CH654360A5 - Verfahren zur aufloesung von altpapier im dickstoffbereich. - Google Patents

Verfahren zur aufloesung von altpapier im dickstoffbereich. Download PDF

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CH654360A5
CH654360A5 CH7887/81A CH788781A CH654360A5 CH 654360 A5 CH654360 A5 CH 654360A5 CH 7887/81 A CH7887/81 A CH 7887/81A CH 788781 A CH788781 A CH 788781A CH 654360 A5 CH654360 A5 CH 654360A5
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dissolving
sieve
line
waste paper
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CH7887/81A
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Hermann Mayr
Albrecht Kahmann
Gerhard Lambrecht
Wolfgang Heinbockel
Wolfgang Dr Siewert
Josef Maier
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Escher Wyss Gmbh
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/30Defibrating by other means
    • D21B1/34Kneading or mixing; Pulpers
    • D21B1/345Pulpers
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Description

Die Erfindung hat die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Ziel, welche die Auflösung im Dickstoffbereich und die darauf folgende Siebung mit wesentlich einfacheren Mitteln als bisher ermöglicht, wobei zusätzlich s noch eine bessere Auflösung des Altpapiers ermöglicht werden soll.
Das erfindungsgemässe Verfahren, durch welches dieses Ziel erreicht wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Auflösen im Dickstoffbereich der im Behälter befindliche 10 aufgelöste Stoff durch Zufuhr von Wasser auf eine Konsistenz von weniger als 7% verdünnt und in einen fliess- und pumpförmigen Zustand gebracht wird, und dass darauf der so erhaltene Dünnstoff durch ein im unteren Bereich des Behälters befindliches Sieb zur weiteren Verwendung abgeleitet wird, worauf durch das Sieb nicht durchgedrungene Rückstände durch eine ebenfalls im unteren Bereich des Behälters befindliche siebfreie Öffnung abgeführt werden.
Erfindungsgemäss erfolgt die Auflösung im Dickstoffbereich und die Verdünnung mit nachfolgender Sortierung in einem einzigen Auflösebehälter, das heisst mit minimalem Aufwand.
IS
20
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auflösung von Altpapier im Dickstoffbereich von über 10% Konsistenz, wobei das Altpapier in einem Auflösebehälter mit einem Rotor unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge aufgelöst wird.
Es ist bekannt, dass die Auflösung von Altpapier im Dickstoffbereich gewisse Vorteile bezüglich Einsparung von Chemikalien, Wärmeenergie und so weiter bietet, da diese konzentrierter auf eine kleinere Wassermenge einwirken können. Nach der Auflösung stellt sich jedoch das Problem der Sortierung, die vorzugsweise im Dünnstoffbereich stattfinden soll.
Bisher wurden zu diesem Zweck verschiedene Vorrichtungen mit ausserhalb des Auflösebehälters befindlichen Sieben, wobei das aus dem Auflösebehälter austretende Faserstoffmaterial auf geeignete Weise verdünnt wurde, vorgeschlagen.
Mit besonderem Vorteil ist es möglich, während des Verdünnens und nach dem Verdünnen den Auflösevorgang noch 25 fortzuführen. Dadurch wird ein weiterer Vorteil gewonnen, der darin besteht, dass gewisse Auflösewirkungen besser im Dünnstoffbereich als im Dickstoffbereich verlaufen. Auf diese Weise werden die Vorteile beider Auflöseverfahren vereinigt.
30 Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens hat einen Auflösebehälter, in dessen Bodenbereich sich ein zur Auflösung von Altpapier geeigneter Rotor sowie eine Siebplatte mit an diese anschliessenden Gutstoffraum mit Ausgangsleitung befinden, sowie eine Abführleitung für Rückstände. Die 35 erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Auflösebehälter einen unteren Bereich mit kleinerem Durchmesser aufweist, über welchem sich ein oberer Bereich mit grösserem Durchmesser befindet. Auf diese Weise werden optimale Arbeitsbedingungen für den Rotor und gute 40 Strömungsverhältnisse bei niedrigem Flüssigkeitsniveau für den Dickstoffbereich und bei höherem Flüssigkeitsniveau bei der Arbeit im Dünnstoffbereich erhalten.
Vorzugsweise kann der Behälter einen unteren zylindrischen Bereich mit kleinerem Durchmesser aufweisen, über 45 welchem sich ein oberer zylindrischer Bereich mit grösserem Durchmesser befindet, wobei beide Bereiche des Behälters durch einen sich ausweitenden Übergangsbereich miteinander verbunden sind, der zur Achse des Behälters einen Winkel von max. 45° aufweist. Ein derartiger Auflösebehälter so ist wegen seiner überwiegend zylindrischen Teile leicht herstellbar. Es versteht sich jedoch, dass der Behälter auch z.B. einen konischen Aussenmantel haben kann.
