CH655148A5 - Schneeschleuder zum anbau an ein traegerfahrzeug. - Google Patents
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Description
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, die Fixierung des Wurfradgehäuses zu verbessern, wobei tragge-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneeschleuder zum ss stellfeste Pressflächen mit grösserer Stabilität vorgesehen
Anbau an ein Trägerfahrzeug, mit einem mit einer Anbauein- werden sollten, die die Anwendung höherer Anpressdrücke richtung versehenen Traggestell für zumindest ein Wurfrad, ermöglichen.
wobei das Traggestell einen Rahmen, eine damit verbundene Erfindungsgemäss wird dies bei einer Schneeschleuder der
Schleuderbrille, ein zwischen dem Rahmen und der eingangs genannten Art nun dadurch gelöst, dass am Wurf-
Schleuderbrille mit axialem Spiel drehbar gelagertes Wurf- œ radgehäuse zwei axial distanzierte Aussteifungsringe vorge-
radgehäuse mit einem Auswurfkamin, und zwei nicht ver- sehen sind, von denen jeder eine der beiden verdrehbaren drehbare Pressflächen aufweist, wovon die eine durch zumin- Pressflächen aufweist, und die andere der beiden nicht ver-
dest eine im Traggestell gelagerte Druckscheibe im axialen drehbaren Pressflächen des Traggestelles an der Schleuder-
Abstand verstellbar ist, und eine der nicht verdrehbaren brille angeordnet ist.
Pressflächen am Rahmen angeordnet ist, wobei durch die 6s Nach der erfindungsgemässen Lösung sind nun nicht mehr axiale Bewegung einer der beiden nicht verdrehbaren Press- beide verdrehbaren Pressflächen an demselben Aussteifungsflächen das Wurfradgehäuse mit zwei ringförmigen, mit dem ring angeordnet, und beide nicht verdrehbaren Pressflächen Wurfradgehäuse verdrehbaren und diesem zugehörigen durch die Klemmkörper gebildet, deren axial unverschieb-
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bare Pressfläche im Vergleich zu den verdrehbaren Pressflächen klein ist, sondern es wurde durch den zweiten Aussteifungsring die zweite verdrehbare Pressfläche von der einen Stirnseite des Wurfradgehäuses an die andere Stirnseite verlegt, an der als mit dieser zweiten verdrehbaren Pressfläche zusammenwirkende nicht verdrehbare Pressfläche die in derselben Grösse zur Verfügung stehende Stirnseitenfläche der Schleuderbrille ausgebildet worden ist.
Diese Vergrösserung der axial nicht verschiebbaren und nicht verdrehbaren Pressfläche wird auch in einer umgekehrten Ausführung erreicht, in der die Presskolben der Schleuderbrille zugeordnet sind und diese Pressfläche am Rahmen ausgebildet ist.
Aus der Vergrösserung der axial nicht verschiebbaren,
nicht verdrehbaren Pressfläche ergeben sich eine Reihe von wesentlichen Vorteilen: Das Wurfradgehäuse wird an die Schleuderbrille angepresst, so dass das axiale Lagerspiel an dieser Seite vollständig aufgehoben wird. Es können wesentlich höhere Anpressdrücke angewandt werden, da die axial nicht verschiebbare, nicht verdrehbare Pressfläche nicht mehr als Gegenlager an den kleinen Festhalteeinrichtungen ausgebildet ist.
Das Wurfradgehäuse wird durch den zweiten schleuder-brillenseitigen Aussteifungsring in seiner Verwindungsstei-figkeit weiter verbessert. Zumindest zwischen dem einen Aussteifungsring des Wurfradgehäuses und dem Rahmen kann zusätzlich eine formschlüssige Verdrehsicherung ausgebildet sein. Die formschlüssige Verdrehsicherung kann nun in einer ersten Ausführung zwischen zumindest einem Paar der paarweise zusammenwirkenden verdrehbaren und nicht verdrehbaren Pressflächen ausgebildet sein. Beispielsweise wenn er an der starren äusseren Pressfläche vorgesehen ist, ist es denkbar, zwischen den paarweise zusammenwirkenden Pressflächen eine Verzahnung auszubilden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsge-mässen Schneeschleuder besteht darin, dass die formschlüssige Verdrehsicherung an einem der beiden Aussteifungsringe des Wurfradgehäuses eine Reihe von Vertiefungen und am Rahmen zumindest einen in eine der Vertiefungen einsenkbaren Sperrbolzen umfasst.
