CH652741A5 - Bestaendiges verdicktes saures reinigungsmittel. - Google Patents

Bestaendiges verdicktes saures reinigungsmittel. Download PDF

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CH652741A5
CH652741A5 CH5707/82A CH570782A CH652741A5 CH 652741 A5 CH652741 A5 CH 652741A5 CH 5707/82 A CH5707/82 A CH 5707/82A CH 570782 A CH570782 A CH 570782A CH 652741 A5 CH652741 A5 CH 652741A5
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CH
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cleaning agent
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acid
carbon atoms
detergent
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CH5707/82A
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Lucien Gryglewicz
Myriam Loth
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Colgate Palmolive Co
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Description

Die Erfindung betrifft saure Reinigungsmittel, insbesondere für harte Oberflächen, insbesondere nichtkorrodierende flüssige Mittel, die sich zum Reinigen von Toilettenschüsseln und dergleichen eignen.
Toiletten- und Badezimmerausstattungen sind üblicher2
weise aus Porzellan, emailliertem Stahl oder nichtrostendem Stahl hergestellt und weisen verschiedene Zubehörteile auf, die aus Metall, Messing oder chromplattiert oder z.B. aus Kunststoffen, Kautschuk oder behandeltem Holz bestehen 5 können. Reinigungsmittel für Toilettenschüsseln stellen üblicherweise stark korrodierende saure Systeme dar, die ausreichende chemische Wirksamkeit besitzen, um verfärbende Materialien aufzubrechen und zu lösen und den Bereich der Toilettenschüssel zu desinfizieren. Die anorganischen Flecken io oder Ablagerungen, die sich normalerweise in Toilettenschüsseln bilden und die entfernt werden sollen, umfassen Kalkstein, der aus Calciumcarbonat entsteht, und Eisenflecken oder Rost, eine komplexe Mischung aus Eisen(III)oxid und -hydroxid. In Gebieten mit hoher Wasserhärte bilden die vor-15 handenen Calcium- und/oder Erdalkalimetallionen mit den Carbonat-, Phosphat- und/oder Silikatanionen im Wasser unlösliche Salze. Beim Stehen und Verdmapfen des Wassers führt die geringe Löslichkeit der Salze zu ihrer Ablagerungen der Wasserlinie und in anderen Bereichen, die abwechselnd 20 nass und dann wieder trocken sind.
Porzellanausstattungen, wie sie üblicherweise in Waschräumen angetroffen werden, unterliegen leicht Eisenverfärbungen, wenn das zugeführte und abgelassene Wasser einen hohen Eisengehalt besitzt und das Wasser aus Eisenzuleitun-25 gen Eisen in niedriger Wertigkeitsstufe löst. Das Problem der Eisenverfarbungen ist besonders nach dem Ablassen des Wassers akut, wenn ein dünner Wasserfilm auf den Prozellanaus-stattungen verbleibt. Nach dem Verdunsten dieses Films bleiben Eisensalze zurück, die leicht in eine höhere Wertigkeits-30 stufe übergeführt werden. Es ist diese Form des Eisens, die fest am Prozellan anhaftet und daher für die hässlichen und unerwünschten Eisenflecken verantwortlich ist.
Der wirksame Bestandteil in Reinigungsmitteln für Toilettenschüsseln ist üblicherweise eine starke Mineralsäure, wie 35 Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure oder eine starke Sulfonsäure. Diese Reinigungsmittel entfernen zwar wirksam Kalkstein und Eisenflecken, sind bei ihrer Anwendung aber ziemlich gefahrlich. Sie bergen Gefahren für die sie benutzenden Personen in sich und für die Bereiche, die 40 die zu reinigende Toilettenschüssel umgeben. Ihre sichere Anwendung schreibt vor, dass beim Gebrauch dieser Materialien schützende Kleidung und insbesondere Gummihandschuhe getragen und die Augen geschützt werden, ferner, dass Spritzer sofort weggewischt werden, damit die Wände, der Boden, 45 Rohrleitungen und dergleichen nicht beschädigt werden. Ausserdem muss darauf geachtet werden, dass Dämpfe oder Staub von solchen Reinigungsmitteln nicht inhaliert werden. So hat man beobachtet, dass in einigen Fällen der saure Dampf solcher Reinigungsmittel zu einer Korrosion von Me-50 tallteilen an Toiletten und anderen diesen Dämpfen ausgesetzten Metallen in Badezimmern zuführt.