Vorzugsweise können die Gutstoffleitung wie die Abführleitung für Rückstände mit Absperrorganen für diskontinu-55 ierlichen Betrieb versehen sein. Diese Absperrorgane können vorzugsweise mit einer automatischen Steuerung zusammen mit weiteren Elementen der Vorrichtung, wie z.B. den Zuführleitungen für Wasser, Spülleitungen usw., versehen werden.
60 Der unterhalb des Siebes befindliche Gutstoffraum kann an eine Leitung für Rückspülwasser angeschlossen sein.
Diese dient einer Reinigung des Siebes und ist auch bei der Entfernung von Rückständen aus dem Auflösebehälter von Nutzen.
65 Am oberen Rand des Auflösebehälters kann sich eine Ringleitung befinden, welche Düsenöffnungen zum Spülen der Behälterwand aufweist. Diese ermöglicht im Betrieb eine Reinigung des Behälters von daran haftenden Teilen.
3
654360
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt einer erfindungsge-mässen Vorrichtung zur Ausfühung des Verfahrens,
Fig. 2 ein Detail aus der Figur 1 in grösserem Massstab und
Fig. 3 eine weitere mögliche Ausführungsform des Auflösebehälters.
Die Vorrichtung nach der Figur 1 enthält einen Auflösebehälter 1 in der Form eines Rotationskörpers, dessen äussere Wand zwei zylindrische Bereiche aufweist, und zwar einen unteren zylindrischen Bereich A mit kleinerem Durchmesser und einen oberen zylindrischen Bereich B mit grösserem Durchmesser. Zwischen den Bereichen A und B befindet sich ein Übergangsbereich C mit konischer Form, der im vorliegenden Fall zur Richtung der Achse X des Behälters 1 einen Winkel a von 30° aufweist. Unterhalb des unteren zylindrischen Bereiches A befindet sich in an sich bekannter Weise ein unterer konischer Bereich 2, an welchen sich ein Boden anschliesst, der durch ein ringförmiges Sieb 3 gebildet wird. Unterhalb des Siebes 3 befindet sich in ebenfalls bekannter Weise ein Gutstoffraum 4, aus welchem eine Ausgangsleitung 5 mit einem Absperrorgan 6 führt. In die Ausgangsleitung mündet vor dem Absperrorgan 6 eine Spülleitung 7 mit einem Absperrorgan 8. In den Gutstoffraum 4 mündet eine Spülleitung 10 mit einem Absperrorgan 11. Aus dem konischen Bereich 2 des Behälters führt eine Abführleitung 12 für Rückstände, die mit einem Absperrorgan 13 versehen ist, nach aussen. Innerhalb des Auflösebehälters 1 befindet sich ein Rotor 14 zum Auflösen des Altpapiers, welcher von einem Elektromotor 15 angetrieben wird. Der Rotor 14 ist gleichzeitig mit Armen 16 versehen, welche sich entlang des Siebes 3 bewegen und in an sich bekannter Weise zu dessen Reinigung während des Betriebes dienen.
Am oberen Rand des Auflösebehälters 1 befindet sich eine Ringleitung 17 für Spül- und Verdünnungswasser, welche an eine Wasserleitung 18 mit einem Absperrorgan 20 angeschlossen ist. Wie aus der Figur 2 hervorgeht, hat die Ringleitung 17 Düsenöffnungen 21, deren Strahlen gegen die Innenfläche des Mantelbehälters 1 gerichtet sind. Ausserdem ist der Behälter 1 mit einer Leitung 22 für Verdünnungswasser mit s einem Absperrorgan 23 und mit einem Transporter 24 für die Zufuhr von Ballen des aufzulösenden Papiers versehen.
Im Behälter sind noch zwei Flüssigkeitsniveau angedeutet, und zwar das Niveau I für ca. 15% Stoffkonsistenz und das Niveau II, bei welchem bei gleicher Faserstoffmenge eine io Konsistenz von ca. 5% besteht.
Die Figur 3 zeigt eine andere mögliche Ausführungsform des Auflösebehälters, bei welchem ein konischer Mantel mit einer Wand 30 vorgesehen ist.
Zu Beginn des Betriebes wird der Auflösebehälter I mit is Ballen von Altpapier und mit Wasser bis zum Niveau I aufgefüllt, wobei durch Drehung des Rotors 14 der Auflösevorgang im Dickstoffbereich bei z.B. 15% Faserstoffgehalt durchgeführt wird.
Nach der Auflösung des Altpapiers wird durch weitere 20 Zufuhr von Wasser bis auf das höhere Niveau II der erhaltene Faserstoff bis auf ca. 5% Faserstoffgehalt verdünnt, wodurch er fliessfähig wird. Während des Verdünnungsvorganges und auch eine gewisse Zeit nachher kann der Rotor 14 in Betrieb bleiben, so dass der Auflösevorgang im Dünnstoff-25 bereich fortgesetzt wird.
Zuletzt wird durch Öffnung des Abschlussorganes 6 der Ausgangsleitung 5 der Inhalt des Auflösebehälters 1 durch das Sieb 3 in den Gutstoffraum 4 abgelassen und aus diesem durch die Leitung 5 einer weiteren Behandlung auf dem Weg 30 zur Papiermaschine zugeführt. Nach der Leerung des Behälters von Gutstoff können noch die Wände des Auflösebehälters 1 durch die Düsen 21 der Ringleitung 17 gespült werden.
Zuletzt wird das Abschlussorgan 6 in der Ausgangsleitung 5 geschlossen und das Abschlussorgan 13 in der Abführ-35 leitung 12 geöffnet. Unter dem Einfluss von Rückspülwasser aus den Leitungen 7 und 10 werden dann die im Auflösebehälter 1 verbliebenen Rückstände durch die Leitung 12 aus diesem entfernt.
B
l Blatt Zeichnungen

