CH653256A5 - Microemulsion for cutaneous use - Google Patents

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CH653256A5
CH653256A5 CH2327/81A CH232781A CH653256A5 CH 653256 A5 CH653256 A5 CH 653256A5 CH 2327/81 A CH2327/81 A CH 2327/81A CH 232781 A CH232781 A CH 232781A CH 653256 A5 CH653256 A5 CH 653256A5
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aliphatic
ester
carboxylic acid
organic solvent
emulsifier mixture
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CH2327/81A
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Joachim Dr Franz
Jochen Dr Ziegenmeyer
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Sandoz Ag
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/10Dispersions; Emulsions
    • A61K9/107Emulsions ; Emulsion preconcentrates; Micelles
    • A61K9/1075Microemulsions or submicron emulsions; Preconcentrates or solids thereof; Micelles, e.g. made of phospholipids or block copolymers

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Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Mikroemulsion für kutane Anwendung aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff, mit Ausnahme von 5   Chlor-4-(2-imidazolin-2-ylamino)-2, 1 ,3-benzothiadiazol,    einem organischen Lösungsmittel und einem Emulgatorgemisch und Wasser, gekennzeichnet durch ein organisches Lösungsmittel a bestehend aus al) einem Ester aus einem aliphatischen   (C3 l8)    Alkohol mit einer aliphatischen   (Cl0 22)    Carbonsäure oder a2) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-7)-ethylenglykol-glycerol und einer aliphatischen   (C6 22)    Carbonsäure oder a3) einem Ester aus einem aliphatischen   (C,2 22)    Alkohol mit Milchsäure oder a4) einem gesättigten oder ein bis sechs Doppelbindungen enthaltenden   (C24 40)    Kohlenwasserstoff mit 

   einer geraden   (C12-2)    Kohlenstoffkette, welche mit 6 bis 16 Methylgruppen substituiert ist und ein Emulgatorgemisch b + c bestehend aus    bl)    einem aliphatischen   (C,2 20)    Alkohol, welche über 32   C    flüssig ist oder b2) einem Monoester aus Ethylen- oder Propylenglykol mit einer aliphatischen   (C6 22)    Carbonsäure oder b3) einem Mono- oder Diester aus Glycerol mit einer aliphatischen   (CS22)    Carbonsäure oder b4) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-lO)glycerol mit einer aliphatischen   (C6 22)    Carbonsäure oder    b5)    einem Ester beschrieben unter a2), sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden oder b6) einem Ester beschrieben unter a3),

   sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden und cl) einem Monoäther aus einem Polyethylenglykol mit einem aliphatischen   (C,2¯18)    Alkohol oder c2) einem Ester aus einer aliphatischen   (cis22)    Carbonsäure mit einem Polyethylenglykol oder mit
Saccharose oder mit
Sorbitan oder mit einem Polyethylenglykol-sorbitanäther, wobei die Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 10-18 hat.



   2. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1, deren Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 12-15 hat.



   3. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem Gehalt von
0,01-15% an pharmakologischem Wirkstoff.



  10 -30% an organischem Lösungsmittel a.



   4 -30% an Komponente b) des Emulgatorgemisches.



   10 -30% an Komponente c) des Emulgatorgemisches.



   15 -55% an Wasser.



   4. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem pharmakologischen Wirkstoff, nur teilweise in Form eines wasserlöslichen Salzes.



   5. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem systemischen Wirkstoff, welcher p. o. eine maximale Dosierungsgrenze von 10 mg pro Tag erreicht.



   6. Verfahren zur Herstellung der Mikroemulsion gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten unter Rühren bei erhöhter Temperatur bis maximal
100   "C    vermischt und danach abgekühlt werden.



   Die Erfindung betrifft eine Mikroemulsion für kutane Anwendung aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff, einem organischen Lösungsmittel, einem Emulgatorgemisch und Wasser.



   Eine Mikroemulsion ist eine durchsichtige Emulsion hoher Stabilität. Ihre Teilchengrösse ist kleiner als 1500   ÄE    (150 nm), was weniger als etwa   ·    der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes bedeutet, wodurch die Teilchen das Licht nicht streuen, das System transparent ist und in nur einer optisch wahrnehmbaren Phase existiert.



