CH654919A5 - Universal-schreibpruefgeraet. - Google Patents

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CH654919A5
CH654919A5 CH638381A CH638381A CH654919A5 CH 654919 A5 CH654919 A5 CH 654919A5 CH 638381 A CH638381 A CH 638381A CH 638381 A CH638381 A CH 638381A CH 654919 A5 CH654919 A5 CH 654919A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
writing
clamping element
cable
gear
lever
Prior art date
Application number
CH638381A
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English (en)
Inventor
Hans Martin
Jochen Klinke
Juergen Luecke
Original Assignee
Wernigerode Getriebewerk Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K15/00Assembling, finishing, or repairing pens
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/24Drives for recording elements and surfaces not covered by G01D5/00

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Universal-Schreibprüfgerät gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Den in der DD-Patentschrift Nr. 63 294 beschriebenen, bekannten Lösungen haften insbesondere folgende Nachteile an:
- Die Schreibgeschwindigkeit kann nur in engen Grenzen verändert werden.
- Eine Veränderung der Schreibstellung des Schreibinstrumentes zur Schreibunterlage ist in engen Grenzen nur in einer Achse durch Schwenken der Schreibunterlage möglich. Um das Schreibinstrument zu verdrehen oder in der zweiten Achse zu verändern, muss bei ausgeschaltetem Prüfgerät eine manuelle Veränderung an der Einspannung vorgenommen werden. Beim praktischen Gebrauch der meisten Schreibinstrumente verändert sich jedoch die Stellung zur Schreibunterlage in drei Ebenen sowohl in Abhängigkeit vom Benutzer als auch während des Schreib- oder Zeichenvorganges ständig.
- Bei den bekannten Geräten wird der Schreibdruck durch Auflagen von Gewichten auf die Aufspannung verändert. Dabei gehen die Massedifferenzen der Schreibinstrumente von vornherein als Fehler in das Ergebnis ein. Durch Veränderung der Schreibstellung treten zusätzliche Fehler beim Schreibdruck auf.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Prüfgerät für Schreibinstrumente zu schaffen, mit dem das Schreibverhalten der Schreibinstrumente, der Verschleiss des Schreibelementes und der Verbrauch der Schreibflüssigkeit oder der Schreibpaste geprüft werden kann und bei dem während des Schreibvorganges die Schreibstellung des Schreibinstrumentes in drei Ebenen gleichzeitig oder in jeder Ebene einzeln in vorgegebenen Bereichen, die dem normalen praktischen Gebrauch entsprechen, verändert werden kann und ausserdem eine Änderung der Schreibgeschwindigkeit und des Schreibdruckes mit vergleichsweise grosser Genauigkeit möglich ist.
Das erfindungsgemässe Universal-Schreibprüfgerät ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet.
Die Dreh- und Neigungsbewegungen können einzeln zu-oder abgeschaltet und wahlweise überlagert werden. Die Geschwindigkeit für die Dreh- und Neigungsbewegungen sind unterschiedlich, so dass bei genügend langem Schreibweg alle praktisch möglichen Schreibstellungen erfasst werden. Der Bereich für die Änderung der Schreibstellung kann an dem Getriebe für die Betätigungsmechanismen eingestellt werden. Unter der Schreibspitze befindet sich ein Papierstreifen, der über angetriebene Transportrollen mit stufenlos regelbarer Geschwindigkeit bewegt werden kann. Dadurch entsteht ein gerader Strich oder durch Zuschaltung des mit der Grundplatte verbundenen Getriebes eine schlau-fenförmige Schreibspur. Die unter dem Papierstreifen befindliche Schreibunterlage kann an die Schreibspitze herangeführt und dann der gewünschte Schreibdruck durch Verschieben eines Gewichtes auf einer geeichten Skala eingestellt werden.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung nachfolgend beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Prinzipdarstellung des Universal-Schreibprüfge-rätes,
Fig. 2 die Draufsicht auf das Schreibprüfgerät gemäss der Fig. 1 mit einem Getriebe zum Antrieb des Betätigungsmechanismus für die Veränderung der Schreibstellung und
Fig. 3 den Betätigungsmechanismus in der Seitenansicht und in einem grösseren Massstab gezeichnet.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel des erfin-dungsgemässen Universal-Schreibprüfgerätes in der Seitenansicht bzw. der Draufsicht. Das Gerät umfasst eine Frontplatte 29, eine nur in der Fig. 1 sichtbare Bodenplatte 30 und eine Zwischenplatte 31. An der Frontplatte ist eine Schreibunterlage 21 über Winkelhebel 32 eines Hebelmechanismus
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24 in der Höhe beweglich gelagert.
