CH652788A5 - Verfahren zur herstellung einer spindeltreppe und zwei saetze von bauteilen zur durchfuehrung des verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer spindeltreppe und zwei saetze von bauteilen zur durchfuehrung des verfahrens. Download PDF

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CH652788A5
CH652788A5 CH8934/80A CH893480A CH652788A5 CH 652788 A5 CH652788 A5 CH 652788A5 CH 8934/80 A CH8934/80 A CH 8934/80A CH 893480 A CH893480 A CH 893480A CH 652788 A5 CH652788 A5 CH 652788A5
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Horst Gerlach
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Montage einer Spindeltreppe gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Erfindung bezieht sich auch auf zwei Sätze von Bauteilen zur Durchführung des Verfahrens.
Es sind Spindeltreppen bekannt, deren Spindelpfosten aus einteiligen Stahlrohren bestehen, in die kopfseitig eine Schraubenmutter eingeschweisst ist. Zum Befestigen des Spindelpfostens an die Podestplatte oder die oberste Stufe im Obergeschoss greift in die Schraubenmutter ein Spannbolzen ein. Am fussseitigen Ende des Spindelpfostens ist eine Standoder Bodenplatte angeschweisst, die auf der unteren Auflage im Untergeschoss aufsteht und mit dieser durch Bolzen oder Dübel fest verankert ist. Auf den Spindelpfosten sind von unten nach oben nacheinander die einzelnen Stufen aufgereiht, die von Distanzhülsen getrennt sind. Durch kopfseitiges Verspannen des Spindelpfostens mit der Podestplatte oder der obersten Stufe werden gleichzeitig sämtliche Stufen mit den dazwischenliegenden Distanzhülsen fest aufeinan-dergepresst.
Nachteilig ist bei den bekannten Spindeltreppenkonstruktionen, dass die Spindelpfosten in Abhängigkeit von der Geschosshöhe genau bestimmte Längen aufweisen müssen. Da aber die Geschosshöhen von Fall zu Fall stark variieren, sind Spindelpfosten in den verschiedensten Längen erforderlich, die nur in Sonderanfertigungen hergestellt werden können. Lagerhaltungen von Spindelpfosten in allen erdenklichen Längen sind unwirtschaftlich. Eine Montage einer herkömmlichen Spindeltreppe, die nicht bereits vorher an die genaue Geschosshöhe angepasst worden ist, lässt sich am Montageort nicht mit einfachen Mitteln und nicht von ungeschulten Hilfsarbeitern vornehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Montage einer Spindeltreppe der eingangs genannten Art anzugeben, bei der eine Lagerhaltung der beiden Stahlrohrteile für den Spindelpfosten in jeweils einer oder wenigen Längentypen ohne weiteres möglich ist, und wobei die genaue Anpassung eines vorgegebenen Spindelpfostens an eine bestimmte Länge mit einfachen Ablängwerkzeugen ohne Schweissarbeiten auch am Montageort im Do it yourself-Betrieb und ohne besondere Fachkenntnisse vorgenommen werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Zwei Sätze von Bauteilen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Ansprüchen 4 und 6.
Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung können den abhängigen Ansprüchen entnommen werden.
Eine Lagerhaltung der zweiteiligen Spindelpfosten stellt kein Problem mehr dar, da durch das Ablängen eines Spindelpfostenteiles erst am Montageort ein genaues Anpassen der von Fall zu Fall geforderten Gesamtlänge des aus den beiden Teilen zusammengesetzten Spindelpfostens kein Problem mehr darstellt. Insbesondere kann das Ablängen ohne Schwierigkeiten auch erst am Montageort vorgenommen werden. Hierzu braucht lediglich das abzulängende Rohrende des einen Rohrteiles in eine Lehre eingespannt und mit einer Säge abgesägt zu werden. Eine derartige Arbeit kann
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auch von Monteuren ohne Spezialausbildung vorgenommen werden.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die in der Zeichnung nur schematisch dargestellt sind. Hierin zeigen:
Fig. la und lb Längsschnitte durch zwei erste Ausführungsbeispiele in axial auseinandergezogenen und unterbrochenen Darstellungen und
Fig. 2a bis 2c und 2e bis 2g Längsschnitte durch mehrere zweite Ausführungsbeispiele in abgebrochenen oder unterbrochenen sowie auseinandergezogenen Darstellungen
Fig. 2d eine Ansicht auf den Schnitt durch den Fuss des Spindelpfostens;
Fig. 3 a bis 3c Längsschnitte durch mehrere dritte Ausführungsbeispiele.
