CH653472A5 - Trennschalteranordnung. - Google Patents

Trennschalteranordnung. Download PDF

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CH653472A5
CH653472A5 CH7178/79A CH717879A CH653472A5 CH 653472 A5 CH653472 A5 CH 653472A5 CH 7178/79 A CH7178/79 A CH 7178/79A CH 717879 A CH717879 A CH 717879A CH 653472 A5 CH653472 A5 CH 653472A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
contact part
switch
unit
fixed
Prior art date
Application number
CH7178/79A
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English (en)
Inventor
Teiji Nogi
Takao Yasuda
Original Assignee
Meidensha Electric Mfg Co Ltd
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Priority claimed from JP9756478A external-priority patent/JPS5530101A/ja
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Publication of CH653472A5 publication Critical patent/CH653472A5/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/003Earthing switches

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  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

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PATENTANSPRÜCHE hälters befestigt sind, wobei zwei schwenkbare Hebel (136a,
1. Trennschalteranordnung zum Trennen einer elektri- 136b) die Lagerböcke jeweils mit einer Schaltstange (142) verschen Abschalteinheit von einem elektrischen Leiter und zum binden.
Erden der elektrischen Abschalteinheit, gekennzeichnet durch 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, mindestens eine Trenneinheit (2a, 2b) bestehend aus einem 5 dass die Antriebseinrichtung (80) einen Elektromotor (82), feststehenden Trennerkontaktteil (20,28), der an der Innen- eine an der Innenseite des Behälters befestigte Stütze (100), seite eines Behälters ( 12) befestigt und an den elektrischen eine mit der Abtriebswelle des Motors verbundene Antriebs-Leiter anschliessbar ist, einem feststehenden Mittelkontaktteil welle (108), die in Lagern (110) gelagert ist, ein an der An-(22,30) der in einem Abstand vom Trennerkontaktteil (20, triebswelle (108) befestigtes Kegelrad (114a) und ein weiteres 28) an der Innenseite des Behälters (12) befestigt und an die i0Kegelrad (114b) aufweist, das mit dem erstgenannten Kegelelektrische Abschalteinheit anschliessbar ist, und einem be- rad kämmt und durch den Schalthebel ( 122) mit dem Betäti-weglichen Schaltkontaktteil (26a, 26b), um den Trennerkon- gungshebel (62) verbunden ist.
taktteil (20,28) und den Mittelkontaktteil (22,30) zu verbin- 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, den, durch mindestens eine Erdungseinheit (4a, 4b), die den dass ein Lichtbogenlöschkontakt (156) zum Unterbrechen ei-feststehenden Mittelkontaktteil (22,30), einen Erdungskon- 15 nes in der Anordnung fliessenden Bogenstromes vorgesehen taktteil (24,32), der an der Innenseite des Behälters (12) in ei- ist, der ein im beweglichen Schaltkontaktteil (26a, 26b) ange-nem Abstand zum Mittelkontaktteil (22,30) befestigt ist, der- ordneten Abreissschaltkontaktstück ( 152), eine Antreibseinart, dass der Erdungskontaktteil (24,32), der Mittelkontakt- richtung (162,168) für das Abreissschaltkontaktstück (152) teil (22,30) und der Trennerkontaktteil (20,28) miteinander und eine die Unterbrechung verzögernde Einrichtung (156,66 fluchten, und den beweglichen Schaltkontakt (26a, 26b) um- 20176,170,172,174) aufweist, um eine Unterbrechung zwi-fasst, und durch eine Betätigungseinheit (56) zum Verschwen- sehen dem beweglichen Schaltkontaktteil und dem feststehen-ken des beweglichen Schaltkontaktteiles (26a, 26b) entlang ei- den Trennerkontaktteil sowie dem Mittelkontaktteil zu ver-ner kreisförmigen Bahn, um durch den beweglichen Schalt- zögern.
kontaktteil entweder zwischen dem Trennerkontaktteil (20, 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, 28) und dem Mittelkontaktteil (22,30) oder zwischen dem Er- 25 dass das Abreissschaltkontaktstück (152) aus einer elektrisch dungskontaktteil (24,32) und dem Mittelkontaktteil (22,30) leitenden Platte besteht, die über ein Verbindungsglied (154) eine elektrische Verbindung herzustellen, welche Betätigungs- die elektrisch leitende Platte mit dem beweglichen Schaltkoneinheit (56) mindestens eine Betätigungsstange (58a, 58b), die taktteil (26a, 26b) verbindet, und dass die Antriebseinrich-am beweglichen Schaltkontaktteil (26a, 26b) befestigt ist, ei- tung eine Feder (162) ist, die zwischen der elektrisch leitenden nen ersten Halteteil (60a), der die Betätigungsstange drehbar 30 Platte (152) und dem beweglichen Schaltkontaktteil (26a,
hält, einen zweiten Halteteil (60b), der in einem Abstand be- 26b) eingelegt ist.