Die Erfindung hat ein saures Reinigungsmittel, insbesondere für harte Oberflächen, zum Gegenstand, das sicher in der Anwendung und leicht zu handhaben ist. Es besteht aus ei-55 nem verdickten nicht korrodierenden flüssigen Reinigungsmittel, mit dem Toilettenschüsseln und dergleichen gereinigt werden können. Mit diesem Mittel lassen sich Kalkstein und Eisenverfärbungen von Toilettenschüsseln entfernen, wenn das Reinigungsmittel längere Zeit mit den fleckigen Bereichen 6o in Berührung ist.
Das erfindungsgemässe Reinigungsmittel enthält eine nicht flüchtige wasserlösliche organische Säure, ein Detergenz und einen Zelluloseether als Verdickungsmittel und hat einen pH-Wert zwischen 2,2 und 3,5. Es entfernt Kalkstein und 65 Eisenverfärbungen ohne Korrosion oder toxische Gefahren.
Die Erfindung ist durch die Merkmale in den unabhängigen Ansprüchen gekennzeichnet. Die in den erfindungsge-mässen Reinigungsmitteln bevorzugt verwendeten organi-
sehen Säuren lösen in wirksamer Weise mineralische Ablagerungen, wie ausgefälltes Calciumcarbonat und reduzieren die ausgefällten Eisen(III)salze zu löslichen Eisen(II)salzen. Die erfindungsgemäss verwendeten organischen Säuren müssen daher zwei Kriterien erfüllen. Erstens, die Säure muss wasserlöslich sein, und zweitens eine wässrige (10%ige) Lösung der Säure muss eine Säurestärke aufweisen, die ausreicht, um Calciumcarbonat zu lösen.
In der Tabelle I sind die Löslichkeiten verschiedener organischer Säuren angegeben.
Tabelle I
Organische Säure
Löslichkeit bei 4 °C
pH
Glutarsäure
35,3
1,6
Adipinsäure
0,6
2,8
Bernsteinsäure
3,2
2,4
Zitronensäure
51,5
0,4
Fumarsäure
0,1
Essigsäure*
10,0
2,1
Malonsäure
51,4
0,1
Weinsäure
59,6
0,3
Phthalsäure
0,4
-
*Die Essigsäure ist unbegrenzt löslich; der Wert von 10% wurde willkürlich ausgewählt, um einen repräsentativen pH-Wert zu ergeben.
Maleinsäure und Oxsalsäure wurden wegen ihrer Toxizität nicht ausgewählt. Zur Bewertung der Fähigkeit, Kalkstein zu entfernen, wurden kleine Blöcke aus Calciumcarbonat gewogen und mit den auf pH 2,7 bis 3,0 eingestellten Testlösungen behandelt. Die Entfernung des Kalksteins ist als Gewichtsverlust in mg je g des Probengewichts angegeben. Die Tabelle II zeigt die Wirkung der verschiedenen sauren Lösungen bei der Entfernung von Kalkstein
Tabellen
Mittlerer Gewichtsverlust,
Organische Säure
Lösung pH
mg/g, in einer Stunde
Essigsäure
1,00%
3,3
14,8
Adipinsäure
0,06
3,0
0,7
Bernsteinsäure
0,32
3,0
3,7
Glutarsäure
3,50
2,9
43,9
Zitronensäure
5,20
3,9
19,8
Malonsäure
5,10
2,8
45,0
Sokalan DCS*
0,50
3,0
4,1
*Handelsprodukt aus Adipinsäure, Glutarsäure und Bernsteinsäure der BASF AG.
Die Weinsäure wurde nicht ausgewählt, da Calciumtar-trat als unlöslich bekannt ist.