In Fig. la erstreckt sich der rohrförmige Spindelpfosten 1 zwischen einer unteren Auflage 2 im Untergeschoss und einer Podestplatte 3 oder Endstufe in einem Obergeschoss eines Wohn- oder Bürohauses. Zwischen der Podestplatte 3 und der unteren Auflage 2 können eine Reihe von Stufen (z.B. 14 Stufen) angeordnet sein. In der Zeichnung sind der Einfachheit halber nur zwei Stufen 4 dargestellt. Die dargestellte Unterbrechung des Spindelpfostens soll verdeutlichen, dass zwischen der Podestplatte 3 und der unteren Auflage 2 mehr als zwei Stufen vorhanden sind. Die Stufen 4 sind in bekannter Weise durch Distanzhülsen 5 voneinander getrennt bzw. auf Abstand gehalten. Stufen und Distanzhülsen können wie hier aus Holz oder Metall sein. Der Innendurchmesser der Hülsen 5 und der zylindrischen Durchlässe der Stufen ist nur wenig grösser als der Aussendurchmesser des Spindelpfostens, so dass die Hülsen und die Stufen an dem Spindelpfosten in der richtigen Lage gehalten sind.
Im kopfseitigen Ende des Spindelpfostens 1 ist eine Schraubenmutter 6 vorhanden, die an Innenwandungen des Spindelpfostens angeschweisst ist. Über die Schraubenmutter 6 ist der Spindelpfosten 1 in bekannter Weise an die Podestplatte 3 fest anschliessbar. Hierzu greift in die Schraubenmutter 6 ein nicht dargestellter Bolzen an einer Spannvorrichtung ein, die auf die Podestplatte aufgesetzt wird.
Am fussseitigen Ende besitzt der Spindelpfosten 1 eine runde oder eckige Boden- oder Fussplatte 7, die mit dem Spindelpfosten fest verbunden ist und die auf der unteren Auflage 2 ruht. Durch die Fussplatte greifen Anker oder Bolzen 8, die zur Verankerung des Spindelpfostens mit der unteren Auflage 2 in Löcher 9 fest eingreifen.
Gemäss der erfindungsgemässen Lehre besteht der Spindelpfosten aus zwei Stahlrohrteilen 10 und 11. Im oberen Ende des oberen Stahlrohrteiles 10 ist die Schraubenmutter 6 eingeschweisst. Im unteren Ende des Stahlrohrteiles 10 ist ein Rohrstück oder Rohrstutzen 12 befestigt, z.B. eingeschweisst, dessen freies Ende teleskopartig in des untere Stahlrohrteil 11 eingreift. Am unteren Ende des unteren Stahlrohrteiles 11 ist die Fussplatte 7 angeschweisst.
