CH654610A5 - Auslaufarmatur. - Google Patents

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CH654610A5
CH654610A5 CH757881A CH757881A CH654610A5 CH 654610 A5 CH654610 A5 CH 654610A5 CH 757881 A CH757881 A CH 757881A CH 757881 A CH757881 A CH 757881A CH 654610 A5 CH654610 A5 CH 654610A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flange
fitting
connecting part
sanitary apparatus
fitting according
Prior art date
Application number
CH757881A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Egli
Original Assignee
Wallisellen Ag Armaturen
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/22Outlet devices mounted in basins, baths, or sinks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Auslaufarmatur gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Mehrteilige Armaturen zur Montage an sanitären Apparaten sind bekannt. Allen diesen Armaturen ist gemeinsam, dass der Anschlussteil mit den Wasserzuläufen separat am Sanitärapparat befestigt wird. Der Armaturenkörper kann nachträglich mit Hilfe von offen zugänglichen oder verdeckt angeordneten Befestigungselementen montiert werden und in einem Servicefall wieder ausgebaut werden.
Eine solche Armatur ist in der Schweizer Patentschrift 635 389 beschrieben. Der Armaturenkörper und der Anschlussteil werden durch Schrauben zusammengespannt, die vom Armaturenkörper abgedeckt sind und erst nach Entfernung eines Auslaufes von aussen zugänglich ist. Zwischen den ebenen Dichtflächen ist eine einfache Flachdichtung eingeklemmt. Der Armaturenkörper lässt sich durch Unbefugte, die den konstruktiven Aufbau nicht kennen, nicht leicht entfernen, für den Fachmann ist die Montage und Demontage jedoch problemlos.
Nachteilig wirkt sich jedoch aus, dass der Anschlussteil mit den Wasseranschlüssen vor dem endgültigen «Setzen» des sanitären Apparates oder mindestens vor dem Verschalen desselben fest montiert werden muss. Eine nachträgliche Demontage des Anschlussteils ist nur möglich nach Demontage der Verschalung, was speziell im Fall von Badewannen recht aufwendig sein kann.
Ähnlich verhält es sich bei der Armatur gemäss der DE-OS 2 611 058. Der Körper dieser Armatur ist mittels hülsenför-miger Einsatzteile auf einem Verbindungskopf montiert, der seinerseits fest mit den Wasserzufuhrleitungen verbunden ist. Durch Lösen seitlicher Verriegelungsschrauben ist der Körper als Ganzes leicht wegnehmbar. Der Verbindungskopf ist in eine Verlängerungshülse eingeschraubt und fest mit dieser verbunden, z.B. verlötet oder verklebt. Die Hülse wird in die Durchgangsbohrung des Sanitärapparates gesteckt und von unten mittels einer Mutter fest auf die Montageplatte des Apparates gezogen. Selbst wenn der Verbindungskopf lösbar s in die Hülse eingeschraubt wäre, könnte sie nach dem Ausbau nicht mehr montiert werden, da die Mutter und die dazugehörige Dichtung nach dem Lösen herunterfallen würden und nicht mehr zugänglich wären.
Die Erfindung bezweckt die Montage von mehrteiligen io Armaturen auf sanitäre Apparate zu vereinfachen und speziell zu ermöglichen, dass der Anschlussteil in jedem beliebigen Montagezustand des sanitären Apparates, also auch am fertig montierten und verschalten Apparat, eingebaut und im Servicefall auch wieder ausgebaut werden kann. Die ls Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss durch eine Auslaufarmatur, welche die in der Kennzeichnung des Patentanspruches 1 definierten Merkmale aufweist.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
20
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Mischarmatur von vorn,
Fig. 2 einen Seitenriss der Armatur nach Figur 1,
Fig. 3 einen Grundriss des Befestigungsflanches,
25 Fig. 4 einen Aufriss des Befestigungsflansches,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie I-I in Figur 1, und
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Figur 5, wobei anstelle des Armaturenkörpers ein Abschlussdeckel montiert ist.
30
Die in den Figuren dargestellte Armatur besteht aus einem Armaturenkörper 1 und einem Armaturensockel 2. Der Armaturensockel selbst besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen Anschlussteil 3 und dem Befestigungsflansch 4. Mit 35 dem Anschlussteil 3 fest verbunden, z.B. verlötet, sind die zwei Wasseranschlüsse 5 und 6 für die Zufuhr von Kalt- und Warm wasser. Die Armatur ist befestigt auf einem sanitären Apparat, von dem nur die Montageplatte 7 gezeichnet ist. Der Armaturenkörper 1 ist durch Befestigungsmittel 8 am 40 Armaturensockel 2 befestigt. Diese Befestigungsmittel sind erst zugänglich, wenn der Auslauf 9 durch Lösen der Schraube 10 entfernt ist.
Der Anschlussteil 3 ist mit Hilfe von weiteren Befestigungsmitteln 11 und dem Befestigungsflansch 4 mit der Mon-4s tageplatte 7 des sanitären Apparates verbunden. Der Befestigungsflansch 4 ist selbst wiederum unverlierbar verbunden mit der Montageplatte des sanitären Apparates mit Hilfe einer Schraube 12 und einer Mutter 13. Diese Mutter kommt bei der Montage in eine Vertiefung 13a im Anschlussteil 3 zu so liegen (Figur 6). Die Mutter 13 dient, zusammen mit der Vertiefung 13a, als Fixierung der richtigen Abgangsstellung der Anschlussrohre. Der Befestigungsflansch 4 umschliesst formschlüssig die untere Verlängerung 14 des Anschlussteils 3.
55 Der Befestigungsflansch 4 weist zwei Führungsstifte 15 auf, die in entsprechende Aussparungen der Montageplatte 7 hineinragen und als Verdrehsicherung gegenüber dem sanitären Apparat dienen.
Zwischen dem Anschlussteil 3 und der Montageplatte 7 ist 60 eine Dichtung 16 angeordnet, die eine ringförmige Verdik-kung 17 aufweist, gegen welche eine Schulter des Anschlussteils gedrückt ist. Die Dichtung umgibt die Verlängerung 14 und wird von den Befestigungsmitteln 11 und 12 durchdrungen.
65 Zwischen dem Befestigungsflansch 4 und der Montageplatte 7 ist eine Ausgleichsscheibe 18 angeordnet, die aus elastischem Material besteht und deshalb Unebenheiten der Montageplatte 7 ausgleicht.
3
654610
Zwischen dem Armaturenkörper 1 und dem Anschlussteil 3 ist eine Formdichtung 19 angeordnet, die einerseits die Abdichtung der Druckseite nach aussen übernimmt, andererseits aber auch zwischen Kalt- und Warmwasser abdichtet.
Bei der Montage der Armatur auf den sanitären Apparat wird anstelle des Armaturenkörpers 1 zuerst ein Abschlussdeckel 20 befestigt. Dies schliesst Beschädigungen der Armatur auf dem Bau aus. Der Abschlussdeckel 20 wird mit Hilfe von zwei Schrauben 21 mit dem Anschlussteil 3 verbunden. Hierzu werden die beiden Gewindelöcher 22 verwendet, in die nachher auch die beiden Befestigungsmittel 8 geschraubt werden. Vor Inbetriebnahme der Armatur wird der Abschlussdeckel 20 entfernt und durch den Armaturenkörper 1 ersetzt.
Die Armatur ist insbesondere für Badewannen und andere s Sanitärapparate geeignet, die nach dem Versetzen verschalt werden, so dass die Armaturenbefestigungsstelle von unten nicht mehr zugänglich ist. Der Befestigungsflansch wird vor dem Versetzen fest an der Wanne montiert. Der Anschlussteil kann vor oder nach dem Versetzen der Badewanne befestigt io und jederzeit wieder gelöst werden. Die im Anschlussteil angeordneten Wasserleitungen werden wie üblich zu einem Montageblock geführt und dort angeschlossen.
B
2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

