CH652794A5 - Corner deflection for the linkages of espagnolette fittings on windows or doors - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Eckumlenkung für die Gestänge von Treibstangenbeschlägen an Fenstern oder Türen, bei der an den beiden Schenkeln eines Winkelstücks die Enden von Kupplungsstücken geführt sind, an denen die rechtwinklig zueinander gerichteten Treibstangen angreifen, und bei der die einander zugewendeten Enden der Kupplungsstücke durch ein einziges, bügeiförmiges Gelenkstück miteinander verbunden sowie die Verbindungsgelenke zwischen dem Gelenkstück und den Kupplungsstücken jeweils in an den beiden Schenkeln des Winkelstücks ausgebildeten und in ihrer Längsrichtung gekrümmten Längsschlitzen verschiebbar geführt sind.
Eine solche Eckumlenkung gehört bereits durch die DE-OS 1 759 200 zum Stand der Technik.
Bei dieser bekannten Eckumlenkung arbeitet das Gelenkstück mit den Führungsbahnen an den beiden Schenkeln des Winkelstücks als Koppel eines Kreuzschleifengetriebes zusammen, dergestalt, dass der Pol des Kreuzschleifengetriebes jeweils im Schnittpunkt der beiden Bahnnormalen zu
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den beiden Schenkeln des Winkelstücks liegt und demzufolge die Rastpolbahn für die Bewegung der Koppel eine Kreisbahn ist, deren Mittelpunkt im Scheitel des Winkelstücks gelegen ist.
Beide Enden des Gelenkstücks durchlaufen zwar relativ zu den beiden Schenkeln des Winkelstücks gleiche Strecken, d.h. es liegt ein Übersetzungsverhältnis von 1:1 vor, jedoch ergeben sich bei konstanter Verstellgeschwindigkeit des Gelenkstücks an beiden Enden desselben unterschiedliche, und zwar rein harmonisch an- bzw. abschwellende Bewegungsgeschwindigkeiten, d.h. sie führen im zeitlichen Ablauf geschwindigkeitsbezogen genau sinusförmige Bewegungen aus.
In vielen Einsatzbereichen für Treibstangenbeschläge an Fenstern und Türen ist es erwünscht oder sogar Bedingung, dass zwei durch eine Eckumlenkung miteinander gekuppelte Gestänge voneinander abweichende Schubstrecken durchlaufen, um den damit verbundenen Beschlägen unterschiedliche Verstellbewegungen zu erteilen.
Diese Bedingungen lassen sich auf verhältnismässig einfache Art und Weise durch Eckumlenkungen erfüllen, die als Umlenkglied einen Winkelhebel bzw. einen sogenannten Glockenwinkel benutzen, der zwei unterschiedlich lange Schenkel hat, wie das beispielsweise der DE-PS 700 786 entnommen werden kann.
Nachteilig bei solchen Winkelhebel- bzw. Glockenwinkel-Eckumlenkungen ist jedoch, dass diese an den Eckbereichen der Fenster- oder Türflügel einen beträchtlichen Einbauraum benötigen, der nur durch das Anbringen entsprechend grosser Ausnehmungen geschaffen werden kann.
Abgesehen davon, dass das Anbringen solcher Ausnehmungen einen beträchtlichen Arbeitsaufwand erfordert, ergeben sich an den Eckbereichen der Flügel auch erhebliche Materialschwächungen, die den Gebrauchswert der Fenster und Türen auf Dauer nachhaltig vermindern können.
Die Erfindung bezweckt eine Eckumlenkung zu schaffen, die ohne technischen Mehraufwand nicht nur die Erzeugung unterschiedlich langer Schubstrecken für die beiden im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichteten Kupplungsstücke ermöglicht, sondern auch ohne irgendwelche Nachbearbeitung, und zwar insbesondere ohne Abschrägung, an den Flügelecken eingebaut werden kann.
Die erfindungsgemässe Eckumlenkung entspricht den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Praktische Versuche mit solchermassen ausgestalteten Eckumlenkungen haben gezeigt, dass neben einer optimalen Lösung der gestellten Aufgabe auch noch der Vorteil einer besonders leichtgängigen Beweglichkeit derselben eintritt und sich dabei Übersetzungsverhältnisse erzielen lassen, die mindestens bei 1:1,6 liegen.
