CH655364A5 - Gasverdichtungsanlage. - Google Patents

Gasverdichtungsanlage. Download PDF

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CH655364A5
CH655364A5 CH727981A CH727981A CH655364A5 CH 655364 A5 CH655364 A5 CH 655364A5 CH 727981 A CH727981 A CH 727981A CH 727981 A CH727981 A CH 727981A CH 655364 A5 CH655364 A5 CH 655364A5
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gas
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m3min
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gas compression
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CH727981A
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Hanns Hornschuch
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Ingersoll Rand Co
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/58Cooling; Heating; Diminishing heat transfer
    • F04D29/582Cooling; Heating; Diminishing heat transfer specially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/5826Cooling at least part of the working fluid in a heat exchanger

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gas verdichtungsanlage zur Verdichtung eines Gases auf einen Druck im Bereich von 5 bis 10 bar.
Bekannte Gasverdichtungsanlagen der genannten Art 45 weisen Gaskühlmittel auf, welche bewirken, dass das verdichtete Gas 1) schlangenförmigen Strömungswegen folgt, oder 2) zu einem getrennten Kühler oder Wärmetauscher geleitet wird, oder 3) durch Kühler oder Wärmetauscher geleitet wird, die sich über eine beträchtliche Länge in axialer so Richtung erstrecken.
Beispiele für die erste Art finden sich in den US-PS 2 925 954 und 912 882, für die zweite Art in der US-PS 2 478 504, und für die dritte Art in der US-PS 2 073 833, wobei die letztere Patentschrift einen sich in axialer Richtung 55 erstreckenden Kühler beschreibt, dessen Länge gleich oder grösser ist verglichen mit der Gesamtlänge der Verdichterstufen, welche das Gas dem Kühler abgeben. Dies trifft auch auf die US-PS 2 925 954 zu.
Alle erwähnten bekannten Ausführungsarten zeigen auf-60 grund ihrer Formgestaltung, Abmessungen und Strömungs-Leitvermögens einen bedeutenden Druckabfall über den Kühlern oder Wärmetauschern.
Nun ist es offensichtlich, dass in einer optimalen Gasverdichtungsanlage die gesamte Gasströmung durch die Anlage 65 hindurch zur Vermeidung eines unverwünschten Druckabfalls im wesentlichen in axialer Richtung erfolgen sollte. Um dies zu erreichen, ist es dann nötig, Kühler und Zwischenkühler mit beträchtlicher axialer Länge vorzusehen und das
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Gas in nur einer Richtung, d.h. einseitig, durch diese hindurchzuleiten. Leider erfährt das verdichtete Gas in solchen Kühlern und Zwischenkühlern beträchtlicher Länge jedoch Druckverluste. Diese treten aufgrund der verhältnismässig langen Verweilzeit des Gasstromes zur Überwindung der Länge der Kühler, sowie aufgrund von Turbulenzen, Wirbel, Gegenströmungen und Reibungserscheinungen beim Hindurchströmen auf.
Eine äussere Zuleitung des verdichteten Gases zu getrennten Kühlern kann einen Druckabfall nicht verhindern. Koaxiale, gerade und einseitige Kühler, die zur Gewährleistung einer angemessenen Verweilzeit und entsprechenden Kühlwirkung eine beträchtliche Länge aufweisen, scheinen die einzig mögliche Lösung zu sein. Ein unerwünscht hoher resultierender Druckabfall ist aber auch in diesem Fall nicht vermeidbar.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen von den bekannten Ausführungsarten abweichenden Lösungsweg aufzuzeigen und eine Gasverdichtungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, welche das verdichtete Gas in effizienter Weise kühlt und über den Zwischenkühlern und Entfeuchtern keinen Druckabfall erzeugt, der einen sehr geringen, vernachlässigbaren Wert übersteigt.
