CH652651A5 - Rahmen zum siebspannen und siebdrucken. - Google Patents

Rahmen zum siebspannen und siebdrucken. Download PDF

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CH652651A5
CH652651A5 CH7312/81A CH731281A CH652651A5 CH 652651 A5 CH652651 A5 CH 652651A5 CH 7312/81 A CH7312/81 A CH 7312/81A CH 731281 A CH731281 A CH 731281A CH 652651 A5 CH652651 A5 CH 652651A5
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Switzerland
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limit stop
frame
barrier wall
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CH7312/81A
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Don Newman
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Stretch Devices Inc
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die einen Rahmen zum Siebspannen und Siebdrucken hat.
Eine solche Vorrichtung ist durch die US-PS 3 908 293 bekannt. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser bekannten Vorrichtung. Der in der vorerwähnten Patentschrift erläuterte Rahmen hat sich sehr bewährt, wenn keine der Seiten des Rahmens länger ist als 1,5 m, und wenn der Durchmesser der Walzen etwa 41 mm und die Wanddicke von jeder Walze etwa 1,6 mm beträgt. Wenn aber eine Seite des Rahmens z. B. eine Länge von 4,3 m hat, so ist es notwendig den Durchmesser der Walzen allmählich bis auf 127 mm zu vergrössern und/oder die Wanddicke der Walzen zu erhöhen. Andernfalls biegen sich die Walzen über ein übermässiges Mass nach innen durch.
Damit der Rahmen bei einer vorhanden Siebdruckpresse verwendet werden kann, gibt es eine Begrenzung in der Dik-ke des Rahmens. So können die meisten Siebdruckpressen nicht an solche Rahmen angepasst werden, wenn die Walzen oder andere Teile des Rahmens eine Dicke im Bereich von 44-57 mm haben. Bei manchen Arten von Siebdruckpressen können die besten Resultate bei einem geringen Durchbiegen der Walzen erzielt werden, wogegen wieder bei anderen Arten von Pressen kein solches Durchbiegen der Walzen erforderlich ist.
Es wird die Schaffung einer Vorrichtung bezweckt, bei der verhindert wird, dass sich die Walzen um ein übermässiges Mass nach innen durchbiegen können, wenn solch grosse Rahmen verwendet werden, bei denen eine Seite länger als 1,5 m ist, wobei gleichzeitig ein dünnes Profil des Rahmens beibehalten werden soll, so dass der Rahmen bei schon vorhandenen Siebdruckpressen verwendet werden kann.
Bei der erfindungsgemässen Vorrichtung wird von einer solchen Vorrichtung ausgegangen, bei der der Rahmen mehrere Walzen aufweist, die mit Eckstücken in Verbindung stehen, die die Walzen zur Drehung um ihre Längsachsen halten, wobei jede Walze mit einem Rückhalteorgan zum Halten eines Randabschnittes eines Siebtuches versehen ist, wobei jedes Eckstück mit Sperrorganen zusammenwirkt zum Sperren jeder Walze in einer vorbestimmten gedrehten Lage, so dass das Siebtuch unter einer gewünschten Spannung gehalten wird, wobei jeder Walze eine Sperrwand zugeordnet ist, die innerhalb ihrer zugeordneten Walze liegt und sich zwischen benachbarten Eckstücken erstreckt, so dass die Sperrwände eine Sperre für ein auf das Siebtuch aufgebrachtes Druckmedium bilden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein Distanzstück, das sich von jeder Walze aus dem Rahmeninnern zu erstreckt, um zumindest teilweise einem unerwünschten Nachinnenbiegen der zugeordneten Walze entgegenzuwirken, dass dieses Distanzstück einen Begrenzungsanschlag aufweist, der zwischen jeder Walze und ihrer zugeordneten Sperrwand liegt, und dass jeder Begrenzungsanschlag einen Steg aufweist, der sich nach innen zur zugeordneten Sperrwand hin erstreckt.
Bei einer solchen Vorrichtung kann der Rahmen ein niedriges Profil haben, d.h. es kann ein flacher Rahmen erzielt werden, und bei solchen Rahmen, bei denen eine Seite länger als 1,5 m ist, kann ein unzulässiges Nachinnenbiegen der Walzen verhindert werden.