züglich der Trenneinheit und der Erdungseinheit vom ersten 9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
Halteteil (60a) angeordnet ist, um zusammen mit dem ersten dass die die Unterbrechung verzögernde Einrichtung eine
Halteteil die Befestigungsstange zu tragen, und eine Antriebs- Rolle (156), die mit der elektrisch leitenden Platte (152) und einrichtung (80) aufweist, um die Betätigungsstange zu 3s dem Verbindungsglied (154) des Abreissschaltkontaktstückes drehen. (152) in Eingriff ist, und eine Ausnehmung (172) zur Auf-
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, nähme der Rolle (156) aufweist, die im Kontaktabschnitt des dass zwei Trenneinheiten (2a, 2b), zwei Erdungseinheiten (4a, feststehenden Trennerkontaktteiles (20,28), der länger ist als 4b) und eine Betätigungseinheit (56) für die beweglichen ein elektrischer Leiter des Mittelkontaktteiles (22,30), ausge-Schaltkontaktteile (26a, 26b) in dem Behälter (12) vorgesehen 40 bildet ist.
sind, wobei die Betätigungseinheit (56) zwei Betätigungsstan- 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurchgekennzeich-
gen (58a, 58b), an die die ersten und zweiten beweglichen net, dass die Ausnehmung (172), die an einem Kontaktab-
Schaltkontaktteile (26a, 26b) befestigt sind, zwei voneinander schnitt des feststehenden Trennerkontaktteiles vorgesehen ist,
beabstandete erste Halteteile (60a), die durch einen Betäti- in axialer Richtung ausgebildet ist, und dass ferner eine Rille gungshebel verschwenkbar verbunden sind, und zwei vonein- 45 (176), die an einem Kontaktabschnitt des Mittelkontaktteiles ander beabstandete zweite Halteteile (60b) aufweist. (22,30) vorgesehen ist, und einen Stift (170) umfasst, der im
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Kontaktabschnitt eingebettet und dazu bestimmt ist, mit der dass der feststehende Trennerkontaktteil (20,28) aus einem elektrisch leitenden Platte des Abreissschaltkontaktstückes bezüglich dem Behälter elektrisch isolierten Leiter (66) mit ei- (152) in Eingriff zu kommen.
nem Kontaktstück (66a) besteht, dass der feststehende Mittel- so kontaktteil (22,30) aus einem bezüglich dem Behälter elek-
trisch isolierten Leiter (74) mit einem Kontaktstück (74a) an einem Ende besteht, und dass der bewegliche Schaltkontakt^ Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Trennteil (26a, 26b) aus zwei voneinander beabstandeten elektrisch Schalteranordnung zum Trennen einer elektrischen Abschaltleitenden Platten (25,27) besteht. 55 einheit von einem elektrischen Leiter und zum Erden der elek-
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, trischen Abschalteinheit.
dass der Erdungskontaktteil (24,32) aus einem geerdeten Lei- In den letzten Jahren wurden die Schwerpunktanlagen für ter (78) mit einem Kontaktstück (78a) besteht. elektrische Verteilernetze entwickelt. In diesen Verteileranla-
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, gen sind metallgekapselte Unterstationen unumgänglich, um dass der erste Halteteil (60a) einen an der Innenseite des Be- «o den Platzbedarf für die Installation der Unterstation zu verhälters befestigte Stützer (86), einen an dem Stützer befestig- ringern. Es wird ein Trennschalter verwendet, um die elektri-ten Lagerbock (90), einen im Lagerbock (90) schwenkbar an- sehe Ausrüstung von den Stromschienen zu trennen, nachgeordneten Hebel (92), einen mit dem Hebel verbundenen Be- dem die Leitung durch einen Leistungsschalter z.B. einen Va-tätigungshebel (62) der Antriebseinrichtung (80) und eine an kuumschalter abgeschaltet wurde. In einer metallgekapselten dem Betätigungshebel befestigte Schalthebel (122) enthält, « Unterstation werden demzufolge zusammen mit der anderen und dass der zweite Halteteil (60b) zwei mit Lagerböcken elektrischen Ausrüstung, wie Leistungsschalter und Transfor-(134a, 134b) versehene Stützer (130a, 130b) enthält, die je- matoren eine Anzahl von Trennschaltern verwendet. In einer weils in einem Abstand zueinander an der Innenseite des Be- solchen metallgekapselten Unterstation sind ferner eine An-
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zahl von Erdungsvorrichtungen erforderlich, um die elektrische Ausrüstung, nachdem diese von den Stromschienen durch die Leistungsschalter und Trennschalter abgeschaltet wurden zu erden.
In bekannten Anlagen werden in der Unterstation jeweils ein Trennschalter und ein Erdungsschalter einzeln installiert und für jeden Schalter ist für die Kontaktmesser ein grosser Schwenkradius zu berücksichtigen. Demzufolge muss bei derartigen Installationen der relative Abstand der Schalter und Stromschienen unabhängig von der genauen Form der Elemente des Systems gleich mindestens der theoretisch minimalen Schlagweite zwischen den Anlageteilen sein, weil die elektrischen Felder extrem inhomogen sind. Der Platzverlust ist deshalb beträchtlich, weil in den meisten vorgesehenen Fällen die Feldstärken tatsächlich sehr klein sind. Derartige metallgekapselte Unterstationen sind deshalb sehr gross und teuer.