Erfindungsgemäss ist die Gasverdichtungsanlage gekennzeichnet durch mehrere in Reihe angeordnete, mehrstufige Axial-Gasverdichter, durch Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung des Gases, und durch Verbindungsmittel zur Kupplung der zwischen den einzelnen Gasverdichtern angeordneten Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung, wobei die Verbindungsmittel und die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung einen Aufbau solcher Form, Abmessungen und solchen Strömungs-Leitvermögens haben, dass ein Druckabfall des durch die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung geleiteten verdichteten Gases über diesen Mitteln von mehr als ungefähr 70 mbar vermieden ist.
Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der zugehörigen Zeichnungen, in welchen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 2A und Fig. 2B einen axialen Schnitt in Ansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 in grösserem Massstab, und
Fig. 3 einen Schnitt eines Teils eines der Zwischenkühler des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 längs der Linie 3-3 in Fig. 1, wobei der Darstellungsmassstab wesentlich grösser als in Fig. 1 ist.
Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel der Gasverdichtungsanlage 10 weist einen ersten Gasverdichter 12, einen zweiten Gas Verdichter 14 und einen dritten Gasver-dichter 16 auf, welche alle mehrstufig ausgebildet sind, eine axiale Gasströmung haben, in Reihe angeordnet und über eine gemeinsame Antriebswelle 18 verbunden sind. Zwischenkühler 20 und 22 sowie Entfeuchter 24 und 26 sind zwischen den Verdichtern 12,14 und 16 angeordnet. Die Anlage 10 ist auf Säulen 28,30,32 und 34 abgestützt und weist in der ersten Verdichterstufe ein Laufrad 36 auf, dessen Durchmesser im vorliegenden Ausführungsbeispiel ungefähr 163 cm beträgt.
Die Zwischenkühler 20,22 und die Entfeuchter 24,26 sind nahezu 260% grösser als der Durchmesser des Laufrads 36 der ersten Stufe, indem sie Durchmesser von ungefähr 417 cm haben.
Der Gasverdichter 12 hat einen ausgangsseitigen Ringraum 40, welcher eine Fläche von ungefähr 0,65 m2 umfasst. Der Zwischenkühler 20 hat einen eingangsseitigen Ringraum
42, der eine Fläche von ungefähr 13,3 m2 umfasst. Folglich ist die letztere Fläche etwa zwanzigmal grösser als die erstgenannte Fläche. Der ausgangsseitige Ringraum 40' des Gasverdichters 14 weist eine Fläche von ungefähr 0,42 m2 auf. 5 Folglich ist die Fläche des eingangsseitigen Ringraums 42' des Zwischenkühlers 22 etwa 32 mal grösser als diejenigen des Ringraums 40'.
Trotz der beträchtlichen Durchmesser der Zwischenkühler 20 und 22 nehmen diese nicht mehr als ein Drittel der totalen io axialen Länge der Stufen der betreffenden Gasverdichter 12 und 14 ein. Während die totale Länge der Stufen des Verdichters 12 ungefähr 264 cm beträgt, hat der Zwischenkühler 20 eine axiale Länge von bloss etwa 66 cm. Die Entfeuchter 24 und 26 haben eine axiale Länge von nur etwa 23 cm, d.h. ihre 15 Länge beträgt etwa 5,5% ihres Durchmessers. Die Zwischenkühler haben eine Länge von etwa 16% ihres Durchmessers.
Solch kurze Zwischenkühler 20,22 und Entfeuchter 24,26 gewährleisten, dass die Verweilzeit des Gases in ihnen ausserordentlich kurz sein wird. Dadurch wird das Auftreten von 20 Turbulenzen, Wirbeln und Reibung merklich verringert, so dass der Druckabfall über den Zwischenkühlern und Entfeuchtern den Wert von ungefähr 70 mbar nicht überschreitet.
