CH656898A5 - Fadenwaechter, der eine luntenklemmvorrichtung eines mit doppel-oberwalzen ausgeruesteten spinnereimaschinen-streckwerkes schaltet. - Google Patents
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Mängel zu beheben und einen Fadenwächter mit einer Luntenklemmvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches genannten Art so zu gestalten, dass sie in einfacher, wenig Aufwand erfordernder Weise gegebenenfalls auch nachträglich fest an jede einzelne Spinnstelle der Maschine montiert werden können, ohne dann die für ein Anspinnen erforderlichen Handhabungen am Streckwerksausgang zu behindern.
Diese Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 genannte Erfindung gelöst.
Durch die erfindungsgemäss vorgenommene Anordnung der die Fadenwächterbauteile enthaltenden Träger beidseits des zu einem Tragarm gehörenden Fadenpaares wird der Streckwerksausgang, insbesondere der Raum zwischen dem Fadenpaar, frei zugänglich gehalten. Trotzdem ist es durch die erfolgte Art der gegenseitigen Zuordnung von Lichtquelle und lichtempfindlicher Zelle möglich, die Fadenüberwachung durch die auch bei Bewegungen des Fadens innerhalb eines grossen Winkelbereiches zuverlässig arbeitende Durchlicht-Methode vorzunehmen. Die Tragschiene vereinigt den Träger und das Schaltteil für die Luntenklemmvorrichtung zu einer Baugruppe, die fertig montiert an die Maschine angesetzt werden kann, wobei für ihre Befestigung die für die Halterung der Tragarme vorhandene maschinenlange Tragstange besonders geeignet ist. Es entfällt dann die getrennte Montage von Fadenwächter und Schaltteil an die Maschine und das Erfordernis, sie durch ein an der Maschine verlegtes Kabel verbinden zu müssen. Diese Verbindung kann durch ein in oder an der Tragschiene verlaufendes Kabel hergestellt werden. Die Stromversorgung kann in einfacher Weise durch ein längs der Maschine verlegtes Versorgungskabel erfolgen, an das die einzelnen Tragschienen durch Steckverbindungen angeschlossen werden.
Die Weiterbildungen der Erfindung gemäss den Ansprü-
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chen 2 bis 6 ermöglichen es, die zueinandergehörenden Lichtquellen und lichtempfindlichen Zellen in einfacher Weise aufeinander und auf die Bewegungsbahn des zu überwachenden Fadens ausrichten und auch Streckwerken unterschiedlicher Bauart und Länge des Gesamtverzugsfeldes anpassen zu können. Durch die Massnahme gemäss Anspruch 5 wird erreicht, dass sich für die Stellbewegungen des Tragarmes keine Behinderungen ergeben.
Die Ausgestaltung gemäss Anspruch 7 dient insbesondere der Unterbindung möglicher Störlichteinflüsse auf die lichtempfindliche Zelle.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Beispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines mit Doppel-Ober-walzen ausgerüsteten, vereinfacht dargestellten Streckwerkes, wobei den beiden auslaufenden Fäden Fadenwächter und den zugehörigen Lunten Klemmvorrichtungen zugeordnet sind;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Fadenwächter.
Mit 1 ist eine maschinenlange Tragstange für eine Vielzahl von auf ihr gelagerten Tragarmen bezeichnet. Die strichpunktierte Linie 2 deutet den Verlauf eines dieser an sich bekannn-ten Tragarme an, in welchem an ihrem freiliegenden mittleren Achsstück eine Eingangs-Doppel-Oberwalze 3, eine Riem-chen-Doppel-Oberwalze 4 und eine Ausgangs-Doppel-Ober-walze 5 in bekannter Weise gehalten sind. Die einzelnen als Loswalzen ausgebildeten Oberwalzen 30, 30' bzw. 40, 40' bzw. 50, 50' sind in ihrer Betriebsstellung dargestellt, in der sie unter der ihnen vom Tragarm gegebenen Belastung auf zugehörigen, maschinenlang angetriebenen Unterwalzen 6 bzw. 7 bzw. 8 aufliegen. Die in die Walzreihe 30,40, 50 einlaufende, zu verziehende Lunte ist mit 9, der auslaufende Faden mit 10 bezeichnet und 9', 10' sind die Lunte bzw. der Faden, der durch die Walzenreihe 30', 40', 50' läuft. Die auslaufenden Fäden 10, 10' werden zu je einem auf einer Spindel sitzenden Cop aufgewickelt.
