CH655293A5 - Verfahren zur erzielung einer an die dachneigung eines gebaeudes angepassten bahnkurve eines auslegers und auslegerkran zur durchfuehrung des verfahrens. - Google Patents
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- CH655293A5 CH655293A5 CH827581A CH827581A CH655293A5 CH 655293 A5 CH655293 A5 CH 655293A5 CH 827581 A CH827581 A CH 827581A CH 827581 A CH827581 A CH 827581A CH 655293 A5 CH655293 A5 CH 655293A5
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zu Erzielung einer an die Durch die erfindungsgemässe Koppelung zwischen einem
Dachneigung eines Gebäudes angepassten Bahnkurve eines im 55 schwenkbaren Führungsträger und dem in diesem geführten
Firstbereich des Daches in einem verfahrbaren Rahmen ange- Ausleger oder einr verfahrbaren Trägerkatze und dem in dieser ordneten Auslegers, der um eine quer zu seiner Längsrichtung schwenkbaren Ausleger ist es möglich, die für eine Verschiebung verlaufende Achse schwenkbar ist und einen Auslegerkran, der des Auslegers bzw. der Trägerkatze benötigte Antriebskraft zur zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist. Veränderung des Schwenkwinkels der schwenkbaren Teile her-
Es sind bereits verschiedene Auslegerkräne bekannt gewor- 60 anzuziehen. Die bisher erforderliche gesonderte Hubsteuerung den, die sich die Aufgabe stellen, die Bahnkurve des Auslegers kann somit ebenso wie der hierfür bisher erforderliche zweite an die Dachneigung eines Gebäudes anzupassen. Antriebsmotor entfallen. Infolge der erfindungsgemässen Kop-
Eine von der Firma Brunnhuber Maschinenfabrik Augsburg pelung zwischen Ausfahr- und Schwenkvorgang ist die Möglichauf dem Markt befindliche Krananlage umfasst einen innerhalb keit gegeben, das Hub- und Greifwerkzeug mit einem eigenen eines Schienensystems verfahrbaren Greiferkran. Sein Ausleger 65 Antrieb längs des Auslegers zu verfahren und insbesondere ist an einer in einer Trägerkatze vorgesehenen Achse schwenk- unabhängig von dessen Schwenkwinkel zu betätigen. Das heisst bar angeordnet. Mit Hilfe eines ersten Motors wird die Träger- aber mit anderen Worten, dass nicht mehr wie bei dem bisher katze längs geradlinigen Schienen eines Drehrahmens verfahren. bekannten Drehkran eine maximale Absenkung des Auslegers
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erreicht sein muss, um das Hub- und Greiferwerkzeug absenken oder beidseitig ausfahrbaren geradlinigen Auslegern, gegebe-zu können. Dieser Vorteil kommt insbesondere dann zumTra- nenfalls in Form von Teleskopauslegern, Brückenkräne, Kräne gen, wenn in einem Gebäude befindliche Silos geleert werden mit längsverfahrbarer oder ortsfester Ringschiene für den Auslesollen, deren Aussenwände so hoch in den Dachbereich hineinra- ger. genannt seien. Die Ausleger können verschiebbar in gen, dass die Höhe der Silowand verhindert, den max. Absenk- 5 schwenkbaren Führungsträgern oder in verschiebbaren Trägerwinkel des Auslegers zu erreichen. Darüberhinaus hat man die katzen schwenkbar angeordnet sein. Sollten die besonderen Möglichkeit auch bei eingefahrenem Ausleger mit dem Hubwerk örtlichen Verhältnisse es wünschenswert erscheinen lassen, im Kranmittelbereich zu arbeiten und damit die unmittelbar Brückenkräne mit ausfahrbaren Auslegern anzuwenden, deren unter dem Rahmen befindliche Arbeitsfläche ohne Verfahren Brücken in Abhängigkeit von der Stellung des Auslegers relativ des Auslegers zu bedienen. Entscheidend ist, dass beim Einbau 10 zur Brückenschiene abgesenkt werden, so lässt sich die Erfin-des Krans, an Ort und Stelle, die Übertragungsvorrichtung und dung auf solche Konstruktionen übertragen. Diese Anwendung deren Übersetzungso justiert werden kann, dass die Bahn des ist jedoch zeichnerisch nicht dargestellt, da in der Regel wirt-Krans der vorgegebenen Dachneigung entspricht. schaftliche und kostenmässige Überlegungen eine solche
Für die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist Anwendung in der Praxis ausschliessen dürften.
es von Bedeutung, zur Koppelung der linearen Verschiebungsbe-15 Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehen-wegung eines Kranteils mit der Schwenkbewegung eines diesem den Beschreibung anhand der Zeichnung.