Während es scheinen könnte, dass eine derart geringe 25 Länge der Zwischenkühler 20 und 22 einem ausreichenden Gaskühlvermögen dieser Zwischenkühler entgegensteht, sind in Wirklichkeit die Zwischenkühler zur Erzielung einer genügenden Gaskühlung ausgebildet. Jeder Zwischenkühler 20, 22 weist ein Brutto-Fassungsvermögen von nahezu 4 m3 auf. 30 Innerhalb dieses Gesamtvolumens befinden sich zahlreiche gerippte Wärmetauscherrohre 44. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Gasverdichtungsanlage 10 finden ungefähr 6850 Rohre 44 Verwendung. Sie nehmen ein Gasvolumen von etwas mehr als 4,25 m3 auf, während Kühlwasserkanäle, 35 welche die Rohre 44 durchqueren, ein Volumen von etwas mehr als 3,96 m3 aufnehmen.
Die Zwischenkühler 20 und 22 sind in gleicher Weise aufgebaut, so dass die Teildarstellung der Fig. 3 auf beide zutrifft. Die Rohre 44 sind an ihren beiden Enden durch Sei-40 tenplatten 46 und 48 gehalten. Eine in Umfangsrichtung verlaufende, d.h. zylindrische Wand 50 umgibt dichtend die Platten 46,48. Die Wand 50 ist über Flansche 52 und 54 lösbar mit einem Einlass-Diffusor 56 und einem auslass-seitigen gefüllten Raum 58 verbunden bzw. verschraubt. Im 45 unteren Teil der Wand 50 sind nicht dargestellte Einlass- und Auslassöffnungen für Wasser vorhanden, welche Kühlwasser zu einem ersten Abschnitt 60 des Zwischenkühlers zuführen und das Kühlwasser von einem zweiten Abschnitt 62 wegführen. Eine Pumpe 63 liefert das Wasser und erzeugt einen so Wasserstrom, der zwischen den Rohren 44 hindurch mit einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 1,5 ms-1 durch den Zwischenkühler fliesst. Eine Trennplatte 64, welche den Zwischenkühler in die beiden genannten Abschnitte 60 und 62 aufteilt, hat einen oberen Abschluss 66, um eine Strömungs-55 Verbindung zwischen den beiden Abschnitten zu schaffen.
Die Strömung des verdichteten Gases durch die Zwischenkühler 20 und 22 ist linear, einseitig und axial. Die reichliche Ausdehnung der eingangsseitigen Ringräume 40 und 40'
sorgt für eine vollständige Aufnahme der von den ausgangs-60 seitigen Ringräumen 40 bzw. 40' abgegebenen Gasmengen, wobei der eintretende Gasstrom auf die erwähnten ungefähr 6850 Rohre 44 aufgeteilt wird, um auf einer kurzen axialen Strecke eine wirksame Gaskühlung zu erzielen. Diese ungefähr 6850 Ströme verdichteten Gases werden dann gleiches massig an den grosskalibrigen Entfeuchter 24 bzw. 26 abgegeben. Zufolge dieser breiten Zerstreuung des verdichteten Gases in eine Vielzahl getrennter Ströme sind keine Flächenbereiche der Entfeuchter mehr belastet als andere. Obwohl
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das Gas wegen der äusserst geringen axialen Ausdehnung der Entfeuchter 24 und 26 sehr rasch durch diese strömt, können die Entfeuchter etwa 98% des Feuchtigkeitsgehaltes (von 13 um oder mehr) entfernen.
Bei der Anlage 10 ist im Hinblick auf einen einfachen Unterhalt der ganze äussere Gehäusemantel horizontal geteilt. Die obere Hälfte des Einlasstrichters 37, die obere Hälfte des Diffusors 56 und die dazwischenliegende obere Hälfte des Gehäuses des Verdichters 12 können von den entsprechenden unteren Hälften sowie von der benachbarten oberen Hälfte des Zwischenkühlers 20 losgeschraubt und als ein einziges Stück abgehoben werden, wie dies in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist. Zudem kann auch der Zwischenkühler 20 (oder 22) vom benachbarten Diffusor 56 und vom gefüllten Raum 58 für Wartungs- oder Ersatzzwecke losgeschraubt und abgehoben werden. Der Einlasstrichter 37, oder die obere und die untere Hälfte des Diffusors 56, oder die Hälften des gefüllten Raums 58, oder die Hälften des Verdichtergehäuses können nach Belieben entfernt und ersetzt werden.
