CH654980A5 - Poison rat bait and process for its preparation - Google Patents

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CH654980A5
CH654980A5 CH63383A CH63383A CH654980A5 CH 654980 A5 CH654980 A5 CH 654980A5 CH 63383 A CH63383 A CH 63383A CH 63383 A CH63383 A CH 63383A CH 654980 A5 CH654980 A5 CH 654980A5
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CH
Switzerland
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weight
bait
poison
mass
scilliroside
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Application number
CH63383A
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English (en)
Inventor
Gervin Dr Marches
Original Assignee
Inst Igiena Sanatate Publica
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/002Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits
    • A01N25/004Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits rodenticidal

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Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Rattengiftköder in fester Stangenform mit dem Meerzwiebel-Glykosid Scillirosid als   Giftwirkstoff in    einer Fressmischung mit Paraffin und Dextrin, gekennzeichnet durch folgende Bestandteile:
0,05 bis 0,1 Gew% Scillirosid
33 Gew% grobkörniges Getreideschrot
39,90 bis 39,95 Gew% Dextrin und
27 Gew% Paraffin.



   2. Verfahren zur Herstellung eines Rattengiftköders in fester Stangenform mit dem Meerzwiebel-Glykosid Scillirosid als Giftwirkstoffin einer Fressmischung mit Paraffin und Dextrin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 27 Gew% Weiss-Paraffin geschmolzen, 39,95 Gew% Dextrin zugesetzt und unter Erhitzung homogen verrührt, dann 0,05 Gew% Scillirosid eingerührt und schliesslich 33 Gew% einer Fressmischung aus 25 Gew% Maisschrot, 25 Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie zugesetzt werden, worauf die Masse in Stangenform gegossen und erkalten gelassen wird.



   3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ködermasse das Ende eines Drahthakens eingegossen wird.



   Die Erfindung betrifft einen Rattengiftköder in Stangenform zur Bekämpfung von Nagetieren sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.



   Derartige blockförmige Rattengiftköder sind an sich bekannt. Diese bestehen aber gewöhnlich aus einem einzigen, ausschliesslich mehligem Fressmaterial und enthalten als   Giftwirkstoff ein    als Antikoagulantium wirkendes Rattengift aus der 4-Hydroxycumarin-Klasse. Fressbestandteile aus einer einzigen Nahrungsart und insbesondere ihre mehlige Beschaffenheit haben aber den Nachteil, dass diese Materalien nicht den physiologischen Eigenschaften der Nagetiere entsprechen, so dass sie nicht attraktiv sind und folglich von diesen Tieren nur schwer angenommen werden.



   Solche mehligen Fressbestandteile haben weiterhin den Nachteil, dass sie einerseits nicht das für Nagetiere physiologisch unentbehrliche Nagen zwecks notwendiger Abwetzung der immer nachwachsenden Zähne erfordern und andererseits, dass durch das übliche Nagen dieses Fressmaterials das mehlige und viel zu feine Nageprodukt von den Tieren nicht geschluckt werden kann. Es wird im Gegenteil verstreut, was zu unvermeidlichen Verlusten führt und gleichzeitig Vergiftungsgefahr der Umgebung bewirkt.



   Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Rattengift köders in Stangenform, welcher die vorerwähnten Nachteile dadurch vermeidet, dass er   nveckmässig    grobkörnig, wasserabstossend, attraktiv für Nagetiere, jedoch nicht anziehend noch fressbar für Haustiere ist.



   Ein solcher Rattengiftköder ist hierzu erfindungsgemäss gekennzeichnet durch folgende Bestandteile:
0,05 bis 0,1 Gew% Scillirosid
33 Gew% grobkörniges Getreideschrot
39,90 bis 39,95 Gew% Dextrin und
27 Gew% Paraffin.



   Das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Ratten giftköders ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass 27 Gew% Weiss-Paraffin geschmolzen, 39,95 Gew%
Dextrin zugesetzt und unter Erhitzung homogen verrührt, dann 0,05 Gew% Scillirosid eingerührt und schliesslich 33
Gew% einer Fressmischung aus 25 Gew% Maisschrot, 25
Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie zugesetzt werden, worauf die Masse in Stangenform gegossen und erkalten gelassen wird.