zugeordneten Kranteils, einen für beide Bewegungen gemeinsa- Hierin zeigen:
men Bezugspunkt zu wählen, der in der Regel ortsfest am Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines in einem
Rahmen des Krans oder auch im Dachraum bestimmt werden Dachraum eines Fachwerkgebäudes angebauten Brückenkrans, kann. Es ist aber auch möglich, einen Punkt auf einen schwenk- 20 Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kran gemäss Fig. 1 in vergrösser-baren Kranteil als Bezugspunkt heranzuziehen, diesen dort aber ter Darstellung,
während des Bewegungsablaufes konstant beizubehalten. Ande- Fig. 3 eine Seitenansicht eines Brückenkrans mit in einem rerseits lässt sich durch eine gleichzeitig mit einer linearen schwenkbaren Führungsträger geführten Teleskopausleger in
Verschiebung eines Kranteiles erfolgende Ortsveränderung des ausgefahrenem Zustand,
Bezugspunktes erreichen, das Übersetzungsverhältnis der Kop- 25 Fig. 4 ein Schnittbild des Brückenkrans nach Fig. 3 in eingefah-pelung den einander zugeordneten Bewegungen, nämlich lineare renem Zustand des Auslegers,
Verschiebungen einerseits und Schwenkbewegungen anderer- Fig. 5 ein Schnittbild längs der Linie V-V der Fig. 2,
seits den Anforderungen anzupassen. Fig. 6 eine andere Ausbildung eines Auslegerkrans gemäss der
Die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens Erfindung,
geeignete Vorrichtung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die 30 Fig. 7 eine weitere Ausbildung eines Auslegerkrans gemäss der Wahl und Ausgestaltung der für eine Koppelung zwischen Ver- Erfindung mit verschiebbarer Trägerkatze,
Schiebung und Schwenkbewegung verwendbaren Übertragungs- Fig. 8 einen Ausschnitt aus einem Auslegerkran mit einer Vorrichtungen. Es kann die Erfindung daher nur an Hand einer Hebelübersetzungskoppelung,
Auswahl solcher Übertragungsvorrichtungen beschrieben wer- Fig. 9 eine Seitenansicht eines Brückenkrans mit einem den, um deren prinzipielle Funktionsweise zu erläutern. Es liegt 35 schwenkbaren Führungsträger geführtem Teleskopausleger mit dann im Rahmen des Wissens eines jeden auf diesem Arbeitsge- einem Übersetzungsgetriebe als Übertragungsvorrichtung,
biet tätigen Fachmannes, aus der beschriebenen Wirkungsweise Fig. 10 eine Seitenansicht eines Brückenkrans mit beidseitig der ausgewählten Beispiele zu erkennen, welche weitere mecha- ausfahrbarem und absenkbarem Ausleger und nische Arbeitsgeräte zu wählen sind, die für eine technisch Fig. 11 eine Seitenansicht eines Brückenkrans mt verschiebba-
äquivalente Anwendung zur Erreichung des gleichen Zieles 40 rer Trägerkatze und im Dachraum angeordneter Übertragungsgeeignet sind. Es wird daher darauf verzichtet, die Zahl der Vorrichtung.
Ausführungsbeispiele durch Aufzählen zahlreicher Ersatzvor- Sich entsprechende Teile sind bei verschiedenen Fig. mit richtungen unverhältnismässig zu erhöhen. Die im nachstehen- übereinstimmenden Bezugszeichen bezeichnet.
den getroffene Auswahl, vorzugsweise verwendbarer Übertra- In Fig .lund2istein erfindungsgemässer Auslegerkran gungsvorrichtungen kann etwa drei Grundtypen zugeordnet 43 gezeigt, der als Brückenkran ausgebildet ist und längs in Gebäu-werden: delängsrichtung verlaufenden Schienen 1 verfahrbar ist. Die
1. Verwendung eines Seilzuges als Koppelungsglied, welches Brückenträger 3 bilden zusammen mit quer verlaufenden Vérin Kombination mit einer oder mehreren Rollen, in Form von bindungsschienen 4 einen rechteckigen Rahmen, der stirnseitig Flaschenzügen mit wählbarem Übersetzungsverhältnis als Über- je zwei Kopfträger 2 trägt, die längs der Schienen 1 verfahrbar tragungsvorrichtung eingesetzt werden kann. 50 sind. Mit dem Rahmen 3,4 ist eine Ringschiene 5 fest verbunden.
2. Verwendung eines Seilzuges als Koppelungsglied in Verbin- Ein zweiter ebenfalls etwa rechteckiger Rahmen 6 befindet sich dung mit einem motorbetriebenen Übersetzungsgetriebe zum im Raum innerhalb der Ringschiene 5 und ist mit Hilfe von am Aufspulen des Seils einerseits und zum Antrieb des verschiebba- Rahmen 6 angeordneten und in der Ringschiene 5 geführten ren Kranteiles andererseits. Rollen 7 drehbar. Der Antrieb erfolgt mittels eines am Rahmen 6
3. Verwendung von zweiarmigen Hebeln als Übertragungsvor-55 angebrachten Getriebemotors 8, dessen Reibrad 9 in der Ringrichtung, wobei die Hebelarme sowohl als Koppelungsglieder als schiene 5 umläuft.
auch zur Bestimmung des Übersetzungsverhältnisses wählbar In dem Rahmen 6 ist ein um eine horizontale Achse 10
sind. schwenkbarer Träger 11 für einen Teleskopausleger 12,12a
Während die Übersetzung bei einem Flaschenzug durch Wahl gehaltert. Hubwerk und Greifer 13 sind in Fig. 2 und 5 aus der Rollenanzahl und deren Anordnung, insbesondere deren 60 Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Sie werden Relativabstand variabel ist, kann bei Verwendung einer Übertra- durch einen eigenen Motor betätigt, so dass man in Mittelstellung gungsvorrichtung in Form eines Hebels, durch eine kurvenför- des Auslegers 12 die Arbeitsfläche unter dem Kran bedienen mige Ausbildung der Hebelarme, jede beliebige Bahnkurve des kann. In Fig. 3 ist der in Fig. 1 und 2 gezeigte Kran mit ausgefah-Auslegers verwirklicht werden. renem Teleskopausleger in Arbeitsstellung in einem Fachwerk-
Für die Anwendung der Erfindung eignen sich alle auf dem 65 dach gezeigt.