Jedem der Fäden ist ein Fadenwächter zugeordnet, der bei Fadenbruch eine der zugehörigen Lunte am Streckwerks-eingang zugeordnete Klemmvorrichtung einschaltet, wodurch der Weiterlauf der Lunte unterbrochen, Materialverlust unterbunden und eine Wickelbildung der Lunte an den laufenden Streckwerkswalzen verhindert ist. Die den beiden Lunten und Fäden zugeordneten Wächter und Vorrichtungen gleichen ' einander, weshalb nachfolgend nur eine dieser Anordnungen, nämlich die, die der Lunte 9 und dem Faden 10 zugeordnet ist, beschrieben wird und die Teile der der Lunte 9' und dem Faden 10' zugeordneten Anordnung mit den durch das Zeichen ' ergänzten gleichen Bezugsziffern belegt sind.
Auf der Tragstange 1 ist drehbar und längsverschieblich, durch eine Klemmschraube 11 aber in beliebiger Lage festlegbar, ein Halter 12 angeordnet, in den längsverschieblich und durch eine Schraube 13 festklemmbar, eine Tragschiene 14 eingesetzt ist. Die Befestigung ist so vorgenommen, dass die Tragschiene 14 seitlich der Oberwalzen 30,40, 50 und parallel zum Tragarm verläuft, so dass die Schwenkbewegungen des Tragarmes für das Abheben und Aufsetzen der Oberwalzen von den bzw. auf die Unterwalzen unbehindert möglich sind.
Auf dem bis in den Bereich des Streckwerksausganges ragenden Ende der Tragschiene 14 ist ein allgemein mit 15 bezeichneter Träger befestigt, auf dem den Fadenwächter bildende Teile, nämlich eine durch Gleichstrom gespeiste Lichtquelle 16 und eine lichtempfindliche Zelle 17, nebeneinanderliegend angeordnet sind. Für das Festlegen der Teile 16 und 17 enthält der Träger 15 an einander gegenüberliegenden Flächen Einsetzöffnungen in Form von z.B. Löchern. Die Lichtquelle 16 und die lichtempfindliche Zelle 17 können dann wahlweise so in den Träger eingesetzt werden, dass sie auf dessen einer oder anderen Seite liegen. Dadurch ist es möglich, die Träger 15, 15' paarweise mit ihren Lichtquellen und lichtempfindlichen Zellen einander zugekehrt anzuordnen, wie aus Fig. 1 ersichtlich.
5 Die Zelle 17 kann eine Einzelzelle sein, sie kann aber auch aus einzelnen, parallel zueinander geschalteten Teilzellen bestehen, z.B., wie dargestellt, aus drei Teilzellen.
Die im Träger 15 befindlichen Einsetzöffnungen können federnde Kontaktzungen enthalten, die die mit ensprechen-io den Aussenkontakten versehenen Teile 16 und 17 mit einem in oder an der Tragschiene 14 verlegten Stromanschluss- und Verbindungskabel 18 kuppeln und die Teile zugleich mechanisch in den Öffnungen festhalten. Die Teile 16 und 17 können aber auch anders befestigt sein und in direkter Verbin-15 dung mit dem Kabel 18 stehen, das in einem Stecker 19 endet, der an eine an der Maschine verlegte Stromversorgungsleitung anzuschliessen ist. Das Kabel 18 verbindet ausserdem die Zelle 17 mit einem Schaltteil für eine Luntenklemmvorrichtung, das auf der Tragschiene 14 sitzt und von einem 20 Gehäuse 20 umgeben ist.