Der bedeutendste Vorteil liegt jedoch darin, dass durch die beschriebene Ausbildung einer axialen Gasverdichtungsanlage mit Zwischenkühlungs- und Entfeuchtungsmitteln ein Druckabfall über den Zwischenkühlern und Entfeuchtern von mehr als 70 mbar vermieden wird und dass die Zwischenkühlungs- und Entfeuchtungsmittel die axiale Länge der Anlage nur unbedeutend vergrössern. Wie beschrieben weisen die letzteren vorgeschriebene Flächen und Volumina auf, um das verdichtete Gas ohne Beeinträchtigung der Leistung der Anlage zu behandeln. Eine besondere Kühlwasserströmung in Abschnitten der Zwischenkühler wurde ebenfalls beschrieben. Alle diese Einzelheiten bestimmen ein Ausführungsbeispiel der einen neuen Lösungsweg aufzeigenden erfindungsgemässen mehrstufigen, axialen Gasverdichtungsanlage.
Die als Ausführungsbeispiel dargestellte und beschriebene Anlage 10 ist dazu ausgebildet, eine eingangsseitige Gasmenge von ungefähr 8500 m3min_I auf einen ausgangsseitigen Gasdruck zu verdichten, der im Bereich von etwa 5 bis 10 bar liegt. In entsprechender Weise können aber auch Anlagen für Gasmengen von 2800 m3min-1 bis 17 000 m3min_1 beim genannten Gasdruckbereich ausgebildet werden.
Um Gasverdichtungsanlagen mit Kapazitäten von 1400 oder 2800 m3min_I bis zu ungefähr 17 000 m3min-' zu schaffen, ist es erforderlich, die Durchmesser der Zwischenkühler und der Entfeuchter entsprechend zu dimensionieren. Gleichzeitig müssen ihre begrenzten axialen Längen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel 66 cm bzw. 23 cm, beibehalten werden. Denn wenn den Zwischenkühlern und Entfeuchtern grössere axiale Längen gegeben werden, wird in der mit ihnen gebauten Verdichtungsanlage der Druckabfall über den Zwischenkühlern und Entfeuchtern grösser als der angegebene Wert von 70 mbar sein.
Die Bestimmung der Durchmesser der Zwischenkühler und Entfeuchter unter Festhalten ihrer axialen Längen ist deshalb relativ kritisch. Geeignete Durchmesserwerte können jedoch aufgrund der nachstehenden Angaben und Beziehungen bestimmt werden.
Um in allgemeiner Weise die Durchmesser von Zwischenkühlern und Entfeuchtern für eine Gasverdichtungsanlage zu bestimmen, die eine Einlasskapazität im Bereich von weniger als 2800 m3min_I bis zu ungefähr 17 000 m3min_1 hat, kann die folgende Beziehung angewendet werden:
Der Durchmesser soll gleich sein
- ungefähr dem Wert von 29 mm, multipliziert mit der Anzahl der Inkremente von je 28 m3min_I der Einlasskapazität bis zu einem Wert der Einlasskapazität von ungefähr 2800 m3min"'
- plus dem Wert von nicht weniger als 5,3 mm bzw. nicht mehr als 7,1 mm, multipliziert mit der Anzahl der Inkremente von je 28 m3mur' der Einlasskapazität oberhalb des Wertes von 2800 m3min-! der Einlasskapazität.
In spezieller und besonders vorteilhafter Weise kann der Durchmesser gemäss der obenstehenden Beziehung bestimmt werden, indem für den additiven Term in dieser Beziehung, der den Eingangskapazitätsbereich oberhalb des Wertes von 2800 rrf'min"1 betrifft, der Wert von ungefähr 6,4 mm, multipliziert mit der Anzahl der Inkremente von je 28 m3min-' der Einlasskapazität oberhalb des Wertes von 2800 m3min-', genommen wird.