Markt befindlichen, für eine Verwendungin Arbeitshallen, Aus Fig. 5 erkennt man den Träger 11 als Winkelhebel, dessen insbesondere in Gebäuden mit Fachwerkkonstruktion geeigne- kurzer Schenkel 1 la an seinem freien Ende um die am Rahmen 6 ten Kräne, von denen beispielshalber Auslegerkräne mit ein- vorgesehene Achse schwenkbar ist. Der andere Schenkel IIb ist
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tarr mit dem Schenkel 11 a verbunden und dient als Führungs- ausgerückte Rolle 24 und verlängert den Seilabschnitt zwischen
:hiene für den Ausleger 12, der mittels Trägerrollen 14 in der Auslegerende 17 und der Rolle 21a, was infolge einer Verkür-
'ührungsschiene 1 lb verschiebbar ist. Der Teleskopausleger 12a zung des Seilabschnittes zwischen der Rolle 21a und dem Punkt erschiebt sich durch entsprechende, hier nicht dargestellte 22 zunächst zu einer Verringerung des Winkels a bis auf den Wert eilführung mit dem Ausleger gemeinsam aus und ein. Grund- 5 0 und schliesslich zu einem erneuten Anwachsen mit entgegenge-
ätzlich sind auch mehrere Teleskopausleger denkbar, diese sind setztem Vorzeichen führt. Dies entspricht dann einem Ansteigen idoch nicht dargestellt. Zum Verfahren des Auslegers 12 dient der Bahnkurve des Auslegers über das Niveau der Führungs-
in Motor 15, der von der Führungsschiene 1 lb getragen wird. schiene 11 hinaus. Es empfiehlt sich in Fällen, in denen auch eine eine Welle 15a ist mittels einer Kette 16 mit dem Ausleger 12 ansteigende Bahnkurve gewünscht wird, den schwenkbaren erbunden. 10 Hebelarm IIa des Trägers 11 etwas länger auszubilden, als dies in
Zwischen dem in Fig. 5 linken Auslegerende 17, dem Rahmen der Zeichnung dargestellt ist, um einen grösseren Anstiegswinkel und der Führungsschiene IIb ist die erfindungsgemässe mecha- bis zum Erreichen des Anschlags des Trägers 11 an der Ring-
lische Übertragungsvorrichtung angeordnet, die hier als Fla- schiene 5 zu erhalten.
chenzug 18 mit dem Seil 19 und den Rollen 20a, b ausgebildet ist. In Fig. 6 ist ein Ausschnitt eines drehbaren Brückenkrans
)ie Rollen 20a, b sind an der Führungsschiene IIb vorgesehen. 15 gezeigt, dessen Arbeitsweise nach dem gleichen Prinzip erfolgt,
)ie Rollen 21a, b befinden sich am Rahmen 6. Das Seil 19 wie es im Zusammenhang mit den Fig. 2 und 5 beschrieben ieginnt am Auslegerende 17, mit dem es fest verbunden ist. Von wurde. Anstelle eines als Winkelhebel lia, b ausgebildeten la ist es über die Rolle 21a zur Rolle 20a, weiter über die Rolle Trägers 11 ist hier ein einarmiger Schwenkhebel 30 gewählt, der
IIb zur Rolle 20b und schliesslich zum festen Punkt 22 am um eine in der Ringschiene 5 angeordneten Führungsschiene 31
lahmen 6 geführt. 20 vorgesehen, quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse
Die Rollen 20a, b und 21a, b können, wie durch die Pfeile 32 schwenkbar ist. An seinem freien Ende trägt der Schwenkhe-
ingedeutet ist, in ihrer Lage verändert werden, um die bei 30 ein Rollenauflager 33.
;ewünschte Übersetzung der Übertragungsvorrichtung 18 und Ein Ausleger 34 trägt an seinem einen Ende eine Laufrolle 35, lamit die gewünschte Anpassung der Ausleger an die Dachform mit der er in der Führungsschiene 31 verschiebbar ist. Gleichzei-;u erzielen. Die Anzahl der Rollen 20 bzw. 21 ist beliebig wählbar 25 tig liegt der Ausleger 34 auf dem Rollenauflager 33 des Schwenk-ind bestimmt das Übersetzungsverhältnis des Flaschenzuges 18 hebels 30 auf. Als Kupplung zwischen Ausleger 34 und Führungsind damit auch die Schwenkgeschwindigkeit und den Schwenk- schiene 31 dient wiederum ein Flaschenzug 36. Dieser besteht aus Vinkel in Abhängigkeit von der Lage des Auslegers 12. den Rollen 37a, b,cund 38a, b und einem Seilzug 39. Das Seil 29
Sobald der Ausleger 12 durch den Motor 15 angetrieben, in der ist an einem Vorsprung 40 am Auslegerende 24 befestigt und Führungsschiene IIb, in der Zeichnung nach rechts verschoben 30 über die Rollen 37a, 38a, 37b, 38b, 37c geführt und an dem festen vird, wandert das Auslegerende 17 mit dem Seilende 19 ebenfalls Punkt 40 am Schwenkhebel 30 befestigt. Die Wirkungsweise der lach rechts. Infolge der durch den Ausleger 12 über die Rolle Übertragungsvorrichtung 36 entspricht vollständig der bereits 10a, b auf das Seil 19 ausgeübten Schwerkraft gleitet das Seil 19 beschriebenen Übertragungsvorrichtung 18. Gleitet die Rolle 35 im die Rollen 21a, b und 20a, b und der Schwenkwinkel a in der Führungsschiene 31 nach rechts, bewirkt das auf das wischen Rahmen 6 und Ausleger 12, bzw. dessen Führungs- 35 Rollenauflager 33 wirkende Auslegergewicht eine Spannung des chiene IIb vergrössert sich kontinuierlich. Der Ausleger 12 Seils 29 und damit eine Vergrösserung des Winkels ß. Die ährt somit nicht auf einer im Winkel a zum Rahmen verlaufen- Bahnkurve verläuft dann auch hier gekrümmt. Der Antriebsmolen Geraden nach aussen. Da sich aufgrund der Kupplungsfunk- tor ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Er ist bei diesem ion des Flaschenzuges 18 der Winkel a mit der Verschiebung des Ausführungsbeispiel an der Führungsschiene 31 angeordnet zu Auslegers stetig ändert, wobei das Übersetzungsverhältnis von 40 denken.
