CH654912A5 - Messkopf zur messung der linearabmessungen mechanischer werkstuecke. - Google Patents

Messkopf zur messung der linearabmessungen mechanischer werkstuecke. Download PDF

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CH654912A5
CH654912A5 CH4496/81A CH449681A CH654912A5 CH 654912 A5 CH654912 A5 CH 654912A5 CH 4496/81 A CH4496/81 A CH 4496/81A CH 449681 A CH449681 A CH 449681A CH 654912 A5 CH654912 A5 CH 654912A5
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CH4496/81A
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Guido Golinelli
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Finike Italiana Marposs
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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Messkopf gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
55 Herkömmliche Messköpfe für mechanische Werkstücke umfassen ein Aussengehäuse und einen beweglichen Schenkel mit einem ersten Abschnitt innerhalb des Gehäuses und einem zweiten Abschnitt ausserhalb des Gehäuses. Der zweite Abschnitt weist einen Taster auf, der mit dem zu messo senden Werkstück in Berührung steht.
Eine Drehstelle für Drehbewegungen des Schenkels, die beispielsweise aus dünnen biegsamen Blättchen oder Lamellen oder auch durch einen Drehzapfen und eine Präzisionsbuchse gebildet sein kann, ist mit dem Schenkel und 65 einem am Gehäuse befestigten Träger verbunden und innerhalb dieses Gehäuses angeordnet.
Die Auslenkungen oder, genauer, die Stellungen des Schenkels werden von einem Geber oder Wandler abge
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griffen, dessen Elemente am ersten Schenkelabschnitt und am Träger befestigt sind. Der Wandler ist über Verbindungsmittel an eine externe Versorgungs- und Anzeigegruppe geführt.
Das Gehäuse ist zum mechanischen Schutz des Messkopfes vorgesehen sowie, um den Messkopf an einem äusseren Träger zu befestigen.
Diese herkömmlichen Messköpfe umfassen meist Dichtungen zwischen dem Gehäuse und dem Schenkel sowie zwischen dem Gehäuse und den Verbindungsmitteln des Wandlers, um zu verhindern, dass Fremdstoffe wie Feuchtigkeit und Staub in den Messkopf eindringen, wodurch bei dessen Betrieb beispielsweise die Arbeitsweise des Wandlers nachteilig beeinflusst werden kann.
Diese herkömmlichen Messköpfe weisen einige Nachteile auf, z.B. sind sie ziemlich kostspielig, da sie aus mehreren verschiedenen Elementen aufgebaut sind wie dem Schenkel, dem den Drehpunkt bildenden Bauelementen, dem Träger, den Dichtungen und den Vorrichtungen zur Verbindung der vorstehend erwähnten verschiedenen Elemente.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich aus dem Spiel, das zwischen den verschiedenen verbundenen Elementen herrscht und zu Messfehlern führen kann.
Ein anderer Nachteil ergibt sich aus den erheblichen Gesamtabmessungen, die hauptsächlich durch das Gehäuse verursacht werden.
Somit besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen robusten, billigen und genauen Messkopf mit kleinen Gesamtabmessungen zu schaffen, der kaum durch Spiel beeinflusst wird, die zwischen den verschiedenen Funktionsteilen auftreten.
Der erfindungsgemässe Messkopf ist durch die im kennzeichnenden Messkopf Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet.
Die Erfindung ist nachstehend beispielsweise näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 teilweise im Schnitt, einen Aufriss eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Messkopfes.
Fig. 2 eine Seitenanischt des Messkopfes der Fig. 1.
Fig. 3 einen Aufriss, teilweise im Schnitt eines anderen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Messkopfes.
Fig. 4 eine vereinfachte Seitenansicht des Messkopfes der Fig. 3.
Fig. 5 einen Grundriss des Messkopfes der Fig. 4.
Die Fign. 1 und 2 zeigen einen Messkopf mit einem Teil 1, das ein geformtes Teil ist. Das Teil 1 umfasst einen ersten prismenförmigen Abschnitt oder Schenkel 2, der sich hauptsächlich in Längsrichtung erstreckt und einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Ausserdem umfasst das Teil 1 einen zweiten Abschnitt mit einem Träger 3, der einen prismenförmigen Abschnitt 4 aufweist und sich in Längsrichtung neben dem Schenkel 2 erstreckt sowie einen Steg 5, der senkrecht zur Längsrichtung des Abschnittes 4 angeordnet und ebenfalls prismenförmig ist.