Die erfindungsgemäss eingesetzten organischen Säuren umfassen Dicarbonsäuren mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, Hydroxycarbonsäuren mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, 1 bis 5 Hydroxygruppen und 1 bis 3 Carboxylgruppen sowie Fettsäuren mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen. Diese Säuren sind brauchbar, da sie beständig und verhältnismässig nicht korrosiv sind und Kalkstein wirksam lösen.
Die bevorzugtesten Säuren sind organische Dicarbonsäuren der Formel HOOC-(CH2)„-COOH, in der eine ganze Zahl von 2 bis 4 ist, d.h. Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure sowie deren Gemische.
3 652 741
Der pH-Wert der organische Säuren enthaltenden erfin-dungsgemässen Zusammensetzung liegt im Bereich von 2,2 bis 3,5, um eine angemessene Entfernung des Kalksteins zu ermöglichen. Die bevorzugten Zusammensetzungen haben ei-5 nen pH-Wert von 2,7 bis 3,0. Es wurde gefunden, dass 2 bis 7% der bevorzugten Dicarbonsäuren wirksam sind und insbesondere etwa 5% einer Mischung aus Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure bezogen auf das Gewicht der gesamten Zusammensetzung.
io Das erfindungsgemässe Reinigungsmittel enthält auch ein Detergenz, um die behandelten Oberflächen zu benetzen und so einen wirksamen Kontakt zwischen den fleckigen und/oder Ablagerungen aufweisenden Bereichen und den wirksamen Bestandteilen des Reinigungsmittels zu erzielen. Das Deter-15 genz besteht aus anionischen, kationischen, nichtionischen, Zwitterionischen und amphoteren oberflächenaktiven Mitteln, zum Beispiel aus Aminoxiden und Phosphorsäureestern, und deren Gemischen. Das Detergenz erzeugt in erwünschter Weise etwas Schaum, und die nichtionischen oberflächenakti-20 ven Mittel werden bevorzugt. Besonders geeignete nichtionische Materialien sind Polyethylenoxidkondensationsprodukt mit Alkylphenolen und aliphatischen Alkoholen, wie Nonyl-phenol, das mit etwa 12 Molen Ethylenoxid ethoxyliert ist, oder ein C12 bis C15 Alkohol, der mit 11 Molen Ethylenoxid 25 ethoxyliert ist. Das Detergenz ist vorzugsweise in einer Menge von 3 bis 7% der gesamten Zusammensetzung vorhanden.
Das Verdickungsmittel besteht aus einem Celluloseether, vorzugsweise aus Methylhydroxypropylcellulose. Dieses Material erhöht die Viskosität des Reinigungsmittels ausrei-30 chend, um einen längeren Kontakt mit der Säure aufrechtzuerhalten, so dass der Kalkstein gelöst und die Rostflecken entfernt werden. Wirksame Mengen sind beispielsweise 0,5 bis 1,2%, vorzugsweise 1%.
Als weitere Zusätze können Parfüms, Farbstoffe und 35 Konservierungsmittel zugefügt werden.
Die erfindungsgemässen Mittel können kontinuierlich oder chargenweise hergestellt werden. Bei chargenweiser Herstellung wird etwa das Gewicht der Formulierung an Wasser in einen Mischkessel eingeführt, anschliessend färbende Sub-40 stanzen und darauf ein Konservierungsmittel, wobei heftig gemischt wird. (Kurze Belüftung). Dann wird in der Lösung das hydrophile Verdickungsmittel dispergiert. Es löst sich und quillt fortschreitend unter dem heftigen Rühren. Den Ansatz lässt man dann 10 bis 40 Minuten stehen, um die Hy-45 dratisierung des Verdickungsmittels zu vervollständigen und zur Entlüftung. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die Viskosität zwischen 50 und 800-10-3 Pas (50 und 800 cP). Anschliessend wird die organische Säure zugefügt, wobei die Mischung kontinuierlich gerührt wird, bis die Säure vollständig gelöst ist. so Darauf wird das Detergenz zugesetzt. Falls gewünscht, kann eine Vormischung des Detergenz mit dem Duftstoff hergestellt werden. Dann wird für kurze Zeit weitergerührt, um eine homogene Mischung zu gewährleisten. Darauf wird der pH-Wert gemessen und nach Erfordernis mit Ätzalkali und/ ss oder Phosphorsäure so eingestellt, dass die Spezifikation der Formulierung erreicht wird. Die fertige Mischung wird in geeignete Behälter abgefüllt, z.B. eine zusammendrückbare Kunststoff flasche mit einem Abgabesystem, mit dem sich die Mischung unter den Rand der Toilettenschüssel sprühen 6o lässt.
