CH655921A5 - Kapselabnehmer zum abnehmen von kapseln von flaschen. - Google Patents

Kapselabnehmer zum abnehmen von kapseln von flaschen. Download PDF

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CH655921A5
CH655921A5 CH2176/82A CH217682A CH655921A5 CH 655921 A5 CH655921 A5 CH 655921A5 CH 2176/82 A CH2176/82 A CH 2176/82A CH 217682 A CH217682 A CH 217682A CH 655921 A5 CH655921 A5 CH 655921A5
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CH2176/82A
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Arne Petersen
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Jensens Georg Solvsmedie
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    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/16Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing flanged caps, e.g. crown caps

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Description

Die Erfindung betrifft einen Kapselabnehmer zum Abnehmen von Kapseln von Flaschen, der während des Öffnungsvorganges an die Kapsel derart angeordnet und hinuntergedrückt werden kann, dass die Kapsel einer Zieheinwirkung ausgesetzt und vom Flaschenhals gekippt wird.
Kapselabnehmer sind bekannt, mit denen man mit einem hakenförmigen Teil am einen Ende des Abnehmers unter den Rand der Kapsel greift und durch einen Druck nach unten auf das andere Ende, die Kapsel vom Flaschenhals abkippt. Diese Kapselabnehmer sind aber mit dem Nachteil behaftet, dass sie in einer ganz bestimmten Weise zu wenden und sehr sorgfältig anzubringen und zu bedienen sind, um am Rand der Kapsel nicht abzugleiten, ohne diesen abzunehmen, da die Kapselabnehmer nur ein verhältnismässig schmales Stück aufweisen, das in den Kapselrand eingreifen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kapselabnehmer zu schaffen, der in der Arbeitsstellung leicht zu orientieren und festzuhalten ist, und der handlich ist und ferner eine solche Form aufweist, dass er mit grosser Sicherheit den Rand der Kapsel ergreift, wenn er mit einer raschen Handbewegung über die Kapsel und hinunter geführt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass er einen schalenförmigen, hauptsächlich rotationssymmetrischen Abnehmerkörper aufweist, der zylindrisch oder
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kegelstumpfförmig ist und der einen ringförmigen Griffteil Gemäss einem besonders vorteilhaften Ausführungsbei-aufweist, der mit seinem inneren Randteil während des Öff- spiel kann der radial ausserhalb des zentralen Vorsprunges nungsvorganges zum Greifen unter den freien Rand der Kap- liegende Teil des Bodenteiles des Abnehmerkörpers hauptsei und zum Lösen derselben vom Flaschenhals bringbar ist, sächlich kegelstumpfförmig sein und nach innen und nach und einen im Verhältnis zum Griffteil hauptsächlich zentral 5 oben gegen diesen Vorsprung schräg ansteigen, wobei diese angeordneten schalenförmigen Rückhalteteil, der während Kegelfläche während des Anbringens des Kapselabnehmers des Öffnungsvorganges zum Drücken nach unten auf die auf die Kapsel steuernd ist.
Oberseite der Kapsel bringbar ist, sowie einen aussen am Ab- Gemäss einem besonders bevorzugten Ausführungsbei-
nehmerkörper befestigten Halteteil, in Form einer Haltehülle, spiel sind der Griffteil und der Rückhalteteil des Abnehmer-
Da der unter den freien Rand der Kapsel greifende Griffteil 10 körpers voneinander getrennt und weisen hauptsächlich den ein ringförmiger innerer Randteil ist, wird erreicht, dass der gleichen Aussendurchmesser auf, wobei der Griffteil und der
Abnehmerkörper leicht korrekt orientierbar ist, da nur ein Rückhalteteil aber dicht aneinander angeordnet sind und in willkürliches Stück dieses Randteiles im Eingriff mit dem dieser Stellung festgehalten werden. Hierdurch wird ermög-
freien Rand der Kapsel zu bringen ist. Die ringförmige Form licht, dass die einzelnen Teile aus verschiedenen Materialien sichert ferner, dass der Kapselabnehmer auf der Kapsel nicht 15 und in verschiedenen Weisen herstellbar sind.
