumlichkeiten über einen Kanal übermittelt werden, der in der gleichen Weise hergestellt wird wie ein normaler 20 vom Abonnenten ausgehender Telefonanruf.
Nach diesem Merkmal wählt der abwesende Abonnent unter Verwendung eines entfernten Telefonapparates eine spezielle Nummer, um Zugang zum Befehlsregister in der Zentrale zu erhalten. Wenn diese Verbindung hergestellt ist, 25 wählt der Abonnent die Telefonnummer seiner Räumlichkeiten, seine codierte Identifikationsnummer, eine Befehlsziffer, welche anzeigt, dass eine Meldung von längerer Dauer übermittelt werden soll, und die Telefonnummer des entfernten Apparates, von dem aus er anruft. Wenn die Hilfseinrichtung 3o in den Räumlichkeiten des Abonnenten ihre nächste Meldung macht, übermitelt das Befehlsregister der Zentrale ein Signal «Vorbereitung auf Meldung» an die Hilfseinrichtung, womit diese für die längere Meldung vorbereitet wird. Die Hilfseinrichtung schaltet ihrerseits ihre Schaltungen so, dass 35 sie während eines vorbestimmten, begrenzten Zeitintervalls auf eingehende Anrufe reagieren und einen «Hörer abgenom-men»-Zustand herstellen kann, wenn sie ein eingehendes Rufstromsignal empfängt. Gleichzeitig unterbricht die Hilfseinrichtung den Stromkreis zu ihren Befehlsempfängern, so 40 dass in dem Zeitintervall keine Befehle empfangen werden können. Zusätzlich schaltet sie während des Zeitintervalls simulierte Besetztzeichen auf die Abonnentenleitung. Unbefugte Anrufer, die zufällig in dem Zeitintervall anrufen, erhalten daher die Besetztzeichen und werden normalerweise wie-45 der auflegen.
Nach der Übermittlung des Signals «Vorbereitung auf Meldung» vom Befehlsregister der Zentrale richtet die Zentrale einen Anruf an die Telefonnummer, die zuvor vom Abonnenten eingegeben worden ist, und nach der Herstellung 5° der Verbindung übermittelt sie ein «bereit»-Signal an den Abonnenten, um diesem anzuzeigen, dass seine Hilfseinrichtung für den Empfang eines Anrufes bereit ist. Der Abonnent wählt dann seine eigenen Räumlichkeiten an. Nachdem er seine Räumlichkeiten erreicht hat, wählt der Abonnent seine 35 Identifikationscodezahl und einen «Hörer abgenommen hal-ten»-Befehl. Wenn der Anruf in dem vorbestimmten Zeitintervall empfangen wird, das durch die Hilfseinrichtung festgelegt ist, prüft die Hilfseinrichtung zunächst, ob die Identifikationscodezahl richtig ist, und hält danach einen «Hörer 60 abgenommen »-Zustand an der Abonnentenleitung aufrecht. Die Hilfseinrichtung verbindet dann die Leitung mit einer Aufzeichnungseinheit, die die längere Meldung des Abonnenten aufnimmt und aufzeichnet. Die Hilfseinrichtung bleibt in der Meldungsempfangs-Betriebsart, bis die Übermittlung der 63 Meldung beendet ist und ein «Freigabe»-Befehl vom Abonnenten übermittelt wird oder bis eine Alarmbedingung in den Räumlichkeiten eintritt oder bis zum Zeitpunkt, in dem die nächste periodische Überwachungsmeldung fällig wird.
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Wenn der Abonnent durch eine solche Meldung unterbrochen wird, kann er einfach die Abfolge für längere Meldung erneut auslösen, urri seine Meldung zu beenden. Wenn der Abonnent seine Meldung beendet hat und den «Freigabe» -Befehl übermittelt, kehren alle Schaltungen in ihren Ruhezustand zurück, nachdem der Abonnent an dem entfernten Telefonapparat, von dem aus er angerufen hatte, den Hörer auflegt.
Je nach der Art der Aufzeichnungseinheit, die in den Räumlichkeiten des Abonnenten verwendet wird, kann die vom Abonnenten übermittelte längere Meldung die Form von Sprache, Fernschreibersignalen oder irgendwelchen anderen digitalen oder Tonsignalkombinationen im Sprachfrequenzband haben. Die Speicherung der empfangenen Meldungen in der Aufzeichnungseinheit in den Räumlichkeiten kann auf Band, in digitalen Registern oder dergleichen erfolgen. Die Meldung kann für späteres Abspielen oder Ausdrucken gespeichert werden oder, z.B. im Falle einer Fernschreibermeldung, sofort ausgedruckt werden. Für die Übermittlung der Meldung kann der Abonnent ein Meldungsübermittlungs-gerät verwenden, das akustisch mit dem Mikrofon im Hörer des Telefonapparates, von dem aus er anruft, gekoppelt wird.
Die vorstehenden und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der nachstehenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung näher erläutert, in welcher
Fig. 1 eine verallgemeinerte Blockschemadarstellung einer Fernüberwachungsanlage nach einer Ausführungsform der Erfindung zeigt und
Fig. 2 weitere Einzelheiten einer Hilfseinrichtung darstellt, die innerhalb der Fernüberwachungsanlage von Fig. 1 in den Räumlichkeiten des Abonnenten anzuordnen ist.
Es wird nun im besonderen auf die Zeichnung Bezug genommen, und zwar zunächst auf die Fig. 1 derselben, in der in verallgemeinerter Blockschemaform eine Fernüberwachungsanlage 10 nach einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. Wie schon erwähnt, ist die Anlage 10 zur Verwendung in Verbindung mit einer Telefonzentrale 12 eingerichtet. Die Zentrale 12 enthält eine Leitungswähler- und Anrufschalteinrichtung 14, die durch von den Abonnenten erzeugte Wähl- und Steuersignale und durch eine Steuereinrichtung 16, die einen vollständigen, programmgesteuerten Computer enthalten kann, betätigt und gesteuert wird. Ein Speicher 18 dient zur Speicherung kritischer Daten, z.B. des Steuerprogramms für die Steuereinrichtung 16, der Abonnentenidentifikation und der Informationen über Leitungszuteilung und Bedienungsklasse. Tonempfänger 20 sind durch die Steuereinrichtung 16 mit einzelnen ankommenden Abonnentenleitungen 22 und 24 und den zugehörigen Abonnentenapparaten 26 bzw. 28 verbindbar. Die Tonempfänger 20 dienen dazu, Tonwähl-, Steuer- und Meldesignale mehrerer Frequenzen, die auf den Leitungen 22 und 24 erscheinen, in logische Signale umzuwandeln, die in der Steuereinrichtung 16 erkannt werden können.
Die Zentrale 12 ist ferner mit einem Befehlsregister 30, einem Blockierregister 32 für ankommende Anrufe und einer Anrufmeldeeinheit 34 ausgerüstet, deren Zweck im Nachstehenden eingehend erläutert wird. Obwohl die Register 30 und 32 in Fig. 1 als gesonderte Blöcke dargestellt sind, können sie in Wirklichkeit von jeweils zugeteilten und reservierten Speicherstellen im Speicher 18 gebildet sein. Ähnlich kann die Anrufmeldeeinheit 34 ein Teil der Steuereinrichtung 16 selbst sein.
Die Abonnentenleitung 22 ist eine normale Telefonleitung, die nicht für die Teilnahme am Fernüberwachungsdienst eingerichtet ist. Hingegen ist die Abonnentenleitung 24 für die Teilnahme am Fernüberwachungsdienst eingerichtet, indem an sie eine in den Räumlichkeiten des Abonnenten angeordnete Hilfseinrichtung 36 angeschlossen ist. Eine Mehrzahl von Fühlern 38 und 40 sind in den Räumlichkeiten des Abonnenten verteilt und mit der Hilfseinrichtung 36 verbunden. Die Fühler 38 und 40 stellen Alarmbedingungen in den Räumlichkeiten fest. Beispielsweise kann einer der Füh^ 1er 38 ein Temperaturfühler sein, der ein Signal an die Hilfseinrichtung 36 übermittelt, wenn die vom Fühler festgestellte Temperatur einen vorbestimmten Maximalwert übersteigt. Der andere Fühler 40 kann ein Einbruchsschalter sein, der mit einer Tür oder einem Fenster der Räumlichkeiten verbunden ist und ein Signal an die Hilfseinrichtung 36 übermittelt, wenn die Tür oder das Fenster geöffnet wird. Die Fühler 38 und 40 können in ähnlicher Weise dazu eingerichtet sein, jeden von einer Vielzahl von anderen Zuständen in den Räumlichkeiten festzustellen. Obwohl in Fig. 1 nur zwei Fühler dargestellt sind, wird ferner aus der nachstehenden Beschreibung klar werden, dass Fühler in beliebiger Zahl mit der Hilfseinrichtung 36 verbunden werden können.