Die Pressflächen liegen im allgemeinen in parallelen Radialebenen. Es ist jedoch insbesondere auch möglich, die axial nicht verschiebbare, nicht verdrehbare Pressfläche sowie die mit dieser zusammenwirkende verdrehbare Pressfläche des Wurfradgehäuses als Kegelflächen auszubilden. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn die axial nicht verschiebbare, nicht verdrehbare Pressfläche an der Schleuderbrille ausgebildet ist, da dadurch das schleuderbrillenseitig nicht lagerbare Wurfradgehäuse bei der Anpressung exakt zentriert werden kann.
Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsge-mässen Schneeschleuder ohne Anbaueinrichtung,
die Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A von Fig. 1, die Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, die Fig. 4 einen ähnlichen Schnitt durch eine formschlüssige Verdrehsicherung, und die Fig. 5 und 6 Schnitte nach der Linie V-V der Fig. 2.
Die in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellte Schneeschleuder weist ein Traggestell 25 auf, das aus einem Rahmen 1, an dem eine nicht gezeigte Anbaueinrichtung an ein Trägerfahrzeug vorgesehen ist, sowie aus einer mit dem Rahmen 1 starr, vorzugsweise jedoch lösbar verbundenen Schleuderbrille 2 besteht. Die Schleuderbrille dient zur Zuführung des Schnees zu einem oder mehreren Wurfrädern, die jeweils im Inneren eines Wurfradgehäuses 3 angeordnet sind. Jedes Wurfradgehäuse 3 ist zwischen der Schleuderbrille 2 und dem Rahmen 1 auf einer hohlen Achse 4 drehbar gelagert und mit einem s Auswurfkamin 19 versehen, der tangential vom Wurfradgehäuse 3 abstehend angeordnet ist. Der Antrieb des Wurfrades erfolgt durch eine durch die hohle Achse 4 geführte, nicht gezeigte Antriebswelle. Zur Einstellung des Wurfwinkels kann das Wurfradgehäuse 3 auf der Achse 4 verdreht werden, io wofür wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, zwischen der Schleuderbrille 2 und dem Wurfradgehäuse 3 ein axiales Spiel a erforderlich ist. Nach Einstellung des Wurfwinkels muss das Wurfradgehäuse 3 fixiert werden, wobei axiale Vibrationen und eine Verdrehung, die aufgrund der unwuchtigen, wegzu-ls schleudernden Schneemassen zwangsläufig auftreten würden, weitgehendst unterdrückt bzw. vermieden werden müssen. Zu diesem Zweck sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mehrere, vorzugsweise vier Festhalteeinrichtungen 5 über den Umfang verteilt vorgesehen.
20 Das Wurfradgehäuse 3 ist mit zwei axial distanzierten Aussteifungsringen 6,20 versehen, die jeweils an einer Stirnseite angeordnet sind und sich mit dem Wurfradgehäuse 3 verdrehen. Diebeiden Aussteifungsringe 6,20 weisen je eine gegenüber dem Traggestell verdrehbare Pressfläche 21,22 25 (Fig. 6) auf, von denen die eine zum Rahmen 1 und die andere zur Schleuderbrille 2 weist. An die rahmenseitige verdrehbare Pressfläche 21 drücken Druckscheiben 16, die an Kolbenstangen 12 der Festhalteeinrichtungen 5 angeordnet sind, und die gemeinsam eine axial verschiebbare, nicht ver-30 drehbare Pressfläche 24 bilden, die am Rahmen 1 angeordnet ist. An der Schleuderbrille 2 ist die zweite, nicht verdrehbare, jedoch axial nicht verschiebbare Pressfläche 23 vorgesehen. Jede Kolbenstange 12 ist, wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, in einem zylindrischen Gehäuse 11 untergebracht, und mit 35 einem Presskolben 18 versehen, der von einem Satz Tellerfedern 13 beaufschlagt ist, die sich anderseitig am Gehäusedeckel 14 abstützen. An der den Tellerfedern 13 abgewandten Seite des Presskolbens 18 ist ein Ringraum 15 vorgesehen, in den Hydrauliköl eingebracht werden kann, das den Press-40 kolben 18 entgegen der Federbelastung verschiebt.
