CH652700A5 - Abrollvorrichtung fuer rollen, insbesondere fuer rollen aus papier- oder watteaehnlichem material. - Google Patents

Abrollvorrichtung fuer rollen, insbesondere fuer rollen aus papier- oder watteaehnlichem material. Download PDF

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CH652700A5
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CH
Switzerland
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axis
rolls
rolling
roll
rear wall
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Application number
CH7782A
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English (en)
Inventor
Heiner Drooff
Original Assignee
Waldhof Aschaffenburg Papier
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/002Hand-held or table apparatus

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Abrollvorrichtung für Rollen, insbesondere für Rollen aus papier- oder watteähnlichem Material gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Abrollvorrichtungen finden z.B. für sogenannte «Küchenrollen» Verwendung. Die Benutzung lässt sich in zwei Vorgänge, nämlich einen Abrollvorgang und einen Abreissvorgang aufteilen. Während dem Abrollen nur ein möglichst geringer Widerstand entgegengesetzt werden soll, ist beim Abreissen des Materials ein möglichst hoher Widerstand erwünscht, damit der Abreissvorgang sauber ausgeführt werden kann, ohne dass hierbei ein zusätzliches Abrollen des Materials erfolgt.
Bei bekannten Abrollvorrichtungen der vorliegenden Art ist die Rollenachse stationär angeordnet. Diese Abrollvorrichtungen haben entweder einen geringen Abrollwider-stand, so dass der Abreissvorgang häufig nur ruckartig oder durch Festhalten der Rolle mit der zweiten Hand durchgeführt werden kann, oder der Abrollwiderstand ist so hoch, dass der Abreissvorgang ordnungsgemäss durchgeführt werden kann, jedoch beim Abrollen ein zu hoher Widerstand auftritt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Unzulänglichkeiten der bekannten Abrollvorrichtungen zu beseitigen und eine Abrollvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, die einen optimalen Abroll- und Abreissvorgang ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Abrollvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art gemäss der Erfindung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Durch die erfindungsgemässe Lagerung der Achse auf einer schiefen Ebene, z.B. in zwei entsprechend verlaufenden Schlitzen oder Nuten der Seitenteile rutscht die Achse bei der Entnahme von Rollenmaterial, d.h. also mit abnehmendem Rollendurchmesser, auf der schiefen Ebene schräg nach unten und bleibt hierdurch immer in Berührung mit der Rückwand. Wenn die Materialbahn waagerecht von der Rolle abgezogen wird, ist die Achse bestrebt, auf der schiefen Ebene nach oben zu rollen, wodurch die Berührung zwischen der Rolle und der Rückwand aufgehoben und somit ein äusserst geringer Abrollwiderstand vorhanden ist.
Zieht man zum Abreissen der Materialbahn von der Rolle die Materialbahn senkrecht oder schräg nach unten, so rutscht die Achse zusammen mit der Rolle auf der schiefen Ebene in Richtung auf die Rückwand der Abrollvorrichtung, wobei die Rolle mit der Rückwand und einer gegebenenfalls zusätzlich vorhandenen Bodenwand in Berührung kommt. Diese Berührung zwischen der Rolle und der Rückwand bzw. der gegebenenfalls zusätzlich vorhandenen Bodenwand erzeugt einen erheblichen Reibungswiderstand, der ein Abrollen beim Abreissvorgang verhindert. Dieser Widerstand kann durch die Gestaltung der Oberfläche der Rückwand bzw. der Bodenwand erhöht oder erniedrigt werden.
Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der erfin-dungsgemässen Abrollvorrichtung ist eine zweite Achse vorgesehen, die oberhalb der Rolle an derem äusseren Umfang in der gleichen Einrichtung wie die Achse zur Aufnahme der Rolle, d.h. also auf der gleichen schiefen Ebene bzw. in den gleichen Schlitzen gelagert ist und der ersten Achse bzw. der Rolle nachläuft. Beim Abreissvorgang, d.h. beim senkrecht oder schräg nach unten erfolgendem Ziehen an der Materialbahn wird die zweite Achse zwischen der Rolle und der ablaufenden Materialbahn eingeklemmt. Hierdurch entstehen weitere Reibungswiderstände, so dass z.B. auch ein Abriss bei einer schlechteren Perforation der Materialbahn störungsfrei erfolgt.
Die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der erfmdungsge-mässen Abrollvorrichtung
Fig. 2 und 3 Ansichten gemäss Fig. 1 beim Abrollvorgang und beim Abreissvorgang,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer durch eine Bodenwand ergänzten Ausführungsform der Abrollvorrichtung und
Fig. 5 und 6 schematische Seitenansichten einer durch eine zweite Achse ergänzten Abrollvorrichtung.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Seitenansicht einer Abrollvorrichtung. Diese besteht aus einer Rückwand 1 und zwei Seitenteilen 2 (von denen in der Seitenansicht natürlich nur ein Teil sichtbar ist). In den Seitenteilen 2 befinden sich schräg verlaufende, eine schiefe Ebene bildende Schlitze 3, in denen eine Achse 4 zur Aufnahme einer Rolle 5 aus papier- oder watteähnlichem Material gelagert ist. Die Schlitze 3 weisen z.B. eine nach oben oder schräg zur Rückwand 1 hin ausgerichtete Öffnung 7 auf.
Durch den dargestellten Schlitzverlauf wird erreicht, dass sich die Achse 4 bei Verbrauch der Rolle, deren Durchmesser hierbei abnimmt, von der Öffnung 7 des Schlitzes 3 wegbewegt und immer in Berührung mit der Rückwand 1 bleibt.
In Fig. 2 ist die Abrollvorrichtung während des Abrollvorganges dargestellt. Die zu entnehmende Materialbahn wird horizontal (in Pfeilrichtung) abgezogen. Hierbei entfernt sich die Achse 4 und damit auch die Rolle 5 von der Rückwand 1, was einen leichteren Abrollvorgang ermöglicht. Der vertikale obere Verlauf der Schlitze 3 mit der Öffnung 7 ermöglicht ein leichtes Auswechseln der Achse 4 bzw. der Rolle 5 und verhindert beim Abrollvorgang ein unbeabsichtigtes Austreten der Achse 4 aus den Schlitzen 3. In Fig. 3 ist die Abrollvorrichtung während des Abreissvorganges dargestellt. Die von der Rolle 5 zu entnehmende Materialbahn wird senkrecht oder schräg nach unten (in Pfeilrichtung) gezogen und durch eine Abreissbewegung quer zur Materialbahn abgerissen. Durch die Abziehrichtung (in Pfeilrichtung) der Materialbahn wird die Rolle 5 an die Rückwand 1 gepresst, wodurch ein erheblicher Reibungswiderstand entsteht, der einen wirksamen Abreissvorgang ohne störendes Abrollen während des Abreissvorganges ermöglicht.
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Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform der Abrollvorrichtung besitzt zusätzlich zu den vorgenannten Elementen noch eine Bodenwand 6. Wird die Materialbahn von der Rolle 5, wie zu Fig. 3 beschrieben, abgezogen, so erfolgt auch eine Anpressung der Rolle 5 an die Bodenwand 6. Es besteht somit eine weitere Reibfläche, welche den für den Abreissvorgang erforderlichen Reibungswiderstand noch erhöht.
In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist eine zweite Achse 8 vorgesehen, die ebenfalls in den Schlitzen 3 gelagert ist. Die Materialbahn wird von der Rolle 5 kommend über diese zweite Achse 8 geführt. Während des waagerecht erfolgenden Abrollvorgangs (vgl. Fig. 2) liegt die Achse 8 lose
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an der Rolle 5 an und hat daher keinerlei Einfluss auf den Abrollvorgang. Während des Abreissvorgangs wird die Achse 8 infolge der nunmehr senkrecht oder schräg nach unten verlaufenden Abziehrichtung der Materialbahn an die s Rolle 5 angepresst. Hierdurch wird der Widerstand gegenüber einem Abrollen beim Abreissvorgang nochmals erhöht, so dass der Abreissvorgang auch bei sonst nicht optimalen Bedingungen z.B. fehlerhaft ausgeführte Perforierungen der Materialbahn, optimal erfolgen kann, xo Selbstverständlich können die verschiedenen Ausführungsformen miteinander kombiniert werden, so können z.B. bei einer Abrollvorrichtung sowohl die Bodenwand als auch die zweite Achse Verwendung finden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

