CH656667A5 - Stellstangenbeschlag fuer ein fenster oder eine tuer. - Google Patents
Stellstangenbeschlag fuer ein fenster oder eine tuer. Download PDFInfo
- Publication number
- CH656667A5 CH656667A5 CH343782A CH343782A CH656667A5 CH 656667 A5 CH656667 A5 CH 656667A5 CH 343782 A CH343782 A CH 343782A CH 343782 A CH343782 A CH 343782A CH 656667 A5 CH656667 A5 CH 656667A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- housing
- foot part
- rod fitting
- control rod
- fitting according
- Prior art date
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 5
- 229910001229 Pot metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/02—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
- E05C9/021—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
- Support Devices For Sliding Doors (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
- Bay Windows, Entrances, And Structural Adjustments Related Thereto (AREA)
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Stellstangenbeschlag für ein Fenster oder eine Tür, bestehend aus einer Stulpschiene, einer Stellstange und einem an der Stulpschiene befestigten Gehäuse, in dem ein Antriebsglied gelagert ist, das mit der im Fussteil des Gehäuses geführten Stellstange in Eingriff steht und der Fussteil mit einem Getriebekasten von im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt und mit zu beiden Seiten des Getriebekastens angeordneten, jeweils eine Gewindebohrung aufweisenden Gehäuseansätzen versehen ist.
Aus dem DE-P 1 750 589 ist es bekannt, einen Stellstangenbeschlag dadurch einbohrbar auszugestalten, dass der ein Ritzel aufnehmende Getriebekasten des Gehäuses im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildet und eng an den Durchmesser des Ritzels angepasst ist. Die Getriebekastenausneh-mung im Holm des Flügels oder Blendrahmens kann dadurch mittels eines Sacklochborers von der Sichtseite ausgehend hergestellt werden, dessen Achse derart hinter dem Nutgrund der Stellstangennut der im Falz angebrachten Beschlagnut angeordnet ist, dass die Getriebekastenausnehmung zur Stellstangennut hin geöffnet ist. Der Stellstangenbeschlag kann deshalb von der Falzseite her, parallel zur Flügel- bzw. Blendrahmenebene gerichtet, in die Beschlagnut und die Getriebekastenausnehmung eingeschoben werden. Zur Betätigung des Stellstangenbeschlags dient ein auf der Sichtseite des Holmes angeordneter, in einer Rosette gelagerter Bedienungsgriff, der meist über einen Vierkantstift mit dem Ritzel des Stellstangenbeschlages gekuppelt ist, wobei dieser Vierkantstift sich durch die Sacklochbohrung erstreckt. Die Befestigung der Rosette erfolgt über zwei Befestigungsschrauben, die seitlich neben dem Getriebekasten in das Material des Holmes eingedreht werden.
Um bei einem einbohrbaren Stellstangenbeschlag eine Verbesserung der Führung der Stellstange durch das Gehäuse zu erhalten, wird ein Fussteil benutzt, der sich in Längsrichtung der Stulpschiene über den Getriebekasten hinaus erstreckt und der in eingebautem Zustand des Stellstangenbeschlags innerhalb der Stellstangennut aufgenommen wird, wie es aus der DE-OS 2 039 042 bekannt ist.
Um auch bei einem einbohrbaren Stellstangenbeschlag die Befestigungsschrauben für die Rosette im Gehäuse des Stellstangenbeschlags befestigen zu können, ist es aus der DE-AS 2 301 390 bekannt, am Fussteil des Gehäuses zu beiden Seiten des Getriebekastens je einen rückwärts gerichteten Gehäuseansatz einstückig anzuformen, der jeweils mit einer Gewindebohrung versehen ist. Diese Befestigungsart wird als Stabilbefestigung bezeichnet. Die Getriebekastenausnehmung und die Gehäuseansatzausnehmungen werden insbesondere in einem Arbeitsgang mittels eines Dreifach-Bohrkopfes gefertigt.