Beim Betrieb der Schneeschleuder ist das Wurfradgehäuse 3 in einer bestimmten Stellung des Auswurfkamines 19 dadurch fixiert, dass die durch die Druckscheiben 16 gebildete, nicht verdrehbare Pressfläche 24 am Rahmen 1 an die 45 verdrehbare Pressfläche 21 am Aussteifungsring 6 des Wurfradgehäuses 3 angepresst und der zweite Aussteifungsring 20 mit der zweiten verdrehbaren Pressfläche 22 an die nicht verdrehbare Pressfläche 23 der Schleuderbrille 2 angedrückt ist. Das für die Verdrehung des Wurfradgehäuses 3 nötige axiale so Spiel a ist daher auf Null reduziert, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, und das Wurfradgehäuse starr fixiert. Die grosse, nicht verdrehbare Pressfläche 23 der Schleuderbrille 2 gestattet hohe Anpressdrücke durch die Tellerfedern 13, die wesentlich stärker als bei bekannten Einrichtungen dimen-55 sioniert sein können.
Soll das Wurfradgehäuse 3 verdreht werden, werden die Presskolben 18 in den Festhalteeinrichtungen 5 hydraulisch beaufschlagt und die Tellerfedern 13 komprimiert, wodurch die Anpressung des Wurfradgehäuses 3 an die Schleuder-«o brille 2 aufgehoben und das nötige axiale Spiel a hergestellt wird. Nach der Verschwenkung des Wurfradgehäusees 3 wird der Druck am Ringarm 15 jeder Festhalteeinrichtung 5 aufgehoben, so dass die Tellerfedern 13 wieder die Anpressung des Wurfradgehäuses 3 an die Schleuderbrille 2 übernehmen 65 können.
Als Festhalteeinrichtung 5 können drei verschiedene Ausführungen verwendet werden. Eine erste Ausführung, die als blosse Anpresseinrichtung 8 dient, ist im Detail in Fig. 3 dar-
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gestellt. Ihr Aufbau wurde vorstehend beschrieben.
Eine weitere Ausführung einer Festhalteeinrichtung 5, die nur zusätzlich zu der Anpresseinrichtung 8 verwendet werden kann, ist durch die in Fig. 1 gezeigte Arretiereinrichtung 9 gebildet. Der Aufbau der Arretiereinrichtung 9 ist im wesentlichen derselbe, sie weist jedoch keine Druckscheibe 16 auf, sondern es ist das aus dem Gehäuse 11 vorstehende Ende der Kolbenstange 12 als Sperrbolzen 17 ausgebildet. Der Aussteifungsring 6 ist nicht nur mit einer Pressfläche 21 versehen, sondern weist auch eine umlaufende Reihe von Vertiefungen 7 (Fig. 2), insbesondere Löchern auf. In eine Vertiefung 7 tritt der Sperrbolzen 17 ein. Da von der Arretiereinrichtung 9 kein Pressdruck auf die Pressfläche 21 ausgeübt wird, ist anstelle von Tellerfedern eine wesentlich schwächere Schraubenfeder 13' angeordnet. Der Sperrbolzen 17 dient als zusätzliche Sicherung gegen eine unbeabsichtigte Verdrehung des Wurfradgehäuses 3 während des Betriebs der Schneeschleuder und stellt zusammen mit der Vertiefung 7 einen Formschluss dar.
Eine dritte Ausführung einer Festhalteeinrichtung 5 zeigen die Fig. 5 bzw. 6. Die dort mit 10 bezeichnete Einrichtung stellt eine Kombination der Anpresseinrichtung 8 und der Arretiereinrichtung 9 dar. Bei sonst gleichem Aufbau wie die Anpresseinrichtung 8 steht in der Mitte der Druckscheibe 16 das Ende der Kolbenstange 12 vor, das ebenfalls einen Sperrbolzen 17 bildet. Der Sperrbolzen 17 greift, wie beschrieben, in eine Vertiefung 7 des Aussteifungsringes 6 ein. Mit Hilfe der Einrichtung 10 wird also sowohl Druck auf die verdrehbare Pressfläche 21 des Aussteifungsringes 6 ausgeübt, als auch die Verdrehung des Wurfradgehäuses 3 durch einen Formschluss verhindert.
