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PATENTANSPRÜCHE
1. Liegemöbel mit zwei nicht fest miteinander verbundenen Teilen, d.h. einem auf dem Fussboden abgestützten Ge stel (1) und einem innerhalb des Gestells beweglich gelagerten Einlegerahmen (2), welcher zwecks Zugänglichkeit eines unterhalb der Liegefläche angeordneten Bettzeugkastens (7) hochschwenkbar und mit mindestens einer das Hochschwenken unterstützenden, am Gestell verankerten Feder (14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der beiden Teile 2) ein Paar Kulissenträger (15), am anderen Teil ein Paar Leitzapfen (17, 18) befestigt sind, wobei jeder Kulissenträger (15) mindestens zwei Steuerprofile (20, 24) aufweist, die in Form und Lage so auf den gegenseitigen Abstand der beiden Leitzapfen (17, 18) abgestimmt sind,
dass in jeder Winkellage des Einlegerahmens (2) mindestens einer der beiden Leitzapfen (17, 18) unter dem Einfluss der genannten Feder (14) gegen die entsprechende Steuerfläche gepresst wird und den Einlegerahmen damit in Abhängigkeit von dessen jeweiliger Position abbremst bzw. stabilisiert.
2. Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kulissenträger (15) an den Innenflächen der Längszargen (3,4) des Gestells (1) und die beiden Leitzapfen (17, 18) an den Aussenflächen der Längszargen (8, 9) des Einlegerahmens (2) befestigt sind, wobei jeder Kulissenträger (15) als Profilplatte ausgebildet ist, deren eines Steuerprofil (20) mindestens zwei ineinander übergehende Steuerflächen (21, 22) unterschiedlicher Neigung umfasst, während das andere Steuerprofil (24) in Form eines praktisch quer zur einen Steuerfläche (21) des erstgenannten Steuerprofils verlaufenden Schlitzes (24) ausgebildet ist.
3. Liegemöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (a) der unteren Steuerfläche (21) des erstgenannten Steuerprofils (20) so gewählt ist, dass sich in der Fusshochlagerungsstellung, in welcher der Einlegerahmen (2) auf einer Kante (D) einer Traverse (13) des Gestells (1) aufliegt, an einem Leitzapfen (17) unter dem Einfluss der Federkraft (14) und dem Eigengewicht des Einlegerahmens (2) eine den letzteren nach unten drückende Kraftkomponente (Fl) ergibt.
4. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel (ss) der zweiten Steuerfläche (22) des ersten Steuerprofils (20) so gewählt ist, dass der an dieser Steuerfläche (22) beim Verschwenken des Einlegerahmens (2) entlanglaufende Leitzapfen (17) die durch die Feder(n) (14) unterstützte Schwenkbewegung des Einlegerahmens abbremst, um damit ein unbeabsichtigtes Hochschnellen des Einlegerahmens zu verhindern.
5. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die zweite Steuerfläche (22) des ersten Steuerprofils (20) eine dritte Steuerfläche (23) vorgesehen ist, welche mit der zweiten Steuerfläche einen derartigen Winkel (7) bildet, dass der an dieser dritten Steuerfläche (23) anliegende Leitzapfen (17) nach dem Passieren der Ubergangsstelle den Einlegerahmen (2) stabil in der hochgestellten Lage hält, wobei der Maximalhub der Federn (14) so ausgelegt ist, dass die Federn den Begrenzungsanschlag für die maximale Winkellage des Einlegerahmens bilden (Fig. 11).
6. Liegemöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte dritte Steuerfläche (23) aus zwei im Winkel (6) zueinander angeordneten Abschnitten (23a. 23b) besteht, wobei der obere Abschnitt (23b) praktisch vertikal verläuft.
7. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) zwischen der innersten Stelle des Schlitzes (24) und der gegenüberliegenden Kante (K) des Kulissenträgers kleiner als die lichte Weite zwischen den beiden Leitzapfen (17, 18) ist, damit sich die Leitzapfen bei der Montage bzw. beim Ausbau des Einlegerahmens über den Kulissenträger (15) schieben lassen (Fig. 3).
8. Liegemöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet. dass mindestens einer (17) der beiden Leitzapfen mit seitlichen Spurkränzen (31) versehen ist.