Aus der aus Fig. 1 ersichtlichen paarweisen Zukehrung derauf den Trägern 15 und 15' befestigten Lichtquellen 16 bzw. 16' und lichtempfindlichen Zellen 17 bzw. 17' ergibt sich, dass der von der Lichtquelle 16 ausgehende, gegebenen-25 falls durch ein optisches Glied gebündelte Strahlengang 116 auf die nahe der lichtempfindlichen Zelle 17' verlaufende Bewegungsbahn des Fadens 10' und auf diese Zelle 17' trifft, während der Strahlengang 116' der Lichtquelle 16' auf den Faden 10 und die lichtempfindliche Zelle 17 gerichtet ist. Die 30 Zelle 17 empfängt deshalb den Schatten des Fadens 10 und erzeugt eine der Vibration des laufenden Fadens entsprechende Wechselspannung, und ebenso erzeugt die Zelle 17' eine Wechselspannung, die dem von ihr empfangenen Schatten des vibrierenden Fadens 10' entspricht. Diese Wechsel-35 Spannungen sind das den einwandfreien Lauf der Fäden 10, 10' anzeigende Signal. Der gegebenenfalls in diese Strahlengänge geratende andere, der jeweiligen Lichtquelle naheliegende Faden entwirft zufolge seines grossen Abstandes von derjenigen Zelle, auf die der Strahlengang gerichtet ist, auf 40 dieser Zelle keinen noch auswertbaren Schatten, sondern bewirkt allenfalls eine geringe Helligkeitsminderung, die ohne Einfluss auf die Erzeugung der vom zugeordneten Faden hervorgerufenen Wechselspannung ist. Umgekehrt bewirkt vom Tageslicht kommender Lichteinfall eine eben-45 falls ohne Auswirkungen bleibende Helligkeitssteigerung. Von Wechselstrom-Kunstlichtquellen kommender Lichteinfall kann durch auf diese Frequenz abgestimmte elektrische Schaltglieder innerhalb der nachgeordneten elektrischen Schaltung unwirksam gemacht werden. Diese unwirksam 50 gemachte Frequenz liegt ausserhalb des durch die Fadenvibration gegebenen, genutzten Frequenzbereiches.
Die beschriebene Art der lösbaren Befestigung der Tragschiene 14 im Halter 12 lässt es zu, die Lichtquellen 16 und 16' auf die ihnen zugeordneten Fäden 10' bzw. 10 und Zellen 55 17' bzw. 17 auch dann auszurichten, wenn der Träger 15 ein fest mit der Tragschiene 14 verbundenes oder an sie angeformtes Teil ist. Zur Vereinfachung dieses Ausrichtens kann der Träger ein einstellbar an der Tragschiene 14 befestigtes Teil sein. Eine Steigerung der Einstellmöglichkeiten wird 60 erzielt, wenn, wie dargestellt, der Träger 15 in einen Teilträger 15a für die Lichtquelle 16 und in einen Teilträger 15b für die lichtempfindliche Zelle 17 aufgeteilt ist. Der Teilträger 15a ist mit einem hülsenartigen Ansatz 115a auf das zylindrisch gestaltete Endstück der Tragschiene 14 aufgesetzt und ist 65 somit längseinstellbar und drehbar auf der Tragschiene 14 gehalten und durch eine Klemmschraube 21 auf ihr festlegbar. Auf dem Ansatz 115a lagert längsverschieblich und um ihn drehbar ein durch eine Klemmschraube 22 festlegbares
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Rohrstück 23, an dessen abgeflachter Seitenfläche der Teilträger 15b mittels einer Schraube 24 schwenkbar befestigt ist. Durch diese Einstellbarkeit des Teilträgers 15b relativ zum Teilträger 15a und durch dessen Einstellbarkeit auf der Tragschiene 14 ergeben sich vielseitige Möglichkeiten für das Ausrichten der Strahlengänge 116 und 116' auf die zugeordneten Fäden und Zellen sowie für das Ausrichten der Zellen auf den Bewegungsbereich der Fäden.