Das erfindungsgemässe Toilettenreinigungsmittel kann in ähnlicher Weise wie bekannte Toilettenreinigungsmittel angewandt werden. Die bekannten Reinigungsmittel können für eine kurzzeitige Reinigung oder eine längere Reinigung ver-65 wendet werden. Bei der kurzen Reinigung ist es übüch, das Reinigungsmittel in die Toilettenschüssel zu geben, wo es sich löst, wenn es ein Pulver ist, worauf es auf die zu reinigenden Oberflächen verteilt wird. Bei einigen flüssigen Produkten ist
652 741 4
vorgesehen, dass sie unter den Rand der Toilettenschüssel ge- führt werden und die letzte Spülung am Morgen erfolgt, so sprüht werden können. Die Toilettenschüssel kann gebürstet dass die Einwirkungszeit des Reinigungsmittels wesentlich werden, damit die fleckigen oder Ablagerungen aufweisenden länger ist.
Oberflächen vollständig bedeckt werden. Nach dieser An- Mit dem erfindungsgemässen Reinigungsmittel werden fangsbehandlung lässt man das Reinigungsmittel einwirken. 5 diese Massnahmen zusammengefasst. Da die Mischung ziem-
Während dieser Zeit wird üblicherweise das übrige Badezim- lieh viskos ist und ausgezeichnete Benetzungseigenschaften mer, gegebenenfalls zusammen mit anderen Räumen der für die Porzellanoberflächen hat, ist es nicht notwendig, die
Wohnung gereinigt. Wenn dies erledigt ist, kann die Toilet- Toilettenschüssel zur Gewährleistung einer wirksamen Reini-
tenschüssel gebürstet oder nochmals gebürstet und dann ge- gung zu bürsten. Ein Bürsten beeinträchtigt jedoch nicht die spült werden. 10 Reinigung.
Bei längerer Einwirkung sind die Reinigungsmassnahmen Die folgenden Beispiele erläutern erfindungsgemässe verähnlich, wobei jedoch die Anfangsstufen am Abend durchge- dickte Toüettenreinigungsmittel.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Formaldehyd, (30%ige Lösung)
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
Methylhydroxypropylcellulose1
0,85
1,0
1,2
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Sokalan DCS3
5,0
5,0
5,0
4,0
7,0
7,0
7,0
7,0
5,0
Nonylphenol 12, E.O.4
4,0
4,0
4,0
4,0
4,0
5,0
6,0
7,0
Nonylphenol 13, E.O.5
4.0
Inchrome Blau14 (l%ige Lösung)
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Chloropin, (Duftstoff)
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
Wasser n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
Viskosität in Pas, (± 50-10~3 Pas
0,200
0,350
0,750
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
Mittlerer Gewichtsverlust
4,1
4,1
4,1
3,3
5,6
5,6
5,6
5,6
4,1
in einer Stunde, (mg/g)
Eigenschaft der Lösungen klar klar klar klar klar klar klar klar klar n.E. = nach Erfordernis
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Formaldehyd (30%ige Lösung)
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
0,2
Methylhydroxypropylcellulose1
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Sokalan DCS3
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
Nonylphenol 14, E.O.6
4,0
C9-C11 ethox. Alk. 8, E.O.7
4,0
5,0
6,0
3,0
C10 ethox. Alk. 8, E.O.8
4,0
C12-C15 ethox.AÌk. 11, E.O.9
4,0
C12-C15ethox.Alk. 11, E.O.10
4,0
C9-C11 ethox. Alk. 9, E.O.11
4,0
Dimethyllaurylaminoxid
(30%ige Lösung)12
1,0
Inchrome Blau, l%ige Lösung
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
Chloropin, Duftstoff
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
Wasser n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
n.E.