Es ist zwar bei Eckumlenkungen für die Gestänge von Treibstangenbeschlägen an Fenstern oder Türen beispielsweise durch die DE-PS 1 202 682 an sich bekannt, die die Kupplungsstücke für zwei rechtwinklig zueinander gerichtete Treibstangen miteinander verbindenden Gelenkstücke am Winkelstück in Längsschlitzen zu führen. Hierbei haben jedoch die Längsschlitze im Bereich der Schenkel des Winkelstücks einen hierzu parallelen, geraden Verlauf, während sie im Scheitelbereich des Winkelstücks kreisbogenförmig gestaltet sind. Die Funktion dieser Längsschlitze entspricht also im Grunde genommen derjenigen der Führungskanäle, welche bei Eckumlenkungen Verwendung finden, die als Umlenkglieder eine Gelenkkette oder andere biegsame, aber zug- und drucksteife Elemente benutzen.
Die stumpfwinklig zueinander gerichteten Schlitzenden können jeweils einen grösseren Abstand von den Schenkel-Innenflanken des Winkelstücks haben als die im spitzen Winkel zueinander liegenden Schlitzenden. Der Vorteil
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dieser Ausgestaltung liegt darin, dass das die Kupplungsstücke miteinander verbindende Gelenkstück eine Bewegungsbahn erhält, die in jeder Bewegungsphase problemlos am Innenscheitel des Winkelstücks vorbeigeführt werden kann und dabei in jeder Bewegungsrichtung auch leichtgängig läuft.
Für die Erzielung der Schubwegübersetzung können beide Schlitze neben einem unterschiedlichen Krümmungsverlauf auch eine unterschiedliche Länge aufweisen. Dabei kann der eine Schlitz aus einem etwa über die halbe Länge verlaufenden, geraden Abschnitt und einem daran anschliessenden, kreisbogenförmigen Abschnitt bestehen, wobei dessen Krümmungsradius wenigstens annähernd der Bogenlänge entspricht, während der andere Schlitz zwei Kreisbogen von unterschiedlichem Krümmungsradius aufweist, deren Bogenlänge ebenfalls annähernd mit dem jeweiligen Krümmungsradius übereinstimmt.
Der gerade Abschnitt des einen Schlitzes kann dem den kleineren Krümmungsradius aufweisenden Abschnitt des anderen Schlitzes zugeordnet sein und das hintere Ende des einen Schlitzes kann etwa auf der Höhe des Innenscheitels des Winkelstücks enden, während das vordere Ende des anderen Schlitzes dem Aussenscheitel dieses Winkelstücks benachbart liegt.
Für eine baulich einfache Ausgestaltung der Eckumlenkung kann das Winkelstück an jedem Schenkel eine Grundplatte und einen dazu rechtwinklig gerichteten Steg haben, an dessen oberes Ende sich bereichsweise ein parallel zur Grundplatte gerichteter Flansch anschliesst, wobei im Steg jeweils die Führungs-Längsschlitze für das Gelenkstück ausgebildet sind und die Kupplungsstücke zwischen der Grundplatte und dem Flansch ihre Führung erhalten.
Weiter kann das Gelenkstück aus zwei an verschiedenen Seiten des Steges liegenden Laschen gebildet sein, die durch Bolzen miteinander verbunden sind, wobei jedes Küpplungs-stück zwei zueinander spiegelbildliche, ebenfalls an verschiedenen Seiten des Steges gelegene Formstücke hat, deren untere Längskante mit einer Verkröpfung als seitlicher Stützführung am Steg des Winkelstücks anliegt.
Dem hinteren Ende wenigstens eines Längsschlitzes kann eine Klemm- bzw. Rastfeder zugeordnet sein, gegen die das benachbarte Ende des Gelenkstücks und/oder des damit verbundenen Kupplungsstück mit einer Wirkfläche anläuft.
Es ist auch möglich, eine solche Eckumlenkung so weiterzubilden, dass sie ohne technischen Mehraufwand nicht nur die Erzeugung unterschiedlich langer Schubstrecken für die beiden im wesentlichen rechtwinklig zueinander gerichteten Kupplungsstücke ermöglicht, sondern auch ohne irgendwelche Nachbearbeitung, und zwar insbesondere ohne Abschrägung, an den Flügelecken eingebaut werden kann und die dabei in ihrem unmittelbaren Einbaubereich auch eine Riegelvorrichtung hat.
Die Lösung dieser Aufgabe kann dadurch erreicht werden, dass das Gelenkstück an seiner äusseren Längskante einen Riegelhaken trägt, der in der einen Endstellung desselben aus einem Durchbruch im benachbarten Schenkel des Winkelstücks herausragt und mit einer rahmenseitigen Riegelschlaufe in Eingriff ist.