Die Erfindung betrifft ein Liegemöbel mit zwei nicht fest miteinander verbundenen Teilen, d.h. einem auf dem Fussboden abgestützten Gestell und einem innerhalb des Gestells beweglich gelagerten Einlegerahmen, welcher zwecks Zugänglichkeit eines unterhalb der Liegefläche angeordneten Bettzeugkastens hochschwenkbar und mit mindestens einer das Hochschwenken unterstützenden, am Gestell verankerten Feder verbunden ist.
Liegemöbel, insbesondere Betten, werden bekanntlich häufig mit einem unterhalb der Liegefläche, auf dem Fussboden angeordneten Bettzeugkasten ausgebildet, in welchem sich das Bettzeug tagsüber unterbringen lässt. Dabei ist dieser Bettzeugkasten im allgemeinen von oben her zugänglich, was bedingt, dass die Untermatratze als beweglicher Einlegerahmen ausgebildet ist und sich in eine Öffnungslage hochschwenken lässt. Im Hinblick auf das relativ grosse Gewicht des mit einer Obermatratze belasteten Einlegerahmens wird derselbe meistens durch ein am Gestell verankertes, als Hebehilfe dienendes Federpaar vorgespannt.
Beim Hochschwenken des Einlegerahmens um eine horizontale, dem Kopfende benachbarte Achse ist u. a. von Bedeutung, dass die Vorderkante des Einlegerahmens nicht mit der kopfseitigen Stirnwand des Bettgestelles kollidieren darf; es ist daher zweckmässig, den Einlegerahmen bei seiner Öffnungsbewegung so zu führen, dass sich dessen Vorderkante beim Hochschwenken von der kopfseitigen Stirnwand des Gestells entfernt, die horizontale Schwenkachse somit nicht ortsfest, sondern verschiebbar gelagert ist.
Gemäss einem bekannten Konstruktionsvorschlag wurde dieses Problem bisher dadurch zu lösen versucht, dass man zwischen Einlegerahmen und Bettgestell ein scherenartiges Hebelsystem anordnete, das den Rahmen bei seiner Schwenkbewegung entsprechend führt. Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion liegt jedoch darin, dass das Bettzeug leicht zwischen das Hebelsystem gerät und dabei beschädigt werden kann. Ausserdem wird bei dieser bekannten Konstruktion die Federcharakteristik unberücksichtigt gelassen, was dazu führt, dass der von der Feder ausgeübte Druck beim Anheben des Einlegerahmens progressiv nachlässt, was in bestimmten Stellungen dasHochhalten des Rahmens beeinträchtigt.
Auch hat es sich als nachteilig erwiesen, dass die bekannten Verbindungselemente zwischen Einlegerahmen und Gestell bereits im Lieferwerk fest montiert werden müssen, so dass eine getrennte Lieferung von Einlegerahmen und Gestell entweder unmöglich ist oder am Lieferort nachträgliche Montagearbeiten bedingt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Liegemöbel der oben beschriebenen Art vorzuschlagen, welches die Nachteile der bestehenden Konstruktion behebt und insbesondere, neben der Vermeidung von Geräuschen und der Schonung der Bettwäsche, ein gezieltes Zusammenwirken der als Hebehilfe wirkenden Federn mit dem Beschlag ergibt, derart, dass die Abstimmung der Beschlagsfunktion auf diejenige der Feder eine praktisch lineare Federcharakteristik ergibt, wobei der Einlegerahmen in seinen Endlagen - Fusshochlagerung und obere Endstellung - stabil arretiert.
bei seiner Aufwärtsbewegung entsprechend abgebremst
wird. Diese Aufgabe wird durch die im unabhängigen Patentanspruch 1 definierte Merkmalskombination gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Patentansprüchen definiert.
Nachstehend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel nebst einer Konstruktionsvariante des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Fig. list eine vereinfachte Perspektivansicht eines mit Bettzeugkasten versehenen Liegemöbels, wobei der Einlegerahmen der Übersichtlichkeit halber in angehobener Lage gezeichnet ist,
Fig. 2 ist eine schematische Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Liegemöbels,
Fig. 3 ist eine vereinfachte Schnittdarstellung im Beschlagsbereich,
Fig. 4 zeigt den Beschlag anhand einer teilweise aufgeschnittenen Perspektivdarstellung,
Fig. 5 zeigt das Profil des Kulissenträgers mit dessen Führungsflächen,
Fig. 5a zeigt einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 5,
Fig. 6 ist ein Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 4,
Fig. 7 ist eine Seitenansicht des Liegemöbels in Fusshochlagerungsstellung,
Fig. 8 und 9 veranschaulichen Stellungen des Beschlags,
Fig. 10 zeigt das Liegemöbel in teilweise angehobener Stellung des Einlegerahmens,
Fig.