Ein Verbindungsabschnitt 6 verbindet den Schenkel 2 mit dem Träger 3. Der Schenkel 2, der Abschnitt 4 und der Verbindungsabschnitt 6 werden durch einen Längsschnitt in das einzige Werkstück erzeugt, aus dem das Teil 1 gefertigt ist.
Der Verbindungsabschnitt 6 weist einen Schlitz 8 auf, der eine geometrische Achse senkrecht zur Längsachse des Schenkels 2 darstellt. Der Schlitz 8 bildet einen Abschnitt 9, der einstückig mit dem Schenkel 2 ausgeformt ist, jedoch dünner ist als dieser und der Rest des Verbindungsabschnittes 6. Der Querschnitt des Abschnittes 9 mit minimaler Dicke bildet eine Drehstelle, um die sich der Schenkel 2 gegenüber dem Träger 3 drehen kann.
Eine Bohrung 10 im Schenkel 2 beherbergt einen Vollzylinder 11 der mit einem Schaft 12 verbunden ist, an dessen Ende ein nicht gezeigter beweglicher Magnetkern eines Differentialtransformators angebracht ist, der als Stellungsgeber s 13 dient. Der Abschnitt 4 des Trägers 3 weist ein Loch 14 auf, das mit der Bohrung 10 fluchtet und ein zylinderförmiges Gehäuse 15 beherbergt, in welchem die Wicklungen des Gebers 13 angeordnet sind.
Der Magnetkern ist im zylinderförmigen Gehäuse 15 axial io beweglich. Die Wicklungen des Gebers oder Wandlers sind elektrisch über ein Kabel 16, das durch eine Seite des Gehäuses 15 herausgeführt ist an eine nicht gezeigte Versor-gungs-Verarbeitungs- und Anzeigegruppe geführt.
Der Zylinder 11 und das Gehäuse 15 sind am Schenkel 2 is und am Abschnitt 4 mit nicht gezeigten Schrauben befestigt, die in Gewindebohrungen 17,18 senkrecht zu den Bohrungen 10 und 14 verschraubt sind, mit denen sie in Verbindung stehen.
Am Kabel 16 weist das Gehäuse 15 eine Grundfläche sowie 20 eine Öffnung zur Durchführung des Kabels auf, die beispielsweise mit einem Epoxyharz abgedichtet sind. Eine elastische Dichtung 19 aus Gummi ist einerseits am Zylinder 11 und andererseits am Gehäuse 15 so angebracht, dass der Wandler 13 abgedichtet ist.
2s Im Schenkel 2 ist ein Loch oder Kanal 20 ausgeformt, das einen kleinen Zylinder 21 beherbergt, dessen Grundfläche als Auflage für ein Ende einer Schraubenfeder 22 dient. Das andere Ende der Feder 22 drückt gegen die Grundfläche eines kleinen Zylinders 23, der in einem Loch oder Kanal 24 des 30 Abschnittes 4 untergebracht ist und der mit dem Loch oder Kanal 20 fluchtet. Die Zylinder 21,23 stellen nicht gezeigte zylinderförmige Vorsprünge zur axialen Positionierung und Lagerung der Feder 22 dar. Nicht gezeigte Verriegelungsschrauben sind in Gewindebohrungen 25,26 senkrecht zu 35 den Kanälen 20,24 eingelassen, wobei die Gewindebohrungen mit diesen Kanälen in Verbindung stehen und die Zylinder 21,23 am Schenkel 2 und Abschnitt 4 befestigen.
Die Drehauslenkungen des Schenkels 2 gegenüber dem Abschnitt 4 werden in beiden Richtungen durch Begren-40 zungsmittel 27 mit einer Schraube 28 begrenzt, deren Schaft 29 mit erheblichem Radialspiel durch ein Loch 30 an einem Ende 31 des Abschnitts 4 geführt ist. Drei Muttern 33,34,35 sind auf den Schaft 29 der Schraube geschraubt, der auch mit einer Gewindebohrung 32 des Schenkels 2 verschraubt ist. 45 Die Mutter 25 ist am Schenkel 2 fest angezogen, um eine unbeabsichtigte Lockerung der Schraube 28 zu verhindern. Die Mutter 33 weist neben dem Ende 31 eine Anschlagfläche auf, die an diesem Ende 31 anliegt, um die Rechtsdrehung des Schenkels 2 zu begrenzen. Die Mutter 34 ist an der Mutter so 33 fest angezogen, um diese auf dem Schraubenschaft 29 zu verriegeln. Die Linksdrehungen des Schenkels 2 sind infolge der Berührung des Schraubenkopfes 28 mit dem Ende 31 begrenzt.