Die Stabilität des Rahmens kann weiterhin verbessert werden, wenn die Stabilität der Sperrwand erhöht wird. Letzteres kann erreicht werden, wenn die Sperrwand als Teil eines Jochs vorliegt, das das Distanzstück bildet.
Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung kann ein Rahmen erhalten werden, der eine solche konstruktive Ausbildung hat, dass er sowohl bei kleinen als auch bei grossen Druckpressen verwendet werden kann, wobei gleichzeitig auch beim Rahmen eine in der Gebrauchsstellung horizontal
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Andere Vorteile der Vorrichtung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Rahmen der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 ein vergrössertes Detail des aus Fig. 1 ersichtlichen Rahmens,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung eines Abschnittes einer Sperrwand und des damit verbundenen Begrenzungsanschlags,
Fig. 5 einen Schnitt wie der in Fig. 3, jedoch bei einer anderen Ausführungsform des Rahmens,
Fig. 6 eine gleiche Schnittdarstellung wie die in Fig. 3, jedoch bei einem weiteren Ausführungsbeispiel des Rahmens,
Fig. 7 eine Ansicht wie die in Fig. 2, bei einer anderen Ausführungsform des Distanzstückes, teilweise geschnitten, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 7, und Fig. 9 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform eines Eckstückes.
In der Zeichnung, in der für gleiche Bauteile gleiche Bezugszeichen verwendet werden, ist aus Fig. 1 ein Sieb-Spann-und Druck-Rahmen 10 in einer erfindungsgemässen Ausbildung ersichtlich. Ein Siebtuch 12 ist auf eine derartige Weise an einer der Rahmenflächen angebracht, wie es im folgenden detailliert beschrieben wird.
Der Rahmen 10 hat als Hauptbauteile mehrere Walzen, nämlich die zueinander parallelliegenden Walzen 14 und 18 sowie die ebenfalls parallel zueinander liegenden Walzen 16 und 20. Die Walze 14 liegt rechtwinklig bezüglich den Walzen 16 und 20. Diese Walzen 14,16,18 und 28 sind mit ihren Enden in L-förmigen Eckstücken 22,24,26 und 28 drehbar gelagert.
Die Walzen 14,16, 18 und 20 werden bevorzugterweise als Hohlwalzen ausgebildet und bestehen mit Vorteil aus einem nicht-korrosiven Material mit geringem spezifischem Gewicht, wie z. B. aus Aluminium; sie können aber auch aus Stahl oder einem anderen Material bestehen. Die Eckstücke 22,24,26 und 28 bestehen aus massivem Material, sind also nicht hohl ausgebildet, und bestehen ebenfalls aus einem nicht-korrosiven Material mit niedrigem spezifischem Gewicht, wie z.B. Aluminium. Diese Eckstücke können aber auch aus Stahl oder einem anderen Material bestehen. An jedem Ende von jeder Walze befindet sich ein mit dem zugeordneten Eckstück zusammenwirkendes Sperrorgan 30. Jedes Sperrorgan 30 übt auf ihre zugeordnete Walze eine axiale Klemmkraft aus und ist bevorzugterweise als reibschlüssige Verriegelung ausgebildet. Jedes Sperrorgan 30 kann jede Walze in einer vorbestimmten gedrehten Stellung durch Klemmen festlegen, so dass auf zwei Seitenränder des Siebtuches 12 eine gewünschte Spannung aufgebracht werden kann. Jedes Sperrorgan 30 kann in der Weise ausgebildet sein, wie es durch die eingangs erwähnte US-PS bekannt ist.
Weiterhin kann jede der Walzen von der Art sein, wie sie detaillierter in der eingangs erwähnten US-PS erläutert wird. Jede Walze kann mit einer solchen Rinne zum Aufnehmen einer Randpartie des Siebtuches 12 mit einem Rückhalteorgan 36 versehen sein, so wie es durch die eingangs erwähnte US-PS bekannt ist.