652 700 PATENTANSPRÜCHE
1. Abrollvorrichtung für Rollen, insbesondere für Rollen aus papier- oder watteähnlichem Material, bestehend aus einer Rückwand, zwei Seitenteilen und einer zwischen den Seitenteilen angeordneten und in den Seitenteilen gelagerten Achse, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (4) auf einer schräg nach unten zur Rückwand (1) verlaufenden schiefen Ebene gelagert ist.
2. Abrollvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (4) in schräg nach unten zur Rückwand (1) verlaufenden, in den Seitenteilen (2) ausgebildeten Schlitzen (3) gelagert ist.
3. Abrollvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe Ebene bzw. die Schlitze (3) eine Neigung von 45° gegenüber der Horizontalen aufweisen.
4. Abrollvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine zwischen den Seitenteilen (2) angeordnete Bodenwand (6).
5. Abrollvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine zweite Achse (8), die oberhalb der Achse (4) zur Aufnahme der Rolle (5) in der gleichen Einrichtung (3) wie diese gelagert ist.
CH7782A 1981-07-29 1982-01-07 Abrollvorrichtung fuer rollen, insbesondere fuer rollen aus papier- oder watteaehnlichem material. CH652700A5 (de)

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DE19813129889 DE3129889C2 (de) 1981-07-29 1981-07-29 Vorrichtung zum Abrollen und Abreißen von Bahnabschnitten, insbesondere von Bahnen aus papier- oder watteähnlichem Material

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH652700A5 true CH652700A5 (de) 1985-11-29

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ID=6137987

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CH7782A CH652700A5 (de) 1981-07-29 1982-01-07 Abrollvorrichtung fuer rollen, insbesondere fuer rollen aus papier- oder watteaehnlichem material.

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AT (1) AT383263B (de)
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DE (1) DE3129889C2 (de)

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DE3129889C2 (de) 1985-02-07
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ATA550181A (de) 1986-11-15
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