Claims (7)

654360 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Auflösung von Altpapier im Dickstoffbereich von über 10% Konsistenz, wobei das Altpapier in einem Auflösebehälter mit einem Rotor unter Zugabe der entsprechenden Wassermenge aufgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Auflösen im Dickstoffbereich der im Behälter befindliche aufgelöste Stoff durch Zufuhr von Wasser auf eine Konsistenz von weniger als 7% verdünnt und in einen fliess- und pumpförmigen Zustand gebracht wird, und dass darauf der so erhaltene Dünnstoff durch ein im unteren Bereich des Behälters befindliches Sieb zur weiteren Verwendung abgeleitet wird, worauf durch das Sieb nicht durchgedrungene Rückstände durch eine ebenfalls im unteren Bereich des Behälters befindliche siebfreie Öffnung abgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Verdünnens und nach dem Verdünnen der Auflösevorgang noch fortgeführt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Auflösebehälter (1), in dessen Bodenbereich sich ein zur Auflösung von Altpapier geeigneter Rotor (14) sowie eine Siebplatte (3) mit an diese anschliessendem Gutstoffraum (4) mit Ausgangsleitung (5) befinden, sowie mit einer Abführleitung (12) für Rückstände, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflösebehälter (1) einen unteren Bereich (A) mit kleinerem Durchmesser aufweist, über welchem sich ein oberer Bereich (B) mit grösserem Durchmesser befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflösebehälter ( 1 ) einen unteren zylindrischen Bereich (A) mit kleinerem Durchmesser aufweist, über welchem sich ein oberer zylindrischer Bereich (B) mit grösserem Durchmesser befindet, wobei beide Bereiche des Behälters (1) durch einen sich ausweitenden Übergangsbereich (C) miteinander verbunden sind, der zur Achse des Behälters (1) einen Winkel (a) von max. 45° aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gutstoffleitung (5) wie die Abführleitung (12) für Rückstände mit Schlussorganen (6,13) für diskontinuierlichen Betrieb versehen sind.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb des Siebes (3) befindliche Gutstoffraum (4) an eine Leitung (10) für Rückspülwasser angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Ringleitung (17), die sich am oberen Rand des Auflösebehälters (1) befindet und Düsenöffnungen (21) zum Spülen der Behälterwand aufweist.
CH7887/81A 1981-12-10 1981-12-10 Verfahren zur aufloesung von altpapier im dickstoffbereich. CH654360A5 (de)

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