Praktische Versuche mit einer solchermassen ausgestalteten Eckumlenkung haben gezeigt, dass neben einer optimalen Lösung der gestellten Aufgabe auch noch der Vorteil einer besonders leichtgängigen Beweglichkeit derselben eintritt und sich dabei Übersetzungsverhältnisse erzielen lassen, die mindestens bei 1:1,6 liegen. Aufgrund der eigentümlichen Führungsart für das Gelenkstück wird ausserdem über den mit der Riegelschlaufe zusammenwirkenden Riegelhaken eine besonders günstige Anzugswirkung zwischen Flügel und feststehendem Rahmen hervorgebracht.
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Für eine baulich einfache Ausgestaltung kann das Winkelstück an jedem Schenkel eine Grundplatte und zwei rechtwinklig dazu gerichtete, zwischen sich einen Abstand aufweisende und die Längsschlitze enthaltende Stege haben, wobei zwischen den Stegen das Gelenkstück geführt ist, während an der Aussenseite jedes Steges ein Formstück des Kupplungsstücks anliegt.
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Eckumlenkung beschrieben.
Fig. 1 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel eine Ansichtsdarstellung der Eckumlenkung in der einen End-Schiebestel-lung,
Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch in der anderen End-Schiebestellung,
Fig. 3 zeigt wiederum eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch in einer Zwischen-Schiebestellung,
Fig. 4 zeigt die Eckumlenkung nach Fig. 1 in Pfeilrichtung
IV gesehen,
Fig. 5 zeigt die Eckumlenkung nach Fig. 2 in Pfeilrichtung
V gesehen,
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 1,
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 2,
Fig. 8 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel eine Ansichtsdarstellung der Eckumlenkung in der einen End-Schiebestel-lung,
Fig. 9 zeigt eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, jedoch in der anderen End-Schiebestellung,
Fig. 10 zeigt wiederum eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, jedoch in einer Zwischen-Schiebestellung,
Fig. 11 zeigt die Eckumlenkung nach Fig. 8 in Pfeilrichtung
XI gesehen,
Fig. 12 zeigt die Eckumlenkung nach Fig. 9 in Pfeilrichtung
XII gesehen,
Fig. 13 zeigt einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 9,
Fig. 14 zeigt einen Schnitt nach der Linie XIV-XIV in Fig. 8.
In den Fig. 1 bis 7 ist ein erstes Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei in den Fig. 1 bis 3 die an der Ecke eines Fensteroder Türflügels 1 eingebaute Eckumlenkung 2 gezeigt wird. Diese Eckumlenkung 2 weist ein in sich starres Winkelstück 3 auf, das beispielsweise als einstückiges Formteil aus Druckoder Spritzguss gefertigt ist und zwei rechtwinklig zueinander gerichtete Schenkel 4' und 4" hat. Jeder dieser Schenkel 4' und 4" besitzt eine Grundplatte 5' bzw. 5", an die sich im rechten Winkel ein Steg 6' bzw. 6" anschliesst. Am Ende des Stegs 6' bzw. 6" befindet sich bereichsweise ein im wesentlichen parallel zur Grundplatte 5' bzw. 5" verlaufender Flansch 7' bzw. 7".
In den Steg 6' des Schenkels 4' ist ein Längsschlitz 8 eingeformt, der einen relativ zur Längsrichtung des Schenkels 4' geneigt verlaufenden, geraden Schlitzabschnitt 8' und einen sich daran anschliessenden, kreisbogenförmigen Schlitzabschnitt 8" aufweist, welcher etwa in Höhe des Innenscheitels 9 (Fig. 2) des Winkelstücks 3 endet.
Der gerade Schlitzabschnitt 8' des Längsschlitzes 8 hat einen von der Innenseite zur Aussenseite des Schenkels 4' von unten nach oben geneigten Verlauf, d.h. sein unteres Ende 10' liegt der Innenseite des Schenkels 4' näher als sein in den kreisbogenförmigen Schlitzabschnitt 8" übergehender Bereich. Andererseits ist aber der kreisbogenförmige Schlitzabschnitt 8" so geformt, dass er von der Schenkelaussenseite zur Schenkelinnenseite hin gekrümmt verläuft, wobei das obere Ende 10" des Längsschlitzes 8 der Innenseite des Schenkels 4' im Bereich des Innenscheitels 9 (Fig. 2) des Winkelstücks 3 noch näher liegt als das untere Ende 10' des Längsschlitzes 8.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich der gerade Schlitzabschnitt 8' des Längsschlitzes 8 etwa über die halbe Schlitzlänge. Andererseits ergibt sich, dass der mittlere Krümmungsradius 11 des kreisbogenförmigen Schlitzabschnitts 8" annähernd gleich der mittleren Bogenlänge 12 desselben bemessen ist.