In Fig. 2 markieren die strichpunktierten Linien 110' denjenigen Winkelbereich, innerhalb dessen sich der aus dem Ausgangswalzenpaar 50', 8 zu einem mit der Schiene der Maschine auf- und abbewegten Fadenführer laufende Faden 10' bewegt. Der Teilträger 15b' für die lichtempfindliche Zelle 17' und der Teilträger 15a für die Lichtquelle 16 sind so einzustellen, dass die Zelle 17' während aller Läufe des Fadens 10' innerhalb des Winkelbereiches 110' einen durch den Strahlengang 116 erzeugten Schatten des Fadens 10' empfängt. In gleicher Weise sind die Teilträger 15b und 15a' aufeinander und auf den Faden 10 so auszurichten, dass auf die Zelle 17 der durch den Strahlengang 116' erzeugte Schatten des Fadens 10 fällt. Durch die erfolgte Anwendung von mehr als einer lichtempfindlichen Zelle ist es möglich, den gegebenenfalls durch ein optisches Glied bestimmten Lichtempfangswinkel der einzelnen Zelle kleiner als den für eine Einzelzelle erforderlichen Empfangswinkel zu bemessen und dadurch Fremdlichteinfall auf die Zelle zu mindern oder sogar zu verhindern.
Das mit dem beschriebenen Fadenwächter durch das Kabel 18 verbundene, auf der Tragschiene 14 sitzende Schaltteil kann eine Luntenklemmvorrichtung beliebiger Bauart betätigen. Die dargestellte, als solche an sich bekannte Klemmvorrichtung (DE-OS 20 48 579) besteht aus einer auf die Eingangs-Unterwalze 6 gesetzten Sperrschale 25, die die Unterwalze umfänglich zu etwas mehr als die Hälfte umgreift, im Bereich der Eingangs-Oberwalze 30 liegt und axial etwa so lang wie diese Oberwalze ist. Mit einem an ihrem Randbereich ausgebildeten Kuppelansatz steht die Sperrschale in Verbindung mit einem Kuppelvorsprung 26, der an einem in der Tragschiene 14 längsgeführten Schieber 27 ausgebildet ist. Der Schieber 27 reicht bis in das Gehäuse 20 und steht mit einem in diesem angeordneten, das Schaltteil bildenden Elektromagneten in Verbindung, der mit seinem beweglichen Anker oder mit einer durch diesen betätigten Sperrklinke o.dgl. in den Schieber 27 eingreift und ihn in der dargestellten Lage festhält, in der die Sperrschale 25 ausserhalb des Berührungsbereiches zwischen den Eingangswalzen 30 und 6 liegt.
Bei einem Bruch des Fadens 10 fällt die von der Zelle 17 erzeugte Wechselspannung aus, und eine im Gehäuse 20 untergebrachte, durch das Kabel 18 mit der Zelle 17 verbundene elektrische Schaltung gibt dann einen Schaltimpuls für den Elektromagneten, dessen Anker die den Schieber 27 haltende Sperre löst. Dadurch wird die Sperrschale 25 zur Mitdrehung mit der Unterwalze 6 freigegeben. Sie dringt dann mit ihrer keilartig ausgebildeten Längskante zwischen die Lunte 9 und die Unterwalze 6 und danach in die Klemmstelle zwischen dem Eingangswalzenpaar 30, 6 ein. Bei dann erfolgender Hinderung der Weiterdrehung der Sperrschale 25, was durch eine Bewegungsbegrenzung für den Schieber 27 erreicht wird, liegt die von der weiter umlaufenden Unterwalze 6 abgehobene Lunte 9 auf dem Aussenmantel der Sperrschale 25, und auf der Lunte 9 liegt die von der Unterwalze 6 abgehobene, dann stillstehende Oberwalze 30, die die Lunte 9 klemmend festhält und deren Weiterbildung sperrt. Luntenverlust und Wickelbildung der Lunte um Streckwerkswalzen nach Fadenbruch sind dadurch verhindert. Eine Rückstellung der Klemmteile in die Betriebslage für das Streckwerk ist durch die manuelle Betätigung einer an der Sperrschale oder am Schieber ausgebildeten Handhabe möglich. Die für das Wiederanspinnen erforderlichen Hantierungen am Streckwerksausgang können unbehindert von Faden-wächter-Bauteilen erfolgen, denn diese befinden sich nur seitlich ausserhalb des Hantierungsbereiches.
