CH656416A5 - Bewehrungsmatte fuer stahlbeton. - Google Patents

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CH656416A5
CH656416A5 CH205/82A CH20582A CH656416A5 CH 656416 A5 CH656416 A5 CH 656416A5 CH 205/82 A CH205/82 A CH 205/82A CH 20582 A CH20582 A CH 20582A CH 656416 A5 CH656416 A5 CH 656416A5
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wires
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Gerhard Dr Dipl-Ing Ritter
Klaus Dipl-Ing Ritter
Josef Dr Dipl-Ing Ritter
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Avi Alpenlaendische Vered
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance, i.e. of essentially one-dimensional [1D] or two-dimensional [2D] extent
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Description

Die Erfindung betrifft eine Bewehrungsmatte für Stahlbeton, die aus einander kreuzenden und an den Kreuzungspunkten miteinander verschweissten Längs- und Querelemente besteht.
Der Aufbau von Flächenbewehrungen aus derartigen Gittermatten ist mit gewissen Problemen behaftet. Einerseits soll die Bewehrung der grossen Vielfalt von Bauelementen mit unterschiedlichen Abmessungen und unterschiedlichen, auf die Breiteneinheit bezogenen erforderlichen Stahlquerschnitten möglichst gut angepasst werden, anderseits soll aber im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Fertigung und der Lagerhaltung die Anzahl der feilgebotenen, sich hinsichtlich ihrer äusseren Abmessungen sowie hinsichtlich der Abstände und Durchmesser der verwendeten Drähte voneinander unterscheidenden Typen von Gittermatten möglichst klein gehalten werden.
Die maximale Breite der handelsüblichen Gittermatten ist, hauptsächlich aus Transportgründen, beschränkt (z.B. in Österreich auf 2,40 m und in Deutschland auf 2,15 m). Daraus folgt, dass vorgegebene Bauelemente, beispielsweise die Felder von Plattendecken im Hochbau, nur auf die Weise bewehrt werden können, dass mehrere Gittermatten, deren Länge ausreicht, um die vorgegebenen Bauelemente in einer Richtung zu überspannen, nebeneinander verlegt werden, damit auch in der dazu senkrechten Richtung des zu bewehrenden Bauelementes eine durchgehende Bewehrung erhalten wird. Um bei dieser Art der Bewehrung die Übertragung der im Bauelement herrschenden Kräfte in Richtung der Querdrähte der Gittermatten zu sichern, müssen die Stossränder benachbarter Matten einander um eine meist normenmässig vorgeschriebene Anzahl von Maschen oder Schweisspunkten überlappen (z.B. im Österreich und Deutschland für sogenannte Verteilerstösse bei einachsig bewehrten Bauelementen um ein Masche, für sogenannte Tragstösse bei zweiachsig bewehrten Platten um drei Maschen).
Hieraus ergibt sich ein weiteres Problem. Sind nämlich die Längsdrähte der Gittermatten in gleichen gegenseitigen Abständen über die Mattenbreite verteilt, dann tritt im Überlappungsbereich der Gittermatten eine Anhäufung von Drähten auf, die bisher meist als unvermeidlicher Materialverlust hingenommen wurde.
Um diesem Mangel abzuhelfen, hat man allerdings bereits spezielle Gittermatten, sogenannte «Randsparmatten», entwickelt (GB-PS 204 497, DE-OS 1 609 846), die derart ausgebildet sind, dass sie an den Mattenrändern Längsdrahtlücken aufweisen, die bei Verlegung der Gittermatten mit Randüberlappung durch Längsdrähte der Nachbarmatten ausgefüllt werden, so dass jeweils ein bestimmter, für eine gegebene Mattentype charakteristischer bezogener Stahlquerschnitt bei wenigstens annähernd gleichmässiger Verteilung der Längsdrähte innerhalb der gesamten Bewehrung erhalten wird. Ein Vorteil dieser Randsparmatten besteht darin, dass ihre richtige Verlegung im Bauwerk durch blossen Augenschein leicht überprüft werden kann, da bei richtiger Verlegung alle Drähte durchwegs in gleichen gegenseitigen Abständen liegen müssen. Zur Lösung des Problems, bei möglichst kleiner Anzahl von Mattentypen eine möglichst gute Anpassung der Bewehrung an vorgegebene Anforderungen zu ermöglichen, tragen diese Randsparmatten allerdings nichts bei.