   In diese Ködermasse kann das Ende eines Drahthakens eingegossen werden, womit der Stangenköder an einer bestimmten Stelle verankert und gegen Verschleppen gesichert werden kann.



   Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel für die praktische Herstellung eines Rattengiftköders nach der Erfindung unter Verwendung einer Giessform gemäss beigefügter Zeichnung beschrieben, welche eine perspektivische Draufsicht auf eine solche Form zeigt.



   Danach besteht die Form aus einem quaderförmigen, ein- oder mehrzelligen Hohlraum, der nach oben offen sein kann und dessen Boden und vertikale Seitenwände 1 mit einer nicht haftenden Schicht aus beispielsweise einem metallischen oder glasartigen Werkstoff versehen oder auch aus einem solchen Werkstoff gefertigt sind.



   An den jeweiligen Zellenenden werden zwischen den Seitenwänden und am Boden Blöcke 3 von Schrauben mit Flügelmuttern 2 gehalten, die durch die Seitenwände 1 und den Boden geführt sind. Diese Blöcke 3 sind nach Lösung der Schrauben herausnehmbar und weisen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel axiale, parallel zu den Seitenwänden und dem Boden verlaufende Durchbohrungen 4 auf, durch welche die Enden von Drahthaken geführt werden können, die in die Ködermasse eingegossen werden sollen.



   Die Abmessungen der einzelnen Zellen betragen zweckmässigerweise 10 x 4 x 4 oder auch 8 x 2,5 x 2,5 cm.



   Zur Herstellung der Giftködermasse wird in einem emaillierten Gefäss unter dauernder starker Erwärmung zunächst die proportionale Menge von 27 Gew% Weiss-Paraffin zum Schmelzen gebracht und dem geschmolzenen Paraffin der entsprechende Gewichtsanteil von 39,95 Gew% Dextrin beigemengt, wobei die heisse Masse bis zur vollständigen Homogenität der beiden Bestandteile dauernd gerührt wird.



  Unter weiterem Rühren und Mischen wird dann die entsprechende Menge eines Scillirosid-Konzentrates zugesetzt, um die erforderliche Wirkstoffkonzentration von 0,05 Gew% zu erhalten. Zuletzt werden dann 33 Gew% der Fressmischung beigemengt, welche einen Gehalt von 25 Gew% Maisschrot, 25 Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in einer Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie aufweist. Nachdem durch dauerndes Mischen und Rühren eine vollständige Homogenität der Bestandteile in der Ködermasse erzielt ist, wird diese dickflüssige Masse in heissem Zustand in die quaderförmigen Zellen der Giessform gegossen.



  Dabei kann an einem der Zellenenden in die flüssige Ködermasse ein kleiner Drahthenkel eingesetzt werden, der dann später die notwendige Verankerung des Köders beim Auslegen ermöglicht.



   Durch eine rüttelnde Bewegung der Form gleich nach dem Eingiessen der Masse bis zum Beginn der Härtung wird eine zweckmässige Sackung der dickflüssigen Masse bewirkt.



  Nach einem langsamen Erkalten unter gleichzeitiger Verhärtung erhält man einen festen, harten quaderförmigen Köder mit einem Gewicht von 100 oder 200 g Gewicht.



   Dieser feste Giftköder in Stangenform stellt durch seine wasserabstossende Eigenschaft und seine allgemeine physische Resistenz sowie gleichzeitig seine langdauernde Wirkungsstabilität einen Dauerköder dar, welcher sich für eine weit verbreitete Anwendung unter sehr verschiedenen klimatischen als auch Gelände- und Ortsbedingungen eignet. Dieser stangenförmige Giftköder enthält als Wirkstoff eine äus serst geringe und dennoch gut wirkende Giftkonzentration des Glykosids Scillirosid. Dieser Wirkstoff ist ein schockwirksames neuro- und cardio-toxisches Gift, das aber infolge seiner stark emetischen Wirkung nur für Nagetiere tödlich  



  ist, weil diese Tiere nicht erbrechen und somit die Giftresorption im Organismus nicht verhindern können. Die letale Wirkung dieses Giftes tritt bei Nagetieren im Verlauf von 20 bis 30 Minuten nach seiner Einnahme ein.