11 zeigt das Liegemöbel in der oberen Endlage des Einlegerahmens,
Fig. 12 und 13 veranschaulichen weitere Stellungen des Beschlags und
Fig. 14 zeigt die Konturen eines Kulissenträgers gemäss einer Ausführungsvariante.
Das in Fig. 1 unter Verzicht auf unwesentliche Details dargestellte Liegemöbel weist zwei Hauptteile aul, und zwar ein Gestell 1 sowie einen nicht fest mit diesem verbundenen Einlegerahmen 2. Das Gestell 1 besteht aus zwei Längszargen 3 und 4 mit zwei Stirnwänden 5 und 6 und beherbergt einen Bettzeugkasten 7, der in bekannter Weise ebenfalls auf dem Fussboden ruht. Der Einlegerahmen 2 besitzt ebenfalls in bekannter Weise zwei Längszargen 8 und 9, Federleisten
10 sowie einen Mittelgurt 11.
In der Flachlage des Einlegerahmens 2 ruht derselbe auf zwei Traversen 12 und 13 (siehe auch Fig. 2), die an den beiden Längszargen 3 und 4 des Gestells befestigt sind. An der Innenfläche jeder Längszarge ist eine elastische Hebehilfe, im vorliegenden Falle eine Gasfeder 14, verankert. Der bewegliche Endabschnitt der Gasfeder 14 greift, wie Fig. 2 zeigt, jeweils am Einlegerahmen 2 an und trachtet danach, denselben in Richtung des Pfeils P1 (Fig. 3) in Richtung des Kopfendes zu drücken.
Gemäss Fig. 4 ist an der Innenfläche der Längszarge 4 ein Kulissenträger 15, an der Aussenseite der Längszarge 9 eine Platte 16 mit zwei nach aussen hervorragenden Leitzapfen 17, 18 angebracht. Für die gegenüberliegenden, in dieser Figur nicht dargestellten Längszargen 3 bzw. 8 gilt das Gesagte entsprechend. Die zur Befestigung von Kulissenträger
15 und Platte 16 dienenden Schrauben bzw. Schraubenlöcher sind mit 19 bezeichnet. Zur Verdeutlichung des Zusammenwirkens von Kulissenträger 15 und Leitzapfen 17, 18 sind die Zapfen 17, 18 in Fig. 4 in den Bereich des Kulissenträgers 15 hineinprojiziert und erscheinen dort in der Stellung, welche der Flachlage des Einlegerahmens entspricht.
Die Kontur des Kulissenträgers 15, welche für die Funktion des aus Kulissenträger 15 und Platte 16 bestehenden Beschlags von ausschlaggebender Bedeutung ist, ergibt sich aus Fig. 5. Demnach besitzt der praktisch in Form einer profilierten Metallplatte ausgebildete Kulissenträger 15 ein in seiner Gesamtheit mit 20 bezeichnetes Steuerprofil, das sich aus drei ineinander übergehenden Steuerflächen 21, 22. 23 zusammensetzt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Kulissenträgers 15 ist ein als Steuerprofil dienender. bogenförmiger Schlitz (24) vorgesehen. dessen untere Begrenzungsfläche 25 nach aussen vorgezogen ist. Wie ferner der vergrösserte Ausschnitt nach Fig. 5a zeigt, ist die oberste Steuerfläche 23 durch einen Knick in zwei ineinander übergehende Steuerflächen 23a, 23b unterteilt. wobei die letztere praktisch vertikal verläuft.
Die Funktion des Beschlags beim Einlegen des Einlegerahmens sowie in der Flachlage des Einlegerahmens 2 nach Fig. 2 ergibt sich aus der schematischen Darstellung gemäss Fig. 3.