Das obere Stahlrohrteil 10 mit der am oberen Ende einge-schweissten Schraubenmutter 6 und dem im unteren Ende befestigten, z.B. angeschweissten Rohrstutzen 12 kann montagefertig in einer oder wenigen bestimmten Längen auf Lager gehalten werden. Ebenso kann das untere Stahlrohrteil 11 in einer oder wenigen bestimmten Überlängen auf Lager gehalten werden. Zur Montage eines Spindelpfostens 1 in einer bestimmten Länge wird das untere Stahlrohrteil 11 an seinem freien Rohrende um eine solche Länge verkürzt, dass nach dem Aufstecken des oberen Stahlrohrteiles 10 auf das untere Stahlrohrteil 11 beide Rohrteile 10 und 11 zusammen die gewünschte Gesamtlänge des Spindelpfostens 1 auf652788
weisen. Das Verkürzen des unteren Stahlrohrteiles 11 lässt sich am Montageort leicht durchführen, indem es in eine Lehre eingespannt und dann mit einer Säge um eine abgemessene Länge verkürzt wird. Eine solche Arbeit kann auch von Monteuren durchgeführt werden, die-für den Treppenbau nicht besonders qualifiziert sind und keine besondere baupolizeiliche Zulassung als Treppenbauer besitzen.
Es kann von Vorteil sein, zwischen den aufeinanderstos-senden Flächen der oberen und unteren Stahlrohrteile 10 und 11 einen flachen Ringkörper 13 aus einem plastisch verformbaren, quetschfähigem Material einzusetzen, so dass die sich gegenüberliegenden Stirnflächen der Stahlrohrabschnitte nicht unmittelbar aufeinander zu liegen kommen und Ungleichmässigkeiten an den Stirnflächen ausgeglichen werden können, wodurch eine besondere Bearbeitung der Stirnflächen nicht erforderlich ist.
Ist das untere Stahlrohrteil 11 auf die bestimmte Länge verkürzt und das obere Stahlrohrteil 10 auf das untere Stahlrohrteil 11 aufgesetzt, so wird der in das Stahlrohrteil 11 eingreifende Abschnitt des Rohrstutzens 12 mit dem Stahlrohrteil 11 z.B. fest verbunden. Es ist klar, dass die Erfindung nicht auf eine bestimmte Befestigungsart beschränkt ist. Dem Fachmann bieten sich hier eine Reihe von äquivalenten Befestigungsmöglichkeiten an. Hierzu gehören Federstifte, Federhülsen, Metallschrauben sowie Metallkleber. Es kann bereits ein Federstift 14 oder dergleichen ausreichend sein, der in eine Bohrung unter elastischer Verspannung hineingetrieben oder hineingepresst worden ist. Die nach dem Ablängen des Stahlrohrteiles 11 auch erst am Montageort hergestellte Bohrung erstreckt sich quer durch die Wandungen des unteren Stahlrohrteiles 11 und des Rohrstutzens 12. Es ist klar, dass statt einem Federstift 14 auch mehrere Federstifte oder dergleichen vorgesehen sein können und dass die Federstifte auch durch ein oder mehrere selbstschneidende Schrauben ersetzt sein können. Der Rohrstutzen 12 greift mit geringem Spiel teleskopartig in das Stahlrohrteil 11 hinein. Sofern der Rohrstutzen 12 als Federhülse ausgebildet ist, die mit Klemmflächen an Innenwänden des unteren Stahlrohrteiles
11 satt zur Anlage kommt, kann eine feste Verbindung des Rohrstutzens 12 mit dem Stahlrohrteil 11 auch mit einem Metallkleber erfolgen. Entsprechend kann der Rohrstutzen
12 mit dem oberen Stahlrohrteil 10 auch verstiftet sein.
Die Stossstelle zwischen den beiden Stahlrohrteilen 10 und 11 kann an einer beliebigen Stelle liegen. Sie lässt sich ohne weiteres so legen, dass sie im Bereich einer Distanzhülse zwischen zwei Stufen 4 liegt. Im übrigen ist klar, dass der Rohrstutzen 12 auch im oberen Ende des unteren Stahlrohrteiles 11 eingeschweisst sein kann und dass demgemäss das untere Ende des oberen Stahlrohrteiles 10 ablängbar ist und dass dann der Rohrstutzen 12 in das freie Ende des oberen Stahlrohrteiles 10 eingreift und mit diesem fest verbindbar ist. Spannstifte oder Spannhülsen 14 sind von besonderem Vorteil, weil sie über die Aussenfläche des Spindelpfostens 1 nicht hinausragen, so dass dadurch die Stufen 4 und die Abstandshülsen 5 mit geringem Spiel über den Spindelpfosten greifen können.