Auch im Schenkel 4" des Winkelstücks 3 ist ein Längsschlitz 13 vorgesehen. Dieser setzt sich aus zwei gekrümmten Schlitzabschnitten 13' und 13" zusammen, wobei der vordere (linke) Schlitzabschnitt 13' relativ kurz und der hintere (rechte) Schlitzabschnitt 13" relativ lang bemessen ist. Der Schlitzabschnitt 13' weist einen kleinen Krümmungsradius 14 auf, der annähernd seiner Bogenlänge 15 entspricht, während der Schlitzabschnitt 13" einen grossen Krümmungsradius 16 hat, der ebenfalls annähernd mit seiner Bogenlänge 17 übereinstimmt.
Das vordere (linke) Schlitzende 18' des Längsschlitzes 13 liegt in der Nähe des Aussenscheitels 19 (Fig. 2) des Winkelstücks 3, während sich dessen hinteres (rechtes) Schlitzende 18" der Innenseite des Schenkels 4" nähert, d.h. der Abstand des vorderen Schlitzendes 18' von der durch die Innenseite des Schenkels 4" gebildeten Ebene ist grösser als der Abstand des hinteren Schlitzendes 18" hiervon.
Andererseits liegt das vordere Schlitzende 18', bezogen auf eine durch die Innenseite des Schenkels 4' bestimmte Ebene, in einem Bereich zwischen dem unteren Schlitzende 10' und dem oberen Schlitzende 10" des im Schenkel 4' befindlichen Längsschlitzes 8.
Ein wichtiges Ausbildungskriterium der Eckumlenkung 2 besteht auch noch darin, dass einerseits der gerade Schlitzabschnitt 8' des Längsschlitzes 8 und der den kleinen Krümmungsradius 14 aufweisende Schlitzabschnitt 13' des Längsschlitzes 13 unter einem stumpfen Winkel 20 zueinander verlaufen, während andererseits der gekrümmte Schlitzabschnitt 8" des Längsschlitzes 8 und der den grossen Krümmungsradius 16 aufweisende Schlitzabschnitt 13" des Längsschlitzes 13, bezogen auf die Schlitzenden 10" und 18", im spitzen Winkel zueinander liegen.
Schliesslich ist noch zu erwähnen, dass die mittlere Gesamtlänge des Längsschlitzes 13 grösser bemessen ist, als die mittlere Gesamtlänge des Längsschlitzes 8.
In den beiden Längsschlitzen 8 und 13 wird ein Gelenkstück 22 jeweils über einen Bolzen 23 bzw. 24 schiebbar geführt, das eine etwa bügeiförmige Gestalt hat und aus zwei formgleichen Laschen 25 besteht, die an verschiedenen Seiten des Steges 6', 6" des Winkelstücks 3 anliegen sowie durch die Bolzen 23 und 24 miteinander verbunden sind.
An dem Bolzen 23 ist ein Kupplungsstück 26 angelenkt, das von zwei zueinander spiegelbildlichen Formstücken 26', 26" (Fig. 4) gebildet ist, die an verschiedenen Seiten des Steges 6' zwischen der Grundplatte 5' und dem Flansch 7' geführt werden, sowie jeweils mit einer an ihrer unteren Längskante befindlichen Verkröpfung 27' bzw. 27" an den Seitenflächen des Steges 6' anliegen.
Jedes Formstück 26', 26" des Kupplungsstücks 26 ist an seinem freien Ende mit einem Kupplungslappen 28' bzw. 28" versehen, mit dem es in passende Kupplungsausklin-kungen der Anschlusstreibstange in Eingriff gebracht werden kann.
Auch am Bolzen 24 ist ein Kupplungsstück 29 angelenkt, das aus zwei spiegelgleichen Formstücken 29', 29" (Fig. 4) besteht. Auch hier sind die beiden Formstücke 29 ', 29 " an verschiedenen Seiten des Steges 6" zwischen der Grundplatte 5" und dem Flansch 7" geführt sowie mittels Verkröpfungen 30' und 30" ihrer Unterkante am Mittelsteg anliegend gehalten. An ihrem freien Ende haben auch die Formstücke
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29', 29" dieses Kupplungsstücks 29 jeweils einen Kupplungslappen 31 ' bzw. 31", der mit entsprechenden Eingriffsaus-klinkungen der benachbarten Anschlusstreibstange zusammenwirkt.
Die Fig. 4 und 6 machen die Zuordnung des Gelenkstückes 22 und des Kupplungsstückes 26 zum Schenkel 4' des Winkelstücks 3 deutlich, während die Fig. 5 und 7 die entsprechende Zuordnung des Gelenkstücks 22 und des Kupplungsstücks 29 zum Schenkel 4" des Winkelstücks 3 erkennen lassen.