   Die Bestandteile des stangenförmigen Giftköders bewirken durch ihren spezifischen Nährwert sowie durch ihre an die bevorzugte Nahrungsaufnahme der Nagetiere physiologisch angepassten Eigenschaften, dass der Köder für diese Tiere attraktiv und auch angenommen wird. So ist der Köderbestandteil Dextrin durch seinen Zuckergehalt sehr nahrhaft, besitzt aber ausserdem eine bemerkenswerte antimykotische Wirkung und ist gleichzeitig ein zweckmässig sehr guter Klebstoff, was zu einer langdauernden Resistenz des Köders erheblich beiträgt. Das Maisschrot ist reich an Vitamin E, welches die äusserst vermehrungsfähigen Nagetiere sehr benötigen wegen dessen anregender Rolle im physiologischen Prozess der Spermatogenesis. Der Ölgehalt in den Maiskörnern liefert andererseits bedeutende, von den Nagetieren sehr gesuchte energetische Elemente.



   Der Giftköder in Stangenform ist ein kompakter Fressköder, der ein grobkörniges Fressmaterial enthält, welches gewöhnlich vollständig von den Nagetieren verzehrt wird. Er ist gleichzeitig dauerhaft und wasserabstossend, was die Gefahr seiner Zersetzung, selbst unter feuchten Umweltbedingungen, ausschliesst.



   Dieser Giftköder in Stangenform ist zur Anwendung in den verschiedensten Bereichen geeignet, die von Nagetieren befallen sind. Zu seiner Anwendung wird der stangenförmige Köder nach Entfernung der Verpackung einfach in Wohn- oder Nebenräumen sowie auch ausserhalb von Wohnhäusern im Freien ausgelegt, und zwar vorzugsweise an feuchten oder nassen Stellen, wie Kanalisationsrinnen, Abflussgruben, Sammelbecken, Aborte, Viehstallungen, Kellerräume, Garagen, Treibhäuser usw., wo Nagetiere auftreten können. Um das besonders bei Ratten übliche Verschleppen des Köders zu verhindern, wird dieser mittels eines Drahtes, den man an dem erwähnten Haken befestigt, an der Auslegestelle verankert. Da sich der Köder nicht zersetzt und langdauernd aktiv wirkt, kann er auch lange ausgelegt bleiben, bis er vollständig aufgefressen ist.



   Verschiedene Versuche, die in von Nagetieren stark befallenen Bereichen durchgeführt wurden, insbesondere in Kanalisationsbereichen, haben ergeben, dass die hier verankerten und angefressenen Köder sich viele Monate hindurch physisch und toxisch unversehrt erhalten haben. Es gelang dadurch, solche stark verseuchten Bereiche während einer Auslegezeit von 2 bis 3 Monaten gänzlich rattenfrei zu machen.



   Der stangenförmige Giftköder nach der Erfindung weist folgende Vorteile auf: eine langdauernde aktive rattentötende Wirkung, langdauernde Resistenz gegenüber klimatischen und physischen Zersetzungsfaktoren, wasserabstossende Eigenschaften, eine hohe Tilgungswirkung in jeder Art von befallenen Bereichen, da ein einziger Stangenköder zur Vertilgung von 150 bis 200 Ratten genügt, er ist ohne jede Vergiftungsgefahr leicht aufzubewahren, zu speichern, zu versenden, zu handhaben und anzuwenden, dank der geringen Wirkstoffkonzentration wirkt er nicht abstossend für die Nagetiere, denn der bittere Eigengeschmack des Giftes ist durch die anderen enthaltenen Bestandteile zweckmässig getarnt, er ist durch seine kantige Stangenform und die enthaltenen Fressbestandteile den physiologischen Eigenschaften und der bevorzugten Nahrungsaufnahme der Nagetiere angepasst, 

   er ist nur toxisch für Nagetiere und gefahrlos für Mensch und Haustier. 

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Rattengiftköder in fester Stangenform mit dem Meerzwiebel-Glykosid Scillirosid als Giftwirkstoff in einer Fressmischung mit Paraffin und Dextrin, gekennzeichnet durch folgende Bestandteile: 0,05 bis 0,1 Gew% Scillirosid 33 Gew% grobkörniges Getreideschrot 39,90 bis 39,95 Gew% Dextrin und 27 Gew% Paraffin.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Rattengiftköders in fester Stangenform mit dem Meerzwiebel-Glykosid Scillirosid als Giftwirkstoffin einer Fressmischung mit Paraffin und Dextrin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 27 Gew% Weiss-Paraffin geschmolzen, 39,95 Gew% Dextrin zugesetzt und unter Erhitzung homogen verrührt, dann 0,05 Gew% Scillirosid eingerührt und schliesslich 33 Gew% einer Fressmischung aus 25 Gew% Maisschrot, 25 Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie zugesetzt werden, worauf die Masse in Stangenform gegossen und erkalten gelassen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ködermasse das Ende eines Drahthakens eingegossen wird.
    Die Erfindung betrifft einen Rattengiftköder in Stangenform zur Bekämpfung von Nagetieren sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
    Derartige blockförmige Rattengiftköder sind an sich bekannt. Diese bestehen aber gewöhnlich aus einem einzigen, ausschliesslich mehligem Fressmaterial und enthalten als Giftwirkstoff ein als Antikoagulantium wirkendes Rattengift aus der 4-Hydroxycumarin-Klasse. Fressbestandteile aus einer einzigen Nahrungsart und insbesondere ihre mehlige Beschaffenheit haben aber den Nachteil, dass diese Materalien nicht den physiologischen Eigenschaften der Nagetiere entsprechen, so dass sie nicht attraktiv sind und folglich von diesen Tieren nur schwer angenommen werden.
    Solche mehligen Fressbestandteile haben weiterhin den Nachteil, dass sie einerseits nicht das für Nagetiere physiologisch unentbehrliche Nagen zwecks notwendiger Abwetzung der immer nachwachsenden Zähne erfordern und andererseits, dass durch das übliche Nagen dieses Fressmaterials das mehlige und viel zu feine Nageprodukt von den Tieren nicht geschluckt werden kann. Es wird im Gegenteil verstreut, was zu unvermeidlichen Verlusten führt und gleichzeitig Vergiftungsgefahr der Umgebung bewirkt.
    Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Rattengift köders in Stangenform, welcher die vorerwähnten Nachteile dadurch vermeidet, dass er nveckmässig grobkörnig, wasserabstossend, attraktiv für Nagetiere, jedoch nicht anziehend noch fressbar für Haustiere ist.
    Ein solcher Rattengiftköder ist hierzu erfindungsgemäss gekennzeichnet durch folgende Bestandteile: 0,05 bis 0,1 Gew% Scillirosid 33 Gew% grobkörniges Getreideschrot 39,90 bis 39,95 Gew% Dextrin und 27 Gew% Paraffin.
    Das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Ratten giftköders ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass 27 Gew% Weiss-Paraffin geschmolzen, 39,95 Gew% Dextrin zugesetzt und unter Erhitzung homogen verrührt, dann 0,05 Gew% Scillirosid eingerührt und schliesslich 33 Gew% einer Fressmischung aus 25 Gew% Maisschrot, 25 Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie zugesetzt werden, worauf die Masse in Stangenform gegossen und erkalten gelassen wird.
    In diese Ködermasse kann das Ende eines Drahthakens eingegossen werden, womit der Stangenköder an einer bestimmten Stelle verankert und gegen Verschleppen gesichert werden kann.
    Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel für die praktische Herstellung eines Rattengiftköders nach der Erfindung unter Verwendung einer Giessform gemäss beigefügter Zeichnung beschrieben, welche eine perspektivische Draufsicht auf eine solche Form zeigt.
    Danach besteht die Form aus einem quaderförmigen, ein- oder mehrzelligen Hohlraum, der nach oben offen sein kann und dessen Boden und vertikale Seitenwände 1 mit einer nicht haftenden Schicht aus beispielsweise einem metallischen oder glasartigen Werkstoff versehen oder auch aus einem solchen Werkstoff gefertigt sind.