Eine solche Bestimmung von Durchmessern der Zwischenkühler und Entfeuchter aufgrund formelmässiger Beziehungen legt Zwischenkühler fest, deren Durchmesser 4,5 bis 9mal grösser ist als ihre axiale Länge von beispielsweise 66 cm, sowie Entfeuchter, deren Durchmesser 12,5 bis 26mal grösser ist als ihre axiale Länge von beispielsweise 23 cm. Obwohl das beschriebene Vorgehen ungewöhnlich erscheinen mag, schafft es doch Gasverdichtungsanlagen mit mehreren in Reihe angeordneten, mehrstufigen Axial-Gas-verdichtern, bei welchen über ihren Zwischenkühlern und Entfeuchtern ein Druckabfall von höchstens etwa 70 mbar entsteht, wobei eine Gasströmung zu den Zwischenkühlern und Entfeuchtern bei einer Geschwindigkeit von nicht mehr als ungefähr 6,7 ms-1 aufgenommen wird.
Wie bereits eingangs erwähnt, sind bei bekannten Gasverdichtungsanlagen mit mehreren in Reihe angeordneten, mehrstufigen Axial-Gasverdichtern Zwischenkühleinrich-tungen (und auch Entfeuchtungseinrichtungen) getrennt ausserhalb der durchgehenden Achse der Gasverdichter angeordnet, so dass das verdichtete Gas diesen zugeführt und von diesen wieder zurückgeführt werden muss. Es entspricht auch bekannter Technik, die Zwischenkühler auf höheren Zwischenböden oder in unterhalb des Niveau der axialen Strömung liegenden Gestellen anzuordnen. Dementsprechend gestalten sich der Aufbau der ganzen Verdichtungsanlage und die Erfordernisse hiefür kompliziert und aufwendig. Die vorliegende Gas verdichtungsanlage umfasst dagegen mehrere Gasverdichter und Zwischenkühler, die alle hintereinander längs der gleichen Achse auf Säulen angeordnet sind. Deshalb kann die vorliegende Anlage vollständig, vom einen Ende zum andern, auf dem Boden montiert werden, was auch Zweck der Erfindung ist. Zudem tragen die gleich-achsig angeordneten Zwischenkühler und Entfeuchter, wie aus dem Vorangehenden ersichtlich ist, nicht in bedeutendem Ausmass zur Gesamtlänge der Anlage bei. Jede Zwischenstufe von Zwischenkühler und Entfeuchter (ausschliesslich der eingangs- und ausgangsseitigen Gehäuseteile) fügt zur Anlagelänge weniger als 90 cm hinzu, wobei dies unverändert der Fall ist, ob nun die Anlage dazu ausgebildet ist, einen Gasdurchsatz von weniger als 3000 m3min_1 oder bis zu 20 000 m3min_I zu verarbeiten. Für grössere Gasdurchsätze im genannten Bereich ist es einzig nötig, die Durchmesser der Zwischenkühler und der Entfeuchter gemäss den vorgängig erläuterten beispielsweisen Regeln zu vergrössern.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Gasverdichtungsanlage zur Verdichtung eines Gases auf einen Druck im Bereich von 5 bis 10 bar, gekennzeichnet durch mehrere in Reihe angeordnete, mehrstufige Axial-Gas-verdichter (12,14,16), durch Mittel (20,22,24,26) zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung des Gases, und durch Verbindungsmittel (52,54,56,58,56', 58') zur Kupplung der zwischen den einzelnen Gasverdichtern angeordneten Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung, wobei die Verbindungsmittel und die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung einen Aufbau solcher Form, Abmessungen und solchen Strömungs-Leitvermögens haben, dass ein Druckabfall des durch die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung geleiteten verdichteten Gases über diesen Mitteln von mehr als ungefähr 70 mbar vermieden ist.
  2. 2. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau der Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung Mittel enthält, welche eine Gasströmung in die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als ungefähr 6,7 ms-1 aufnehmen.