besonders zum Gleiten geneigt ist, sondern in der Arbeitsstel- Wenn eine hauptsächlich kegelstumpfförmige Kapsel als lung leicht festhaltbar ist, und da der Abnehmerkörper eine Haltehülle angewendet wird, die an ihrem weiten Ende offen rotationssymmetrische Form aufweist, ist er in jeder Arbeits- ist, und die an ihrem schmalen Ende mit einem Kopfteil ge-
stellung gleich handlich. Der äussere Halteteil kann teils die schlössen ist, und deren Innenform zum äusseren Bodenteil
Teile des Abnehmerkörpers zusammenhalten, und teils eine 20 des Abnehmerkörpers passt und daran anstösst, und die mit griffsverbessernde und charakteristische, dekorative Oberflä- ihrer nach unten ragenden Kappe vorzugsweise am schalen-
che gewährleisten. förmigen Abnehmerkörper vorbei hinausreicht, den sie
Gemäss der Erfindung ist der Griffteil an der äusseren stramm umschliesst und festhält, wird ein gutes Festhalten Wand des Abnehmerkörpers ausgebildet und der Mitte des- des Abnehmerkörpers gesichert. Ferner weist der Kapselabselben zugekehrt, und er weist einen Griffrandteil auf, dessen 25 nehmer hierdurch eine Oberfläche auf, die handlich ist, und Oberfläche glatt oder gezackt sein kann, und wo der Griffteil die ein ansprechendes Aussehen aufweist.
vorzugsweise in einer Normalebene im Verhältnis zur Mittel- Dieses wird dadurch unterstrichen, dass die nach unten linie liegt, wobei eine besonders vorteilhafte Ausbildung er- ragende Kappe in kleinen, hauptsächlich axialen oder schrä-
reicht wird, die auch einfach herzustellen ist. gen, vorzugsweise äquidistante Teilabschnitten gegen den
Wenn der Griffrandteil nach unten und gegen den Boden 30 Abnehmerkörper radial hineingepresst ist, und mit dem Teil des Abnehmerkörpers gerichtet ist, wird eine besonders vor- dem Teilabschnitt der nach unten ragenden Kappe, der am teilhafte Ausbildung des Griffrandteiles erreicht, wobei so- Abnehmerkörper vorbei hinausreicht, ein Stück nach innen wohl dessen Stärke als auch dessen Formbeständigkeit ver- an dessen äusseren Peripherie vorbei gepresst ist, da hierdurch bessert werden. Der Griffrandteil kann ggf. zugespitzt sein, so kleine Vorsprünge von eingepresster, nach unten ragender dass er besser unter den Rand der Kapsel kommen kann. 35 Kappe gebildet sind, die den Abnehmerkörper in einer Stel-
Falls die Öffnung des Griffteiles einen Durchmesser auf- lung, in der er gegen den Kopfteil der Haltehülle anstösst, weist, der gleich gross oder grösser ist als der Bodendurch- stramm festhalten und festschliessen, und wobei die Haltemesser der Flasche, besteht ferner die Möglichkeit, die Fla- hülle ferner ein charakteristisches Aussehen wie eine Flasche in den Kapselabnehmer zu stellen und diesen somit als schenkapsel erhält.
Flaschenuntersatz anzuwenden. 40 Eine besonders billige Ausführungsform lässt sich da-
Der Rückhalteteil kann gemäss der Erfindung den Boden- durch erreichen, dass der Griffteil und der Rückhalteteil des teil und die Aussenwand des Abnehmerkörpers bilden, und er Abnehmerkörpers einstückig gebildet sind, und die Halte-
kann einen am zentralen Teil des Bodens des Abnehmerkör- hülle als eine als Halteteil ausgebildete nach unten ragende pers hauptsächlich kreiszylindrischen Vorsprung aufweisen, Kappe in Form einer Verlängerung der Aussenwand des Ab-
der auch ringförmig sein kann. Hierdurch weist der Kapsel- 45 nehmerkörpers über dem ringförmigen Griffteil hinaus vorge-
abnehmer in jeder Arbeitsstellung ein gleichmässiges Rück- sehen ist, welche nach unten ragende Kappe mit äusseren,
halten gegen die Kapseloberseite auf, wobei die Funktion des hauptsächlich axialen oder schrägen, vorzugsweise äquidi-
Abnehmers in jeder Richtung in gleichmässiger Weise durch stanten Ausnehmungen längs ihrer Peripherie versehen ist.