Die beiden zusammenwirkenden Pressflächen 21,24 und s 22,23 sind jeweils in einer Radialebene liegend dargestellt. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, die schleuderbrillenseitigen Pressflächen 22,23 beispielsweise als Kegelflächen auszubilden, wodurch eine zusätzliche Zentrierung des Wurfradgehäuses erzielt werden kann, was Vibrationen weiter vermin-lo dert. Es ist ebenso möglich, die Pressflächen 22,23 mit einer Verzahnung zu versehen. Eine Verzahnung kann gegebenenfalls auch zwischen den Pressflächen 21 und 24 ausgebildet sein.
Vorzugsweise wird eine erfindungsgemässe Schnee-ls Schleuder, wie in Fig. 2 dargestellt, mit drei Anpresseinrichtungen 8 (Fig. 3) und einer kombinierten Einrichtung 10 (Fig. 5,6) versehen. Eine weitere bevorzugte Möglichkeit sieht vier Anpresseinrichtungen 8 und eine Arretiereinrichtung 9 (Fig. 4) vor. Es ist jedoch ebenso möglich, mehrere oder aus-20 schliesslich kombinierte Einrichtungen 10 zur Fixierung des Wurfradgehäuses 3 zu verwenden, doch ist in diesem Fall auf eine exakte Teilung der Vertiefungen 7 am Aussteifungsring 6 zu achten.
Die nicht verdrehbaren Pressflächen 23,24 können weiters 25 auch vertauscht sein, indem die Festhalteeinrichtungen 5 an der Schleuderbrille 2 angeordnet werden, und die axial nicht verschiebbare Pressfläche 23 am Rahmen 1 vorgesehen wird.
B
3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schneeschleuder zum Anbau an ein Trägerfahrzeug, mit flächen geklemmt ist und es dabei mit dem Traggestell kraft-einem mit einer Anbaueinrichtung versehenen Traggestell schlüssig verdrehfest verbindet.
(25) für zumindest ein Wurfrad, wobei das Traggestell (25) Bei derartigen Schneeschleudern ist es notwendig, dass der einen Rahmen (1), eine damit verbundene Schleuderbrille s Auswurfkamin in verschiedenen Schwenkstellungen fixiert (2), ein zwischen dem Rahmen (1) und der Schleuderbrille (2) werden kann, da die einzelnen Schwenklagen die Wurfbahn mit axialem Spiel drehbar gelagertes Wurfradgehäuse (3) mit und die Wurfrichtung des ausgeschleuderten Schnees einem Auswurfkamin ( 19) und zwei nicht verdrehbare Press- bestimmen, und diese je nach den Gegebenheiten wiederholt flächen (23,24) aufweist, wovon die eine (24) durch zumin- geändert werden müssen. Dabei hat es sich als günstig dest eine im Traggestell (25) gelagerte Druckscheibe ( 16) im io gezeigt, das gesamte Wurfradgehäuse, von dem der Auswurfaxialen Abstand verstellbar ist, und eine der nicht verdreh- kamin tangential absteht, um die Achse des Wurfrades zu baren Pressflächen (23,24) am Rahmen (1) angeordnet ist, schwenken. Damit ist jedoch notwendigerweise ein gewisses wobei durch die axiale Bewegung einer der beiden nicht ver- axiales Spiel des Wurfradgehäuses erforderlich, das jedoch drehbaren Pressflächen (23,24) das Wurfradgehäuse (3) mit bei der Festlegung der jeweiligen Schwenkstellung, besonders zwei ringförmigen, mit dem Wurfradgehäuse verdrehbaren is bei Grossschleudern von Nachteil ist.