Weiterhin ist es aus der DE-OS 24 17 101 bekannt, bei einem einbohrbaren Stellstangenbeschlag den Fussteil mit Führungen zu versehen, in welche Gehäuseansätze einsetzbar sind. Der Verarbeiter kann damit selbst entscheiden, ob er eine Stabilbefestigung der Rosette oder eine Befestigung der Rosette mittels in das Material des Holmes eingedrehte Befestigungsschrauben anwenden will. Zu diesem Zwecke muss er die ein loses, selbständiges Bauteil bildenden Gehäuseansätze, die untereinander getrennt ausgebildet oder miteinander verbunden sind, entweder am Gehäuse befestigen oder weglassen bzw. vom Gehäuse entfernen. Diese für den Verarbeiter wesentliche Erleichterung ist allerdings noch mit dem Mangel behaftet, dass der Verarbeiter eine Teilmontage bzw. Teildemontage des Stellstangenbeschlags selbst vornehmen muss, nämlich den Einbau bzw. Ausbau der Gehäuseansätze. Hat der Verarbeiter nicht genügend Gehäuseansätze zur Verfügung, ist seine freie Wahlmöglichkeit wiederum eingeschränkt. Auch kann es vorkommen, dass die Holme ausschliesslich mit einer Getriebekastenausnehmung versehen sind, während das Gehäuse mit Gehäuseansätzen ausgerüstet wurde, so dass deren nachträgliche Demontage erforderlich ist. Eine wesentliche Fehlerquelle besteht insbesondere darin, dass die Holme bereits sowohl mit der Getriebekastenausnehmung als auch den Gehäuseansatzausnehmungen versehen sind, jedoch keine Gehäuseansätze mehr zur Verfügung stehen. In einem solchen Fall muss die Fertigstellung der Fenster dann so lange zurückgestellt werden, bis wieder neue Gehäuseansätze eingetroffen sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Stellstangenbeschlag für ein Fenster oder eine Tür, bestehend aus einer Stulpschiene, einer Stellstange und einem an der Stulpschiene befestigten Gehäuse, in dem ein Antriebsglied gelagert ist, das mit der im Fussteil des Gehäuses geführten Stellstange in Eingriff steht und der Fussteil mit einem Getriebekasten von im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt und mit zu beiden Seiten des Getriebekastens angeordneten, jeweils eine Gewindebohrung aufweisenden Gehäuseansät-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
656 667
zen versehen ist, zu schaffen, bei dem eine wahlweise Befestigung der Rosette mittels Stabilbefestigung oder ohne Stabilbefestigung erfolgen kann, wobei obige Fehlerquellen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Stellstangenbeschlag der eingangs erwähnten Art dadurch erreicht, dass die Gehäuseansätze ortsfest schwenkbar am Fussteil gelagert sind.
Die werkseitig bereits am Fussteil befestigten Gehäuseansätze können infolge ihrer schwenkbaren Lagerung am Fussteil des Gehäuses in eine aufgerichtete Stellung gebracht werden, in denen sie sich rückwärts von der Stulpschiene weg gerichtet befinden, so dass in dieser aufgerichteten Stellung der Gehäuseansätze eine Stabilbefestigung der Rosette vorgenommen werden kann. Soll die Rosettenbefestigung ohne Stabilbefestigung erfolgen, werden die Gehäuseansätze derart verschwenkt, dass sie sich im wesentlichen in Längsrichtung der Stulpschiene erstrecken und damit in eingebautem Zustand des Stellstangenbeschlags im Bereich der Stellstangennut sich befinden. Infolge der schwenkbaren Anlenkung der werkseitig am Fussteil unlösbar befestigten Gehäuseansätze gelangen für den Verarbeiter zusätzliche Montageschritte zur Umstellung des Gehäuses auf den jeweiligen Anwendungsfall in Wegfall, auf fehlende Gehäuseansätze muss nicht mehr gewartet werden, und der Stellstangenbeschlag ist für jede vorbereitete Aufnahmeart, ob im Holm ausschliesslich eine Getriebekastenausnehmung oder ob eine Getriebekastenausnehmung und Gehäuseansatzausnehmungen gleichzeitig vorliegen, anwendbar.
Nach einer günstigen Ausgestaltungsform besteht der Gehäuseansatz aus einem mit der Schwenkachse versehenen Lagerteil und einem die Gewindebohrung aufweisenden Auge, wobei der Lagerteil in einer Aussparung des Fussteils angeordnet und die Schwenkachse in den durch die Aussparung gebildeten Seitenwänden des Fussteils gelagert ist. Die Schwenkachse wird dadurch in den Bereich zwischen Stellstange und der parallel dazu angeordneten Rückseite des Fussteils untergebracht, so dass in weggeschwenktem Zustand der Gehäuseansätze diese im Querschnittsbereich des Fussteils sich befinden und eine kompakte Bauform gegeben ist.