Sofern jeweils nur relativ geringe Höhenunterschiede berücksichtigt werden müssen, kann es zweckmässig sein, flache Abstandsstahlringe unterschiedlicher Stärken zur Verfügung zu haben, deren Innen- und Aussendurchmesser etwa gleich dem Innen- und Aussendurchmesser der Stahlrohrteile sind. Die Stahlrohrteile 10 und 11 können dann auch feste Längen aufweisen, die eine gemeinsame Länge aufweisen, welche etwas kleiner ist als eine durchschnittliche Geschosshöhe. Die Längendifferenz zwischen der Gesamtlänge der Rohrabschnitte 10 und 11 und der jeweiligen Geschosshöhe kann dann durch ein oder mehrere Abstandsstahlringe ausgeglichen werden, die statt des Quetschringes
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13 zwischen die gegenüberliegenden Stirnflächen der Rohrabschnitte 10 und 11 eingelegt werden. Anschliessend werden dann die Bohrungen hergestellt, in die die Spannstifte oder Spannhülsen 14 hineingeschlagen werden.
Fig. lb zeigt eine Variante der Spindeltreppe nach Fig. la. Anders als bei der Ausführung nach Fig. la ist der Rohrstutzen 12' nach Fig. lb an dem oberen Stahlrohrteil 10 aussen fest angebracht, z.B. angeschweisst und überragt das untere Ende des Stahlrohrteiles 10 etwas, so dass das obere Ende des unteren Rohrteiles 11 nach Anpassung seiner Länge in das Ende des Rohrstutzens 12' hineingesteckt werden kann. Der Rohrstutzen 12' kann auch durch Spannstifte an dem Rohrteil festgehalten sein.
Die Verbindung der teleskopartig ineinandergreifenden Rohrteile am Montageort erfolgt entsprechend wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. la durch mindestens einen Spannstift oder Spannhülse 14'. Der Innendurchmesser der Abstandshülse 5' ist in Fig. lb etwas grösser als der Aussendurchmesser des Rohrstutzens 12', so dass sie den Rohrstutzen mit geringem Spiel übergreift. Die übrigen Abstandshülsen sowie die Rohrdurchgänge der Stufen haben normale Innendurchmesser, die nur etwas grösser sind als der Aussendurchmesser der beiden Rohrteile 10 und 11. Bei der Montage der Spindeltreppe wird der Reihe nach zunächst das Rohrteil 11 auf seine bestimmte Länge zugeschnitten, dann wird die Bodenplatte 7 mit dem abgelängten Rohrteil 11 auf der Auflage 2 festgeschraubt, anschliessend werden aufeinanderfolgend Abstandhülsen 5 und Stufen 4 auf das Rohrteil 11 aufgesteckt bis nur noch ein relativ kurzes Ende des Rohrteiles 11 über eine Stufe 4 hinausragt. Nun wird das Rohrteil 10 mit dem angesetzten Rohrstutzen 12' auf das freie obere Ende des Rohrteiles 11 aufgesteckt. Die übereinandergrei-fenden Rohrteile werden durch mindestens einen Stift 14' miteinander fest verbunden. Daraufhin wird die spezielle Abstandhülse 5' mit dem weiteren Innendurchmesser aufgesetzt. Die Länge dieser Abstandshülse 5' ist grösser als die Länge des Rohrstutzens 12'. Die Längen der beiden Rohrteile 10 und 11 müssen so gewählt sein, dass nach dem Abhängen des Rohrteiles 11 zur Anpassung der Spindeltreppe an eine bestimmte Höhe sichergestellt ist, dass die spezielle Abstandshülse 5' den Rohrstutzen 12' an beiden Enden überragt. Aus diesem Grunde ist es zweckmässig, wenn die Länge des Rohrstutzens 12' zur Länge der Abstandshülse 5' möglichst klein gewählt ist. Wie vorstehend im Zusammenhang mit Fig. la beschrieben, kann entsprechend auch das Rohrteil 11 eine feste Länge aufweisen, wenn in den Rohrstutzen 12' Abstandsringe eingelegt werden.