das Hebelstangeprinzip geschieht. Eine solche Ausführungsform lässt sich durch Giessen in ei-
Wenn die Höhe des Vorsprunges über dem Boden des Ab- 50 nem Arbeitsvorgang herstellen, wobei ein besonders solides nehmerkörpers nicht die gesamte axiale Innenhöhe des Ab- Ausführen des Kapselabnehmers, ggf. unter Beibehalten der nehmerkörpers erheblich übersteigt und vorzugsweise kleiner obigen charakteristischen Form, erreichbar ist.
ist als diese, besteht immer die Möglichkeit, eine geeignete Ar- Eine besonders leichte und elegante Ausbildung wird da-
beitsstellung für das Kapselabnehmen zu erreichen. durch erreicht, dass der Griffteil und der Rückhalteteil des
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der funk- 55 Abnehmerkörpers sowie die Haltehülle aus ausgestanztem tionellen Teile des Kapselabnehmers wird dadurch erreicht, Plattenmaterial hergestellt ist, das in Form gepresst oder ge-
dass der Abstand zwischen dem Griffrandteil und dem Vor- zogen ist.
sprung des Rückhalteteiles längs der Peripherie des Griffteiles Durch Ausbilden des Halteteils mit einer gewölbten Oberkonstant ist. Der Kapselabnehmer kann dadurch längs der fläche und hauptsächlich massiv, wobei er aber materialein-ganzen Peripherie des Griffteiles gleichmässig wirken. 60 sparende Hohlräume aufweisen kann, und wobei er z.B. ring-
Wenn der Abstand zwischen dem Griffrandteil und dem förmig sein kann mit einer Öffnung für die Aufnahme einer
Vorsprung des Rückhalteteiles längs der Peripherie des Griff- Flasche, wird eine Ausführungsform erreicht, die zu gewissen teiles variiert, z.B. dadurch, dass der Vorsprung schräg abge- Materialien, wie z.B. Glas, Kunststoff, Holz oder keramische schnitten oder im Verhältnis zum Griffteil oder dessen Öff- Materialien, gut passt, und wenn ein ringförmiger Halteteil nung exzentrisch angeordnet ist, wird erreicht, dass der glei- 65 mit einer ausreichend grossen Öffnung vorhanden ist, lässt che Kapselabnehmer sich für mehrere verschiedene Kapselty- sich der Kapselabnehmer ferner als Flaschenuntersatz oder pen oder -grossen oder für verschiedene Flaschenhalsausbil- ggf. als ein Aschenbecher anwenden.
düngen leicht anwenden lässt. Der Kapselabnehmer lässt sich aus vielen verschiedenen
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Materialien herstellen, und z.B. können Teile des Kapselabnehmers oder der ganze Kapselabnehmer aus vorzugsweise rostfreiem Material sein, wie z.B. rostfreier Stahl oder Gusseisen, und eventuelle andere Teile können aus einem anderen, vorzugsweise rostfreiem Material sein, wie z.B. Metall, Metallegierungen, Glas, Kunststoff oder Holz und entsprechende Materialien. Somit besteht eine Unzahl von Variationsmöglichkeiten sowohl in Form als auch in bezug auf Materialzusammensetzung.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines drehungskegel-stumpfförmigen Kapselabnehmers gemäss der Erfindung, wobei ein Abnehmerkörper mit Hülle ersichtlich ist,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Hülle in Fig. 1, von der Aussenseite gesehen,
Fig. 3 einen axialen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
Fig. 4 einen axialen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 einen axialen Schnitt durch ein in einem Stück hergestelltes Ausführungsbeispiel, das in der Arbeitsstellung auf einer Flasche mit Kapsel angeordnet ist,
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel mit einem Abnehmerkörper, dessen Griffteil und Rückhalteteil einstückig hergestellt sind, und einem Halteteil mit gewölbter Oberfläche, und
Fig. 7 einen axialen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel mit einem einstückigen Abnehmerkörper, und einem ringförmigen Halteteilt.