   Durch geeignete Wahl ihrer Komponenten lassen sich Mikroemulsionen mit höherer Viskosität herstellen, die man als Mikrogele bezeichnen kann und die, je nach Zusammensetzung bei Raumtemperatur viskoelastische Eigenschaften aufweisen können (swinging gels), bei einer Hauttemperatur von etwa 32   "C    in den flüssigen Zustand übergehen und sich sehr gut und rasch in die Haut verreiben lassen.



   Diese transparenten Gele sind wasserhaltig, nicht klebend und nicht fettend und, falls erforderlich, leicht abwaschbar.



   Mikroemulsionen für kosmetische bzw. lokale Anwendung sind bekannt. Bei geeigneten Gewichtsverhältnissen der Komponenten sind Mikroemulsionen herstellbar aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff mit lokaler oder systemischer Wirkung, Kohlenwasserstoffen unterschiedlicher Kettenlänge als organischen Lösungsmitteln, aus Poly-(9)oxyethylenlauryläther und Dekanol als Emulgatorgemisch (APV-Kongress 1980, Amsterdam).



   Solche Mikro emulsionen sind jedoch nicht hautverträglich durch das Dekanol, wobei auch die verwendeten Kohlenwasserstoffe (Benzin-Fraktionen) nicht immer geeignet sind.



   Gegenstand der Erfindung sind nun solche Mikroemulsionen für kutane Anwendung aus einem pharmakologischen Wirkstoff mit Ausnahme von 5-Chlor-4-(2-imidazo   lin.2-yl-amino)-2,    1 ,3-benzothiadiazol, gekennzeichnet durch ein organisches Lösungsmittel bestehend aus al) einem Ester aus einem aliphatischen   (C18)    Alkohol mit einer aliphatischen   (Cl0 22)    Carbonsäure oder a2) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-7)-ethylenglykol-glycerol und einer aliphatischen   (cis22)    Carbonsäure oder a3) einem Ester aus einem   (C12-22)    aliphatischen Alkohol mit Milchsäure oder a4) einem gesättigten oder ein bis sechs Doppelbindungen enthaltenden   (C24-40)    Kohlenwasserstoff mit einer geraden   (C12-32)    

   Kohlenstoffkette, welche mit 6 bis 16 Methylgruppen substituiert ist und ein Emulgatorgemisch b   +    c bestehend aus bl) einem aliphatischen   (Cl2 22)    Alkohol, welche über 32   "C    flüssig ist oder b2) einem Monoester aus Ethylen- oder Propylenglykol mit einer aliphatischen   (C*22)    Carbonsäure oder b3) einem Mono- oder Diester aus Glycerol mit einer aliphatischen   (cis22)    Carbonsäure oder b4) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-lO)glycerol mit einer aliphatischen   (cm22)    Carbonsäure oder    b5)    einem Ester beschrieben unter a2), sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden oder b6) einem Ester beschrieben unter a3), 

   sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden und cl) einem Monoäther aus einem Polyethylenglykol mit aliphatischen einwertigen   (cm2 8)    Alkohol oder c2) einem Ester aus einer aliphatischen   (CS22)    Carbonsäure mit einem Polyethylenglykol oder mit
Saccharose oder mit
Sorbitan oder mit einem Polyethylenglykol-sorbitanäther wobei die Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 10-18 hat.  



   Für kutan anzuwendende Mikroemulsionen, welche das



     5-Chlor-4-(2-)imidazolin-2-ylamino)-2, 1 ,3-benzothiadiazol    enthalten, wurde das schweizerische Patent Nr. 647 149 erteilt.



   Wo von aliphatischen Carbonsäuren gesprochen wird, sind solche gemeint, welche geradkettig oder verzweigt und gesättigt oder ungesättigt sind. Falls sie ungesättigt sind, enthalten sie vorzugsweise ein oder zwei Doppelbindungen.



   Wo von aliphatischen Alkoholen die Rede ist, sind einwertige Alkohole gemeint. Sie sind vorzugsweise primär oder sekundär, besonders primär, weiter sind sie geradkettig oder verzweigt, vorzugsweise geradkettig und gesättigt oder ungesättigt, vorzugsweise gesättigt. Sind sie ungesättigt, enthalten sie   vorzugsweise    ein oder zwei Doppelbindungen.