Fig. 2a bis g zeigen weitere Ausführungsbeispiele nach der Erfindung, wobei entsprechende Teile in den Fig. la und lb mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Zum Unterschied gegenüber den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 a und lb besteht der Spindelpfosten 1 nach Fig. 2a aus einem an die Podestplatte 3 oder die Endstufe anschliessenden Stahlrohrteil 15 und einer Bodenplatte 16 in fester Verbindung mit einem Stahlrohrteil 17, dessen freies Ende in das untere freie Ende des Stahlrohrteiles 15 eingreift. Das Stahlrohrteil 15, das an einem oberen Ende die Mutter 6 entsprechend Fig. la aufweist, lässt sich an seinem unteren Ende auf jede gewünschte Länge am Montageort verkürzen. Zur Lagerhaltung wird daher das Stahlrohrteil 15 in einer oder wenigen Überlängen hergestellt und am Montageort auf die gewünschte Länge abgelängt. Die Bodenplatte 16 kann für viele Spindeltreppen in einer oder wenigen Grundformen auf Lager genommen werden, wobei zur Montage des Spindelpfostens das vorher auf seine bestimmte Länge zugeschnittene Stahlrohrteil 15 an seinem unteren Ende auf das Stahlrohrteil 17 am Fussteil aufgesteckt und anschliessend mit dem Stahlrohrteil 17 verstiftet, verschraubt oder verklebt wird. Das Stahlrohrteil 17 lässt sich auch so ausbilden, dass es mit Pressitz an das Stahlrohrteil 15 anschliesst. Zwischen der Bodenplatte 16 und der Stirnfläche des Stahlrohrteiles 15 kann ein in Fig. 2a nicht dargestellter Ringkörper aus plastisch verformbarem, quetschfähigen Material eingesetzt sein, um Unebenheiten ausgleichen zu können.
Im Beispielsfalle ist das Rohrteil 17 mit dem Rohrteil 15 entsprechend Fig. 1 nur durch einen Spannstift 14' oder Spannhülse verbunden, der unter Spannung in eine Bohrung quer durch die Wandungen des Rohrteiles 15 und des Rohrteiles 17 hineingeschlagen ist. Statt einem Stift können mehrere, z.B. drei Stifte zweckmässig sein. Wenn das Rohrteil 15 genügend satt über das Rohrteil 17 greift, kann sich eine Ver-stiftung erübrigen.
Fig. 2b unterscheidet sich von Fig. 2a lediglich darin, dass die Bodenplatte 16' eine zylindrische Ausnehmung aufweist, in die das Rohrteil 17 passt, das an der Rückseite der Bodenplatte 16' mit dieser verschweisst ist.
Die Fig. 2c bis 2g unterscheiden sich von der Spindeltreppe nach Fig. 2a und 2b dadurch, dass die Bodenplatte 7 mit einem Rohrteil 17' fest verbunden ist, in das das Rohrteil 15' mit geringem Spiel eingreift. Die übereinandergreifenden Rohrteile sind entsprechend Fig. 2a mit Spannstiften oder Spannhülsen 14' entsprechend Fig. la und lb fest miteinander verbunden. Eine solche Verbindung kann sich erübrigen, wenn das Rohrteil 15' mit seiner Aussenfläche genügend satt an der Innenfläche des Rohrteiles 17' anliegt.