Die Montage des lose mitgelieferten Einlegerahmens 2 erfolgt zweckmässigerweise so, dass der Rahmen 2 zunächst hochkant mit den beidseitigen Zapfen 18 in den Schlitz 24 eingeführt wird, bis die Zapfen 18 die in Fig. 3 mit M-M bezeichnete Endlage erreicht haben. Da der lichte Abstand der beiden Leitzapfen grösser ist, als die Distanz a vom Ende des Schlitzes 24 bis zur gegenüberliegenden Kante K, lassen sich nun auch die anderen Leitzapfen 17 über die Kanten K kippen, wobei beide Leitzapfen, sobald der Einlegerahmen die Flachlage nach Fig. 2 erreicht hat, die in Fig. 3 mit F-F bezeichnete Position aufweist.
In dieser Lage (Fig. 2 und 3) wird der Einlegerahmen 2 durch die Gasfedern 14 in Richtung des Pfeiles P1 gegen das Kopfende des Liegemöbels gedrückt, wobei das Zapfenpaar 18 noch keine Funktion ausübt, das Zapfenpaar 17 dagegen als Anschlag im Übergangsbereich der beiden geneigten Führungsflächen 21 und 22 dient.
Beim Anheben des Einlegerahmens 2 in die Fusshochlagerungsstellung nach Fig. 7, in welcher er durch einen Stützfuss 26 gehalten wird, lässt sich der gesamte Rahmen 2 um die rechte obere Kante D der kopfteilseitigen Traverse 13 kippen, wobei beide Leitzapfen 17 und 18 auf einem Kreisbogen um die Achse D etwas nach unten rutschen. Während hierbei die beiden Leitzapfen 18 noch keine Funktion aus üben, werden die Zapfen 17 unter dem Einfluss des Rahmengewichts (d. h. des Gewichts des links von der Achse D in Fig. 8 liegenden Rahmenabschnitts) und der vertikalen Federkraftkomponente gegen die schräge Führungsfläche 21 gepresst, so dass der Rahmen 2, solange er nicht weiter angehoben wird, in der dargestellten Lage rutsch- und geräuschfrei verankert, gewissermassen eingespannt ist.
Die Fusshochlagerungsstellung ist somit bei Verwendung des beschriebenen Beschlags eine absolut stabile Position, in welcher der Einlegerahmen keine unbeabsichtigte Bewegung ausführen kann.
Um Zugang zum Bettzeugkasten 7 (Fig. 1) zu erreichen, muss nun der Einlegerahmen 2 fussseitig angehoben werden (Pfeil P2 Fig. 9). Hierbei ist von grosser Bedeutung, dass nicht mehr die Traversenkante D (Fig. 8) als Drehachse dient, sondern dass sich der Einlegerahmen von der Traverse 13 ganz abhebt und sich nur noch über die beiden Leitzapfen 17, 18 abstützt. Dabei gelangen die Zapfen 17 über die Übergangskehle zwischen den beiden Führungsflächen 21 und 22 alsbald auf die schwächer geneigte Führungsfläche 22, welche aufgrund des geringeren Neigungswinkels p eine der progressiven Federkraft entgegenwirkende bremsende Wirkung auf den Einlegerahmen ausübt.
Die Folge hiervon ist eine Führungs- und Bremsfunktion, die sich in der Praxis so auswirkt, als würde man Federn mit praktisch linearer Federcharakteristik verwenden.
Eine ähnliche Funktion kommt hierbei den Leitzapfen 18 zu: Während ihrer Bewegung entlang der Führungsfläche 25 werden sie durch den aufwärtsschwingenden Einlegerahmen gegen dieselbe gedrückt, und zwar umso mehr, desto kleiner der Neigungswinkel (Tangentenwinkel) ist. Der Einlegerah men 2 wird infolgedessen bei seiner Aufwärtsbewegung durch die beiden Zapfenpaare 17, 18, unter dem gleichzeitigen Einfluss der von den Federn 14 ausgeübten Anpresskraft, gezielt geführt und gebremst, so dass dem gefährlichen Hochschnellen des Rahmens mit Sicherheit entgegengewirkt wird.
Eine wichtige Funktion der Führungsflächen 22 und 25 liegt ferner darin, dass sie über die Zapfenpaare 17 und 18 das kopfseitige Rahmenende während der Rahmenverschwenkung von der kopfseitigen Stirnwand 5 des Gestells zunehmend entfernen, so dass eine Kollision und auch das Einklemmen von Bettzeug ausgeschlossen ist.