In einem Fall wird der Trennschalter zur Unterbrechung des Leerlaufstromes eines Transformators verwendet. In diesem Fall wird durch einen Leistungsschalter, wie einen Vakuumschalter, die Last vom Transformator weggeschaltet. Nachdem die Last vom Transformator abgeschaltet ist, muss jedoch durch den Trennschalter der Leerlaufstrom unterbrochen werden. Es ist jedoch unerwünscht, die Last unter Verwendung eines bekannten Trennschalters abzuschalten, weil eine komplizierte und geschlossene Betätigungseinheit erforderlich wird, um die hohe Trenngeschwindigkeit zu erzeugen. Ferner ist ein grosser Trennbereich erforderlich, um die Trennstrecke so lange zu machen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Trennschalteranordnung zu schaffen, die einen vergleichsweise geringen Raum in Richtung der Schalterbewegung erfordert, so dass bei Mehrphasensystemen für den Trennschalter und die Erdungseinrichtung nur ein sehr geringer Platz erforderlich ist, die unter Tage installiert werden kann und zuverlässig und einfach bedienbar ist und die als Lasttrennschalter umgebaut werden kann, um einen relativ geringen Strom zu unterbrechen, und mit einem Lichtbogenlöschkontakt versehen ist.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss mit dem Kennzeichen des Anspruches 1 erreicht. Es ist von Vorteil, wenn ein Lichtbogenlöschkontaktteil zum Unterbrechen eines in der Anordnung fliessenden Bogenstromes vorgesehen ist, der ein im beweglichen Schaltkontakt angeordnetes Abreissschaltkontaktstück, eine Antriebseinrichtung für das Abreissschaltkontaktstück und eine die Unterbrechung verzögernde Einrichtung aufweist, um eine Unterbrechung zwischen dem beweglichen Schaltkontakt und dem festestehenden Kontaktteil sowie dem Mittelkontaktteil zu verzögern.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schema einer Trennschalteranordnung, wie sie in einer Unterstation verwendet werden kann,
Fig. 2 eine aufgeschnitten dargestellte Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Trennschalteranordnung, wobei von den drei Phasen nur eine Phase dargestellt ist,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in ig. 2, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3, Fig. 6 eine Seitenansicht eines Stützers, der einen Teil einer Betätigungseinheit in einer erfindungsgemässen Trennschalteranordnung bildet,
Fig. 7 bis 13 Seitenansichten, die der Fig. 4 entsprechen, von einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die die Funktion einer mit einem Lichtbogenlöschkontakt ausgerüsteten Trennereinheit darstellen, und
Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 7. Fig. 1 zeigt ein Schema einer erfindungsgemässen Hochspannungstrennschalteranordnung, wie sie in einer Unterstation eines Verteilnetzer verwendet wird. Die Trennschalteranordnung enthält im wesentlichen eine erste Trenneinheit 2a, die mit einer Starkstromleitung 8 und einer Abschalteinheit 6 verbunden ist, eine erste Erdungseinheit 4a zum Erden des s Schienenabschnittes zwischen der Abschalteinheit 6 und der ersten Trenneinheit 2a, eine zweite Trenneinheit 2b, die an die Abschalteinheit 6 und eine abgehende Leitung 10 angeschlossen ist, und eine zweite Erdungseinheit 4b zum Erden der Schiene zwischen der Abschalteinheit 6 und der zweiten Tren-io nereinheit 4b.
In diesem Fall sind die Trennereinheiten 2a und 2b und die Erdungseinheiten 4a und 4b in einem ersten Behälter 12 angeordnet, der mit Öl gefüllt ist. Die Abschalteinheit 6 ist in einem zweiten Behälter 14 angeordnet.
i5 Bestimmte, in dieser Beschreibung verwendete Wörter bezeichnen die Richtung, relative Stellung und ähnliches. Diese Wörter werden nur mit Bezug auf die einzelnen in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen verwendet. Die so beschriebenen Elemente haben aber tatsächlich verschie-20 dene Richtungen, relative Stellungen usw. Diese Wörter sind oben, unten, senkrecht und horizontal.
Fig. 2 zeigt den mechanischen Aufbau der Trennschalteranordnung von Fig. 1. Wie Fig. 2 zeigt, ist eine Platte 16 durch Bolzen hermetisch und flüssigkeitsdicht an den ersten 25 Behälter 12 befestigt. An der Innenseite 16a ist die erste Trennereinheit 2a, die erste Erdungseinheit 4a, zweite Trennereinheit 2b und die zweite Erdungseinheit 4b angeordnet.
Die erste Trennereinheit 2a umfasst einen ersten feststehenden Kontaktteil 20, der an der Innenseite 16a der Platte 30 befestigt ist, einen ersten Mittelkontaktteil 22, der in einem Normabstand vom feststehenden Kontaktteil 20 angeordnet ist, und einen ersten beweglichen Schaltkontakt 26a, der nachfolgend ausführlich beschrieben wird.
Die erste Erdungseinheit 4a umfasst den feststehenden 35 Mittelkontaktteil 22 und einen Erdungskontaktteil 24, der im gleichen Normabstand vom feststehenden Mittelkontaktteil 22 wie der feststehende Kontaktteil 20 angerodnet ist, und den beweglichen Schaltkontakt 26a.
Die zweite Trenneinheit 2b umfasst einen zweiten festste-40 henden Kontaktteil 28, der auf gleiche Weise wie der feststehende Kontaktteil 20 der ersten Trenneinheit 2a an der Innenseite 16a der Platte befestigt ist, einen zweiten feststehenden Mittelkontaktteil 30, der in einem Normabstand vom feststehenden Kontaktteil 28 angeordnet ist, und einen zweiten be-45 weglichen Schaltkontaktteil 26b. Die zweite Erdungseinheit 4b umfasst den feststehenden Mittelkontaktteil 30, einen zweiten Erdungskontaktteil 32, der in dem Normabstand vom feststehenden Mittelkontaktteil 30 an der Innenseite 16a der Platte befestigt ist, und den beweglichen Schaltkontaktteil so 26b.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind jeweils drei Paare von Trennschaltern 2a, 2b und Erdungsschalter 4a, 4b vorgesehen, wobei jeweils einer für die Phasen U, V und W vorge-sehn ist, wie das in Fig. 3 dargestellt ist.