Im Steg 5 sind zwei durchgehende Bohrungen 36,37 ausge-55 formt, durch welche der Messkopf an einem äusseren Träger 38 mit Hilfe der Schrauben 39,40 befestigt werden kann. Auch eine Aussparung 41 ist im Steg 5 ausgeformt, um dessen Kontaktfläche mit einer Fläche 42 des äusseren Trägers 38 zu verringern sowie ein Kanal 43 zur Durchführung des Kabels 60 16. Im Schenkel 2 ist eine Gewindebohrung 44 ausgeformt, in welcher der Gewindeschaft 45 eines Tasters 46 verschraubt ist, der mit der Oberfläche des zu messenden Werkstücks 47 in Berührung gebracht wird.
Nach Abschrauben des Tasters 46 kann der Schenkel 2 mit 65 einer nicht gezeigten Verlängerung verbunden werden, die ebenfalls einen Taster aufweist. Die Verlängerung kann am Schenkel 2 mit Schrauben befestigt werden, die mit der Gewindebohrung 44 sowie einer anderen Gewindebohrung
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45 neben dieser verschraubt sind. Die Verwendung der Verlängerung, möglichst von verschiedenen Formen, kann erforderlich werden, wenn das Werkstück 47 eine komplizierte Form aufweist oder Teile besitzt, die nur schwer zugänglich sind.
In der zur Ebene der Fig. 1 senkrechten Richtung ist der Träger 3 dicker als der Schenkel 2, wodurch es möglich wird, an den äusseren Träger 38 mehrere Messköpfe mit entsprechenden Trägern 3 Seite bei Seite anzubringen, ohne gegenseitige Störung der Schenkel 2 der Messköpfe.
Der Messkopf arbeitet wie folgt. Da die Feder 22 als Druckfeder ausgelegt ist, drückt sie den Schenkel 2 so, dass er sich um die durch den Abschnitt 9 darstellende Drehstelle in Linksrichtung dreht und zwar bis zur maximalen Öffnung, die durch die Berührung des Schraubenkopfes 28 mit dem Ende 31 des Abschnittes 4 bestimmt wird.
Durch Lockern der Mutter 35 oder Lösen bzw. Festziehen der Schraube 28 kann die maximale Grösse der Linksdrehung oder Linksauslenkung des Schenkels 2 bestimmt werden. Durch Lockern der Mutter 34 und Justieren der Mutter 33 kann auch die maximale Rechtsdrehung des Schenkels 2 festgelegt werden.
Der Axialdruck der Feder 22 kann durch Lockern der nicht dargestellten Verriegelungsschrauben justiert werden, die in die Gewindebohrungen 25 und 26 verschraubt werden, wodurch auch der Axialabstand der Zylinder 21,23 verändert wird, welche die Auflageflächen für die Enden der Feder 22 bilden.
Die wechselseitige Stellung des Magnetkerns und der Wicklungen des Wandlers 13 kann durch Lockern der nicht dargestellten Schrauben justiert werden, die in den Bohrungen 17,18 verschraubt sind, wodurch der Zylinder 11 und das Gehäuse 15 längs der Bohrung 10 und dem Loch 14 axial versetzt werden. Damit kann der Messkopf durch eine Schablone über die Justierung der Stellung des Wandlerkerns gegenüber den Wicklungen so auf Null gestellt werden, dass er ein Signal nahe Null abgibt, wobei eine nachfolgende Justierung von Potentiometern in der Versorgungs-Verarbei-tungs- und Anzeigegruppe eine Nullanzeige liefert.