Der Walze 40 ist eine Sperrwand 38 zugeordnet. Der Walze 16 ist eine Sperrwand 40 zugeordnet. Der Walze 18 ist eine Sperrwand 42 zugeordnet, und der Walze 20 ist eine Sperrwand 44 zugeordnet. Die Beziehung von jeder Walze zu ihrer zugeordneten Sperrwand ist die gleiche. Aus diesem Grund soll lediglich die Beziehung zwischen der Walze 20 und der ihr zugeordneten Sperrwand 44 detaillierter erläutert werden.
Jede Sperrwand steht mit einem Distanzstück in Verbindung, das dazu bestimmt ist die zugeordnete Walze am Nachinnenbiegen zu hindern. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht dieses Distanzstück aus einem im wesentlichen I-förmigen Joch 46, von dem die Sperrwand 44 einen Balken darstellt. Die Sperrwand 44 ist mit davon abragenden Schenkeln 48 und 50 versehen. Der Abstand der Schenkel 48, 50 voneinander, und zwar von ihren Aussensei-ten her gemessen, kann sowohl etwas grösser oder gleich gross sein wie der Durchmesser der Walze 20; er wird aber mit Vorteil etwas geringer als der Durchmesser der Walze 20 gewählt, um den Reibwiderstand am Siebtuch 12 zu verringern. Der andere Balken des Jochs 46 ist als Begrenzungsanschlag 50 ausgebildet und ist mit Schenkeln 52, 54 versehen. Die Schenkel 48, 50, 52 und 54 liegen in der Darstellung nach Fig. 3 horizontal. Das Siebtuch kann auf irgend eine der bekannten Weisen an der Sperrwand 44 abdichtend anliegen, z. B. durch Verwendung eines Bandabschnittes 53 gemäss Fig. 3.
Der Begrenzungsanschlag 50 ist gekrümmt und hat einen Krümmungsradius, der demjenigen der Walze 20 entspricht, wobei der Krümmungsradius des Begrenzungsanschlages 50 auch etwas grösser oder kleiner als der der Walze 20 sein kann. Der Begrenzungsanschlag 50 weist auf der Höhe der Achse der Walze 20 einen in Fig. 3 horizontalliegenden Steg 56 auf, der zwischen der Sperrwand 44 und dem Begrenzungsanschlag 50 liegt.
Der Steg 56 ist im mittleren Bereich mit einer zylindrischen Nabe 58 versehen, der innen mit einem Gewinde versehen ist. Das eine Ende der zylindrischen Nabe 58 ist mit einer Schraube 60 am L-förmigen Eckstück 26 befestigt (Fig. 2).
Das andere Ende der Nabe 58 ist mit einer ebensolchen Schraube 62 am Eckstück 28 befestigt. Hieraus ergibt sich, dass das Joch 46 durch die Schrauben 60, 62 mit den Eckstücken 26, 28 verbunden ist. Der zwischen der zylindrischen Nabe 58 und dem Begrenzungsanschlag 50 liegende Teil des Steges 56 vom Joch 46 ist mit zwei einander gegenüberliegenden Ausschnitten 64 und 66 versehen (siehe die Fig. 2 und 4). Durch diese Ausschnitte 64, 66 wird ein Ansetzen eines Schraubenschlüssels zum Drehen der Walze 20 zum Einstellen der Spannung im Siebtuch 12 erleichtert.
Das im Profil I-förmige Joch 46 hat eine grosse Widerstandskraft gegen ein Nachinnenbiegen der Walze 20, wobei gleichzeitig der eine Balken des Jochs die Sperrwand 44 bildet und wobei gleichzeitig der Steg 56 des Jochs 46 dazu dient, dieses im Profil I-förmige Joch an den Eckstücken 26, 28 zu befestigen. In den Figuren 5 und 6 sind weitere Ausführungsformen des im Profil I-förmigen Jochs dargestellt.