1er Anzahl der Rollen, ihrer Anordnung und ihrer relativen Lage Bei dem in Fig. 7 dargestellten Kran mit geknicktem Ausleger :ueinander abhängig und wählbar ist, kann jede beliebige Krüm- 41a, b ist der Auslegerabschnitt 41a um eine quer zu seiner nung der Bahnkurve des Auslegers 12 erreicht werden, die einer Längsrichtung verlaufende Achse 42 schwenkbar, die in einem 'orgegebenen Dachform angepasst ist. Für das Ausfahren des Gestänge 43 unterhalb einer in einer Führungsschiene 44 verfahr-^.uslegers 12 und die Veränderung des Winkels a ist gemäss der 45 baren Trägerkatze 45 vorgesehen ist. Ein Flaschenzug 46 umfasst >eschriebenen Konstruktion nur der einzige Motor 15 erforder- die Rollen 47a, b, 48a, b und 49a, b, sowie ein Seil 50. Bei dieser ich. Konstruktion ist das Seil 50 an der Trägerkatze 45 befestigt und In der Praxis kann es unter Umständen erforderlich sein, den um die ortsfeste Rolle 48, anschliessend über die Rolle 47b zur iVinkel a ab einer bestimmten Grösse konstant zu halten und Rolle 49b, zur Rolle 47a, über die Rolle 49a zurück zur Träger-lennoch den Ausleger 12 noch weiter auszufahren. D .h. mit 50 katze geführt und in dem Punkt 51 befestigt. Sobald sich die mderen Worten, man kann anstreben, zunächst eine beliebige Trägerkatze 45 nach rechts bewegt, fährt der Ausleger 41a, b 3ahn und dann eine sich anschliessende geradlinige, schräg nach ebenfalls nach rechts aus und der Abschnitt 41a senkt sich ab, so mten verlaufende Bahn zu erhalten. Diese Forderung lässt sich dass sich der Winkel y vergrössert. Durch einen magnetisch oder >eispielsweise dadurch verwirklichen, dass man zwischen Rah- mechanisch bewegten Hebel 52 kann in erforderlichen Positionen 6 und Führungsschiene IIb ein Begrenzungsseil 23, verän- 55 nen ein Absenken des Auslegers 41a völlig verhindert werden, ierlicher Länge vorsieht, welches allerdings bei Erreichen des Mit Hilfe eines Gelenkes 53 zwischen den Abschnitten 41a und 1er Seillänge entsprechenden Winkels die gesamte Last des b des Auslegers und des Seilzuges 54 ist es möglich, den Ausleger \uslegers aufzunehmen hat. ohne Verschiebung der Trägerkatze 45 zusätzlich anzuheben
Soll bei dem in Fig. 5 gezeigten Brückenkran der Ausleger 12 bzw. abzusenken.
iber das Niveau der Ringschiene 5 angehoben werden - dies ist 60 In Fig. 8 ist eine weitere Übertragungsvorrichtung in Form jeispielsweise dann wünschenswert, wenn die Ausfahrrichtung eines Hebelgestänges 60 gezeigt, welches der als Flaschenzug 18
ies Auslegers in Längsrichtung des Daches liegt und der Lager- bzw. 36 bzw. 46 ausgebildeten Vorrichtung funktionsmässig
■aum bis zum First ausgenützt werden soll - so wird der Ausleger entspricht.
L2 zunächst in Mittelstellung gebracht, siehe Fig. 4. Eine aus- Die Wirkungsweise des Hebelgestänges 60 ist im Zusammen-
•ückbare Rolle 24, die bei üblicher Arbeitsweise des Krans 65 hang mit einem in abgebrochener Darstellung gezeigten Kran.
;ingerückt ist, und den Verlauf des Seiles 19 nicht behindert, der in Fig. 5 gezeigten Art, beschrieben.
wird ausgerückt. Sobald der Motor 15 den Ausleger 12 wieder in Sich entsprechende Teile sind daher mit übereinstimmenden
1er Führungsschiene IIb ausschiebt, legt sich das Seil 19 um die Bezugszeichen bezeichnet. Das Hebelgestänge 60 umfasst einen
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zweiarmigen, um eine im Rahmen 6 angeordnete Schwenkachse 61 schwenkbaren Hebel 62a, b, dessen Arme kurvenförmig mit variabler Krümmung verlaufen. Das eine Ende eines Hebelarmes 62b ist mit einer Gelenkstange 63 verbunden, die ihrerseits an einer Führungsschiene 1 lb in der Achse 64 schwenkbar 5
angeordnet ist. Eine fest mit dem Ausleger 12 verbundene Rolle 65 gleitet infolge der durch den Ausleger 12 auf sie wirkenden Schwerkraft während des Ausfahrens des Auslegers 12 entlang des gekrümmten Hebelarmes 62a. Durch die variable Krümmung des Hebelarmes ist eine entsprechende Änderung der 10 Bahnkrümmung erreichbar.
