CH654131A5 - Musikdose. - Google Patents
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
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Description
654 131
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Claims (5)
1. Musikdose, in welcher eine Nadeitrommel (2) mittels ihrer Welle auf einem Basisstück (1) gelagert ist, auf dem auch eine Zungenplatte (6) befestigt ist, ferner mit einer Antriebswelle (4) und einer Lagerung für dieselbe, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisstück (1) aus einem steifen, teilweise in die U-Form abgebogenen Stahlblechteil besteht, dessen einer Schenkel in seinen Randpartien je eine Ausnehmimg (15, 16) hat, ferner dadurch gekennzeichnet, dass ein elastisches, U-förmiges Rückhalteteil (3) vorgesehen ist, dessen Schenkel (32, 33) Greifteile hat, welche in besagte Ausnehmungen eingreifen, so dass elastische Partien, die am Steckteil des Rückhaltestückes vorhanden sind, an einer Aussenwand des die Ausnehmungen besitzenden Schenkels des Basisstückes in Anlage stehen, wobei der mit den Griffteilen versehene Schenkel des Rückhalteteiles ein Lagerloch (36) hat für die drehbare Lagerung der Antriebswelle (4), während der andere Schenkel des Rückhalteteiles eine teils halbrunde Lagervertiefung (37.) hat, in welche die Antriebswelle eingesetzt ist, dass ferner Lagervertiefungen (13, 14) auch in den Schenkeln des Basisstückes ausgebildet sind zur Abstützung der Trommelwelle, die ein Schneckenzahnrad (22) trägt, welches mit einer auf der Antriebswelle sitzenden oder ausgebildeten Schnecke (41) im Eingriff steht.
2. Musikdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteteil aus Metall besteht.
3. Musikdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückhalteteil aus Kunstharz besteht.
4. Musikdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungenplatte (6) auf einer herausgepressten Partie (17) des Basisstückes aufliegt und an ihr durch eine Kopfschraube (7) befestigt ist.
5. Musikdose nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Stahlbleches, aus dem das Basisstück besteht, zwischen 2,5 und 3,5 mm beträgt.
Die Erfindung betrifft eine Musikdose nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
In handelsüblichen Ausführungen von Musikdosen ist das Basisstück meistens ein aus Zinklegierung im Spritzguss erhaltener Teil, der noch spanabhebend abnehmend bearbeitet sein muss.
In einer handgetriebenen Musikdose stellen die Kosten für dieses Basisstück etwa 20% der Gesamtkosten der Musikdose dar. Will man das Basisstück aus gestanztem und gepresstem Stahlblech mit einer Dicke von etwa 2,5 bis 3,5 mm herstellen, so ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten in der Fërtigung insbesondere jener Partien, die zur Lagerung der Antriebswelle dienen. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar durch eine Lösung wie sie im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 umschrieben ist. Weitere Besonderheiten einer bevorzugten Ausführungsform sind in den abhängigen Ansprüchen angeführt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einé Draufsicht auf die Musikdose und Fig. 2 eine explodierte Perspektivansicht der Musikdose. Die dargestellte Musikdose hat ein Basisstück 1, das aus etwa 2,5 bis 3,5 mm dickem Stahlblech besteht, das teilweise in die Form eines U's abgebogen worden ist. Dieses Basisstück hat aber auch einen Fortsatz 10 und in diesem eine herausgepresste Erhebung 17. Die Schenkel des Basisstückes sind mit 11 bzw. 12 bezeichnet. Sie haben etwa halbkreisförmige oder U-förmige Vertiefungen 13 bzw. 14, die zur Lagerung der Welle 21 einer Nadeltrommel 2 dienen. In seinen Randpartien hat der Schenkel 11 Ausnehmungen 15 und 16, in welche gewisse Partien eines U-förmigen, elastischen Rückhalteteiles 3 eingreifen. Dieser Rückhalteteil 3 hat einen Steg 31 sowie Schenkel 32 und 33. Diese letzteren haben Emgriffpartien 34 und 35, welche in die vorhin angeführten Ausnehmungen 15 und 16 eingreifen. Der Schenkel 32 hat ein Lagerloch 36, wogegen der Schenkel 33 eine U-förmige Lagervertiefung 37 hat. Federzungen 38 und 39 sind im Steg des Rückhalteteiles ausgebildet und ragen einwärts . Eine Antriebswelle 4 ist im Lagerloch 36 und in der Lagervertiefung gelagert und hat Ringnuten, in welchen Schnappringe 5 eingreifen, die eine Längsverschiebung der Antriebswelle auf ein Mindestmass begrenzen, indem sie an den Schenkeln 32, 33 anliegen. Ein Schneckenzahnrad 32 sitzt direkt oder mittels einer Einwegkupplung auf einem Endteil der zur Trommel 2 gehörenden Welle 21. Es steht mit einer Schnecke 41 in Eingriff, die auf der Antriebswelle festsitzt oder auf ihr ausgebildet ist. Ein Endteil der Antriebswelle, der mit 42 bezeichnet ist, ist als Kurbel für den Antrieb ausgebildet. Auf der herausgepressten Partie 17 des Basisanhanges 10 des Basisstückes 1 liegt eine Zungennadel 6 auf, deren Zungen in üblicher Weise durch Nadeln 23 der Nadeltrommel 2 betätigt werden.
Die Montage der Musikdose erfolgt wie folgt. Die Trommelwelle 21 wird in die Lagervertiefungen 13 und 14 der Schenkel 11 und 12 eingesetzt. Dann wird der Rückhalteteil 3 mit dem Schenkel 11 gekuppelt, wobei die Griffteile 34 und 35 mit den Ausnehmungen 15 und 16 verriegelt werden unter Mithilfe der Federzungen 38, 39. Damit ist der beim Zahnrad gelegene Endteil der Trommelwelle 21 gegen Verschiebung gehalten durch einen Endteil 40 des Rückhalteteiles 3. Nachher wird die Antriebswelle 4 in das Lagerloch 36 und in die Lagervertiefung 37 eingesetzt; anschliessend werden die beiden Sprengringe 5 in die Ringnuten 43 eingesetzt und wird die Schnecke 41 mit dem Zahnrad in Eingriff gebracht.
Damit ist die Montage beendigt.
Es liegt auf der Hand, dass im Gebrauch bei der Drehung der Antriebswelle über das Schneckenradgetriebe die Trommelwelle und damit die Trommel 2 in Drehung gebracht wird und dann die in dieser eingesetzten Nadeln 23 die Zungen der Zun-' genplatte betätigen.
Der Rückhalteteil 3 ist im oben beschriebenen Beispiel aus elastischem Blech gefertigt. Er könnte aber ebensogut aus Kunstharz gefertigt sein. Der Schenkel 31 des Rückhalteteiles 3 könnte am Schenkel 11 des Basisstückes befestigt sein. Der Sprengring 5 samt zugehöriger Ringnut 43 an der Antriebswelle 4 könnte eliminiert sein, falls an der Antriebswelle 4 ein Anschlagzapfen oder dgl. ausgebildet wäre.
Das Blech des Basisteils 2 dient als Resonanzplatte. Deshalb muss dieses ziemlich dick sein, eben etwa 2,5 bis 3,5 mm dick, was an und für sich das Bearbeiten erschwert. Dieses wird aber erleichtert durch die Ausbildung des Rückhalteteiles im Zusammenhang mit dem Basisstück, womit einhergehend auch die Lagerung der Wellen 21 und 4 bei der Montage erleichtert wird.
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1 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
| Country | Link |
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