   Uberraschend ist, dass die organischen Komponenten in Gegenwart einer für den gewünschten therapeutischen Effekt ausreichenden Wirkstoffkonzentration welche 15 Gew.% übersteigen kann, eine Mikroemulsion bilden können.



   Diese Mikroemulsionen sind stabil bei Temperaturen zwischen 15 und   40  C,    speziell zwischen 20 und   32  C,    besonders wenn sie
0.01-15% an pharmakologischem Wirkstoff 10   -30 /O    an organischem Lösungsmittel a
4 -30% an Komponente b) des Emulgatorgemisches 10 -30% an Komponente c) des Emulgatorgemisches 15 -55% an Wasser enthalten.



   Sie sind für lokale kutane Applikation bestimmt, wobei die pharmakologisch aktive Komponente ihre Wirkung entfalten kann, ob sie nun lokal oder systemisch ist. Sie werden appliziert, indem sie in die Haut gerieben werden. Sie werden hergestellt, indem die Komponenten eventuell unter Zusatz eines pH-Regulators, unter Rühren bei erhöhter Temperatur bis maximal 100   "C    vermischt und danach abgekühlt werden.



   Das Emulgatorgemisch besteht aus zwei Komponententypen b) und c), wovon c) den Emulgator und b) den Co Emulgator darstellt. Eine genaue Grenze zwischen beiden ist nicht zu ziehen. Ohne den Emulgator ist keine Emulsion herstellbar und ohne den Co-Emulgator ist ihre Stabilität nicht gewährleistet. Als Co-Emulgator kann manchmal auch ein organisches Lösungsmittel, wie ein solches unter a2) oder a3) auftreten, falls es nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden ist.



   Die spezifischen Komponenten des Gemisches werden im Rahmen ihrer oben beschriebenen Aufzählung aufeinander abgestimmt, besonders die spezifischen Komponenten des zu verwendenden Emulgatorgemisches, mit dem wie bekannt, die Teilchengrösse der Emulsion gesteuert werden kann. Damit eine Mikroemulsion entstehen kann, wird das Emulgatorgemisch auf die anderen Komponenten, wie das organische Lösungsmittel und besonders auf den pharmakologisch aktiven Wirkstoff abgestimmt, der verschiedene chemische Strukturen aufweisen kann. Vorzugsweise wird ein Emulgatorgemisch aus bl) und cl) verwendet.



   Geeignete Co-Emulgatoren aus der Gruppe bl) sind Dodecanol, Tetradecanol, Oleylalkohol, 2-Hexyldecanol und 2 Oktyldodecanol, aus der Gruppe b2) Propylenglykolmonolaurat, Propylenglykolmonomyristat, aus der Gruppe b3) Mono- und Diester aus Glycerol mit einem   (cis22)    Fettsäuregemisch, aus der Gruppe b4) Ester aus Poly-(2-5)-Glycerol mit einem   (C6 22)    Fettsäurengemisch, aus der Gruppe b5) Polyethylenglycol-7-glycerylcocoat und aus der Gruppe b6) Lauryllactat und Myristyllactat. Besonders das Dodecanol und das Tetradecanol aus der Gruppe bl) sind geeignet.



   Die geeigneten Emulgatoren sind zu beschreiben als solche der Gruppe c) mit einem HLB-Wert von 10-18, besonders als solche mit einem HLB-Wert von 12-15. Besonders der handelsübliche   Polyoxyethylen-10-oleyläther    aus der Gruppe cl) ist geeignet, der einen HLB-Wert von 12,4 hat.



   Als organisches Lösungsmittel sind aus der Gruppe   al)    Isopropyllaurat und Isopropylmyristat, Hexyllaurat, Decyllaurat und Laurylmyristat geeignet und aus der Gruppe a4),   2,6,10,15,1 9,23-Hexamethyl-2,6, 10,14,1 8,22-tetracosanhe-    xan   (C30Hso)    (Squalen) und Squalan, das als Perhydrosqualen   (C30Hso)    bezeichnet werden kann.



   Der pharmakologisch aktive Wirkstoff, wenn lokal appliziert, dringt in die Haut und wird in der Hornschicht angereichert, wodurch eine Depotbildung stattfindet. Von dort aus kann er, bei lokaler Aktivität heilend auf die Haut, und bei systemischer Aktivität, heilend auf die inneren Teile des Körpers einwirken.