In Fig. 9 ist ein Kran mit schwenkbarem Führungsträger 11 gezeigt, dessen konstruktiver Aufbau bereits im Zusammenhang mit Fig. 5 beschrieben wurde. Anstelle einer Übertragungsvorrichtung in Form eines Flaschenzuges, dessen eines Seilende mit 15 dem Ausleger 12 und dessen anderes Seilende mit dem Rahmen 6 verbunden ist, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Antriebsmotor 15 für die Übertragung der Translationsbewegung des Auslegers auf ein mit dem schwenkbaren Führungsträger 11 und dem Rahmen 6 über Umlenkrollen 20,21 verbünde- 20 nes Seil 19 verwendet. Das Seil 19 bewirkt durch seine entsprechende Verlängerung oder Verkürzung eine Veränderung des Schwenkwinkels a. Die Welle 15a des Antriebsmotors 15 ist wie in Fig. 2 gezeigt mit einer Kette 16 in Antriebsverbindung. Auf der Antriebswelle 15a sitzt eine Seiltrommel 15b mit grösserem Durchmesser als dem der Welle 15a. Das zwischen Führungsträger 11 und Rahmen 6 verlaufende Seil 19 wickelt sich bei Drehung der Welle 15a und der Seiltrommel 15b auf oder von dieser ab, wobei die Relation zwischen Verschiebung des Auslegers 12 und der wirksamen Seillänge derart gewählt ist, dass beim Ausfahren des Auslegers 12 sich das Seil 19 von der Seiltrommel abspult, sich damit verlängert und infolge des Auslegergewichtes spannt und den Schwenkwinkel vergrössert. Bei Umkehr der Drehrichtung des Motors verkleinert sich der Schwenkwinkel mit einfahrendem Ausleger. Das Übersetzungsverhältnis dieser Übertragungsvorrichtung bestimmt sich aus dem Verhältnis der Durchmesser von Motorwelle 15a und Seiltrommel 15b.
In Fig. 10 ist ein zweiseitig ausfahrbarer Auslegerbrückenkran gezeigt, dessen Ausleger 12 in einem schwenkbaren Führungsträger 11 nach beiden Seiten verschiebbar ist. Die Verschiebung des Auslegers 12 erfolgt mit Hilfe eines am Führungsträger 11 ortsfest angeordneten Motors 15. Durch Drehung seiner Welle wird ein, über zwei in einem Abstand voneinander am Führungsträger 11 angeordnete Antriebsräder 15c, d, geführtes Seil 70 angetrieben. Die Antriebsräder 15c, d stehen in Antriebsverbindung mit dem Ausleger 12, so dass dieser abhängig von der Drehrichtung der Motorwelle nach rechts oder links verschoben wird. Die beiden Antriebsräder 15c, d drehen sich dabei jeweils in übereinstimmenden Umdrehungssinn.
Jedes Antriebsrad 15c, d ist mit einer Seiltrommel 15e bzw. 15f verbunden, die sich gleichsinnig mit den Antriebsrädern drehen und über Umlenkrollen 71,72 an der Brückenschiene 73 geführte und am Führungsträger 11 befestigte Tragketten 19a, b auf- und abspulen.
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35
40
45
50
Der Führungsträger 11 weist im Bereich seinerbeiden Enden rechtwinklig zur Brückenschiene 73 ragende Schenkel 1 le, d auf. die in Lagerpfannen 74,75 um die Drehpunkte A oder B schwenkbar sind.
In Mittelstellung des Auslegers 12 rasten beide Schenkel 11 c. c in den Lagerpfannen 74 und 75 ein. Die wirksame Länge der Tragketten 19a, b stimmt überein. Der Führungsträger 11 verläuft horizontal in vorgegebenem Abstand unterhalb der Brük-kenschiene.
Sobald der Antriebsmotor durch Drehung der Welle den Ausleger in einer Richtung, z.B. nach rechts, verschiebt spulen sich beide Tragketten 19a, b, entsprechend der erfolgten Verschiebung des Auslegers 12, um gleiche Längenabschnitte ab. Infolge des Auslegergewichts wird aber die Tragkette 19a bei der in der Fig. gezeigten Auslegerstellung stärker belastet als die Tragkette 19b. Gleichzeitig wirkt aber auch eine verstärkte Zugkraft auf die Gelenkpfanne 75, was dazu führt, dass sich dies« öffnet und den Schenkel lld des Führungsträgers 11 freigibt. Dieser folgt seiner Schwerkraft und führt eine Schwenkbewegung um den Drehpunkt A aus, bis die Tragkette 19b gestreckt ist. Die Tragkette 19a ist in dieser Verschiebelage des Auslegers 12 locker.
Bei weiterem Ausfahren des Auslegers 12 verlängert sich die Tragkette 19a erneut, der Führungsträger senkt sich weiter ab. Der erreichbare Schwenkwinkel des Führungsträgers steht in funktioneller Abhängigkeit von der linearen Verschiebung des Auslegers und zwar aufgrund der als Übertragungsvorrichtung dienenden Motorwelle, die auf das die Verschiebung verursachende Seil 70 einwirkt und weiter durch das Seil 70, wiederum eine Drehung der Rollen 15e, f für die Tragketten veranlasst. Dai Übersetzungsverhältnis ist dabei durch das Verhältnis von Antriebsrollen 15c, d und Seilrollen 15e, f gegeben.