Der in Fig. 1,2 und 3 dargestellte Kapselabnehmer besitzt einen ringförmigen Griffteil 1 und einen schalenförmigen Halteteil 2, die zusammen einen schalenförmigen Abnehmerkörper 3 bilden, sowie eine Haltehülle 4, die diese Teile um-schliesst und festhält. Die drei Teile sind aus Plattenmaterial hergestellt, das ausgestanzt oder ausgeschnitten ist, und die je in Form gepresst oder gezogen und danach zusammengesetzt sind. Die Haltehülle 4 weist einen zirkulären, ebenen Kopfteil 5 und eine drehungskegelstumpfförmige, nach unten ragende Kappe 6 auf, deren grösster Durchmesser am freien Rand liegt. Der Übergang zwischen dem Kopfteil 5 und der nach unten ragenden Kappe 7 ist mit einer Rundung 8 ausgebildet. Der schalenförmige Halteteil 2 weist ein kreisförmiges Bodenstück 11 und eine hauptsächlich drehungskegelförmige Aussenwand 12 und ein Übergangsstück mit einer Rundung 13 dazwischen auf. Die Form und die Abmessung des Halteteiles sind derart, dass er mit der Aussenwand und dem Übergangsstück genau in die nach unten ragende Kappe und die Rundung der Haltehülle 4 passt, vgl. Fig. 3. Das Bodenstück 11 weist einen zentralen Teil auf, der als ein Vorsprung über dem übrigen Bodenteil aufgepresst ist. Dieser Bodenteil bildet eine Drehungskegelfläche 15 zwischen dem Vorsprung 14 und der Rundung 13. Der Aussendurchmesser des ringförmigen Griffteiles 1 entspricht annähernd dem Aussendurchmesser der Wand 12, und der Griffteil ist innerhalb der Haltehülle 4 mit seinem Aussenrand dicht an dieser Wand 12 angeordnet. Der Griffteil 1 weist eine schwach doppelgekrümmte Profilform auf, er liegt aber sonst hauptsächlich in einer Normalebene der Mittellinie C. Der Griffteil besitzt einen inneren scharfen Randteil oder Griffrandteil 16, der sich zum Greifen unter dem freien Rand 17 einer Flaschenkapsel 18, vgl. Fig. 5, eignet. Der Durchmesser der Öffnung innerhalb des Griffrandteiles 16 entspricht ungefähr zweimal dem Durchmesser der abzunehmenden Kapsel 18. Der Abstand zwischen dem Griffrandteil 16 und der Drehungskegelfläche 15 ist ein bisschen grösser als die Höhe der abzunehmenden Kapsel, so dass der Kapselabnehmer sich leicht über die Kapsel 18 mit dem Griffrandteil 16 unter deren freien Rand 17 führen lässt.