Es ist anderseits bekannt, dass bei Verlegung von regulären Gittermatten, deren Längs- und Querdrähte je untereinander gleiche Durchmesser und gleiche gegenseitige Abstände haben, mit Randüberlappung benachbarter Matten, die sich in den Überlappungszonen ergebenden Stahlanhäufungen bei nicht allzu breiten Matten als gleichmässig über die gesamte Breite des bewehrten Bauelementes verteilt in Rechnung gestellt werden dürfen. Es kann daher der im Bauelement tatsächlich vorhandene bezogene Stahlquerschnitt gegenüber dem bezogenen Stahlquerschnitt der einzelnen Gittermatten in weiten Grenzen durch Verbreiterung dieser
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Überlappungszonen beliebig und fast stufenlos vergrössert werden.
Diese Verlegeweise gestattet es im Prinzip, mit einer relativ kleinen Anzahl von Mattentypen eine sehr gute Anpassung des im bewehrten Bauelement vorhandenen bezogenen Stahlquerschnittes an den jeweils erforderlichen bezogenen Stahlquerschnitt bzw. eine sehr gute Anpassung der Mattenbewehrungen an die unterschiedlichen Breiten der Bauelemente zu erzielen. Für den wirtschaftlichen Erfolg und zur Wahrung der erforderlichen Sicherheit setzt diese Verlegeweise jedoch voraus, dass zunächst im Baubüro ermittelt wird, mit welchen Mattentypen und mit welchen Überlappungsbreiten der Mattenränder die günstigsten Ergebnisse erzielt werden, dass ferner die notwendigen Überlappungsbreiten auf den Verlegeplänen angegeben werden und dass schliesslich diese Masse auf der Baustelle genau eingehalten werden und nach erfolgtem Verlegen der Bewehrung noch überprüfbar sind.
Insbesondere die letzteren Voraussetzungen sind jedoch mit den regulären Gittermatten nicht zu erfüllen, weil bei der Vielzahl der in einer Bewehrung, insbesondere bei kreuzweise bewehrten Platten, vorhandenen, einander überkreuzenden Gitterdrähte der Anfang und das Ende einer einzelnen Gittermatte bzw. die Überlappungsbreite benachbarter Matten infolge der Gleichheit aller Gitterdrähte kaum noch erkennbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Bewehrungsmatte derart auszubilden, dass sie mit mehreren verschiedenen, visuell leicht kontrollierbaren Randüberlappungen verlegt werden kann, um insbesondere bei vorgegebener Anzahl von Mattentypen eine gegenüber den bisher üblichen Verlegeweisen von regulären Matten und von sogenannten Randsparmatten erhöhte Variationsmöglichkeit für den bezogenen Stahlquerschnitt zu erzielen bzw. umgekehrt eine vorgegebene Stufenzahl bezogener Stahlquerschnitte mit einer kleineren Anzahl von Mattentypen realisieren zu können. Natürlich besteht dann auch die Möglichkeit, sowohl die Stufenzahl von bezogenen Stahlquerschnitten wie auch die Anzahl von Mattentypen gegenüber den Standardprogrammen für reguläre Matten zu variieren.
Die geschilderte Aufgabe wird erfindungsgemäss bei einer aus einander kreuzenden Längs- und Querdrähten bestehenden Bewehrungsmatte dadurch gelöst, dass beiderseits von inneren, den mittleren Mattenbereich einnehmenden, als Längsdrähte ausgebildeten Längselementen, die in gleichen gegenseitigen Abständen angeordnet sind, mehrere von diesen Längsdrähten im mittleren Mattenbereich unterscheidbare Randlängselemente in untereinander gleichen, die Längsdrahtabstände im mittleren Mattenbereich übertreffenden Achsabständen angeordnet sind, wobei mindestens eines der Randlängselemente an jedem Mattenrand von den anderen Randlängselementen über seine gesamte Längserstrek-kung durch unterschiedliche äussere Erscheinungsform visuell unterscheidbar ist.