Bei diesen Hantierungen und bei anderen Wartungsarbeiten an der laufenden Spinnstelle kann es zu kurzfristigen Unterbrechungen der Strahlengänge 116, 116' kommen, insbesondere dann, wenn ein Anspinnen bei in Betrieb befindlicher Nachbarspinnstelle erfolgt. Bei einer Unterbrechung des Strahlenganges fällt, ebenso wie bei Fadenbruch, die von der betroffenen Zelle erzeugte Wechselspannung aus. Dieser Ausfall tritt auch dann ein, wenn der Faden, was durchaus vorkommen kann, kurzfristig vibrationsfrei läuft. Damit in diesen Fällen nicht sofort vom Schaltteil die Luntenklemmvorrichtung unnötigerweise betätigt wird, ist in die zwischen der lichtempfindlichen Zelle und dem Schaltteil wirksame elektrische Schaltung ein Zeitverzögerungsglied eingefügt, durch das die Abgabe des Schaltimpulses nach erfolgtem Ausfall der Wechselspannung bestimmbar verzögert werden kann, z.B. innerhalb eines Zeitbereiches von einigen Sekunden. Diese Verzögerung hat bei tatsächlichem Fadenbruch keine Nachteile, denn der Materialverlust ist dann vernachlässigbar gering, und der kurzfristig Weiterlauf der Lunte kann noch nicht zu einer Wickelbildung führen.
Der beschriebene Fadenwächter mit Luntenklemmvorrichtung ist eine in sich geschlossene Baugruppe, die von der Maschine getrennt zusammengesetzt und in einfacher Weise auch nachträglich an eine bereits in Betrieb genommene Maschine montiert werden kann. Die einfache Art der Montage, die Anpassbarkeit an die Maschine und die vielfältigen Einstellmöglichkeiten der Fadenwächterbauteile erlauben es, die Vorrichtung an mit Doppel-Oberwalzen arbeitenden Streckwerken unterschiedlicher Bauart und Gesamtverzugs-feldlänge anwenden zu können.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Fadenwächter mit einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Zelle, der dem vom Ausgangswalzenpaar eines Spinnereimaschinen-Streckwerkes, das mit in einem Tragarm gehaltenen Doppel-Oberwalzen ausgerüstet ist, zu einer Spindel laufenden Faden zugeordnet ist und der bei Fadenbruch eine der einlaufenden Lunte zugeordnete Klemmvorrichtung schaltet, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits des einem Tragarm zugehörenden Fadenpaares ( 10, 10') Träger ( 15', 15) mit nebeneinander auf ihnen befestigter Lichtquelle (16, 16') und lichtempfindlicher Zelle (17, 17') einander zugekehrt angeordnet sind, wobei die Lichquellen (16, 16') auf die nahe vor der lichtempfindlichen Zelle des anderen Trägers (15, 15') liegende Bewegungsbahn des Fadens (10', 10) und auf diese Zelle (17', 17) ausgerichtet sind und jeder Träger an einer an der Maschine befestigten Tragschiene (14, 14') angeordnet ist, auf der das Schaltteil für die Luntenklemmvorrichtung sitzt.
2. Fadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (15) einstellbar an der Tragschiene (14) befestigt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Fadenwächter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (15) in Teilträger ( 15a, 15b) für die Lichtquelle (16) bzw. die lichtempfindliche Zelle (17) geteilt ist und die Teilträger (15a, 15b) zueinander und gegenüber der Tragschiene (14) einstellbar sind.
4. Fadenwächter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teilträger (15b) einstellbar auf dem anderen, seinerseits einstellbar an der Tragschiene (14) befestigten Teilträger (15a) befestigt ist.
5. Fadenwächter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (14) seitlich der Oberwalzen (3,4, 5) parallel zum Tragarm angeordnet ist.
6. Fadenwächter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (14) einstellbar an einem an der Tragstange (1) für die Tragarme befestigten Halter (12) festgelegt ist.