55 Wie in Fig. 2 dargestellt, besteht die Abschalteinheit 6 aus drei Leistungsschaltern 6u, 6v, 6w die Vakuumschalter sind. In der Fig. ist aber nur ein Leistungsschalter 6 u dargestellt.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, sind die feststehenden Kontaktteile 20 des Trennschalters 2a für die Phasen U, so V und W an die Schienen 8u, 8v bzw. 8w angeschlossen. Die Stromschienen 8u, 8v und 8w gehen durch Durchführungen 34u, 34v und 34w, die durch ein Isolierteil 36a an den ersten Behälter befestigt sind. Die Stromschienen 36u, 36v und 36w sind rechtwinklig zu den Stromschienen 8u, 8v und 8w ange-65 ordnet und durch einen Isolator 36b geführt, sowie an einer anderen Starkstromleitung (nicht dargestellt) angeschlossen. Der feststehende Mittelkontaktteil 22 ist über Verbindungsleiter 38u, 38v und 38w an das Anschlussstück des feststehen
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den Kontaktteiles der Vakuumschalter 6u, 6v und 6w angeschlossen. Die Verbindungsleiter 38v und 38w sind in den Fig. nicht dargestellt.
Beim zweiten Trennschalter 2b ist jeder feststehende Mittelkontaktteil 30 durch die Verbindungsleiter 40u, 40v und 40w, die nicht in der Zeichnung dargestellt sind, an die geschaltete Seite der Vakuumschalter 6u, 6v und 6w angeschlossen. Ausserdem ist jeder feststehende Kontaktteil 28 mittels Leitern 42u, 42v und 42w (siehe Fig. 3) über einen Anschlusskopf 44 an die Starkstromleitung 10 angeschlossen. Zusätzlich ist ein durch eine Leitung 48 geerdeter Erdungsschalter 46 vorgesehen, der mit einem feststehenden Kontakt 44, der am Kabelendverschluss 44 befestigt ist, durch Schalten verbindbar ist. Am oberen Teil des ersten Behälters 12 ist ein Lagertank 50 vorgesehen, der erste Behälter ist auf einer Grundplatte 52 befestigt. Der zweite Behälter 14, der den Leistungsschalter enthält, ist auf einer Grundplatte 54a montiert, die Teil eines Schaltwagens 54 ist.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist eine Betätigungseinrichtung 56 vorgesehen, um die bewegüchen Schaltkontaktteile 26a und 26b zu betätigen. Die Betätigungseinrichtung 56 enthält eine erste Betätigungsstange 58a, an welche die feststehenden Mittelkontaktteile 24a für die Phasen U, V und W befestigt sind, und eine zweite Betätigungsstange 58b, an welche die feststehenden Mittelkontaktteile 24b für die Phasen U, V und W in der gleichen Weise wie bei der ersten Betätigungsstange 58a befestigt sind. Die Betätigungseinrichtung 56 enthält ferner erste Halteteile 60a, in denen ein Endabschnitt der Betätigungsstangen 58a und 58b schwenkbar gelagert sind, und zweite Halteteile 60b, in denen die anderen Enden der Betätigungsstangen 58a und 58b schwenkbar gelagert sind und eine Antriebseinrichtung 80, um über eine Verbindungsplatte 62 die beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b zu betätigen.
Fig. 4 zeigt einen besonderen Aufbau der Trennschaltereinheit 2a und 2b und der Erdungsschalter 4a und 4b. Wie aus den Fig. 3 und 4 am besten ersichtlich ist, ist in der Platte 16 ein rundes Loch 16b ausgebildet und eine elektrisch leitende Montageplatte mit einem runden Loch 62a ist durch eine Mehrzahl von Befestigungsbolzen 18 an die Platte 16 angeschraubt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. An der Platte 16 ist ein isolierter Leiteraufbau 72 befestigt, der den feststehenden Mittelkontaktteil 22 bildet. Die isolierte Leiteraufbau 72 besteht aus einem länglichen, elektrischen Leiter 74 bestimmter Länge und ist von einem kegelförmigen Isolator 76 umschlossen. Beide Enden des Leiters 74 sind zum Anschliessen von anderen Leitern frei zugänglich. Ein Ende des Leiters 74 ist als ein Kontaktabschnitt 74a ausgebildet, der einen geringeren Durchmesser hat und so ausgelegt ist, dass er mit dem beweglichen Schaltkontaktteil 26a und 26b in und ausser Eingriffbringbar ist und an den anderen Endabschnitt ist der mit der ungeschalteten Seite des Vakuumschalters 6u, 6v oder 6w zu verbindende Leiter 38u, 38v oder 38w angeschlossen. Der Isolator 76 ist durch einen Flansch 76a zwischen der Platte und der Halteplatte 64 an der Platte 16 gehalten. Ein isolierter Leiteraufbau 64 wird durch einen länglichen Leiter 66 bestimmter Länge, der von einer Isolierschicht 68 umgeben ist, gebildet. Ein Ende des Leiters 66 steht vom Isolator ab und hat einen Endabschnitt, der mit seinem geringeren Durchmesser einen Kontaktabschnitt 66a bildet, der mit dem beweglichen Schaltkontaktteil 26a oder 26b in Eingriff oder ausser Eingriff bringbar ist. Am