654 610 PATENTANSPRÜCHE
1. Auslaufarmatur zur Montage an einem sanitären Apparat, wobei ein Armaturenkörper (1) auswechselbar an einem Armaturensockel (2) angeordnet ist, der aus einem Anschlussteil (3) mit den Wasserzuläufen (5,6) und einem Befestigungsteil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsteil ein Flansch (4) ist, der an der Unterseite des sanitären Apparates (7) anzuordnen und durch Befestigungselemente (12) mit diesem zu verbinden bestimmt ist, und dass der Anschlussteil (3) lösbar mit dem Flansch (4) verbunden ist.
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (12) teilweise in eine Vertiefung (13a) des Anschlussteiles (3) hineinragen.
3. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussteil (3) eine ins Durchgangsloch des sanitären Apparates zu ragen bestimmte Verlängerung (14) mit unrundem Querschnitt aufweist, die vom Flansch (4) formschlüssig umfasst ist zwecks Verdrehsicherung des Anschlussteils (3) gegenüber dem Flansch (4).
4. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (4) mindestens einen nach oben ragenden Vorsprung (15) aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung des sanitären Apparates hineinzuragen bestimmt ist zwecks Verdrehsicherung des Flansches gegenüber dem sanitären Apparat.
5. Armatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anschlussteil (3) und dem Flansch (4) Dichtungen (16,18) angeordnet sind, die die Verlängerung (14) des Anschlussteils (3) umhüllen und von den Befestigungselementen (12) durchdrungen sind.
CH757881A 1981-11-26 1981-11-26 Auslaufarmatur. CH654610A5 (de)

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DE3240520C2 (de) 1994-12-08
DE3240520A1 (de) 1983-06-01

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