Sobald der Ausleger 12 einfährt und über seine Symmetriestellung nach links wieder ausfährt, löst sich die Gelenkverbindung 74. Der Führungsträger 11 schwenkt bei weiterem Ausfahren des Auslegers 12 um den Drehpunkt B und senkt sich mit seinem linken Ende soweit ab, bis diesmal die Tragkette 19 gespannt ist.
In Fig. 11 ist in schematischer Darstellung eine auf einer Schiene 44 verfahrbare Tragkatze 45 mit einem, um eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse 42, schwenkbaren Ausleger 41. Ein mit der Tragkatze 45 verbundenes Zugseil 46 ist über eine im Dach angeordnete Umlenkrolle 70 geführt und mit seinem anderen Ende am schwenkbaren Ausleger 41 befestigt.
Ein Verschieben der Katze 45 nach rechts würde bei konstanter Seillänge zu einem geringen Absenken des Auslegers 41 führen. Eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses lässt sich aber dadurch erreichen, dass die Rolle 70 ebenfalls eine Translationsbewegung erfährt, die zu der Verschiebegeschwindigkeit der Tragkatze 45 in einem wählbaren Verhältnis steht. Hierdurch ist es möglich, das Übersetzungsverhältnis zwischen Verschiebegeschwindigkeit, unter Veränderung des Schwenkwinkels, den durch die örtlichen Gegebenheiten für die Erzielung einer ange-passten Bahn des Auslegers auferlegten Bedingungen anzupassen.
M
7 Blatt Zeichnungen
Claims (23)
1. Verfahren zur Erzielung einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepassten Bahnkurve eines im Firstbereich des Daches in einem vorfahrbaren Rahmen angeordneten Auslegers, der um eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Verschiebung eines Kranteiles, nämlich des Auslegers in seinem Führungsträger oder einer Trägerkatze in ihrer Führungsschiene, in bezug auf einen am Rahmen des Krans oder im Dachraum gewählten Bezugspunkt, entsprechend einem gegebenen Übersetzungsverhältnis auf eine Schwenkbewegung eines schwenkbar angeordneten Kranteiles, nämlich des Führungsträgers für den Ausleger oder des schwenkbar an der Trägerkatze angeordneten Auslegers, übertragen wird.
2
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Rahmen um eine quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse schwenkbare Führungsträger und der in diesem verschiebbar geführte Ausleger oder, falls der Ausleger in einer im Rahmen geradlinig verfahrbaren Trägerkatze schwenkbar angeordnet ist, die Trägerkatze und der von ihr getragene Ausleger mittels einer Übertragungs vorrichtung mechanisch derart miteinander gekoppelt werden, dass die schwenkbaren Teile zu Winkelbewegungen veranlasst werden, deren Bogenlängen durch die Längen der von den geradlinig bewegten Teilen zurückgelegten Bahnabschnitte, in Abhängigkeit von dem gegebenen Übersetzungsverhältnis der Übertragungsvorrichtung, bestimmt werden.
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Hebelarm (62a) des zweiarmigen Hebels (60) in ständigem Um den Ausleger um einen bestimmbaren Winkel um seine in
Gleitkontakt mit einer am Ausleger (12) ortsfest angeordneten der Trägerkatze vorgesehene Achse zu schwenken und absenken
Rolle (65) liegt und der andere Hebelarm (62b) über eine zu können, ist zwischen Trägerkatze und Auslegerende ein
Gelenkstange (63) an dem Führungsträger (IIb) angelenkt ist. Falschenzug vorgesehen. Um die Absenkung des Auslegers zu
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ÜbertragungsVorrichtung im gewählten Bezugspunkt angeordnet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzungsverhältnis der Übertragunsvorrichtung durch gleichzeitig mit der linearen Verschiebung eines Kranteiles erfolgende Ortsveränderung des Bezugspunktes geändert wird. "
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5. Auslegerkran zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Rahmen (3) um eine quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse (10,32) schwenkbare Führungsträger (11,30) und der in diesem verschiebbar geführte Ausleger (12,34) oder falls der Ausleger (41,41a, b) in einer im Rahmen (44) geradlinig verfahrbaren Trägerkatze (45) schwenkbar (42) angeordnet ist, die Trägerkatze (45) und der von ihr getragene Ausleger (41,41a, b) mittels der Übertragungsvorrichtung (18,36,50,60,70) mechanisch derart miteinander gekoppelt sind, dass die Bogenlängen (a, ß, y) der Winkelbewegungen der schwenkbaren Teile (11,30,41,41a, b) in Abhängigkeit von dem gegebenen Übersetzungsverhältnis der Übertragungsvorrichtung durch die Längen der von den geradlinig bewegten Teilen (12,34,45) zurückgelegten Bahnabschnitte bestimmbar sind.
6. Kran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsvorrichtung im gewählten Bezugspunkt angeordnet ist und die Koppelung mit den linear verschiebbaren bzw. den schwenkbaren Teilen durch mechanische Verbindungsglieder erfolgt.
7. Kran nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen in einer Ringschiene (5) drehbar ist, die vorzugsweise in einem im Dachbereich des Gebäudes vorgesehenen Schienensystem (1) verfahrbar ist.
8. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen (3) eine geradlinig verlaufende Führungsschiene (44) vorgesehen ist.
9. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsträger als Winkelhebel (11) ausgebildet ist, der mit seinem einen Schenkelende (1 la) um die am Rahmen (3) vorgesehene Achse (10) schwenkbar ist und dessen anderer Schenkel (IIb) als Führungsschiene für den in seiner Längsrichtung verschiebbaren Ausleger (12) dient.
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10. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsträger als einarmiger, um die am Rahmen vorgesehene Achse schwenkbarer Hebel (30) ausgebildet ist, der an seinem freien Ende ein Rollenauflager (35) für dei in ihm verschiebbar geführten Ausleger (34) aufweist und der Ausleger mit seinem einen Ende (35) in der Führungsschiene (31) des Rahmens (3) verfahrbar ist.
11. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8 mit einem beidseitig ausfahrbaren Ausleger, dadurch gekennzeichnet, dass dei Führungsträger (11) für den in seiner Längsrichtung verschiebb; ren Ausleger (12) als Führungsschiene ausgebildet ist und an seinen beiden Enden je einen um quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Achsen schwenkbaren Fortsatz (11c, lld) trägt, dei in Mittelstellung des Auslegers, in am Rahmen (3) vorgesehene Gelenkpfannen (A, B) einrastet, und dass beim Ausschieben de Auslegers jeweils der in Verschieberichtung liegende Fortsatz (llcoder lld) ausrastet und eine Schwenkbewegung der Führungsschiene um die Schwenkachse des noch eingerasteten Fortsatzes ermöglicht.
12. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerkatze (45) in der im Rahmen geradlinig verlaufenden Führungsschiene (44) verfahrbar ist und den Ausle ger (41) in einer quer zu ihrer Fahrtrichtung verlaufenden Achse schwenkbar trägt.
13. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungsvorrichtung durch eine Umlenkrolle (70) gebildet ist, die im gewählten Bezugspunkt angeordnet ist, über die ein mit seinem einen Ende mit dem linear verschiebbaren Teil (45) und mit seinem anderen Ende mit dem schwenkbaren Teil (41) fest verbundenes Seil (46) geführt ist, das während des Bewegungsablaufes seine Länge konstant beibehält, während sich die Längen der jeweils zwischen den sich bewegenden Teilen (45,41) und der Umlenkrolle (70) liegenden Seilabschnitte während des Bewegungsablaufes ändern.
14. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungsvorrichtung durch einen Flaschenzug (18,36,50) gebildet ist, dessen Gesamtseillänge während des gesamten Arbeitsablaufes konstant bleibt.
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15. Kran nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (19) bei einem Kran mit einem um eine quer zur Auslegerlängsrichtungverlaufende Achse (10,32), im Rahmen (6) schwenkbaren Führungsträger (11,30) und einem in diesem verschiebbaren Ausleger (12,34) mit seinem einen Ende (17,40) am Ausleger (12,34) befestigt, über von an Rahmen und Führungsträger angeordneten Rollen (20a, b, 21a, b, 37a, b, 38a, b) geführt und mit seinem anderen Ende (22,40) fest mit Rahmen oder Führungsträger verbunden ist.
16. Kran nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (50) bei einem Kran, dessen Ausleger (41) in einer im Rahmen (44) geradlinig verfahrbaren Trägerkatze (45) schwenkbar gelagert ist, mit seinem einen Ende (51) an der Trägerkatze (45) befestigt, über an Rahmen, Trägerkatze und Ausleger angeordneten Rollen (47a, b, 49a, b) geführt und mit seinem anderen Ende (51b) an Ausleger oder Trägerkatze befestigt ist
17. Kran nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen des Flaschenzuges zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses ortsveränderlich angeordnet und ihre relative Lage zueinander einstellbar ist.
18. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Übertragungsvorrichtung durch einen zweiarmigen Hebel (60) gebildet ist, der um eine am Rahmen (3) vorgesehene Achse (61) schwenkbar ist.
19. Kran nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Kran mit einem im Rahmen schwenkbar angeordneten Führungsträger mit in diesem verschiebbaren Ausleger, der eine
20. Kran nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass bei 5 erreichen, ist das Zugseil des Falschenzuges zu verlängern.
einem Kran mit verfahrbarer Trägerkatze für einen in dieser Dieser Vorgang erfolgt mit Hilfe eines zweiten Motors, wobei die schwenkbar angeordneten Ausleger sich der eine Hebelarm des Ausleger-Hubsteuerung auch automatisch vorgenommen wer-
zweiarmigen Hebels in ständigem Gleitkontakt mit einer an der den kann.