gleichen Ende des Leiters 66 ist ebenfalls ein Kontaktabschnitt 66b vorgesehen. Der Isolator 68 des isolierten Leiteraufbaus 64 ist durch eine Schraube 70 so befestigt, dass er den feststehenden Kontaktteil bildet, der in einem Normabstand vom Leiter 72 des feststehenden Mittelkontaktteils 22 angeordnet ist. Im gleichen Normabstand vom isolierten Leiteraufbau 72 des feststehenden Mittelkontaktteils 22 ist ein Erdungsleiter 78 angeordnet, der bezüglich dem isolierten Leiter 66 des feststehenden Kontaktteils 20 und dem isolierten Leiter 72 des feststehenden Mittelkontaktteils 22 ausgerichtet ist. Ein Ende des Erdungsleiters 78 weist einen 5 geringeren Durchmesser auf, und bildet einen Kontaktabschnitt 78a, der mit dem bewegüchen Schaltkontaktteil 26a oder 26 b in und ausser Eingriff bringbar ist. Das andere Ende des Erdungsleiters 78 ist mit einem Gewindeansatz 78b versehen. Der Erdungsleiter 78 ist durch geeignete Mittel an der io leitenden Platte 64 befestigt. Der bewegliche Schaltkontaktteil 26a oder 26b besteht aus einem Paar Kontaktmessern 25 und 27, einer Verbindungsstange 29 und einem Isolierteil 31. Nahe an den Enden sind die Kontaktmesser 25 und 27 durch Abstandstücke 33 beabstandet und durch Schrauben 70 mit-15 einander verbunden. Ein Ende der Verbindungsstange 29 ist in einem Endabschnitt des Isolierteils 31 eingebettet. Das andere Ende der Verbindungsstange 29 hat einen abgeflachten Abschnitt, der in den zwischen den Kontaktmessern 25 und 27 gebildeten Spalt eingeführt und durch eine Schraube im 20 Mittelabschnitt der Kontaktmesser 25 und 27 an die Kontaktmesser 25 und 27 befestigt ist. Ein Unterteil des Isolierteiles 31 ist an die Betätigungsstange 58a oder 58b der Betätigungseinrichtung 56 befestigt, um den beweglichen Schaltkontaktteil 26a oder 26b mit der Betätigungseinrichtung 56 25 zu verbinden.
Die Fig. 3 und 5 zeigen die Betätigungseinrichtung 56 einer erfindungsgemässen Trennschalteranordnung. Wie vorstehend beschrieben, enthält die Betätigungseinrichtung 56 die Betätigungsstangen 57a und 58b, an welche die beweg-30 liehen Schaltkontaktteile 26a und 26b befestigt sind, ein erstes Halteteil 60a und ein zweites Haltetteil 60b, die schwenkbar an den Betätigungsstangen 58a und 58b befestigt sind, und die Antriebseinrichtung 80.
Wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist, sind ein Paar von 35 ersten Halteteilen 60a zueinander beabstandet und miteinander ausgerichtet an der Innenseite 16a der Platte 16 befestigt. Die Antriebseinrichtung ist in einem Mittelabschnitt zwischen den ersten Halteteilen 60a an der Platte 16 befestigt. In dem ersten Halteteil 60a ist eine Grundpaltte 84 durch geeig-4o nete Befestigungsmittel an die Platte 16 befestigt und ein Stützer 86 ist durch eine Befestigungsplatte 88 und Bolzen 18 an der Grundplatte 84 befestigt. Ein U-förmiges Lagerbock 90 ist am Ständer 86 befestigt. Ein Verbindungsteil 92 ist durch einen Stift 94 mit dem Lagerbock 90 verbunden und der Ver-45 binderteil 92 ist über einen Stift 96 schwenkbar mit dem Betätigungshebel 62 verbunden. In der Antriebseinrichtung 80 ist ein Elektromotor 82 mittels eines des Distanzstückes 98 an der Platte 16 befestigt. Eine Stütze 100 in Form eines U-Pro-fils ist über eine Grundplatte 102 und einen Befestigungsso flansch 104 sowie Bolzen 18 an der Platte 16 befestigt. Die Grundplatte 102 ist an der Innenseite 16a der Platte 16 befestigt. Die Befestigungsplatte 102 ist an einem Ende der U-för-migen Stütze 100 angeschweisst und die Befestigungsplatte 104 ist durch die Bolzen 18 an der Grundplatte 102 befestigt. 55 An beiden Endabschnitten der Stütze 100 sind Lager 106 befestigt. In den Lagern 106 ist eine Antriebswelle 108 so gelagert, dass ein Endabschnitt durch die Befestigungsplatte 104, die Grundplatte und eine Öldichtung 112 ragt. Das herausragende Ende der Antriebswelle 108 ist mit der Abtriebswelle 6o 82a des Elektromotors 82 gekoppelt. Am anderen Ende der Antriebswelle 108 ist ein Kegelrad 114a befestigt. Wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt ist, ist ein U-förmiges Auflager 116 durch eine Platte 118 an der U-förmigen Stütze 100 befestigt. Eine Welle 120 an der ein Kegelrad 114b befestigt ist, das mit 6s dem Kegelrad 114a im Eingriff ist, ist drehbar im Auflager 116 so gelagert, dass sie rechtwinklig zur Antriebswelle 108 liegt. Ein Ende eines Hebels 122 ist an der Welle 120 befestigt, während das andere Ende schwenkbar an einem Mittelab
schnitt der Betätigungsstange 62 durch einen Stift 124 befestigt ist.