Es ist üblich, das Gehäuse zweiteilig auszubilden mit in Längsrichtung der Stulpschiene angeordneter Trennfuge und sie aus Zinkdruckguss herzustellen. Da dabei die Gehäuseansätze ebenfalls aus Zinkdruckguss hergestellt werden, ist es zweckmässig, die die Schwenkachse bildenden Lagerbolzen einteilig an den Lagerteil anzuformen. Vor dem Zusammenbau der Gehäusehälften werden die Gehäuseansätze dazwischen gelegt, und beim Zusammenfügen der Gehäusehälften durchdringen die Lagerbolzen Bohrungen in den Seitenwänden des Fussteils, und die Gehäuseansätze sind dadurch nach dem Vernieten der Gehäusehälften miteinander unlösbar befestigt, ohne dass es eines zusätzlichen Arbeitsgangs zur Befestigung der Gehäuseansätze bedarf.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, den Abstand der Schwenkachse des Gehäuseansatzes zu der Mittenquerebene durch das Gehäuse kleiner auszugestalten als den Abstand zwischen dieser Mittenquerebene und der Gewindebohrungsachse des Auges. Durch diese Massnahme werden die Gehäuseansätze in aufgerichtetem Zustand zu der Mittenquerebene des Gehäuses, also einer senkrecht zur Längsrichtung und zur Breitseite der Stulpschiene angeordneten Ebene, geneigt angeordnet. Beim Einschieben des Stellstangenbeschlags in die Beschlagnut, wobei der Holm nur mit einer Getriebekastenausnehmung versehen ist, also die Rosette nicht mit einer Stabilbefestigung verschraubt werden soll, stossen die Gehäuseansätze gegen den Grund der Stellstangennut und werden infolge ihrer geneigten Lage selbständig in die weggeschwenkte Lage gebracht. Wenn die Gehäuseansätze werkseitig in aufgerichteter Stellung geliefert werden, ergibt sich für den Vorarbeiter der Vorteil, dass er, unabhängig davon, welche Art der Rosettenbefestigung gewünscht ist, eine zusätzliche Einstellung der Gehäuseansätze nicht mehr vornehmen muss.
Um beim Auftreffen des Gehäuseansatzes auf den Grund der Stellstangennut den Auftreffpunkt des Gehäuseansatzes möglichst weit weg von der Schwenkachse zu legen, ist es zweckmässig, das Auge mit einer Schrägfläche zu versehen, die in aufgerichtetem Zustand des Gehäuseansatzes in Richtung auf den Getriebekasten geneigt zum Fussteil verläuft.
Damit im eingebauten Zustand des Stellstangenbeschlags bei einer Befestigung der Rosette ohne Stabilbefestigung die weggeschwenkten Gehäuseansätze nicht gegen die Stellstange drücken und damit deren Leichtgängigkeit beeinträchtigen können, werden in bevorzugter Weise die Seitenwände des Fussteils mit einer Verlängerungswand versehen, deren Höhe etwas grösser ist als die Stärke der Stellstange, wobei die Länge des Auges gleich der Stärke des Fussteils ist. Im weggeschwenkten Zustand liegt dann das Auge auf der Stirnfläche der Verlängerungs wand auf und wird im Abstand zur Stellstange gehalten.
Damit die werkseitig vorgegebene aufgerichtete Stellung der Gehäuseansätze beibehalten bleibt, ist eine gewisse Schwergängigkeit der Schwenkbarkeit der Gehäuseansätze erforderlich. Diese Schwergängigkeit kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass der Lagerteil mit einer gegen eine Seitenwand des Fussteils wirkende Bremsraste versehen ist, die beispielsweise von einem angeformten, im Querschnitt dreieckförmigen Steg gebildet wird, dessen Spitze an der Seitenwand anliegt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten sind der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform zeigt.