In Fig. 2c sind die Abstandshülsen 5 und die Stufen 3,4 jeweils aus Metall ausgebildet. Je eine Hülse 5 kann auch mit einer Stufe 3 bzw. 4 verbunden sein. Fig. 2d zeigt einen Schnitt durch das Rohrteil 15' und das Rohrteil 17' mit Löchern 21 zum Einsetzen der Spannstifte bzw. Spannhülsen 14'. Im Beispielsfall sind drei Löcher vorgesehen, die über den Umfang des Rohrteiles 17' gleichmässig verteilt sind. Das Rohrteil ist vorteilhafterweise von vornherein mit Löchern 21 versehen. Nach dem Einsetzen des Rohrteiles 15' werden am Montageort mit einem Bohrwerkzeug Löcher 21 in das Rohrteil 15' gebohrt, wobei das Bohrwerkzeug in den schon vorhandenen Löchern 21 in dem Rohrteil 17' geführt ist.
Fig. 2e zeigt eine Variante, in der die Bodenplatte 7 entsprechend Fig. 2b mit einer zylindrischen Ausnehmung versehen ist, in die mit geringem Spiel das Stahlrohrteil 15'
passt. Der Stahlrohrteil 17' ist auf die Bodenplatte aufge-schweisst, wobei die Innenfläche des Stahlrohrteiles 17' im wesentlichen mit der Wandung der Plattenausnehmung fluchtet. In Fig. 2c sind zwei gegenüberliegende Bohrungen 21 im Schnitt gezeigt, in die Spannstifte 14' entsprechend Fig. 2c hineingeschlagen werden.
Fig. 2f unterscheidet sich von Fig. 2e dadurch, dass die Bodenplatte 7 auf einem Betonboden oder dergleichen Fläche aufsteht. Auf den Betonboden ist ein Estrich 2' aufgebracht, der höher ist als das Rohrteil 17'. In diesem Falle ist eine besondere Zwischenhülse 5" erforderlich, auf die die erste Stufe 4 folgt.
Fig. 2g unterscheidet sich von 2e lediglich dadurch, dass statt dünnwandiger Metallhülsen 5 stärkerwandige Hülsen, im wesentlichen aus Holz, verwendet werden. Auch hier ist eine spezielle unterste Hülse 5' erforderlich, die innenseitig mit einer zylindrischen Ausnehmung versehen ist, in die das Rohrteil 17' eingreifen kann.
Fig. 3a bis 3c zeigen weitere Varianten, bei der der Spindelpfosten 1 jeweils aus einem oberen Stahlrohrteil 18 und einem unteren Stahlrohrteil 20 mit einer Bodenplatte besteht. Das montagefertige Rohrteil 18 besteht aus einem kurzen Rohrstück mit der eingeschweissten Schraubenmutter 6 und dient zum Anschluss an die Podestplatte oder oberste Stufe 3.
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In Fig. 3a läuft das Rohrteil 18 in einen verjüngten Rohransatz 19 aus, der in das freie Ende des Stahlrohrteiles 20 eingreift, an das die Bodenplatte 7 fest angeschlossen ist, die mit der unteren Auflage 2 im unteren Geschoss verankert ist. Das freie Ende des Stahlrohrteiles 20 ist zur Anpassung an die Gesamthöhe des Spindelpfostens 1 beliebig ablängbar. Das Stahlrohrteil 20 kann an dem Rohransatz 19 entsprechend den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen z.B. mit Spannstiften oder Spannhülsen befestigt sein. Die Ausführung nach Fig. 3b entspricht im wesentlichen der Ausführung nach Fig. 3a nur dass in Fig. 3b die Stufen 3,4 und die Distanzhülsen 5 aus Metall bestehen, während sie in Fig. 3a aus Holz gefertigt sind.