Infolge der unterschiedlichen Maschenweiten zwischen den Längsdrähten im mittleren Bereich der Matte und den Längselementen in den Randbereichen lassen sich in Kombination mit der unterscheidbaren Ausbildung von zwei rand-seitigen Längselementen für verschiedene Überlappungsfälle, insbesondere für einen Verteilerstoss, einen Tragstoss und einen noch stärkeren Überlappungsfall mit einrechenbarer Stahlanhäufung im Überlappungsbereich selbst bei zweiachsigen Bewehrungen deutlich unterscheidbare Überlappungsbilder erzielen, so dass eine rein visuelle Lagenkontrolle der verlegten Matten ohne Zuhilfenahme von Messgeräten möglich ist, wie dies später an einem Ausführungsbeispiel genauer erläutert wird.
Die gegenseitigen Abstände der Längselemente an den
Mattenrändern sollen vorzugsweise das 1,5- bis 2fache der Abstände der Längsdrähte im mittleren Bereich der Matte betragen, damit einerseits die Randmaschen von den normalen Gittermaschen durch die grössere lichte Weite hinrei-3 chend deutlich unterschieden werden können, anderseits aber die im Hinblick auf Einzellasten meist normenmässig vorgeschriebene maximal zulässige Maschenweite nicht überschritten wird.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung iu besteht die Mehrzahl der Längselemente an jedem Mattenrand aus je zwei mit Abstand voneinander angeordneten parallelen Drähten und zumindest ein Längselement, vorzugsweise das innerste, aus dicht aneinanderliegenden Längsdrähten oder aus einem Einzeldraht grösseren Durchmessers r> als die Drähte der anderen Längselemente und die inneren Längsdrähte der Matte. Durch die bevorzugte Verwendung von zwei mit Abstand voneinander angeordneten parallelen Drähten für die äusseren Längselemente wird eine besonders gute Verankerung dieser Randelemente im Beton gesichert, 2o weil zwischen den beiden parallelen Drähten jedes Elementes Beton eindringen kann. Die Verwendung eng beisammen liegender Drähte oder eines dickeren Drahtes für das innerste Längselement an jedem Mattenrand lässt anderseits die inneren Grenzmaschen an den Mattenrändern deutlicher hervor-2ï treten.
Bei weiteren Ausführungsformen der Erfindung wird die Unterscheidbarkeit eines Längselementes von den übrigen durch in Abständen über die Längserstreckung desselben verteilte Markierungselemente erzielt. 3" Die Markierungselemente können als den Zwischenraum zwischen zwei mit Abstand angeordneten parallelen Drähten überbrückende Querverbinder, z.B. Metallstreifen, als markierende Verformungen der Querelemente im Kreuzungsbereich mit einem der Randlängselemente oder als längs der » Randlängselemente in Abständen angeordnete, verschiedenfarbige Kunststoffhülsen ausgebildet sein.
Durch die Anordnung solcher Markierungselemente in regelmässigen, nicht zu grossen Abständen, beispielsweise von je 1 m, wird sichergestellt, dass die Randlängselemente 4,1 auch nach Durchtrennen einer Matte in mehrere Teile an jedem der so gewonnenen Mattenabschnitte deutlich erkennbar und unterscheidbar bleiben.