Der Stellstangenbeschlag besteht aus einer Stulpschiene 1, einer dahinter verschiebbar gelagerten Stellstange 2 und einem Gehäuse 3, das an der Stulpschiene 1 ortsfest befestigt ist. Das aus Zinkdruckguss hergestellte Gehäuse 3 besitzt einen Fussteil 4, in dem die Stellstange 2 geführt ist und an den sich der Getriebekasten 5 mit halbkreisförmigem Querschnitt anschliesst, in dem ein als Antriebsglied dienendes Ritzel 6 gelagert ist, das im Eingriff mit der Stellstange 2 steht und eine Vierkantöffnung 7 besitzt zur Kupplung mit einem Vierkantstift einer nicht dargestellten Rosette. Zu beiden Seiten des Getriebekastens 5 ist am Fussteil 4 je ein Gehäuseansatz 8 angeordnet. Jeder Gehäuseansatz 8 besteht aus einem Lagerteil 9 und einem Auge 10, das mit einer Gewindebohrung 11 versehen ist. Die Länge des Auges 10 entspricht dabei der Stärke des Fussteils 4. Der Lagerteil 9 ist auf eine geringere Stärke abgesetzt und in einer Aussparung 12 des Fussteils 4 angeordnet, die durch die Seitenwände 13 und die Anschlagstirnwand 14 des Fussteils 4 begrenzt ist. Die Seitenwände 13 sind mit Bohrungen 15 versehen, in welche die einteilig und zu beiden Seiten an dem Lagerteil 9 angeformten Lagerbolzen 16 eingreifen und somit die schwenkbare Lagerung der ebenfalls aus Zinkdruckguss bestehenden Gehäuseansätze 8 bewirken, wobei die Gehäuseansätze 8 unlösbar am Fussteil 4 gelagert sind. Die Gehäuseansätze 8 sind um die vom Zusammenwirken der Lagerbolzen 16 und der Bohrungen 15 definierte Schwenkachse 17 schwenkbar gelagert. Dabei ist der Abstand der Schwenkachse 17 des Gehäuseansatzes 8 von der Mittenquerebene 18 durch das Gehäuse 3 kleiner als der Abstand zwischen der Mittenquerebene 18 und der Gewindebohrungsachse 19 des Auges 10. Infolge dieser Abstandsbemessung sind die Gehäuseansätze 8 in aufgerichteter Stellung geneigt zur Mittenquerebene 18 angeordnet, und zwar derart, dass ihr freies Ende 20 von dieser Mittenquerebene 18 weggerichtet ist. Ausgehend vom freien Ende 20
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
656 667
4
ist das Auge 10 mit einer Schrägfläche 21 versehen, die in aufgerichteter Stellung der Gehäuseansätze 8 in Richtung auf den Fussteil 4 geneigt verläuft.
An die Seitenwände 13 des Fussteils 4 schliesst sich jeweils eine Verlängerungswand 22 an, deren Höhe, senkrecht zur Breitseite der Stulpschiene 1 gemessen, etwas grösser ist als die Stärke der Stellstange 2. Der Lagerteil 9 des Gehäuseansatzes 8 ist weiterhin auf der der Anschlagstirnwand 14 zugewendeten Fläche mit einer Anschlagnase 23 und auf der senkrecht dazu angeordneten Fläche mit einer Bremsraste 24 versehen, die einen dreieckförmigen Querschnitt besitzt und mit ihrer Spitze gegen die Seitenwand 13 des Fussteils 4 gedrückt ist.
Der Stellstangenbeschlag ist zum Einbau in eine im Falz 25 eines Holms 26 angebrachte Beschlagnut 27 bestimmt. Die Beschlagnut 27 setzt sich aus einer Stulpschienennut 28 und einer Stellstangennut 29 zusammen. Die Stulpschienennut 28 dient zur bündigen Aufnahme der Stulpschiene 1 und die Stellstangennut 29 zur Aufnahme der Stellstange 2 und des Fussteils 4 des Gehäuses 3. Eine gegen den Nutgrund 30 der Stellstangennut 29 offene Getriebekastenausnehmung 31 ist zur Aufnahme des Getriebekastens 5 des Gehäuses 3 des Stellstangenbeschlags bestimmt.
Der Einfachheit halber sind beide Befestigungsmöglichkeiten der Rosette in einer einzigen Figur dargestellt. Oberhalb der Mittenquerebene 18 ist der Gehäuseansatz 8 für eine Stabilbefestigung der Rosette eingebaut, und unterhalb der Mittenquerebene 18 ist der Einbau ohne Stabilbefestigungs-möglichkeit der Rosette dargestellt.