Fig. 3c unterscheidet sich von Fig. 3a und 3b dadurch, dass an das obere Stahlrohrteil 18 mit der eingeschweissten Schraubenmutter 6 das kurze Rohrstück 19' entsprechend wie in Fig. lb aussen angeschweisst ist. Die übereinandergrei-fenden Rohrteile sind wie bei den vorstehenden Beispielen durch mindestens einen Spannstift 14' miteinander fest verbunden. Entsprechend wie in Fig. lb ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel eine spezielle Abstandshülse 5' erforderlich, die sich über das Rohrstück 19' schieben lässt, während alle anderen Abstandshülsen und die Rohrdurchgänge für die Stufen gegenüber dem Aussendurchmesser des Rohrteiles 20 ein geringes Spiel aufweisen. Die Montage der Treppe erfolgt im Prinzip in der gleichen Weise wie die Montage der Treppe nach Fig. lb.
Die Erfindung ist auf die Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Aufgrund der allgemeinen Lehre, die der Erfindung zugrunde liegt, bieten sich dem Fachmann weitere Varianten zur Ausbildung der neuen Spindeltreppe, die im Rahmen der Erfindung liegen. So kann die Höhe des mit einer Bodenplatte verbundenen unteren Rohrteiles im wesentlichen gleich der Höhe einer Abstandshülse zwischen zwei benachbarten Stufen sein. Das Rohrteil kann nach den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen entweder in das abgelängte Ende eines oberen Rohrteiles eingreifen s oder dieses übergreifen. Es ist klar, dass 12 bzw. 12' auch doppelwandig ausgebildet sein kann, so dass das Ende des oberen Rohrteiles in eine Ringnut bzw. in einen Ringschlitz zwischen zwei konzentrisch zueinanderliegenden Rohrwandungen eingreift, die gemeinsam den Rohrstutzen 12 bzw. 12' io bilden. Durch die Doppelwandigkeit des Rohrstutzens kann diese gegebenenfalls relativ kurz ausgebildet sein, was für die Variante nach Fig. lb und 3c von Vorteil sein kann.
Die Abstandshülsen und die Rohrdurchgänge an den hinteren Enden der Stufen können z.B. im wesentlichen auch die ls gleiche Höhe aufweisen. Es ist nicht zwingend notwendig, dass die Höhe der Hülsen wesentlich grösser ist als die Höhe der Stufen. Metallstufen können an Rohrstücken angeschweisst sein, die die Stufen beidseitig überragen. Im übrigen können die Stufen jede beliebige Gestalt haben. Dem 20 Fachmann ist weiterhin klar, dass das Kopfteil des Spindelpfostens anders als in den gezeigten Ausführungsbeispielen ausgebildet sein kann, ohne dass dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Schliesslich ist es nicht unbedingt erforderlich, dass die Rohrteile 10 und 11 nach Fig. la oder 2s lb nach dem Verstiften unmittelbar aufeinanderstehen oder dass das obere Stahlrohrteil 15 bzw. 15' nach Fig. 2a bis 2g auf der Bodenplatte bzw. dem Standboden genau aufsteht, wenn es mit dem unteren Stahlrohrteil 17 bzw. 17' verstiftet ist. Die Spannstifte oder Spannhülsen können ohne weiteres 30 derart ausgebildet sein, dass die gesamten Kräfte der Spindeltreppe über das obere Stahlrohrteil, die Stifte oder Hülsen und das untere Stahlrohrteil auf die Bodenplatte und den Standboden übertragen werden.