Bewegt man nun den Rahmen 2 aus der in Fig. 9 dargestellten Zwischenlage weiter nach oben, um den Zugang zum Bettzeugraum ganz freizulegen, so wird über die Zwischenstation nach Fig. 12 die in Fig. 11 und 13 dargestellte Endlage erreicht.
Sobald die Leitzapfen 17 die in Fig. 12 mit 27 bezeichnete Umkehrstelle passiert haben, tritt für die Führung des Einlegerahmens aufgrund der schroffen Richtungsänderung eine völlig neue Situation ein. Während die unter dem Winkel'3 geneigte Führungsfläche 22 eine bremsende Wirkung umso intensiver ausübte, desto kleiner der Winkel p ist, erfolgt nun durch ein plötzliches Anwachsen, ja Umschlagen der Neigung eine Entlastung. Die Bremswirkung der Zapfen 17 wird somit praktisch aufgehoben, gleichzeitig wird aber auch die Drehachse des Einlegerahmens 2 von den Zapfen 17 auf die Zapfen 18 übertragen, während die Zapfen 17 nun die Funktion eines Führungsorganes ausüben, das die unteren Zapfen 18 in die gezeichnete Lage (Fig. 13) steuert.
Gleichzeitig trägt das Zapfenpaar 17 in dieser Position dazu bei, dass die Federn nicht zu stark beansprucht werden und das Überschnappen des Rahmens mit Sicherheit verhindert wird.
Damit ist die Öffnungslage des Einlegerahmens erreicht, welche durch den maximalen Hub der Federn 14 begrenzt wird.
Wie Fig. 13 zeigt, befindet sich das Zapfenpaar 18 hier noch nicht in seiner Endlage im Endbereich des Schlitzes 24.
Um diese Endlage der Zapfen 18 zu erreichen, müssen die Federn 14 ausgehängt werden, worauf sich der Rahmen weiter verschieben und vom Gestell abheben lässt. Die Zapfen 17, 18 führen dabei die anhand von Fig. 3 geschilderte Bewegung in umgekehrter Richtung aus.
Im übrigen lässt sich der Einlegerahmen bei Verwendung des beschriebenen Beschlages nicht nur stehend, sondern auch praktisch liegend montieren.
Die Leitprofile des Kulissenträgers 15 können unter Beibehaltung der Hauptfunktion vom Fachmann im Rahmen des Erfindungsgedankens abgewandelt werden. So zeigt Fig. 14 eine weitere Variante mit einer Platte 28, welche mit zwei zur zwangsläufigen Führung der Zapfen dienenden Schlitzen 29 und 30 versehen ist. Die beiden Zapfen sind dabei, je nach ihrer Lage, verschieden bezeichnet, wobei N-N die normale Flachlage des Einlegerahmens, FH die Fusshochlagerungsstellung und OE die hochgestellte Öffnungsposition bedeuten.
Auch wäre es unter Berücksichtigung gewisser konstruktiver Änderungen möglich, die beiden Leitzapfen 17 und 18 (Fig. 4) an den Innenseiten der Gestellrahmen 3 und 4 und die Kulissenträger 15 an den Aussenseiten der Rahmenzargen 8 und 9 anzubringen.
Der Kulissenträger 15 besteht vorzugsweise aus Stahl, die Leitzapfen 17 und 18 ebenfalls aus Stahl mit einer verschleissfesten Kunststoffhülse. Wie Fig. 6 zeigt, kann mindestens einer der Leitzapfen, hier der mit 17 bezeichnete, mit beidseitigen, der seitlichen Führung dienenden Spurkränzen 31 versehen sein.
Der beschriebene Mechanismus zeichnet sich somit gegenüber den bekannten Systemen durch eine einfache Montage und Demontage, die Schonung der Wäsche und eine optimale Führungs- und Bremsfunktion aus, welche den Rahmen in jeder beliebigen Lage sicher, geräuschlos und spielfrei führt, in der oberen Öffnungslage eine zusätzliche Sicherung vor Herabfallen bietet und schliesslich die Progressivität der Federcharakteristik praktisch aufhebt, so dass ein praktisch lineares Federverhalten entsteht.