Wenn der Verarbeiter eine Stabilbefestigung der auf die Sichtseite des Holms 26 aufzusetzenden Rosette wünscht, werden insbesondere mittels eines Dreifach-Bohrkopfes die Getriebekastenausnehmung 31 und die Gehäuseansatzausnehmungen 32 von der Sichtseite des Holms 26 ausgehend gefertigt, die jeweils gegen den Nutgrund 30 geöffnet sind.
Der Stellstangenbeschlag ist werkseitig derart angeliefert, dass die Gehäuseansätze 8 in aufgerichteter Stellung sich befinden, die dadurch beibehalten ist, dass die Spitze der Bremsraste 24 des Lagerteils 9 gegen die Seitenwand 13 des Fussteils 4 gedrückt ist. Dabei liegt die Anschlagnase 23 an der Anschlagstirnwand 14 des Fussteils 4 an. Das freie Ende 20 des Gehäuseansatzes 8 ist somit von der Mittenquerebene
18 weiter entfernt als die Schwenkachse 17. Beim Einschieben des Stellstangenbeschlags in einer Ebene parallel zur Flügelebene gelangt der Getriebekasten 5 in die Getriebekastenausnehmung 31 und der Gehäuseansatz 8 in die Gehäuseansatz-5 ausnehmung 32. Mittels Schrauben 33 wird dann der Stellstangenbeschlag in der Beschlagsnut 27 befestigt.
Zur Befestigung der auf die Sichtseite des Flügels aufgesetzten Rosette des Bedienungsgriffes sind zusätzliche Bearbeitungsvorgänge nicht mehr erforderlich, da der Vierkant-io stift des Bedienungsgriffes durch die Bohrung zur Herstellung der Getriebekastenausnehmung 31 in die Vierkantöffnung 7 des Ritzels 6 eingeführt werden kann. Die Befestigungsschrauben für die Rosette werden durch die Bohrungen zur Herstellung der Gehäuseansatzausnehmungen 32 gesteckt i5 und unmittelbar mit der Gewindebohrung 11 der Gehäuseansätze 8 verschraubt und damit die Stabilbefestigung erzielt.
Ist eine Stabilbefestigung nicht erwünscht, ist nur die Getriebekastenausnehmung 31 zu fertigen; die Gehäuseansatzausnehmungen sind wegzulassen. Beim Einschieben des 20 Stellstangenbeschlags gelangt der Getriebekasten 5 in seine Getriebekastenausnehmung 31, und die geneigt angeordneten Gehäuseansätze 8 stossen mit ihrem freien Ende 20 gegen den Nutgrund 30 der Stellstangennut 29. Da der Auftreffpunkt des freien Endes 20 am Nutgrund 30 weiter von der Mitten-25 querebene 18 entfernt liegt als die Schwenkachse 17, werden beim Weitereinschieben des Stellstangenbeschlags die Gehäuseansätze 8 um die Schwenkachse 17 aus der aufgerichteten Stellung weggedrückt und gelangen in den Bereich der Stellstangennut 29. Bei eingebautem Stellstangenbeschlag 3o befinden sich die Gehäuseansätze 8 in der weggeschwenkten Stellung und erstrecken sich in Längsrichtung des Fussteils 4, wobei das Auge 10 auf der Stirnfläche der Verlängerungswand 22 aufliegt und damit nicht störend auf die Stellstange 2 einwirken kann. Die Gehäuseansätze 8 sind damit im Bereich 35 der Stellstangennut 29 angeordnet.
Die schwenkbare Lagerung der Gehäuseansätze 8 im Fussteil 4 bei in vom Getriebekasten 5 weggeneigt angeordneter, werkseitig vorgenommener aufgerichteter Stellung der Gehäuseansätze 8 vereinfacht für den Verarbeiter den Einbau 40 des Stellstangenbeschlags unter Vermeidung von verarbeiter-seitigen Fehlerquellen.
G
1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Stellstangenbeschlag für ein Fenster oder eine Tür, bestehend aus einer Stulpschiene, einer Stellstange und einem an der Stulpschiene befestigten Gehäuse, in dem ein Antriebsglied gelagert ist, das mit der im Fussteil des Gehäuses geführten Stellstange in Eingriff steht und der Fussteil mit einem Getriebekasten von im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt und mit zu beiden Seiten des Getriebekastens angeordneten, jeweils eine Gewindebohrung aufweisenden Gehäuseansätzen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseansätze (8) ortsfest schwenkbar am Fussteil (4) gelagert sind.
2. Stellstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseansatz (8) aus einem mit der Schwenkachse (17) versehenen Lagerteil (9) und einem die Gewindebohrung (11) aufweisenden Auge (10) besteht, wobei der Lagerteil (9) in einer Aussparung (12) des Fussteils (4) angeordnet und die Schwenkachse (17) in den durch die Aussparung (12) gebildeten Seitenwänden (13) des Fussteils (4) gelagert ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Stellstangenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei das Gehäuse zweiteilig ausgebildet ist mit in Längsrichtung angeordneter Trennfuge, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schwenkachse (17) mitbildenden Lagerbolzen
(16) einteilig an den Lagerteil (9) angeformt sind.
4. Stellstangenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schwenkachse
(17) des Gehäuseansatzes (8) zu der Mittenquerebene (18) durch das Gehäuse (3) kleiner ist als der Abstand zwischen dieser Mittenquerebene (18) und der Gewindebohrungsachse (19) des Auges (10).
5. Stellstangenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Auge (10) mit einer Schrägfläche (21) versehen ist, die in aufgerichtetem Zustand des Gehäuseansatzes (8) in Richtung auf den Getriebekasten (5 ) geneigt zum Fussteil (4) verlaufend angeordnet ist.
6. Stellstangenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (13) des Fussteils (4) mit einer Verlängerungswand (22) versehen sind, deren Höhe etwas grösser ist als die Stärke der Stellstange (2) und dass die Länge des Auges (10) gleich der Stärke des Fussteils (4) ist.
7. Stellstangenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerteil (9) mit einer gegen eine Seitenwand (13) des Fussteils (4) wirkenden Bremsraste (24) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813122551 DE3122551A1 (de) | 1981-06-06 | 1981-06-06 | Stellstangenbeschlag fuer ein fenster, eine tuer od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH656667A5 true CH656667A5 (de) | 1986-07-15 |
Family
ID=6134095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH343782A CH656667A5 (de) | 1981-06-06 | 1982-06-03 | Stellstangenbeschlag fuer ein fenster oder eine tuer. |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5844168A (de) |
| AT (1) | AT377315B (de) |
| CH (1) | CH656667A5 (de) |
| CS (1) | CS272754B2 (de) |
| DE (1) | DE3122551A1 (de) |
| FR (1) | FR2507236B1 (de) |
| HU (1) | HU183948B (de) |
| YU (1) | YU43916B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9001276U1 (de) * | 1990-02-05 | 1991-06-27 | Ferco International Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Treibstangengetriebe |
| DE9001277U1 (de) * | 1990-02-05 | 1991-06-20 | Ferco International Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Treibstangengetriebe |
| IT238211Y1 (it) * | 1997-05-09 | 2000-10-16 | Erreti Srl | Dispositivo di manovra per maniglie |
| ATE228606T1 (de) * | 1999-01-14 | 2002-12-15 | Notter Eugen Gmbh | Fenster- oder türflügel |
| DE10318164A1 (de) * | 2003-04-17 | 2004-11-25 | Roto Frank Ag | Fenster, Tür oder dergleichen mit einem Treibstangenbeschlag und Treibstangenbeschlag für ein derartiges Fenster eine derartige Tür oder dergleichen |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086147B (de) * | 1955-07-21 | 1960-07-28 | Wilhelm Weber | Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl. |
| DE1750589C3 (de) * | 1968-05-16 | 1980-04-17 | Wilh. Frank Gmbh, 7022 Leinfelden | Gehäuse für ein Zapfengetriebe aus Antriebritzel und Stellstange mit Zapfen, für die Betätigung von Fenstern oder Türen |
| DE2033042A1 (de) * | 1970-07-03 | 1972-01-05 | Siegenia-Frank KG, 5900 Siegen-Kaan-Marienborn | Getriebe für Treibstangenbeschläge |