Die Berührung des Tasters 46 der Oberfläche des Werkstücks 47 bewirkt eine Rechtsdrehung des Schenkels 2 von der maximalen Öffnung aus, und diese Drehung bewirkt eine Veränderung der wechselseitigen Stellung des beweglichen Magnetkerns und der Wicklungen des Wandlers 13, die mit dem Schenkel 2 und dem Abschnitt 4 verbunden sind. Der Wandler 13 setzt die Veränderung der wechselseitigen Stellung des beweglichen Magnetkerns und der Wicklungen in ein elektrisches Signal durch die Toleranzabweichung des Werkstücks 47 von der Schablone um, die vorher für die Nulleinstellung des Messkopfes verwendet wurde.
Der in den Fign. 3,4 und 5 gezeigte Messkopf, der eine Variante des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 und 2 darstellt, weist ein einstückig ausgeführtes Teil 100 auf, dessen Schenkel 49 sich in Längsrichtung erstreckt, einen Träger 50 am Schenkel 49 sowie einen Verbindungsabschnitt zwischen dem Schenkel 49 und dem Träger 50 auf.
Der Schenkel 49 und der Träger 50 sind prismenförmig, wobei die Querschnitte senkrecht zur Längsrichtung des Schenkels 49 rechteckig sind.
Im Teil 100 ist ein zylinderförmiges Loch oder ein Kanal 52 ausgeformt, dessen Achse senkrecht zur Bildebene der Fig. 3 und zur Längsrichtung des Schenkels 49 verläuft, wobei eine Längsausnehmung 53 mit dem Loch 52 in Verbindung steht, welches den Schenkel 49 vom Träger 50 trennt. Die Oberfläche des Loches bildet einen Bereich 54, der dünner ist als der Schenkel 49 und der Verbindungsteil 51, wobei der Querschnitt dieses Bereiches mit der geringsten Dicke eine Drehstelle für die Auslenkungen der Drehungen des Schenkels 49 gegenüber dem Träger 50 darstellt.
s In dem Träger 50 ist ein durchgehendes Loch 55 ausgeformt, das zusammen mit dem durchgehenden Loch 56 des Verbindungsteils 51 zur Befestigung des Messkopfes an einem nicht gezeigten äusseren Träger in einer ersten Stellung dient. Die Achsen der durchgehenden Löcher 55,56 ver-10 laufen senkrecht zur Bildebene der Fig. 3 und zur Längsrichtung des Schenkels 49.
Wie Fig. 5 zeigt, weist der Verbindungsabschnitt 51 auch zwei Gewindesackbohrungen 57,58 auf, deren Achsen parallel zur Längsrichtung des Schenkels 49 verlaufen und zur is Befestigung des Messkopfes an einem äusseren nicht gezeigten Träger in einer zweiten zur ersten Stellung senkrechten Stellung dienen.
Im Schenkel 49 und Träger 50 sind zwei miteinander fluchtende Löcher 59,60 ausgeformt, die eine Möglichkeit für 20 Axialjustierungen zweier Teile 61,62 eines als Differentialtransformator ausgelegten Wandlers 63 bieten. Die Teile 61, 62 sind am Schenkel 49 bzw. am Träger 50 jeweils mit nicht dargestellten Befestigungsschrauben angebracht, die in Gewindebohrungen 64,65 verschraubt sind, welche mit den 25 Löchern 59,60 in Verbindung stehen. Der Wandler 63 ist praktisch gleich dem Wandler 13 der Fig. 1 und in der gleichen Weise abgedichtet.
Im Schenkel 49 und im Träger 50 sind miteinander fluchtende Löcher oder Kanäle 66,67 ausgeformt, in welchen 30 kleine Zylinder 68,69 untergebracht sind, die axial verstellt werden können und mit Grundflächen ausgestattet sind, welche axiale Auflageflächen für eine Feder 70 bilden. Die Zylinder 68,69 sind am Schenkel 49 und am Träger 50 mit nicht dargestellten Befestigungsschrauben arretiert, die in 3S Bohrungen 71,72 eingesetz sind, welche mit den Löchern oder Kanälen 66,67 in Verbindung stehen. Begrenzungsmittel 73 für die Drehung des Schenkels 49 um die Drehstelle 54 weist eine Schraube 74 mit einem Gewindeschaft 75 auf, der mit Radialspiel durch ein Loch 76 im Träger 50 geführt 40 ist. Der Schaft 75 ist in einer Gewindebohrung 77 des Schenkels 49 verschraubt und mit drei Muttern 78,79,80 gesichert.
Die Begrenzungsmittel 73 arbeiten wie die Begrenzungsmittel 27 und sind daher nicht näher beschrieben.