Die Markierungselemente bieten auch die Möglichkeit, in sie eine Bezeichnung für die Mattentype einzuprägen. Bisher « werden Bewehrungsmatten allgemein durch an einem oder beiden Mattenenden mit Rödeldraht mit der Matte verbundene Etiketten gekennzeichnet. Abgesehen davon, dass diese Etiketten schon bei der Handhabung der Matte leicht abgerissen werden können, tritt auch bei einem auf der Baustelle sehr häufig notwendigen Durchtrennen einer Matte in mehrere Abschnitte immer wieder der Fall ein, dass Mattenabschnitte ohne Typenbezeichnung übrigbleiben. Eine Identifizierung derartiger Abschnitte hinsichtlich der Mattentype ist dann nur durch zeitraubendes Nachmessen der Drahtdurch-î"' messer mit einer Schublehre möglich.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an bevorzugten Ausführungsbeispielen genauer beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Bewehrungsmatte nach der Erfindung mit drei »» Randmaschen grösserer lichter Weite an jedem Mattenrand;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den linken Randbereich der Matte nach Fig. 1 in grösserem Massstab; die
Fig. 3,4 und 5 Überlappungsstösse von zwei benachbarten Matten nach Fig. 1, bei welchen jeweils ein Längselement "5 bzw. zwei bzw. alle drei Längselemente jeder Matte in die äusserste Randmasche bzw. in die beiden äusseren Randmaschen bzw. in alle drei Randmaschen der jeweils anderen Masche eingreifen;
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Fig. 6 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Matte;
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Fig. 7 und 8 in grösserem Massstab die Draufsicht auf ein Markierungselement an einem randseitigen Drahtpaar bzw. einen Querschnitt durch dieses Drahtpaar;
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine weitere erfindungsgemässe Matte und
Fig. 10 in grösserem Massstab eine Draufsicht auf die Kreuzungspunkte eines Querdrahtes mit zwei randseitigen Längselementen dieser Matte;
Fig. 11 die Draufsicht auf eine dritte erfindungsgemässe Matte und
Fig. 12 in grösserem Massstab ein Markierungselement für die randseitigen Längselemente derselben in Ansicht.
Im mittleren Bereich der Gittermatte nach den Fig. 1 und
2 sind die Längsdrähte 1 in gleichen gegenseitigen Abständen a angeordnet. In beiden Randbereichen der Matte sind in grösseren gegenseitigen Abständen ka voneinander und vom jeweils äussersten Längsdraht 1 des mittleren Mattenbereiches drei Längselemente in Form von Drahtpaaren 2,3 und 4 angeordnet, wobei alle in Längsrichtung verlaufenden Drähte mit Querdrähten 5 verbunden, vorzugsweise verschweisst sind. Der Faktor k liegt, wie schon erwähnt, vorteilhaft zwischen 1,5 und 2,0. Es ergeben sich daher in jedem Randbereich der Matte drei Randmaschen, die eine deutlich grössere lichte Weite haben als die normalen Gittermaschen im mittleren Mattenbereich.
Das innerste Drahtpaar 2 ist in jedem Randbereich aus zwei einander berührenden Drähten 2a, 2b gebildet, wogegen die äusseren Drahtpaare 3 und 4 in jedem Randbereich aus zwei Drähten 3a, 3b bzw. 4a, 4b gebildet sind, die in einem Abstand e voneinander angeordnet sind, welcher so gross sein soll, dass die beiden Drähte des betreffenden Drahtpaares vollständig mit Beton umhüllt und in diesem verankert werden. Nach den in Österreich geltenden Normen müsste dieser Abstand beispielsweise gleich dem doppelten Drahtdurchmesser sein, zumindest aber 20 mm betragen.
Fig. 3 zeigt die Randbereiche von zwei benachbarten Matten, die einander derart überlappen, dass jeweils die äusserste Randmasche durch das Drahtpaar 4 der Nachbarmatte ausgefüllt ist. Bei dieser Verlegeform bleibt zwischen dem Drahtpaar 2 und dem benachbarten Drahtpaar 3 eine diese Verlegeform deutlich kennzeichnende freie Randmasche bzw. verbleiben zwischen dem Überlappungsstoss und dem mittleren Mattenbereich noch zwei freie Randmaschen, die ebenfalls kennzeichnend für diese Verlegeform sind.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Verlegeform, bei welcher die beiden äusseren Randmaschen jeder Matte durch Drahtpaare
3 bzw. 4 der jeweiligen Nachbarmatte ausgefüllt sind, verbleibt zwischen dem Drahtpaar 2 und dem ihm zunächst liegenden Längsdraht 1 des mittleren Mattenbereiches noch eine freie Randmasche.
Bei der Verlegeform nach Fig. 5 sind schliesslich alle drei Randmaschen der einen Matte durch Drahtpaare 2, 3 bzw. 4 der Nachbarmatte ausgefüllt.
Wie die Fig. 3-5 erkennen lassen, sind die einzelnen, sich hinsichtlich der bezogenen Stahlquerschnitte und der Breite der zu bewehrenden Fläche unterscheidenden Verlegeformen in jedem Fall visuell deutlich voneinander unterscheidbar.