Wie aus Fig. 6 am besten ersichtlich ist, ist für jeden der zweiten Halteteile 60b eine Grundplatte 126 an die Innenseite 16a der Platte 16 angeschweisst. Ein Paar Stützer 130a und 130b in Form kanalförmiger Teile sind durch Befestigungsplatten 128a und 128b, die an einem Ende der Stützer 130a bzw. 130b befestigt sind und den Bolzen 118 befestigt. Am anderen Ende der Stützer I30a bzw. 130b sind Befestigungsplatten 132a und 132b befestigt. An den Befestigungsplatten 132a und 132b sind U-förmige Auflager 134a und 134b befestigt. Ein Hebel 136a ist durch einen Stift 138a schwenkbar im Auflager 134a gelagert. Ein Endabschnitt des Hebels 136a ist mittels eines Stiftes 114 schwenkbar an eine Verbindungsplatte 136 befestigt. Ein Ende eines Hebels 136b ist durch einen Stift 138b schwenkbar am Auflager 134b montiert. Das andere Ende des Hebels 136b ist durch einen feststehenden Stift 142 drehbar an das Ende der Betätigungsstange 58a oder 58b befestigt.
Im Betrieb ist jede der Stromschienen 8u, 8v und 8w der Starkstromleitung 8 an eine erste Trennereinheit 2a angeschlossen, und die erste Trennereinheit 2a ist an die Abschalteinheit 6 angeschlossen. Die Abschalteinheit 6 ist mit der zweiten Trennereinheit 2b verbunden und die zweite Trennereinheit 2b ist über den Kabelendverschluss 44 an das Starkstromkabel 10 angeschlossen. Wie in Fig. 2 dargestellt ist die Sammelschiene 8u, 8v oder 8w dem zufolge mittels der ersten Trenneinheit 2a, der Abschalteinheit 6 und der zweiten Trenneinheit 2b an das Starkstromkabel 10 angeschlossen.
Um das Starkstromkabel 10 von den Sammelschienen 8u, 8v und 8w zu trennen, wird zuerst die Abschalteinheit 6 betätigt, um die Last wegzuschalten. Nachdem Schalten der Abschalteinheit 6 müssen die erste und zweite Trenneinheit 2a und 2b betätigt werden, um das Starkstromkabel 10 von den Schienen 8u, 8v und 8w zu trennen. Nachdem die Schienen durch die Trenneinheiten 2a und 2b vom Starkstromkabel 10 abgetrennt sind, muss der Leistungsschalter geerdet werden, um irgendwelche vorhandenen elektrischen Ladungen gegen Erde abzuleiten. Bei der vorstehend beschriebenen Trennschalteranordnung sind die Trennschalter 2a und 2b mit den Erdungsschaltern 4a und 4b durch die Betätigung der beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b, die durch die Betätigungseinrichtung 56 betätigt werden, verriegelt. Ist das Sam-melschienensystem 8 an das Starkstromkabel 10 angeschlossen, wie das in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, verbindet das bewegliche Schaltkontaktteil 26a den feststehenden Kontaktteil 20 mit dem feststehenden Mittelkontaktteil 22 des ersten Trennschalters 2a und der beweglichen Schaltkontaktteil 26b verbindet den feststehenden Kontaktteil 28 mit dem feststehenden Mittelkontaktteil 30 des zweiten Trennschalters.
Wird die Antriebswelle der Betätigungseinrichtung 56 durch den Elektromotor 82 im Uhrzeigersinn gedreht, wie das in Fig. 5 durch den Pfeil l\ dargestellt ist, dreht das Kegelrad 114a das Kegelrad 114b im Uhrzeigersinn, wie durch den Pfeil /2 angegeben ist, wodurch der an der Welle 120 des Kegelrades 114b befestigte Hebel 122 sich in der gleichen Richtung um die Welle des Kegelrades 114b dreht. Die Drehung des Hebels 120 wird auf den Verbindungshebel 62 übertragen, wodurch der Verbindungshebel 62, der durch den ersten Halteteil 60a und den zweiten Halteteil 60b mittels der Hebel 92, 138a und 138b schwenkbar gehalten wird, sich entlang einer halbkreisförmigen Bahn, die durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, bewegt.
Während der Bewegung der Verbindungsstange 62 werden die Betätigungsstangen 58a und 58b zusammen mit der Verbindungsstange 62 bewegt. Durch die Bewegung der Betätigungsstangen 58a und 58b werden die Kontaktmesser 25 und 27 in der gleichen Richtung bewegt, so dass die Kontakt-
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messer 25 und 27 von den Trennschaltern 2a und 2b abgezogen und mit den Erdungsschaltern 4a, 4b in Kontakt gebracht werden, wie das durch eine gestrichelte Linie in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist.