Viskosität in Pas, ± 50-10"3 Pas)
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
0,350
Mittlerer Gewichtsverlust, mg/g
4,1
4,1
4,1
4,1
4,1
4,1
4,1
4,1
4,1
Eigenschaft der Lösungen klar klar klar klar klar klar klar klar klar
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
0,2
0,2
0,2
0,2
1,0
1,0
0,85
0,85
0,5
0,3
0,3
0,3
0,3
0,3
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
5,0
7,0
4,0
4,0
4,0
2,0 5,0
5,0
10,0
2,0 5,0
5,0
5 652 741
19 20 21 22 23 24 ?.fi 97
Formaldehyd (30%ige Lösung)
Methylhydroxypropylcellulose1 Xanthangummi2 Sokalan DCS3 Nonlyphenol 12, E.O.4 C9-Cn ethox. Alk. 8, E.O.7 Natriumparafïïnsulfonat,
60%ige Lösung
Organischer Phosphatester16 2,0
Natriumdodecylbenzolsulfonat 10,0
Natriumchlorid 1,5
Essigsäure 10,0
NTA Na3,40%ige Lösung 2,0
Octylphenol EO 3017 1,0
Methylsalicylat 0,2 0,2 0,2 0,05
Kathon 886 MW13, konz.Lösung 0,01 0,02
Inchrome Blau, l%ige Lösung 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0
Chloropin, Duftstoff 0,3 0,3 0,3 0,3 0,2
Wasser n.E. n.E. n.E. n.E. n.E. n.E. n.E. n.E. n.E. n.E.
Viskosität in Pas, (± 50-10"3 Pas) 0,300 0,300 0,350 0,350 0,250 0,250 0,300 0,300 0,150 0,020 Mittlerer Gewichtsverlust, mg/g 4,1 4,1 4,1 4,1 1,1 1,1 1,1 4,1 3,0 14,7 Eigenschaft der Lösungen wolkig wolkig klar klar klar klar wolkig wolkig klar wolkig
Der pH-Wert jedes untersuchten Produktes war auf zwischen 2,7 und 3 eingestellt.
1. Culminai MHPC 6000 der Henkel KGaA, Düsseldorf
2. KelzanS
3. Eine Mischung aus Dicarbonsäuren der BASF AG, D-6700, Ludwigshafen
4. Tensophene D-36 der Tensia Cemulsol; NP 12 der Rhone-Poulenc; Dowfac 9N12 der Dow Chemical
5. Symperonic NP 13 der ICI
6. Tensophene D42 der Tensia
7. Dobanol 91-8 der Shell
8. Lutensol ON 80 D der BASF
9. Dobanol 25-11 der Shell
10. Ukanyl 87 der PC-UK
11. Ethylan CD919 der Diamond Shamrock
12. Aminoxid Rewominoxide L408 der Rewo
13. Eine Mischung aus 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on der Rohm und Haas
14. Blauer Farbstoff der Ugine-Kuhlmann
15. Hoechst
16. Emphos CS 141 der Witco Chemical
17. Triton X 305 der Rohm und Haas
Die Beispiele zeigen die Abhängigkeit der Viskosität von der Konzentration des Verdickungsmittels. Wenn Methylhydroxypropylcellulose verwendet wird, ist ersichtlich, dass eine Konzentration von 1,0% eine Viskosität von etwa 350-10-3 Pas ( ± 50-10~3 Pas) ergibt. Dies ist zufriedenstellend,
um einen ausreichenden Kontakt zwischen dem sauren Material und dem zu entfernenden Kalkstein aufrechtzuerhalten. 3o 0,3 % Xanthangummi führen etwa zu dem gleichen Ergebnis, in der Formulierung des Beispiel 28 jedoch nicht. In diesem Beispiel verursacht die Essigsäure anscheinend einen Abbau des Polysaccharids.