4s Eine Verlängerung 81 ist am freien Ende des Schenkels 49 mit Schrauben angebracht, von denen nur die Schraube 82 in Fig. 3 gezeigt ist. Diese Schrauben sind in Gewindebohrungen 83,84 des Schenkels 49 verschraubt. Die Verlänge- -rung 81 trägt einen Taster 85, der ein nicht gezeigtes zu messo sendes Werkstück abtastet.
Die Arbeitsweise des Messkopfes der Fign. 3-5 ist gleich der des Messkopfes der Fign. 1 und 2 und wird daher nicht näher beschrieben.
Die vorstehend beschriebenen Messköpfe können weitere ss Änderungen erfahren. Beispielsweise können Schwalbenschwanzführungen oder dergleichen im Steg 5 oder im Träger 50 vorgesehen sein, um die Messköpfe an einem äusseren Träger 38 anzubringen.
Weiter kann auch das zylinderförmige Gehäuse 15 des 60 Wandlers 13 am Abschnitt 4 oder das Gehäuse 62 des Wandlers 63 am Träger 50 nicht justierbar befestigt werden, z.B. mit einem Epoxydharz. In diesem Falle kann die wechselseitige Stellung des Zylinders 11 und des Gehäuses 15 oder der Teile 61,62 dadurch justiert werden, dass nur der Zylinder 11 oder 65 das Teil 61 verstellt wird.
B
1 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

654912 PATENTANSPRÜCHE
1. Messkopf zur Messung der Linearabmessungen mechanischer Werkstücke mit einem Messschenkel, einem an diesem befestigten Taster, der mit dem zu messenden Werkstück in Berührung zu bringen ist, einem Träger zur Abstüt-zung des Schenkels und zur Befestigung des Messkopfes an einem äusseren Träger, einer Drehstelle, welche den Schenkel mit dem Träger verbindet und Drehbewegungen des Schenkels um eine geometrische Achse erlaubt, die senkrecht zum Schenke] verläuft, sodann mit einem Wandler zur Abgabe eines Signals für die Stellung des Schenkels gegenüber dem Träger mit zwei relativ zueinander beweglichen Elementen, die am Schenkel und am Träger befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (2; 49), der Träger (3; 50) und die Drehstelle (9; 54) einstückig ausgeformt sind (1; 100), wobei dieses einstückige Teil einen ersten Abschnitt (2; 49), einen zweiten Abschnitt (4; 50) und einen dritten Abschnitt (6; 51) aufweist, wobei der erste Abschnitt den Schenkel (2; 49) darstellt, der zweite Abschnitt (4; 50) einen Teil des Trägers (3; 50) bildet und neben dem ersten Abschnitt (2; 49) angeordnet ist, indem der dritte Abschnitt (6; 51) den ersten Abschnitt (2; 49) mit dem zweiten Abschnitt (4; 50) im wesentlichen U-förmig verbindet und wobei die Drehstelle im wesentlichen aus einem verdünnten elastisch biegsamen Abschnitt (9; 54) des einstückigen Teils (1; 100) besteht und Bewegungen des Schenkels (2; 49) gegenüber dem zweiten Abschnitt (4; 50) gestattet.
2. Messkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (13; 63) abgedichtet ist.
3. Messkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler (13; 63) eine Dichtung (19) enthält, die mit den beiden Elementen (11,15; 61,62) verbunden ist.
4. Messkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Schenkel (2; 49) und im zweiten Abschnitt (4; 50) miteinander fluchtende Kanäle (10,14; 59,60) ausgeformt sind, in denen axial verstellbar die zwei relativ zueinander beweglichen Elemente (11,15; 61,62) des Wandlers (13; 63) untergebracht sind, und weitere Löcher (17,18; 64,65) ausgeformt sind, welche mit den fluchtenden Kanälen (10,14; 59,60) in Verbindung stehen, um Befestigungsschrauben aufzunehmen, die die beiden beweglichen Elemente ( 11,15; 61,62) am Schenkel (2; 49) und am zweiten Abschnitt (4; 50) befestigen.
