CH655908A5 - Wasserbehaelter fuer deckfarb-malkaesten. - Google Patents
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Description
655 908
Claims (6)
1. Wasserbehälter für Deckfarb-Malkästen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine ebene Seitenwans (3) des ovalzylindrischen Behälters (1) in Bodennähe nach Innen abgesetzt 5 ist und auf einem Teil (5) ihrer Breite über diesen Absatz (4) nach unten bis in Bodennähe unter Bildung eines Einhänge-Klemm-clips (5) weitergeführt ist.
2. Wasserbehälternach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Clips (5) auf den beiden gegenüberliegenden Behälterwan- 10 düngen (3) mit unterschiedlichen Breiten ausgebildet sind.
3. Wasserbehälternach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen (3) im Bereich der senkrechten Clipachsen durch Innenrippen (12) biegungssteif verstärkt sind und dass der Absatzquerschnitt (13) an der Clipwurzel als Biegegelenk für den Clip (5) ausgebildet ist.
4. Wasserbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die halbzylindrischen Enden (7) des Behälters (1) durch Querwände (8) zu gesonderten Gefachen derart abgeteilt sind, dass ein rechteckiger Mittelraum (9) in Form eines 20 Parallelepiped entsteht, dessen Länge der Breite und dessen Breite der Dicke eines zugeordneten grössten Farbkastens entspricht.
5. Wasserbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Rippen (1) auf einer oder beiden Innenlängsseiten des abgesetzten Bodenteils (2), die den Innenraum auf die Dicke zugeordneter kleiner Farbkästen (10,15) einengen.
6. Wasserbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch halbrunde Einkerbungen (14) in den gegenüber
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liegenden oberen Behälterkanten als Pinselhalterungen.
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Die Erfindung betrifft einen Wasserbehälter für Deckfarbmal-
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kästen insbesondere für den Schul- und Hobby-Gebrauch. Beim Arbeiten mit diesen Malkästen muss Wasser bereitstehen, und zwar nicht nur reines Wasser für das Malen selbst, sondern auch für die Pinselreinigung und deren Aufbewahrung.
Dazu wurden Gelengenheitsgefässe, wie Tassen, Wassergläser, Konservengläser oder Plastikbecher verwendet, die zusätzlich mitgeführt werden mussten, beim Gebrauch umgestossen werden konnten, herunterfielen und zertrümmert werden konnten, und dabei Tisch und Fussboden beschmutzten. Es wurde deswegen schon vorgeschlagen, in den Farbenkästen neben den Farbnäpfen, Pinselaufbewahrungsgefachen und Mischmulden auch die unentbehrlichen Wasserbehälter und teilweise sogar Wasservorratsflaschen voll zu integrieren. Dabei ergaben sich jedoch Abmessungen der Farbkästen, die für den professionellen Gebrauch zwar in Kauf genommen werden konnten, die diese Kästen jedoch für den Schulgebrauch als ungeeignet erscheinen 50 Hessen.
Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, anstelle einer solchen Vollintegration einen in zwei Teilintegrationen mit dem Malkasten verbindbaren Mehrgefach-Wasserbehälter zu schaffen. In der Arbeitsstellung soll der Wasserbehälter mit dem Farbenka- 55 sten eine stand- und kippsichere Einheit bilden, wobei dem Maler noch die Wahlmöglichkeit für die für ihn bequemste Anordnung des Wasserbehälters verbleibt. In derTransportstel-lung bilden Farbkasten und Wasserbehälter eine kompakte Einheit, deren Abmessungen die des Farbkastens nur geringfü- 60 gig übersteigt, und die deswegen leicht im Schulranzen oder der Schultasche untergebracht werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass wenigstens die eine ebene Seitenwand des oval-zylindrischen Behälters in Bodennähe nach Innen abgesetzt ist und auf einem 65 Teil ihrer Breite über diesen Absatz nach unten bis in Bodennähe unter Bildung eines Einhänge-Klemmclips weitergeführt ist. Vorzugsweise sind die Clipse auf den beiden gegenüberliegenden Behälterwandungen mit unterschiedlichen Breiten ausgeführt. Der kürzere Clip dient dabei zum Einhängen des Behälters an der Schmalseite des kleinsten infragekommenden Farbkastens. In einer weiteren Ausführungsform können die Wandungen im Bereich der senkrechten Clipachsen durch Innenrippen biegungssteif verstärkt sein und der Absatzquerschnitt an der Clipwurzel als Biegegelenk für den Clip ausgebildet sein ; damit wird das Auseinanderklaffen des oder der Clips beim Zusammendrücken der Gefässränder bewirkt. In einer weiteren Variante können die halbzylindrischen Enden des ovalen Behälters durch Querwände zu gesonderten Gefachen derart abgeteilt sein, dass ein rechteckiger Mittelraum in Form eines Parallelepipeds entsteht, dessen Länge von der Breite und dessen Breite von der Dicke des zugeordneten grössten Farbkastens bestimmt wird. Um den Wasserbehälter auch in Verbindung mit sehr dünnen Farbkästen verwenden zu können, sind vorzugsweise auf einer oder beiden Innen-Längsseiten des abgesetzten unteren Teils Rippen angebracht,die den Innenraum entsprechend einengen. Auf den oberen Behälterkanten können halbrunde Einkerbungen als Pinselhalter dienen.