Die eigenartige Wirkverbindung des Gelenkstückes 2 über die Bolzen 23 und 24 mit den unterschiedlich gekrümmten und unterschiedlich langen Längsschlitzen 8 und 13 des Winkelstücks 3 hat zur Folge, dass im Verlauf der Verschiebebewegung eine Schubwegübersetzung stattfindet, die, im zeitlichen Ablauf betrachtet, von der Schaltstellung nach Fig. 1 zur Schaltstellung nach Fig. 2 hin beispielsweise von einem Verhältnis 1:1,4 bis 1:1,7 ansteigt und dabei in der mittleren Schaltstellung gemäss Fig. 3 schon einem Wert von etwa 1:1,6 entspricht. Bei einer aus der Stellung nach Fig. 1 beginnenden Schaltbewegung wird nach einem Viertel des zu durchlaufenden Schaltweges bereits eine Wegübersetzung von etwa 1:1,5 erreicht.
In manchen Fällen, beispielsweise wenn die Eckumlenkung 2 zur Betätigung einer An- und Abdrückvorrichtung für den Fensterflügel benutzt wird, kann es sich als zweckmässig erweisen, die Schaltstellung der Eckumlenkung 2 gemäss Fig. 2 durch eine Klemm- bzw. Rastfeder 32 zu fixieren, indem diese mit einer Wirkfläche 33 am Gelenkstück 22 oder an einem der Kupplungsstücke 26 bzw. 29 zusammenarbeitet.
Die Klemm- bzw. Rastfeder 32 ist dem Schlitzende 18" des Längsschlitzes 13 zugeordnet, während die Wirkfläche 33 sich an dem den Bolzen 24 aufweisenden Ende des Gelenkstückes 22 befindet. Die Schaltstellung der Eckumlenkung 2 nach Fig. 2 wird somit durch die Klemm- oder Rastfeder 32 auf einfache Art und Weise zusätzlich gesichert.
Der besondere Vorteil der beschriebenen Bauart liegt darin, dass die beiden mit verschiedenen Treibstangen in Verbindung zu bringenden Kupplungsstücke 26 und 29 unterschiedliche Stellwege durchlaufen, obwohl sie miteinander auf einfachste Weise, nämlich nur durch ein einziges Gelenkstück 22, getrieblich verbunden sind. Wichtig ist aber auch, dass durch die gesteuerte Bewegung des Gelenkstücks 22 eine Ausgestaltung der Eckumlenkung 2 erreicht werden kann, welche einen unmittelbaren Einbau an der rechtwinkligen Ecke des Türflügels 1 zulässt, ohne dass dort durch einen besonderen Arbeitsgang Kantenabschrägungen vorgenommen werden müssten, die zu einer Schwächung der Flügelecke führen würden. Es braucht also an der Ecke des Türflügels 1 lediglich die Profilnut in einer solchen Abmessung vorhanden zu sein, wie sie sowieso für die Unterbringung der übrigen Funktionselemente des Treibstangenbeschlages erforderlich ist.
In den Fig. 8 bis 14 ist ein zweites Ausführungsbeispiel gezeigt, wobei in den Fig. 8 bis 10 ebenfalls eine an der Ecke eines Fenster- oder Türflügels 1 eingebaute Eckumlenkung 2 dargestellt ist. Diese Eckumlenkung 2 weist ebenfalls ein in sich starres Winkelstück 3 auf, das beispielsweise als einstük-kiges Formteil aus Druck- oder Spritzguss gefertigt ist und zwei rechtwinklig zueinander gerichtete Schenkel 4' und 4" hat. Jeder dieser Schenkel 4' und 4" besitzt eine Grundplatte 5' bzw. 5", an die sich gemäss den Fig. 11 bis 14 im rechten Winkel jeweils zwei Stege 6' bzw. 6" anschliessen, die symmetrisch zur Längsmittelebene des Winkelstücks 3 angeordnet sind und zwischen sich einen Abstand 36' bzw. 36" aufweisen.
Auch hier ist in jeden der Stege 6' des Schenkels 4' ein Längsschlitz 8 eingeformt, der in seiner Anordnung und Aus652794
bildung dem ersten Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 bis 3 entspricht.
Ferner ist im Schenkel 4" des Winkelstücks 3 in den Stegen 6" jeweils ein Längsschlitz 13 vorgesehen, dessen Anordnung und Ausbildung mit dem entsprechenden Längsschlitz nach den Fig. 1 bis 3 übereinstimmt.