und diesem zugehörigen Pressflächen (21,22) zwischen den Das Wurfradgehäuse, in dem die Schneemassen durch das beiden nicht verdrehbaren Pressflächen (23,24) geklemmt ist darin umlaufende Wurfrad beschleunigt und durch den Aus-
und es dabei mit dem Traggestell (25) kraftschlüssig verdreh- wurfkamin tangential ausgeworfen werden, wird während fest verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass am Wurfradge- des Arbeitseinsatzes in einen Schwingungszustand versetzt,
häuse (3) zwei axial distanzierte Aussteifungsringe (6,20) 20 da der Auswurf nicht kontinuierlich, sondern von Schaufel vorgesehen sind, von denen jeder eine der beiden verdreh- zu Schaufel erfolgt.
baren Pressflächen (21,22) aufweist, und die andere der Diese Schwingungen übertragen sich auf das gesamte beiden nicht verdrehbaren Pressflächen (23,24) des Tragge- Traggestell und das Trägerfahrzeug. Sie bedeuten eine zusätz-
stelles (25) an der Schleuderbrille (2) angeordnet ist. liehe Belastung des Traggestelles, wo es zu Rissbildung an
2. Schneeschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 den Schweissnähten oder sonstigen Beschädigungen zeichnet, dass zumindest zwischen einem der Aussteifungs- kommen kann. Der Fahrer des Trägerfahrzeuges empfindet ringe (6,20) des Wurfradgehäuses (3) und dem Rahmen (1) die auf das Fahrzeug übertragenen Stösse als störende Bela-eine formschlüssige Verdrehsicherung (9; 10) ausgebildet ist, stung.
die bei der Klemmung der verdrehbaren Pressflächen (21,22) Um derartigen, durch das genannte Lagerspiel und durch in Eingriff kommt. 30 Verwindungen des Schneeaus wurfgehäuses bedingten Vibra-
3. Schneeschleuder nach Anspruch 2, dadurch gekenn- tionen entgegenzuwirken wurde eine Schneeschleuder der zeichnet, dass die formschlüssige Verdrehsicherung (9; 10) eingangs genannten Art vorgeschlagen (DE-AS 2 725 911 ), zwischen zumindest einem Paar der paarweise zusammenwir- an deren Wurfradgehäuse ein Ringflansch angeordnet ist, der kenden verdrehbaren und nicht verdrehbaren Pressflächen von vorzugsweise mehreren Klemmvorrichtungen nach Art (21,24 bzw. 22,23) ausgebildet ist. 35 einer Scheibenbremse ergriffen und fixiert wird. Die Klemm-
4. Schneeschleuder nach den Ansprüchen 2 und 3, Vorrichtungen weisen jeweils eine feste Pressfläche und eine dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verdrehsi- an einer federbelasteten Druckscheibe ausgebildete axial ver-cherung (9,10) an einem der beiden Aussteifungsringe (6) des schiebbare Pressfläche auf, die mittels hydraulischer Einrich-Wurfradgehäuses (3) eine Reihe von Vertiefungen (7) und am tung entgegen der Federbelastung vom Ringflansch Rahmen (1) zumindest einen in eine der Vertiefungen (7) ein- 40 abhebbar ist. Es wird dadurch eine praktisch starre Klemm-senkbaren Sperrbolzen (17) umfasst. Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Wurfradge-
5. Schneeschleuder nach Anspruch 3, dadurch gekenn- häuse erzielt.
zeichnet, dass als Verdrehsicherung zwischen den zusammen- Es hat sich gedoch gezeigt, dass die erhoffte Vibrationsfrei-wirkenden Pressflächen (22,23 und 21,24) eine Verzahnung heit des festgeklemmten Wurfradgehäuses mit diesem Vorausgebildet ist. 45 schlag nicht erreicht werden kann, da das Wurfradgehäuse in
6. Schneeschleuder nach Anspruch 1, dadurch gekenn- einer Mittelstellung auf der Drehachse fixiert wird, die beid-zeichnet, dass jenes Paar der zusammenwirkenden Press- seitig einen axialen Spielraum freilässt. Die vom Schleu-flächen (22,23), das die axial nicht verschiebbare, nicht ver- derrad bewegten Schneemassen führen daher trotz der peridrehbare Pressfläche (23) aufweist, als Kegelflächen ausge- pheren Klemmung des Wurfradgehäuses einerseits zu axialen bildet ist. so Vibrationen und andererseits auch zu ungewollten Verdrehungen des Wurfradgehäuses, da die erzielbaren Anpress-
drücke zu gering sind.
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