Bei der Bewehrungsmatte nach Fig. 6, deren Hauptteil aus an den Kreuzungspunkten miteinander verschweissten Längsdrähten 1 und Querdrähten 5 besteht, sind die Randlängselemente 2 als Drahtpaare mit unmittelbar nebeneinanderliegenden Einzeldrähten und die Randlängselemente 3 und 4 als Drahtpaare mit in gegenseitigen Abständen angeordneten Einzeldrähten ausgebildet, wobei der Abstand der Einzeldrähte jedes Drahtpaars so gross gewählt ist, dass jeder einzelne Draht satt mit Beton umhüllt werden kann. Der Abstand der Einzeldrähte jedes Paares ist somit wesentlich kleiner als der Abstand der Einzeldrähte 1 im Matteninnenbe-reich und damit wesentlich kleiner als der gegenseitige Abstand der Randlängselemente 2,3 und 4 voneinander und liegt vorzugsweise im Grössenbereich zwischen 20 und 50 mm.
Zwischen den parallelen Einzeldrähten des Randlängselementes 4 sind, wie die Fig. 7 und 8 in grösserem Massstab zeigen, den Zwischenraum überbrückende Metallstreifen 6 ein-geschweisst, welche gemäss Fig. 7 gegebenenfalls auch eine die Mattentype bezeichnende Beschriftung tragen können.
Die Matte nach Fig. 9 weist in ihrem inneren Bereich wieder einfache Längsdrähte 1 auf, während an jedem Mattenrand in grösserem gegenseitigen Abstand als die Längsdrähte 1 von diesen und voneinander unterscheidbare Längselemente 7 und 8 angeordnet und ebenso wie die Längsdrähte 1 an ihren Kreuzungspunkten mit den Querdrähten verschweisst sind. Die Längselemente 7 und 8 bestehen wieder aus Paaren von in gegenseitigem Abstand voneinander angeordneten Einzeldrähten. Um eine deutliche Unterscheidung dieser Längselemente im verlegten Zustand der Matten zu ermöglichen, sind die Querdrähte 5, wie in Fig. 10 deutlicher dargestellt, zwischen den beiden Einzeldrähten des Drahtpaares 7 bei 9 wellenförmig durchgebogen, wogegen sie zwischen den beiden Einzeldrähten des Drahtpaares 8 gerade verlaufen. Der besondere Vorteil dieser Unterscheidungsmerkmale liegt darin, dass sie mit einfachen Zusatzeinrichtungen in Verbindung mit herkömmlichen Gitterschweissmaschinen erzielt werden können.
Fig. 11 zeigt eine Bewehrungsmatte nach der Erfindung, die wieder aus Längsdrähten 1 im Matteninneren, Randlängselementen 2,3,4 und Querdrähten 5 aufgebaut ist. Die in diesem Ausführungsbeispiel als Einzeldrähte ausgebildeten Randlängselemente 2 bis 4 sind durch in regelmässigen Abständen angeordnete Markierungselemente, allgemein mit 10a, 10b, 10c bezeichnet, voneinander und von den Längsdrähten 1 im Innenbereich der Matte unterscheidbar gekennzeichnet.
Fig. 12 zeigt eine mögliche Ausbildung der Markierungselemente als verschiedenfarbige Kunststoffhülsen 10 mit einem Aufdruck, welcher die Mattentype bezeichnet. Beispielsweise können, wie dies in Österreich üblich ist, durch einen Kennbuchstaben (im Ausführungsbeispiel «A») Matten mit ganz bestimmten Achsabständen der Längs- und Querelemente gekennzeichnet sein, während die Zahl (im Ausführungsbeispiel «38») den Durchmesser der Längsstäbe in 1/10 mm angeben könnte. Zur Unterscheidung können die Markierungselemente 10 z.B. am Randlängselement 4 rot, jene am Randlängselement 3 gelb und schliesslich jene am Längselement 2 grün eingefärbt sein. Solche eingefärbte Markierungselemente sind auch im verlegten Mattenverband sehr deutlich erkennbar.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele können im Rahmen der Erfindung mannigfaltig abgewandelt werden. So können in jedem Randbereich der Matte mehr als drei Randmaschen grösserer lichter Weite vorgesehen werden, und die Unterscheidung zwischen den Längselementen in den Randbereichen von den Längsdrähten im regulären mittleren Bereich der Matte kann auch auf andere Weise erzielt werden, etwa durch grössere Drahtdurchmesser und/oder durch Ausbildung zumindest einiger dieser Längselemente als gerippte oder tordierte Stäbe.