Von der Hilfseinrichtung gehen ferner zwei Steueranschlüsse 42 aus. Wie im Nachstehenden eingehender erläutert wird, spricht die Hilfseinrichtung 36 auf Befehle vom abwesenden Abonnenten an, die sie über die Abonnentenleitung 24 empfängt, um die Steueranschlüsse 42 zu schalten oder die elektrischen Bedingungen an denselben zu ändern. Die Steueranschlüsse 42 können daher mit verschiedenen Geräten in den Räumlichkeiten verbunden werden, um dieselben zu schalten. Beispielsweise können die Anschlüsse 42 mit ausgewählten Lampen einer Lampengruppe verbunden werden, welche speziellen vorgegebenen Meldungen zugeordnet sind, oder mit Lampen, die einen Teil der Räumlichkeiten beleuchten, mit einem Solenoid, welches, wenn es erregt wird, eine Thermostateinstellung ändert, oder mit irgendeinem anderen derartigen Gerät. Auch dazu sind zwar in Fig. 1 nur zwei Steueranschlüsse 42 dargestellt, können aber Steueranschlüsse in beliebiger Zahl von der Hilfseinrichtung 36 ausgehen.
Mit der Hilfseinrichtung 36 ist auch eine Aufzeichnungseinheit 44 verbunden, die dazu dient, vom Abonnenten gelieferte Meldungen längerer Dauer, die über die Leitung 24 empfangen werden, aufzuzeichnen.
Die allgemeine Wirkungsweise der Anlage 10 ist wie folgt. Wenn einer der Fühler 38 oder 40 eine Alarmbedingung in den Räumlichkeiten feststellt, dann reagiert die Hilfseinrichtung 36 darauf, indem sie an der Abonnentenleitung 24 einen «Hörer abgenommen»-Zustand herstellt und Signale übermittelt, die die Art des Alarms anzeigen. Die Leitungswähler-und Schalteinrichtung 14 in der Telefonzentrale stellt den «Hörer abgenommen»-Zustand fest und identifiziert den Abonnenten, wie sie es normalerweise tut, wenn der Abonnent den Hörer abnimmt, um vom Apparat 28 aus einen Anruf durchzuführen. Die Abonnenten-Identifikation wird im gemeinsamen Speicher 18 gespeichert, wiederum gleich wie im Falle eines normalen Anrufes. Die gemeinsame Steuereinrichtung 16 verbindet dann einen der Tonempfänger 20 mit der Abonnentenleitung 24. Auch dies ist eine normale Operation, wenn der Apparat 28 ein Tonwählapparat ist.
Die Hilfseinrichtung 36 in den Räumlichkeiten übermittelt über die Leitung 24 ein oder mehrere Tonsignale oder Tonsignalkombinationen, die die Art der Alarmbedingung in den Räumlichkeiten anzeigen. Diese Tonsignale werden in den Tonempfängern 20 in der Zentrale 12 empfangen, in entsprechende logische Signale umgewandelt und im Speicher 18 zusammen mit der Identifikation des Abonnenten gespeichert. Nachdem genügend Zeit für die Durchführung der Alarmmeldefunktion und die Befehlssignalübermittlung verstrichen ist, stellt die Hilfseinrichtung 36 an der Leitung 24 automatisch wieder den «Hörer aufgelegt»-Zustand her.
Nachdem sie die Alarmmeldung empfangen und gespei5
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chert hat, aktiviert die Steuereinrichtung 16 die Anrufmeldeeinheit 34, so dass von dieser ein Anruf an eine zuvor für den Empfang der Alarmmeldung bestimmte Stelle ausgeht. In Fig. I ist dargestellt, dass die Einheit 34 die Anrufmeldung über eine Leitung 46 an ein Aktionszentrum 48 übermittelt, welches z.B. die örtliche Polizeiwache für einen Einbruchsalarm, die Feuerwehr für einen Hochtemperaturalarm oder irgendein anderes Zentrum sein kann. Die Leitung 46 kann eine direkte oder zugeteilte Leitung zum Aktionszentrum 48 sein, in welchem Falle die Leitung niemals «besetzt» ist. Statt dessen kann die Einheit 34 die Anrufmeldung auch über das normale Telefonnetz an das Aktionszentrum 48 übermitteln. Im letzteren Fall sollte die Steuereinrichtung 16 dazu eingerichtet sein, die Übermittlung der Anrufmeldung erneut zu versuchen, wenn ein Besetztsignal vom Aktionszentrum 48 erhalten wird.
Das Aktionszentrum 48 enthält einen «Sendestart»--Befehlssignal-Generator 50, der ein «Sendestart»-Signal an die Anrufeinheit 34 in der Zentrale 12 übermittelt, nachdem eine Verbindung mit derselben erfolgreich hergestellt worden ist. Als Reaktion auf den Empfang dieses Signals übermittelt die Steuereinrichtung 16 über die Verbindungsleitung 46 die Information, die im Speicher 18 gespeichert ist und die Identifikation des Abonnenten und die Art des Alarmes in seinen Räumlichkeiten betrifft. Die Information kann in einer Alarmspeicher- und -anzeigeeinheit 52 aufgenommen und angezeigt werden, die von irgendeiner geeigneten Konstruktion ist und dem betreffenden Personal im Zentrum 48 für die unmittelbare Beobachtung zur Verfügung steht.
Die Hilfseinrichtung 36 ist mit einem Schalter 54 für das Ein- und Ausschalten der Einrichtung 36 ausgerüstet. Der Abonnent kann daher die Alarmmeldefunktion einschalten, wenn er seine Räumlichkeiten verlässt, und die Funktion ausschalten, wenn er zurückkehrt.
Das Blockierregister 32 in der Zentrale 12 wird zum Speichern eingehender Anrufblockierbefehle verwendet, die vom Abonnenten vor dem Einschalten seiner Hilfseinrichtung 36 geliefert werden. Das Register 32 ist zugänglich durch Wählen einer vorbestimmten Telefonnummer. Nachdem eine Verbindung mit dem Register 32 hergestellt ist, kann der Abonnent eine Identifikationscodezahl wählen, die von der Steuereinrichtung 16 auf Genauigkeit geprüft wird, und eine Blok-kiercodezahl, die im Register 32 gespeichert wird und die die Steuereinrichtung 16 informiert, dass alle eingehenden Anrufe für den Abonnentenapparat 28 zu blockieren sind. Wenn ein eingehender Anruf empfangen wird, prüft die Steuereinrichtung 16 des Blockierregister 32, um festzustellen, ob für den angerufenen Abonnenten ein Blockierbefehl wirksam ist, und um den Zugang zur Abonnentenleitung 24 zu verhindern, wenn ein solcher Befehl gefunden wird. So werden unbefugte Anrufer daran gehindert, die Hilfseinrichtung 36 zu erreichen und deren Betrieb zu stören.
Die Blockiercodezahl kann vom Abonnenten, wenn er in eine Räumlichkeiten zurückkehrt, entfernt werden, indem er wieder die Telefonnummer des Blockierregisters 32, seine Identifikationsnummer und eine geeignete Blockierungsent-fernungscodezahl wählt.
Zusätzlich zu der Lieferung von Alarmmeldungen, wenn Alarmbedingungen in den Räumlichkeiten auftreten, kann die Hilfseinrichtung 36 auch periodische «Leitung intakt» -Meldungen an die Zentrale 12 liefern. Im besonderen erzeugt die Einrichtung 36 einen «Hörer abgenommen»--Zustand an der Abonnentenleitung 24 nicht nur dann, wenn eine Alarmbedingung auftritt, sondern auch periodisch, beispielsweise alle 5 Minuten einmal. Wenn die Steuereinrichtung 16 in der Zentrale 12 den periodischen «Hörer abge-nommen»-Zustand an der Abonnentenleitung 24 feststellt, speichert sie im Speicher 18 ein «Leitung intakt»-Signal zusammen mit der Identifikation des Abonnenten. Wenn ein «Hörer abgenommen»-Zustand an der Leitung 24 nicht in der Zeitspanne wieder festgestellt wird, auf die die Hilfseinrichtung 36 eingestellt ist, dann speichert die Steuereinrichtung 16 im Speicher 18 ein «Leitung defekt»-Signal zusammen mit der Identifikation des Abonnenten. Der «Leitung defekt»-Zustand wird dann durch die Anrufmeldeeinheit 34 an das Aktionszentrum 48 gemeldet, genau gleich wie die vorstehend beschriebenen Alarmmeldungen.