Von einer Vorratsrolle 33 ist ein Papierstreifen 19 über mehrere Umlenkrollen und der Schreibunterlage zu einer Antriebsrolle 20 geführt, die mit einer Anpressrolle 34 zusammenwirkt. Die Antriebsrolle 20 wird durch einen regelbaren Motor 35 angetrieben, der nur in der Fig. 1 sichtbar ist.
Eine Schreibinstrumentenaufnahme 1, die in der Fig. 1 von oben, in der Fig. 2 teilweise von der Frontseite und in der Fig. 3 von der Seite her gezeichnet ist, dient zur Aufnahme eines zu prüfenden Schreibinstrumentes 36, z.B. eines Füllfederhalters. Die Schreibinstrumentenaufnahme 1 ist auf einer Grundplatte 2 angeordnet, die längs einer an der Zwischenplatte 31 befestigten Kulissenführung 37 verschiebbar ist, siehe Fig. 3.
Ein oberhalb der Schreibunterlage 21 angeordnetes Spannelement 3 zum Halten des Schreibinstrumentes 36 ist drehbar in einer Büchse 4 gelagert und kann mittels eines mit einer Rückstellfeder 38 versehenen Seilzuges 5 und einem am Spannelement 3 befestigten Hebel 49 um seine Längsachse gedreht werden, siehe Pfeil 26 in der Fig. 2. Über einen zweiten Seilzug 6 mit einer Rückstellfeder 39 und einem parallelogrammartigen Hebelmechanismus 7 kann die Büchse 4 mit dem Spannelement 3 in einer ersten Ebene, siehe Pfeil 27 in der Fig. 3, geschwenkt werden. Der Hebelmechanismus 7 ist auf einer in Lagerböcken 8 gelagerten Welle 40 angeordnet, so dass durch Drehen der Welle mittels eines Hebels 9 durch einen dritten mit einer Rückstellfeder 41 versehenen Seilzug 10 das Spannelement 3 in einer zweiten Ebene, siehe Pfeil 28 in der Fig. 1, geschwenkt werden kann.
Die Schreibinstrumentenaufnahme 1 ist über die drei genannten Seilzüge 5,6 und 10 mit einem Getriebe 11 wirkverbunden, welches zum Erteilen einer schlaufenförmigen Bewegung in der Form einer Acht an das Spannelement 3 dient. Das Getriebe 11 umfasst ein durch einen Getriebemotor 25 angetriebenes Antriebsrad 12, das vorzugsweise als Reibrad ausgebildet ist, an dessen Umfang drei Reibräder 16 abrollen können, von denen in den Fig. 1 und 2 nur eines sichtbar ist. Das Getriebe weist drei gleiche übereinander angeordnete Einheiten auf, von denen je eine einem der Zugseile 5,6 bzw. 10 zugeordnet und in den Fig. 1 und 2 nur die dem Zugseil 5 zugeordnete Einheit sichtbar ist. Jede dieser Einheiten umfasst einen in Stützen 42 verschiebbar gelagerten Schieber 14, an dem ein Schneckengetriebe 15 angeordnet ist. Auf die Schneckenwelle ist eines der Reibräder 16 und auf die Schneckenradwelle ist eine Exzenterscheibe 18 mit radial verstellbaren Zapfen 17 zum Befestigen 5 der betreffenden Enden der Seilzüge 5,6 bzw. 10 aufgesetzt. Jede der genannten Einheiten weist einen Schalthebel 13,
eine Schubstange 43 und eine Rückzugfeder 44 auf, wobei der Schalthebel 13 und die Schubstange in der Fig. 1 und die Rückzugfeder 44 nur in der Fig. 2 dargestellt sind.
io Durch Betätigen des Schalthebels 13 kann das betreffende Reibrad 16 mit dem Antriebsrad 12 in Berührung gebracht werden.
Die Durchmesser der Reibräder 16 sind unterschiedlich gross und die Verhältnisse des Durchmessers des Antriebs-15 rades zu den Durchmessern der Reibräder sind Primzahlen, damit die Geschwindigkeit der Dreh- und Neigungsbewegungen unterschiedlich sind, so dass praktisch alle möglichen Schreibstellungen erfasst werden.
Wie weiter oben schon erwähnt, ist die Schreibunterlage an 20 den einen Schenkel der Winkelhebel 32 angeordnet, die um ihre Scheitelbereiche an der Frontplatte schwenkbar gelagert sind. Die anderen Schenkel der Winkelhebel 32 sind mit einem Hebel 45 beweglich miteinander verbunden. Ein Ende eines Schwenkhebels 46 liegt an einer Stirnseite des Hebels 45 25 an. Das andere Ende des schwenkbar an der Frontplatte 2 gelagerten Schwenkhebels ist von einer Stange 22 durchsetzt, siehe Fig. 1. Auf der Stange 22 sind Gewichte 23 zum Einstellen der Kraft, mit welcher die Schreibunterlage 21 gegen die Spitze des Schreibinstrumentes 36 gedrückt wird, längs so verschiebbar angeordnet. An einer Skala 47 kann der Schreibdruck abgelesen bzw. eingestellt werden.