| DE2301390B1 (de) * | 1973-01-12 | 1974-05-02 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegenkaan-Marienborn | Getriebe für Treibstangenbeschlag |
| DE2417101C3 (de) * | 1974-04-08 | 1987-01-22 | Wilhelm Weidtmann Gmbh & Co Kg, 5620 Velbert | Kantenverschluß für Fenster, Türen o.dgl. |
-
1981
- 1981-06-06 DE DE19813122551 patent/DE3122551A1/de active Granted
-
1982
- 1982-05-24 AT AT204482A patent/AT377315B/de not_active IP Right Cessation
- 1982-06-03 CH CH343782A patent/CH656667A5/de not_active IP Right Cessation
- 1982-06-04 YU YU119482A patent/YU43916B/xx unknown
- 1982-06-04 HU HU182482A patent/HU183948B/hu not_active IP Right Cessation
- 1982-06-04 FR FR8209782A patent/FR2507236B1/fr not_active Expired
- 1982-06-04 JP JP9505782A patent/JPS5844168A/ja active Granted
- 1982-06-07 CS CS423082A patent/CS272754B2/cs unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| HU183948B (en) | 1984-06-28 |
| JPS5844168A (ja) | 1983-03-15 |
| CS423082A2 (en) | 1990-05-14 |
| CS272754B2 (en) | 1991-02-12 |
| YU43916B (en) | 1989-12-31 |
| FR2507236B1 (fr) | 1985-12-13 |
| JPH0415358B2 (de) | 1992-03-17 |
| AT377315B (de) | 1985-03-11 |
| DE3122551A1 (de) | 1982-12-23 |
| FR2507236A1 (fr) | 1982-12-10 |
| DE3122551C2 (de) | 1989-11-02 |
| YU119482A (en) | 1985-12-31 |
| ATA204482A (de) | 1984-07-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3710056C2 (de) | Flügelrahmen für ein Fenster, oder eine Tür, der aus Metall- oder Kunststoffprofilen zusammengesetzt ist | |
| DE3026796C2 (de) | Scharnier mit einem Scharnierarm und einer Befestigungsplatte | |
| DE69602799T2 (de) | Manuell freigebbare Kupplung zur Verbindung einer langgestreckten Betätigungsvorrichtung mit einem Flügelrahmen u. ein schwenkbares Fenster mit Kettenbetätigung und einer solchen Kupplung | |
| DE9001276U1 (de) | Treibstangengetriebe | |
| DE3822050C2 (de) | ||
| EP0440987B2 (de) | Treibstangengetriebe | |
| DE3645256C2 (de) | Fenster- und Türbeschlag | |
| EP0128371A2 (de) | Ausstellvorrichtung für einen wenigstens kippbaren Flügel eines Fensters, einer Tür od. dgl. mit einem am Flügel dreh- und schiebbar gelagerten Ausstellarm | |
| DE9102070U1 (de) | Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Ausstellarms mit einem Hilfslenker | |
| CH656667A5 (de) | Stellstangenbeschlag fuer ein fenster oder eine tuer. | |
| EP0823523A2 (de) | Einsteckgetriebe für die Betätigung der Treibstangenbeschläge an Fenstern, Türen od. dgl. | |
| EP1420136A2 (de) | Treibstangenbeschlag für einen unterschlagenden Flügel eines zweiflügeligen, setzholzlosen Fensters oder einer Tür, und Verfahren zur automatischen oder teilautomatischen Montage eines Treibstangenbeschlags | |
| DE1932858A1 (de) | Ausstellschere fuer Fensterfluegel od.dgl.,insbesondere Oberlichter | |
| DE3307563C2 (de) | ||
| DE19913306A1 (de) | Beschlagsystem | |
| DE4236432C2 (de) | Treibstangenbeschlag | |
| DE8116822U1 (de) | Stellstangenbeschlag fuer ein fenster, eine tuer o.dgl. | |
| DE69704056T2 (de) | Treibstange oder treibstangenschloss, insbesondere mit mehrpunktverriegelung | |
| DE69826866T2 (de) | Vorrichtung vom Typ Schraubenführung für Treibstangenbeschlag oder-verschluss | |
| DE29613816U1 (de) | Falz-Hebelgetriebe für Fenster oder Türen | |
| DE60001627T2 (de) | Treibstangenschloss | |
| DE9104766U1 (de) | Antipaniktürschloß | |
| EP1557515A1 (de) | An einer Stulpschiene befestigbare Verriegelungsvorrichtung | |
| DE2935667C2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung eines Aufschraubgetriebes | |
| DE1908478B2 (de) | Treibstangenverbindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |