CH655060A5 - Protective cover with adjustable spine width and use thereof - Google Patents
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **. PATENTANSPRÜCHE 1. Schutzumschlag mit regelbarer Rückenbreite für die Aufbewahrung von einer Anzahl Einzelblätter und/oder gehefteten Akten in der Form eines gebundenen Heftes, bestehend aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rückenteil, dessen Innenseite mit einer thermoplastischen Kunstharzkleberschicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rükkenteil selbst aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht. 2. Schutzumschlag gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil aus einem Streifen eines thermoplastischen, bei Raumtemperatur im wesentlichen steifen Kunststoffs besteht. 3. Schutzumschlag gemäss Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil aus einem Streifen aus Polyvinylchlorid besteht. 4. Schutzumschlag nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Umschlagdeckel und der hintere Umschlagdeckel durch Warmschweissen mit dem Rückenteil verbunden sind. 5. Verwendung des Schutzumschlages nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Herstellung eines gebundenen Heftes, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff des Rückenteils unter der Einwirkung der Wärme, mit welcher der thermoplastische Kunstharzkleber für die Bindung der Blätter und/oder Akten aktiviert wird, geschmeidig gemacht und unter Bildung von zwei parallelen Biegefalten, deren Abstand der Dicke der einzubindenden Blätter und/oder Akten entspricht, um diese gelegt wird, derart, dass nach dem Erkalten auf Raumtemperatur ein der genannten Dicke genau angepasster Rücken mit zwei seitlichen Biegefalten gebildet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft einen vorgeschlichteten Schutzumschlag mit regelbarer Rückenbreite für die Aufbewahrung von einer Anzahl Einzelblätter und/oder gehefteten Akten in der Form eines gebundenen Heftes, wobei dieser Schutzumschlag aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rükkenteil, dessen Innenseite mit einer Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebers versehen ist, besteht. Ferner betrifft die Erfindung eine Verwendung des Schutzumschlags zur Herstellung eines gebundenen Hefts. Aus der französischen Patentschrift FR-A-2 189 215 ist eine vorgeschlichtete Schutzhülle mit einem gegebenen Format bekannt, mit Hilfe derselben auch ein Nichtfachmann Dokumente einbinden kann. Diese Schutzhülle besteht aus zwei steifen oder flexiblen Deckeln, in der Regel aus einem widerstandfähigen Papier oder einem Kunststoff, und einem diese Deckel verbindenden Rückenteil, dessen Innnenseite mit einem thermoplastischen Kunstharzkleber beschichtet ist, welcher bei Raumtemperatur keine Klebeeigenschaften besitzt, jedoch durch Hitze aktiviert werden kann. Das Einbinden von Dokumenten lässt sich relativ leicht bewerkstelligen, indem man die Einzelblätter zusammenlegt, auf einer glatten Unterlage gleichmässig ausrichtet und dieselben dann in die Schutzhülle einlegt und die Klebeschicht auf dem Rückenteil mit Hilfe einer in jedem Büro oder Haushalt verfügbaren Wärmequelle aktiviert. Während des Einbindens in diese bekannte Schutzhülle müssen die zusammengelegten Blätter jedoch einer wellenartigen Bewegung unterworfen werden, um einen zufriedenstellenden Kontakt mit der aktivierten Kleberschicht herzustellen und eine genügende Haftverbindung zu erreichen. Um einen strapazierfähigeren Umschlag zu erhalten, kann auch eine Schutzhülle mit steifem Rückenteil verwendet werden. Diese bekannte Schutzhülle kann jedoch nur zur Herstellung von Akten einer bestimmten Dicke oder Höhe verwandt werden, da die Breite des aus einem steifen Material hergestellten Rückenteils nicht veränderlich ist. Aus der U. S. Patentschrift 3 954 548 ist ein auf eine Spule aufgerolltes Klebeband mit einer relativ dicken Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebemittels bekannt. Dieses Klebeband wird in einer speziellen Apparatur erwärmt und auf eine der Seitenflächen eines einzubindenden Blattstapels aufgeklebt. Wenn das Klebeband breiter als die zu klebende Seitenfläche ist, kann dasselbe zu beiden Seiten auf die Aussendeckel umgeschlagen werden. Nach der Abkühlung auf Raumtemperatur erhält man einen durch einen steifen Rücken fest zusammengehaltenen Blattstapel. Auf solche Art und Weise gebundene Dokumente machen einen gepflegten Eindruck und der Einband ist sehr widerstandsfähig gegenüber den üblichen Handhabungen. Das Einbinden muss jedoch durch einen Fachmann vorgenommen werden und verlangt eine kostspielige Apparatur, die sich nur durch eine serienmässige Verwendung amortisieren lässt. Ausserdem kann ein laut diesem Verfahren hergestellter Einband nicht mehr auseinander genommen werden, um gegebenenfalls einzelne Blätter auszusortieren oder einzufügen. Schlussendlich ist aus der belgischen Patentschrift Nr. 869 886 ein Universalschutzumschlag bekannt, dessen Rükkenteil auf der Innenseite ebenfalls mit einem thermoplastischen Kunstharzkleber beschichtet ist. Dieser einen vorderen Deckel und einen hinteren Deckel verbindende Rückenteil besteht aus einem Streifen aus einer biegsamen Kunststofffolie. Die Verwendung eines biegsamen Rückenteils gemäss dem genannten belgischen Patent Nr. 869 886 bringt jedoch Nachteile mit sich. Ein mit Hilfe einer derartigen Schutzhülle mit biegsamem Rückenteil hergestellter Einband besitzt in vielen Fällen, insbesonders wenn der gebundene Blattstapel eine gewisse Dicke übersteigt, eine ungenügende Festigkeit. Ausserdem führt ein derartiger biegsamer Rückenteil bei der Handhabung der gebundenen Dokumente zu der Bildung von Falten, die den Einbandrücken über kurz oder lang beschädigen können. Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, den vorgenannten Nachteilen abzuhelfen. Diese Aufgabe wird mit einem Schutzumschlag zum Binden von Einzelblättern und/ oder gehefteten Akten in Form eines Heftes oder einer Broschüre gelöst, welcher aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rükkenteil, dessen Innenseite mit einer Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebers versehen ist, besteht, dessen Rükkenteil selbst aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht. Dies erlaubt die Verwendung des Schutzumschlags zur Herstellung eines gebundenen Hefts, wobei der thermoplastische Kunststoff des Rückenteils unter der Einwirkung der Wärme, mit welcher der thermoplastische Kunstharzkleber für die Bindung der Blätter und/oder Akten aktiviert wird, geschmeidig gemacht und unter Bildung von zwei parallelen Biegefalten, deren Abstand der Dicke der einzubindenden Blätter und/oder Akten entspricht. um diese gelegt wird, derart, dass nach dem Erkalten auf Raumtemperatur ein der genannten Dicke genau angepasster Rücken mit zwei seitlichen Biegefalten gebildet wird. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Rük kenteil des erfindungsgemässen Schutzumschlags aus einem Streifen eines thermoplastischen, bei Raumtemperatur im wesentlichen steifen, Kunststoffs, insbesonders aus einem Streifen aus Polyvinylchlorid. Das vordere und das hintere Deckblatt bestehen bevorzugt ebenfalls aus Polyvinylchlorid, wobei dieselben steif oder biegsam sein und aus Transparentfolie oder Opakfolie hergestellt sein können. Aus Kunststoff hergestellte Umschlagdeckel werden vorteilhaft durch Warmkleben oder Warmschweissen mit dem Rückenteil verbunden. Die thermoplastische Kunstharzkleberschicht wird bevorzugt mit Hilfe einer geheizten Breitschlitzdüse auf die Innenseite des Rückenteils aufgebracht. Der verwendete Kunstharzkleber besitzt bei Raumtemperatur praktisch keine Klebeeigenschaften. Wird der Schutzumschlag auf eine Temperatur zwischen 80 und 120 "C erhitzt, erweicht das Kunstharz, wird fliessfähig und verteilt sich zum Teil auf die freistehenden Seitenkanten der gestapelten Blätter und/oder Akten. Bevorzugt wird ein Kunstharzkleber verwandt, der gegebenenfalls eine oder mehrere spätere Erwärmungen ohne Schaden überstehen kann. Mit einer derartigen Ausführungsform besteht die Möglichkeit, durch erneutes Erwärmen oder Erhitzen des Schutzumschlags darin eingebundene Blätter zu entnehmen oder auszutauschen oder weitere Dokumente einzufügen, wobei der Rückenteil sich der jeweils gegebenen Dicke des Blattoder Aktenstapels anpasst. Der erfindungsgemässe Schutzumschlag kommt infolgedessen insbesonders in Betracht für das Einbinden von Dokumenten in der Form von Heften oder Broschüren, mit dem besonderen Vorteil, dass das Heraustrennen bestimmter Teile oder das Einfügen weiterer Dokumente jederzeit möglich ist, ohne die Festigkeit des Einbandes zu beeinträchtigen. Als besonders vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten wären infolgedessen, unter anderem, zu nennen: das Einbinden von Lastenheften und Preisangeboten von Konstruktions- und Architektenbüros. Der erfindungsgemässe Schutzumschlag kann ebenfalls vorteilhaft in einer Rechtsanwaltspraxis oder in einem Notariat zum Einbinden von oft voluminösen Akten Verwendung finden. Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes erhellen aus der Beschreibung der nachfolgenden Ausführungsbeispiele an Hand der beigefügten Zeichnungen. Es zeigen: - Figur 1 in Perspektive einen geöffneten erfindungsgemässen Schutzumschlag mit zwei Schmutzblättern, aber noch keine Dokumente enthaltend; - Figur 2 einen Querschnitt durch einen voll geöffneten Schutzumschlag; - Figur 3 in Perspektive einen Schutzumschlag mit vorderem und hinterem Umschlagdeckel aus durchsichtigem Kunststoff; - Figur 4 einen Querschnitt durch einen Dokumente umfassenden Schutzumschlag in einer Heizvorrichtung; - Figur 5 eine Draufsicht eines mit Hilfe des in Figur 3 gezeigten Schutzumschlages hergestellten Heftes, in welches zusätzliche Blätter lose eingelegt werden können; - Figur 6 eine Draufsicht des Heftes der Figur 5 nach dem Einlegen der zusätzlichen Blätter. In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszahlen dieselben Teile. Der in den Figuren 1-6 dargestellte erfindungsgemässe Schutzumschlag I besteht im wesentlichen aus einem vorderen Umschlagdeckel 2, einem hinteren Umschlagdeckel 3 und einem Rückenteil 4, welcher die beiden Umschlagdeckel 2 und 3 an einer deren Seitenkanten miteinander verbindet. Der Rückenteil 4 ist auf seiner Innenseite mit einem thermoplastischen Kunstharzkleber 5 beschichtet. Der vordere Umschlagdeckel 2 und der hintere Umschlagdeckel 3 bestehen, zum Beispiel, aus einem widerstandsfähigen Papier, aus einem Baumwollgewebe, aus Kunstseide oder aus einem Kunststoff. Dieselben können gegebenenfalls durchsichtig und/oder relativ steif sein. Der in den Zeichnungen 1 und 2 dargestellte Schutzumschlag besitzt einen vorderen Umschlagdeckel 2 und einen hinteren Umschlagdeckel 3 aus Pappkarton, welche an einer ihrer Seitenkanten durch einen Streifen 4 aus Polyvinylchlorid miteinander verbunden sind. Der den Rückenteil 4 bildende Polyvinylchloridstreifen trägt auf seiner Innenseite eine thermoplastische Kunstharzkleberschicht 5. In der in Figur 1 dargestellen Ausführungsform begreift der erfindungsgemässe Schutzumschlag 1 desweitern zwei sogenannte Schmutzblätter 7 aus durchsichtiger Polyvinylchloridfolie. Figur 3 zeigt die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Schutzumschlags. Der vordere Umschlagdeckel 2 und der hintere Umschlagdeckel 3 sind beide aus einer biegsamen Kunststofftransparentfolie, zum Beispiel aus Polyvinylchlorid oder Polyvinylazetat, hergestellt. Der Rükkenteil 4 besteht aus einem bei Raumtemperatur steifen thermoplastischen Kunststoff und ist auf seiner Innenseite mit einer Schicht 5 eines thermoplastischen Kunstharzklebers versehen. Die Kleberschicht 5 kann durch Extrudieren aufgebracht oder mechanisch fixiert oder auch aufgeklebt werden. Zum Einbinden von Dokumenten 8, z. B. Einzelblätter oder auch schon geheftete Akten, werden dieselben zusammengelegt, auf einer glatten Unterlage gleichmässig ausgerichtet und, wie in der Figur 4 gezeigt, in den Schutzumschlag eingelegt. Das Ganze wird alsdann auf die Schmelztemperatur der Kleberschicht 4 erhitzt, z. B. in einer Heiz- vorrichtung 9, die bevorzugt aus zwei ungefähr senkrecht stehenden, leicht trichterförmig auseinandergehenden Platten 10 und einer heizbaren Bodenplatte 11 besteht. Beim Einführen des die Dokumente umfassenden Schutzumschlags zwischen die einen Trichter bildenden Platten 10 werden die Dokumente 8 zusammengedrückt und unter der Einwirkung der von den elektrisch auf eine etwas höhere Temperatur als der Schmelzpunkt oder die Fliesstemperatur des Klebers geheizten Platten 10 und 11 ausgestrahlten Wärme wird der Rückenteil 3 des Schutzumschlags 1 gleichzeitig mit der Kleberschicht 5 erweicht und legt sich unter Bildung von zwei parallelen Biegefalten 12 mit einem Abstand, welcher