Der radiale Abstand zwischen der Oberfläche des Vorsprunges 14 und der Innenseite des Griffrandteiles 16 nebst dem Vorsprung 14 muss aber am liebsten kleiner sein als die Höhe der Kapsel 18, so dass diese beim Abnehmen den Rand des 5 Vorsprunges 14 nur berührt und somit um dessen Rand während des Abnehmens kippt und biegt. Dieser Abstand kann ggf. gleich gross oder grösser sein als die Höhe der Kapsel 18, wenn der Vorsprung 24, vgl. Fig. 4, ein ringförmiger Vorsprung 24 ist, wobei ermöglicht wird, dass die Kapsel 18 io trotzdem um den ringförmigen Vorsprung 24 kippbar und biegbar ist, da ein Teil der Kapsel sich dann innerhalb des Hohlraumes 25 des Vorprunges befinden kann.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, reicht die Haltehülle mit ihrer nach unten ragenden Kappe 6 am Halteteil 2 und dem 15 Griffteil des Abnehmerkörpers vorbei, den sie stramm um-schliesst und festhält, und wie ebenfalls in Fig. 1 und 2 sowie 3 und 4 dargestellt, ist die nach unten ragende Kappe 6 in kleinen, hauptsächlich axialen, vorzugsweise äquidistanten Teilabschnitten gegen den Abnehmerkörper 3 radial hineinge-2o presst und mit dem Teil 22 der Teilabschnitte der nach unten ragenden Kappe, der am Abnehmerkörper vorbei hinausreicht, ein Stück nach innen an der äusseren Peripherie des
Abnehmerkörpers vorbei. Hierdurch entstehen kleine Vorsprünge 22 von eingepresster nach unten ragender Kappe 6, 25 die den Abnehmerkörper 3 in einer Stellung, in der der Abnehmerkörper gegen den Kopfteil 5 der Haltehülle 4 anstösst, stramm festhalten und festschliessen. Gleichzeitig bilden die eingepressten Abschnitte an der Aussenseite eine charakteristische gezackte Oberfläche an der nach unten ragenden 30 Kappe, die der nach unten ragenden Kappe teils ein kapselähnliches Aussehen gibt und teils ein Festhalten um den Kapselabnehmer erleichtert.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie der ringförmige Griffteil 1 mit seinem inneren Griffrandteil 16 aufgezogen sein kann, so dass er 35 gegen das Bodenstück des Abnehmerkörpers gerichtet wird, was dem Griffteil mit einem erhöhten Widerstand gegen Biegen während des Öffnungsvorganges versieht. Der schalenförmige Halteteil 2 weist, wie früher erwähnt, einen ringförmigen Vorsprung 24 auf. Dieser Halteteil 2 lässt sich in einem 40 Stück mit dem ringförmigen Vorsprung 24, z.B. durch Gies-sen, herstellen oder in Plattenmaterial ohne den Vorsprung 24 aufpressen, der sich dann nachher befestigen lässt, z.B. durch Schweissen oder Punktschweissen. Der ringförmige Griffteil 1 und der schalenförmige Halteteil 2 werden von einer Halte-45 hülle 4, vgl. das Ausführungsbeispiel in Fig. 3, stramm festgehalten, deren nach unten ragende Kappe 6 in kleinen hauptsächlich radialen Teilabschnitten 20 gegen diese Teile gepresst ist, und im Teil der nach unten ragenden Kappe 6, der über den Griffteil 1 hinausreicht, ein Stück nach innen an der äusseren Peripherie des Abnehmerkörpers vorbei.
Fig. 5 stellt ein Ausführungsbeispiel dar, das keine besondere Haltehülle aufweist, aber wobei der Abnehmerkörper eine kappenähnliche Verlängerung 36 der Aussenwand 12 über dem Griffteil 1 hinaus aufweist. Dieses Ausführungsbeispiel ist, wie gezeigt, einstückig hergestellt, z.B. durch Giessen und ggf. mit einer nachfolgenden Bearbeitung. Die Aussenwand 12 und die kappenähnliche Verlängerung 36 lassen sich, wie bei 22 angedeutet, mit Ausnehmungen oder Vorsprüngen der gleichen Art wie in Fig. 1 und 2 im Hinblick auf eine griffsverbessernde und dekorative Wirkung versehen. Fig. 5 zeigt ferner, wie der Kapselabnehmer über einer Kapsel 18 auf einer Flasche 19 im Hinblick auf Abnehmen der Kapsel anzubringen ist, und der Pfeil T zeigt die Richtung, in die ein 6s Druck auf den Kapselabnehmer während des Öffnungsvorganges auszuüben ist.
In seiner einfachsten Form kann der Kapselabnehmer gemäss der Erfindung den in Fig. 5 dargestellten Abnehmerkör
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per aufweisen, der einstückig, aber ohne die nach unten ragende Kappe 6, hergestellt ist.
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, das einen Abnehmerkörper 3 aufweist, der in einem Stück mit einem massiven Halteteil 4 mit gewölbter Oberfläche 35 hergestellt ist. Der Halteteil 4 lässt sich z.B. aus Holz, Kunststoff, Glas oder einem keramischen Material und ggf. durchsichtig herstellen.
Fig. 7 stellt ein Ausführungsbeispiel mit einem Abnehmerkörper dar, der in einem Stück mit einem ringförmigen Halteteil 4 hergestellt ist, wobei die Öffnung im Halteteil grösser ist als der Durchmesser eines Flaschenbodens, so dass der Kapselabnehmer sich auch als Flaschenuntersatz anwenden lässt.
Der Halteteil lässt sich ferner als ein Trinkglas, ein Becher, oder als eine Kanne ausbilden, in deren Boden der Abnehmerkörper angeordnet ist, und das Befestigen des Abnehmerkörpers lässt sich dann in vielen verschiedenen Weisen durchführen, z.B. durch Kleben, Schrauben, Schnellver-5 schliessen, Giessen, Schweissen oder durch jede bekannte Zusammensetzungsmethode.
Der Kapselabnehmer lässt sich aus vielen Materialien und Materialkombinationen herstellen, vorzugsweise werden aber rostfreie Materialien, wie z.B. rostfreier Stahl, Gusseisen, io Aluminium Bronze, Messing o.dgl., angewendet, und auf jeden Fall lassen sich Teile davon aus anderen Materialien, wie z.B. Holz, Kunststoff und keramische Materialien oder ggf. durchsichtiges Material, wie z.B. Glas oder Kunststoff,herstellen, wobei viele verschiedene Wirkungen erreichbar sind.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

655 921 PATENTANSPRÜCHE
1. Kapselabnehmer zum Abnehmen von Kapseln von Flaschen, der während des Öffnungsvorganges an die Kapsel derart angeordnet und hinuntergedrückt werden kann, dass die Kapsel einer Zieheinwirkung ausgesetzt und vom Flaschenhals gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, dass er einen schalenförmigen, hauptsächlich rotationssymmetrischen Abnehmerkörper (3) aufweist, der zylindrisch oder kegel-stumpfförmig ist und der einen ringförmigen Griffteil (1) aufweist, der mit seinem inneren Randteil (16) während des Öffnungsvorganges zum Greifen unter den freien Rand (17) der Kapsel und zum Lösen derselben vom Flaschenhals (19) bringbar ist, und einen im Verhältnis zum Griffteil (1) hauptsächlich zentral angeordneten schalenförmigen Rückhalteteil (2) der während des Öffnungsvorganges zum Drücken nach unten auf die Oberseite der Kapsel bringbar ist, sowie einen aussen am Abnehmerkörper (3) befestigten Halteteil (4) in Form einer Haltehülle.
2. Kapselabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (1) an der äusseren Wand (12) des Abnehmerkörpers ausgebildet und der Mittte desselben zugekehrt ist, und dass er einen Griffrandteil (16) aufweist, dessen Oberfläche glatt oder gezackt sein kann, und wo der Griffteil (1) vorzugsweise in einer Normalebene im Verhältnis zur Mittellinie (C) liegt.
3. Kapselabnehmer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffrandteil (16) nach unten und gegen den Boden des Abnehmerkörpers gerichtet ist.
4. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückhalteteil (2) den Bodenteil (11) und die Aussenwand (12) des Abnehmerkörpers bildet, und dass er einen am zentralen Teil des Bodens des Abnehmerkörpers hauptsächlich kreiszylindrischen Vorsprung (14) aufweist, der auch ringförmig (24) sein kann.
5. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Vorsprunges (14) über dem Boden (11) des Abnehmerkörpers nicht die gesamte axiale Innenhöhe des Abnehmerkörpers erheblich übersteigt und vorzugsweise kleiner ist als diese.
6. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Griffrandteil (16) und dem Vorsprung (14) des Rückhalteteiles längs der Peripherie des Griffteiles konstant ist.
7. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Griffrandteil (16) und dem Vorsprung (14) des Rückhalteteiles längs der Peripherie des Griffteiles variiert, z.B. dadurch, dass der Vorsprung (14) schräg abgeschnitten oder im Verhältnis zum Griffteil (1) oder dessen Öffnung (9) exentrisch angeordnet ist.
8. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der radial ausserhalb des zentralen Vorsprunges (14) liegende Teil des Bodenteiles (11) des Abnehmerkörpers hauptsächlich kegelstumpfförmig ist und nach innen und nach oben gegen diesen Vorsprung schräg ansteigt.
9. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (1) und der Rückhalteteil (2) des Abnehmerkörpers voneinander getrennt sind und hauptsächlich den gleichen Aussendurchmesser aufweisen, wobei der Griffteil und der Rückhalteteil aber dicht aneinander angeordnet sind und in dieser Stellung festgehalten werden.
10. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine hauptsächlich kegel-stumpfförmige Kapsel als Haltehülle (4) angewendet wird, die an ihrem weiten Ende offen ist, und die an ihrem schmalen Ende mit einem Kopfteil (5) geschlossen ist, und deren Innenform zum äusseren Bodenteil (11) des Abnehmerkörpers passt und daran anstösst, und die mit ihrer nach unten ragenden Kappe (6) vorzugsweise am schalenförmigen Abnehmerkörper (3) vorbei hinausreicht, den sie stramm umschliesst und festhält.
11. Kapselabnehmer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die nach unten ragende Kappe (6) in kleinen, hauptsächlich axialen oder schrägen, vorzugsweise äquidi-stanten Teilabschnitten (20) gegen den Abnehmerkörper (3) radial hineingepresst ist, und mit dem Teil (22) der Teilabschnitte (20) der nach unten ragenden Kappe, der am Abnehmerkörper (3) vorbei hinausreicht, ein Stück nach innen an dessen äusseren Peripherie vorbei gepresst ist.
12. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (1) und der Rückhalteteil (2) des Abnehmerkörpers einstückig gebildet sind, und dass die Haltehülle (4) als eine als Halteteil ausgebildete nach unten ragende Kappe (36) in Form einer Verlängerung der Aussenwand (12) des Abnehmerkörpers über dem ringförmigen Griffteil (1) hinaus vorgesehen ist, welche nach unten ragende Kappe (36) mit äusseren, hauptsächlich axialen oder schrägen, vorzugsweise äquidistanten Ausnehmungen längs ihrer Peripherie versehen ist.
13. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (1) und der Rückhalteteil (2) des Abnehmerkörpers sowie die Haltehülle (4) aus ausgestanztem Plattenmaterial hergestellt ist, das in Form gepresst oder gezogen ist.
14. Kapselabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteteil (4) eine gewölbte Oberfläche (35) aufweist, und dass er hauptsächlich massiv ist, wobei er aber materialeinsparende Hohlräume aufweisen kann, und wobei er z.B. ringförmig sein kann mit einer Öffnung (29) für die Aufnahme einer Flasche.
15. Kapselabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des Kapselabnehmers oder der ganze Kapselabnehmer aus vorzugsweise rostfreiem Material ist, wie z.B. rostfreier Stahl oder Gusseisen, und dass eventuelle andere Teile aus einem anderen, vorzugsweise rostfreiem Material sind, wie z.B. Metall, Metallegierungen,
Glas, Kunststoff oder Holz und entsprechende Materialien.
CH2176/82A 1981-04-08 1982-04-07 Kapselabnehmer zum abnehmen von kapseln von flaschen. CH655921A5 (de)

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