Der Abonnent kann die Anlage 10 auch benutzen, um von einer entfernten Stelle aus Steuerfunktionen in seinen Räumlichkeiten auszulösen. Um dies zu bewerkstelligen, wählt der Abonnent von einem entfernten Telefonapparat aus, z.B. vom Apparat 26 in Fig. 1, eine Telefonnummer, die dem Befehlsregister 30 in der Zentrale 12 zugeordnet worden ist. Nachdem die Verbindung mit dem Register 30 hergestellt ist, wählt der Abonnent seine Identifikationscodezahl, die von der Steuereinrichtung 16 verifiziert wird, und eine vorgegebene Befehlscodezahl, die die in seinen Räumlichkeiten vorzunehmende Tätigkeit anzeigt. Die Befehlscodezahl wird im Befehlsregister 30 zusammen mit der Abonnentenidentifikation gespeichert.
Wenn dann die Hilfseinrichtung 36 in den Räumlichkeiten des Abonnenten für eine ihrer periodischen Meldungen den «Hörer abgenommen»-Zustand herstellt und ihre Meldung an die Zentrale 12 durchgibt, untersucht die Steuereinrichtung 16 das Befehlsregister 30 auf Befehle, die den Abonnenten betreffen. Wenn ein Befehl gefunden wird, übermittelt die Steuereinrichtung 16 diesen Befehl über die Abonnentenleitung 24 zur Hilfseinrichtung 36. Die Einrichtung 36 reagiert auf den Befehl, indem sie den betreffenden ihrer Steueranschlüsse 42 schaltet, um die gewünschte Operation in den Räumlichkeiten des Abonnenten auszulösen.
Das Vorgehen für die Übermittlung von Meldungen längerer Dauer durch die Anlage 10 ist etwas anders. Es wäre unerwünscht, das gemeinsame Register 30 in der Zentrale 12 mit Meldungen längerer Dauer zu überlasten. Daher behandelt die Anlage 10 die Übermittlung von längeren Meldungen gleich wie normale Telefonanrufe zwischen Abonnenten.
Die längeren Meldungen können von irgendeinem entfernten Telefonapparat aus, z.B. vom Apparat 26 in Fig. 1, in die Räumlichkeiten des Abonnenten übermittelt werden. Der Abonnent wählt die Telefonnummer des Befehlsregisters 30 in der Zentrale und dann, nachdem die Verbindung hergestellt ist, seine Identifikationscodezahl, welche von der Steuereinrichtung 16 verifiziert wird. Dann wählt der Abonnent die Telefonnummer seiner Räumlichkeiten, die Telefonnummer des Apparates 26, von dem aus er anruft, und einen «Vorbereitung auf Meldung»-Code, was alles im Befehlsregister 30 gespeichert wird. Wenn dann die Hilfseinrichtung 36 in den Räumlichkeiten des Abonnenten ihre nächste periodische Meldung macht, untersucht die Steuereinrichtung 16 das Befehlsregister 30 und findet den «Vorbereitung auf Mel-dung»-Code. Dieser Code wird von der Steuereinrichtung 16 über die Leitung 24 zur Hilfseinrichtung 36 übermittelt, wodurch ein vorbestimmtes, begrenztes Zeitintervall gestartet wird, in welchem ankommende Anrufe durchgegeben werden können.
Die Steuereinrichtung 16 wählt dann den Abonnenten unter der Telefonnummer an, von der aus er angerufen hatte, und übermittelt ihm ein «Bereit»-Signal, welches anzeigt,
dass seine Hilfseinrichtung 36 auf die längere Meldung vorbereitet worden ist. Weiter schaltet die Steuereinrichtung 16 das Blockierregister 32 für eine begrenzte Zeitspanne aus. Der Abonnent wählt dann seine eigene Telefonnummer, und,
wenn er seine Einrichtung 36 innerhalb des in dieser gestarteten vorbestimmten Zeitintervalls erreicht, geht der Anruf durch. Der Abonnent wählt dann einen «Hörer abgenommen
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halten»-Befehl, auf den die Einrichtung 36 reagiert, indem sie einen verlängerten «Hörer abgenommen»-Zustand an der Leitung 24 herstellt und die Aufzeichnungseinheit 44 mit der Leitung 24 verbindet. Der Abonnent kann dann seine längere Meldung in seine Räumlichkeiten übermitteln, wo sie von der Einheit 44 aufgenommen wird. Der Abonnent kann auch weitere Befehle zur Steuerung des Betriebes der Einheit 44 wählen, beispielsweise zum Rückspulen der Einheit 44 oder Abspielen seiner Meldung. Die Meldung des Abonnenten kann die Form von Sprache oder von Fernschreiber- oder anderen digitalen oder Ton-Signalkombinationen im Sprachfrequenzband haben. Der Abonnent kann auch ein Mel-dungsübermittlungsgerät, z.B. einen Fernkopierer, verwenden, das akustisch mit dem Mikrofon des Hörers des Telefonapparates gekoppelt wird, von dem aus er anruft. Die Aufzeichnungseinheit 44 ist von geeigneter Art zum Aufzeichnen der Meldung, zum sofortigen Ausdrücken der Meldung oder zum Abspielen oder Ausdrucken der Meldung in einem späteren Zeitpunkt nach Empfang eines geeigneten Befehls.
Nachdem die Meldung fertig ist, wählt der Abonnent einen «Freigabe»-Befehl, auf den die Einrichtung 36 reagiert, indem sie die Aufzeichnungseinheit 44 von der Leitung 24 trennt und in die Betriebsart zurückkehrt, in der sie das Eingehen von Anrufen verhindert. Wenn der Abonnent den Hörer wieder auflegt, kehren alle Schaltungen in der Einrichtung 36 und in der Zentrale 12 auch sonst in ihren Ruhezustand zurück.
Die für die Durchführung der vorstehend beschriebenen Funktionen erforderlichen Abänderungen der Zentrale 12 sind bei üblichen Zentralen minimal. Wenn die Zentrale eine computergesteuerte Anlage der in Fig. 1 dargestellten Art ist, gehören zu den Abänderungen tatsächlich nur einige wenige, relativ unkomplizierte Änderungen des Steuerprogramms für die Steuereinrichtung 16, welche Änderungen ohne weiteres im Können der zuständigen Fachleute liegen. Der Aufbau der Hilfseinrichtung 36 ergibt sich hingegen nicht ohne weiteres aus der vorstehenden allgemeinen Beschreibung, und daher soll nun noch eine detaillierte Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Einrichtung 36 gegeben werden, wobei auf die Fig. 2 der Zeichnung Bezug genommen wird.
In Fig. 2 ist die bekannte Stromkreisdarstellung mit separaten Kontakten verwendet, in der ein «X», das einen Stromkreis schneidet, einen im Ruhezustand offenen Kontakt oder Arbeitskontakt eines Relais darstellt, während ein kurzer Strich, der einen Stromkreis rechtwinklig schneidet, einen im Ruhezustand geschlossenen Kontakt oder Ruhekontakt eines Relais darstellt, wobei der «Ruhezustand» der nicht erregte oder abgefallene Zustand des Relais ist.
In Fig. 2 sind der Abonnentenapparat 28 und die sich zur Zentrale 12 von Fig. 1 erstreckende Abonnentenleitung 24 dargestellt. Die Hilfseinrichtung 36 ist in drei Abschnitte unterteilt, nämlich einen Alarmmeldeabschnitt 60, der auf der linken Seite der Fig. 2 dargestellt ist, einen Befehlsempfängerabschnitt 62, der in der Mitte der Fig. 2 dargestellt ist, und einen Langmeldungsempfängerabschnitt 64, der auf der rechten Seite der Fig. 2 dargestellt ist. Wenn nur die Alarmmeldefunktion gewünscht wird,- dann muss nur der Abschnitt 60 in der Einrichtung 36 vorgesehen werden. Die Abschnitte 62 und 64 können zusätzlich fakultativ in der Einrichtung 36 vorgesehen werden.
Die Fühler 38 und 40 von Fig. 1 sind in Fig. 2 mit dem Alarmmeldeabschnitt 60 verbunden dargestellt. Die Steueranschlüsse 42 von Fig. 1 sind in Fig. 2 als Anschlüsse 42A bzw. 42B dargestellt, die vom Befehlsempfängerabschnitt 62 ausgehen. Die Aufzeichnungseinheit 44 von Fig. 1 ist in Fig. 2 mit dem Langmeldungsempfängerabschnitt 64 verbunden dargestellt.
Die Fühler 38 und 40 sind mit Alarmsignalgeneratoren 66
und 68 im Abschnitt 60 verbunden. Sobald einer der Fühler 38 der 40 eine Alarmbedingung feststellt, verbindet der betreffende Generator 66 oder 68 eine Leitung 70 mit Masse. Über einen Ruhekontakt 72 eines Weckintervallzeitgebers 74 5 betätigt die an der Leitung 70 liegende Masse ein Alarmrelais 76. Wenn der Schalter 54 wie in Fig. 2 dargestellt in einer Stellung «Alarmstart» ist, schliesst das Alarmrelais 76, wenn es erregt wird, über seinen Arbeitskontakt 78 einen Haltestromkreis und speist über seinen Arbeitskontakt 80 einen io Zeitgeber 82 für automatisches Melden. Das Alarmrelais 76 bleibt erregt, bis Masse an eine Leitung 84 und damit an die Verbindungsstelle zwischen einem Speisewiderstand 86 und dem Relais 76 gelegt wird. Masse kann angelegt werden durch Umlegen des Schalters 54 in seine «Rückstell»-Stellung 15 oder durch einen Rückstellungsempfänger 196 im Befehlsempfängerabschnitt 62 von Fig. 2. Die Umstände, unter denen Masse durch den Rückstellungsempfänger 196 angelegt wird, werden in einem nachfolgenden Teil der Beschreibung erläutert.
