CH653729A5 - Bauglied. - Google Patents
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
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Description
653 729
Claims (5)
1. Bauglied mit einem Spannelement und einem Bewehrungselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungselement (4) in Form eines Rohres ausgeführt ist, und dass in diesem Rohr (4) sich das Spannelement (5) befindet.
2. Bauglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungsrohr (4) aussen profiliert ist.
3. Bauglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewehrungsrohr (4) ein Aussengewinde aufweist.
4. Bauglied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gewindemuffe (20) vorgesehen ist, die zur Überbrückung der Stossstelle (21) zweier mit Aussengewinde versehener Bewehrungsrohre (4) bestimmt ist.
5. Bauglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (5) wenigstens aus einem Draht oder einer Litze besteht.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bauglied mit einem Spannelement und einem Bewehrungselement.
Es ist bekannt, ein Bauglied zu verwenden, bei dem das Spannelement und das Bewehrungselement nebeneinander verlegt sind. Ein solches Bauglied hat einige Nachteile. Erstens muss man gesonderte Massnahmen zur Verlegung des Spannelementes und des Bewehrungsstabes im Bauwerk treffen, was in erster Linie ein Platzproblem darstellt und manchmal zeitraubend ist. Zudem ist bekannt, dass das Spannelement vor allem gegen Korrosion sehr gut geschützt sein muss. Dies hat einen weiteren beträchtlichen Aufwand zur Folge.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Bauglied der eingangs genannten Art zu schaffen, das sich im bereits zusammengestellten Zustand verlegen lässt und bei dem das Spannelement gegen Korrosion sehr wirksam geschützt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 im Längsschnitt das vorliegende Bauglied, und Fig. 2 im Längsschnitt eine Stossstelle zweier Bewehrungselemente nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Gründi'ngsanker als Beispiel des vorliegenden Baugliedes dargestellt, dessen eines Ende im Innern eines Bohrloches 2 befestigt ist, und dessen anderes Ende am Bauwerk 3 abgestützt ist. Das Bauglied weist ein Bewehrungselement 4 in Form eines Rohres auf, das aussenseitig mit Rippen versehen ist. Die Rippen sind als ein Gewinde ausgebildet. Im Rohr 4 ist ein Spannelement 5 in Form einer Litze angeordnet. Das Spannelement kann jedoch aus mehreren Litzen oder einem oder mehreren Drähten bestehen. Der Innendurchmesser des Rohres 4 ist grösser als der Aussen-durchmesser des Spannelementes 5, so dass zwischen dem
Rohr 4 und dem Spannelement 5 ein Zwischenraum vorhanden ist. Dies ermöglicht, die Oberfläche des Spannelementes 5 mit einer ausreichend dicken Schicht von Korrosionsschutz zu versehen, wodurch die erste Massnahme gegen die Korrosion des Spannelementes getroffen wird. Das so behandelte Spannelement ist ausserdem vom rohrförmigen Bewehrungselement 4 umgeben, welches das Spannelement 5 nicht nur gegen Witterungseinflüsse, sondern auch gegen mechanische Beschädigungen schützt.
Das im Bohrloch 2 untergebrachte Ende des Ankers weist einen Endanker auf, der sich auf einen Gewindestab 4 abstützt, welcher seinerseits im Mörtel 7 verankert ist. Der Endanker weist eine Keilhülse 6 auf, in der sich ein Keilsatz 8 befindet. Die Keile des Keilsatzes 8 klemmen das litzenför-mige Spannelement 5 zwischen sich ein. Diese den Keilsatz 8 aufweisende Seite des Endankers ist mit einer Kappe 9 versehen, welche die Bestandteile des Endankers gegen äussere Einflüsse, vor allem gegen Korrosion, schützt. Von der anderen Seite her liegt das rohrförmige Bewehrungselement 4 an der Keilhülse 6 dicht an.
Der Baugrund 3 ist mit einer Betonwand 10 versehen, an der das andere Ende des Ankers angreift. In der Betonwand 10 schliesst sich an das Bohrloch 2 ein Wellrohr 11 an, das durch die ganze Betonwand 10 hindurchgeht. Im Bereich der Mündung des Wellrohres 11 weist die Betonwand 10 eine Vertiefung 12 auf. Auf dem Boden dieser Vertiefung 12 liegt eine Ankerplatte 13 auf, die den durch den Anker ausgeübten Zug auf eine grössere Fläche der Betonwand 10 verteilt. Auf dem von der Ankerplatte 13 abstehenden Ende des Rohres 4 ist eine Ankermutter 15 aufgeschraubt. An diesem Ende des Ankers wird auch die Spannvorrichtung für das Spannelement 5 angesetzt.
Die Spannvorrichtung enthält einen Ring 16, der die Mutter 15 auf dem Rohr 4 umgibt und dessen Höhe grösser ist als die Höhe der Mutter 15. Dieser Ring 16 liegt einerseits auf der Ankerplatte 13 auf, während von der anderen Seite her auf diesem eine zweite Keilhülse 17 aufliegt. Die Aussenkon-tur der Keilhülse 17 ist zylindrisch, und in dieser ist ein zweiter Keilsatz 18 eingepresst.
Das Spannelement 5 wird zunächst mit Korrosionsschutzfett versehen, und danach wird der Anker zusammengestellt. Dann wird der Anker in das Bohrloch 2 eingeführt, und das Bohrloch 2 wird mit Injektionsmörtel 7 ausgefüllt. Nachdem der Mörtel 7 abgebunden hat und der Endanker 6 somit im Bohrloch 2 festsitzt, kann das Spannelement 5 gespannt und in dieser Lage mit Hilfe der Keile 18 sichergestellt werden.
Bei langen Bohrlöchern kann das Problem auftreten, dass keine ausreichend lange Bewehrungsrohre 4 zur Verfügung stehen. Da kann man den Umstand ausnützen, dass die Rippen des Bewehrungsrohres 4 als Gewinde ausgeführt sind. Zur Verbindung zweier Bewehrungsrohre 4 wird nämlich eine Gewindemuffe 20 (Fig. 2) verwendet, die die Stossstelle 21 zweier Bewehrungsrohre 4 überdeckt.
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1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (5)
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Family Applications (1)
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