CH654048A5 - Anordnung von innenplatten an einem schienengleichen bahnuebergang und verfahren zur herstellung der anordnung von innenplatten. - Google Patents
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Description
654 048
Claims (4)
1. Anordnung von Innenplatten an einem schienengleichen Bahnübergang, wobei sich die Innenplatten (1) auf Vorsprüngen (6) von einteiligen, jeweils am Schienenfuss (2F, 3F) und Schienenkopf (2K, 3K) anliegenden elastischen Formkörpern (4, 5) abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkörper (4, 5) mindestens auf einer Schienenseite mit dem Oberteil (8) ihres Profils nach innen nicht in die Spurweite (S) hineinragen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Innenplatte (1) seitlich anliegende Stützfläche (7) der Formkörper (4, 5) vom Vorsprung (6) senkrecht nach oben verläuft und von der Spurweite (S) einen Abstand von 2 bis 4 mm einhält.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfläche (7) der Formkörper (4,5) an ihrem oberen Ende eine Abschrägung (8) aufweist, die bis an die Spurweite (S) heranreicht.
4. Verfahren zur Herstellung der Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Innenplatten zwischen die Schienen eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenplatten (1) auf den Vorsprung (6) der Formkörper (4) an der einen Schiene (2) und auf den Schienenkopf (3K) der anderen Schiene (3) aufgelegt und mittels eines am Schienenkopf (3K) dieser anderen Schiene (3) abgestützten Hebelwerkzeugs (9) horizontal gegen die Formkörper (4) der einen Schiene (2) gedrückt und dann am Schienenkopf (3K) der anderen Schiene (3) vorbei auf den Vorsprung (6) der Formkörper (5) an der anderen Schiene (3) abgesenkt werden.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Innenplatten an einem schienengleichen Bahnübergang, wobei sich die Innenplatten auf Vorsprüngen von einteiligen, jeweils am Schienenfuss und Schienenkopf anliegenden elastischen Formkörpern abstützen. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art (deutsches Patent 1 906 690) sind Formkörper mit einer nutförmigen Ausnehmung für die Innenplatte vorgesehen, die mit dem Oberteil ihres Profils nach innen in die Spurweite der Schienen hineinragen. Der Einbau der Innenplatten vollzieht sich in der Weise, dass die betreffende Innenplatte mittels einer Tragzange in den Gleisbereich zwischen den Schienen, an denen die Platte eingesetzt werden soll, in der erforderlichen Einbauhöhe horizontal gehalten wird. Ein Monteur muss dann die Formkörper seitlich in Schienenlängsrichtung zwischen Schiene und Innenplatte einführen. Die Einbauhöhe, in der die Innenplatte in der Schwebe zu halten ist, und ihre Lage zwischen den Schienen muss sehr genau eingehalten werden, was nicht leicht zu bewerkstelligen ist.