    An den jeweiligen Zellenenden werden zwischen den Seitenwänden und am Boden Blöcke 3 von Schrauben mit Flügelmuttern 2 gehalten, die durch die Seitenwände 1 und den Boden geführt sind. Diese Blöcke 3 sind nach Lösung der Schrauben herausnehmbar und weisen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel axiale, parallel zu den Seitenwänden und dem Boden verlaufende Durchbohrungen 4 auf, durch welche die Enden von Drahthaken geführt werden können, die in die Ködermasse eingegossen werden sollen.
    Die Abmessungen der einzelnen Zellen betragen zweckmässigerweise 10 x 4 x 4 oder auch 8 x 2,5 x 2,5 cm.
    Zur Herstellung der Giftködermasse wird in einem emaillierten Gefäss unter dauernder starker Erwärmung zunächst die proportionale Menge von 27 Gew% Weiss-Paraffin zum Schmelzen gebracht und dem geschmolzenen Paraffin der entsprechende Gewichtsanteil von 39,95 Gew% Dextrin beigemengt, wobei die heisse Masse bis zur vollständigen Homogenität der beiden Bestandteile dauernd gerührt wird.
    Unter weiterem Rühren und Mischen wird dann die entsprechende Menge eines Scillirosid-Konzentrates zugesetzt, um die erforderliche Wirkstoffkonzentration von 0,05 Gew% zu erhalten. Zuletzt werden dann 33 Gew% der Fressmischung beigemengt, welche einen Gehalt von 25 Gew% Maisschrot, 25 Gew% Kornschrot, 25 Gew% Gerstenschrot in einer Teilchengrösse von 3 bis 5 mm und 25 Gew% Maiskleie aufweist. Nachdem durch dauerndes Mischen und Rühren eine vollständige Homogenität der Bestandteile in der Ködermasse erzielt ist, wird diese dickflüssige Masse in heissem Zustand in die quaderförmigen Zellen der Giessform gegossen.
    Dabei kann an einem der Zellenenden in die flüssige Ködermasse ein kleiner Drahthenkel eingesetzt werden, der dann später die notwendige Verankerung des Köders beim Auslegen ermöglicht.
    Durch eine rüttelnde Bewegung der Form gleich nach dem Eingiessen der Masse bis zum Beginn der Härtung wird eine zweckmässige Sackung der dickflüssigen Masse bewirkt.
    Nach einem langsamen Erkalten unter gleichzeitiger Verhärtung erhält man einen festen, harten quaderförmigen Köder mit einem Gewicht von 100 oder 200 g Gewicht.
    Dieser feste Giftköder in Stangenform stellt durch seine wasserabstossende Eigenschaft und seine allgemeine physische Resistenz sowie gleichzeitig seine langdauernde Wirkungsstabilität einen Dauerköder dar, welcher sich für eine weit verbreitete Anwendung unter sehr verschiedenen klimatischen als auch Gelände- und Ortsbedingungen eignet. Dieser stangenförmige Giftköder enthält als Wirkstoff eine äus serst geringe und dennoch gut wirkende Giftkonzentration des Glykosids Scillirosid. Dieser Wirkstoff ist ein schockwirksames neuro- und cardio-toxisches Gift, das aber infolge seiner stark emetischen Wirkung nur für Nagetiere tödlich **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH63383A 1982-03-17 1983-02-04 Poison rat bait and process for its preparation CH654980A5 (en)

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RO (1) RO80545B1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1993007749A1 (en) * 1991-10-23 1993-04-29 Akzo Nobel N.V. Pest control compositions
US5449514A (en) * 1990-09-11 1995-09-12 Liphatech, Inc. Bait block
WO1999002035A1 (fr) * 1997-07-07 1999-01-21 Richard Alan Schofel Appat rodenticide et procede de preparation

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5449514A (en) * 1990-09-11 1995-09-12 Liphatech, Inc. Bait block
WO1993007749A1 (en) * 1991-10-23 1993-04-29 Akzo Nobel N.V. Pest control compositions
WO1999002035A1 (fr) * 1997-07-07 1999-01-21 Richard Alan Schofel Appat rodenticide et procede de preparation

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RO80545A3 (ro) 1984-03-15
RO80545B1 (ro) 1984-03-30

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