5. Messkopf nach Anspruch 4 mit einer eine zweite geometrische Achse bildenden Schraubenfeder, die mit dem Schenkel und dem Träger zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass Auflageelemente (21,23; 68,69) zur AbStützung der Feder (22; 70) vorgesehen sind, dass im Schenkel (2; 49) und im zweiten Abschnitt (4; 50) des Trägers (3; 50) miteinander fluchtende Öffnungen (20,24; 66,67) ausgeformt sind, um die Stütz- und Auflageelemente (21,23; 68,69) mit der Möglichkeit von Axialverstellungen unterzubringen sowie dadurch, dass Bohrungen (25,26; 71,72) mit den Stütz-und Auflageelementen (21,23; 68,69) in Verbindung stehen, um Befestigungsschrauben zur Befestigung der Stütz- und Auflageelemente (21,23; 68,69) aufzunehmen.
6. Messkopf nach Anspruch 1 oder 5 mit Begrenzungsmitteln zur Begrenzung der Drehbewegungen des Schenkels, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel (27; 73) ein mit dem Schenkel (2; 49) verbundenes Element (28; 74) aufweisen, das durch ein Loch (30; 76) des zweiten Abschnittes (4; 50) geführt ist und dass verstellbare Anschlagmittel (33-35; 78-80) mit dem Element der Begrenzungsmittel (27; 73) verbunden sind, um mit zwei entgegengesetzt liegenden Flächen des zweiten Abschnittes (4; 50) zusammenzuwirken.
7. Messkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Element der Begrenzungsmittel (27,73) eine
Schraube (28; 74) mit einem Kopf und einem Gewindeschaft (29; 75) ist, wobei im Schenkel (2; 49) eine Bohrung (32,77) ausgeformt ist, in welcher der Schaft (29,75) verschraubt ist, sowie dadurch, dass die Anschlagmittel den Kopf der s Schraube (28; 74) der Begrenzungsmittel (27,73) und eine erste Mutter (33; 80), die mit dem Schaft (29; 75) verbunden ist, umfassen.
8. Messkopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel eine zweite Mutter (35,78) auf-weisen, um die Schraube (28; 74) der Begrenzungsmittel (27, 73) am Schenkel (2; 49) zu verriegeln und eine dritte Mutter (34; 79), um die erste Mutter (33,80) am Schaft (29; 75) axial zu arretieren.
9. Messkopf nach einem der Ansprüche 1,4 und 6,
is dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Abschnit (50) und im dritten Abschnitt (51) erste Löcher (55,56), die parallel zur erstgenannten geometrischen Achse verlaufen und im dritten Abschnitt (51) zweite Löcher (57,58), die sich parallel zum Schenkel (49) erstrecken, ausgeformt sind, wobei die ersten 20 Löcher (55,56) und die zweiten Löcher (57,58) Befestigungsmittel zur Befestigung des Messkopfes an einem äusseren Träger (38) aufnehmen.
10. Messkopf nach einem der Ansprüche 1,4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) einen Steg (5)
2s aufweist, der senkrecht von Träger (3) wegragt, und dazu bestimmt ist, mit dem äusseren Träger (38) zusammenzuwirken, wobei der Steg (5) einen Schlitz (41) aufweist, um die Berührungszone mit dem äusseren Träger (38) zu verkleinern, und auch durchgehende Löcher oder Kanäle (36,37) 3o zur Unterbringung von Befestigungselementen (39,40).
11. Messkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schenkel (2) eine Gewindebohrung (44) ausgeformt ist, in welche ein Gewindeschaft des Tasters (46) eingeschraubt ist.
3s
12. Messkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass er eine mit dem Schenkel (49) verbundene Verlängerung (81) besitzt, wobei in der Verlängerung (81) und im Schenkel (49) miteinander fluchtende Bohrungen (83) ausgeformt sind, und der Messkopf in diesen Bohrungen Schrauben (82) auf-40 weist, die die Verlängerung (81) am Schenkel (49) befestigen.
13. Messkopf nach einem der Ansprüche 1,4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung des zweiten Abschnittes (4; 50) und des dritten Abschnittes (6; 51) in der Richtung der erstgenannten geometrischen Achse grösser ist 45 als jene des Schenkels (2; 49) in derselben Richtung, um mehrere Messköpfe Seite an Seite anordnen zu können und um eine Berührung zwischen den benachbarten Schenkeln (2; 49) zu verhindern.
CH4496/81A 1980-07-25 1981-07-08 Messkopf zur messung der linearabmessungen mechanischer werkstuecke. CH654912A5 (de)

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