Mit dem oben beschriebenen Gerät zur Prüfung der Schreibeigenschaften aller gebräuchlichen Schreibinstrumente, insbesondere Füllfederhalterund einschliesslich 35 Tuschezeichengeräte, kann sowohl ein gerader Strich als auch eine schlaufenförmige Schreibspur wie bei den bekannten Geräten geschrieben werden. Dabei werden die Schreibstellung des Schreibinstrumentes zur Schreibunterlage, die Schreibgeschwindigkeit und der Schreibdruck in 40 allen beim normalen praktischen Gebrauch der Schreibinstrumente auftretenden Bereichen unter Ausschluss der Nachteile der bekannten Lösungen verändert.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

654919 PATENTANSPRÜCHE
1. Universal-Schreibprüfgerät für Schreibinstrumente, insbesondere für Füllfederhalter, zum Prüfen der Schreibeigenschaften des Schreibinstrumentes bei unterschiedlichen Schreibbedingungen, mit einer ein über einer Schreibunterlage (21) angeordnetes Spannelement (3) zum Halten des Schreibinstrumentes aufweisenden Schreibinstrumentenauf-nahme (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibinstru-mentenaufnahme (1) mit einem Getriebe (11) über Seilzüge (5,6,10) wirk verbunden und auf einer Grundplatte (2) in Lagerböcken (8) gelagert ist, dass das Spannelement (3) in. einer in zwei Ebenen verschwenkbaren Büchse (4) drehbar gelagert ist, dass das Getriebe (11) für jeden Seilzug einen Schalthebel (13), einen Schieber (14) mit einer Rückzugfeder (44), ein am Schieber angeordnetes Schneckengetriebe (15) und ein mit dem Schneckengetriebe drehverbundenes Reibrad (16) aufweist, und dass eine durch einen regelbaren Motor (35) antreibbare Antriebsrolle (20) zum Bewegen eines Papierstreifens (19) über die Schreibunterlage (21) und ein Hebelmechanismus (24) zum Drücken der Schreibunterlage (21) in Richtung zum Spannelement vorhanden sind, wobei der Schreibdruck einstellbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibinstrumentenaufnahme (1) einen schwenkbar mit der Grundplatte (2) verbundenen weiteren parallelogrammartigen Hebelmechanismus (7) umfasst, dass der erste mit einer Rückzugfeder (38) versehene Seilzug (5) zum Drehen des Spannelementes (3) um seine Längsachse mit einem am Spannelement befestigten Hebel (48) verbunden ist, und dass der zweite mit einer Rückstellfeder (39) versehene Seilzug (6) zum Verschwenken des Spannelementes (3) in der ersten Ebene mit dem weiteren Hebelmechanismus (7) und der dritte mit einer Rückstellfeder (41) versehene Seilzug (10) zum Verschwenken des Spannelementes (3) in der zweiten Ebene an einem Hebel (9) des weiteren Hebelmechanismus (7) verbunden sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von den Schneckengetrieben (15) antreibbare Exzenterscheiben (18) vorhanden sind, dass auf jeder Exzenterscheibe ein radial verstellbarer Zapfen (17) angeordnet ist, und dass jeder der Zapfen mit einem der Seilzüge (5,6,10) verbunden ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (11) ein durch einen Getriebemotor (25) antreibbares Antriebsrad (12) und Mittel (13,43,44) zum wahlweisen Pressen wenigstens eines der Reibräder (16) an das Antriebsrad (12) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibräder (16) unterschiedlich grosse Durchmesser aufweisen und dass die Verhältnisse zwischen dem Durchmesser des Antriebsrades (12) und den Durchmessern der Reibräder (16) Primzahlen sind.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf den Hebelmechanismus (24) zum Drücken der Schreibunterlage (21) in Richtung des Spannelementes (3) einwirkende Stange (22) vorhanden ist, dass auf der Stange (22) in ihrer Längsrichtung verschiebbare Gewichte (23) zum Einstellen des Schreibdruckes angeordnet sind, und dass eine Skala (47) zum Ablesen des eingestellten Schreibdruckes vorhanden ist.
CH638381A 1980-10-06 1981-10-05 Universal-schreibpruefgeraet. CH654919A5 (de)

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