Aus Fig. 5 ist eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, wobei diese Ausführungsform gleich ist wie die vorhergehend erläuterte, ausgenommen die Ausbildung des I-förmigen Jochs. Beim Beispiel nach Fig. 5 ist ein I-förmiges Joch 70 vorhanden, wobei ein Balken des Jochs eine Sperrwand 72 bildet. Teil dieser Sperrwand 72 ist ein zylindrischer Teil 74. Dieser zylindrische Teil 74 entspricht der Nabe 58 in den Fig. 2 und 3, wobei aber beim Beispiel nach Fig. 5 kein Stegteil 76 zwischen der Sperrwand 72 und dem Teil 74 liegt. Der aus Fig. 5 ersichtliche Begrenzungsanschlag 78 ist gleich ausgebildet wie der aus den Fig. 2 und 3 ersichtliche Begrenzungsanschlag 50, wobei sich am Begrenzungsanschlag 78 der Steg 76 an-schliesst. Das aus Fig. 5 ersichtliche Joch 70 ist, in horizontaler Richtung gesehen, schmaler als das Joch 46 in Fig. 3,
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wodurch eine weitere Verbesserung hinsichtlich eines schmaleren Rahmens erreicht wird, damit eine grössere innere Druckfläche zur Verfügung steht.
Aus Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ersichtlich, die bis auf die Ausbildung des Jochs gleich wie die vorher erwähnten ist. Das Joch 80 kann aus einem einzelnen Stück, aber auch aus zwei separaten Stücken, bestehen. Das in Fig. 6 gezeigte Joch 80 besteht aus zwei Stücken. Der eine I-förmige Jochabschnitt hat Balken 82, 84 sowie einen dazwischenliegenden Steg 86. Dieser Steg 86 enthält eine zylindrische Nabe 88. Der Balken 82 stellt eine Sperrwand dar. Das zweite Jochstück des Jochs 80 umfasst einen Begrenzungsanschlag 90, einen daran anschliessenden Steg 92 und zwei mit ihren freien Enden aufeinander zulaufende Schenkel 94 und 96. Der Balken 84 hat einen Vorsprung 98, der zwei zueinander geneigt liegende Flächen aufweist, die mit den entsprechenden Flächen der Schenkel 94, 96 zusammenpassen. Wenn ein solches aus Fig. 6 ersichtliches Joch 80 verwendet wird, das aus den beiden Jochstücken 85 und 91 zusammengesetzt ist, so ist es möglich, das Jochstück 91 mit verschiedenartigen Jochstücken 85 zusammenzusetzen, bei denen der Steg 86, in horizontaler Richtung gesehen, unterschiedliche Länge hat, abhängig von der erforderlichen Steifigkeit des Rahmens. Wenn ein zweiteiliges Joch 80 verwendet wird, so kann das Jochstück 91, rechtwinklig zur Zeichenblattebene gesehen, kürzer ausgebildet werden als das Jochstück 85, so dass sich durch diese kürzere Länge ähnliche Ausschnitte wie die Ausschnitte 64 und 66 ergeben, ohne dass diese Ausschnitte durch Heraussägen, Stanzen oder auf eine andere Weise gefertigt werden müssen.
Aus den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ersichtlich, das bis auf folgendes gleich wie die bisherigen Ausführungsformen ausgebildet ist. Das Joch 100 ist beim Beispiel nach den Fig. 7 und 8 im wesentlichen im Querschnitt rechtwinklig, wobei eine Wand dieses Rechtecks eine Sperrwand 102 bildet. Das Joch 100 hat zwei weitere Wände 106, 108, an die ein gekrümmter Begrenzungsanschlag 104 anschliesst. Die, in vertikaler Richtung zur Zeichenblattebene gesehen, beiden Enden des Jochs 100 sind durch je eine aus einem Kunststoff bestehende Endplatte 110 verschlossen, die bevorzugterweise durch Kraft-schluss daran befestigt sind (Fig. 7).
Aus Fig. 7 ist nur eine dieser Endplatten 110 sichtbar. Diese Endplatte 110 hat einen Ausschnitt 112, der den Ausschnitten 64 und 66 beim Beispiel nach Fig. 2 entspricht. Die Endplatte 110 ist gegossen oder gespritzt, so dass eine Mutter 114 im Kunststoffmaterial eingebettet liegt. Diese Mutter 114 liegt axial ausgerichtet zu einer Bohrung, die zur Aufnahme einer Schraube 116 dient. Falls erwünscht, kann die Mutter 114 auch in einer Ausnehmung der Bohrung in der Endplatte liegen, oder die Bohrung in der Endplatte wird mit einem Gewinde versehen, so dass dann auf die Mutter 114 verzichtet werden kann. Beim gezeigten Beispiel nach Fig. 7 ragt die Schraube 116 durch die Bohrung der Endplatte 110 und ist in die Mutter 114 eingeschraubt, um das Joch 100 am Eckstück 120 zu befestigen. Die Walze 122 ist in der eingangs erwähnten Art drehbar am Eckstück 120 befestigt. Die in Fig. 8 obere Fläche der Wand 106 bildet wiederum eine Klemmfläche, wie der eingangs anhand der Fig. 3 erläuterte Schenkel 52.
Bei grösseren Rahmen können die auftretenden Kräfte ein Verformen der Eckstücke zur Folge haben. Um dies zu vermeiden, kann zwischen den Schenkeln 126 und 128 eines Eckstückes 130 eine Strebe 124 nach Fig. 9 vorgesehen werden. Die Schenkel 126 und 128 sind mit je einer Schwalbenschwanznut 127 versehen, die zum Aufnehmen eines entsprechenden schwalbenschwanzförmigen Vorsprungs an den Enden der Strebe 124 dienen. Die Strebe 124 kann leicht entfernt werden, um ein Einsetzen von Schrauben, wie die Schraube 132, zu erleichtern. Die äussere Fläche von jedem schwalbenschwanzförmigen Vorsprung der Strebe 124 wird mit Vorteil konkav ausgebildet, wie es aus Fig. 9 ersichtlich ist. In der äusseren Ecke des Eckstücks 130 befindet sich ein dreieckiger Vorsprung 134, an dem das Ende einer nicht dargestellten Sperrwand befestigt wird, um einem Verwinden dieser Sperrwand entgegenzuwirken. Falls erwünscht, können die Schwalbenschwanznuten 127 auch an der Strebe 124 und die entsprechenden schwalbenschwanzartigen Vorsprünge an den Schenkeln 126, 128 vorhanden sein.
Es soll daraufhingewiesen werden, dass bei allen Ausführungsbeispielen das jeweilige Joch eine gleichbleibende Querschnittsfläche hat, also ein fortlaufendes Profil ist, so dass das Joch oder die einzelnen Jochstücke extrudiert werden können und dann auf Länge geschnitten werden. Hierdurch wird die Herstellung und der Zusammenbau erleichtert, wodurch sich auch möglichst geringe Herstellungskosten ergeben, da auch nur eine geringe Maschinenarbeit erforderlich ist. Das maschinelle Bearbeiten umfasst lediglich das Herstellen der Ausschnitte 64 und 66 sowie das Gewindeschneiden in den Naben 58, 74 oder 88.
Die Gleichmässigkeit der Spannung im Siebtuch 12 hängt vom Durchbiegen der Walzen 14,16,18,20 oder 122 ab. Die erläuterten Joche 46, 70, 80 oder 100 wirken zumindest einem teilweisen Durchbiegen der Walzen entgegen. Das bedeutet, dass noch ein geringes Durchbiegen der Walzen eintritt, dass aber ein unerwünscht hohes Durchbiegen der Walzen verhindert wird.
Durch die Ausbildung der Joche wird bei jedem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes die Starrheit, d.h. die Stabilität des Rahmens erhöht, wodurch ein übermässiges Nachinnendurchbiegen der Walzen verhindert wird, wobei aber eine gewisse Nachgiebigkeit der Walzen in dieser Richtung erhalten bleibt, so dass unter Belastung der Rahmen nicht in seiner quadratischen Form verformt wird und wobei der Rahmen weiterhin in seiner ebenen Form gehalten wird, ohne dass der Durchmesser der Walzen vergrössert oder andere Schikanen vorgesehen werden müssen, so dass der Rahmen für die bereits vorhandenen Siebdruckpressen verwendet werden kann. Bei jedem Ausführungsbeispiel wird eine an den Begrenzungsanschlag 50,78,90 oder 104 anschliessende horizontale Fläche beim Schenkel 52 oder bei der Wand 106 gebildet, so dass der Rahmen ohne Verwendung eines gesonderten Anschlussstückes an viele Arten von Pressen festgeklemmt werden kann. Bei allen Ausführungsbeispielen hat die Sperrwand 38,40,42,44, 82 oder 102 die zusätzliche Eigenschaft, dass sie ein fester Bestandteil eines Joches 46,70, 80 oder 100 ist. Bei allen Ausführungsformen stören die Joche 46, 70, 80 oder 100 nicht ein Reinigen des Rahmens durch Besprühen, und witerhin sind keine Kammern oder Vertiefungen vorhanden, wo sich die zum Reinigen verwendeten Lösungsmittel ansammeln könnten.
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Claims (10)

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1. Vorrichtung mit Rahmen zum Siebspannen und Siebdrucken, wobei der Rahmen mehrere Walzen (14, 16, 18, 20, 122) aufweist, die mit Eckstücken (22,24, 26, 28, 120, 130) in Verbindung stehen, die die Walzen zur Drehung um ihre Längsachsen halten, wobei jede Walze mit einem Rückhalteorgan (36) zum Halten eines Randabschnittes eines Siebtuches (12) versehen ist, wobei jedes Eckstück mit Sperrorganen (30) zusammenwirkt zum Sperren jeder Walze in einer vorbestimmten gedrehten Lage, so dass das Siebtuch (12) unter einer gewünschten Spannung gehalten wird, wobei jeder Walze eine Sperrwand (38,40,42,44, 82, 102) zugeordnet ist, die innerhalb ihrer zugeordneten Walze liegt und sich zwischen benachbarten Eckstücken erstreckt, so dass die Sperrwände eine Sperre für ein auf das Siebtuch (12) aufgebrachtes Druckmedium bilden, gekennzeichnet durch ein Distanzstück (46, 70, 80, 100), das sich von jeder Walze aus dem Rahmeninnern zu erstreckt, um zumindest teilweise einem unerwünschten Nachinnenbiegen der zugeordneten Walze entgegenzuwirken, dass dieses Distanzstück einen Begrenzungsanschlag (50, 78, 90,104) aufweist, der zwischen jeder Walze und ihrer zugeordneten Sperrwand liegt, und dass jeder Begrenzungsanschlag einen Steg (56, 76, 86, 92, 106) aufweist, der sich nach innen zur zugeordneten Sperrwand hin erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück als I-förmig profiliertes Joch (46, 70, 80) ausgebildet ist, wobei ein Balken dieses Joches eine Sperrwand (44, 72, 82) bildet (Fig. 3, 5,6).
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsanschlag (50, 78, 90, 104) im Querschnitt gewölbt ist, so dass der Begrenzungsanschlag mit einer konkaven Fläche der Mantelfläche der zugeordneten Walze (20) benachbart liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsanschlag (50, 78, 90) auf seinem oberen Ende einen horizontalliegenden Flansch (52) aufweist, zur klemmenden Verbindung mit einem Teil einer Druckpresse (Fig. 3, 5, 6).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (56, 76, 86) eine zylindrische Nabe (58, 74, 88) umfasst, die mit einem Innengewinde versehen ist zum Anschrauben (60, 62) mit ihren entgegengesetzten Enden an zugeordneten Eckstücken (26,28) (Fig. 3, 5, 6).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (80) aus zwei getrennten Bauteilen (85,91) besteht, wobei der eine Bauteil (91) den Begrenzungsanschlag (90) aufweist, und dass die beiden Bauteile (85, 91) mit zusammenpassenden Flächen (94, 96) zum Zusammenfügen beider Bauteile versehen sind (Fig. 6).
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (56, 76, 86, 92) horizontal und in einer durch die Längsachse der zugeordneten Walze (20) gehenden Ebene liegt (Fig. 3, 5, 6).
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsanschlag (104) mit zumindest zwei Stegen (106, 108) mit der zugeordneten Sperrwand (102) verbunden ist (Fig. 8).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckstücke (130) L-förmige sind und somit zwei Schenkel (126, 128) aufweisen, und dass eine Strebe (124) vorhanden ist, die sich zwischen diesen beiden Schenkeln des Eckstückes erstreckt (Fig. 9).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Strebe (124) mit den Schenkeln (126, 128) des Eckstücks (130) durch zusammenpassende schwal-benschwanzförmige Vorsprünge und Nuten (127) verbunden sind.
CH7312/81A 1980-11-13 1981-11-13 Rahmen zum siebspannen und siebdrucken. CH652651A5 (de)

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