  3. 3. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung ringförmig sind, dass die Anlage eine Gaseinlasskapazität von mindestens 2800 m3min_I hat, und dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung einen für diese Gaseinlasskapazität bestimmten Aussendurchmesser und eine axiale Länge von nicht mehr als 25% des bestimmten Aussendurchmessers haben.
  4. 4. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Gaseinlasskapazität von mehr als 2800 m3min_I hat, und dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung einen Aussendurchmesser haben, der durch die Beziehung festgelegt ist:
    Aussendurchmesser gleich nicht weniger als 5,3 mm und nicht mehr als 7,1 mm, z.B. ungefähr 6,4 mm, multipliziert mit der Anzahl der Inkremente von 28 m3min-' der Einlasskapazität oberhalb des Wertes von 2800 m'min-1 der Einlasskapazität, plus den Wert des für die Gaseinlasskapazität von 2800 m3min_1 bestimmten Aussendurchmessers.
  5. 5. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bestimmte Aussendurchmesser ungefähr 292 cm ist.
  6. 6. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung mehrere getrennte Zwischenkühler und Entfeuchter enthalten, von welchen jeder Zwischenkühler eine axiale Länge von nicht mehr als ungefähr 66 cm hat und jeder Entfeuchter eine axiale Länge von nicht mehr als ungefähr 23 cm hat.
  7. 7. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte bestimmte Aussendurchmesser der Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung ein Mehrfaches des Laufraddurchmessers der ersten Stufe des eingangsseitig ersten Gas Verdichters (12) der mehreren in Reihe angeordneten Gasverdichter ist.
  8. 8. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der bestimmte Aussendurchmesser ungefähr 260% grösser als der Laufraddurchmesser der ersten Stufe ist.
  9. 9. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung mehrere getrennte Zwischenkühler und Entfeuchter enthalten, dass mehrere Gasverdichter eine gleiche axiale Länge haben, und dass jeder Entfeuchter eine axiale
    Länge hat, die nicht mehr als ungefähr ein Zehntel der axialen Länge der mehreren Gasverdichter beträgt.
  10. 10. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zwischenkühler eine axiale Länge s hat, die nicht mehr als ungefähr ein Viertel der axialen Länge der mehreren Gasverdichter beträgt.
  11. 11. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer (14) der mehreren Gasverdichter einen Ausgangsringraum (40') des Laufrades io der letzten Stufe hat, und dass jeder Zwischenkühler einen Eingangsringraum (56,56') aufweist, dessen Querschnittsfläche nicht weniger als ungefähr zwanzigmal grösser als die Querschnittsfläche des genannten Ausgangsringraums (40') ist.
    15 12. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer (12) der mehreren Gasverdichter einen Ausgangsringraum (40) des Laufrades der letzten Stufe hat, und dass jeder Zwischenkühler einen Eingangsringraum (56,56') aufweist, dessen Querschnitts-
    20 fläche nicht weniger als zehnmal grösser als die Querschnittsfläche des genannten Ausgangsringraums (40) ist.
  12. 13. Gasverdichtungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung ringförmig sind, dass die Anlage eine Gasein-
    2s lasskapazität in einem Bereich von 2800 m3min_1 bis
    17 000 m3min_I hat, und dass die Mittel zur Zwischenkühlung und Entfeuchtung einen Aussendurchmesser haben, der durch die Beziehung bestimmt ist:
    30 Aussendurchmesser gleich ungefähr 29 mm, multipliziert mit der Anzahl der Inkremente von 28 m3min_1 der Einlasskapazität bis zu einem Wert der Einlasskapazität von 2800 m3min_1, plus nicht weniger als 5,3 mm und nicht mehr als 7,1 mm, z.B. ungefähr 6,4 mm, multipliziert mit der
    35 Anzahl der Inkremente von 28 m3min_1 oberhalb des Wertes von 2800 m3min_1 der Einlasskapazität.
    40
CH727981A 1981-01-02 1981-11-12 Gasverdichtungsanlage. CH655364A5 (de)

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