Zur Vermeidung von Materialverlusten an den Enden der zu bewehrenden Bauelemente können in an sich bekannter Weise Restmatten verwendet werden, die durch Teilung normaler erfindungsgemässer Matten an der Baustelle erhalten werden, oder es können zum gleichen Zweck Teilmatten kleinerer Breite, z.B. halber Breite, gefertigt werden, die nur auf einer Seite von unterscheidbaren Längselementen gebildete Randmaschen grösserer lichter Weite aufweisen.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

656416 PATENTANSPRÜCHE
1. Bewehrungsmatte für Stahlbeton, bestehend aus einander kreuzenden und an den Kreuzungspunkten miteinander verschweissten Längs- und Querelementen, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits von inneren, den mittleren Mattenbereich einnehmenden, als Längsdrähte (1), ausgebildeten Längselementen, die in gleichen gegenseitigen Abständen angeordnet sind, mehrere von den diesen Längsdrähten (1) im mittleren Mattenbereich unterscheidbare Randlängselemente (2,3,4; 7,8) in untereinander gleichen, die Längsdrahtab-stände (a) im mittleren Mattenbereich übertreffenden Achs-abständen (ka) angeordnet sind, wobei mindestens eines der Randlängselemente (2; 7) an jedem Mattenrand von den anderen Randlängselementen (3,4; 8) über seine gesamte Längserstreckung durch unterschiedliche äussere Erscheinungsform visuell unterscheidbar ist.
2. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innerste (2) der Randlängselemente (2, 3,4) an jedem Mattenrand von den anderen Randlängselementen (3,4) über seine gesamte Längserstreckung durch unterschiedliche äussere Erscheinungsform visuell unterscheidbar ist.
3. Matte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Randlängselemente (2) an jedem Mattenrand von den anderen Randlängselementen (3, 4) über seine gesamte Längserstreckung durch unterschiedliche Formgebung visuell unterscheidbar ist.
4. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitigen Abstände (ka) der Randlängselemente (2,3, 4) das 1,5- bis 2fache der gegenseitigen Abstände (a) der Längsdrähte (1) im mittleren Bereich der Matte betragen.
5. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Randlängselemente (3,4) an jedem Mattenrand aus je zwei mit Abstand voneinander angeordneten parallelen Drähten (3a, 3b; 4a, 4b) und zumindest eines der Randlängselemente (2), vorzugsweise das innerste, aus dicht aneinanderliegenden Drähten (2a, 2b) oder einem Einzeldraht grösseren Durchmessers als der der Drähte (3a, 3b; 4a, 4b) der anderen Randlängselemente (3,4) und der inneren Längsdrähte (1) der Matte besteht.
6. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterscheidbarkeit eines der Randlängselemente (4; 7) von den übrigen (2,3; 8) durch in Abständen über die Längserstreckung desselben verteilte Markierungselemente (6; 9; 10a, 10b, 10c) erzielt ist.
7. Matte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungselemente als den Zwischenraum zwischen zwei mit Abstand angeordneten, parallelen Drähten (4) überbrückende Querverbinder, insbesondere Metallstreifen (6), ausgebildet sind.
8. Matte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Markierungselemente im Kreuzungsbereich eines (7) der Randlängselemente (7, 8) mit den Querelementen (5) angeordnete, z.B. wellenartige Verformungen (9) der Querelemente (5) vorgesehen sind.
9. Matte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungselemente als längs der Randlängselemente (2, 3,4) in Abständen angeordnete, verschiedenfarbige Kunststoffhülsen (10a, 10b, 10c) ausgebildet sind.
10. Matte nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Markierungselement (6, 10) mit einer vorzugsweise eingeprägten, die Mattentype kennzeichnenden Bezeichnung versehen ist.
CH205/82A 1981-01-30 1982-01-14 Bewehrungsmatte fuer stahlbeton. CH656416A5 (de)

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