20 Wenn der Schalter 54 in seine Stellung «Zyklus» verbracht wird, verbindet er einen ersten Eingang des Zeitgebers 82 mit Masse. Das veranlasst den Zeitgeber 82, dauernd periodisch (z.B. alle 5 Minuten) wirksam zu werden, auch wenn das Alarmrelais 76 nicht angezogen hat. Wenn der 25 Schalter 54 in der Stellung «Alarmstart» steht, wird durch eine Betätigung des Alarmrelais 76, das sich bis zu einer Rückstellung selbst hält, in ähnlicher Weise der erste Eingang des Zeitgebers 82 mit Masse verbunden, so dass der Zeitgeber dauernd periodisch wirksam wird. Wenn der Schalter 54 in 30 seine Stellung «langsamer Zyklus» verbracht wird, wodurch ein zweiter Eingang des Zeitgebers 82 mit Masse verbunden wird, wird das Zyklusintervall viel länger und dauert dann beispielsweise 30 Minuten oder eine Stunde. Wenn ein Alarm festgestellt wird, während der Schalter 54 in der Stellung 35 «langsamer Zyklus» steht, dann wird durch das Anlegen von Masse an den ersten Eingang des Zeitgebers 82 die raschere periodische Tätigkeit des Zeitgebers 82 wiederhergestellt.
Wenn an der Leitung 24 weder ein «Hörer abgenommen» -Zustand vorhanden ist noch ein eingehender Anruf vorliegt, ■to dann wird durch die Tätigkeit des Zeitgebers 82, der einen Arbeitskontakt 88 schliesst, eine «Alarmstart»-Leitung 90 mit Masse verbunden. Durch diese Masse wird über einen Ruhekontakt 94 der Weckintervalleinheit 74, einen Ruhekontakt 96 eines Rufstromdetektors 98, einen Ruhekontakt 100 eines Lei-45 tungsstromrelais 102 und einen Ruhekontakt 104 eines Ausschalterrelais 106 ein Hakenschalterrelais 92 erregt.
Das Hakenschalterrelais 92 schliesst, wenn es erregt wird, über seinen Arbeitskontakt 108 und einen Ruhekontakt 110 eines Sendeintervallzeitgebers 112 einen Haltestromkreis, so Dieser Stromkreis hält das Hakenschalterrelais 92 zumindest bis zu dem Zeitpunkt erregt, in welchem der Sendeintervall-zeitgeber 112 seinen Zyklus beendet hat, und über diesen Zeitpunkt hinaus, wenn die Schaltkreise des Befehlsempfängerabschnittes 62 gemäss Fig. 2 installiert sind. Sowohl der 55 Sendezeitgeber 112 als auch der im folgenden beschriebene Empfangszeitgeber 132 halten sich, wenn sie einmal betätigt sind, selbst über (nicht dargestellte) Kontakte des Hakenschalterrelais 92 oder des Leitungsstromrelais 102. Ein anderer Arbeitskontakt 114 des Hakenschalterrelais 92 verbindet 60 den Sendeintervallzeitgeber 112 mit Masse, so dass der Zeitgeber 112 seinen Zyklus beginnt.
Das Hakenschalterrelais 92 schliesst auch seinen Arbeitskontakt 116 und verbindet dadurch die Abonnentenleitung 24 mit der «Sende»-Leitung 118. Weiter schliesst das Haken-65schalterrelais 92 seinen Arbeitskontakt 120, um eine Halteimpedanz 122 mit der Leitung 24 zu verbinden und dadurch an dieser einen «Hörer abgenommen»-Zustand herzustellen. Durch Öffnen des Ruhekontaktes 124 wird der Stromkreis
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zum Apparat 28 unterbrochen. Der «Hörer abgenommen» -Zustand an der Leitung 24 wird in der Zentrale 12 (Fig. 1) wie schon beschrieben festgestellt. In diesem Zeitpunkt ist die Leitung 24 über das Leitungsstromrelais 102, das zur Verringerung seiner Wechselstromimpedanz durch einen Kondensator 126 überbrückt ist, über einen Ruhekontakt 128 des Ausschaltrelais 106, über den Arbeitskontakt 116 des Hakenschalterrelais 92 Und über einen Ruhekontakt 130 des Sendeinter-vallzeitgebers 112 mit der Sendeleitung 118 verbunden.
Die Sendeleitung 118 ist an einen Identifikationssignalgenerator 182 und an die Alarmsignalgeneratoren 66 und 68 angeschlossen. Der Identifikationssignalgenerator 182 ist dazu eingerichtet, ein codiertes Tonsignal über die Sendeleitung 118 zur Zentrale 12 zu übermitteln, auch wenn in den Räumlichkeiten keine Alarmbedingungen vorliegen. Dieses Tonsignal kann in der Zentrale 12 als eine Anzeige «Leitung intakt» erkannt werden. Die Alarmsignalgeneratoren 66 und 68 senden codierte Tonsignale über einen Ruhekontakt 142 des Weckzeitgebers 74 zur Zentrale 12, wenn irgendwelche Alarmbedingungen tatsächlich in den Räumlichkeiten vorliegen.
Am Ende des durch den Sendeintervallzeitgeber 112 gegebenen Zeitintervalls öffnet der Ruhekontakt 110. Wenn nicht der Abschnitt 62 installiert ist, fällt das Relais 92 ab und schaltet die Halteimpedanz 122 an seinem Arbeitskontakt 120 ab. Wenn der Befehlsempfängerabschnitt 62 installiert ist, dann legt dessen Empfangsintervallzeitgeber 132 über seinen Ruhekontakt 134 weiterhin Masse an die Selbsthaltung des Hakenschalterrelais 92. Wenn das Sendeintervall beendet ist, dann trennt der Sendeintervallzeitgeber 112 mit seinem Ruhekontakt 110 eine Massenverbindung zur Selbsthaltung des Hakenschalterrelais 92 und startet ein «Befehlsempfangs» -Zeitintervall, indem er über seinen Arbeitskontakt 136 den Empfangsintervallzeitgeber 132 mit Masse verbindet.
Im vorstehenden ist erklärt worden, dass der Abonnent vor dem Verlassen seiner Räumlichkeiten seine Identifikationsnummer und einen Befehl in das Blockierregister 32 in der Zentrale 12 «einwählen» kann, um zu verhindern, dass allfällige ankommende Anrufe auf seine Leitung 24 durchgeschaltet werden. Wenn dies geschieht, besteht natürlich keine Möglichkeit, dass ein eingehender Anruf an die Abonnentennummer weitergeleitet wird.
Wenn die Gefahr, dass irrtümliche Befehle übermittelt werden könnten, klein ist und wenn die nachteiligen Auswirkungen des Empfangs eines irrtümlichen Befehls begrenzt sind, dann kann das Blockierregister 32 in der Zentrale 12 weggelassen werden und kann eine weniger rigorose Anordnung, die das Eingehen von Anrufen verhindert, in die Einrichtung 36 selbst eingebaut werden. Eine solche Anordnung ist in Fig. 2 dargestellt.
Im besonderen ist der Rufstromdetektor 98 dazu eingerichtet, eingehende Rufströme auf der Leitung 24 festzustellen und als Reaktion auf eine solche Feststellung seinen Ruhekontakt 96 zu öffnen, wodurch der Stromweg unterbrochen wird, über den das Hakenschalterrelais 92 erregt werden kann. Sobald der Rufstromdetektor 98 tätig wird, betätigt er über seinen Arbeitskontakt 140 den Weckintervallzeitgeber 74, so dass dieser seinerseits mit seinem Ruhekontakt 94 den Stromkreis unterbricht, über den das Hakenschalterrelais 92 erregt werden kann. Der Weckintervallzeitgeber 74 bleibt während eines Zeitintervalls aktiv, das länger ist als die Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgenden Rufstromsignalen, und sein Zeitintervall beginnt jedesmal neu, wenn der Rufstromdetektor 98 ein Rufstromsignal feststellt und seinen Arbeitskontakt 140 schliesst. Als Folge hiervon kann das Hakenschalterrelais 92 nicht erregt werden, bevor das Eingeben von Rufstromsignalen beendet ist. Zusätzlich dazu verzögert der Weckintervallzeitgeber 74 durch Öffnen seines Ruhekontaktes 72 den Beginn einer Alarmmeldung, bis die eingehenden Rufstromsignale aufhören, und durch Öffnen seines Ruhekontaktes 142 verhindert er die Übertragung von Alarmsignalen auf die Sendeleitung 118.