   Eine Mikroemulsion ist daher ausgezeichnet als Depotform für Wirkstoffe mit systemischer Aktivität geeignet, was nach der Methode beschrieben von H. Schaefer in Adv.



  Pharmacol. Ther. [Proc. Int. Congr. Pharmacol. 7th] 9, 223-235 (1978) ed. by Y. Cohen; Pergamon Oxford 1979, in folgender Weise an isolierter menschlicher Haut in vitro getestet werden kann. Mikroemulsionen oder Mikrogele mit radioaktiv markiertem Aktivstoff werden in einer Menge von 5-7,5 mg/cm2 auf isolierte Stücke von menschlicher Abdominalhaut aufgetragen. Nach Ablauf von 16 Stunden bei 32   "C    wird die Verteilung der Radioaktivität in Hornschicht, Epidermis, oberem Corium, unterem Corium, Subcutis, sowie im Diffusionkammerwasser gemessen, woraus sich die mittlere Penetrationsrate,   d. h.    diejenige Menge, welche die Hornschicht pro Stunde passiert hat, berechnen lässt.



   Derjenige Anteil, der die Hornschicht passiert hat, ist für die Wirkung relevant. Dieser Anteil würde in vivo über das Kapillarsystem in den Kreislauf und damit in die inneren Teile des Körpers abtransportiert werden.



   Die Penetrationsrate kann   z.B.    1,2 bis 3,10-8 Mol pro   cm2    Haut pro Stunde betragen. Für eine systemische Wirkung wird eine mittlere Penetrationsrate von etwa 1 x 10-8 Mol.cm-2   Stunde    angestrebt.



   Die Penetrationsrate ist nicht nur von den Emulsionskomponenten sondern auch von verschiedenen anderen Faktoren abhängig, z. B. vom pH-Wert der Emulsion, vom Verteilungskoefficienten des Wirkstoffes zwischen Mikroemulsion und Hornschicht und von der Konzentration des Wirkstoffes in der Emulsion.

 

   Der pH-Wert der Emulsion muss auf den pK-Wert des Wirkstoffes abgestimmt werden, z. B. mit Milchsäure, so dass der Wirkstoff zumindest teilweise als freie, lipophile Base im Gleichgewicht vorliegt, wodurch die Penetrationsrate positiv beeinflusst wird.



   Da jedoch immer nur ein Bruchteil der aufgetragenen Menge perkutan resorbiert wird und die applizierbare Menge begrenzt ist, sollte ein systemisch wirkender   Aktivstoff in    einer möglichst niedrigen Dosierung therapeutisch wirksam sein, d.h. seine per oral notwendige Dosis sollte maximal 10 mg pro Tag betragen.



   In den Beispielen sind die Prozente Gewichtsprozente.  



  Beispiel Wirkstoff* Org. Lösungsmittel Emulgatorengemisch Dest. Zusätze
Wasser
Nr. % a b    /0    c    1 1 1% Hexyllaurat 23% Polyethylen- 26% Polyoxy- 20% 29,7% Essigsäure 0.3%    glykol-7- ethylen-l0- wasserfrei glyceryl- oleyläther cocoat   **C   
2 2 10% Do. 10% Do. 20% Do. 20% 38,5% Do. 1.5%  **A
3 3 8.3% Isopropyl- 20.5% Dodecanol 6.5% Do. 20.5% 41.3% Milchsäure 2.9% laurat **B 90%
4 4 8.3% Do. 20.6% Do. 6.6% Do. 20.6% 41.2% Do. 2.7%  **B
5 1 1.0% Do. 20.0% Do. 7.0% Do. 18.0% 53.7% Do. 0.3%  **A
6 5 0.5% 2,6,10,15,19, 21.0% Do. 6.5% Do. 21.0% 26.0% Polyethylen- 25.0%
23-Hexa- **B glykol 400 methyltetra cosan
7 6 0.2% Do. 20.5% Do. 8.8% Do. 20.5% 50.0%  **B
8 7 0.1% Isopropyl- 22.5% Do. 8.0% Do. 22.5% 46.9% laurat
9 3 8.3% Isopropyl- 20.5% Dodecanol 6.5% Do. 20.5% 41.3% Milch- 2.9% laurat **B säure 90% 10 4 8.3% Do.