In den beiden Längsschlitzen 8 und 13 wird im Bereich des Abstandes 36' bzw. 36" der Stege 6' bzw. 6" ein Gelenkstück 22 jeweils über einen Bolzen 23 bzw. 24 schiebbar geführt, das etwa eine bügeiförmige Gestalt hat und - im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel - an seiner äusseren Längskante mit einem Riegelhaken 34 versehen ist, dessen freies Ende dem den Bolzen 23 aufnehmenden Ende des Gelenkstücks 22 benachbart liegt.
Die Fig. 11 und 13 machen die Zuordnung der Formstücke 26', 26" des Gelenkstückes 22 des Kupplungsstückes 26 zum Schenkel 4' des Winkelstücks 3 deutlich, während andererseits die Fig. 12 und 14 die entsprechende Zuordnung der Formstücke 29' und 29" des Kupplungsstückes 29 zum Schenkel 4" des Winkelstücks 3 erkennen lassen.
Durch die bauliche Vereinigung des Riegelhakens 34 mit dem Gelenkstück 22 wird erreicht, dass der Riegelhaken 34 bei einer Schaltbewegung der Eckumlenkung aus der End-Schaltstellung nach Fig. 9 in die End-Schaltstellung nach Fig. 8 mit einer Riegelschlaufe 35 in Wirksverbindung tritt, die sich am feststehenden Rahmen des Fensters oder der Tür befindet. Aufgrund der bereits vorstehend anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen eigenartigen Bewegungssteuerung des Gelenkstücks 22 durch die im Winkelstück 3 ausgebildeten Längsschlitze 8 und 13 wird dabei über den Riegelhaken 34 bei seinem Eintritt in die Riegelschlaufe 35 eine besonders günstige Anzugswirkung parallel zur Flügelebene erzeugt, die insbesondere für Fenster und Türen mit Horizontal-Schiebe-flügel von grossem Vorteil ist. Das Verhältnis zwischen dem durch den Riegelhaken 34 mit Beginn seines Eintretens in die Riegelschlaufe 35 überwindbaren Anzugsweg und dem hierbei noch verfügbaren Schaltweg der Eckumlenkung nach den Fig. 8 und 10 liegt nämlich etwa bei 1:1, d.h. mit einem in der Eckumlenkung vor Erreichen der End-Schaltstellung nach Fig. 8 noch zur Verfügung stehenden Rest-Schaltweg von 5 mm kann über den Riegelhaken 34 auch noch ein Flügelanzug von etwa 5 mm bewirkt werden.
Abweichend von den Darstellungen nach den Fig. 1 bis 3 können die Längsschlitze 8 und 13 auch einen anderen als den dort gezeigten Kurvenverlauf erhalten.
So kann es sich als sinnvoll erweisen, den Längsschlitz 13 an seinem hinteren (rechten) Schlitzende 18" über einen Längenabschnitt geradlinig horizontal verlaufen zu lassen,
dessen Länge geringfügig kleiner als der Durchmesser des darin geführten Bolzens 24 ist. Die in Fig. 2 gezeigte Schaltstellung der Eckumlenkung 2 wird nämlich auf diese Art und Weise ohne zusätzliche Hilfsmittel gegen auftretende Rückstellkräfte optimal gesichert.
Andererseits kann es sich auch als vorteilhaft auswirken, wenn der Längsschlitz 8 im Anschluss an seinen gekrümmten Schlitzabschnitt 8" mit seinem Schlitzabschnitt 8' zunächst über den grössten Teil der Länge geradlinig senkrecht und dann zum unteren Ende 10' hin verhältnismässig flach, z.B. unter 45°, geneigt verläuft. Es hat sich nämlich gezeigt, dass hierdurch die Anzugswirkung des Riegelhakens 34 beim Einlaufen in seine der Fig. 1 entsprechende Schaltstellung noch weiter verbessert werden kann.
Der besondere Vorteil einer Eckumlenkung der vorstehend beschriebenen und in den Fig. 8 bis 14 der Zeichnung als Aus-führungsbeispiel dargestellten Bauart liegt darin, dass die beiden mit verschiedenen Treibstangen in Verbindung zu bringenden Kupplungsstücke 26 und 29 unterschiedliche Stellwege durchlaufen, obwohl sie miteinander auf einfachste
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Weise, nämlich nur durch ein einziges Gelenkstück 22, braucht also an der Ecke des Flügels 1 lediglich die Profilnut getrieblich verbunden sind. Wichtig ist aber auch, dass durch in einer solchen Abmessung vorhanden zu sein, wie sie die gesteuerte Bewegung des Gelenkstücks 22 eine Ausgestal- sowieso für die Unterbringung der übrigen Funktionsele-
tung der Eckumlenkung 2 erreichbar ist, welche einen unmit- mente des Treibstangenbeschlages erforderlich ist.