Trägerkatze ortsfest angeordneten Rolle befindet und der andere Bei einem anderen von der Firma Brunnhuber für die Land-
Hebelarm über eine Gelenkstange mit dem Ausleger verbunden 10 Wirtschaft entwickelten Auslegerbrückenkran ist ein geradlinig ist. (nicht dargestellt) ausgebildeter Ausleger ebenfalls um eine quer zu seiner Längs-
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21. Kran nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch achse in einer Trägerkatze vorgesehene Achse schwenkbar ausgekennzeichnet, dass die Hebelarme (62a, b) des zweiarmigen gebildet. Hierbei stützt sich der Ausleger auf einem pendelnd in Hebels (60) einen kurvenförmigen Verlauf aufweisen, wobei ihr einer Trägerkatze gelagerten Lagerbock ab. Mit an seinem Ende Krümmungsradius dem jeweils gewünschten Übersetzungsver- is vorgesehenen Stützrollen gleitet der Ausleger beim Ausfahren hältnis des Hebels entspricht, um die gewünschte Anpassung der längs der Brückenschiene. Um diesen Auslegerbrückenkran den Bahnkurve des Auslegers an die Dachform zu erzielen. jeweiligen Gebäudeverhältnissen anzupassen, wird vorgeschla-
22. Kran nach einem der Ansprüche 5 bis 21, dadurch gekenn- gen, den Durchmesser der am Auslegerende vorgesehenen zeichnet, dass ein für den Antrieb des Auslegers vorgesehener Stützrollen zu verändern oder deren Achsen gegenüber den Motor (15) eine Antriebswelle (15a) und eine auf der Antriebs- 20 Auslegerlaufflächen zu versetzen um das Mass der Absenkung welle angeordnete Seiltrommel (15b) aufweist, wobei eine Dre- des äusseren Auslegerendes beim Ausfahren des Auslegers zu hung der Antriebswelle mittels eines ersten Seilzuges (16) die verändern. Solche Änderungen sind naturgemäss nur innerhalb Verschiebung des Auslegers (12) im Führungsträger (11) bewirkt geringer Grenzen durchführbar.
und diese Verschiebung über die Seiltrommel (15b) mit der Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht besteht nun Längenänderung eines sich bei Drehung der Antriebswelle (15a) 25 darin, ein Verfahren der eingangs genannten Art und einen zu auf die Seiltrommel (15b) aufwickelnden, über Umlenkrollen am seiner Durchführung geeigneten Kran dahingehend zu verbes-Führungsträger (11) und Rahmen (6) geführten und am Rahmen sern, dass die Ausfahrbewegung des Auslegers und sein Absenoder Führungsträger befestigten zweiten Seilzuges (19) mecha- ken bzw. Anheben mit einem einzigen Antriebsmotor erfolgen nisch koppelt und bei Verschiebung des Auslegers eine Schwenk- kann, wobei die in horizontaler und vertikaler Richtung von dem bewegung des Führungsträgers ermöglicht, wobei das Überset- 30 Ausleger zurückgelegten Bahnkomponenten jeder beliebigen zungsverhältnis durch das Verhältnis der Durchmesser von vorgegebenen Dachneigung entsprechen können.
Antriebswelle und Seiltrommel bestimmt ist. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die lineare
23. Kran nach Anspruch 11 mit einem beidseitig ausfahrbaren Verschiebung eines Kranteiles, nämlich des Auslegers in seinem Ausleger, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Drehung der Führungsträger oder einer Trägerkatze in ihrer Führungs-Welle eines Antriebsmotors (15) mit Hilfe eines ersten, über zwei35 schiene, in bezug auf einen am Rahmen des Krans oder im in einem Abstand voneinander am Führungsträger (11) angeord- Dachraum gewählten Bezugspunkt, entsprechend einem gegebe-
nete, sich in übereinstimmender Richtung drehende und über nen Übersetzungsverhältnis auf eine Schwenkbewegung eines eine mit dem Ausleger (12) in Eingriff kommende Antriebswelle schwenkbar angeordneten Kranteiles, nämlich des Führungsträ-
(15c, d) geführten Seilzugs (18c) der Ausleger (12) in seinem gers für den Ausleger oder des schwenkbar an der Trägerkatze
Führungsträger (11) verschiebbar ist, und dass die Verschiebung 40 angeordneten Auslegers, übertragen wird.
über sich mit den Antriebsrädern drehende Seiltrommeln (15e, Der für die Durchführung des Verfahrens geeignete Ausleger-15f) mit am Führungsträger (11) angeordneten und über kran ist dadurch gekennzeichnet, dass der in dem Rahmen um Umlenkrollen (71,72) am Rahmen (6) geführten Tragketten eine quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse (19a, b) gekopppelt ist, so dass eine Verschiebung des Auslegers schwenkbare Führungsträger und der in diesem verschiebbar (12), in Äbhängigkeit von der Verschieberichtung, übereinstim- 43 geführte Ausleger oder, falls der Ausleger in einer im Rahmen mende Verlängerungen bzw. Verkürzungen der Tragketten geradlinig verfahrbaren Trägerkatze schwenkbar angeordnet ist, (19a, b) herbeigeführt, wobei die Schwenkbewegung durch die Trägerkatze und der von ihr getragene Ausleger mittels der Belastung der von der jeweiligen Schwenkachse (A bzw. B) des Übertragungsvorrichtung mechanisch derart miteinander gekop-Führungsträgers (11) abgelegenen Tragkette (19a oder 19b) pelt sind, dass die Bogenlängen der Winkelbewegungen der ermöglicht wird, während die andere Tragkette unbelastet 50 schwenkbaren Teile in Abhängigkeit von dem gegebenen Überbleibt. setzungsverhältnis der Übertragungsvorrichtung durch die
Länge der von den geradlinig bewegten Teilen zurückgelegten
Bahnabschnitte bestimmbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=6123205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH827581A CH655293A5 (de) | 1981-01-23 | 1981-12-23 | Verfahren zur erzielung einer an die dachneigung eines gebaeudes angepassten bahnkurve eines auslegers und auslegerkran zur durchfuehrung des verfahrens. |
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| DE2653458C3 (de) * | 1976-11-25 | 1981-02-26 | Franz X. Kibler, Maschinenfabrik, Bad Waldsee, 7967 Bad Waldsee | Greiferkrananlage für landwirtschaftliche Futterbergehallen |
-
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