Im geerdeten oder abgeschalteten Zustand kann die Schaltoperation durch eine entgegengesetzte Betätigung durchgeführt werden. In diesem Fall wird die Drehrichtung des Elektromotors umgekehrt, d.h., er läuft im Gegenuhrzeigersinn und treibt die Antriebswelle 102 im Gegenuhrzeigersinn, wie das in Fig. 5 durch den Pfeil /3 dargestellt ist. Das Kegelrad 114a treibt dadurch das Kegelrad 114b im Gegenuhrzeigersinn an. Die Drehung des Kegelrades 114b wird durch das Verbindungsglied 122, den Verbindungshebel 62 und die Betätigungsstangen 58a und 58b auf die beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b übertragen, wodurch sich diese auf einer halbkreisförmigen Bahn bewegen. Durch diese Bewegung der beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b im Gegenuhrzeigersinn, werden die beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b von den Erdungsschaltern 4a und 4b abgezogen und danach mit den Trennschaltern 2a bzw. 2b verbunden.
Aufgrund der Ausführung der durch den Hebel 22 angetriebenen, beweglichen Schaltkontaktteile 26a und 26b kann bei der beschriebenen Trennschalteranordnung der Laufweg der beweglichen Schaltkontaktteile relativ klein gemacht werden, wodurch die Anordnung als eine kompakte Wechselstromschalteinrichtung angewendet werden kann. Weil die beweglichen Schaltkontaktteile, die feststehenden Kontaktteile und die Antriebseinrichtung für die,Trennschalter und Erdungsschalter gemeinsam vorgesehen sind, ist eine Verriegelung zwischen den Trennschalter und dem Erdungsschalter bereits vorhanden. Es ist somit nicht notwendig, eine derartige Verriegelung extra vorzusehen, so dass dieser Teil billiger und die Konstruktion einfacher ist.
Die Fig. 7 bis 14 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Trennschalteranordnung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Lichtbogenlöschkontakt 150 zur Unterbrechung des Bogenstromes vorgesehen, der zwischen dem beweglichen Kontaktteil 26a oder 26b und dem feststehenden Kontaktteil 20 oder 28 oder dem feststehenden Mittelkontaktteil 22 oder 30 des Trennschalters 2a oder 2b fliesst, wenn der Trennschalter 2a oder 2b zum Beispiel zur Unterbrechung des Leerlaufstromes eines Transformators (nicht dargestellt) verwendet wird.
Wie in den Fig. 7 bis 14 dargestellt ist, enthält der Lichtbogenlöschkontakt 150 ein Abreissschaltstück 152, das aus einer dünnen, elektrisch leitenden Platte besteht, ein Verbindungsglied 154, welches einen Abschnitt des Abreissschalt-stückes 152 mit einem beweglichen Schaltkontaktteil 26a oder 26b verbindet, eine Antriebseinrichtung ziim Antreiben des Abreissschaltstückes 152 und eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung der elektrischen Unterbrechung zwischen dem beweglichen Schaltkontaktteil 26a und 26b und den feststehenden Kontaktteilen 20 oder 28 und 22 oder 30. Die Antriebseinrichtung umfasst eine Feder 162, die zwischen dem Abreissschaltstück 152 und einem Vorsprung 168 eingelegt ist, der an dem beweglichen Schaltkontaktteil 24a oder 24b ausgebildet ist. Somit ist ein Ende der Feder 164 durch einen feststehenden Stift 166 mit dem Abreissschaltstück 152 und das andere Ende mit einem Vorsprung 168 an der Verbindungsstangen 29 verbunden. An einem Ende ist das Abreissschaltstück über einen Stift 160 an einem Ende des Hebels 154 schwenkbar befestigt. Der Hebel 154 ist über einen Stift 158 an die Kontaktmesser angelegt. Die Verzögerungseinrichtung enthält eine Rolle 156, die auf dem Stift 160 zwischen dem Abreissschaltstück 152 und dem Hebel 154 gelagert ist. Die Verzögerungseinrichtung umfasst ferner einen Leiter 66 des feststehenden Kontaktteiles 20 oder 28 der länger als der Lei-
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ter 74 ist, einen in einem Kontaktabschnitt 74a des Leiters 74 ausgebildeten Schlitz 176, einen Stift 170, der in dem Kon-taktabschnitt 74a eingebettet ist, eine axial gerichtete Ausnehmung 172, die am Kontaktabschnitt 66a des Leiters 66 vorgesehen ist, und eine Rille 174 die an der Seite eines Mittelabschnittes des Leiters 66 vorgesehen ist.
Im folgenden wird die Funktion beschrieben.
Fig. 7 zeigt den Trennschalter 2a oder 2b im geschlossenen Zustand. In diesem Zustand ist der Leiter 66 des feststehenden Kontaktteiles 20 oder 28 mit dem Leiter 74 des feststehenden Mittelkontaktteiles 22 oder 30 mittels der Kontaktmesser 25 und 27 des beweglichen Schaltkontaktteiles 26a oder 26b verbunden. In diesem Fall verbindet der Lichtbogenlöschkontakt 150 die Leiter 76 und 74. Der gekrümmte Endabschnitt 152a des Abreissschaltstückes 152 ist in der Rille 176 des Kontaktabschnittes 74a des Leiters 74 angeordnet und mit dem Kontaktstift 170 in Eingriff. Die Rolle 156 liegt in der Ausnehmung 174 im Leiter 66.