Auf den Zeichnungen sind dargestellt in
Fig. 1 eine Seitenansicht des Behälters;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter (Grundriss zu Fig. 1);
Fig. 3 einen Längsschnitt in Ebene III-III der Fig. 2;
Fig. 4 die schaubildliche Darstellung des auf einen Farbkasten aufgesteckten Behälters;
Fig. 5 eine Stirnansicht des Behälters Fig. 1 in grösserem Massstab;
Fig. 6 einen Schnitt in Ebene VI-VI der Fig. 2 ebenfalls in grösserem Massstab, und
Fig. 7 den gleichen Schnitt wie in Fig. 6, jedoch in horizontaler Lage in Verbindung mit Farbkästen verschiedener Dicke.
Der Wasserbehälter 1 hat die Grundform eines Ovals. Der Bodenteil 2 ist ein Oval gleicher Länge, jedoch geringerer Breite, so dass in den ebenen Seitenwänden 3 in Bodennähe ein Absatz 4 entsteht. Die Gefässseitenwände 3 sind auf einem Teil ihrer Breite nach dem Boden zu verlängert; diese Verlängerungen 5 bilden in Verbindung mit den eingezogenen Unterteilen 2 die Aufsteckklammern oder Clips, mit denen der Behälter 1 auf den Farbkasten 6 aufgesteckt werden kann (vgl. Fig. 5).
Die halbkreiszylindrischen Enden 7 des Behälters 1 sind durch Zwischenwände 8 abgeschlossen, so dass 3 Gefässe zur Verfügung stehen. Das mittlere Gefäss 9 ist ein rechteckiger (Parallel-epiped-)Raum, dessen Länge ausreicht, um die zugehörigen Farbkästen 10,15,16 entsprechender Breite (in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnet) in den Behälter einzuschieben.Die maximale Dicke der einschiebbaren Farbkästen wird durch die Breite des Behälters 1 bestimmt (vgl. Fig. 7). Daim Allgemeinen die Farbkastendicken kleiner sind als die Gefässbreite, auch im Bodenteil 2, sind im Bodenteil 3 Abstandsrippen 11 angebracht, die den Raum zum Einschieben des Farbkastens auf das erforderliche Mass begrenzen.
Zur Erleichterung des Aufsteckens des Behälters 1 auf den Malkasten kann die Wand 3 in Achsrichtung der Clips 5 durch eine oder mehrere Rippen 12 verstärkt, d. h. biegungssteifer gemacht werden und an dem Absatz 4 im Querschnitt verkleinert werden, so dass ein Biegegelenk 13 entsteht. Damit wird erreicht, dass beim Zusammendrücken der oberen Gefässkanten die Clips 5 nach aussen gespreizt werden; vgl. Fig. 6. In diesem Falle wird die grösste Farbkastendicke durch den lichten Abstand der Verstärkungsrippen 12 bestimmt.
Die oberen Kanten der Längsseiten des Behälters 1 werden zweckmässig mit gegenüberliegenden gerundeten Einkerbungen 14 für die Pinselablase versehen.
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2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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