Durch gewisse Bedingungen in den Räumlichkeiten, z.B. eine Explosion oder Vandalismus, kann der Hörer des Apparates 28 heruntergeschlagen werden, bevor der Zeitgeber 82 für automatisches Melden die Alarmsteuerleitung 90 an Masse gelegt hat. In einem solchen Fall fliesst Leitungsstrom in der Leitung 24, und das Leitungsstromrelais 102 wird betätigt. Durch das Öffnen des Ruhekontaktes 100 wird der Stromkreis zum Hakenschalterrelais 92 unterbrochen, so dass das Relais 92 nicht arbeiten kann und die Alarmmeldungen nicht zur Zentrale 12 übermittelt werden können. Die Einrichtung 36 ist so ausgelegt, dass sie auch mit diesem möglichen Fall fertig wird.
Wenn der Zeitgeber 82 für automatisches Melden arbeitet, schliesst er einen Stromkreis von Masse über einen Arbeitskontakt 138 des Leitungsstromrelais 102 und seinen eigenen Arbeitskontakt 146, wodurch eine Abonnentenapparat-Abschalteinheit 150 aktiviert wird. Die Einheit 150 hält sich selbst im aktivierten Zustand, wodurch mit deren Ruhekontakt 152 der Stromkreis zum Apparat 28 unterbrochen ist und der «Hörer abgenommen»-Zustand beseitigt ist. Die Einheit 150 ist so ausgelegt, dass sie durch eine Kupplung 154 automatisch rückgestellt wird, wenn der Schalter 54 in seine Rück-stell-Stellung bewegt wird. Anstelle der Kupplung 154 kann auch eine geeignete, elektrische Koppelung vorgesehen werden.
Die nachfolgende Betätigung des Hakenschalterrelais 92 bei einer Alarmmeldung könnte von der Zentrale 12 so interpretiert werden, wie wenn durch den bewegten Hörer eine kurze Unterbrechung des «Hörer abgenommen»-Zustandes verursacht worden wäre. Da es wünschbar ist, jede Alarmmeldung als neu ausgesandten Anruf zu behandeln, ist es erwünscht, einen «Hörer aufgeIegt»-Zustand zu erzeugen, der lang genug ist, um die Dauer von Wählimpulsen und Haken-schalterprellimpulsen deutlich zu übertreffen, so dass alle Zentraleneinrichtungen freigegeben werden, bevor die Alarmmeldung einen neuen «Hörer abgenommen»-Zustand erzeugt. Aus diesem Grunde ist das Ausschaltrelais 106 so angeordnet, dass es über einen Arbeitskontakt 156 des Leitungsstromrelais 102 betätigt wird, sobald der Zeitgeber 82 für automatisches Melden seinen Arbeitskontakt 88 schliesst. Das Ausschaltrelais 106 schliesst über seinen eigenen Arbeitskontakt 158 und einen Ruhekontakt 160 eines Ausschaltintervallzeitgebers 162 einen Haltestromkreis zur Masse. Der Ruhekontakt 128 des Ausschaltrelais 106 unterbricht die Leitung 24 zur Zentrale 12 und stellt so einen «Hörer aufgelegt» -Zustand her. Ein Arbeitskontakt 164 des Ausschaltrelais 106 betätigt den Ausschaltintervallzeitgeber 162, der nach einer Verzögerung von einigen Sekunden schaltet. Während dieser Verzögerungszeit ist das Leitungsstromrelais 102 abgefallen und hat seinen Ruhekontakt 100 geschlossen. Wenn der Ausschaltzeitgeber 162 seinen Ruhekontakt 160 öffnet, fällt das Ausschaltrelais 106 ab und schliesst seinen Ruhekontakt 104. Dadurch kann das Hakenschalterrelais 92 nach einem «Hörer aufgelegt»-Zustand von einigen Sekunden Dauer betätigt werden. Danach geht die Arbeitsweise der Einrichtung wie im vorstehenden beschrieben weiter.
Wenn der Befehlsempfängerabschnitt 62 installiert ist, ist er über Verbindungsanschlüsse 170 bis 176 gemäss Fig. 2 angeschlossen. Wenn kein Langmeldungsempfängerabschnitt 64 installiert werden soll, wird zusätzlich ein Kurzschlussbü-gel 178 angebracht.
Am Ende seines Zyklus öffnet der Sendeintervallzeitgeber 112 seinen Ruhekontakt 110 und unterbricht damit einen der Stromkreise, über die das Hakenschalterrelais 92 erregt gehal5
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ten wird. Der Ruhekontakt 134 des Empfangsintervallzeitgebers 132 verbindet die Selbsthaltung des Hakenschalterrelais 92 aber weiterhin mit Masse. Am Ende des Zyklus des Sende-intervallzeitgebers 112 öffnet dieser seinen Ruhekontakt 130, wodurch die Leitung 24 von der Sendeleitung 118 getrennt wird, und verbindet die Leitung 24 über seinen Arbeitskontakt 184 mit dem Befehlsempfängerabschnitt 62 und dem Langmeldungsempfängerabschnitt 64 (falls installiert). Am Ende des Zyklus des Sendeintervallzeitgebers 112 betätigt dieser über seinen Arbeitskontakt 136 den Empfangsintervallzeitgeber 132. Während der Dauer des Zyklus des Empfangszeitgebers kann die Zentrale 12 nun Befehlssignale übermitteln, die von der Einrichtung 36 aufgenommen werden sollen. Die Zentrale 12 wird auf den Beginn dieses Befehlssignal-empfangsintervalls aufmerksam gemacht durch das Verschwinden des vom Identifikationssignalgenerator 182 erzeugten Identifikationssignals.
Gleich wie im Falle der Alarmmeldesignale, die von der Einrichtung 36 übermittelt werden, können die von der Zentrale 12 an die Einrichtung 36 übermittelten Befehlssignale Tonsignale mit einer oder mehreren Frequenzen sein, und sie können mit einer digitalen oder anderen Codierung oder Modulation moduliert sein. Um die Einrichtung 36 vor unbefugten Befehlen zu schützen, kann die Zentrale 12 dazu eingerichtet sein, vor den Befehlssignalen ein Teilnehmeridentifikationssignal zu übermitteln. Das Identifikationssignal betätigt einen Identifikationssignalempfänger 186 und veranlasst diesen, seinen Arbeitskontakt 188 während einer Zeitspanne geschlossen zu halten, die für den Empfang der Befehlssignale ausreicht. Wenn der Arbeitskontakt 188 geschlossen ist, können einer oder beide von zwei Befehlsempfängern 190 und 192 ein Befehlssignal empfangen, das die Betätigung ihrer entsprechenden Arbeits- und Ruhekontakte 190A-190B bzw. I92A-192B bewirkt. Äussere Geräte können an die Steueranschlüsse 42A und 42B angeschlossen sein und durch die Tätigkeit der Befehlsempfänger 190 und 192 ein- oder ausgeschaltet werden. Nachfolgende Befehlssignale haben zur Folge, dass die Befehlsempfänger 190 und 192 wieder abfallen, so dass die Schaltwirkung an den Steueranschlüssen 42A und 42B wieder rückgängig gemacht wird.
Eine Kurzschlussverbindung 194 kann zum Überbrücken des Arbeitskontaktes 188 des Identifikationssignalempfängers 186 in dem Fall angebracht werden, dass die Identifikation in der Einrichtung 36 vor dem Empfang von Befehlen nicht geprüft werden muss.
Alarmmeldungen könnten auch durch Bedingungen ausgelöst werden, z.B. durch einen vorübergehenden Ausfall der elektrischen Energie, von denen bekannt ist, dass sie wieder behoben sind. In einem solchen Fall wäre es wünschbar, das periodische Melden des Zeitgebers 82 für automatisches Melden zu stoppen. Die Zentrale 12 kann dazu eingerichtet sein, zu diesem Zweck ein «Rückstell»-Signal an die Einrichtung 36 zu übermitteln. Das Rückstellsignal wird vom Rückstellempfänger 196 im Abschnitt 62 empfangen, der darauf die Rückstell-Leitung 84 mit Masse verbindet und das Alarmrelais 76 abfallen lässt. Der Rückstellbefehl von der Zentrale 12 muss nicht wie die anderen Befehlssignale durch den Identifikationssignalempfänger 186 gehen, denn wenn die Alarmbedingung fortdauert, wird sie das Alarmrelais 76 so oder so sofort wieder aktivieren. Daher können unbefugte Signale die Alarmfunktion nicht ausschalten.