   20.6% Do. 6.6% Do. 20.6% 41.2% Milch- 2.7    **B säure    90% 11 3 8.3% Do. 20.5% Do. 6.5% Do. 20.5% 41.3% Milch- 2.9%    **B säure    90% 12 8 4.0% Hexyllaurat 13.0% Polyethylen- 26.0% Do. 10.0% 16.0% Propylengly- 6.0% glykol-7-gly- **A kol cerylcocoat Isopropanol 25.0%  **C * Tabelle der pharmakologisch aktiven Wirkstoffe: 1.   (E)-N-Methyl-N-( 1 -naphthylmethyl)-3-phenyl-propen-2-ylamin.   

 

  2.   (+ )- 1 -Methyl-2-[2-(a-methyl-p-chlordiphenyl-methoxy)-äthylj-pyrrolidin.   



  3.   4-( 1 -Methyl-4-piperidyliden)-4H-benzo[4,5]cyclohepta[l ,2-b]thiophen-10(9H)-on.   



  4.   4.(1      -Methyl-4-piperidyliden)-9,    1 O-dihydro-4H-benzo(4,5)-cyclohepta(l ,2-b)-thiophen.



  5. Griseofulvin.



  6. Fluocinolon-acetonid.



  7. Triamcinolon-acetonid.



  8.   1 4-0-[5-(2-amino-1 ,3,4-triazolyl)thioacetyl]-dihydromutilin.   