Ausserdem hat sich herausgestellt, dass die Formkörper gegen Verschiebungen in Schienenlängsrichtung gesichert werden müssen, die insbesondere dann auftreten, wenn der Bahnübergang schräg zur Schienenrichtung befahren wird und dadurch Schubkräfte auf die Innenplatten übertragen werden. Als günstigste Massnahme hat sich dabei das Anbringen von Ausnehmungen oder seitlichen Begrenzungen an den Innenplatten herausgestellt, von denen die Formkörper festgehalten und gegen Längsverschiebung gesichert sind. Bei derartig geformten Innenplatten ist es aber nicht mehr möglich, die Formkörper nach der Methode des deutschen Patentes 1 906 690 in Schienenlängsrichtung einzuführen. Man müsste daher wieder zu zweiteiligen Formkörpern übergehen und verschieden gestaltete Formkörper-Oberteile und -Unterteile verwenden. Die Unterteile können während der Montage der Innenplatten leicht an den betreffenden Stellen mit den seitlichen Begrenzungen angebracht werden. Die Ober-5 teile müssen dagegen nach Verlegen der Platten von der Seite her eingefädelt werden. Dabei muss die Innenplatte jeweils mit Hebelwerkzeugen zur entgegengesetzten Seite gedrückt werden. Ausserdem müssen die Oberteile so lang sein wie die Innenplatte, damit sie sicher festgehalten werden, während io die Unterteile gewöhnlich nur an den vier Ecken der Innenplatte angeordnet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung von Innenplatten anzugeben, die für den Fall verwendbar ist, dass die Formkörper einteilig sind und von Kammern 15 oder quer zur Schienenlängsrichtung verlaufenden Begrenzungen der Innenplatten gegen Verschieben in Schienenlängsrichtung gesichert sind. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Formkörper mindestens auf einer Schienenseite mit dem Oberteil ihres Profils nach innen nicht 2o in die Spurweite hineinragen. Diese Anordnung ermöglicht die Anwendung eines einfachen Verfahrens zur Herstellung der Anordnung von Innenplatten, wobei Innenplatten zwischen die Schienen eingebracht werden, welches erfindungs-gemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass die Innenplatten auf 25 den Vorsprung der Formkörper an der einen Schiene und auf den Schienenkopf der anderen Schiene aufgelegt und mittels eines am Schienenkopf dieser anderen Schiene abgestützten Hebelwerkzeugs horizontal gegen die Formkörper der einen Schiene gedrückt und dann am Schienenkopf der anderen 3o Schiene vorbei auf den Vorsprung der Formkörper an der anderen Schiene abgesenkt werden.
Gegenüber zweiteiligen Formkörpern lässt sich eine Materialersparnis erzielen, weil über die ganze Länge der Platten reichende Oberteile nicht benötigt werden. Die Ferti-35 gung der einteiligen Formkörper ist rationeller als die von verschieden gestalteten Formkörper-Oberteilen und -Unterteilen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung von Innenplatten und das erfindungsgemässe Herstel-40 lungsverfahren werden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Innen an die Schienen 2,3 sind gleichartig ausgebildete, elastische Formkörper 4 und 5 derart angelegt, dass sie sich am Schienenkopf 2K bzw. 3K und am Schienenfuss 2F bzw. 45 3F abstützen. Die Formkörper halten mit dem Oberteil ihres Profils einen geringen Abstand von z.B. 2 bis 4 mm von der Spurweite S. Ihre senkrechten Stützflächen 7 können bis in die Nähe des Schienenkopfes vertikal verlaufen oder - wie im Beispiel der Zeichnung dargestellt - mit einer Abschrägung 8 so versehen sein, die bis an die Spur heranreicht. Auf der einen Schienenseite kann der Formkörper 4, auf dessen Vorsprung 6 die Innenplatte I bei der Montage zuerst aufgesetzt wird, auch so bemessen sein, dass der Oberteil seines Profils nach innen über die Spurweite S hinausragt, so dass dieser Form-55 körper den entsprechenden Vorsprung 10 der Innenplatte 1 nutförmig umfasst.
Bei der Montage der Innenplatte 1 wird diese in die in der Zeichnung dargestellte, leicht geneigte Lage gebracht und einerseits auf den Vorsprung 6 des elastischen Formkörpers 4 60 an der Schiene 2 und andererseits auf den Schienenkopf 3 K der Schiene 3 aufgelegt. Mit einer Bechstange 9, die sich am Schienenkopf 3K abstützt, wird nun die Innenplatte 1 gegen den Formkörper 4 gedrückt, der infolge seiner Elastizität ausweicht, und sich dann am Schienenkopf 3 K der Schiene 3 65 vorbei auf den Vorsprung 6 des Formkörpers 5 an der Schiene 3 absenkt.
G
1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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| AT268480A ATA268480A (de) | 1980-05-20 | 1980-05-20 | Schienengleicher bahnuebergang mit innenplatten aus beton |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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