Nun soll der Langmeldungsempfängerabschnitt 64 im Detail beschrieben werden. Wie schon erwähnt, kann der Abschnitt 64 mit oder ohne den Befehlsempfängerabschnitt 62 fakultativ in der Einrichtung 36 vorgesehen werden. Wenn der Abschnitt 62 jedoch installiert ist, dann kann die in demselben durchgeführte Identifikationsfunktion auch als zusätzliche Sicherheit für den Langmeldungsempfang verwendet werden. Es kann mit anderen Worten die Zentrale 12 dazu eingerichtet sein, vor der Übermittlung des Befehls «Vorbereitung auf längere Meldung» ein Identifikationssignal zu übermitteln, das den Identifikationssignalempfänger 186 betätigt. Diese Vorsichtsmassnahme in der Einrichtung 36 würde zusätzlich zu der in die Tätigkeit der Zentrale 12 eingebauten Vorsichtsmassnahme angewandt, die vom Abonnenten verlangt, dass er eine Identifikationscodezahl wählt, bevor er das Befehlsregister 30 in der Zentrale 12 erreichen kann. Wenn ein solcher doppelter Schutz gegen Eingriffe von unbefugten Personen gewünscht wird, werden die Kurzschlussverbindung 194 im Befehlsempfängerabschnitt 62 und eine Kurzschlussverbindung 198 im Langmeldungsempfängerabschnitt 64 weggelassen. Wenn die zusätzliche Identifikationsprüfung in der Einrichtung 36 für die Befehlsfunktion und für die Langmeldungsfunktion nicht gewünscht wird, werden die Verbindungen 194 und 198 angebracht.
Wie im vorstehenden erwähnt, löst der Abonnent die Übermittlung einer längeren Meldung aus, indem er gewisse Informationen in die Zentrale 12 einwählt. Zur Vorbereitung der Einrichtung 36 auf die längere Meldung übermittelt die Zentrale 12 ein Identifikationssignal, wenn die Einrichtung 36 für diese zusätzliche Identifikation eingestellt ist, und dann einen Befehl «Vorbereitung auf Meldung», der einen «Vorbereitung auf Meldung»-Detektor 200 betätigt. Wenn der Identifikationssignalempfänger 186 installiert ist, dann wird er durch das Identifikationssignal betätigt und hält sich selbst während einem kurzen Intervall aktiviert. Innerhalb dieses Intervalls wird durch die Betätigung des «Vorbereitung auf Meldung»-Detektors 200 ein Relais 202 über einen Arbeitskontakt 204 des Identifikationsempfängers 186, eine Diode CRI und einen Arbeitskontakt 206 des Detektors 200 betätigt. Wenn keine Prüfung der Identifikation erforderlich ist, dann wird das Relais 202 über die Kurzschlussverbindung 198 und den Arbeitskontakt 206 des Detektors 200 betätigt.
Das Relais 202 schliesst, wenn es betätigt wird, einen Haltestromkreis über seinen Arbeitskontakt 208 und einen Ruhekontakt 210 einer Wählintervalleinheit 212 zur Masse. Ein anderer Arbeitskontakt 214 des Relais 202 speist die Wählintervalleinheit 212. Das Zeitintervall der Einheit 212 ist so eingestellt, dass genügend Zeit zur Verfügung steht, damit die Zentrale 12 den Abonnenten unter der Telefonnummer anwählen kann, von der aus er die Durchgabe einer längeren Meldung verlangt hat, und damit der Abonnent die Nummer seines eigenen Apparates 28 wählen kann. Das Zeitintervall kann beispielsweise zwei Minuten dauern.
Solange das Relais 202 erregt bleibt, ist die Verbindung mit der zur Zentrale 12 gehenden Leitung 24 und die Verbindung mit den Befehlsempfängern 190 und 192 durch einen geöffneten Ruhekontakt 216 unterbrochen. Durch einen Arbeitskontakt 218 des Relais 202 wird ferner ein Stromkreis über einen Ruhekontakt 220 des Zeitgebers 82 für automatisches Melden und über einen Ruhekontakt 222 des Alarmrelais 76 vorbereitet, durch welchen Stromkreis das Hakenschalterrelais 92 erregt werden kann. Das Hakenschalterrelais 92 kann dann erregt werden, wenn eingehende Rufströme auf der Leitung 24 empfangen werden, und zwar durch das Schliessen eines Arbeitskontaktes 224 des Rufstromdetektors 98. Ein weiterer Arbeitskontakt 226 des Relais 202 bereitet einen Stromkreis vor, über welchen simulierte Besetztzeichen, die in einem Besetztzeichengenerator 228 erzeugt werden, an die Leitung 24 gelegt werden, bis ein Relais 230 betätigt wird und seinen Ruhekontakt 232 öffnet.
Um seine Einrichtung 36 mit Erfolg zu erreichen, muss der Abonnent seinen Apparat 28 innerhalb des Zeitintervalls der Wählintervalleinheit 212 anwählen. Wenn das geschieht, dann wird das Hakenschalterrelais 92 betätigt, sobald der Rufstromdetektor 98 die ankommenden Rufströme feststellt
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und seinen Arbeitskontakt 224 schliesst. Der Abonnent hört dann den vom Identifikationssignalgenerator 182 erzeugten Ton (sowie die allenfalls von den Alarmsignalgeneratoren 66 und 68 erzeugten Alarmtöne) und danach die simulierten Besetztzeichen, die vom Generator 228 erzeugt werden. Beim Ertönen der Besetztzeichen würde eine vom Abonnenten verschiedene Person, die den Apparat 28 des Abonnenten angewählt hat, den Hörer auflegen, weil sie glauben würde, dass die Nummer, die sie erreicht hat, besetzt ist.
Wenn die Kurzschlussverbindung 194 weggelassen ist, muss der Abonnent nun wieder eine Identifikationscodezahl übermitteln, um den Identifikationsempfänger 186 zu aktivieren. Der Empfänger 186 hält sich während einer kurzen Zeitspanne selbst eingeschaltet und bereitet einen Stromkreis von Masse über seinen Arbeitskontakt 204, eine Diode CR2 und einen Arbeitskontakt 234 eines Langmeldungsdetektors 236 vor. Der abwesende Abonnent sollte daraufhin eine Codezahl für «im Zustand Hörer abgenommen bleiben» übermitteln, die den Langmeldungsdetektor 236 betätigt. Der betätigte Detektor 236 schaltet das Relais 230 ein. Das Relais 230 schliesst einen Haltestromkreis über seinen Arbeitskontakt 238, einen Ruhekontakt 240 eines Freigabebefehlsdetektors 242, einen Ruhekontakt 244 des Zeitgebers 82 für automatisches Melden und einen Ruhekontakt 246 des Alarmrelais 76. Daher fällt das Relais 230 wieder ab, wenn ein «Freigabe» -Befehl übermittelt wird, der den Freigabebefehlsdetektor 242 betätigt. Das Relais 230 fällt auch ab, wenn der Zeitgeber 82 eine routinemässige Zustandsmeldung auslöst und wenn eine Alarmbedingung festgestellt wird. Inden beiden letztgenannten Fällen bewirkt die Betätigung des Ausschaltrelais 106 einen «Hörer aufgelegt»-Zustand von einigen Sekunden Dauer an der Leitung 24, wie im vorstehenden erläutert. Das Relais 230 schliesst, wenn es betätigt wird, über seinen Arbeitskontakt 300 auch einen direkten Haltestromkreis für das Hakenschalterrelais 92, und zwar über einen Ruhekontakt 248 des Zeitgebers 82 für automatisches Melden und einen Ruhekontakt 250 des Alarmrelais 76. Das Relais 230 öffnet ferner mit seinem Ruhekontakt 252 die Verbindung zwischen der Leitung 24 und den Befehlsempfängern 66 und 68, und mit seinem Arbeitskontakt 260 verbindet es die Leitung 24 mit der Aufzeichnungseinheit 44 und den dieser zugeordneten Steuereinheiten 254, 256 und 258. In einem Falle, wo die zusätzliche Identifikation durch den Identifikationsempfänger 186 weggelassen worden ist, liegt der Arbeitskontakt 234 des Langmeldungsdetektors 236 über eine dann angebrachte Kurzschlussverbindung 262 dauernd an Masse.
Durch Übermittlung eines Befehls «Aufzeichnung» kann der Abonnent nun die Aufzeichnungssteuereinheit 258 betätigen, wodurch über einen Arbeitskontakt 266 ein Aufzeichnungsrelais 264 erregt wird. Das Aufzeichnungsrelais 264 schliesst über seinen eigenen Arbeitskontakt 268, einen Ruhe-5 kontakt 270 der Abspielsteuereinheit 256 und einen Ruhekontakt 272 der Rückspulsteuerschaltung 254 einen Haltestromkreis. Bei einer Betätigung einer der beiden Einheiten 256 und 254 durch den Empfang eines «Abspiel»- oder Rückspul-Befehls fällt das Aufzeichnungsrelais 264 ab. Wenn es erregt io ist, speist das Relais 264 über seinen Arbeitskontakt 302 die Aufzeichnungseinheit 44 für die «Aufzeichnungs»-Betriebsart derselben, so dass der Abonnent seine längere Meldung aufzeichnen kann.