  ** Tabelle von Handelsprodukten A BRIJ 97 HLB-Wert 12,4 (ATLAS) B VOLPO 10 HLB-Wert 12,4 (CRODA) C CETIOL HE (HENKEL) 

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Mikroemulsion für kutane Anwendung aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff, mit Ausnahme von 5 Chlor-4-(2-imidazolin-2-ylamino)-2, 1 ,3-benzothiadiazol, einem organischen Lösungsmittel und einem Emulgatorgemisch und Wasser, gekennzeichnet durch ein organisches Lösungsmittel a bestehend aus al) einem Ester aus einem aliphatischen (C3 l8) Alkohol mit einer aliphatischen (Cl0 22) Carbonsäure oder a2) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-7)-ethylenglykol-glycerol und einer aliphatischen (C6 22) Carbonsäure oder a3) einem Ester aus einem aliphatischen (C,2 22) Alkohol mit Milchsäure oder a4) einem gesättigten oder ein bis sechs Doppelbindungen enthaltenden (C24 40) Kohlenwasserstoff mit
    einer geraden (C12-2) Kohlenstoffkette, welche mit 6 bis 16 Methylgruppen substituiert ist und ein Emulgatorgemisch b + c bestehend aus bl) einem aliphatischen (C,2 20) Alkohol, welche über 32 C flüssig ist oder b2) einem Monoester aus Ethylen- oder Propylenglykol mit einer aliphatischen (C6 22) Carbonsäure oder b3) einem Mono- oder Diester aus Glycerol mit einer aliphatischen (CS22) Carbonsäure oder b4) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-lO)glycerol mit einer aliphatischen (C6 22) Carbonsäure oder b5) einem Ester beschrieben unter a2), sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden oder b6) einem Ester beschrieben unter a3),
    sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden und cl) einem Monoäther aus einem Polyethylenglykol mit einem aliphatischen (C,2¯18) Alkohol oder c2) einem Ester aus einer aliphatischen (cis22) Carbonsäure mit einem Polyethylenglykol oder mit Saccharose oder mit Sorbitan oder mit einem Polyethylenglykol-sorbitanäther, wobei die Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 10-18 hat.
  2. 2. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1, deren Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 12-15 hat.
  3. 3. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem Gehalt von 0,01-15% an pharmakologischem Wirkstoff.
    10 -30% an organischem Lösungsmittel a.
    4 -30% an Komponente b) des Emulgatorgemisches.
    10 -30% an Komponente c) des Emulgatorgemisches.
    15 -55% an Wasser.
  4. 4. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem pharmakologischen Wirkstoff, nur teilweise in Form eines wasserlöslichen Salzes.
  5. 5. Mikroemulsion gemäss Anspruch 1 mit einem systemischen Wirkstoff, welcher p. o. eine maximale Dosierungsgrenze von 10 mg pro Tag erreicht.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung der Mikroemulsion gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten unter Rühren bei erhöhter Temperatur bis maximal 100 "C vermischt und danach abgekühlt werden.
    Die Erfindung betrifft eine Mikroemulsion für kutane Anwendung aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff, einem organischen Lösungsmittel, einem Emulgatorgemisch und Wasser.
    Eine Mikroemulsion ist eine durchsichtige Emulsion hoher Stabilität. Ihre Teilchengrösse ist kleiner als 1500 ÄE (150 nm), was weniger als etwa · der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes bedeutet, wodurch die Teilchen das Licht nicht streuen, das System transparent ist und in nur einer optisch wahrnehmbaren Phase existiert.
    Durch geeignete Wahl ihrer Komponenten lassen sich Mikroemulsionen mit höherer Viskosität herstellen, die man als Mikrogele bezeichnen kann und die, je nach Zusammensetzung bei Raumtemperatur viskoelastische Eigenschaften aufweisen können (swinging gels), bei einer Hauttemperatur von etwa 32 "C in den flüssigen Zustand übergehen und sich sehr gut und rasch in die Haut verreiben lassen.
    Diese transparenten Gele sind wasserhaltig, nicht klebend und nicht fettend und, falls erforderlich, leicht abwaschbar.
    Mikroemulsionen für kosmetische bzw. lokale Anwendung sind bekannt. Bei geeigneten Gewichtsverhältnissen der Komponenten sind Mikroemulsionen herstellbar aus einem pharmakologisch aktiven Wirkstoff mit lokaler oder systemischer Wirkung, Kohlenwasserstoffen unterschiedlicher Kettenlänge als organischen Lösungsmitteln, aus Poly-(9)oxyethylenlauryläther und Dekanol als Emulgatorgemisch (APV-Kongress 1980, Amsterdam).
    Solche Mikro emulsionen sind jedoch nicht hautverträglich durch das Dekanol, wobei auch die verwendeten Kohlenwasserstoffe (Benzin-Fraktionen) nicht immer geeignet sind.
    Gegenstand der Erfindung sind nun solche Mikroemulsionen für kutane Anwendung aus einem pharmakologischen Wirkstoff mit Ausnahme von 5-Chlor-4-(2-imidazo lin.2-yl-amino)-2, 1 ,3-benzothiadiazol, gekennzeichnet durch ein organisches Lösungsmittel bestehend aus al) einem Ester aus einem aliphatischen (C18) Alkohol mit einer aliphatischen (Cl0 22) Carbonsäure oder a2) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-7)-ethylenglykol-glycerol und einer aliphatischen (cis22) Carbonsäure oder a3) einem Ester aus einem (C12-22) aliphatischen Alkohol mit Milchsäure oder a4) einem gesättigten oder ein bis sechs Doppelbindungen enthaltenden (C24-40) Kohlenwasserstoff mit einer geraden (C12-32)
    Kohlenstoffkette, welche mit 6 bis 16 Methylgruppen substituiert ist und ein Emulgatorgemisch b + c bestehend aus bl) einem aliphatischen (Cl2 22) Alkohol, welche über 32 "C flüssig ist oder b2) einem Monoester aus Ethylen- oder Propylenglykol mit einer aliphatischen (C*22) Carbonsäure oder b3) einem Mono- oder Diester aus Glycerol mit einer aliphatischen (cis22) Carbonsäure oder b4) einem Ester mit mindestens einer freien Hydroxylgruppe aus einem Poly(2-lO)glycerol mit einer aliphatischen (cm22) Carbonsäure oder b5) einem Ester beschrieben unter a2), sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden oder b6) einem Ester beschrieben unter a3),
    sofern nicht bereits als organisches Lösungsmittel vorhanden und cl) einem Monoäther aus einem Polyethylenglykol mit aliphatischen einwertigen (cm2 8) Alkohol oder c2) einem Ester aus einer aliphatischen (CS22) Carbonsäure mit einem Polyethylenglykol oder mit Saccharose oder mit Sorbitan oder mit einem Polyethylenglykol-sorbitanäther wobei die Komponente c) des Emulgatorgemisches ein HLB-Wert von 10-18 hat. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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