Wird der bewegliche Schaltkontaktteil 26a oder 26b in der durch den Pfeil /4 angegebenen Richtung bewegt, werden die Kontaktmesser von dem Kontaktabschnitt 74a des Leiters 74 abgezogen, während die Rolle 156 über die Ausnehmung 174 leitet und die Ausnehmung 172 hineinfällt, und das Kontaktmesser 25 oder 27 bleibt weiterhin mit dem Kontaktabschnitt 66a des Leiters 66 in Eingriff, wie das in Fig. 8 dargestellt ist.
In diesem Fall ist die Feder ausgezogen und der Leerlaufstrom des Transformators fliesst über das Abreissschaltstück 152, wie das in Fig. 8 dargestellt ist. Bewegt sich das Kontaktmesser 25 oder 27 weiter, so dass die Rolle 156 das äussere Ende des Kontaktabschnittes 66a erreicht, wird der Endabschnitt 152a vom Kontaktstift 170 abgezogen, wodurch das Abreissschaltstück 152 sich schnell um die Rolle 156 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Nun ist das Kontaktmesser 25 oder 27 vollständig vom Kontaktabschnitt 74a getrennt, so dass zwischen diesen ein Lichtbogen gezogen wird. Der bewegüche Schaltkontaktteil ist sowohl vom feststehenden Kontaktteil 20 oder 28 als auch vom feststehenden Mittelkontaktteil 22 oder 30 vollständig getrennt, wie das in Fig. 9 dargestellt ist. In diesem Augenblick wird der bewegüche Schaltkontaktteil 26a oder 26b entlang der halbkreisförmigen Bahn im Uhrzeigersinn, wie das durch den Pfeil l5 dargestellt ist, weiterbewegt, bis die Kontaktmesser an die Kontaktabschnitte 74a des Leiters 74 und den geerdeten Leiter 78 angreifen, um die Einrichtung zu erden, wie das in Fig. 10 aufgezeigt ist.
Wird der bewegüche Schaltkontaktteil 26a oder 26b aus dem in Fig. 10 dargestellten Zustand im Gegenuhrzeigersinn bewegt, kommt das bewegüche Kontaktmesser 25 oder 27 anfänglich mit dem Kontaktabschnitt 66a des feststehenden
Kontaktteiles 20 oder 28 in Kontakt, wie das in Fig. 11 dargestellt ist. Indem in Fig. 11 dargestellten Zustand kommt die Rolle 156 in Eingriff mit der Öffnung 172 und das Abreissschaltstück 152 wird im Uhrzeigersinn gezogen. Dadurch wird der Mittelabschnitt des Abreissschaltstückes 152 gegen einen Vorsprung 29a gedrückt. Wird der bewegliche Schaltkontaktteil 24a oder 24b entlang der halbkreisförmigen Laufbahn bewegt, wie durch den Pfeil /7 angegeben ist, kommen die bewegüchen Kontaktmesser 25 und 27 mit dem Kontaktabschnitt 74a des Gleiters 74 in Kontakt, wie das in Fig. 12 dargestellt ist. Wird das bewegüche Schaltkontaktteil 26a oder 26b weiter bewegt, wenn der Endabschnitt 52a des Abreissschaltstückes 152 an den Kontaktstift 170 anschlägt wird auf das Abreissschaltstück 152 aufgebracht und das Abreissschaltstück 152 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn um seinen Endabschnitt 152a. Durch die Drehung des Abreissschaltstückes 152 gleitet die Rolle 156 über die Öffnung 172 und fallt danach in die Ausnehmung 174 des Leiters 66. Unmittelbar nachdem die Rolle 156 in die Ausnehmung 174 fällt kommt die Rolle 156 mit dem abgestuften Abschnitt der Ausnehmung 174 in Eingriff, wie das in Fig. 13 dargestellt ist. In dem in Fig. 13 dargestellten Zustand wird das Abreissschaltstück 152 durch eine Teilkraft der Federkraft der Feder 162 gezogen und gleitet an dem vorspringenden Ende der Verbindungsstange 29. Werden die beweglichen Kontaktmesser 25 und 27 aus der in Fig. 13 dargestellten Stellung weiter in der durch den Pfeil l9 angegebenen Richtung bewegt, springt das Abreissschaltstück 152 wie in dem Schema dargestellt nach oben, wodurch sein Endabschnitt 152a mit dem Kontaktstift 170 in Kontakt kommt, wie das in Fig. 7 dargestellt ist.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die bewegüchen Schaltkontaktteile und Betätigungsverbindungen, die die Lichtbogenlöscheinrichtung enthalten gemeinsam zwischen den Trennschaltern und den Erdungsschaltern angeordnet. Deshalb ist es möglich, eine Trennschalteranordnung herzustellen, die kompakt in der Auslegung und einfach in der Konstruktion ist. Ausserdem ist die Trenngeschwindigkeit der Kontakte sehr hoch, wodurch eine sehr zuverlässige Lichtbogenlöschung erreicht wird. Deshalb wird eine einfache und kompakte Trennschalteranordnung zum Abschalten von relativ kleinen Lasten und zum Erden der Einrichtung geschaffen.
Es wird daraufhingewiesen, dass jedes der vorstehend beschriebenen Elemente oder zwei oder mehrere zusammen auch in anderen Arten an Hochspannungstrennschalteranordnungen, die sich von den vorstehend beschriebenen Arten unterscheiden, anwendbar sind.
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CH7178/79A 1978-08-04 1979-08-03 Trennschalteranordnung. CH653472A5 (de)

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