telbaren Einbau an der rechtwinkligen Ecke des Flügels 1 s Schliesslich ist es aber auch vorteilhaft, dass die Eckumlen-
zulässt, ohne dass dort durch einen besonderen Arbeitsgang kung zugleich die Funktion einer Verriegelung erfüllen kann,
Kantenabschrägungen vorgenommen werden müssten, die welche eine günstige Anzugswirkung zwischen Flügel und zu einer Schwächung der Flügelecke führen würden. Es feststehendem Rahmen hervorbringt.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Eckumlenkung für die Gestänge von Treibstangenbeschlägen an Fenstern oder Türen, bei der an den beiden Schenkeln (4', 4") eines Winkelstückes (3) die Enden von Kupplungsstücken (26,29) geführt sind, an denen die rechtwinklig zueinander gerichteten Treibstangen angreifen, und bei der die einander zugewendeten Enden der Kupplungsstücke (26,29) durch ein einziges bügeiförmiges Gelenkstück (22) miteinander verbunden sowie die Verbindungsgelenke zwischen dem Gelenkstück (22) und den Kupplungsstücken (26,29) jeweils in an den beiden Schenkeln (4', 4") des Winkelstücks (3) ausgebildeten und in ihrer Längsrichtung gekrümmten Längsschlitzen (8,13) verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsschlitze (8 und 13) einen unterschiedlichen Krümmungsverlauf (8',8" und 13', 13") sowie unterschiedliche Länge aufweisen und auf ihrer ganzen Länge relativ zur Längsrichtung der Schenkel (4' und 4") des Winkelstücks (3) geneigt und/oder gekrümmt verlaufen, und dass dabei die der einen Endstellung (Fig. 1 und 8) des Gelenkstückes (22) zugeordneten Schlitzenden (10' und 18') jeweils einen grösseren Abstand von der Innenseite des den jeweiligen Längsschlitz (8 oder 13) enthaltenden Schenkels (4' oder 4") des Winkelstückes (3) haben als die der anderen Endstellung (Fig. 2 und 9) des Gelenkstückes (22) zugeordneten Schlitzenden (10" und 18").
2. Eckumlenkung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Längsschlitz (8) aus einem etwa über seine halbe Länge verlaufenden, von der Innenseite zur Aussenseite des Schenkels (4') und von unten nach oben geneigt angeordneten geraden Schlitzabschnitt (8') und einem daran anschliessenden, von der Schenkelaussenseite zur Schenkelinnenseite hin gekrümmt verlaufenden, kreisbogenförmigen Schlitzabschnitt (8") besteht, wobei der Krümmungsradius (11) des kreisbogenförmigen Schlitzabschnitts (8") wenigstens annähernd seiner Bogenlänge (12) entspricht, während der andere Längsschlitz (13) zwei Krüm-mungsbogen(13' und 13") von unterschiedlichem Krümmungsradius (14 bzw. 16) aufweist, deren Bogenlänge (15 bzw. 17) ebenfalls annähernd mit dem jeweiligen Krümmungsradius (14 bzw. 16) übereinstimmt.
3. Eckumlenkung nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade Schlitzabschnitt (8') des einen Längsschlitzes (8) dem den kleineren Krümmungsradius (14) aufweisenden Schlitzabschnitt (13') des anderen Längsschlitzes (13) zugeordnet ist.
4. Eckumlenkung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Schlitzende (10") des einen Längsschlitzes (8) etwa auf der Höhe des Innenscheitels (9) des Winkelstücks (3) endet, während das vordere Schlitzende (18') des anderen Längsschlitzes (13) dem Aus-senscheitel (19) dieses Winkelstücks (3) benachbart liegt.
5. Eckumlenkung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Schlitzende(18') des Längsschlitzes (13) relativ zu einer durch die Innenseite eines Schenkels (4') am Winkelstück (3) bestimmten Ebene in einem Bereich zwischen dem unteren Schlitzende (10') und dem oberen Schlitzende (10") des im Schenkel (4') befindlichen Längsschlitzes (8) liegt.
6. Eckumlenkung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück (3) an jedem Schenkel (4', 4") eine Grundplatte (5', 5") und einen dazu rechtwinklig gerichteten Steg (6', 6") hat, an dessen oberes Ende sich bereichsweise ein parallel zur Grundplatte (5' bzw. 5") gerichteter Flansch (7', 7") anschliesst, wobei im Steg (6', 6") jeweils die Längsschlitze (8 und 13) für das Gelenkstück (22) ausgebildet sind und die Kupplungsstücke (26 und 29) zwischen der Grundplatte (5' bzw. 5") und dem Flansch (7' bzw. 7") geführt sind (Fig. 6 und 7).