7. Fadenwächter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Zelle (17) in nebeneinander angeordnete Teilzellen aufgeteilt ist, die parallel zueinander geschaltet sind.
Ein bekannter Fadenwächter mit einer Lichtquelle und einer lichtempfindlichen Zelle, der dem vom Ausgangswalzenpaar eines Spinnereimaschinen-Streckwerkes, das mit in einem Tragarm gehaltenen Doppel-Oberwalzen ausgerüstet ist, zu einer Spindel laufenden Faden zugeordnet ist und der bei Fadenbruch eine der einlaufenden Lunte zugeordnete Klemmvorrichtung schaltet (DE-OS 22 57 323), ist auf einem längs der Maschine verfahrbaren Wagen so angeordnet, dass seine lichtempfindliche Zelle vom reflektierten Anteil des von der Vorderseite der Maschine her auf den Faden gerichteten Lichtstromes getroffen werden kann. Bei Nichterhalt der reflektierten Strahlung wird eine auf dem Wagen angeordnete Blasvorrichtung eingeschaltet, deren Luftstrom auf eine an der Maschine schwenkbar gelagerte Prallplatte trifft, die durch die ihr vom Luftstrom erteilte Schwenkbewegung die Klemmvorrichtung einschaltet. Nach einem erfolgten Fadenbruch wird die Luntenklemmvorrichtung also erst dann eingeschaltet, wenn der Wagen bei seiner Fahrt die betreffende Spinnstelle erreicht hat. Die bis dahin weitergelaufene Lunte kann sich dann aber schon um Streckwerkswalzen gewickelt haben. Wenn man zur Behebung dieses Mangels jeder Spinnstelle stationär einen in dieser Weise aufgebauten und angeordneten Fadenwächter zuordnen wollte, ergäbe sich, dass dessen Bauteile dann behindernd gerade dort wären, wo zum
Anspinnen zu hantieren ist. Eine eine bessere Zugänglichkeit ermöglichende Anordnung von Lichquelle und lichtempfindlicher Zelle seitlich der Bewegungsbahn des Fadens ist nicht ohne weiteres möglich. Der vom Streckwerksausgang bis zum auf einer auf- und abbewegten Schiene angeordneten Fadenführer laufende Faden bewegt sich nämlich innerhalb eines so grossen Winkelbereiches, der eine zuverlässige Fadenkontrolle durch eine Reflexionsstrahlung nicht mehr erlaubt.
Hantierungen am Streckwerksausgang behindernde Anordnung ergeben sich aber auch dann, wenn ein nicht nach dem Reflexionsprinzip, sondern ein nach der Durchlicht-Methode arbeitender Fadenwächter angewendet werden würde, weil in diesem Falle (DE-OS 21 23 641) der Faden zwischen den dicht beieinander angeordneten Bauteilen (Lichtquelle und lichtempfindliche Zelle) läuft.
In allen Fällen stationärer Anordnung von Fadenwächtern am Streckwerksausgang und zugehörender Luntenklemmvorrichtung am Streckwerkseingang bereitet das Verbinden dieser beiden Vorrichtungen miteinander Schwierigkeiten. Ein zur Verbindung und zur Stromversorgung bestimmtes elektrisches Kabel kann in aller Regel wegen sich bewegender oder wegen zu verstellender Bauteile des Streckwerkes nicht auf kürzestem Wege direkt verlegt werden. Es ist deshalb erforderlich, den Wächter durch ein längs der Vorderseite der Maschine und dann um deren eine Stirnseite herum im Innern der Maschine wieder zurückverlegtes Kabel mit dem Schaltteil der Luntenklemmvorrichtung, z.B. einem Elektromagneten (DE-OS 22 23 638), zu verbinden. Das ergibt bei der Vielzahl der an einer Maschine herzustellenden Verbindungen und Anschlüsse einen entsprechenden vieladerigen Kabelbaum und hohen Montageaufwand, insbesondere dann, wenn eine Maschine nachträglich mit elektrischen Fadenwächtern und Luntenklemmvorrichtungen ausgerüstet werden soll.
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