der Dicke des einzubindenden Dokumentenstapels entspricht, um die durch die Kleberschicht gehaltenen Dokumente. Die derart gebildeten Biegefalten bleiben in dem wieder auf Raumtemperatur abgekühlten Rückenteil 4 bestehen. Dank der erfindungsgemäss erhaltenen Anpassung des Rückenteils 4 des Schutzumschlags 1 an die Höhe des einzubindenden Dokumentenbündels besitzt der fertige Einband eine weit grössere Festigkeit als die nach den bekannten Verfahren hergestellten. Ausserdem besitzt ein derartiger Einband ein vorteilhafteres Aussehen. Der erfindungsgemässe Schutzumschlag hat gegenüber bekannten Schutzhüllen dieser Art den Vorteil, jederzeit, durch einfaches Erwärmen des Einbands, die Entnahme darin gebundener Dokumente, ein Hinzufügen zusätzlicher Dokumente oder Akten und/oder eine Umordnung der darin enthaltenen Papiere zu ermöglichen. Die auf die gewünschte Temperatur erhitzte Kleberschicht 4 wird wieder fliessfähig und schon gebundene Blätter 5 können wieder entnommen werden oder zusätzliche Blätter oder Akten 13 eingefügt werden, wobei der Rückenteil 4 sich jeweils der neu gegebenen Breite des Aktenbündels anpasst. Die Erfindung ist nicht auf die in der vorliegenden Beschreibung enthaltenen Merkmale und Einzelheiten begrenzt und dieselben können auf mannigfaltige Weise abgeändert werden ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So kann, unter anderem, der Rückenteil mit parallelen Längsriefen versehen sein, welche die Ausbildung der Biegefalten und die Anpassung desselben an die Dicke des einzubindenden Dokumentenbündels erleichtern.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Schutzumschlag mit regelbarer Rückenbreite für die Aufbewahrung von einer Anzahl Einzelblätter und/oder gehefteten Akten in der Form eines gebundenen Heftes, bestehend aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rückenteil, dessen Innenseite mit einer thermoplastischen Kunstharzkleberschicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rükkenteil selbst aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.
- 2. Schutzumschlag gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil aus einem Streifen eines thermoplastischen, bei Raumtemperatur im wesentlichen steifen Kunststoffs besteht.
- 3. Schutzumschlag gemäss Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil aus einem Streifen aus Polyvinylchlorid besteht.
- 4. Schutzumschlag nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Umschlagdeckel und der hintere Umschlagdeckel durch Warmschweissen mit dem Rückenteil verbunden sind.
- 5. Verwendung des Schutzumschlages nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Herstellung eines gebundenen Heftes, dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff des Rückenteils unter der Einwirkung der Wärme, mit welcher der thermoplastische Kunstharzkleber für die Bindung der Blätter und/oder Akten aktiviert wird, geschmeidig gemacht und unter Bildung von zwei parallelen Biegefalten, deren Abstand der Dicke der einzubindenden Blätter und/oder Akten entspricht, um diese gelegt wird, derart, dass nach dem Erkalten auf Raumtemperatur ein der genannten Dicke genau angepasster Rücken mit zwei seitlichen Biegefalten gebildet wird.Die vorliegende Erfindung betrifft einen vorgeschlichteten Schutzumschlag mit regelbarer Rückenbreite für die Aufbewahrung von einer Anzahl Einzelblätter und/oder gehefteten Akten in der Form eines gebundenen Heftes, wobei dieser Schutzumschlag aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rükkenteil, dessen Innenseite mit einer Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebers versehen ist, besteht. Ferner betrifft die Erfindung eine Verwendung des Schutzumschlags zur Herstellung eines gebundenen Hefts.Aus der französischen Patentschrift FR-A-2 189 215 ist eine vorgeschlichtete Schutzhülle mit einem gegebenen Format bekannt, mit Hilfe derselben auch ein Nichtfachmann Dokumente einbinden kann. Diese Schutzhülle besteht aus zwei steifen oder flexiblen Deckeln, in der Regel aus einem widerstandfähigen Papier oder einem Kunststoff, und einem diese Deckel verbindenden Rückenteil, dessen Innnenseite mit einem thermoplastischen Kunstharzkleber beschichtet ist, welcher bei Raumtemperatur keine Klebeeigenschaften besitzt, jedoch durch Hitze aktiviert werden kann. Das Einbinden von Dokumenten lässt sich relativ leicht bewerkstelligen, indem man die Einzelblätter zusammenlegt, auf einer glatten Unterlage gleichmässig ausrichtet und dieselben dann in die Schutzhülle einlegt und die Klebeschicht auf dem Rückenteil mit Hilfe einer in jedem Büro oder Haushalt verfügbaren Wärmequelle aktiviert.Während des Einbindens in diese bekannte Schutzhülle müssen die zusammengelegten Blätter jedoch einer wellenartigen Bewegung unterworfen werden, um einen zufriedenstellenden Kontakt mit der aktivierten Kleberschicht herzustellen und eine genügende Haftverbindung zu erreichen. Um einen strapazierfähigeren Umschlag zu erhalten, kann auch eine Schutzhülle mit steifem Rückenteil verwendet werden.Diese bekannte Schutzhülle kann jedoch nur zur Herstellung von Akten einer bestimmten Dicke oder Höhe verwandt werden, da die Breite des aus einem steifen Material hergestellten Rückenteils nicht veränderlich ist.Aus der U. S. Patentschrift 3 954 548 ist ein auf eine Spule aufgerolltes Klebeband mit einer relativ dicken Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebemittels bekannt. Dieses Klebeband wird in einer speziellen Apparatur erwärmt und auf eine der Seitenflächen eines einzubindenden Blattstapels aufgeklebt. Wenn das Klebeband breiter als die zu klebende Seitenfläche ist, kann dasselbe zu beiden Seiten auf die Aussendeckel umgeschlagen werden. Nach der Abkühlung auf Raumtemperatur erhält man einen durch einen steifen Rücken fest zusammengehaltenen Blattstapel.Auf solche Art und Weise gebundene Dokumente machen einen gepflegten Eindruck und der Einband ist sehr widerstandsfähig gegenüber den üblichen Handhabungen. Das Einbinden muss jedoch durch einen Fachmann vorgenommen werden und verlangt eine kostspielige Apparatur, die sich nur durch eine serienmässige Verwendung amortisieren lässt. Ausserdem kann ein laut diesem Verfahren hergestellter Einband nicht mehr auseinander genommen werden, um gegebenenfalls einzelne Blätter auszusortieren oder einzufügen.Schlussendlich ist aus der belgischen Patentschrift Nr.869 886 ein Universalschutzumschlag bekannt, dessen Rükkenteil auf der Innenseite ebenfalls mit einem thermoplastischen Kunstharzkleber beschichtet ist. Dieser einen vorderen Deckel und einen hinteren Deckel verbindende Rückenteil besteht aus einem Streifen aus einer biegsamen Kunststofffolie.Die Verwendung eines biegsamen Rückenteils gemäss dem genannten belgischen Patent Nr. 869 886 bringt jedoch Nachteile mit sich. Ein mit Hilfe einer derartigen Schutzhülle mit biegsamem Rückenteil hergestellter Einband besitzt in vielen Fällen, insbesonders wenn der gebundene Blattstapel eine gewisse Dicke übersteigt, eine ungenügende Festigkeit.Ausserdem führt ein derartiger biegsamer Rückenteil bei der Handhabung der gebundenen Dokumente zu der Bildung von Falten, die den Einbandrücken über kurz oder lang beschädigen können.Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, den vorgenannten Nachteilen abzuhelfen. Diese Aufgabe wird mit einem Schutzumschlag zum Binden von Einzelblättern und/ oder gehefteten Akten in Form eines Heftes oder einer Broschüre gelöst, welcher aus einem vorderen Umschlagdeckel, einem hinteren Umschlagdeckel und einem die beiden Umschlagdeckel an einer deren Seitenkanten verbindenden Rükkenteil, dessen Innenseite mit einer Schicht eines thermoplastischen Kunstharzklebers versehen ist, besteht, dessen Rükkenteil selbst aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht.Dies erlaubt die Verwendung des Schutzumschlags zur Herstellung eines gebundenen Hefts, wobei der thermoplastische Kunststoff des Rückenteils unter der Einwirkung der Wärme, mit welcher der thermoplastische Kunstharzkleber für die Bindung der Blätter und/oder Akten aktiviert wird, geschmeidig gemacht und unter Bildung von zwei parallelen Biegefalten, deren Abstand der Dicke der einzubindenden Blätter und/oder Akten entspricht. um diese gelegt wird, derart, dass nach dem Erkalten auf Raumtemperatur ein der genannten Dicke genau angepasster Rücken mit zwei seitlichen Biegefalten gebildet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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1982
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