Man sieht, dass die verschiedenen Mengen an organischen 35 Säuren in den Beispielen 1 bis 22,26 und 28 den Kalkstein wirksam entfernen. In Reinigungsmitteln für Toilettenschüsseln wird eine Menge von etwa 4,0 mg/g als zufriedenstellend erachtet. Die Beispiele zeigen auch, dass eine 5,0%ige Konzentration der Mischung aus Adipinsäure, Glutarsäure, Bern-40 steinsäure annehmbare Kalksteinentfernungswerte ergibt. Die Beispiele 23 bis 25 sowie 27 machen die Beeinträchtigung der Kalksteinentfernung durch Natriumparaffmsulfonat und Natriumdodecylbenzolsulfonat deutlich.
Die Verwendung von Xanthangummi führte zu etwas trü-45 ben Lösungen, während der bevorzugte Methylhydroxyprop-ylcelluloseether zu einer klaren Lösung führt. Die klaren Lösungen kommen dem Wunsch der Verbraucher nach einem Reinigungsmittel mit gutem Aussehen entgegen, d.h. die zu reinigende Stelle wird nicht mit einem «schmutzigen Mate-50 rial» behandelt.
Die Beispiele zeigen auch die Verwendung von Bakterio-statika, wie Formaldehyd und Kathon-Isothiazolinon-Ver-bindungen. Die Verdickungsmittel sollten so beschaffen sein, dass sie unter den sauren Bedingungen gegen ein Bakterium-55 Wachstum geschützt sind.
C

Claims (14)

  1. 652 741
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Beständiges verdicktes saures Reinigungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es eine nichtflüchtige wasserlösliche organische Säure, nämlich Fettsäuren mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, Dicarbonsäuren mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, Hydroxycarbonsäuren mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, 1 bis 5 Hydroxygruppen und 1 bis 3 Carboxylgruppen oder deren Gemische,
    ein Detergenz, nämlich anionische kationische, nichtionische, zwitterionische oder amphotere oberflächenaktive Mittel, oder deren Gemische und einen Zelluloseether als Verdickungsmittel enthält und die Zusammensetzung einen pH-Wert zwischen 2,2 und 3,5 sowie eine Viskosität von 150 bis 800-10~3 Pa-s hat.
  2. 2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die organische Säure aus Essigsäure, Zitronensäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure oder deren Gemischen besteht.
  3. 3. Reinigungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die organische Säure aus einer Mischung von 25 bis 31 Gew.-% Bernsteinsäure, 42 bis 50 Gew.-% Glutarsäure und 25 bis 33 Gew.-% Adipinsäure besteht.
  4. 4. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Detergenz aus einem nichtionischen oberflächenaktiven Mittel besteht.
  5. 5. Reinigungsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische oberflächenaktive Mittel aus Polyethylenoxidkondensationsprodukten mit Alkylphenolen oder aliphatischen Alkoholen besteht.
  6. 6. Reinigungsmittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische oberflächenaktive Mittel aus dem Kondensationsprodukt von Nonylphenol mit 12 Molen Ethylenoxid besteht.
  7. 7. Reinigungsmittel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das nichtionische oberflächenaktive Mittel aus dem Kondensationsprodukt eines 12 bis 15 Kohlenstoffatome enthaltenden aliphatischen Alkohols mit 11 Molen Ehtylenoxid besteht.
  8. 8. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zelluloseether aus Methylhydroxypropyl-zellulose besteht.
  9. 9. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es 2 bis 7 Gew.-% an nicht flüchtiger wasserlöslicher organischer Säure enthält.
  10. 10. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es 3 bis 7 Gew.-% Detergenz enthält.
  11. 11. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es 0,5 bis 1,2 Gew.-% Zelluloseether als Verdickungsmittel enthält.
  12. 12. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sein pH-Wert 2,7 bis 3,0 beträgt.
  13. 13. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Viskosität in gealtertem Zustand 150 bis 400-10~3 Pa-s beträgt.
  14. 14. Die Verwendung des Reinigungsmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Entfernung von Kalksteinablagerungen und Eisenverfärbungen von Toilettenschüsseln durch mindestens einhalbstündigen Kontakt der zu reinigenden Stellen mit dem Reinigungsmittel und Abspülen der behandelten Stellen.
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