In ähnlicher Weise kann die Abspielsteuereinheit 256 15 betätigt werden, so dass über ihren Arbeitskontakt 278 das Abspielrelais 276 erregt wird. Das Relais 276 schliesst über seinen Arbeitskontakt 280, einen Ruhekontakt 282 der Aufzeichnungssteuereinheit 258 und den Ruhekontakt 272 der Rückspulsteuereinheit 254 einen Haltestromkreis. Dadurch 20 wird über einen Arbeitskontakt 284 die Einheit 44 für die «Abspiel»-Betriebsart derselben gespeist. Schliesslich kann durch einen «Rückspul»-Befehl die Rückspulsteuereinheit 254 betätigt werden, um über ihren Arbeitskontakt 286 die Einheit 44 für die «Rückspul»-Betriebsart derselben zu spei-25 sen.
Wenn die Übermittlung der längeren Meldung beendet ist, sendet der Abonnent den «Freigabe»-Befehl, welcher den Freigabebefehlsdetektor 242 betätigt, um das Relais 230 abfallen zu lassen, so dass die Einrichtung 36 in ihre Ruhebe-30 triebsart zurückkehrt.
Wie in Fig. 2 angegeben, kann die Aufzeichnungseinheit 44 mit einem Eingabegerät 44A und einem Auslesegerät 44B ausgerüstet sein. Das Auslesegerät 44B kann ein Drucker oder irgendein anderes geeignetes Gerät zum Darstellen von 35 Meldungen in erkennbarer Form sein. Das Eingabegerät 44A ermöglicht die Aufzeichnung von Meldungen in der Einheit 44 am Ort des Abonnenten. Diese Meldungen können dann vom Abonnenten bei einem Langmeldungsanruf an die Einrichtung 36 empfangen werden, in dem die Abspielsteuerein-40 heit 256 während des Anrufes betätigt wird.
Es soll klar sein, dass die vorstehende detaillierte Beschreibung der Fernüberwachungsanlage 10 und der Hilfseinrichtung 36 nur ein Beispiel darstellt und dass zahlreiche Änderungen derselben in für den Fachmann erkennbarer 45 Weise möglich sind, ohne das Prinzip der Erfindung, die in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist, zu verlassen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (36)
1. Verfahren zum Überwachen des Zustandes der Räumlichkeiten eines Telefonabonnenten unter Verwendung einer Telefonleitung, die sich von den Räumlichkeiten zu einer Telefonzentrale erstreckt, welche Leitungswählermittel zum Identifizieren des Abonnenten, dessen Telefonleitung im «Hörer abgenommen»-Zustand ist, und Speichermittel zum Speichern von Informationen, die die Identität des Abonnenten betreffen, enthält, dadurch gekennzeichnet, dass
A. in den Räumlichkeiten des Telefonabonnenten das Eintreten einer vorbestimmten Bedingung festgestellt wird, dass
B. als Reaktion auf die Feststellung der genannten vorbestimmten Bedingung ein vorübergehender «Hörer abgenom-men»-Zustand an der Telefonleitung hergestellt wird, wobei der Abonnent, dessen Telefonleitung im «Hörer abgenom-men»-Zustand ist, durch die genannten Leitungswählermittel in der Telefonzentrale identifiziert wird, dass
C. während der «Hörer abgenommen»-Zeitspanne ein Meldesignal über die Telefönleitung zur Zentrale übermittelt wird, welches Meldesignal die Art der genannten vorbestimmten Bedingung in den Räumlichkeiten anzeigt und derart ist, dass eine in der Zentrale vorhandene Anrufschalteinrichtung nicht auf es anspricht, und dass
D. das Meldesignal zusammen mit der Identität des Abonnenten in den genannten Speichermitteln in der Zentrale gespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Speichern des Meldesignals und der Identität des Abonnenten das genannte Meldesignal und die Identität des Abonnenten an ein Aktionszentrum weitergeleitet werden, das für den Empfang der Information bestimmt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
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3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein Telefonapparat in den Räumlichkeiten an die Telefonleitung des Abonnenten angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Reaktion auf einen andauernden «Hörer abgenommen»-Zustand auf der Telefonleitung der Telefonapparat von der Telefonleitung in den Räumlichkeiten getrennt wird und an der Leitung ein vorübergehender «Hörer aufgelegt»-Zustand erzeugt wird, bevor der Schritt des Herstellens des vorübergehenden «Hörer abgenommen»-Zustandes durchgeführt wird.
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Langmeldungs-Befehlssignals, und Mittel in den Räumlichkeiten zum Empfangen des eingehenden Anrufes.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung ein «Hörer abgenommen»-Zustand an der Telefonleitung in vorbestimmten Zeitabständen unabhängig von der Feststellung der genannten vorbestimmten Bedingung in den Räumlichkeiten hergestellt wird.
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5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zentrale die der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»--Zustände festgestellt werden und als Reaktion auf die Abwesenheit eines oder mehrerer dieser «Hörer abgenommen»--Zustände in den vorbestimmten Zeitabständen ein «Leitung defekt»-Signal und die Identität des Abonnenten in die genannten Speichermittel in der Zentrale eingespeichert werden, wodurch die Funktionsfähigkeit der Telefonleitung automatisch überwacht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Meldesignal während eines der in den vorbestimmten Zeitabständen hergestellten «Hörer abgenom-men»-Zustände übermittelt wird, wenn die genannte vorbestimmte Bedingung in den Räumlichkeiten im jeweiligen Zeitpunkt festgestellt worden ist.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass während eines der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»--Zustände ein Signal über die Telefonleitung zur Zentrale übermittelt wird, wobei das Vorhandensein dieses Signals anzeigt, dass die Leitung intakt ist.
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Abonnenten geliefertes Befehlssignal in der Zentrale gespeichert wird, dass dieses Befehlssignal als Reaktion auf einen der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände an der Telefonleitung von der Zentrale an die Telefonleitung übermittelt wird und dass als Reaktion auf den Empfang des Befehlssignals von der Zentrale in den Räumlichkeiten eine Steuerfunktion ausgelöst wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei dem Abonnenten ein Identifikationscode zugeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Speichern des Befehlssignals der Identifikationscode des Abonnenten in der Zentrale empfangen wird und das Speichern des Befehlssignals nur durchgeführt wird, wenn der empfangene Identifikationscode richtig ist.
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10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Auslösen der Steuerfunktion ein Abonnentenidentifikationssignal über die Telefonleitung übermittelt wird und in den Räumlichkeiten empfangen wird und dass das Auslösen der Steuerfunktion nur durchgeführt wird, wenn das in den Räumlichkeiten empfangene Abonnentenidentifikationssignal richtig ist.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übermittlung des Befehlssignals an die Telefonleitung während der Zeit verhindert wird, in der eines der Meldesignale von den Räumlichkeiten über die Telefonleitung übermittelt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für das Speichern des Befehlssignals von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat ein Anruf an die Zentrale gerichtet wird und das Befehlssignal im Verlaufe dieses Anrufes an die Zentrale übermitelt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zentrale ein vom Abonnenten geliefertes Befehlssignal gespeichert wird, das eine Langmeldung anzeigt, dass das Langmeldungs-Befehlssignal als Reaktion auf einen der in den vorbestimmten Zeitabständen hergestellten «Hörer abgenommen»-Zustände an der Telefonleitung von der Zentrale an die Telefonleitung übermittelt wird, dass als Reaktion auf den Empfang des Langmeldungs-Befehlssignals die Telefonleitung auf den Empfang eines eingehenden Anrufes von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat vorbereitet wird und dass in den Räumlichkeiten eine Einrichtung für den Empfang des eingehenden Anrufes mit der Telefonleitung verbunden wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ruhezustand der Empfang eingehender Anrufe auf der Telefonleitung verhindert wird und dass für das genannte Vorbereiten der Schritt des Verhinderns während eines vorbestimmten begrenzten Zeitintervalls, das eine vorbestimmte Zeit nach dem Empfang des Langmeldungs-Befehlssignals beginnt, ausgeschaltet wird, damit ein eingehender Anruf, der von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat kommt, auf der Telefonleitung empfangen werden kann.
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15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Räumlichkeiten ein simuliertes Besetztzeichen erzeugt und während des genannten vorbestimmten begrenzten Zeitintervalls in die Telefonleitung eingespeist wird.
16. Verfahren nach Anspruch 13, wobei dem Abonnenten ein Identifikationscode zugeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Speichern des Langmeldungs-Befehlssignals der Identifikationscode des Abonnenten in der Zentrale empfangen wird und das Speichern des Langmeldungs-Befehlssignals nur durchgeführt wird, wenn der empfangene Identifikationscode richtig ist.
17. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem genannten Vorbereiten der Telefonleitung ein Abonnentenidentifikationssignal über die Telefonleitung übermittelt wird und in den Räumlichkeiten empfangen wird und dass das Vorbereiten der Telefonleitung nur durchgeführt wird, wenn das in den Räumlichkeiten empfangene Abonnentenidentifikationssignal richtig ist.
18. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass als Einrichtung für den Empfang der Langmeldung in den Räumlichkeiten eine Aufzeichnungseinheit verwendet wird und dass der Betrieb dieser Aufzeichnungseinheit in den Räumlichkeiten in Abhängigkeit vom Empfang von Befehlssignalen während des eingehenden Anrufes gesteuert wird.
19. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Telefonleitung, die sich von den Räumlichkeiten des Abonnenten zu einer Telefonzentrale erstreckt, welche Leitungswählermittel zum Identifizieren des Abonnenten, dessen Telefonleitung im «Hörer abgenommeh»--Zustand ist, und Speichermittel zum Speichern von Informationen einschliesslich solcher Informationen, die die Identität des Abonnenten betreffen, enthält, gekennzeichnet durch
A. Fühlermittel in den Räumlichkeiten zum Feststellen des Eintretens einer vorbestimmten Bedingung in den Räumlichkeiten,
B. Mittel, die auf die Feststellung der genannten vorbestimmten Bedingung durch die genannten Fühlermittel ansprechen, um einen vorübergehenden «Hörer abgenom-men»-Zustand an der Telefonleitung herzustellen, wobei der Abonnent, dessen Telefonleitung im «Hörer abgenommen» -Zustand ist, durch die genannten Leitungswählermittel in der Telefonzentrale identifiziert wird,
C. Mittel zum Übermitteln eines Meldesignals über die Telefonleitung zur Zentrale während der «Hörer abgenom-men»-Zeitspanne, welches Meldesignal die Art der genannten vorbestimmten Bedingung in den Räumlichkeiten anzeigt und derart ist, dass eine in der Zentrale vorhandene Anrufschalteinrichtung nicht auf es anspricht, und
D. Mittel in der Zentrale zum Feststellen und Speichern des Meldesignals zusammen mit der Identität des Abonnenten in den genannten Speichermitteln in der Zentrale.
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20. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Weiterleiten des genannten Meldesignals und der Identität des Abonnenten an ein Aktionszentrum, das für den Empfang der Information bestimmt ist.
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21. Vorrichtung nach Anspruch 19, in der ein Telefonapparat in den Räumlichkeiten an die Telefonleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in den Räumlichkeiten Mittel enthält, die auf einen andauernden «Hörer abgenommen»-Zustand auf der Telefonleitung ansprechen, um den Telefonapparat von der Telefonleitung in den Räumlichkeiten zu trennen und an der Leitung einen vorübergehenden «Hörer aufgelegt»-Zustand zu erzeugen, bevor die genannten Mittel zum Herstellen des «Hörer abgenommen»-Zustandes betätigt werden.
22. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Herstellen des «Hörer abgenom-men»-Zustandes dazu eingerichtet sind, zur Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung einen «Hörer abge-nommen»-Zustand an der Telefonleitung in vorbestimmten Zeitabständen unabhängig von der Feststellung der genannten vorbestimmten Bedingung in den Räumlichkeiten herzustellen.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Feststellen der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände an der Telefonleitung und zum Einspeichern eines «Leitung defekt»-Signals und der Identität des Abonnenten in die Speichermittel in der Zentrale als
Reaktion auf die Abwesenheit eines oder mehrerer der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände, wodurch die Funktionsfähigkeit der Telefonleitung automatisch überwacht wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Übermitteln des Meldesignals dazu eingerichtet sind, das Meldesignal während eines der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände zu übermitteln, wenn die genannte vorbestimmte Bedingung in den Räumlichkeiten im jeweiligen Zeitpunkt festgestellt worden ist.
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25. Vorrichtung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch Mittel in den Räumlichkeiten zum Übermitteln eines «Leitung intakt»-Signals über die Telefonleitung zur Zentrale während eines der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen »-Zustände, wobei das Vorhandensein dieses Signals anzeigt, dass die Leitung intakt ist.
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26. Vorrichtung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Speichern eines vom Abonnenten gelieferten Befehlssignals, Mittel in der Zentrale zum Übermitteln des Befehlssignals an die Telefonleitung als Reaktion auf einen der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände an der Telefonleitung, und Mittel in den Räumlichkeiten zum Auslösen einer Steuerfunktion in den Räumlichkeiten als Reaktion auf den Empfang des Befehlssignals von der Zentrale.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, in der dem Abonnenten ein Identifikationscode zugeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in der Zentrale Mittel enthält zum Empfangen des Identifikationscodes des Abonnenten, wobei die Mittel zum Übermitteln des Befehlssignals nur dann eingeschaltet sind, wenn der Identifikationscode des Abonnenten mit dem Befehlssignal empfangen wird.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Übermitteln eines Abonnentenidentifikationssignals über die Telefonleitung mit dem Befehlssignal, welches Abonnentenidentifikationssignal den Abonnenten identifiziert, und Mittel in den Räumlichkeiten zum Empfangen des Abonnentenidentifikationssignals, wobei die Mittel zum Auslösen der Steuerfunktion auf das Befehlssignal von der Zentrale nur dann reagieren, wenn das Abonnentenidentifikationssignal mit dem Befehlssignal empfangen wird.
29. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Verhindern der Übermittlung des Befehlssignals an die Telefonleitung während der Zeit, in der eines der Meldesignale aus den Räumlichkeiten über die Telefonleitung übermittelt wird.
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30. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Empfangen eines in der Zentrale eingehenden Anrufes von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat, wobei das Befehlssignal während des eingehenden Anrufes an die Zentrale übermittelt wird, und Mittel zum Einspeichern des während des Anrufes übermittelten Befehlssignals in die Speichermittel.
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31. Vorrichtung nach Anspruch 22, in der sich ein Telefonapparat in den Räumlichkeiten befindet, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Speichern eines vom Abonnenten gelieferten Befehlssignals, das eine Langmeldung anzeigt, Mittel in der Zentrale zum Übermitteln des Langmel-dungs-Befehlssignals an die Telefonleitung als Reaktion auf einen der der Prüfung des intakten Zustandes der Telefonleitung dienenden «Hörer abgenommen»-Zustände an der Telefonleitung, Mittel in den Räumlichkeiten zum Vorbereiten des Telefonapparates für den Empfang eines eingehenden Anrufes von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat als Reaktion auf den Empfang des
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, gekennzeichnet durch Mittel, um in einem Ruhezustand den Empfang eingehender Anrufe auf der Telefonleitung in den Räumlichkeiten zu verhindern, wobei die genannten Mittel zum Vorbereiten Mittel enthalten zum Unwirksammachen der den Empfang eingehender Anrufe verhindernden Mittel während eines vorbestimmten begrenzten Zeitintervalls, das eine vorbestimmte Zeit nach dem Empfang des Langmeldungs-Befehlssignals beginnt, damit ein eingehender Anruf, der von einem von den Räumlichkeiten des Abonnenten entfernten Telefonapparat kommt, auf der Telefonleitung empfangen werden kann.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, gekennzeichnet durch Mittel in den Räumlichkeiten zum Erzeugen eines simulierten Besetztzeichens und Einspeisen des Besetztzeichens in die Telefonleitung während des genannten vorbestimmten Zeitintervalls.
34. Vorrichtung nach Anspruch 31, in der dem Abonnenten ein Identifikationscode zugeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung in der Zentrale Mittel enthält zum Empfangen des Identifikationscodes des Abonnenten, wobei die Mittel zum Speichern des Langmeldungs-Befehlssi-gnals nur dann eingeschaltet sind, wenn der Identifikationscode des Abonnenten mit dem Befehlssignal empfangen wird.
35. Vorrichtung nach Anspruch 31, gekennzeichnet durch Mittel in der Zentrale zum Übermitteln eines Abonnentenidentifikationssignals über die Telefonleitung mit dem Befehlssignal, welches Abonnentenidentifikationssignal den Abonnenten identifiziert, und Mittel in den Räumlichkeiten zum Empfangen des Abonnentenidentifikationssignals, wobei die Mittel zum Vorbereiten den Telefonapparat des Abonnenten nur dann vorbereiten, wenn das in den Räumlichkeiten empfangene Abonnentenidentifikationssignal den Abonnenten identifiziert.
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36. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Empfangen der Langmeldung in den Räumlichkeiten eine Aufzeichnungseinheit enthalten und dass die Vorrichtung ferner in den Räumlichkeiten Mittel enthält zum Steuern des Betriebes der Aufzeichnungseinheit in Abhängigkeit vom Empfang von Befehlssignalen während des eingehenden Anrufes.
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