7. Eckumlenkung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkstück (22) aus zwei an verschiedenen Seiten des Steges (6' bzw. 6") liegenden Laschen (25', 25") besteht, die durch Bolzen (23,24) miteinander verbunden sind, und jedes Kupplungsstück (26 bzw. 29) zwei zueinander spiegelbildliche, ebenfalls an verschiedenen Seiten des Steges (6' bzw. 6") gelegene Formstücke (26', 26" bzw. 29', 29") hat, deren untere Längskante mit einer Verkröpfung (27', 27" bzw. 30', 30") als seitliche Stützführung am Steg (6', 6") des Winkelstücks (3) anliegt (Fig. 6 und 7).
8. Eckumlenkung nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dem hinteren Schlitz (18") wenigstens eines Längsschlitzes (13) eine Rastfeder (32) zugeordnet ist, gegen die das benachbarte Ende des Gelenkstücks (22) und/oder des Kupplungsstücks (29) mit einer Wirkfläche (33) anläuft.
9. Eckumlenkung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkstück (22) an seiner äusseren Längskante einen Riegelhaken (34) trägt, der wenigstens in der einen Endstellung (Fig. 8) desselben aus einem Durchbruch im benachbarten Schenkel (4') des Winkelstücks (3) herausragt und mit einer rahmenseitigen Riegelschlaufe (35) in Eingriff ist.
10. Eckumlenkung nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelstück (3) an jedem Schenkel (4' und 4") eine Grundplatte (5', 5") und zwei rechtwinklig dazu gerichtete, zwischen sich einen Abstand (36', 36") aufweisende und die Längsschlitze (8 bzw. 13) enthaltende Stege (6' bzw. 6") hat, wobei zwischen den Stegen (6' und 6") das Gelenkstück (22) geführt ist, während an den Aussenseiten jedes Steges (6' bzw. 6") ein Formstück (26', 26" bzw. 29', 29") des Kupplungsstückes (26 bzw. 29) anliegt (Fig. 12).
11. Eckumlenkung nach Patentanspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Längsschlitz (8) im Anschluss an seinen gekrümmten Schlitzabschnitt (8") mit seinem Schlitzabschnitt (8') zunächst über den grössten Teil der Länge geradlinig senkrecht und dann zum unteren Schlitzende (10') verhältnismässig flach, z.B. unter 45°, geneigt verläuft, während der andere Längsschlitz (13) am hinteren Schlitzende (18") seines Krümmungsschlitzabschnitts (13") über einen Längenabschnitt geradlinig horizontal verläuft, dessen Länge geringfügig kleiner als der Durchmesser des darin geführten Bolzens (24) ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803042378 DE3042378C2 (de) | 1980-11-10 | 1980-11-10 | Eckumlenkung eines Treibstangenbeschlags |
| DE19813139077 DE3139077A1 (de) | 1981-10-01 | 1981-10-01 | Eckumlenkung fuer treibstangenbeschlaege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH652794A5 true CH652794A5 (en) | 1985-11-29 |
Family
ID=25789031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH707181A CH652794A5 (en) | 1980-11-10 | 1981-11-05 | Corner deflection for the linkages of espagnolette fittings on windows or doors |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT381360B (de) |
| CH (1) | CH652794A5 (de) |
| ES (1) | ES8300169A1 (de) |
| FR (1) | FR2493899A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1759200A1 (de) * | 1967-05-16 | 1971-05-27 | Otto Pelka & Co | Umlenkeinrichtung fuer das Schaltgestaenge von Dreh-Kipp-Beschlaegen fuer Fensterfluegel u.dgl. |
| DE2226120A1 (de) * | 1972-05-29 | 1973-12-20 | Tech Uni Hannover | Eckumleitung, insbesondere fuer fenster |
-
1981
- 1981-11-05 CH CH707181A patent/CH652794A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-11-05 AT AT476581A patent/AT381360B/de not_active IP Right Cessation
- 1981-11-06 FR FR8120811A patent/FR2493899A1/fr active Granted
- 1981-11-10 ES ES506990A patent/ES8300169A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES506990A0 (es) | 1982-10-01 |
| AT381360B (de) | 1986-10-10 |
| ES8300169A1 (es) | 1982-10-01 |
| FR2493899A1 (fr) | 1982-05-14 |
| FR2493899B1 (de) | 1985-05-17 |
| ATA476581A (de) | 1986-02-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |