CH652661A5 - Gegossene fahrzeugfelge. - Google Patents

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CH652661A5
CH652661A5 CH8421/80A CH842180A CH652661A5 CH 652661 A5 CH652661 A5 CH 652661A5 CH 8421/80 A CH8421/80 A CH 8421/80A CH 842180 A CH842180 A CH 842180A CH 652661 A5 CH652661 A5 CH 652661A5
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rim
support ring
cone
cast
vehicle
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CH8421/80A
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Jakob Rohr
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Fischer Ag Georg
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/02Rims characterised by transverse section
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    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49481Wheel making
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    • Y10T29/49524Rim making

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine gegossene Fahrzeugfelge nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Es ist eine geschweisste Felge bekannt, welche aus einem Felgenprofil und einem Stützring besteht. Derartige Felgen werden im allgemeinen aus einem Profil gebogen und die Stösse verschweisst, wobei das Profil nur das Felgenbett bildet und der Stützring angeschweisst wird. Der Stützring weist einen Auflagekonus von normengemäss 28° auf. Durch das Anpressen des Konus auf einen Radstern treten erhebliche Spreizkräfte auf, die den Stützring verformen und gegebenenfalls Risse bilden können.
Bei der Herstellung von Fahrzeugteilen ist heute ein allgemeiner Trend zur giesstechnischen Fertigung zu verzeichnen, so dass aus Kostengründen und Gründen der Einfachheit bei der Herstellung auch Räder und Felgen gegossen werden. Beim Giessen einer Felge wie sie oben beschrieben wurde tritt ein Problem auf, das giesstechnisch nur mit zusätzlichen Kosten zu lösen ist. Der zwischen dem Stützring und dem stützringseitigen Konus liegende Raum ist zu lang und zu schmal um aus Formsand im normalen Verdichtungsverfahren für Sandformen beständig hergestellt zu werden. Dieser Raum muss daher mit einem Giess-kern ausgefüllt werden, desen Herstellung zusätzliche Kosten verursacht.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, diese beiden Nachteile zu vermeiden und eine Felge zu schaffen welche einerseits gegenüber Spreizkräften, die auf den Auflagekonus einwirken einen grösseren und wirksameren Widerstand entgegensetzt und andererseits eine giesstechnische Herstellungsart 5 mit nur einem einzigen Ringkern für die Aussenkontur des Felgenbettes ermöglicht.
Erfindungsgemäss geschieht dies mittels einer Fahrzeugfelge der eingangs genannten Art, welche zusätzlich die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angeführten Merkmale auf-io weist.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Felge nach dem Stand der Technik nach 15 dem Schnitt 10-10 in Fig. 3,
Fig. 2 eine erfindungsgemässe Felge in gleicher Darstellung, und
Fig. 3 eine Frontalansicht der erfindungsgemässen Felge.
In Fig. 1 ist eine Fahrzeugfelge 1 im Schnitt dargestellt, 20 wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist.
Eine derartige Felge 1 besteht aus einem Stützring 12 welcher einen ersten Konus 13 als Auflage für eine Stützeinrichtung auf beispielsweise einem Radstern trägt. Der Stützring 12 ist am Tiefbett 8 der Felge 1 angeformt. Das 25 Felgenprofil selbst weist von links nach rechts gehend ein stützringseitiges Horn 3, einen stützringseitigen 15° Konus 6, einen Steg 15, das Tiefbett 8, eine Schuter 7, einen den beiden stützringseitigen Konen gegenüberliegenden dritten freien 15° Konus 5 und ein freies Horn 4 auf. Eine derar-30 tige Felge wird heute normalerweise geschweisst, wobei das vorgeformte Felgenprofil rund gebogen und am Stoss verschweisst und sodann der Stützring angeschweisst wird.
Eine andere Herstellmethode ist das Giessen, wobei die Giessform aus einem von der Mitte des linken bis zur Mit-35 te des rechten Horns reichenden Ringkern, einer oberen Sandformhälfte 18a und einer unteren Sandformhälfte 18b besteht. Da die Sandformen nach einem der bekannten Formverdichtungsverfahren hergestellt werden müssen, kann der keilförmige Raum zwischen dem Stützring 12 und dem 40 zweiten stützringseitigen Konus 6 nicht mittels einer Sandform ausgefüllt werden, da die Verdichtungskraft bei derartig engen und spitzen Formen nicht genügt um eine ausreichende Festigkeit zu bekommen. Es muss daher ein Ringkern 20 eingesetzt werden, dessen Festigkeit durch eines 45 der bekannten Kernherstellungsverfahren gewährleistet ist. Dies verursacht jedoch zusätzliche Kosten und ist aus diesem Grunde ungünstig.
Ferner ist zu erkennen, dass eine radiale Spreizkraft, die auf den ersten Konus 13 wirkt den Stützring 12 nach so aussen (in der Zeichnung nach oben) drückt und derart den Sitz der Felge auf dem Radstern verunsichert oder sogar zur Rissbildung führt.
Diese beiden Nachteile werden mit einer erfindungsgemässen Felge 21 eliminiert, wie sie in der Fig. 2 dargestellt 55 ist, wobei gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie in Fig. 1.
Der stützringseitige Konus 6 verläuft hier nicht wie in Fig. 1 über ein Steilstück 15 in das Tiefbett 8, sondern er ist etwa in seinem Mittelbereich von einem Steg 11 unter-60 stützt, der ihn mit dem Stützring 12 und dem weit nach links gezogenen Tiefbett 8 verbindet, so dass er einen Lappen 22 bildet, unter dem derart eine Tasche 20 entsteht. In dieser Tasche, die rings um die ganze Felge verläuft, können beispielsweise Auswuchtgewichte untergebracht 65 werden. Über den Umfang der Felge 21 verteilt sind am Steg 11 radiale Innen- und Aussenrippen 14' und 14 angeordnet. Die Form der Felge ist derart konstruiert, dass das Zentrum der Auflagefläche eines Reifenwulstes auf dem
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stützringseitigen Konus 6, der Steg 11 und der Auflage-konus 13 im wesentlichen auf einer Linie liegen, so dass die Spreizkräfte, die auf den Auflagekonus 13 wirken, in optimaler Weise aufgefangen werden.
Eine giesstechnische Herstellungsmöglichkeit ist durch die gestrichelt gezeichneten Sandformhälften 18a und 18b sowie einen Ringkem 19 angedeutet, wobei die Tasche 20
vom Ringkern her ausgefüllt wird. Der Raum zwischen Horn 3 und Stützring 12 hat seine Form in einer Weise geändert, dass er ohne Probleme mit Formsand herzustellen ist.
5 Die Fig. 3 zeigt eine Felge in Axialsicht, wobei zwischen dem sichtbaren Horn 3 und dem Stützring 12 die Aussen-rippen 14 angeordnet sind, die den Steg 11 verstärken.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (7)

652661 PATENTANSPRÜCHE
1. Gegossene Fahrzeugfelge, insbesondere für schlauchlose Bereifung, mit einem Stützring (12) mit einem ersten Konus (13) als Auflage für eine Stützeinrichtung, wobei die Felge einen zweiten stützringseitigen Konus (6) und einen diesen beiden stützringseitigen Konen gegenüberliegenden dritten Konus (5) aufweist, wobei dem zweiten und dem dritten Konus je ein Horn (3, 4) zugeordnet ist, ferner mit einer Schulter (7) und einem Tiefbett (8), dadurch gekennzeichnet, dass der zweite stützringseitige Konus (6) über einen ihm in seinen Mittelbereich unterstützenden Steg (15, 11) mit dem Stützring (12) und dem Tiefbett in Verbindung steht.
2. Gegossene Fahrzeugfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tiefbett (8) und dem bezüglich des Steges (15) tiefbettseitigen, nicht unterstützten Teil (22) des zweiten stützringseitigen Konus (6) eine Tasche (20) gebildet ist, welche der Aufnahme von Auswucht-gewichten dienen kann.
3. Gegossene Fahrzeugfelge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (15) auf der dem Tiefbett (8) gegenüberliegenden Seite oder auf beiden Seiten über den Umfang der Felge verteilt radial verlaufende Verstärkungsrippen (14, 14') aufweist.
4. Gegossene Fahrzeugfelge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff für die Fahrzeugfelge ein duktiler Werkstoff, insbesondere Gusseisen mit Kugelgraphit oder eine Aluminiumlegierung ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Fahrzeugfelge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei in Giessformen, welche aus zwei Sandformhälften (18a, 18b) und einem Ringkern (19) bestehen, die Fahrzeugfelgen in einem Stück gegossen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugfelgen mit radialem Übermass gegossen und nach dem Erkalten durch Stauchen auf das richtige Mass geformt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgen durch Anbringen von Gewichten in der Tasche (20) ausgewuchtet werden.
CH8421/80A 1980-11-13 1980-11-13 Gegossene fahrzeugfelge. CH652661A5 (de)

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