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7 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

652788 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Montage einer Spindeltreppe mit einem Spindelpfosten (1) aus zwei zusammengesetzten Stahlrohrteilen (10, 11; 15,17; 15', 17'; 20,18), die sich zwischen einer Auflage in einem Untergeschoss und einer Podestplatte (3) oder Endstufe in einem Obergeschoss erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass das eine an seinem freien Ende mit einer Überlänge hergestellte Rohrteil (11; 15; 15';20)zur Anpassung an die jeweils geforderte Höhe des Spindelpfostens an seinem freien Ende am Montageort auf das erforderliche Endmass abgelängt wird, dass anschliessend am Montageort das abgelängte Rohrteil (11; 15; 15'; 20) und das andere montagefertige Rohrteil (10; 17; 17'; 18) teleskopartig aneinandergesetzt und miteinander fest verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aneinandersetzen der Rohrteile wenigstens zwei Bohrungen miteinander zum Fluchten gebracht werden, die jeweils die Rohrwandung eines Rohrteiles quer durchdringen und von denen wenigstens die Bohrung im abgelängten Rohrteil (11; 15; 15', 20) am Montageort hergestellt wird, und dass zur Befestigung der Rohrteile untereinander in zwei miteinander fluchtende Bohrungen ein Befestigungselement eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vornahme einer Bohrung in dem abgelängten Rohrteil mit einem Bohrwerkzeug eine vorgefertigte Bohrung in dem montagefertigen Rohrteil als Führung für das Bohrwerkzeug verwendet wird.
4. Satz von Bauteilen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erstellung des Spindelpfostens (1) zwei Rohrteile (10,11; 18,20) vorhanden sind, von denen das eine (10; 18) zum Anschliessen an die Podestplatte (3) oder Endstufe vorgesehen ist und das andere (11; 20) mit einer Bodenplatte (7)
fest verbunden ist, wobei an dem freien Ende des einen der beiden Rohrteile (10,18 oder 11,20) ein Rohrstutzen (12,12'; 19,19') fest angebracht ist zum teleskopartigen Ein- und/ oder Übergreifen des am Montageort auf die erforderliche Gesamthöhe für die Spindeltreppe abzulängenden freien Endes des anderen der beiden Rohrteile (10,18 oder 11,20).
5. Satz von Bauteilen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Anschliessen an die Podestplatte (3) oder Endstufe vorgesehene eine Rohrteil (18) kürzer als das andere, zum Ablängen am Montageort bestimmte Rohrteil (20) ausgebildet ist.
6. Satz von Bauteilen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erstellung des Spindelpostens zwei Rohrteile (15,17; 15', 17') vorhanden sind, von denen das eine (15; 15') zum Anschliessen an die Podestplatte (3) oder Endstufe vorgesehen ist, und das andere (17; 17') als ein mit einer Bodenplatte (7; 16; 16') fest verbundener Rohrstutzen ausgebildet ist zum teleskopartigen Ein- und/oder Übergreifen des am Montageort auf die erforderliche Gesamthöhe für die Spindeltreppe abzulängenden freien Endes des erstgenannten Rohrteiles (15; 15'), welches dazu bestimmt ist, sich auf der Bodenplatte (7; 16; 16') oder dem Boden (2) abzustützen, auf dem die Bodenplatte ruht.
7. Satz von Bauteilen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein flacher Ringkörper (13) aus einem quetschfähigen Material vorhanden ist, welcher dazu bestimmt ist, zwischen zwei zum Aufeinanderstossen bestimmten Stirnflächen der Rohrteile (10,11; 18,20) oder zwischen der Stirnfläche des am Montageort abzulängenden Rohrteiles (15; 15') und der Bodenplatte (7; 16; 16') eingelegt zu werden.
8. Satz von Bauteilen nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Befestigungselement wenigstens ein hoch vergüteter Spannstift oder eine Spannhülse (14; 14') vorhanden ist, der bzw. die unter elastischer Verspannung am Montageort in zwei miteinander fluchtende Bohrungen hineinschlagbar oder hineindrückbar sind, um die teleskopartig ineinanderlegbaren Teile zu ihrer Befestigung quer zu durchdringen.
CH8934/80A 1979-03-01 1980-02-29 Verfahren zur herstellung einer spindeltreppe und zwei saetze von bauteilen zur durchfuehrung des verfahrens. CH652788A5 (de)

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